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#321

RE: Lehre von der Tradition

in Wenn etwas der Klärung bedarf 05.10.2019 17:54
von Blasius • 2.514 Beiträge



Herz Mariä Sühnesamstag

Erfahren Sie, wie die Herz Mariä Sühnesamstage zu halten sind.

Das unbefleckte Herz Mariens ist das letzte Heilmittel unserer Zeit. Unsere liebe Frau von Fatima lehrte Schwester Lucia wie die Herz Mariä Sühnesamstage zu halten sind.

Im Geiste der Sühne für die Sünden gegen das unbefleckte Herz soll man am 1. Samstag des Monats (mindestens fünf Mal infolge):

1. Beichten (8 Tage vor oder nachher, oder regelmäßig einmal im Monat).
2. Die Sühnekommunion empfangen.
3. Den Rosenkranz beten.
4. Eine Viertelstunde über die Geheimnisse des Rosenkranzes betrachten, wobei man der Immaculata Gesellschaft leistet.

Dadurch sollen fünf Arten von Beleidigungen und Lästerungen gesühnt werden, die gegen das unbefleckte Herz Mariens begangen werden:

1) Die Lästerungen gegen die Unbefleckte Empfängnis.
2) Gegen Ihre Jungfräulichkeit.
3) Gegen ihre Gottesmutterschaft, zugleich mit der Ablehnung, sie als Mutter der Menschen anzuerkennen.
4) Die Beleidigungen jener, die öffentlich versuchen, den Kinderherzen die Gleichgültigkeit, die Verachtung und sogar den Hass gegen diese unbefleckte Mutter einzuflößen.
5) Die Beleidigungen jener, die sie direkt in ihren heiligen Bildern verunehren.

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Liebe Grüße, Blasius

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#322

RE: Lehre von der Tradition

in Wenn etwas der Klärung bedarf 10.10.2019 21:15
von Blasius • 2.514 Beiträge




Das Fest der Mutterschaft der allerseligsten Jungfrau Maria


von P. Marc Brüllingen

Das Fest der Mutterschaft Mariä wurde im Jahre 1931 von Papst Pius XI. (1922-1939) feierlich eingeführt und auf den 11. Oktober festgelegt. Anlaß für dieses Fest war die 1500. Jahresfeier der Dogmatisierung der Gottesmutterschaft Mariens, die im Jahre 431 feierlich auf dem Konzil von Ephesus verkündet wurde.

Bei der Verkündigung des Dogmas lehrte das Konzil von Ephesus, daß „der Emmanuel (=Jesus Christus) wahrhaft Gott und deshalb die hl. Jungfrau Gottesgebärerin ist“. Hintergrund für die Dogmatisierung war die Irrlehre des Nestorius, der sog. Nestorianismus.

Nestorius, ein Syrer von Geburt, erhielt seine theologische Ausbildung in Antiochien, wo er Mönch und Priester war und wegen seiner Beredsamkeit großes Ansehen erlangte. Im Jahre 428 wurde er durch kaiserliche Huld Patriarch von Konstantinopel und erregte bald darauf durch seine Predigten, die beim Volk auf heftigen Widerspruch stießen, großes Aufsehen.

Er predigte gegen den Titel der „Gottesgebärerin“. Maria sei nur „Menschengebärerin“ oder besser „Christusgebärerin“, da sie den Menschen gebar, mit dem der göttliche Logos innig vereint war, in dem er wie in seinem Tempel wohnte. Nestorius lehrte also eine Zweiheit der Personen in Christus, d.h. in Christus seien nicht nur zwei Naturen, nämlich die göttliche und die menschliche Natur, sondern auch zwei Personen, die göttliche und die menschliche Person!

Das Dogma von der hypostatischen Union lehrt jedoch, daß die beiden Naturen in Christus, die göttliche und die menschliche, in einer Person und zwar in der zweiten göttlichen Person vereinigt sind (= hypostatische Union).

Gegen Nestorius trat der hl. Cyrill von Alexandrien (Fest am 9. Februar) auf, der in einem Schreiben den Titel theotókos (=Gottesgebärerin) verteidigte und Papst Cölestin I. um eine Entscheidung ersuchte. Cölestin I. gab Cyrill daraufhin uneingeschränkte Vollmacht zur Erledigung der Angelegenheit.

