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#176

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen

in Wenn etwas der Klärung bedarf 14.01.2014 23:05
von blasius (gelöscht)
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Der Heilsplan Gottes für den Menschen

Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß


Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns?



Epheser 6,12

Aufruf zum Kampf

12 Denn wir haben nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen die Fürsten und Gewalten, gegen die Beherrscher dieser finsteren Welt, gegen die bösen Geister des himmlischen Bereichs.

HL. ANTONIUS

Mönchsvater

Der Einsiedler Antonius ist der berühmteste Mönch des Altertums. Bischof Athanasius von Alexandrien, der Freund, schrieb sein Leben: das Idealbild eines Mönchs, wie ihn die Kirche wünschte. Beim sonntäglichen Gottesdienst hörte Antonius das Evangelium vom reichen Jüngling (Mt 19) und den Bericht der Apostelgeschichte über die arme Gemeinde in Jerusalem (Apg 4,35). Er verstand den Ruf Gottes, verließ Elternhaus und Besitz und ging in die Wüste. Er wurde der vollkommene „Gottesmann“, der von vielen aufgesuchte „Geistträger“, der „Vater der Mönche“, der „Arzt von Ägypten“. Weder Dämonen noch Irrlehrer konnten ihn besiegen. Antonius starb um 356, 105 Jahre alt. Unter seinem Namen werden achtunddreißig „Worte“ überliefert.

Zwei Weisungen des Abtes Antonius

„Ich sah alle Schlingen des bösen Feindes über die Erde ausgebreitet. Da seufzte ich und sagte: Wer kann ihnen entgehen? Da hörte ich eine Stimme, die zu mir sagte: Die Demut.“

„Vom Mitmenschen her kommen uns Leben und Tod. Gewinnen wir einen Bruder, so gewinnen wir Gott. Geben wir einem Bruder Ärgernis, so sündigen wir gegen Christus.“

Aus: Schriftlesungen für heilige Männer (Ordensleute)



Auszug, Zitat:

Die Demut




Zu den vielen Tugenden, die die Struktur des spirituellen Gebäudes darstellen, verweilt der heilige Antonius in franziskanischer Manier auf vieren, die seine Spiritualität offenbaren: die Demut, der Gehorsam, die Armut und die Nächstenliebe.

Als Basis für seine Askese bestimmt der Heilige die Demut, die Wurzel und Mutter aller Tugenden. Die Demut ist sein eigenes "Ich" geworden, das Wesen seiner Art zu Denken und zu Handeln, wie es deutlich aus den Sermones des Antonius' hervorgeht.

Sie ist die Konsequenz der Reflexion über die Verworfenheit und Nichtigkeit der menschlichen Natur.

Weiterlesen in:

http://www.heiligerantonius.org/portale/...modio/uomo3.asp


der „Vater der Mönche“, der „Arzt von Ägypten“. Weder Dämonen noch Irrlehrer konnten ihn besiegen

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#177

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen

in Wenn etwas der Klärung bedarf 15.01.2014 00:09
von Aquila • 4.272 Beiträge

Lieber blasius

Vielen Dank für Deine hilfreichen Beiträge.

Du hast in Deinem vorletzten Beitrag über
das "dem Teufel Raum geben"
geschrieben....
wie es ablaufen kann, wenn dem Vater der Lüge "Raum" gegeben wird....
sprich seinem ungehinderten Eindringen in das Herz....
hat
der heilige Antonius von Padua
( 1195 - 1231 ) eindrücklich umschrieben,
Er war ein begnadeter Prediger....
nicht umsonst wurde er auch der "Hammer der Häretiker" genannt.....

Seine Predigten duldeten kein "Wenn und Aber" und waren
ganz vom wahren Glauben durchdrungen....

Als Beispiel seine anschaulichen Darlegungen
über das Vorgehen des Teufels beim Seelen-Fang...
Der Heilige vergleicht dieses Vorgehen
mit einer Spinne, die ein Netz webt....

