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#726

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 20.01.2017 16:34
von Blasius • 1.570 Beiträge

Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“


Liebe Leserinnen und Leser,

Hl. Mutter Teresa von Kalkutta (1910-1997), Gründerin der Missionarinnen der Nächstenliebe


No Grater Love (Übers.: P. Viktor L. OFMCap)

Jesus, ein Mensch, der gegessen wird


Als Jesus in diese Welt kam, wünschte er so sehr, sein Leben für uns hinzugeben. Er kam, um unseren Hunger nach Gott zu stillen. Und wie machte er das? Er verwandelte sich selbst in das Brot des Lebens. Er machte sich klein, zerbrechlich, wehrlos für uns. Die Krümchen sind so winzig, dass selbst ein Baby sie kauen kann, dass selbst ein Sterbender sie essen kann. Er verwandelte sich in Lebensbrot, um unser Verlangen nach Gott, unseren Hunger nach Liebe zu stillen.

Ich glaube nicht, dass wir jemals Gott hätten lieben können, wenn Jesus nicht einer von uns geworden wäre. Um uns fähig zu machen, Gott zu lieben, ist er einer von uns geworden, in allem uns gleich, außer der Sünde. Geschaffen nach Gottes Bild sind wir zum Lieben geschaffen, denn Gott ist Liebe. Durch sein Leiden hat Jesus uns gelehrt, wie wir aus Liebe verzeihen sollen, wie wir aus Demut vergessen sollen.

Finde Jesus und du wirst den Frieden finden.



©Evangelizo.org 2001-2017


Libebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 20.01.2017 16:36 | nach oben springen

#727

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 22.01.2017 11:22
von Blasius • 1.570 Beiträge

Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“


Liebe Leserinnen und Leser,

Johannes Justus Landsberg (1489-1539), Karthäuser, Theologe


5. Predigt. Opera omnia 3, 315−317

„Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht“ (Jes 9, 1)


Meine Brüder, niemand wird leugnen, dass wir alle in der Finsternis geboren wurden und dort einst gelebt haben. Doch bleiben wir nicht einfach dort, jetzt, wo die Sonne der Gerechtigkeit über uns aufgegangen ist (vgl. Mal 3,20) [...]

Christus ist gekommen, „um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes, und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens“ (Lk 1,79). Von welcher Finsternis sprechen wir? Alles, was in unserem Verstand ist, in unserem Willen oder unserer Erinnerung, und was nicht Gott ist oder seinen Ursprung nicht in Gott hat, mit anderen Worten also alles in uns, was nicht zur Ehre Gottes gereicht und sich wie eine Wand zwischen Gott und die Seele stellt, das ist Finsternis [...]

Deshalb hat Christus, der in sich das Licht hat, es zu uns gebracht, damit wir unsere Sünden sehen können und unsere Finsternis hassen. Und wirklich ist die Armut, die er gewählt hat, als er keinen Platz in der Herberge fand, für uns das Licht, in dem wir schon jetzt die Freude der Armen im Geist erkennen können, denen das Himmelreich gehört (vgl. Mt 5,3).

Die Liebe, für die Christus durch seine Predigt Zeugnis gegeben hat und aus der heraus er sich bereit erklärt hat, für uns das Leiden auf sich zu nehmen, Verbannung, Verfolgung, Wunden und den Tod am Kreuz; die Liebe, die ihn letztendlich für seine Peiniger hat beten lassen, ist für uns das Licht,
in dem auch wir lernen können, unsere Feinde zu lieben.


Liebe Grüße, Blasius

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#728

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 24.01.2017 22:22
von Blasius • 1.570 Beiträge

Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“


Liebe Leserinnen und Leser,

Fest der Bekehrung des Hl. Apostels Paulus


Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer

279. Predigt

Der Verfolger wird zum Verkünder

Vom Himmel her hat die Stimme Christi Saulus umgeworfen:

Er empfing den Befehl, seine Verfolgungen nicht mehr fortzusetzen und fiel mit dem Gesicht zu Boden. Er musste zuerst auf den Boden niedergestreckt und dann aufgerichtet werden, zuerst geschlagen, dann geheilt werden. Denn Christus hätte niemals in ihm gelebt, wenn Saulus nicht seinem alten sündigen Leben gestorben wäre. Als er so niedergeworfen war, was konnte er da hören? „Saul, Saul, warum verfolgst du mich? Es wird dir schwerfallen, gegen den Stachel auszuschlagen“ (Apg 26,14).

