Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#26

RE: Christenverfolgung

in Diskussionsplattform 07.10.2016 17:33
von Hemma • 532 Beiträge

Erfreuliches ist auf Martin Lohmanns Facebookseite zu lesen:

Prinz Gharios Stiftung geht an den Start:
Hilfe für die verfolgten Christen im Nahen Osten
von Georg Dietlein

Haben Sie schon einmal einen arabischen Prinzen getroffen, der Christ ist?
Wussten Sie, dass es ein arabisches Kaiser- und Königshaus gibt, das bereits im dritten / vierten Jahrhundert christlich wurde und seitdem tapfer für den christlichen Glauben im Nahen Osten kämpft? Und wussten sie, dass dieses älteste christliche Adelshaus aus dem Nahen Osten den Lauf der Zeiten überstanden hat und sich auch heute noch für die Christen im Nahen Osten engagiert?

Die Rede ist von Prinz Gharios El-Chemor von Ghassan Al-Numan VIII., einem jungen (43), gebildeten Prinzen aus dem Nahen Osten. Er ist Hausherr des kaiserlichen und königlichen Geschlechts der Ghassaniden, die von biblischen Zeiten an zunächst in Yemen und bis 1747 ein Scheichtum im Libanon regierten.
Da seine Urgroßeltern vor den Repressalien durch die Osmanen fliehen mussten, wurde Prinz Gharios in Brasilien geboren, wohnt in den USA und Jordanien, ist aber eigentlich immer auf Reisen: Er trifft sich mit dem Papst, mit orthodoxen und orientalischen Patriarchen, mit Politikern und anderen wichtigen Entscheidungsträgern. Seine Mission: Helft den verfolgten Christen im Nahen Osten! Und wie kann das gelingen? Durch Bildung, durch Dialog, indem sich alle orientalischen Christen verbünden und auch die Christen in Europa etwas für ihre Glaubensbrüder im Nahen Osten tun – ideell und finanziell.
Seinen 43. Geburtstag feierte Prinz Gharios, dem Deutschland besonders am Herzen liegt, ganz bewusst in Deutschland, und zwar in der mittelalterlichen erzbischöflichen Zollfestung Zons bei Düsseldorf. Eingeladen hatte hierzu die neu gegründete Prinz Gharios Stiftung, die die zahlreichen Aktivitäten des Prinzen im Nahen Osten unterstützt.
Hinter der Stiftung stehen nicht ganz unbekannte Persönlichkeiten aus dem deutschen Katholizismus: Vorstand der Stiftung ist der bekannte Historiker und Buchautor Dr. h.c. Michael Hesemann, sein Stellvertreter ist der bekannte Publizist und Moderator Martin Lohmann, der von Prinz Gharios zum Statthalter des Sankt-Michaels-Ordens in Deutschland berufen wurde. Dieser Ritterorden geht auf die lange Tradition der Ghassaniden zurück, die von Anfang an zu den Beschützern der Heiligen Stätten im Heiligen Land gehören und gehörten, aber auch auf den byzantinischen Kaiser Nikephorus I., der ein Ghassanide war. Im 7. Jahrhundert war die arabische Königsfamilie vor den anstürmenden Muslimen nach Konstantinopel geflohen, erst nach dem verhängnisvollen 4. Kreuzzug kehrte sie in den Libanon zurück.
