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Gebet am 9. Januar
Große Mutter Gottes, rede, meine Königin, denn dein Kind hört dich an, und du erlangst alles, um was du bittest. Verwende dich auch für uns Elende, o Maria, unsere Fürsprecherin. Bedenke, dass du um unsertwillen eine so große Macht, eine so hohe Würde erhalten hast. Deshalb hat Gott dein Schuldner werden wollen, indem er nämlich von dir seine menschliche Natur annahm, damit du nach Belieben den Elenden die Schätze der göttlichen Barmherzigkeit austeilen möchtest. Wenn du allen Gutes tust, selbst denen, die dich nicht kennen und ehren, ja die dich sogar beleidigen und hassen: um wieviel mehr dürfen wir alsdann von deiner Barmherzigkeit hoffen, da du den Elenden aufsuchst, um ihm zu helfen. Um wieviel mehr dürfen wir alsdann von dir hoffen, die wir dich ehren, dich lieben, auf dich vertrauen. Amen.
Zu den Heiligen Gottes
Bittet für mich, ihr Heilige Gottes, dass ich alle List des Teufels besiege, und mich so zur ewigen Glorie vorbereite, damit ich in das "Buch des Lebens" eingeschrieben werde, und mich selbst niemals durch irgendeine Sünde aus ihm vertilge.
Zu Jesus Christus
Erwecke, o Herr, in allen Deinen Kindern den Eifer für Deine Ehre und das gemeinsame Heil, dann wird das Ansehen der Eltern allzeit heilbringend und heilig wirken, und die Folgsamkeit der Kinder allzeit gerecht und verdienstlich sein. Die ganze Gesellschaft wird in allen Ständen die wahren Jünger deines Evangeliums sich vermehren sehen. Amen.
Die heiligen Julianus und Basilissa,
Märtyrer, gelobten am Tag ihrer Hochzeit, der göttlichen Einsprechungen folgend, ewige eheliche Enthaltsamkeit. - Da erfüllte himmlische Klarheit und Wohlgeruch ihre Kammer, und sie erhielten von Gott die Versicherung in die Zahl der Heiligen aufgenommen zu werden, wenn sie bis an ihr Ende in wahrer Reinheit Gott treu dienen würden.
Wie oft spricht Gott auch zu uns so zum Herzen. "Siehe," sagt er im Innersten, "da ist Gelegenheit, die Demut zu üben . . . überwinde dich . . . bitte um Verzeihung . . . schweig . . . gib nach . . . fürchte dich nicht in dieser Versuchung, Ich stehe dir bei . . . achte nicht auf diese menschliche Rücksicht, fürchte nur Mich allein!"
Prüfe dich, ob du auf die göttlichen Einsprechungen aufmerksam bist, oder es etwa machst, wie ein Bettler, der an einem Beutel mit Gold vorüber geht, und ihn nicht aufhebt, weil er ihn nicht achtet?
Bete um Aufmerksamkeit auf göttliche Einsprechungen.
Der Einsprach Gottes folg geschwind,
Dann wirst du sicher Gottes Kind!
Der heilige Petrus,
Bischof, wurde als Kind seiner Schwester Makrina zur Erziehung übergeben. Manch frommer Wunsch und heiliges Verlangen lag in seinem Herzen, wurde aber noch durch böse Neigungen, besonders zum Zorn, Eigensinn, Ungehorsam und Leichtsinn unterdrückt. Jedoch durch Gebet, aber auch unermüdliche Sorgfalt alles zu entfernen, wodurch diese hätten angeregt oder genährt werden können, wurde endlich seine Seele ganz für Gott gewonnen.
Das Eisen wird sich nicht formen, wenn man es bloß glühend macht, aber nicht klopft; so werden wir Gott vergebens um die Gnade eines frommen Lebens anflehen, wenn wir nicht selbst mitwirken und Gewalt brauchen, die Gelegenheiten meiden oder recht benützen, wodurch diese oder jene böse Neigung in uns abgetötet werden könnte.
Prüfe dich, wie du die Gelegenheiten, die dir Gott hierzu täglich darbietet, benützt, z.B. im Umgang mit ungeduldigen, unangenehmen, hochmütigen Menschen, indem du dich bemühst, ihnen mit Geduld, Liebe, Demut zu begegnen, oder indem du die Gesellschaft noch weltlich oder fleischlich gesinnter Menschen vermeidest, wodurch so eine Lust oder Begierde im Herzen erwachen könnte?
