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#596

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 04.04.2016 21:21
von Blasius • 1.403 Beiträge

Gott offenbartseinen gnädigen Ratschluß“


Liebe Leserinnen und Leser,


Hl. Katharina von Siena (1347-1380), Dominikanertertiarin, Kirchenlehrerin,
Mitpatronin Europas Gebet am 25. März 1379

"Der Mächtige hat Grosses an mir getan“ (Lk 1,49)

Maria, Tempel der Dreiheit, Glutofen des göttlichen Feuers, Mutter der Barmherzigkeit [...] Du bist der junge Trieb (Jes 11,1), der die Blume hervorgebracht hat, die die Welt mit ihrem Duft erfüllt, das Wort, den einzigen Sohn Gottes. Hineingesät wurde in Dich, fruchtbares Erdreich, dieses Wort (Mt 13,3ff.). Du hast das Feuer unter der Asche unserer Menschlichkeit verborgen. Du Gefäß der Demut, in dem das Licht der wahren Weisheit brennt [...] – durch das Feuer Deiner Liebe, durch die Flamme Deiner Demut hast Du an Dich gezogen den ewigen Vater und ihn zu uns herabgezogen [...] Aufgrund dieses Lichtes, o Maria, bist Du niemals wie die törichten Jungfrauen geworden (Mt 25,1ff.), sondern warst erfüllt von der Tugend der Klugheit. Deshalb wolltest Du wissen, wie sich erfüllen kann, was der Engel Dir verkündet hat. Du wusstest, dass „für Gott alles möglich ist“; Du hast niemals gezweifelt. Warum also erwidern: „Ich erkenne keinen Mann“? Nicht der Glaube war es, der Dir fehlte. Deine tiefe Demut war es, die Dich solches sagen ließ. Du hast nicht gezweifelt an der Macht Gottes; Du hast Dich vielmehr eines solchen Wunders unwürdig gefühlt. Nicht die Angst war es, die Dich durch die Worte des Engels unruhig gemacht hat. Im Lichte Gottes, so scheint es mir, war es eher die Bewunderung. Was aber hast Du bewundert, o Maria? Die Unermesslichkeit der Güte Gottes? Du hast auf Dich selbst geschaut und hieltest Dich dieser Gnade nicht für würdig – und Du bliebst erstaunt zurück. Deine Frage erweist Deine Demut. Du warst nicht von Angst, sondern schlichtweg von Bewunderung erfüllt vor der unermesslichen Güte Gottes, verglichen mit Deiner Niedrigkeit und Deinem niedrigen Stand (Lk 1,48).


©Evangelizo.org 2001-2016

Liebe Grüße, Blasius

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zuletzt bearbeitet 04.04.2016 21:23 | nach oben springen

#597

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 04.04.2016 21:22
von Blasius • 1.403 Beiträge

Ergänzung zu:


„Der Mächtige hat Grosses an mir getan“ (Lk 1,49)

Evangelium nach Lukas 1,26-38.

In jener Zeit wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaretzu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden.Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben.Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen, und seine Herrschaft wird kein Ende haben.Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.Auch Elisabeth, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat.Denn für Gott ist nichts unmöglich.Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.


©Evangelizo.org 2001-2016


zuletzt bearbeitet 04.04.2016 21:22 | nach oben springen

#598

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 05.04.2016 20:04
von Blasius • 1.403 Beiträge

Gott offenbartseinen gnädigen Ratschluß“


Liebe Leserinnen und Leser,



Hl. Hilarius (um 315-367), Bischof von Poitiers und Kirchenlehrer

Die Dreifaltigkeit 12, 55ff. ; PL 10, 472

„Du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht“


Allmächtiger Gott, „dein Heiliger Geist“ – so der Apostel Paulus – „ergründet und kennt die Tiefen deines Seins“ (1 Kor 2,10-11) und tritt ein für mich und spricht statt meiner zu dir mit „Seufzen, das wir nicht in Worte fassen können“ (Röm 8,26)

[...] Nichts, was außerhalb deiner ist, ergründet dein Mysterium; nichts, was nicht zu dir gehört, ist mächtig genug, die Tiefe deiner unermesslich großen Majestät auszuloten. Alles, was in dich eindringt, ist dein; nichts, was außerhalb deiner ist, hat die Macht dich zu ergründen [...]

