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#211

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen

in Wenn etwas der Klärung bedarf 28.02.2014 22:54
von blasius (gelöscht)
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Wir sollen an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben
und einander lieben, wie es seinem Gebot entspricht.



Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß


5. Das Geheimnis der heiligen Kirche wird in ihrer Gründung offenbar. Denn der Herr Jesus machte den Anfang seiner Kirche, indem er frohe Botschaft verkündigte, die Ankunft nämlich des Reiches Gottes, das von alters her in den Schriften verheißen war: "Erfüllt ist die Zeit, und genaht hat sich das Reich Gottes" (Mk 1,15; vgl. Mt 4,17). Dieses Reich aber leuchtet im Wort, im Werk und in der Gegenwart Christi den Menschen auf. Denn das Wort des Herrn ist gleich einem Samen, der auf dem Acker gesät wird (Mk 4,14): die es im Glauben hören und der kleinen Herde Christi (Lk 12,32) beigezählt werden, haben das Reich selbst angenommen; aus eigener Kraft sproßt dann der Same und wächst bis zur Zeit der Ernte (vgl. Mk 4,26-29). Auch die Wunder Jesu erweisen, daß das Reich schon auf Erden angekommen ist: "Wenn ich im Finger Gottes die Dämonen austreibe, ist wahrlich das Reich Gottes zu euch gekommen" (Lk 11,20; vgl. Mt 12,28). Vor allem aber wird dieses Reich offenbar in der Person Christi selbst, des Sohnes Gottes und des Menschensohnes, der gekommen ist, "um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für die Vielen" (Mk 10,45). Als aber Jesus nach seinem für die Menschen erlittenen Kreuzestod auferstanden war, ist er als der Herr, der Gesalbte und als der zum Priester auf immerdar Bestellte erschienen (vgl. Apg 2,36; Hebr 5,6; 7,17-21) und hat den vom Vater verheißenen Geist auf die Jünger ausgegossen (vgl. Apg 2,33). Von daher empfängt die Kirche, die mit den Gaben ihres Stifters ausgestattet ist und seine Gebote der Liebe, der Demut und der Selbstverleugnung treulich hält, die Sendung, das Reich Christi und Gottes anzukündigen und in allen Völkern zu begründen. So stellt sie Keim und Anfang dieses Reiches auf Erden dar. Während sie allmählich wächst, streckt sie sich verlangend aus nach dem vollendeten Reich; mit allen Kräften hofft und sehnt sie sich danach, mit ihrem König in Herrlichkeit vereint zu werden.

Auszug aus:
http://www.vatican.va/archive/hist_counc...gentium_ge.html


zuletzt bearbeitet 28.02.2014 23:06 | nach oben springen

#212

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen

in Wenn etwas der Klärung bedarf 01.03.2014 01:10
von Aquila • 3.993 Beiträge

Lieber blasius

In Deinem vorletzten Beitrag schreibst Du folgende seltsame Thesen:


Es schafft sich jeder Mensch, sein eigenes Bild von Gott,
das jedoch nie vollkommen identisch mit dem wahren Gott ist.

Bestenfalls können wir nur versuchen, uns dem
Wahrhaftigen anzunähern, aber es ist anmaßend und dreist,
zu glauben, derjenige zu sein, der „das“ richtige Bild erkant hat.


Sicher geht es manch anderen Leser/innen so wie mir.....
sollen diese Aussagen etwa die unfehlbare Lehre der Kirche von der
Selbstoffenbarung der allerheiligsten Dreifaltigkeit, Gottes....
durch, mit und in Jesus Christus, dem zur Sühne der Sünden der Welt
Mensch gewordenen eingeborenen Sohn....

"relativieren" ?

