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#711

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 27.11.2016 22:09
von Blasius • 1.283 Beiträge

Ergänzung zu:
1. Adventssonntag
Wacht und betet, so werdet ihr für würdig befunden,
vor dem Menschensohn zu erscheinen.

Maranatha

Bedeutung des Namens

Maran Átha = Der Herr kommt oder „Der Herr komme!"

Das aramäische Wort bedeutet: „Der Herr kommt oder komme”.

Es wurde dem Wort Anathema, was „der sei verflucht"
bedeutet (vielleicht als eine Art Losung),
hinzugefügt.

Sie werden auf die angewandt,
die den Herrn Jesus nicht lieben. (1. Kor 16,22)

Quelle: Kleine Namenskonkordanz

« Maranatha » (1 Kor 16, 22)

Letzte Mahnungen und Grüße

13 Seid wachsam, steht fest im Glauben, seid mutig, seid stark! 14 Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe. 15 Ich habe noch eine Bitte, Brüder. Ihr kennt das Haus des Stephanas: Sie sind die erste Frucht Achaias und haben sich in den Dienst der Heiligen gestellt. 16 Ordnet euch ihnen unter, ebenso ihren Helfern und Mitarbeitern! 17 Es freut mich, dass Stephanas, Fortunatus und Achaikus zu mir gekommen sind; sie sind mir ein Ersatz für euch, da ihr nicht hier sein könnt.2 18 Sie haben mich und euch erfreut und aufgerichtet. Verweigert solchen Männern eure Anerkennung nicht! 19 Es grüßen euch die Gemeinden in der Provinz Asien. Aquila und Priska und ihre Hausgemeinde senden euch viele Grüße im Herrn.3 20 Es grüßen euch alle Brüder. Grüßt einander mit dem heiligen Kuss! 21 Den Gruß schreibe ich, Paulus, eigenhändig.

22 Wer den Herrn nicht liebt, sei verflucht! Marána tha - Unser Herr, komm!

23 Die Gnade Jesu, des Herrn, sei mit euch! 24 Meine Liebe ist mit euch allen in Christus Jesus.


« Komm, Jesus Christus » (Apg 22, 20)

Die Rede des Paulus im Tempelvorhof


1 Brüder und Väter! Hört, was ich euch zu meiner Verteidigung zu sagen habe. 2 Als sie hörten, dass er in Hebräischer Sprache zu ihnen redete, waren sie noch ruhiger. Und er sagte: 3 Ich bin ein Jude, geboren in Tarsus in Zilizien, hier in dieser Stadt erzogen, zu Füßen Gamaliëls genau nach dem Gesetz der Väter ausgebildet, ein Eiferer für Gott, wie ihr alle es heute seid. 4 Ich habe den (neuen) Weg bis auf den Tod verfolgt, habe Männer und Frauen gefesselt und in die Gefängnisse eingeliefert. 5 Das bezeugen mir der Hohepriester und der ganze Rat der Ältesten. Von ihnen erhielt ich auch Briefe an die Brüder und zog nach Damaskus, um dort ebenfalls die Anhänger (der neuen Lehre) zu fesseln und zur Bestrafung nach Jerusalem zu bringen. 6 Als ich nun unterwegs war und mich Damaskus näherte, da geschah es, dass mich um die Mittagszeit plötzlich vom Himmel her ein helles Licht umstrahlte. 7 Ich stürzte zu Boden und hörte eine Stimme zu mir sagen: Saul, Saul, warum verfolgst du mich? 8 Ich antwortete: Wer bist du, Herr? Er sagte zu mir: Ich bin Jesus, der Nazoräer, den du verfolgst. 9 Meine Begleiter sahen zwar das Licht, die Stimme dessen aber, der zu mir sprach, hörten sie nicht. 10 Ich sagte: Herr, was soll ich tun? Der Herr antwortete: Steh auf, und geh nach Damaskus, dort wird dir alles gesagt werden, was du nach Gottes Willen tun sollst. 11 Da ich aber vom Glanz jenes Lichtes geblendet war, sodass ich nicht mehr sehen konnte, wurde ich von meinen Begleitern an der Hand geführt und gelangte so nach Damaskus. 12 Ein gewisser Hananias, ein frommer und gesetzestreuer Mann, der bei allen Juden dort in gutem Ruf stand, 13 kam zu mir, trat vor mich und sagte: Bruder Saul, du sollst wieder sehen! Und im gleichen Augenblick konnte ich ihn sehen. 14 Er sagte: Der Gott unserer Väter hat dich dazu erwählt, seinen Willen zu erkennen, den Gerechten zu sehen und die Stimme seines Mundes zu hören; 15 denn du sollst vor allen Menschen sein Zeuge werden für das, was du gesehen und gehört hast. 16 Was zögerst du noch? Steh auf, lass dich taufen und deine Sünden abwaschen und rufe seinen Namen an! 17 Als ich später nach Jerusalem zurückgekehrt war und im Tempel betete, da geriet ich in eine Verzückung. 18 Und ich sah ihn, wie er zu mir sagte: Beeil dich, verlasse sofort Jerusalem; denn sie werden dein Zeugnis über mich nicht annehmen. 19 Da sagte ich: Herr, sie wissen doch, dass ich es war, der deine Gläubigen ins Gefängnis werfen und in den Synagogen auspeitschen ließ.
20 Auch als das Blut deines Zeugen Stephanus vergossen wurde, stand ich dabei; ich stimmte zu und passte auf die Kleider derer auf, die ihn umbrachten.