Dem ökumenischen Sankt-Michaels-Orden gehören bereits bedeutsame Persönlichkeiten an, u.a. der koptische Papst Tawadros II., der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel Bartholomeos, die Kardinäle Rai, Koch, Sandri, Burke, die Bischöfe Laham, El Hage, Madi, Prinzessin Shariffa Bdour von der jordanischen Königsfamilie sowie diverse jordanische Minister. Der Ritterorden unterstützt genauso wie die Prinz Gharios Stiftung die verfolgten Christen im Nahen Osten. Die Prinz Gharios Stiftung ist ökumenisch durch und durch. So passt es sehr gut, dass der evangelische Theologe Prof. Dr. Dr. Thomas Schirrmacher (Bonn) die Aufgabe des Präsidenten der Königlich-Ghassanidischen Akademie der Wissenschaften übernommen hat. Damit geht ein starkes ökumenisches Team an den Start.
Eigens angereist war zur Geburtstagsfeier des Prinzen der Generalbischof der koptisch-orthodoxen Kirche in Deutschland, S. Em. Bischof Anba Damian, für dessen Betreuung der christlichen Flüchtlinge aus Nordafrika die Spenden des Abends gingen.
Ein besonderes Highlight des Abends war die Sängerin Sarah Ego (23), die dem Abend mit orientalischer Musik aus ihrer assyrischen Heimat seinen Glanz verlieh. Besonders unter die Haut ging das Vater unser (Abun d’beschmayo) sowie das Ave Maria (Schlom Lech Maryam), das Sarah Ego auf Aramäisch, der Sprache Jesu, vortrug. Die bekennende Christin, die eigentlich Popmusik an der Hochschule Osnabrück studiert, arbeitet zur Zeit an ihrem neuen Album „Ave Maria“, dessen Erlös der Prinz Gharios Stiftung zufließt. Als eine der ersten Damen gehört auch sie dem St. Michaels-Orden an.
Der festliche Abend bot ausreichend Gelegenheit, um den Prinzen und seine Projekte näher kennen zu lernen.
Die humanitären Projekte des Prinzen im Nahen Osten zielen auf eine Entradikalisierung der dortigen Bevölkerung. Der Schlüssel dazu lautet: Gebt den Menschen Bildung und Arbeit! Auf diese Weise gelingen kleine, aber nachhaltige Schritte zur Unterstützung der Christen im Nahen Osten.
Zugleich setzt sich der Prinz für die Errichtung eines Rates der Orientalischen Christen ein (Oriental Christian Council), der sich als runder Tisch orientalischer Christen und UNO-Berater für die Belange der orientalischen Christen aller Konfessionen einsetzt. Hierbei sind dem Prinzen bereits erste Erfolge gelungen. Inzwischen hat das Souveräne Kaiser- und Königshaus von Ghassan offiziellen Beraterstatus als NGO an der UNO inne.

