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#21

RE: Jesus Christus: Sieger über Sünde und Tod

in Leiden, Tod und Auferstehung Christi 13.11.2018 23:06
von Aquila • 5.740 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Über den Namen Jesus:
Hw Ambrosius Guillois in "Historische, dogmatische, moralische und liturgische Erklärung des Katechismus" aus dem Jahre 1848:

-

"Der Name Jesus bedeutet:
ERLÖSER.
Der Sohn Gottes verdient diesen Namen mit Recht;
denn er hat uns erlöst von der Knechtschaft des bösen Geistes und von den Strafen befreit, welche unsere Sünden uns verdienten.

Man gibt dem menschgewordenen Sohn Gottes auch den Namen
ERRETTER,
um auszudrücken, dass er sein Blut vergossen und sein Leben hingegeben habe, um die Menschheit von dem Joche, das auf ihr lastete, zu erretten.
Erlöser bedeutet Einen, der auslöst, der für eine gewisse Summe einen Gefangenen loskauft.
Wir alle waren Gefangene des bösen Geistes;
der Sohn Gottes hat uns die Freiheit wiedergegeben.

Die Summe, womit er uns loskaufte, war sein eigenes Blut, das er bis auf den letzten Tropfen für uns am Stamme des Kreuzes vergossen hat."

-


Nicht alle Menschen sind freilich bereit, die Erlösung seelenheilend / seelenrettend werden zu lassen.....denn dies kann alleine
durch den Willen zur Mitarbeit an den geschenkten Gnaden geschehen.


Von der Sünde zur Reue.
Von der Reue zur Umkehr.
Von der Umkehr zum Glauben.
Vom Glauben zur Gnadenfülle der hl. Sakramente

Sakramente; die Heilmittel für die Seele


-
Hören wir den
hl. Josefmaria Escriva:
-

"Wie sehr begreife ich gerade deshalb jene Worte des heiligen Augustinus,
die wie ein großes Loblied auf die Freiheit klingen:
Gott, der dich ohne dich geschaffen,
rettet
dich nicht ohne dich
(Augustinus, Sermo, 169, 13 (PL 38, 923]);
denn wir alle - jeder einzelne, du und ich - haben die Möglichkeit,
die schreckliche Möglichkeit, uns gegen Gott aufzulehnen, Ihn - vielleicht durch unser Verhalten - von uns abzuweisen oder zu rufen:
Wir wollen nicht, daß dieser über uns Herrscher sei (Lk 19 ,14)

-

Siehe bitte auch hier:
Die Sünde gegen den Heiligen Geist
-

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#22

RE: Jesus Christus: Sieger über Sünde und Tod

in Leiden, Tod und Auferstehung Christi 24.11.2018 17:44
von Aquila • 5.740 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Wie viele sind heute Gefangene eines Lebensentwurfes von Genuss und Vergnügen !
"Carpe diem"...."geniesse den Tag" wird zur treibenden Kraft dieser
sinnentleerten Lebensführung, die Menschen zu Gehetzten ihrer eigenen Sinnlosigkeit macht.

Pater Tarcisius Seeanner vom Kreuzorden über die Befreiung aus geistiger und seelischer Umnachtung durch die hochheilige Erlösungstat Christi:


"Der Erlösertod Christi ist keine Blutkonserve, die unser irdisches Leben verbessert oder verlängert.
Das Blut Christi hat uns befreit von unserer sinnlosen Lebensweise, in der wir Gefangene von Tod und Teufel waren.

Worin bestand dieses Leben ohne Richtung und Ziel ?
Der erste Papst schreibt seinen Brief an die junge Christengemeinden in Kleinasien.
Die meisten Christen dort kamen aus dem Heidentum, das wegen seiner vagen Vorstellungen vom Jenseits das "Carpe Diem!" lehrte, ein Leben aus dem Augenblick, das nur auf Genuss und Vergnügenen ausgerichtet ist; ein Leben, das in "Silber und Gold" der Garantie für Zufriedenheit sieht.
Der Christ dagegen, ist bezeichnet mit dem Blut Christi und deshalb hat sein Leben eine ganz andere Richtung genommen.
Wir wissen Bescheid um unser Schicksal.
"Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und im und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht" (Joh 1,18).