-

"So ( macht es auch ) der Teufel.
Wenn er einen Menschen fangen will,
spannt er erst seine feinen Gedankenfäden aus und befestigt sie an bestimmten Stellen,
d.h. er bringt sie an die Sinne des Körpers heran
,
durch die er leicht erkennen kann,
für welches Laster der Mensch besonders ermpfänglich ist.
Dann webt er "in der Mitte", d.h. im Herzen,
und hier macht er sein Gewebe hinlänglich stark,
d.h er lässt Versuchungen recht gross werden und schafft sich selbst den geigneten Platz für seine Jagd.
Und dann begibt er sich selbst mitten hinein, wie einer, der nachn einem Tierlein ausspäht.
Der Teufel kann im ganzen menschlichen Körper keinen Teil finden,
der so geeignet wäre für seine Jagd, für seine Späherkunst, für seine List,
wie das menschliche Herz, da aus ihm alles Leben hervorgeht.
Und wenn er seine "Fliege" ,
d.h. irgendeinen dem Fleische verfallenen Menschen
- der fürwahr eine Fliege genannt werden muss! -
durch die Zustimmung seines Herzens
in das Netz seiner teuflischen Einflüsterungen fallen sieht
dann beginnt er ihn sogleich zu fesseln mit verschiedensten Versuchungen,
und mit Finsternis zu umhüllen, bies er "geschwächt", d.h. bis seine Denkkraft weibisch und weicht geworden ist.
Und dann trägt er er die "Flliege", d.h. den Sünder, an die Stätte, wo er seine Beute aufbewahrt.
Der eigentliche Platz des Teufels ist der Vollzug der bösen Tat;
dahin stellt er den Menschen, den er im feinen Gewebe seiner Einflüsterungen gegangen hat,
und dann saugt er ihm seinen "Lebenssaft", d.h. die reumütigen Gesinnung seiner Seele aus;
denn solange die Seele diese besitzt, kann ihr der Teufel nicht schaden.



-

Freundliche Grüsse und Gottes Segen

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#178

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen

in Wenn etwas der Klärung bedarf 16.01.2014 23:02
von blasius (gelöscht)
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Der Heilsplan Gottes für den Menschen

Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß


Lass mich nie vergessen,

dass Du auf Erden ein eigenes Reich gegründet hast,
dass die Kirche Dein Werk, Deine Stiftung und Dein Werkzug ist,
dass wir unter Deiner Leitung, Deinen Gesetzen und Deinem Auge stehen,
dass Du es bist, der durch die Kirche spricht.
Lass nicht zu,
dass mich die Vertrautheit mit dieser wundervollen Wahrheit gegen sie gleichgültig mache -
trotz der Schwäche Deiner menschlichen Stellvertreter lass mich nie vergessen,
dass Du es bist, der durch sie spricht und handelt.

Meditationen von John Henry Newman



http://www.kbwn.de/html/heilige_-__.html

Deutsche Mystikerin Anna Katharina Emmerich seliggesprochen

Schon lange wird Anna Katharina Emmerich (1774-1824)von der Bevölkerung als “Mystikerin des Münster- landes” oder als “Dulderin und Seherin von Dülmen” verehrt. Von Papst Johannes Paul II. wurde sie selig gesprochen. Damit autorisiert die katholische Kirche ihre Verehrung.

Schon zu Lebzeiten Anna Katharina Emmerichs stießen die Visionen der am 8. September 1774 in Flamschen bei Coesfeld geborenen Ordensschwester auf großes Interesse. Der Dichter Clemens Brentano zeichnete ihre “Betrachtungen” ab 1818 auf und veröffentlichte sie nach dem Tod unter dem Titel

“Das bittere Leiden unseres Herrn Jesus Christus”.

Die Ekstasen hatten schon 1812 begonnen, ein Jahr, nachdem sie das Augustinerinnenkloster Agnetenberg in Dülmen, nicht weit von Coesfeld, hatte verlassen müssen, weil es aufgelöst wurde. Auf dem Körper der bettlägerigen Frau zeigten sich die Wundmale Christi und die Dornenkrone.

An ihrem Grab in der Krypta der 1938 von Dominikus Böhm erbauten Dülmener Heilig-Kreuz-Kirche finden sich immer wieder Beterinnen und Beter ein.