Bete um Bekämpfung der bösen Neigungen.
Die Neigungen bekämpfe treu,
So wirst von ihrem Joch du frei.
Andenken an die seligste Jungfrau
Im heutigen Leben der heiligen Basilissa wird berichtet, dass sie nach dem Entschluss, jungfräulich zu leben, die Himmelskönigin in einem Chor der Jungfrauen gesehen hat, die ihr Glück wünschten, und sie der ewigen Glorie fähig erklärt hat, wobei sie aus ein ihr in dem Gesicht vorgehaltenes, mit goldenen Buchstaben geschriebenes Buch gelesen habe: "Basilissa, die eines reinen Herzens ist, soll ihre Ehrenstelle unter den Jungfrauen haben, deren Haupt und Königin die Mutter Jesu ist!"
https://www.marianisches.de/heilige-des-tages/

Gebet am 10. Januar
O Maria, siehe du bist so mächtig bei Gott, es genügt, dass du ihm sagst, du bist seine liebe Mutter, du bist voll seiner Gnade. Was könnte dir der Herr alsdann wohl abschlagen? O allerschönste Königin, wir wagen es nicht zu hoffen, dich hier auf Erden noch einmal zu sehen. Aber wir wollen dich im Himmel sehen. Diese Gnade musst du uns erlangen. Wir hoffen ganz sicher, dass du es tun wirst. Amen.
Zu Gott
Verleihe uns, o Gott, eine vollkommene Lostrennung von den Erdengütern. Du forderst zwar von uns nicht, dass wir aus der Welt hinausgehen, sondern willst nur, dass wir unsere Berufspflichten treu erfüllen, und Dich über alles lieben. Dies zu tun, sei jetzt unser fester Entschluss, zu dessen Vollführung wir Dich unablässig um den Beistand Deiner Gnade bitten. Himmlischer Vater, im Vertrauen auf Deine weise Vorsehung bitten wir, Deine Kinder, um das tägliche Brot für heute. Leben wir morgen noch, dann bist Du auch morgen noch Vater, und wir bitten wieder, wie heute, zu Dir. Amen.
Zum heiligen Marzian
Bitte für mich, heiliger Marzian, auf dass ich mich auch durch leibliche und geistliche Werke der Barmherzigkeit auf meinen Tod vorbereite, damit, wenn meine Seele diese irdische Körperhülle wie ein Gewand ablegen wird, sie alsdann mit dem glänzenden Hochzeitskleid der Ewigkeit geziert wird.
Der heilige Paulus,
Einsiedler, wurde von seinem Freund Antonius, tot, aber kniend, mit erhobenem Haupt und gen Himmel ausgestreckten Händen angetroffen. - Leise, voll Ehrfurcht näherte er sich ihm, glaubend er bete. - Als er ihn aber wirklich tot fand, rief er aus: "O fromme Seele, die auch sterbend nicht abließ von dem, was sie lebend übte!"
Wie leicht wird es einem frommen Sterbenden, die Übungen des Glaubens, der Hoffnung, der Liebe, der Reue, der Sehnsucht nach Gott, der Ergebung, die er so sein ganzes Leben geübt, fortzusetzen; hingegen wie schwer, sie gleichsam erst zu erlernen, wenn Leib und Seele von den Schmerzen der Krankheit, von den Ängsten des Todes gequält wird.
Prüfe dich, ob du öfters am Tag bei deiner Arbeit und täglichen Verrichtungen solche Anmutungen zu einem guten Tod in deinem Herzen erweckst, es mit Gott vereinigt hältst, und so zur ewigen Vereinigung mit Gott auf leichte und nützliche Weise vorbereitest?
Bete um diese Vorbereitung zum Tod.
Bleib stets mit Gott im kindlichem Verein,
Dann wirst du auch im Tod getröstet sein.
Der heilige Marzianus,
Bekenner, hatte nur noch ein einziges Kleidungsstück. Da kam ein Armer und flehte ihn um Almosen an, und siehe! Marzianus gab auch das letzte, was er hatte, willig und freudig hin. Er empfing dafür in einer Erscheinung vom Himmel ein goldenes Gewand.
