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#646

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 02.07.2016 10:26
von Blasius • 1.411 Beiträge

Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“.


Liebe Leserinnen und Leser,

Weisheit 1,11-16

Die Mahnung zu gerechtem Leben

1 Liebt Gerechtigkeit, ihr Herrscher der Erde, denkt in Frömmigkeit an den Herrn, sucht ihn mit reinem Herzen!1

2 Denn er lässt sich finden von denen, die ihn nicht versuchen, und zeigt sich denen, die ihm nicht misstrauen.

3 Verkehrte Gedanken trennen von Gott; wird seine Macht herausgefordert, dann weist sie die Toren zurück.

4 In eine Seele, die auf Böses sinnt, kehrt die Weisheit nicht ein, noch wohnt sie in einem Leib, der sich der Sünde hingibt.

5 Denn der heilige Geist, der Lehrmeister, flieht vor der Falschheit, er entfernt sich von unverständigen Gedanken und wird verscheucht, wenn Unrecht naht.2

6 Die Weisheit ist ein menschenfreundlicher Geist, doch lässt sie die Reden des Lästerers nicht straflos; denn Gott ist Zeuge seiner heimlichen Gedanken, untrüglich durchschaut er sein Herz und hört seine Worte.3

7 Der Geist des Herrn erfüllt den Erdkreis und er, der alles zusammenhält, kennt jeden Laut.

8 Darum bleibt keiner verborgen, der Böses redet, das Strafurteil geht nicht an ihm vorüber.

9 Die Pläne des Frevlers werden untersucht; der Herr erfährt von seinen Reden und bestraft seine Vergehen.

10 Denn das eifersüchtige Ohr hört alles, kein leises Murren bleibt ihm verborgen.4

11 Hütet euch also vor unnützem Murren und verwehrt eurer Zunge das Verleumden! Denn euer heimliches Reden verhallt nicht ungehört und ein Mund, der lügt, tötet die Seele.

12 Jagt nicht dem Tod nach in den Irrungen eures Lebens und zieht nicht durch euer Handeln das Verderben herbei!

13 Denn Gott hat den Tod nicht gemacht und hat keine Freude am Untergang der Lebenden.

14 Zum Dasein hat er alles geschaffen und heilbringend sind die Geschöpfe der Welt. Kein Gift des Verderbens ist in ihnen, das Reich des Todes hat keine Macht auf der Erde;

15 denn die Gerechtigkeit ist unsterblich.

Vom Treiben der Frevler
16 Die Frevler aber holen winkend und rufend den Tod herbei und sehnen sich nach ihm wie nach einem Freund; sie schließen einen Bund mit ihm, weil sie es verdienen, ihm zu gehören.
Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift

Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 02.07.2016 10:31 | nach oben springen

#647

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 02.07.2016 18:43
von Blasius • 1.411 Beiträge

Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“.


Liebe Leserinnen und Leser,




Fest Mariä Heimsuchung


Eine griechische Homilie aus dem 4. Jh.
fälschlicherweise dem hl. Gregor aus Neocaesarea, genannt Wundertäter, zugeschrieben

„Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?“

„Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt […]“ Es ist die Stimme Mariens, die Elisabet mit dem Heiligen Geist erfüllt. Als ewige Quelle verkündet sie ihrer Base prophetisch einen Gnadenstrom und bewirkt, dass sich die Beine des Kindes in deren Leib bewegen: welch wunderbarer Tanzschritt! Als Maria erscheint, voll der Gnade, da fließt alles über vor Freude.

Elisabet „rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?“ Du bist gebenedeit unter den Frauen. Du bist der Urgrund ihrer Erneuerung. Du hast uns freien Zugang zum Paradies verschafft, hast unsere alte Pein vertrieben. Nein! Nach dir werden die vielen Frauen nicht mehr leiden. Sie, die Erben Evas, fürchten nicht mehr ihre Verfluchung, nicht mehr die Geburtswehen.