Bei dem anerkannten Wunder, das für den Seligsprechungsprozess Voraussetzung ist, handelt es sich um die unerklärliche Heilung einer jungen Ordensfrau. Sie erkrankte 1879/80 an schwerer Lungen- und Kehlkopftuberkulose und bat Anna Katharina Emmerich um ihre Fürsprache bei Gott. Die Olper Franziskanerin wurde vollständig geheilt. DT/Kirche030710


Zitat, Info:

ÜBER DIE TÄUSCHUNGEN

WerGott liebt, muß wachsam sein. Wenn du dich deiner Gebetsübunghingegeben hast und du siehst ein Licht oder einenFeuerscheinin dir oderaußerhalb, selbst ein Bild Christi, derEngelund der Heiligen, kümmeredich nicht darum. Du läufstsonstGefahr, Schaden zu nehmen. Verbietedeinem Geist, sichdamitweiter zu beschäftigen. Alle diese Bilder wollendeinerSeeleschaden. Die echte Wirkung des Gebetes ist die Glut desGemütes,die alle leidenschaftlichen Reize verbrennt, der SeeleFreudeund Fröhlichkeit bringt, das Gemüt durch sichereLiebeund das Gefühl voneinem unzweifelhaften Seelenreichtum stärkt.Alle sinnlichen und geistigen Eindrücke, die nicht von Gottkommen,bringen dem Gemüt Zweifel und Bedenken, weil sievomBösen Feinderregt wurden. Das ist die Auffassung derVäter. Wenn dein Geist nachaußen oder zum Himmel durch irgendwelche unsichtbare Kräfte gezogenwird, dann laß dich nicht ziehen, sondern zwinge dich sofort zu einerÜbung.Göttliche Einsprechungen kommen ohne solcheBegleiterscheinungen,und du kennst nicht ihre Stunde, sagt Isaak. Derinnere und natürliche Feind der Verwirrungen verwandeltnach Beliebendie einen geistigen Bilder in die anderenund läßt die einen für die anderenvorüberziehen. Unterdem Schein des Eifers bringt er sein Irrlicht, um die Seele irrezuführen.Statt Freude erregt er sinnliche Lust und schlüpf rigesVergnügen mitseinem Anhang von Selbstdünkel und Verblendung. Er verbirgt sich schlauden unerfahrenen Novizen,und er läßt sie sein trügerisches Spiel fürWirkungen derGnadehalten. Doch Zeit, Erfahrung und geistliches Gespürbewirken eine Kraft, ihn zu entlarven und um die zu belehren, die wegenseiner allzu großen Gerissenheit ihn nicht durchschauen.Die Heilige Schrift sagt:

«DerMund unterscheidet die Speisen»

(Ijob 34,3).Achtet darauf, daß euer geistlicher Geschmack unfehlbar all dieseErscheinungen unterscheidet.Bist du körperlich beschäftigt, sagt Johannes von der Leiter, so sei dirdeine Arbeit ein Buch, und diese Lektüre befreit dich von allem anderen.Greife aber auch immer wieder zu den Schriften, die über das Leben derGottversenkten und das Gebet handeln. In der Zeit deiner Lektüre schließealles andere aus. Nicht etwa, weil du es verachtest, sondern weil es nichtdem Ziel entspricht, das du augenblicklich verfolgst, nämlich deineLektüre. Dein Geist wird dadurch stark, und er gewinnt neue Kräfte zuminneren Gebet. Jede andere Lesung wird deinen Geist verdunkeln,erschlaffen, trüben, dein Verstand wird krank werden, und dieBegeisterung zum Gebet geht verloren.Wir müssen noch die Beschwernisse unserer Betätigung klarauseinandersetzen und wie man an diese Tätigkeit herangeht. Jeder, deruns gehört hat und sich nach dem Gehörten seinen Übungen widmet, aberkeinen Erfolg sieht, könnte uns tadeln, daß wir weder uns selber noch denanderen die Dinge so gesagt haben, wie sie wirklich sind.