Fühlst du einen Schmerz im Fuß, alsobald ist der Mund bereit zu klagen, die Hände zu helfen, und alle Glieder des Leibes vereinigen sich, dem Übel bald abzuhelfen. Sollte ein solch bereitwillige Liebe nicht unter allen Christen unseres Vereines bestehen?
Prüfe dich hierüber - ob du nicht gleichgültig, ohne Eifer und Liebe bist, wenn du hörst, siehst, dass diese oder jene krank, arm, verlassen, ohne Dienst, im Inneren bedrängt, traurig, leidend ist; ob du hilfst, wo und wie du kannst, auch oft nur mit Rat, durch inbrünstiges Gebet, liebevolle Verwendung bei anderen etc.
Bete um diese brüderliche Liebe.
Freudig hilft der wahre Christ,
Wo nur immer Hilfe nötig ist.
Andenken an die seligste Jungfrau
Der Orden des goldenen Fließes wurde im Jahr 1430 zum Lob Gottes, zur Ehre der seligsten Jungfrau und des heiligen Andreas von Philippus, vom Herzog von Burgund und Brabant, am heutigen Tag eingesetzt. (Philipp III. der Gute)
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Gebet am 11. Januar
Ich grüße dich von Herzen, du Mutter und Gebärerin Gottes. Alle Geschlechter preisen dich selig, die Könige loben dich, die Fürsten huldigen dir, die Vornehmsten des Volkes tragen dir ihre Bitten vor, und die heiligen Jungfrauen rechnen es sich zur Ehre, dir zu folgen. O Maria, wenn ich auf dich vertraue, werde ich selig sein. Wenn ich unter deinem Schutz lebe, habe ich nichts zu fürchten, denn der Herr hat in deine Hände gelegt die Waffen des Heils, die er denen übergibt, die er selig machen will. Amen.
Zu Gott
In allem bete ich, o mein Gott, Deinen heiligen Willen an und wünsche, dass alle meine Gedanken, Worte und Werke mit Ihm übereinstimmen mögen. Gib mir die Gnade, eher alles hinzugeben, als Dir ungehorsam zu werden. Mein Tod sei die Vollendung des Opfers, das ich Deiner göttlichen Gerechtigkeit darbringe, damit ich durch die Verdienste meines Heilandes des Glückes teilhaftig werde, Dich ewig zu besitzen. Amen.
Zu Gott auf die Fürbitte des heiligen Hyginus
Allmächtiger Gott, sieh auf unsere Schwachheit herab, und weil uns die Last unserer eigenen Handlungen zu Boden drückt, stärke uns durch die Fürbitte des heiligen Martyrers und Bischofs Hyginus, durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.
Der heilige Theodosius,
Abt. Im Kloster war einmal kein Bissen Brot mehr. "Bekümmert euch nicht", antwortete er den sorgenden Brüdern, "Jesus speiste viele Tausende mit wenig Brot und Fischlein, seine Macht ist noch dieselbe, er vergisst uns nicht." - Nach einigen Stunden kam wunderbare Hilfe.
Wenn z.B. ein Hilfsbedürftiger dich bitten, und dann auf deine Hilfe vertrauend, deiner Sorgfalt sich überlassen würde, könntest du dem inneren Drang widerstehen, ihm nach allen Kräften beizuspringen, um sein Vertrauen nicht zu täuschen? - Was dürfen wir dann alles vom Vaterherzen Gottes erwarten!
Prüfe dich, ob du aber auch ein solch kindliches Vertrauen hast, selbst wenn du gar keine Hilfe möglich glaubst, Gott lange damit zögert, oder wenn du dich schon öfters in deinen Erwartungen getäuscht sahst? Denke, sage wie dieser heilige Abt: "Gott ist allmächtig und voll Güte. Er vergisst mich nicht, und hilft gewiss zur rechten Zeit."
Bete um dieses kindliche Vertrauen.
Vertrau auf Gottes Vaterherz,
Er hilft in Not und hilft in jedem Schmerz.
