
Gebet am 4. Januar
Du barmherzigste Mutter Maria, sei meine Fürbitterin bei Gott und erwirb mir seine göttliche Gnade und Barmherzigkeit. Du bist ihm wegen deiner Heiligkeit ganz lieb und angenehm, ich aber bin ihm wegen meiner Sünden ganz zuwider und verhasst. Dass mir recht bald die Verzeihung meiner Sünden verkündigt würde. Dass ich durch die Gegenwart meines Heilandes in meinem Herzen von himmlischem Trost erquickt würde. Erbitte mir diese große Gnade bei Jesus, deinem göttlichen Sohn. Amen.

Zu Gott auf die Fürbitte des heiligen Titus
O Gott, der Du den heiligen Titus durch Deinen heiligen Apostel aus den Finsternissen des Heidentums zum Licht Deiner Wahrheit gebracht hast, gib, dass wir, da wir eben diese Lehre empfangen haben, sie auch auszuüben und anderen beizubringen trachten, durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.

4. Januar - Der heilige Gordius,
Hauptmann und Martyrer, stand vor dem heidnischen Richter. - Seine Verwandten beschworen ihn unter Tränen, er soll doch wenigstens mit dem Mund Christus verleugnen, im Herzen könne er Ihn ja behalten. - Er antwortete: "Soll die Zunge ihren Schöpfer verleugnen? - O nein, mit dem Herzen glaubt man an Gott, mit dem Mund aber geschieht das Bekenntnis zur Seligkeit."
Sei doch nicht so ängstlich und unbeständig im Guten, so furchtsam, dich auch vor den Menschen so zu zeigen, wie dir im Herzen ist. Wie viel Verachtung, Widersprüche, Misshandlungen, ja selbst Verwünschungen hat nicht dein Jesus erfahren! Im Bekenntnis bewährt sich die wahre Frömmigkeit.
Prüfe dich, wer dir mehr Furcht einjagt, ob ein Mensch, der heute ist und morgen nicht mehr sein wird, oder der ewige Gott, vor dessen Richterstuhl du einst stehen wirst, wo dich weder Bruder, Schwester, Vater, Mutter noch Freund oder Vorgesetzter mehr schützen kann, - wo Jesus dich aber vor allen Menschen verherrlichen wird.
Bete um Befreiung von Menschenfurcht.
Fürchte nicht die Menschen, fürchte Gott,
Er nur bleibt dein Freund bis in den Tod.
Andenken an die seligste Jungfrau
An diesem Tag wurde die Hauptkirche zu Arras plötzlich durch einen Donnerstrahl entzündet und verwüstet, aber wieder unter dem Namen der seligsten Jungfrau Maria von Bischof Girard im Jahr 1030 eingeweiht. Es verdient die Einweihung der Hauptkirchen unter dem Namen Mariä angemerkt zu werden, indem dadurch die allgemeine hohe Verehrung der seligsten Mutter Gottes in der ganzen Welt deutlich gezeigt wird.
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