Was die Heiden nicht einmal erahnen konnten,
das hat uns der Sohn Gottes klar geoffenbart:
Wir sind nicht zu einem vergänglichen Leben hier auf Erden verurteilt,
wir sind losgekauft, befreit zu einem Ewigen Leben, gerufen zur Auferstehung."


-
Siehe bitte auch:
1. Juli: Fest des Kostbaren Blutes Christi
-


zuletzt bearbeitet 24.11.2018 17:46 | nach oben springen

#23

RE: Jesus Christus: Sieger über Sünde und Tod

in Leiden, Tod und Auferstehung Christi 08.02.2019 23:58
von Aquila • 5.740 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus!


Eine segensreiche Betrachtung des
hl. Alphons Maria v. Ligouri über die Barmherzigkeit Gottes:
-

Gott ist so geneigt, seine Gnaden uns mitzuteilen, daß, mit dem hl. Augustinus zu reden, sein Verlangen, sie uns zu geben, stärker ist als unsere Sehnsucht, sie von Ihm zu empfangen.
Der Grund ist, weil es der Güte wesentlich ist, sich mitzuteilen:
est sui diffusiva, sagen die Philosophen, sie hat den Drang in sich, in Wohltun für andere sich zu ergießen.
Deshalb hat Gott, die unendliche Güte, ein unendliches Verlangen,
sich
uns, seinen Geschöpfen,
mitzuteilen und seiner Güter uns teilhaftig zu machen
.

Das ist auch der Grund von der großen Barmherzigkeit,
die der Herr mit unseren Nöten hat.
Den Erdkreis nennt David voll der göttlichen Barmherzigkeit; nicht aber voll der göttlichen Gerechtigkeit;
denn Gerechtigkeit übt Gott durch Bestrafung der Übeltäter nur dann, wenn es zum Heile dient und Er gleichsam dazu gezwungen wird;
dagegen übt Er zu jeder Zeit gern und freigebig Barmherzigkeit gegen alle;
darum sagt der hl. Jakobus:
“Die Barmherzigkeit ist erhaben über das Gericht” (Jak 2,13).
Die Barmherzigkeit entwindet der Gerechtigkeit häufig die den Sündern bereiteten Geißeln
und erwirkt ihnen Verzeihung.
Deshalb heißt Gott beim Propheten die Barmherzigkeit selbst:
“Deus meus misericordia mea: mein Gott und meine Barmherzigkeit” (Ps 58,18).
Und wieder betet derselbe Prophet:
“Um deines Namens willen, o Herr, sei gnädig meiner Sünde” (Ps 24,11).
O Herr, vergib mir um deines Namens willen; Du bist ja die Barmherzigkeit selbst.
Das Bestrafen ist nach Isaias nicht ein Werk nach dem Herzen Gottes, sondern Ihm fremd und ferne d.h. seiner Neigung entgegen:
“Der Herr wird zürnen, daß Er sein Werk tue, sein befremdendes Werk...
sein ungewöhnliches Werk” (Is 28, 21).
Seine große Barmherzigkeit endlich hat Ihn bewogen, seinen Sohn in die Welt zu senden, um Mensch zu werden und durch seinen Kreuzestod uns vom ewigen Tode zu erlösen.
Darum sagt Zacharias in seinem Lobgesang:
“Durch die innerste Barmherzigkeit unseres Gottes, in welcher uns heimgesucht hat der Aufgang von der Höhe” (Lk 1,78).
“Per viscera misericordiae:
durch die innerste Barmherzigkeit;”
d.h. durch eine Barmherzigkeit, die aus dem Grunde des Herzens Gottes hervorgeht, weil Gott lieber seinen Sohn Mensch werden und sterben,
als uns verloren sehen wollte.