Er aber antwortete: „Wer bist Du, Herr?“ Da fuhr die Stimme aus der Höhe fort: „Ich bin Jesus, den du verfolgst.“ Die Glieder liegen noch am Boden, das Haupt aber ruft vom Himmel aus; es sagt nicht: „Warum verfolgst du meine Diener?“, sondern „Warum verfolgst du mich?“

Und Paulus, der seine ganze Glut in die Verfolgung legte, macht sich schon bereit, um zu gehorchen: Was willst Du, dass ich tue? Der Verfolger ist hier zum Verkünder geworden, der Wolf verwandelte sich ins Schaf, der Feind in den Verteidiger. Paulus erkennt, was er tun soll: Wenn er auch blind geworden ist, wenn das Licht der Welt ihm für eine Zeit genommen wurde, dann nur, um in seinem Herzen das innere Licht aufstrahlen zu lassen.

Das Licht wurde dem Verfolger genommen, um dem Verkünder wiedergegeben zu werden. In dem Augenblick, da er nichts mehr von dieser Welt sehen konnte, hat er Jesus gesehen. Das ist ein Symbol für die Gläubigen: Die an Christus glauben, sollen den Blick ihrer Seele auf Ihn richten, ohne sich von den äußerlichen Dingen ablenken zu lassen [...]

Saulus wird also zu Hananias geführt, der wilde Wolf begegnet dem Schaf. Doch der Hirt, der alles vom Himmel aus lenkt, beruhigt es [...]: „Geh nur! [...] Ich werde ihm auch zeigen, wieviel er für meinen Namen leiden muss“ (Apg 9,15−16).

Welch ein Wunder! Der Wolf wird gefangen zum Schaf geführt [...]

Das Lamm, das für die Schafe gestorben ist, lehrt sie, sich nicht mehr zu fürchten.

©Evangelizo.org 2001-2017

Liebe Grüße, Blasius

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#729

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 26.01.2017 22:28
von Blasius • 1.570 Beiträge

Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“


Liebe Leserinnen und Leser,


Benedikt XVI., Papst von 2005-2013

Generalaudienz vom 03/05/2006 (© Libreria Editrice Vaticana)

Hll. Timotheus und Titus, Nachfolger der Apostel

Die durch die Verkündigung des Evangeliums entstandene Gemeinde versteht sich als eine Gemeinschaft, die durch das Wort derer zusammengerufen wurde, die als erste den Herrn erfahren hatten und von ihm ausgesandt wurden. Sie weiß, daß sie auf die Führung der Zwölf ebenso zählen kann wie auf die Führung derjenigen, die ihnen im Laufe der Zeit als ihre Nachfolger im Dienst am Wort und im Dienst an der Gemeinschaft folgen. Die Gemeinde fühlt sich daher verpflichtet, die »Frohe Botschaft« der aktuellen, im Heiligen Geist wirksamen Gegenwart des Herrn und seines Ostergeheimnisses an die anderen weiterzugeben.

Das wird an einigen Stellen der paulinischen Briefe hervorgehoben: »Denn vor allem habe ich euch überliefert, was auch ich empfangen habe« (1 Kor 15,3). Und das ist wichtig. Der hl. Paulus, der, wie man weiß, ursprünglich persönlich von Christus berufen wurde, ist ein wahrer Apostel, und dennoch zählt auch für ihn grundlegend die Treue zu dem, was er empfangen hat. Er wollte kein neues, sozusagen »paulinisches« Christentum »erfinden«. Deshalb bestand er darauf: »Vor allem habe ich euch überliefert, was auch ich empfangen habe«. Er hat das Ursprungsgeschenk überliefert, das vom Herrn kommt und die Wahrheit ist, die rettet. Am Ende seines Lebens schreibt er dann an Timotheus: »Bewahre das dir anvertraute kostbare Gut durch die Kraft des Heiligen Geistes, der in uns wohnt« (2 Tim 1,14).