Inzwischen hatte Kaiser Theodosius II. für Pfingsten 431 ein allgemeines Konzil nach Ephesus einberufen, um die Frage zu klären. Bischof Johannes von Antiochien verzögerte absichtlich seine Ankunft, weil er ein Freund des Nestorius war. Mit 16-tägiger Verspätung eröffnete Cyrill – trotz des Einspruchs des Vertreters des Kaisers – am 22. Juni das Konzil, auf dem er die beherrschende Persönlichkeit war. Nestorius war zwar in Ephesus, erschien aber nicht auf dem Konzil. Vier Tage später erschienen die Antiochener und zeigten sich verletzt, da man nicht auf sie gewartet und ohne sie eine Entscheidung gefällt hatte. Begünstigt vom kaiserlichen Vertreter hielten sie ein Gegenkonzil unter Johannes von Antiochien ab, das die Lehre Cyrills verurteilte und ihn absetzte. Noch später erschienen die päpstlichen Legaten, die sich gleich auf die Seite von Cyrill stellten. Auch Johannes von Antiochien wurde exkommuniziert.

Beide Parteien wandten sich nun an den Kaiser, der zuerst beide Absetzungen bestätigte, dann aber die Rechtmäßigkeit der Absetzung des Nestorius anerkannte. Dieser wurde in ein Kloster verbannt. Nachträgliche Verhandlungen führten 433 zu einer Einigung zwischen Cyrill und den Orientalen, die vom Papst mit Freude begrüßt wurde.

Das Konzil von Ephesus (431) setzte Nestorius ab und folgte der Lehre des hl. Cyrill von Alexandrien, die darauf hin zielte, daß Christus nicht nur einer, sondern eins ist, ein Wesen, d.h. das zwei Naturen in einer Person vereinigt sind (= hypostatische Union).

So kam es also zur Dogmatisierung der „Gottesmutterschaft“ Mariens auf dem Konzil von Ephesus, daß Maria im wahren und eigentlichen Sinn Mutter Gottes ist. Dieser Satz besagt selbstverständlich nicht, daß Maria ihrem Sohn die göttliche Natur mitgeteilt hat, sondern daß ihr Sohn Gott ist. Maria hat nicht eine menschliche Natur geboren, sondern eine Person, nämlich den Gottsohn. Die Mutterschaft bezieht sich auf die Person. Nur wenn Maria einen Menschen geboren hätte, der erst später Sohn Gottes geworden wäre, wäre die Bezeichnung Gottesmutter falsch.

Die Gottesmutterschaft ist eine unverdiente Gnade. Maria konnte sie nicht verdienen, denn die Inkarnation (= Menschwerdung) ist das Prinzip aller Verdienste. Maria übertrifft alle geschaffenen Personen an Würde. Sie ist als Gottesmutter in ein einzigartiges Verhältnis zu Gott getreten. Sie hat Gott selbst die menschliche Natur geschenkt und ist seiner Menschheit nach mit ihm blutsverwandt.

Aufgrund der Erhabenheit dieses Dogmas von der Gottesmutterschaft Mariens hat Papst Pius XI. anläßlich der 1500-Jahrfeier der Dogmatisierung das Fest der Mutterschaft der allerseligsten Jungfrau Maria eingeführt.

Unser Herr Jesus Christus hat, als er sterbend am Kreuz hing, seine Mutter auch uns zur Mutter gegeben. Daher dürfen wir Maria als unsere Mutter verehren und in jeglichen Anliegen um ihren Schutz und ihre Fürbitte anrufen. Danken wir ihr täglich dafür.

Veröffentlicht am15. Mai 2016AutorFSSPkoeln
Priesterbruderschaft St. Petrus
Köln / Düsseldorf / Remscheid / Lindlar / Altenberg ...

http://www.maria-hilf-koeln.de/2016/05/d...jungfrau-maria/

Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 10.10.2019 21:19 | nach oben springen

#323

RE: Lehre von der Tradition

in Wenn etwas der Klärung bedarf 22.10.2019 23:59
von Aquila • 5.706 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Die Lehre der Kirche besagt, dass wahrer Friede alleine
durch , mit und in Jesus Christus zu finden ist.