Die Arbeit des Gemütes und die Bemühungen des Körpers bauenzusammen die echte geistliche Seelen burg. Sie offenbaren die Tätigkeitdes Heiligen Geistes, der dir und jedem anderen Christen in der hl. Taufegeschenkt wurde. Die Vernachlässigung der Gebote hat sie durch dieLeidenschaften dem Blick entzogen. Die Buße in Verbindung mit derunaussprechlichen Barmherzigkeit Gottes muß sie wieder dem geistigenAuge zeigen. Der Aufbau der geistlichen Seelen burg kann nicht vollendetwerden ohne die Mühe des Erbauers• , denn es heißt: «Das Reich Gotteserleidet Gewalt» (Mt II,I2).Diese Gewalt ist die dauernde Selbstüberwindung des Körpers. Die inNachlässigkeit und Lauheit leben, haben vielleicht den Eindruck, daß sieviel Unbequemes ertragen; aber sie spüren keine Frucht, weil sie im Tiefsten ihrer selbst nicht ergriffen werden. Zeuge dafür ist das Wort:«Wenn wir uns unerer Werke noch so hoch rühmen und es fehlt uns dieZerknirschung des Herzens, dann bleiben wir unwahr und bauenLuftschlösser»


(Johannes von der Leiter).

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#179

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen

in Wenn etwas der Klärung bedarf 18.01.2014 21:51
von blasius (gelöscht)
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Der Heilsplan Gottes für den Menschen

Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“



In jener Zeit sah Johannes der Täufer
Jesus auf sich zukommen
und sagte:

Seht, das Lamm Gottes,
das die Sünde der Welt hinwegnimmt.


Johannes der Täufer - Fingerzeig auf Christus
"Seht das Lamm Gottes!"




Eines der berühmtesten Gemälde ist in Colmar der Isenheimer Altar von Mathias Grünewald. In den Blick fällt vor allem die schrecklich realistische Darstellung der Kreuzigung. Allerdings, so scheint es, hat den Künstler sein Realitätssinn bei der Figur Johannes des Täufers verlassen. Denn dieser war nach Aussage der Heiligen Schrift schon vor der Kreuzigung Christi im Gefängnis enthauptet worden.

Was hat den Maler bewogen, den Täufer unter das Kreuz zu stellen und außerdem seinen Zeigefinger doppelt groß zu malen?

Es ist ein Satz, den Johannes einmal über Jesus gesagt hat: "Seht das Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünden der Welt." Diese Worte sind zeitlos gültig.

Damit hat der Maler das Entscheidende getroffen. Johannes ist tatsächlich mit seinem ganzen Leben ein einziger Fingerzeig auf Christus.

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#180

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen

in Wenn etwas der Klärung bedarf 19.01.2014 09:30
von blasius (gelöscht)
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Der Heilsplan Gottes für den Menschen

Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“



Gemeinschaft, Freude, Heiligkeit und Gewissheit




1.Johannes 1

Vorrede: Das Wort des Lebens


1 Was von Anfang an war, was wir gehört haben, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir geschaut und was unsere Hände angefasst haben, das verkünden wir:
das Wort des Lebens.

2 Denn das Leben wurde offenbart; wir haben gesehen und bezeugen und verkünden euch das ewige Leben, das beim Vater war und uns offenbart wurde.

3 Was wir gesehen und gehört haben, das verkünden wir auch euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt. Wir aber haben Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.

4 Wir schreiben dies, damit unsere Freude vollkommen ist.

Das Wesen Gottes


5 Das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkünden: Gott ist Licht und keine Finsternis ist in ihm.

6 Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und doch in der Finsternis leben, lügen wir und tun nicht die Wahrheit.

7 Wenn wir aber im Licht leben, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander und das Blut seines Sohnes Jesus reinigt uns von aller Sünde.

Christ und Sünde


8 Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre und die Wahrheit ist nicht in uns.

9 Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht; er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht.

10 Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner und sein Wort ist nicht in uns.

Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift


Gott ist Licht und keine Finsternis ist in ihm.


Ein einfacher Lebensentwurf. Licht und Finsternis. Wer im Licht bleibt, lebt in der Gemeinschaft der Gläubigen und lebt ohne Sünde. Wer aber in der Finsternis wandelt und dies noch dazu leugnet, betrügt sich selbst und macht auch Christus oder Gott zum Lügner.

Liebe Grüße, blasius

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