Denn Jesus Christus, der Erlöser der Menschheit, der Retter aller Geschöpfe, der Adam im Geist,
er heilt die Wunden des irdischen Menschen, Jesus Christus, der aus deinem geheiligten Schoß hervorging.

„Gebenedeit bist du unter den Frauen und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes!“


Evangelium nach Lukas 1,39-56.

In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa.

Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth.

Als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib.

Da wurde Elisabeth vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme:

bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.

Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?

In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib.

Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ.

Da sagte Maria:

Meine Seele preist die Größe des Herrn,
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.

Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.

Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.

Denn der Mächtige hat Großes an mir getan,
und sein Name ist heilig.

Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht
über alle, die ihn fürchten.

vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten:

Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.

stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.

Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
und lässt die Reichen leer ausgehn.

Er nimmt sich seines Knechtes Israel an
und denkt an sein Erbarmen,
das er unsern Vätern verheißen hat,
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

Und Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zurück.


©Evangelizo.org 2001-2016

Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 02.07.2016 18:45 | nach oben springen

#648

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 03.07.2016 00:15
von Blasius • 1.411 Beiträge

Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“.


Liebe Leserinnen und Leser,

Johannes 6,35

22 Am nächsten Tag sah die Menge, die am anderen Ufer des Sees geblieben war, dass nur noch ein Boot dort lag, und sie erfuhren, dass Jesus nicht mit seinen Jüngern ins Boot gestiegen war, sondern dass die Jünger allein abgefahren waren.6 23 Von Tiberias her kamen andere Boote in die Nähe des Ortes, wo sie nach dem Dankgebet des Herrn das Brot gegessen hatten. 24 Als die Leute sahen, dass weder Jesus noch seine Jünger dort waren, stiegen sie in die Boote, fuhren nach Kafarnaum und suchten Jesus. 25 Als sie ihn am anderen Ufer des Sees fanden, fragten sie ihn: Rabbi, wann bist du hierher gekommen? 26 Jesus antwortete ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid. 27 Müht euch nicht ab für die Speise, die verdirbt, sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben wird. Denn ihn hat Gott, der Vater, mit seinem Siegel beglaubigt. 28 Da fragten sie ihn: Was müssen wir tun, um die Werke Gottes zu vollbringen? 29 Jesus antwortete ihnen: Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat. 30 Sie entgegneten ihm: Welches Zeichen tust du, damit wir es sehen und dir glauben? Was tust du? 31 Unsere Väter haben das Manna in der Wüste gegessen, wie es in der Schrift heißt: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen. 32 Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. 33 Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben. 34 Da baten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot!

35 Jesus antwortete ihnen:

Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.7

36 Aber ich habe euch gesagt: Ihr habt (mich) gesehen und doch glaubt ihr nicht. 37 Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen; 38 denn ich bin nicht vom Himmel herabgekommen, um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. 39 Es ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich keinen von denen, die er mir gegeben hat, zugrunde gehen lasse, sondern dass ich sie auferwecke am Letzten Tag. 40 Denn es ist der Wille meines Vaters, dass alle, die den Sohn sehen und an ihn glauben, das ewige Leben haben und dass ich sie auferwecke am Letzten Tag. 41 Da murrten die Juden gegen ihn, weil er gesagt hatte: Ich bin das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. 42 Und sie sagten: Ist das nicht Jesus, der Sohn Josefs, dessen Vater und Mutter wir kennen? Wie kann er jetzt sagen: Ich bin vom Himmel herabgekommen? 43 Jesus sagte zu ihnen: Murrt nicht! 44 Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zu mir führt; und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. 45 Bei den Propheten heißt es: Und alle werden Schüler Gottes sein. Jeder, der auf den Vater hört und seine Lehre annimmt, wird zu mir kommen. 46 Niemand hat den Vater gesehen außer dem, der von Gott ist; nur er hat den Vater gesehen. 47 Amen, amen, ich sage euch: Wer glaubt, hat das ewige Leben. 48 Ich bin das Brot des Lebens. 49 Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben. 50 So aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabkommt: Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben. 51 Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, (ich gebe es hin) für das Leben der Welt. 52 Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben? 53 Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. 54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. 55 Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank. 56 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm. 57 Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben. 58 Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit. 59 Diese Worte sprach Jesus, als er in der Synagoge von Kafarnaum lehrte.

Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift

Liebe Grüße, Blasius

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#649

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 08.07.2016 22:23
von Blasius • 1.411 Beiträge

Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“.


Liebe Leserinnen und Leser,

Matthäus 16,23

23 Jesus aber wandte sich um und sagte zu Petrus:

Weg mit dir, Satan, geh mir aus den Augen!

Du willst mich zu Fall bringen; denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen.

http://www.stehaufundgeh.ch
zu Johannes Paul II.

Der Fels

Du bist PetrusDu bist der Messias!

Du bist Petrus! Es kommt mir vor, als würde ich die im Evangelium beschriebene Szene miterleben; ich, der Nachfolger des Petrus, wiederhole mit Bangen die furchtsamen Worte des Fischers von Galiläa und höre mit innerer Bewegung die beruhigende Verheissung des göttlichen Meisters. Wenn die Last der Verantwortung, die auf meine schwachen Schultern gelegt wird, übermässig gross ist, so ist die göttliche Macht, auf die ich zählen kann, sicher grenzenlos: »Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen« (Mt 16,18). Als er mich zum Bischof von Rom erwählt hat, wollte der Herr mich zu seinem Stellvertreter, er wollte mich zum »Felsen« machen, auf den sich alle sicher stützen können. Ich bitte ihn, meinen schwachen Kräften Abhilfe zu leisten, damit ich ein mutiger und treuer Hirt seiner Herde sein und den Eingebungen seines Geistes folgen kann.
Botschaft an die wahlberechtigten Kardinäle, Sixtinische Kapelle, 20. April 2005


Im Glauben stärkenDer Träger des Petrusamtes muss sich bewusst sein, dass er ein zerbrechlicher und schwacher Mensch ist – wie seine eigenen Kräfte zerbrechlich und schwach sind -, der ständiger Läuterung und Umkehr bedarf. Aber er darf sich auch dessen bewusst sein, dass er vom Herrn die Kraft erhält, seine Brüder im Glauben zu stärken und sie vereint zu halten im Bekenntnis zum gekreuzigten und auferstandenen Herrn.

Predigt zur feierlichen Inbesitznahme der Kathedrale des Bischofs von Rom in der Lateranbasilika,
7. Mai 2005

Führer im BekenntnisDas ist die Aufgabe aller Nachfolger des Petrus: Führer zu sein im Bekenntnis des Glaubens an Christus, den Sohn des lebendigen Gottes.

Predigt zur feierlichen Inbesitznahme der Kathedrale des Bischofs
Rom in der Lateranbasilika, 7. Mai 2005

StützeDie Jungfrau Maria erwirke uns, dass das Petrusamt des Bischofs von Rom nicht als Stein des Anstosses, sondern als Stütze auf dem Weg der Einheit angesehen werde, und sie helfe uns, den Wunsch Christi, "ut unum sint", so baldmöglichst zu erfüllen. Die heiligen Apostel Petrus und Paulus seien unsere Fürsprecher.

Angelus, 29. Juni 2005

Nomen officii»Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen«

(Mt 16,18). Mit diesen Worten wendet sich Jesus an Petrus nach dessen Bekenntnis des Glaubens.

