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#1

Papst trifft Groß-Imam „Unser Treffen ist die Botschaft“, sagte Papst Franziskus zur Begrüßung des Groß-Imam der Kairoer Al-Azha

in Nachrichten 05.06.2016 13:26
von Blasius • 2.401 Beiträge

Auf der Suche nach Gemeinsamkeit- mit dem Islam, ist alles möglich??



Info, Zitat:

23. Mai 2016

Papst trifft Groß-Imam


„Unser Treffen ist die Botschaft“, sagte Papst Franziskus zur Begrüßung des Groß-Imam der Kairoer Al-Azhar-Universität, Ahmed Mohammed al-Tayyeb, im Vatikan heute Morgen.

Die Begegnung ist eine entscheidende Etappe in der Aussöhnung zwischen der katholischen Kirche und einer der höchsten Autoritäten des sunnitischen Islams. Im Pontifikat Benedikt XVI. war der wissenschaftliche Dialog zwischen beiden Institutionen durch die islamischen Partner ausgesetzt worden.

Seit der Wahl von Papst Franziskus verbesserte sich das Verhältnis wieder. Die Begegnung ist ein weiterer Baustein im Bemühen des Papstes, eine interreligiöse Allianz gegen Terror und Gewalt zu schmieden. Das Bild des Papstes mit dem Groß-Imam, die sich brüderlich umarmen, ist Gegenwind für jene, die einen Keil zwischen die beiden Religionen treiben wollen.



Papst Franziskus und Großscheich Ahmed Mohamed al-Tayyeb am Morgen im Vatikan. (Quelle: reuters)

Eiszeit endgültig beendet

Schon Anfang des Jahres war über einen Besuch von Groß-Imam al Tayyeb im Vatikan spekuliert worden. Jetzt kam die historische Begegnung zustande. Erstmals war der Leiter der wichtigsten sunnitischen Hochschule im Vatikan. Es ist erst das zweite Zusammentreffen auf dieser Ebene überhaupt. Im Jahr 2000 hatte Papst Johannes Paul II. den damaligen Chef der Al-Azhar, Mohammed Sajed Tantawi, in Kairo getroffen. Zu einem Gegenbesuch war es bisher nicht gekommen. Die Regensburger Rede von Benedikt XVI. hatte ab Herbst 2006 die Beziehungen zwischen dem Vatikan und der Universität getrübt. Dennoch war der wissenschaftliche Dialog zwischen beiden Einrichtungen, der seit 1998 bestand, fortgesetzt worden.

Als Benedikt XVI. dann aber nach einem Anschlag auf koptische Christen in Ägypten Anfang 2011 einen besseren Schutz vor Gewalt für diese forderte und mangelnde Religionsfreiheit in einigen islamischen Ländern beklagte, brach die Universität den Kontakt ab. Er wurde im Dezember 2013 wieder aufgenommen, nachdem es zuvor Briefkontakt zwischen Papst und Groß-Imam gegeben hatte. Al Tayyeb sieht unter Franziskus einen „neuen Kurs“ der katholischen Kirche, der vom Respekt für die anderen Religionen und von Aufmerksamkeit gegenüber den Problemen der Armen geprägt sei.

Nur Dialog schafft Frieden


Der Schutz der Christen im Nahen Osten und deren schwierige Lage war dann auch eines der Themen beim Treffen heute im Vatikan. Die beiden Geistlichen hätten Gewalt und Extremismus zurückgewiesen, so Vatikansprecher Federico Lombardi im Anschluss an die Begegnung. Die beiden Religionsführer haben im Vatikan ein klares Zeichen des Dialogs gesetzt. Das bedeutet noch lange nicht, dass man in allen Positionen übereinstimmt. Doch es gibt keine Alternative zum Gespräch. Papst Franziskus schenkte seinem Gast eine (Friedens-)Medaille, die einen Olivenzweig abbildet, sowie eine Ausgabe seiner Enzyklika „Laudato si“. Seine Botschaft: Der gemeinsame Einsatz für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung ist über theologische Differenzen hinweg möglich und nötig.

