
Gebet am 31. Januar
Maria, o Maria, die du schöner bist als alle Geschöpfe, die du nach Jesus liebenswürdiger bist als alles Liebenswürdige, die du kostbarer bist als alle erschaffenen Dinge, die du lieblicher bist als alle Lieblichkeit: o Maria, habe Mitleid mit meinem armen Herzen. Siehe, deshalb bin ich elend, weil ich dich nicht liebe, da ich dich doch so sehr lieben sollte. Du kannst mein Herz mit deiner heiligen Liebe entzünden. Wende also deine liebevollen Augen zu mir, blicke auf mich, ziehe mich hin zu dir, und mache, dass ich nach Gott nichts anderes liebe als dich, lieblichste, liebenswürdigste Mutter meines Jesus und meine Mutter. Amen.
Gebet der Kirche
O Gott, Du hast der seligen Ludovica unter den anderen herrlichen Gaben auch eine vorzügliche und wahrhaft einzige Liebe zu den Armen Christi gnädig gespendet, verleihe uns, deinen Dienern, wegen ihrer Verdienste und Fürsprache eine solche Liebe, dass wir Dich aus ganzem Herzen über alles zu lieben vermögen. Amen.
Zur heiligen Marcella um ihre Fürbitte
Heilige Marcella, du edelstes Beispiel und Vorbild der christlichen Witwen, bitte für mich, dass ich bei Zeiten verlasse, was mir im Tod zur Last fallen könnte, und alle meine Handlungen immer so verrichte, als wenn ich nach jedem vollbrachtem Werk sogleich sterben müsste. Amen.
Zu Gott
Gütigster Gott, wir wollen von nun an jede Trübsal und Krankheit als eine Prüfung ansehen, die Deine Barmherzigkeit uns zur Heiligung zuschickt. Da wir jedoch von uns nichts vermögen, so erwecke und erhalte in uns jene heiligen Gesinnungen, durch die allein unsere Erdenleiden uns heilsam und vor Dir verdienstlich werden. Amen.
Der heilige Petrus Nolaskus,
Ordensstifter, wurde von seiner Mutter aufgefordert, sich zu verehelichen. Er aber fühlte sich in seinem Herzen zu einem abgeschiedenen Leben berufen. Da betete er in der folgenden Nacht anhaltend und innig zu Gott, und siehe, am Morgen gelobte er, in beständiger Enthaltsamkeit sich ganz dem Dienst Gottes zu weihen.
Das Gebet mit Andacht und Inbrunst verrichtet, befeuchtet gleich einem fruchtbaren Tau oder Regen unser Herz, reinigt es, reißt es los von der Welt und Geschöpfen, und ruft Blumen, d.h. heilige Gedanken und gute Entschlüsse in uns hervor.
Prüfe dich, ob du so hohen Wert auf das Gebet legst? - Dies magst du erkennen, wenn du in einer wichtigen Angelegenheit, Entscheidung über Beruf, Dienständerung, schwerer innerer Versuchung, bei schmerzlichem Verlust etc. gleich betest, und anhaltend bittest, dass Gott dir seinen heiligen Willen selbst, oder etwa durch deinen Beichtvater zu erkennen gäbe.
Bete den hohen Wert des Gebetes recht zu erkennen.
Beten führt dich auf die rechte Bahn
Und hebt die Seele himmelan.
Gelobt sei Jesus Christus und die schmerzhafte Mutter Maria!
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