Der Mensch gewordenen eingeborene Sohn Gottes...
unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS
hat kunde gebracht vom
wahren Wesen Gottes....
und ohne Wenn und spricht der grosse Mystiker, der
hl. Johannes v. Kreuz
vom wahren Glauben der unfehlbaren Lehre der Heiligen Mutter Kirche als
-

"die
e i n z i g e
dem Menschen
geschenkte Quelle, um Gott so zu erkennen,
wie er in sich ist:
als den einen und dreifaltigen Gott
"

-

Wollen etwa Deine gewagten Thesen diese Tatsache "wegtolerieren" ?

Oder hast Du Dich lediglich "missverständlich" ausgedrückt" ?

Vater, Sohn und Heiliger Geist

Die Ewige Wahrheit Jesus Christus

Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 01.03.2014 01:20 | nach oben springen

#213

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen

in Wenn etwas der Klärung bedarf 01.03.2014 09:30
von blasius (gelöscht)
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Lieber Aquila,



Zitat:

Sicher geht es manch anderen Leser/innen so wie mir.....



Wie es anderen Menschen geht weiß ich nicht.....


Sicher ist dass sich jeder Mensch verschiedene Gedanken macht.



Liebe Grüße, blasius

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#214

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen

in Wenn etwas der Klärung bedarf 02.03.2014 22:44
von blasius (gelöscht)
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Wir sollen an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben
und einander lieben, wie es seinem Gebot entspricht.



Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß


Zitat aus:

Franziskus: „Geistliche müssen Armut vorleben“ (7)

beim Materiellen geht es darum dass wir unser Herz nicht an vergängliche Dinge hängen sollen, seien es große oder kleine Schätze, privates oder Geschäftliches, eventuelle auch nicht an unsere Mitmenschen.



Montag der 8. Woche im Jahreskreis

Evangelium nach Markus 10,17-27.

In jener Zeit;lief ein Mann auf Jesus zu, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?
Jesus antwortete: Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer Gott, dem Einen.
Du kennst doch die Gebote: Du sollst nicht töten, du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen, du sollst keinen Raub begehen; ehre deinen Vater und deine Mutter!
Er erwiderte ihm: Meister, alle diese Gebote habe ich von Jugend an befolgt.
Da sah ihn Jesus an, und weil er ihn liebte, sagte er: Eines fehlt dir noch: Geh, verkaufe, was du hast, gib das Geld den Armen, und du wirst einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach!
Der Mann aber war betrübt, als er das hörte, und ging traurig weg; denn er hatte ein großes Vermögen.
Da sah Jesus seine Jünger an und sagte zu ihnen: Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen!
Die Jünger waren über seine Worte bestürzt. Jesus aber sagte noch einmal zu ihnen: Meine Kinder, wie schwer ist es, in das Reich Gottes zu kommen!
Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als daß ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.
Sie aber erschraken noch mehr und sagten zueinander: Wer kann dann noch gerettet werden?
Jesus sah sie an und sagte: Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles möglich.


Kommentar zum heutigen Evangelium

Sel. Teresa von Kalkutta (1910-1997), Gründerin der Missionarinnen der Nächstenliebe
No Greater Love, S.47

«Er ging traurig weg, denn er hatte ein großes Vermögen»

Wir meinen, nicht das Recht zu haben, die Reichen zu verurteilen. Wir ersehnen keinen Kampf zwischen den gesellschaftlichen Klassen, sondern eine Begegnung zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen Klassen, eine Begegnung, indem der Reiche den Armen rettet und der Arme den Reichen.

Gott gegenüber ist unsere Armut unser bescheidenes Mittel, unseren Zustand der Sünde, der Ohnmacht und des extremen Nichts anzuerkennen und anzunehmen; unser Mittel, unseren Zustand der absoluten Armut zu bekennen, das sich jedoch wie in einer Hoffnung ausdrückt, die auf ihn ausgerichtet ist; wie eine Erwartung, alle Dinge allein von ihm zu erhalten, da er unser Vater ist. Unsere Armut müsste eine wahrhaft evangelische Armut sein - liebenswert, zärtlich, fröhlich, aus einem offenen Herzen heraus gelebt, immer bereit, ein Zeichen der Liebe zu verschenken. Die Armut ist zuallererst Liebe, bevor sie Verzicht ist. Um zu lieben, ist es notwendig zu schenken. Um schenken zu können, ist es wichtig, von allem Egoismus befreit zu sein.