P.S. Es gibt ein interessantes Interview mit dem Groß-Scheich in der vatikanischen Tageszeitung L’Osservatore Romano. Leider habe ich bisher nur eine italienische Version gefunden. Es gibt zwar vom Presseamt des Vatikans Arbeitsübersetzungen ins Englische und Spanische. Diese sind aber bisher nirgends publiziert.

Jürgen Erbacher
Seit 2005 berichte ich für die ZDF-Redaktion „Kirche und Leben katholisch“ über die Themen Papst, Vatikan, Theologie und katholische Kirche. Dafür pendle ich regelmäßig zwischen Mainz und Rom - meiner zweiten Heimat. Dort habe ich vor meiner ZDF-Zeit mehrere Jahre gelebt und für Radio Vatikan gearbeitet. Studiert habe ich Politikwissenschaft und Katholische Theologie in Freiburg i.Br. und Rom.

https://blog.zdf.de/papstgefluester/2016...imam/#more-6139


Liebe Grüße, Blasius

.


zuletzt bearbeitet 05.06.2016 13:32 | nach oben springen

#2

RE: Papst trifft Groß-Imam „Unser Treffen ist die Botschaft“, sagte Papst Franziskus zur Begrüßung des Groß-Imam der Kairoer Al-Azha

in Nachrichten 05.06.2016 21:28
von Aquila • 5.547 Beiträge

Lieber Blasius


Diese bereits vor zwei Wochen stattgefunden habende Begegnung hat einmal mehr vor Augen geführt,
wie die katholische Identität im Zuge der Vaticanum II. Erklärung "nostra aetate" in den vergangenen Jahrzehnten deformiert worden ist.

Hierzu einige Anmerkungen:

Hier wird genau dies praktiziert, wovor Hw Adler gewarnt hat;
die freimaurerisch eingefädelte unverbindliche d.h. wahrheitsgefilterter "brüderliche Dialog" .

Gerade erst im Thema "Charta Oecumenica" behandelt:
Die Charta Oecumenica ist ein Text, den alle Kirchen Europas gemeinsam erarbeitet haben.

Der Heilige Geist ist nicht der Geist des "Dialoges" sondern der Wahrheit !

Wenn in dem von Dir geposteten Beitrag die Rede von "die beiden Geistlichen" ist....!?
dann zeigt dies erst das Ausmass des ganzen Dilemmas auf.

Wenn ein Wortführer der Irrlehre Islam der Titel eines "Geistlichen" zugeschoben wird, so ist dies die totale Kapitulation vor der "humanistischen" Einheitsmasche.

Wahrer Geistlicher kann alleine sein,
wer kraft der Weihewirkkraft durch Heiligen Geist den wahren Glauben verkündet und das Erlösungswerk Christi auf Erden fortführt....
also ein römisch katholischer Priester ....als der "zweite Christus" !!!!

Ein die Ewige Wahrheit Jesus Christus leugnender Imam kann dies ebensowenig sein wie die dasselbe tuenden Angehörigen anderer Irrlehren !

Weiter ist jeglicher "Friedens"-Suche ohne Bezug zur Ewigen Wahrheit Jesus Christus keinerlei Erfolg beschieden.

Dass dem Imam " der neue Kurs" von Papst Franziskus zusagt, erstaunt kaum, zumal das unsägliche Hofieren der Irrlehre Islam als ang. "Religion des Friedens" diesen "neuen Kurs" umrahmt.
Die Irrlehre Islam steht denn tatsächlich für einen sog. "Frieden"....
denjenigen des sog. "Hauses des Friedens",in dem angeblich "Frieden" herrsche, weil
jeder ein Moslem ist.
Also bei 100 % Moslemanteil.
Dass dies dann unweigerlich nur weiteres Unheil zeitigt, liegt auf der Hand.
Das "innerislamische" Kriegsbeil wird ausgegraben und
so gehen sie dann gegenseitig aufeinander los.
Moslem-Anteil und Islamisierung