Er ist derselbe Jünger, der ihn später verleugnen wird. Warum wird er also »Fels« genannt? Sicher nicht aufgrund seiner persönlichen Standhaftigkeit. »Fels« ist vielmehr ein »nomen officii«, das heisst kein Titel des Verdienstes sondern des Dienstes, der eine Berufung und eine Aufgabe göttlichen Ursprungs beschreibt, denen niemand allein aufgrund seines Charakters und seiner eigenen Kräfte zu entsprechen vermag. Petrus, der zweifelnd in den Wassern des Sees von Tiberias versinkt, wird zum Fels, auf den der göttliche Meister seine Kirche gründet.
Ansprache an die Mitglieder der religiösen Familie des hl. Don Luigi Orione, 28. Juni 2005


Du sollst Kephas heissen

Das Evangelium berichtet uns, dass Simon bei seiner Berufung einen neuen Namen erhält.

Jesus blickt "den Sohn des Johannes" an und sagt ihm: "Du sollst Kephas heissen". Der Evangelist fügt erläuternd hinzu. "Kephas bedeutet Fels - Petrus" (Joh 1,24). Diese Namensgebung zu Beginn der Mission des "Menschenfischers" unterstreicht die ihm vom Herrn selbst zugedachte hervorgehobene Rolle unter den Jüngern. Immer wieder ist es Petrus, der im Namen der anderen Apostel spricht. Auf sein Bekenntnis zu Jesus: "Du bist der Sohn des lebendigen Gottes!" erhält er den Auftrag und die Vollmacht des Herrn: "Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen" (vgl. Mt 16.15-18). Die anschaulichen Worte des Evangeliums von den "Schlüsseln des Himmelreichs" und vom Mandat Petri zu "binden" und zu "lösen" begründen später den mit dem Petrusamt verbundenen Jurisdiktionsprimat.

Generalaudienz, 7. Juni 2006

Auf und mit Petrs bauenAuf Fels bauen bedeutet auch, auf Petrus und mit Petrus zu bauen. Zu ihm sagte der Herr nämlich: "Du bist Petrus, und auf diesem Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen" (Mt 16,18). Wenn Christus, der Fels, der lebendige und kostbare Stein, seinen Apostel als Felsen bezeichnet, dann bedeutet dies, dass er will, dass Petrus und mit ihm die gesamte Kirchen sichtbares Zeichen des einen Erlösers und Herrn sind.
Ansprache bei der Begegnung mit den Jugendlichen in Krakau, 27. Mai 2006


Es gibt nur einen FelsenHabt keine Angst, euer Leben in der Kirche und mit der Kirche aufzubauen! Seid stolz auf die Liebe zu Petrus und zu der ihm anvertrauten Kirche. Lasst euch nicht von jenen täuschen, die Christus in Gegensatz zur Kirche bringen wollen! Es gibt nur einen einzigen Fels, auf den es sich lohnt, das Haus zu bauen. Dieser Fels ist Christus. Es gibt nur einen Fels, auf den es sich lohnt, alles zu setzen. Dieser Fels ist derjenige, zu dem Christus gesagt hat: "Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen" (Mt 16, 18).

Ansprache bei der Begegnung mit den Jugendlichen in Krakau, 27. Mai 2006


Ein schwacher Mensch"Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen" (Mt 16,18). Petrus war aus Eigenem kein Fels, sondern ein schwacher und schwankender Mensch. Aber der Herr wollte gerade ihn zum Felsen machen und zeigen, dass er selber durch einen schwachen Menschen hindurch seine Kirche unerschütterlich trägt und in der Einheit erhält.

Weihnachtsempfang für die Römische Kurie, 22. Dezember 2006

Der Schatten PetriDie Menschen in der Morgenstunde der werdenden Kirche trugen die Leidenden an eine Stelle, auf die der Schatten Petri fiel: Diesem Schatten wurde heilende Kraft zugeschrieben. Denn dieser Schatten kam vom Licht Christi und trug daher etwas von der Macht seiner göttlichen Güte in sich. Der Schatten Petri ist durch die Gemeinschaft der katholischen Kirche von Anfang an auf mein Leben gefallen, und ich habe gelernt, dass er ein guter Schatten ist – ein heilender Schatten, eben weil er letztlich von Christus selber kommt. Petrus war ein Mensch mit allen Schwächen eines Menschen, aber er war vor allem ein Mensch voll leidenschaftlichen Glaubens an Christus und voller Liebe zu ihm. Von seinem Glauben und seiner Liebe her kam mitten in all seiner Schwachheit die heilende Kraft Christi zu den Menschen, seine vereinigende Kraft. Suchen wir auch heute den Schatten Petri, um im Licht Christi zu sein.
Predigt am Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit, 15. April 2007

http://papstbenediktxvi.ch/?m=3&s=5

Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 08.07.2016 22:24 | nach oben springen