Noch vor seiner Enzyklika "quas primas" zum Christkönigsfest aus dem Jahre 1925 hat Papst Pius XI. bereits im Jahre 1922 in seiner Enzyklika "Ubi arcano“ über den Frieden Christi geschrieben:

-

"Zuerst und vor allem muss in den Herzen der Menschen wieder Friede werden.
Was hilft uns ein Friede, der nur äußerlich ist, nicht mehr als eine Umgangsform für den gegenseitigen Verkehr?
Wir benötigen mehr, einen Frieden, der sich in die Herzen senkt, diese besänftigt und zu brüderlichem Wohlwollen geneigt macht. Ein solcher Friede aber ist nur der Friede Christi:
„Und der Friede Christi herrsche in euren Herzen";
nicht anders kann der Friede sein,
den er gibt, da er als Gott in die Herzen schaut und in den Herzen herrscht.
[....]
Nur das ist wahr:
Der Friede Gottes übersteigt alle Vorstellungen“;
gerade deswegen beherrscht er die blinden Begierden und kennt nicht die tausenderlei Kämpfe und Zwistigkeiten, die die Sucht nach Reichtum notwendigerweise erzeugt.
Wenn man so durch die Tugendkraft die ungeordnete Gier nach zeitlichen Gütern zügelt und den geistigen Werten den gebührenden Ehrenplatz einräumt,
erzielt man ganz wie von selbst einen großen Gewinn:
der christliche Friede
wird der starke Hort für die Lauterkeit der Sitten
ebenso wie ein sicherer Schutz für die persönliche Würde des Menschen,
der erlöst ist
durch Christi Blut,
geweiht als Kind des Vaters,
geheiligt als Bruder Christi,
durch Gebet und Sakramente der göttlichen Natur in Gnade teilhaftig geworden,
bestimmt für den ewigen Besitz der göttlichen Glorie
zum Lohn für ein gut vollbrachtes Leben
.


-

Einer der grossen Kirchenväter, der hl. Augustinus:
-

In dieser Weltzeit hinterläßt uns der Herr den Frieden,
denn wir bleiben [als seine Jünger] in ihr zurück, um den Feind zu besiegen; und hier [und jetzt] sollen wir einander lieben.
In der kommenden Welt aber gibt er uns seinen Frieden, denn dann werden wir ohne Feind herrschen und dort wird keine Zwietracht mehr sein.
Und er selbst ist unser Friede -
hier, wenn wir glauben, daß er ist, und dann, wenn wir ihn schauen werden, wie er ist
(vgl. 1 Joh 3,2).
Was aber hat es zu bedeuten, daß er, wenn er sagt "Frieden hinterlasse ich euch", nicht hinzufügt "meinen"? [...]
"Sein Friede" ist der, den er selbst hat, der Friede aber, den er uns in dieser Welt hinterläßt, ist eher unserer als seiner.
In ihm selber gibt es nämlich keinen Widerstreit [verschiedener Antriebe],
denn er ist gänzlich ohne Sünde; wir aber haben jetzt einen solchen Frieden,
in dem wir noch sagen müssen:
"Vergib uns unsere Schuld!" Und auch untereinander haben wir zwar Frieden,
denn wir glauben einander, daß wir uns lieben, aber [dieser Friede] ist nicht vollkommen, denn, was der andere in seinem Herzen denkt, können wir nicht sehen. -
Mir ist aber auch bekannt, daß die Worte des Herrn so aufgefaßt werden können, daß der erste Satz einfach eine Wiederholung des zweiten ist.
Wenn der Herr hinzufügt:
"nicht wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch",
was heißt das anderes als:
"nicht wie die Menschen ihn geben, die die Welt lieben"?
Sie geben einander einen solchen Frieden, daß sie ohne Beschwer die Welt genießen können.
Und wenn sie
den Gerechten den Frieden geben, indem sie sie nicht verfolgen, so kann das doch kein wahrer Friede sein,
denn es gibt keine wahre Eintracht, wenn die Herzen nicht eines Sinnes sind.

-

Der hl. Chrysostomus:
-

Und oftmals führt der
äußere Frieden
zu Bösem und nutzt denen, die ihn haben, nichts.

-

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