Durch den "humanen"Kult des Todes und die fortlaufende Entchristianisierung läuft EuropaGefahr,
womöglich auch "Teil dieser wahrheitsfeimdlichen Knechtschaft des
"islamischen Hauses des Friedens" zu werden....

im Klartext;
nach voriger Tötung und Vertreibung missliebiger "Ungläubiger"
bleibt den Verbliebenen (Überlebenden) die "Wahl" zur Irrlehre Islam zu "konvertieren"
oder sich als "Dhimmis" der sog. moslemischen "Schutzherrschaft" zu unterwerfen,
will heissen gleichsam gedemütigt zu werden und rechtlos
unter die islamische Diktatur zu fallen inkl. zu zahlender "Kopfsteuer".
Das angebliche "Haus des Friedens" also !

Zum Zustandekommen dieser Begegnung noch Dies:

Kurz nach Antritt seines Pontifikates hat Papst Franziskus
der Kairoer Al-Azhar-Universität
- konkret dem Grossscheich der Al-Azhar, Ahmed al-Tayyeb -
eine persönliche briefliche Botschaft zukommen lassen.
Diese wurde dem Nuntius in Ägypten übergeben.

Der Inhalt dürfte uns kaum mehr erstaunen.

Es war einmal mehr die Rede von
-

"Respekt des Vatikan vor dem Islam und den Muslimen"


und weiter über gemeinsam zu tätigen den Anstrengungen Richtung

-

"gegenseitige Verständnis zwischen Christen und Muslimen....,
um gemeinsam für eine friedliche und gerechte Welt einzutreten"


-

Der "Grossscheich" hat denn auch gleich mit eingestimmt...
.und so Einiges drauf gelegt !
Er schrieb so Sonderbares, dass es in muslimischen Ohren als Fremdsprache aufgefasst werden dürfte..wie....,
die



"Azhar steht für den Respekt zwischen allen Religionen, den Schutz der Menschenwürde und der hohen Werte, die im Koran und der islamischen Sunna verankert sind.
Die Muslime sind bereit zur Zusammenarbeit für das Wachstum der Gerechtigkeit und der Entwicklung unter den Völkern der Erde".


-

Die besagte Universität hatte Papst Franziskus zu seiner Wahl nicht nur gratuliert
sondern
auch gleich den "Tarif" für die Wiederaufnahme des "Dialoges"
- der nach der vom Islam als "Beleidigung" gesehene Regensburger-Rede von Papst Benedikt XVI. abgebrochen wurde - durchgegeben:
-

"sofern der Papst den Islam als Religion des Friedens würdige"


-

Wäre dies nicht alles Realität könnte man sich in einem - schlechten - Film wähnen....
Nun ist es also die Irrlehre Islam, die "Bedingungen" an den Stellvertreter Christi auf Erden stellt....

und leider scheint diese Erpressung durchaus erfolgreich zu sein....

Bei der erwähnten Begegnung hat Tayyeb auch gleich wieder in die bekannt falsche Leier eingestimmt, indem er bez. des fast ausschliesslich islamischen Terrorismus bemerkte:

Ja, es gibt den Terrorismus, aber es hat nichts mit dem Islam zu tun.“


Diesen Unsinn wollen auch "humanistische" Politiker weiter verbreiten.


Der Präsident des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog, Kardinal Jean-Louis Tauran ist bekannt für sein abenteuerlichen Statements.
Auch bez. dieser Begegnung blieb er diesem Ruf treu


"Die erste Sache, die wir angehen sollten, ist die Unwissenheit.
Viele Christen fürchten sich vor den Muslimen,
obwohl sie vielleicht noch nie wirklich welche getroffen oder den Koran aufgeschlagen haben. Dasselbe gilt auf muslimischer Seite, die wohl selber kein tiefgründiges Bewusstsein über das Evangelium haben.
[b]Dies bedeutet nichts anderes, als kohärent mit dem eigenen Glauben zu sein.“

Anders ausgedrückt:
Keine der beiden Religionen stehe für Gewalt oder Zerstörung der anderen Glaubensgemeinschaft.
Vielmehr muss jeder auf den anderen Zugehen und auf diese Weise die andere Seite respektieren,


Der "humanistisch interreligiöse" Eintopf !