http://evangeliumtagfuertag.org/main.php...aldate=20140303


zuletzt bearbeitet 02.03.2014 22:46 | nach oben springen

#215

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen

in Wenn etwas der Klärung bedarf 03.03.2014 21:52
von blasius (gelöscht)
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Wir sollen an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben
und einander lieben, wie es seinem Gebot entspricht.



Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß




Evangelium nach Markus 10,28-31.

In jener Zeit sagte Petrus zu Jesus:

Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt.

Jesus antwortete: Amen, ich sage euch: Jeder, der um meinetwillen und um des Evangeliums willen Haus oder Brüder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder oder Äcker verlassen hat,
wird das Hundertfache dafür empfangen: Jetzt in dieser Zeit wird er Häuser, Brüder, Schwestern, Mütter, Kinder und Äcker erhalten, wenn auch unter Verfolgungen, und in der kommenden Welt das ewige Leben.

Viele aber, die jetzt die Ersten sind, werden dann die Letzten sein, und die Letzten werden die Ersten sein.

Dienstag der 8. Woche im Jahreskreis

Kommentar zum heutigen Evangelium

Sel. Teresa von Kalkutta (1910-1997), Gründerin der Missionarinnen der Nächstenliebe
No Greater Love, S.95

«Alles verlassen, um ihm zu folgen»


Die Reichtümer, seien sie materieller oder spiritueller Art, können uns die Luft abschneiden, wenn wir nicht richtig mit ihnen umgehen.

Denn selbst Gott kann nichts in ein Herz legen, dass schon zum Bersten voll ist. Irgendwann wird unausweichlich daraus ein Hunger nach Geld erwachsen und eine Gier nach allem, was Geld zu verschaffen vermag – die Suche nach Überflüssigem, nach Luxus in Nahrung, Kleidung und Vergnügen.

Die Bedürfnisse wachsen so immer mehr, weil eine Sache nach der nächsten verlangt. Am Ende jedoch bleibt nur noch ein unkontrollierbares Gefühl der Unbefriedigtheit. Verbleiben wir so leer wie nur irgend möglich, auf dass uns Gott erfüllen möge.

Unser Herr ist ein lebendiges Beispiel: Vom ersten Tag seiner menschlichen Existenz an hat er eine Armut kennengelernt, die kein einziges menschliches Wesen jemals kennenlernen wird, denn „Er, der reich war, wurde euretwegen arm, um euch durch seine Armut reich zu machen“ (2 Kor 8,9). Christus hat sich selbst seines ganzen Reichtums entblößt. Genau da kommt der Widerspruch zum Vorschein:

Wenn ich so arm wie Christus sein will, der arm geworden ist, obgleich er reich war, was muss ich dann tun? Es wäre eine Schande für uns, reicher als Jesus zu sein, der um unseretwillen bittere Armut erlitten hat.

Am Kreuz war Christus um alles gebracht. Selbst das Kreuz war ihm von Pilatus gegeben worden; die Nägel und die Dornenkrone von den Soldaten. Er war nackt. Als er gestorben war, hat man ihn des Kreuzes beraubt, ihm die Nägel und die Krone weggenommen. Er wurde in ein Stück Tuch gehüllt, das Geschenk eines mildtätigen Menschen, und in ein Grab gelegt, das ihm nicht gehörte. Und das alles, obwohl Jesus wie ein König hätte sterben oder sich sogar den Tod hätte ersparen können. Aber er hat die Armut gewählt, da er wusste, dass sie das wahre Mittel ist, Gott zu besitzen und seine Liebe in die Welt hineinzutragen.

http://evangeliumtagfuertag.org/main.php...aldate=20140304

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