Um zu erkennen, welches Mitleid Gott mit uns hat und welches Verlangen, uns Gutes zu erweisen, genügt es, die wenigen Worte zu lesen, die Er im Evangelium an uns richtet:
Bittet und es wird euch gegeben werden” (Mt 7, 7).
Wenn ein Freund dem anderen seine Liebe beweisen will, kann er mehr sagen als:
Bitte um was du willst: ich will es dir geben?
Dies aber sagt Gott zu jedem von uns.
Im Hinblick auf unsere Nöten lädt Er mit der Verheißung seiner Hilfe uns zu sich ein:
Kommet zu Mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; Ich will euch erquicken” (Mt 11, 28).
Die Juden beklagten sich einst über Gott und erklärten, Ihn fürder nicht mehr um Gnaden bitten zu wollen; da sprach der Herr zu Jeremias:
“Bin Ich denn für Israel zu einer Wüste geworden oder zu einem Land,
das späte Früchte bringt?
Warum spricht denn mein Volk: wir sind abgewichen, wir wollen nicht mehr zu Dir kommen? (Jer 2, 31)
Damit wollte der Herr zeigen, wie ungerecht das Benehmen der Juden gegen Ihn sei,
da Er jeden, der zu Ihm seine Zuflucht nimmt, allezeit und unverzüglich tröste.
Dies hat Gott auch schon durch Isaias erklärt:
“Wenn du rufst, antwortet Er dir, sobald Er dich hört” (Is 30, 19).

Du bist ein Sünder; willst du Verzeihung?
Verzage nicht, sagt der heilige Johannes Chrysostomus,
denn Gott hat ein größeres Verlangen, dir zu verzeihen
als du, Verzeihung zu erhalten
.

Sieht aber Gott jemanden in der Sünde verharren, so wartet Er, bis Er Barmherzigkeit erweisen kann.
“Es wartet der Herr, um sich euer zu erbarmen” (Is 30, 18).
Inzwischen zeigt Er ihm die Strafe, die seiner wartet, damit er in sich gehe:
“Denen, die Dich fürchten, gabst Du ein Zeichen, um zu fliehen vor dem Bogen, damit gerettet würden deine Geliebten” (Ps 59, 6).
Bald erscheint Er an der Türe seines Herzens und klopft, damit er ihm öffne:
“Siehe, ich stehe vor der Türe und klopfe” (Apk 3, 20).
Bald geht Er ihm nach und ruft:
“Warum sollt ihr sterben, Haus Israel?” (Ez 18, 31)
Als wollte Er ihm mitleidsvoll zurufen: Sohn, warum willst du dich denn ins Verderben stürzen?
Ja, so weit geht Gott, wie der heilige Dionysius der Areopagite lehrt, daß Er den Sünder bittet, sich nicht ins Verderben zu stürzen;
und dies sagt auch der Apostel, wenn er die Sünder an Christi Statt bittet,
sich mit Christo zu versöhnen:
“Wir bitten an Christi Statt, versöhnt euch mit Gott” (2 Kor 5, 20). Hierzu bemerkt der heilige Chrysostomus: Christus selbst bittet euch; um was bittet Er?
“Versöhnt euch mit Gott.”

Wenn aber einige dennoch verstockt bleiben wollen, was soll dann der Herr noch mehr tun?
Schließlich läßt er alle wissen, daß Er keinen, der reuig zu Ihm kommt, zurückweisen werde:
“Wer zu Mir kommt, den werde Ich nicht hinausstoßen
” (Joh 6, 37).
Er erklärt seine Bereitwilligkeit, jeden, der sich an Ihn wendet, aufzunehmen:
“Bekehrt euch zu Mir... und Ich werde Mich zu euch kehren” (Zach 1, 3).
Er verspricht, jedem bußfertigen Sünder zu verzeihen und seiner Sünden nicht mehr zu gedenken:
“Wenn aber der Gottlose Buße tut über alle seine Sünden, die er begangen hat,
so soll er leben; Ich will all seiner Missetaten nicht mehr gedenken
” (Ez 18, 21.22).