Kardinal Tauran war es auch, der im Jahre 2013 anlässlich einer Buchpräsentation über den sog. "interreligiösen Dialog" auch so Einiges über denselben referiert hatte.
Seine Aussagen sprengten den bislang ohnehin bereits weit gemessenen Rahmen des "Dialoges"....
ja, sie waren gar untermalt mit erschreckend befremdlichen Ungereimtheiten
zur Lehre der Kirche....
die "Lobeshymne" auf den "interreligiösen Dialog" hörte sich vom "Präsidenten des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog" so an:

-

„Denn der interreligiöse Dialog spielt sich nicht hier im Vatikan ab,
sondern in den Ortskirchen.
Sehr wichtig sind auch große Begegnungen wie die Friedenstreffen von Assisi.
Mittlerweile haben wir regelmäßigen Kontakt mit verschiedenen Dioalogeinrichtungen
in Libyen, Ägypten und bald, wie ich hoffe, im Irak.
Das alles schafft ein neues Klima, und ich denke,
dass alle Gläubigen zusammenstehen müssen, um zunächst ihren eigenen Glauben zu leben -
und in der Folge zu verstehen und zu respektieren,
dass jemand, der anderes glaubt als ich, nicht notwendigerweise ein Feind ist,
sondern ein Partner, ein Pilger zur Wahrheit so wie ich selbst
.“

-

Ich muss gestehen, dass ich gerade beim Lesen der rot untermalten Sätze meinen Augen
kaum trauen konnte....
einig sind sich alle treugläubigen Katholiken, dass niemand aufgrund seines anderen
Glaubens verachtet oder gar gehasst werden darf.....
im Gegenteil, es ist für dessen Bekehrung zu beten....


was dann aber folgt....

"sondern ein Partner, ein Pilger zur Wahrheit so wie ich selbst"

was man dann noch gefälligst
- einmal mehr wie bereits inflationär schon mehrfach gehört -
"zu respektieren" habe....
hat mit der Lehre der hl. Tradition nichts mehr gemeinsam !

Hier wird suggeriert, dass die Anhänger anderer Religionen
- die allesamt die Ewige Wahrheit Jesus Christus verleugnen -
nun plötzlich
"unsere Partner, unsere Mitpilger (????) zur Wahrheit" seien.

Würde es so nicht schwarz auf weiss so stehen und auch so vermittelt,
könnte man noch wohlwollend von einem "Missverständnis" ausgehen....doch dem ist leider nicht so, sondern dies ist - bittere - Realität.
Nun scheinen alle Dämme zu brechen, um die "ökumenische Weltreligion" anzupreisen .


Die mehr denn je verfolgten Christen in den Ländern des sog. "Arabischen Frühlings"
dürften diese ang. "Mitpilger" in anderer Erinnerung haben.




Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 05.06.2016 21:31 | nach oben springen

#3

RE: Papst trifft Groß-Imam „Unser Treffen ist die Botschaft“, sagte Papst Franziskus zur Begrüßung des Groß-Imam der Kairoer Al-Azha

in Nachrichten 06.06.2016 11:28
von Sel • 330 Beiträge

Das ist schon fast unglaublich.

Ich stelle mir die Frage, warum man sowas tut? Aus Naivität? Dummheit? Leichtgläubigkeit?
Weil man wirklich dran glaubt,dass Dialog zum Frieden führt?
Oder Etwa aus Bosheit und Hinterhalt?