Andenken an die seligste Jungfrau
Das oben beim heiligen Theodosius erwähnte Wunder des vermehrten Brotes zeigte sich besonders an den hohen Festtagen der seligsten Jungfrau, wo eine unzählige Menge Volkes in seiner Kirche zusammenkam, indem der heilige Theodosius bei fortdauernder Hungersnot einen jeden zu Genügen speiste, und noch so viel mitgab, dass er unterwegs und zu Hause zehren konnte.
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Gebet am 12. Januar
Ich bitte dich, geliebte Königin, tröste mich, wenn ich im Sterben liege, durch deine Gegenwart, denn du hast ja so vielen deiner Diener diese Gnade erwiesen, und deshalb erbitte und erhoffe auch ich sie. Es ist wahr, ich bin ein Sünder, ich verdiene nicht eine so große Gnade, aber ich bin auch dein Diener, der dich liebt und ein so großes Vertrauen auf dich setzt. O Maria, meine Augen werden dich in meiner Todesstunde suchen, lasse mich alsdann nicht trostlos und umsonst nach dir blicken. Wenn ich indes eine so große Gnade nicht verdiene, so stehe mir wenigstens vom Himmel herab bei, damit ich, von Liebe zu Gott und zu dir entflammt, dies Leben verlasse, um dich die ganze Ewigkeit hindurch im Himmel lieben zu können. Amen.
Zu Jesus Christus
Entzünde uns, o Heiland, mit dem Feuer Deiner Liebe, die Du auf die Erde gebracht hast, damit sie uns heilige und beglücke, denn Dich in dieser und in der anderen Welt lieben, ist die höchste Seligkeit, der Du lebst und herrschst mit Gott dem Vater in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Zu Jesus Christus
Verleihe uns, o Herr, die Gnade, allezeit in Deiner Gegenwart zu leben, damit alle unsere Handlungen, in der Absicht, Dir zu gefallen und Deinen heiligen Willen zu erfüllen, verrichtet, für das ewige Leben nicht verloren, sondern uns verdienstlich werden, der Du lebst und herrschst mit Gott dem Vater in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Der heilige Arkadius,
Martyrer, hatte sich durch Gebet und Fasten zur Marter vorbereitet. Jedes einzelne Glied wurde ihm unter Pausen, damit er die Qual desto länger empfinde, vom Leib abgeschnitten. Er aber rief: "Jesus! Stärke mich, damit ich mit jedem einzelnen Glied meines Leibes dir ein angenehmes Opfer darbringen kann!"
Sieh hier die Kraft und wunderbare Wirkung dieses hochheiligen Namens, wenn man ihn zur rechten Zeit mit Andacht und Vertrauen gebraucht. Durch diesen Namen haben die Apostel und alle Jünger des Herrn Wunder gewirkt, Kranke geheilt, Teufel ausgetrieben, Tote erweckt, durch ihn können auch wir jetzt noch alles von Gott erlangen.
Prüfe dich, ob du so eine Andacht und Vertrauen zu diesem hochheiligen Namen in deinem Herzen fühlst, und wie dieser Heilige auch erwecken würdest, wenn du z.B. schwer krank, in Gefahr Gott zu beleidigen, ihm untreu zu werden, von Versuchung beängstigt wärst, oder wie immer dir nicht zu helfen wüsstest?
Bete um inbrünstige Andacht zum hochheiligen Namen Jesu.
Was vermag im Leiden Jesu Nam?
Er macht geduldig mich als wie ein Lamm.
Der heilige Ernest
war ein geborener Graf und erster Abt des Stiftes Neresheim. Er verließ die stille Klosterzelle und folgte seinem Beruf, der ihn nach Palästina rief um den Kreuzfahrern beizuspringen. Daselbst wurde er von Sarazenen gefangen und ermordet.
Scheue auch du keine Gefahr, Beschwerde, kein Opfer oder Leiden, was die treue Erfüllung deiner Berufspflichten mit sich führt. Du kannst Gott kein wohlgefälligeres Opfer der Liebe und Buße bringen, keinen sichereren Weg zur Heiligkeit und Vollkommenheit einschlagen, kein erhabeneres Werk ausführen, als in treuer Erfüllung deines Berufes den heiligen Willen Gottes vollbringen.
Prüfe dich über Erfüllung deiner Pflichten in deinem Beruf zu Hause, im Dienst, gegenüber deiner Familie, deinen Mitmenschen, und beschwichtige dich nicht damit, das Versäumnis sei nur klein und unbedeutend. Je kleiner es ist, desto größer der Leichtsinn, auch so Kleines und Leichtes für Gott nicht tun zu wollen.