Er geht so weit, daß Er erklärt:
Kommet und klaget über Mich; wenn eure Sünden wie Scharlach wären, so sollen sie weiß werden wie Schnee” (Is 1, 18).
“Klaget” d.h. kommt reuevoll zu Mir, und wenn Ich euch nicht aufnehme, so tadelt Mich als einen Wortbrüchigen!

Aber nein,
der Herr kann ein zerknirschtes Herz nicht zurückweisen:
“Ein zerknirschtes und gedemütigtes Herz wirst Du, o Gott, nicht verachten
(Ps 50, 19).
Beim heiligen Lukas ist zu lesen, mit welcher Freude Er das verlorene Schäflein umfing,
und mit welcher Liebe Er den verlorenen Sohn aufnahm,
als dieser reumütig zu Ihm zurückkehrte.
Und Gott beteuert sogar,
daß im Himmel größere Freude sei über einen bußfertigen Sünder als über neunundneunzig unschuldige Gerechte:
Ich sage euch, ebenso wird auch im Himmel Freude sein
über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen
” (Lk 15, 5.7. 20). Der Grund hiervon ist nach dem heiligen Gregor, weil bußfertige Sünder Gott meist feuriger lieben als laue Gerechte.

Mein Jesus, da Du mich so langmütig erwartet und so liebevoll mir, wie ich hoffe, verziehen hast, so will ich Dich vollkommen lieben, aber diese Liebe hast Du mir zu verleihen; gib sie mir, mein Herr:
eine geringe Ehre wäre es für Dich, wenn ein von Dir so begünstigter Sünder nur eine geringe Liebe gegen Dich hegte.
Mein Jesus, wann werde ich anfangen, gegen Dich dankbar zu sein, wie Du gegen mich gütig warst?
Seither hast Du von mir statt des Dankes Beleidigungen und Geringschätzung erfahren.
Soll ich etwa fortfahren, Dich so zu behandeln, Dich, der alles aufbot, meine Liebe zu gewinnen?
Nein, mein Heiland, ich will Dich fortan von ganzem Herzen lieben und Dich nicht mehr beleidigen.
Du befiehlst mir, Dich zu lieben, und ich verlange nichts anderes, als Dich zu lieben.
Du suchst mich, und ich suche nichts als Dich.
Gewähre mir deinen Beistand, ohne den ich nichts vermag.
O Maria, o Mutter der Barmherzigkeit, ziehe mich ganz zu Gott hin."

-

Siehe dazu bitte auch:
Die eine heilige katholische und apostolische Kirche

-

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#24

RE: Jesus Christus: Sieger über Sünde und Tod

in Leiden, Tod und Auferstehung Christi 18.02.2019 23:17
von Aquila • 5.740 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Wie das Laub im Herbst noch einmal aufleuchtet, bevor es zu Boden fällt und dann abstirbt,
so ist es auch mit dem Sterben eines Menschen in der Gnade Christi....
er stirbt unter dem Glanz der Ewigkeit.

Segensreiche Worte aus dem Jahre 2011 von Hw Veit Dennert, Pfr.i.R.
aus seiner Abhandlung "Nach Heiligkeit streben"


-

"Wie das Laub auf den Bäumen in diesen Tagen noch einmal wunderbar farbig aufleuchtet, bevor es zu Boden fällt und stirbt, so ist es auch mit uns.
Alle bei Gott vollendeten Menschen mussten sterben, aber nicht in verzweifelter Sinnlosigkeit,


sondern unter dem Glanz der Ewigkeit, der durch Jesus Christus in unserem Herzen und uns auch im Sterben aufleuchtet.




Mit ihnen singen wir in einem Christushymnus des 5. Jhts.:

Christus, du bist der helle Tag,
Dein Glanz durchbricht
die dunkle Nacht.
Du Gott des Lichtes kündest uns
Das Licht, das wahrhaft selig macht."


-


zuletzt bearbeitet 18.02.2019 23:17 | nach oben springen


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