Ich weiß es nicht. Was ich nur weiss, ist, dass die anderen Relgionen Jesus verleugnen. Er ist aber der Weg, die Wahrheit und das Leben. Und für den Islam gibt es nur dann Frieden, NICHT wenn dialog geführt wird, sondern wenn alle dem Islam angehören! Der Dialog ist doch für diese Leute wahrscheinlich nur so eine Art "Übergang", um mehr Einfluss zu gewinnen,und letzlich die Ziele zu erreichen. Dass alle "ungläubigen" gläubig werden.

Man verzweifelt wirklich nur noch!

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#4

RE: Papst trifft Groß-Imam „Unser Treffen ist die Botschaft“, sagte Papst Franziskus zur Begrüßung des Groß-Imam der Kairoer Al-Azha

in Nachrichten 06.06.2016 14:29
von Blasius • 2.401 Beiträge

Das ist schon fast unglaublich.




Lieber Sel,

warum sich so etwas im Vatikan, in Rom abspielt- vielleicht aus Angst
die Situation zu sehen wie sie ist, der Islam will das Christentum einnehmen.

Können die in Rom- im Vatikan nicht lesen oder haben sie keine Ahnung von Geschichte?

Dazu eine Info, Auszug:

Mohammed - sein Leben und Wirken
(570 - 632 n.Chr.)

4.3.2 Verhältnis zu den Christen

Auch die Christen verweigerten ihre Zustimmung und nannten Mohammed einen falschen Propheten.
Die neue Gemeinschaft von Juden, Christen und Muslimen, von der Mohammed gehofft hatte, daß sie vereint den einen Gott ausrufen würde, kam nicht zustande.

Die Enttäuschung darüber ist in den späteren Texten des Korans erkennbar.
Die anfängliche religiöse Toleranz gegenüber Andersgläubige wandte sich später in offene Feindschaft. Die Suren 9,1ff und 4:16 zeigen klar, daß der Kampf gegen die Heiden begonnen hatte. Es gab nur die Wahl zwischen Unterwerfung oder Tod. Die Religionsfreiheit, die in Sure 2:256 gewährt wird, gehörte der Vergangenheit an.

Die Schriftbesitzer nahmen jedoch weiterhin eine Sonderstellung ein.
Sie wurden nicht gezwungen, den Islam anzunehmen, obwohl sie sich seiner Herrschaft unterwerfen mußten.

Sie wurden Dhimmis genannt und gezwungen, eine zusätzliche Kopfsteuer zu zahlen.

Dhimmis (Juden und Christen) waren Menschen zweiter Klasse und wurden wie folgt behandelt:


Dhimmis mußten auf den von ihnen bewirtschaften Boden, der dem Staat gehörte, eine Grundsteuer sowie andere, irreguläre Steuern (Awarid) entrichten. Während sie anfangs, als der islamische Staat noch ungefestigt war, auch in öffentliche Ämter aufsteigen konnten, wurde dies bald verhindert, gestützt auf zahlreiche Stellen im Koran. Dazu kam eine massive Ungleichheit vor dem Gesetz, also eine dauerhafte Diskriminierung. Muslime mußten sich nicht an einen Schwur halten, dem sie einem Christen gegenüber abgelegt hatte. Daraus folgte chronische Bestechlichkeit von Richtern und Zeugen.

Neue Kirchen, Klöster und Synagagen durften sie zwar nicht bauen, aber vorhandene Gebäude durften unter Vorbehalten erneuert werden. Die Hälfte ihrer Kirchen mussten an Muslime abgegeben werden, die Moscheen daraus machten. Glocken, öffentliche Begräbnisse und Feiern wurden verboten.

Der Bau oder die Renovierung von Kirchen, Tempeln und dergleichen war zulässig, falls ein Kapitulationsvertrag mit den muslimischen Eroberern geschlossen wurde, der den Besiegten das Recht auf ihren bisherigen Landbesitz zusagte. Ohne diese Zusage, oder im Falle einer militärischen Niederlage waren Renovierung oder Neubau untersagt.