Bete um treue Erfüllung der Berufspflichten.
Was der Beruf von dir je mag verlangen,
Säume nicht, es sogleich anzufangen.
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Gebet am 13. Januar
O meine Mutter Maria, erlange mir die Verzeihung meiner Sünden, die Liebe zu Jesus Christus, die heilige Beharrlichkeit, einen seligen Tod und endlich den Himmel. Erlange mir vor allem die Gnade, mich immer dir anzuempfehlen. Bitte Jesus für mich, sage ihm, dass du mir beistehen willst. Alsdann hat er gewiss Mitleid mit mir. Meine Mutter, auf dich vertraue ich, mit dieser Hoffnung will ich leben und sterben. Amen. Es lebe Jesus unsere Hoffnung, und Maria unsere Liebe. Amen.
Zum heiligen Gottfried
Heiliger Gottfried, mache mich durch deine Fürbitte würdig, zu eben der Glorie und Krone des Himmels, zu einer heiligen Sterbestunde, wonach du so sehr verlangt hast, und hilf mir, dass ich so durch dieses Zeitliche hindurch gehe, damit ich das Ewige nicht verliere. Amen.
Die heilige Veronika
von Mailand, Klosterjungfrau, arbeitete mit unermüdlichem Fleiß, war auf den Wink gehorsam, und suchte ihren Gefährtinnen, unter denen sie sich als die Letzte ansah, mit der freundlichsten Liebe und Gefälligkeit zuvorzukommen; dabei waren ihre Gedanken und ihr Herz stets dem Himmel zugewandt.
Möchten auch wir nach dem Beispiel dieser heiligen Jungfrau stets Arbeit mit Gebet, Gebet mit Arbeit vereinen, und nicht glauben, dass die Arbeit mit Gebet weniger eifrig und gut geschieht! Wird wohl das schwache, unvermögende Kind besser gehen lernen, wenn es die Hand des Vaters verlässt?
Prüfe dich, ob du bei deiner Arbeit dich auch so gleichsam an die Hand Gottes anhältst, durch die stete Erinnerung an Ihn und Verlangen nach Seinem Beistand, - oder mehr zu tun glaubst, wenn du mit innerer Hast und Unruhe arbeitest, dir gar nicht Zeit nimmst an Gott zu denken, zu beten?
Bete deine Arbeit mit Gebet vereinen zu lernen.
Ich will Arbeit mit Gebet verbinden,
Nur so werd ich Gottes reichen Segen finden.
Der heilige Gottfried,
Bekenner, hatte eine so große Sehnsucht nach dem Himmel, dass er beständig danach seufzte. Als er endlich auf dem Sterbebett lag, hörte er schon von ferne die himmlischen Chöre, die ihm entgegen kamen, ihn dahin zu begleiten.
Stelle dir eine sternenhelle Nacht vor, dazu einen freundlichen Frühlingsmorgen, eine Schar seliger Geister, die eine ungetrübte Freude genießen in der klaren Anschauung Gottes, wodurch sie gleichsam in ein Meer von Seligkeit versenkt sind, und sieh, ob kein Verlangen nach dem Himmel in dir erwacht?
Prüfe dich, ob du öfters an den Himmel denkst, dich mit dem heiligen Paulus danach sehnst: "Ich verlange aufgelöst und bei Christus zu sein!" - Es soll im Fegfeuer ein eigener Ort bereitet sein für jene, die auf Erden gar kein Verlangen nach dem Himmel hatten, wo sie sich ihn in unaussprechlicher Sehnsucht erbitten müssen.
Bete um herzliches Verlangen nach dem Himmel.
Nach Gott, nach dem Himmel sehn ich mich,
Wo sich die Seligen freuen ewiglich.
Andenken an die seligste Jungfrau
Sehr nützlich war der seligen Veronika die zarte Andacht zur seligsten Mutter Gottes. Was sie von ihr gehört hat, sollen alle Diener Mariä sich gesagt sein lassen, nämlich die Reinheit des Herzens zu erlangen, Geduld gegenüber den Nächsten zu üben, und das Leiden Jesu Christi öfters zu betrachten.
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