21 Aber er sagte zu mir: Brich auf, denn ich will dich in die Ferne zu den Heiden senden.

Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift


zuletzt bearbeitet 27.11.2016 22:10 | nach oben springen

#712

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 27.11.2016 22:44
von Blasius • 1.283 Beiträge

Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“


Liebe Leserinnen und Leser,


Montag der 1. Adventswoche

Sel. Guerricus von Igny (um 1080-1157), Zisterzienserabt

3. Predigt zum Advent, 2

Ein Hauptmann trat an ihn heran


O du wahres Israel, sei bereit, dem Herrn entgegenzugehen!

Sei nicht nur bereit, ihm zu öffnen, wenn er schon da ist und an die Türe klopft, sondern geh ihm vielmehr munter und fröhlich entgegen, wenn er noch weit weg ist, und erwarte sozusagen mit blindem Vertrauen den Tag des Gerichtes, bete aus ganzem Herzen, dass sein Reich kommen möge [...] Du sollst singen können:

„Mein Herz ist bereit, o Gott, mein Herz ist bereit“! [...]

Und du, Herr, komm mir entgegen; ich geh dir doch entgegen!

Mag ich mich noch so anstrengen, ich kann mich nicht zu deiner Höhe erheben, wenn du dich nicht herunter beugst und mir, dem Werk deiner Hände, deine Rechte entgegen streckst. Komm mir doch entgegen und sieh, ob ich auf dem Weg bin, der dich kränkt; und wenn du mich antriffst auf dem Weg, der dich kränkt, ohne dass ich es weiß, dann bring mich davon ab und hab Mitleid mit mir, leite mich auf dem altbewährten Weg, der Christus heißt.

Denn er ist der Weg, auf dem wir schreiten, und die Ewigkeit, auf die wir zugehen, ein makelloser Weg und eine beglückende Bleibe.

©Evangelizo.org 2001-2016

Liebe Grüße, Blasius

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#713

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 06.12.2016 11:52
von Blasius • 1.283 Beiträge

Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“


Liebe Leserinnen und Leser,

Basileios von Seleukia (?-um 468), Bischof
Homilie 26, über den guten Hirten; PG 85, 299

„Er freut sich über dieses eine mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben“

Schaut unseren Hirten, Christus, an und seht, wie lieb er die Menschen hat und wie behutsam er sie auf die Weide führt. Er freut sich über die Lämmer um ihn herum und er sucht die, die sich verirrt haben. Berge und Wälder sind kein Hindernis für ihn; er läuft in das dunkle, schattige Tal und kommt an den Ort, wo das verlorene Schaf sich befindet.