#650

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 08.07.2016 23:18
von Blasius • 1.411 Beiträge

Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“.


Liebe Leserinnen und Leser,

Hl. Cyprian (um 200-258), Bischof von Karthago und Märtyrer

Vom Segen der Geduld, 13.16
Wie Lämmer unter den Wölfen


Ein heilsames Gebot unseres Herrn und Meisters lautet: „wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet“, und wiederum: „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger. Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch befreien“ (Joh 8,31f.). Zu dulden und auszuharren gilt es, geliebteste Brüder, damit wir, die wir zur Hoffnung der Wahrheit und Freiheit zugelassen sind, auch zur wirklichen Wahrheit und Freiheit gelangen können; denn schon der Umstand, das wir Christen sind, ist eine Sache des Glaubens und der Hoffnung. Damit aber die Hoffnung und der Glaube zu ihrer Frucht gelangen können, bedarf es der Geduld [...]

Er mahnt, keiner solle aus Ungeduld im Wohltun ermüden, keiner solle durch Versuchungen sich abhalten oder bezwingen lassen und mitten auf dem Wege zum Reich Gottes Halt machen. (...) Und ferner, dass du nicht schwörst und fluchst, dass du das dir Abgenommene nicht zurückforderst, dass du dem, der dich schlägt, auch die andere Wange hinhältst, dass du dem Bruder alle seine Verfehlungen verzeihst, dass du deine Feinde liebst, dass du für deine Widersacher und Verfolger betest, wirst du all das über dich bringen können ohne zähe Geduld und Ausdauer? Das sehen wir aber erfüllt in Stephanus [...], der um Verzeihung für seine Mörder flehte mit den Worten: „Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an!“ (Apg 7,60). Derart musste der erste Märtyrer Christi sein, der den folgenden Märtyrern in ruhmvollem Tode vorauseilen und nicht nur das Leiden des Herrn laut verkündigen, sondern auch seine so geduldige Sanftmut nachahmen sollte. Lasset Geduld im Herzen wohnen: und all diese Eigenschaften (Zorn, Zwietracht, Streitsucht) können dort keinen Raum finden, oder selbst wenn sie sich einzuschleichen versuchen, so werden sie rasch abgewiesen und müssen abziehen, damit im Herzen die friedliche Wohnung weiterbesteht, wo der Gott des Friedens gerne weilt.

Evangelium nach Matthäus 10,16-23.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; seid daher klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben!
Nehmt euch aber vor den Menschen in acht! Denn sie werden euch vor die Gerichte bringen und in ihren Synagogen auspeitschen.
Ihr werdet um meinetwillen vor Statthalter und Könige geführt, damit ihr vor ihnen und den Heiden Zeugnis ablegt.
Wenn man euch vor Gericht stellt, macht euch keine Sorgen, wie und was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde eingegeben, was ihr sagen sollt.
Nicht ihr werdet dann reden, sondern der Geist eures Vaters wird durch euch reden.
Brüder werden einander dem Tod ausliefern und Väter ihre Kinder, und die Kinder werden sich gegen ihre Eltern auflehnen und sie in den Tod schicken.
Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden; wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet.
Wenn man euch in der einen Stadt verfolgt, so flieht in eine andere. Amen, ich sage euch: Ihr werdet nicht zu Ende kommen mit den Städten Israels, bis der Menschensohn kommt.
©Evangelizo.org 2001-2016

Liebe Güße, Blasius

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