Ich glaube fest, dass dein Heiliger Geist durch deinen einzigen Sohn von dir kommt; auch wenn ich dieses Mysterium nicht begreife, bin ich von seiner Wahrheit zutiefst überzeugt.

Denn wenn es um himmlische Dinge geht, für die du allein zuständig bist, ist mein Verstand beschränkt. Dein einziger Sohn bezeugt ja: „Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von neuem geboren werden. Denn der Heilige Geist weht, wo er will; du hörst seine Stimme, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht.

So ist es mit jedem, der aus dem Wasser und dem Geist geboren ist.

“ Ich glaube, dass ich von neuem geboren bin, ohne es zu verstehen. Im Glauben lasse ich nicht ab von dem, was sich meinem Verstand entzieht. Ich weiß, dass ich die Möglichkeit habe, von neuem geboren zu werden, aber ich weiß nicht, wie das vor sich geht.

Dem Geist sind keine Schranken gesetzt; er spricht, wann er will; er sagt, was er will und wo er will. Der Grund seines Gehens und Kommens bleibt mir unbekannt, aber ich bin zutiefst überzeugt von seiner Anwesenheit.


©Evangelizo.org 2001-2016

Liebe Greüße, Blasius
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zuletzt bearbeitet 05.04.2016 20:15 | nach oben springen

#599

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 05.04.2016 20:05
von Blasius • 1.403 Beiträge

Ergänzung zu:


„Du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht“


Evangelium nach Johannes 3,7-15.

In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodemus:

Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von neuem geboren werden.

Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht.

ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist.

Nikodemus erwiderte ihm: Wie kann das geschehen?

Jesus antwortete: Du bist der Lehrer Israels und verstehst das nicht?

Amen, amen, ich sage dir: Was wir wissen, davon reden wir, und was wir gesehen haben, das bezeugen wir, und doch nehmt ihr unser Zeugnis nicht an.

Wenn ich zu euch über irdische Dinge gesprochen habe und ihr nicht glaubt, wie werdet ihr glauben, wenn ich zu euch über himmlische Dinge spreche?

Und niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der Menschensohn.

Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, in ihm das ewige Leben hat

Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 05.04.2016 20:12 | nach oben springen

#600

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 06.04.2016 14:46
von Blasius • 1.403 Beiträge

Gott offenbartseinen gnädigen Ratschluß“


Liebe Leserinnen und Leser,



Hl. Antonius von Padua (um 1195-1231), Franziskaner, Kirchenlehrer
Predigten zum Sonntag und zu den Heiligenfesten

„Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab“

Der Vater hat uns seinen Sohn gesandt, der die „beste Gabe, das vollkommene Geschenk ist“ (Jak 1,17). Die beste Gabe, von nichts zu übertreffen; das vollkommen Geschenk, dem nichts hinzugefügt werden kann. Christus ist die beste Gabe, denn derjenige, den uns der Vater gegeben hat, ist sein Sohn, Herrscher in Ewigkeit wie Er. Christus ist das vollkommene Geschenk. Entsprechend sagt der Apostel Paulus: „Mit ihm hat uns Gott alles geschenkt“ (Röm 8,32) [...] Er hat uns den geschenkt, der „das Haupt der Kirche ist“ (Eph 5,23). Mehr konnte er uns nicht schenken. Christus ist das vollkommene Geschenk, denn der Vater hat, indem er ihn uns schenkte, durch ihn alle Dinge zur Vollkommenheit gebracht.

„Der Menschensohn ist gekommen“, sagt der hl. Matthäus, „um zu retten, was verloren ist“ (18,11). Deshalb ruft die Kirche: „Singt dem Herrn ein neues Lied!“ (Ps 97,1). Sie will uns damit sagen: Ihr Gläubigen, die der Menschensohn gerettet und neu gemacht hat, singt ein neues Lied, denn ihr müsst „das Alte hinausschaffen, um Platz für das Neue zu haben“ (Lev 26,10). Singt, denn der Vater „hat wunderbare Taten vollbracht“ (Ps 97,1), als er seinen Sohn, das vollkommene Geschenk, uns gesandt hat. „Er hat sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker“ (Ps 97,2), als er uns das vollkommene Geschenk, seinen einzigen Sohn, geschenkt hat, der die Nationen richtet und alles zur Vollendung bringt.


©Evangelizo.org 2001-2016

Liebe Grüße, Blasius

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