Er findet es krank wieder, behandelt es aber nicht herablassend, sondern geht behutsam damit um; er nimmt es auf seine Schultern und macht durch seine eigene Ermüdung das müde Schaf gesund.

Er freut sich über seine Müdigkeit; denn er hat das verlorene Schaf gefunden und damit hat sich seine Mühe gelohnt. „Wer von euch“, sagt er, „der hundert Schafe hat und eines davon verirrt sich – wer, lässt nicht die neunundneunzig anderen in den Bergen zurück, um dem verlorenen nachzugehen bis er es gefunden hat?“

Der Verlust eines einzigen Schafes trübt die Freude der ganzen Herde; die Freude über das wiedergefundene aber vertreibt die Trauer:

„Und wenn er es gefunden hat [...], ruft er seine Freunde und Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: Freut euch mit mir; ich habe mein Schaf wiedergefunden, das verloren war“ (Lk 15,5−6). Deshalb sagte Christus, der dieser Hirt ist: „Ich bin der gute Hirt“ (Joh 10,11). „Die verlorengegangenen Tiere will ich suchen, die vertriebenen zurückbringen, die verletzten verbinden, die schwachen kräftigen“ (Ez 34,16).


©Evangelizo.org 2001-2016


Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - 18,12-14.


In jener Zeit fragte Jesus seine Jünger: Was meint ihr?

Wenn jemand hundert Schafe hat und eines von ihnen sich verirrt,
lässt er dann nicht die neunundneunzig auf den Bergen zurück und sucht das verirrte?

Und wenn er es findet - amen, ich sage euch:
er freut sich über dieses eine mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben.

So will auch euer himmlischer Vater nicht, dass einer von diesen Kleinen verlorengeht.

Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel

Liebe Grüße, Blasius

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#714

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 06.12.2016 22:38
von Blasius • 1.283 Beiträge

Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“


Liebe Leserinnen und Leser,

Hl. Ambrosius (um 340-397), Bischof von Mailand und Kirchenlehrer

Die Bußfertigkeit I, 1

Auf die anderen zugehen, wie der Herr auf uns zugeht


Die Mäßigung ist zweifelsfrei die schönste unter den Tugenden [...] Ihr allein verdankt die Kirche – erkauft mit dem Blut des Herrn – ihre Verbreitung; sie ist das Abbild der himmlischen Wohltat, nämlich der universellen Erlösung [...]

Wer sich deshalb bemüht, die aus der menschlichen Schwachheit resultierenden Fehler zu korrigieren, muss diese Schwachheit ertragen und irgendwie auf seine eigenen Schultern laden und sie nicht etwa von sich weisen. Wir lesen nämlich, dass der Hirte im Evangelium das erschöpfte Schaf getragen und nicht verstoßen hat (Lk 15,5) [...]

Die Mäßigung muss in der Tat die Gerechtigkeit abmildern. Wie könnte denn sonst jemand, dem du deine Abneigung spüren lässt – jemand, der meint, für seinen Arzt ein Objekt der Geringschätzung und nicht des Mitleids zu sein – wie könnte er zu dir kommen, um sich pflegen zu lassen?

Deshalb hat Jesus offenkundig werden lassen, dass er Mitleid mit uns hat. Sein Verlangen war es, uns zu sich zu rufen und uns nicht zu erschrecken, so dass wir die Flucht ergreifen. Sanftmut kennzeichnet seine Ankunft; seine Ankunft ist gekennzeichnet von der Demut. Übrigens hat er gesagt:

„Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, und ich werde euch erquicken!“ (vgl. Mt 11,28, Vg.). Jesus, der Herr, stärkt also vielmehr, er schließt nicht aus und weist nicht ab. Zu Recht hat er als seine Jünger Männer auserwählt, die als treue Ausleger des Willens des Herrn das Volk Gottes sammeln, statt es abzuweisen.


Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - 11,28-30.


In jener Zeit sprach Jesus:

Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.

Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig;
so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele.

Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Liebe Grüße, Blasius

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#715

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 08.12.2016 22:22
von Blasius • 1.283 Beiträge

Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“


Liebe Leserinnen und Leser,

Hl. Maximus von Turin (?-um 420), Bischof
Predigt CC 61 a; PL 57, 233

Antworten wir auf Gottes Einladung, von ganzem Herzen umzukehren!


Ohne dass ich zu euch davon spreche, Brüder: die Jahreszeit tut das ihre, uns wissen zu lassen, dass der Jahrestag der Geburt unseres Herrn Christus nahe ist. Die Schöpfung selbst weist uns darauf hin, dass ein Ereignis unmittelbar bevorsteht, das alles zum Besseren wendet. Auch sie wartet mit Ungeduld darauf, dass die Finsternis, die auf ihr liegt, durch einen Sonnenstrahl erhellt wird, der heller ist als die gewöhnliche Sonne. Diese Erwartung der Schöpfung, dass ihr Jahreszyklus von neuem beginnt, lädt uns dazu ein, ungeduldig auf die neue Sonne zu warten: auf Christus, der die Finsternis unserer Sünden erhellt. Die Sonne der Gerechtigkeit (Mal 3,20), die aufgeht in ihrer Kraft, wird die allzu lange Dunkelheit unserer Sünden vertreiben. Sie erträgt es nicht, dass der Lauf unseres Lebens von den Dunkelheiten des Lebens behindert wird. Sie will die Dunkelheit mit ihrer Kraft vertreiben.

Nun, wie die Schöpfung in diesen Tagen der Sonnenwende ihr Licht reichlicher ausgießt, so wollen auch wir unsere Gerechtigkeit an den Tag legen. Wie die Helligkeit dieses Tages ein gemeinsames Gut für Arme und Reiche ist, so erstrecke sich unsere Freigebigkeit großzügig auf Menschen, die unterwegs oder mittellos sind! Die Welt verkürzt in diesen Tagen die Dauer der Dunkelheit. Und wir, wir wollen die Schatten unseres Geizes verkürzen [...] Alles Eis in uns möge schmelzen und die Saat der Gerechtigkeit unter den wärmenden Strahlen des Retters sprießen.

Also, Brüder, rüsten wir uns, den Tag der Geburt des Herrn willkommen zu heißen, indem wir uns mit strahlend weißen Gewändern schmücken. Ich spreche von Gewändern, die die Seele, nicht den Körper kleiden. Das Gewand, das unseren Leib kleidet, ist eine Tunika ohne Bedeutung. Aber der Körper, der wertvoll ist, bekleidet die Seele. Ersteres Gewand ist von menschlichen Händen gewebt, letzteres von den Händen Gottes. Deshalb müssen wir mit größter Sorgfalt darauf bedacht sein, das Werk Gottes vor jeder Befleckung zu bewahren [...] Vor der Geburt des Herrn wollen wir unser Gewissen von aller Verschmutzung reinigen. Nicht in Seide gekleidet wollen wir erscheinen, sondern vielmehr gekleidet in wertvollen Werken. Beginnen wir doch damit, indem wir das Heiligtum in unserem Inneren schmücken.

©Evangelizo.org 2001-2016


Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - 11,16-19.


In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit wem soll ich diese Generation vergleichen?

Sie gleicht Kindern, die auf dem Marktplatz sitzen und anderen Kindern zurufen:

Wir haben für euch auf der Flöte Hochzeitslieder gespielt, und ihr habt nicht getanzt; wir haben Klagelieder gesungen, und ihr habt euch nicht an die Brust geschlagen.

Johannes ist gekommen, er isst nicht und trinkt nicht, und sie sagen:

Er ist von einem Dämon besessen.
Der Menschensohn ist gekommen, er isst und trinkt; darauf sagen sie:

Dieser Fresser und Säufer, dieser Freund der Zöllner und Sünder! Und doch hat die Weisheit durch die Taten, die sie bewirkt hat, recht bekommen.

Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel

Liebe Grüße, Blasius

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