Das zeigt auf wirksame Weise auch das folgende antike christliche Glaubenszeugnis, das von Tertullian um das Jahr 200 niedergeschrieben wurde: »(Die Apostel) bezeugten zuerst in Judäa den Glauben an Jesus Christus und gründeten Gemeinden. Und als sie sich bald darauf über die ganze Welt verbreiteten, verkündeten sie dieselbe Lehre und denselben Glauben den Völkern und gründeten in jeder Stadt Gemeinden. Von diesen entliehen dann die anderen Gemeinden den Ableger ihres Glaubens und die Samenkörner der Lehre und entleihen sie beständig weiter, um wirklich Gemeinden zu sein. Dadurch werden auch sie als Abkömmlinge der Gemeinden der Apostel wie apostolische Gemeinden angesehen« (De praescriptione haereticorum, 20: PL 2,32).

©Evangelizo.org 2001-2017

Liebe Grüße, Blasius

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#730

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 28.01.2017 21:46
von Blasius • 1.570 Beiträge

Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“


Liebe Leserinnen und Leser,

Hl. Antonius von Padua (um 1195-1231), Franziskaner, Kirchenlehrer

Predigten auf die Sonntage und die Feste der Heiligen

„Und es trat völlige Stille ein“


Jesus stieg in ein Boot. Sobald jemand ins Boot der Buße steigt, entsteht ein großer Sturm auf dem Meer. Das Meer ist unser Herz. „Arglistig ohnegleichen ist das Herz und unverbesserlich. Wer kann es ergründen?“ sagt Jeremia (17,9); „Das Tosen dieses Meeres ist gewaltig“ (vgl. Ps 92(93),4). Der Hochmut lässt es sich erheben, der Ehrgeiz lässt es über die Ufer treten, die Traurigkeit bedeckt es mit ihren Wolken, die eitlen Gedanken wirbeln es auf, die Zügellosigkeit und die Genusssucht lassen es schäumen. Daher fühlen diese Bewegung des Meeres einzig die, die in das Schiff der Buße steigen, sie fühlen diese Gewalt des Windes, diese Kraft der Fluten. Jene, die auf festem Land bleiben, bekommen gar nichts mit [...] Sobald der Teufel sich vom Büßenden verachtet fühlt, platzt er vor üblen Einfällen und lässt den Sturm losbrechen. Er geht nicht fort „ohne zu schreien und heftig zu toben“ (vgl. Mk 9,26).

Da befahl Jesus dem Wind und dem Meer. Gott sagt zu Ijob: „Wer verschloß das Meer mit Toren? [...] Ich sprach: Bis hierher darfst du und nicht weiter, hier muss sich legen deiner Wogen Stolz“ (vgl. 38,8−11). Einzig der Herr kann der Bitternis der Verfolgung und der Versuchung Grenzen setzen [...] Wenn er der Versuchung Einhalt gebietet, sagt er: „hier muss sich legen deiner Wogen Stolz“. Die Versuchung weicht vor der Barmherzigkeit Jesu Christi. Wenn der Teufel uns versucht, sollen wir mit aller Frömmigkeit unserer Seele sprechen: „Im Namen Jesu von Nazareth, der dem Wind und dem Meer geboten hat, befehle ich dir, von mir zu weichen“ (vgl. Apg. 16,18).

„[...] und es trat völlige Stille ein.“ Das entspricht dem, was wir im Buch Tobit lesen: „Ich weiß, Herr: Wer dich ehrt, nachdem er in diesem Leben geprüft worden ist, wird die Krone erhalten. Wenn er in Versuchung gerät, wird er daraus befreit. Wenn er zu leiden hat, wird er Erbarmen finden, denn du freust dich nicht an unserem Untergang. Nach dem Sturm schenkst du uns Ruhe. Nach den Tränen und dem Weinen erfüllst du uns mit Freude“ (vgl. 3,21−22 Vulg.).

©Evangelizo.org 2001-2017

Liebe Grüße, Blasius

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