Religiöse Führer mussten ein Genehmigungsverfahren durchlaufen.
Gottesdienste und Beerdigungen waren unauffällig zu halten; dabei waren keine Zeichen ihres Glaubens, z. B. Kreuze, zu zeigen.
Dhimmis war es verboten, in besseren Häusern als die Moslems zu leben.

Ein Dhimmi durfte keine Waffen mit sich tragen.
Sein Zeugnis galt vor Gericht weniger als das eines Muslims, als Zeuge in Prozessen gegen Muslime war gar nicht zulässig. Muslime brauchten für Vergehen an einem Dhimmi nur halbe Strafe zu tragen; und wegen eines solchen Unterworfenen konnten sie nie hingerichtet werden. Umgekehrt waren grausamste Hinrichtungsarten überwiegend den "Dhimmi" vorbehalten.
Dhimmis durften die Stadt Mekka nicht betreten.

Ein männlicher Dhimmi durfte keine Muslimin heiraten, ein Muslim jedoch eine Dhimmi-Frau.
Dhimmis durften nur Esel, nicht jedoch Kamele oder Pferde reiten. Sie mußten ehrerbietig vor ihren Eseln absteigen, wenn Moslems vorbeikamen.

Häufig galten bestimmte Kleiderverbote und -vorschriften (z. B. der Judenhut), um den Einzelnen als Mitglied einer bestimmten Religionsgemeinschaft erkennbar zu machen.
Dhimmis mußten mit gesenktem Blick zur Linken der Muslime (deren unreiner Seite) vorbeizugehen. Muslimen wurde empfohlen, Dhimmis beiseite zu stoßen, und in Anwesenheit eines Muslims mußte ein Dhimmi in demütiger und respektvoller Haltung dastehen. Er durfte aber erst nach Aufforderung, in diesem Falle nur leise sprechen.

Wurden Dhimmis von Muslimen geschlagen, durften sie sich aber nicht wehren. Schlug ein Dhimmi zurück, wurde er entweder hingerichtet oder man schlug ihm die Hand ab.
Eine besondere Art, ihre Dhimmis zu behandeln, kannten die Osmanen: Die osmanische Elitetruppe, die Janitscharen, zwangsrekrutierte man aus christlichen Familien aus Serbien, Albanien, Bosnien, Bulgarien und Griechenland, denen die Kinder im Alter von 12 - 16 Jahren weggenommen wurden (sogenannte "Knabenlese", türk. devschirme). Auch Tscherkessen waren betroffen. Man erzog die Jungen im Janitscharenkorps oder in der Palastschule und machte aus ihnen fanatische Muslime. Die Besten wurden in die Zentralverwaltung bis hinauf zum Großwesir übernommen. Diese Art der Aushebung wurde erst 1648 eingestellt.

http://www.efg-hohenstaufenstr.de/downlo..._moh_leben.html

Auszug Ende

Die Bosheit im Verhalten im Vatikan, in Rom ist das für dumm halten der Gläubigen,
oder sogar ein in die Irre führen?

Dem Frieden soll es dienen, gut dass Gottes Handeln nicht vom Vorbild Roms

abhängig ist.

Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 06.06.2016 14:31 | nach oben springen

#5

RE: Papst trifft Groß-Imam „Unser Treffen ist die Botschaft“, sagte Papst Franziskus zur Begrüßung des Groß-Imam der Kairoer Al-Azha

in Nachrichten 06.06.2016 16:48
von Kristina (gelöscht)
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Vielleicht versucht der Papst auf diesem Weg die Christenverfolgung zu beenden, wer weiß.


2.Tim 3,16: die gesamte Bibel kommt von Gott!
2.Petr 1,20-21: Gott gebrauchte menschliche Schreiber!
1.Kor 2,13: Gott wachte über jedem einzelnen Wort der Bibel!
2.Petr 1,21 Der Empfang und die Weitergabe, bzw. Niederschrift des Wortes Gottes geschah unter der Führung des Heiligen Geistes!
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