Auch in Deutschland konnte Prinz Gharios bereits wichtige Kontakte zu Mitgliedern des deutschen Bundestages knüpfen, mit denen er zusammenarbeitet. Spätestens seit der Flüchtlingskrise scheinen auch wir Deutschen verstanden zu haben, dass irgendetwas (oder besser: sehr viel) im Nahen Osten nicht stimmt. Besonders leiden darunter unsere christlichen Glaubensbrüder und –schwestern, die wir leider allzu oft vergessen. Die Prinz Gharios Stiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, dieses Thema gründlich anzupacken und echte Hilfe zu leisten.
Weitere Informationen zu Prinz Gharios und zur Prinz Gharios Stiftung finden Sie unter:

http://www.prinzghariosstiftung.org/


zuletzt bearbeitet 07.10.2016 17:35 | nach oben springen

#27

RE: Christenverfolgung

in Diskussionsplattform 17.12.2016 20:57
von Aquila • 5.063 Beiträge

Liebe Mitglieder, liebe Mitleser

Der katholische Kulturjournalist Alexander Kissler hat bei "focus-online" einen trefflichen Kommentar zu den Gründen des beschämenden Schweigens des Westens zur Christenverfolgung geschrieben:
-
[....]

Wie lautet nun der erste Grund des westlichen Desinteresses am Leid anderer Christen?
Die Kopten in der Messe, der Priester am Altar:
Sie wurden ermordet, weil sie ihren Glauben praktizierten.
Sie waren identifizierbar als Menschen, die das Christentum zu ihrer persönlichen Sache gemacht hatten.
Ein solches Naheverhältnis zur eigenen Religion erscheint den meisten Christen des Westens suspekt; als im besten Fall voraufgeklärt, im schlimmsten Fall unvernünftig.
Deutschland ist das Land, dessen Bischöfe manchmal das Kreuz ablegen und in Predigten staatsnah politisieren.
Was in vielen Ländern der Erde selbstverständlich ist, taugt hier zum Skandal:
ein bekennendes Christentum.
Die erste Wurzel des Desinteresses liegt in der religiösen Vergesslichkeit des Westens.
Wir nehmen unser Herkommen nur ironisch.
Wie nah das Vergessen und das falsche Erinnern beieinander liegen, zeigt der zweite Grund. Christen wird, wie Sebastian Kurz zu Recht erwähnt, „insbesondere im Nahen und Mittleren Osten“ das Leben zur Hölle gemacht.
Der Durchschnittseuropäer hat diese Regionen mental abgespeichert als islamische Kernlande, in denen der christliche Westen durch Kolonialismus und Ausbeutung enorme, ja ewige Schuld auf sich geladen habe.
Was weniger als zur Hälfte stimmt, aber westlichen Selbsthass nährt.
Dass in vielen Ländern des Halbmonds Christen die längere Geschichte haben,
dass sie vertrieben werden sollen aus angestammten Landen,
wiegt in dieser Perspektive weniger als die Legende vom christlichen Eindringling.

Der eigenen Religion traut man alles zu und vornehmlich das Schlechte.
Die zweite Wurzel des Desinteresses an der Christenverfolgung ist der westliche Schuldkomplex.
[....]

-

Der lesenswerte Kommentar in Gänze:
http://www.focus.de/politik/deutschland/...id_6364647.html
-


zuletzt bearbeitet 17.12.2016 21:03 | nach oben springen

#28

RE: Christenverfolgung

in Diskussionsplattform 28.12.2016 18:39
von Hemma • 532 Beiträge

Am Montag d. 26. 12. haben die islamistischen Entführer von Pater Tom Uzhunnalil ein Video veröffentlicht. In der Aufnahme bittet der Priester die internationale Gemeinschaft und Papst Franziskus, ihn nicht im Stich zu lassen.

"Ich brauche ihre Hilfe, bitte helfen sie mir", sagt der aus Indien stammende Priester in dem Video.

Der Salesianer-Pater war am 4. März diesen Jahres im Jemen entführt worden, als Islamisten die Niederlassung der Missionarinnen der Nächstenliebe in Aden (Jemen) überfielen und vier Ordensschwestern sowie zwölf weitere Personen ermordeten. Seitdem befindet er sich der Priester in Gefangenschaft.

http://de.catholicnewsagency.com/story/p...reilassung-1463

Erschütternd, das Foto des Paters zum Zeitpunkt der Entführung im März und die Aufnahme v. Dezember:


zuletzt bearbeitet 28.12.2016 19:02 | nach oben springen

#29

RE: Christenverfolgung

in Diskussionsplattform 28.12.2016 19:39
von Kristina (gelöscht)

2.Tim 3,16: die gesamte Bibel kommt von Gott!
2.Petr 1,20-21: Gott gebrauchte menschliche Schreiber!
1.Kor 2,13: Gott wachte über jedem einzelnen Wort der Bibel!
2.Petr 1,21 Der Empfang und die Weitergabe, bzw. Niederschrift des Wortes Gottes geschah unter der Führung des Heiligen Geistes!
nach oben springen

#30

RE: Christenverfolgung

in Diskussionsplattform 28.12.2016 21:04
von Aquila • 5.063 Beiträge

Liebe Hemma


Die Bilder zeugen vom Versuch der Kohorten der Hölle,
Pater Tom Uzhunnalil seelisch und körperlich zu brechen....

Schliessen wir uns denn dem von @Kristina wieder in Erinnerung gerufenen Gebetsanliegen an:
Gebetsanliegen (4)


Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 28.12.2016 21:06 | nach oben springen


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