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#591

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 30.03.2016 20:03
von Blasius • 1.570 Beiträge

Ergänzung zu:

„Der Friede sei mit euch“



1.Korinther 3,16

Die Verantwortung des Apostels und seiner Mitarbeiter

5 Was ist denn Apollos? Und was ist Paulus? Ihr seid durch sie zum Glauben gekommen. Sie sind also Diener, jeder, wie der Herr es ihm gegeben hat:
6 Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber ließ wachsen.
7 So ist weder der etwas, der pflanzt, noch der, der begießt, sondern nur Gott, der wachsen lässt.
8 Wer pflanzt und wer begießt: Beide arbeiten am gleichen Werk, jeder aber erhält seinen besonderen Lohn, je nach der Mühe, die er aufgewendet hat.
9 Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr seid Gottes Ackerfeld, Gottes Bau.
10 Der Gnade Gottes entsprechend, die mir geschenkt wurde, habe ich wie ein guter Baumeister den Grund gelegt; ein anderer baut darauf weiter. Aber jeder soll darauf achten, wie er weiterbaut.
11 Denn einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist: Jesus Christus.
12 Ob aber jemand auf dem Grund mit Gold, Silber, kostbaren Steinen, mit Holz, Heu oder Stroh weiterbaut:
13 das Werk eines jeden wird offenbar werden; jener Tag wird es sichtbar machen, weil es im Feuer offenbart wird. Das Feuer wird prüfen, was das Werk eines jeden taugt.
14 Hält das stand, was er aufgebaut hat, so empfängt er Lohn.

16 wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?


17 Wer den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben. Denn Gottes Tempel ist heilig, und der seid ihr.
18 Keiner täusche sich selbst. Wenn einer unter euch meint, er sei weise in dieser Welt, dann werde er töricht, um weise zu werden.
19 Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit vor Gott. In der Schrift steht nämlich: Er fängt die Weisen in ihrer eigenen List.
20 Und an einer anderen Stelle: Der Herr kennt die Gedanken der Weisen; er weiß, sie sind nichtig.
21 Daher soll sich niemand eines Menschen rühmen. Denn alles gehört euch;
22 Paulus, Apollos, Kephas, Welt, Leben, Tod, Gegenwart und Zukunft: alles gehört euch;
23 ihr aber gehört Christus und Christus gehört Gott.

Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift

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zuletzt bearbeitet 30.03.2016 20:04 | nach oben springen

#592

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 01.04.2016 22:41
von Blasius • 1.570 Beiträge

Gott offenbartseinen gnädigen Ratschluß“


Liebe Leserinnen und Leser,

Hl. Maximus von Turin (?-um 420), Bischof CC Predigt 53 über den Psalm 14

Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer


Dieser Tag, den der Herr gemacht hat (Ps 117[118],24), durchdringt alles; er erfüllt alles, er umfasst alles, Himmel, Erde und Hölle! [...] Wer sonst könnte dieser göttliche Tag sein als Christus selbst, von dem der Psalmist sagt: „Ein Tag sagt es dem andern, eine Nacht tut es der andern kund“ (Ps 18[19],3). Ja jener Tag ist der Sohn, dem der Vater, der ebenso hell wie der Tag ist, das Geheimnis seiner Göttlichkeit kundtut. Er ist jener Tag, von dem der Weisheitslehrer spricht: „Einen Tag habe ich erschaffen, der für immer im Himmel aufgehen wird“ [...] So leuchtet das Licht Christi auf ewig, es glänzt, es lodert auf und die Finsternis der Sünde kann es nicht auslöschen.

„das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst“ (Joh 1,5).

Während der Auferstehung Christi wurden alle Naturelemente von der Freude erfasst; Ich bin davon überzeugt, dass an jenem Tag die Sonne am noch heller als sonst schien. Sollte sie etwa nicht in die Freude der Auferstehung einstimmen, nachdem sie sich bei seinem Tod vor Trauer verdunkelt hatte? (Mt 27,45) [...] Wie ein treuer Knecht, hatte sie sich verhüllt, um Jesus ins Grab zu begleiten; heute muss sie leuchtend hell erstrahlen, um die Auferstehung zu begrüßen [...] Brüder, freuen wir uns an diesem hochheiligen Tag; niemand soll in Erinnerung an seine Schuld der gemeinsamen Freude fernbleiben! Niemand soll an der Vergebung zweifeln. Ein unvorstellbares Erbarmen erwartet uns. Hatte doch der Herr noch am Kreuz hängend Erbarmen mit einem Räuber gehabt [...] mit welchen Wohltaten könnte die Herrlichkeit seiner Auferstehung uns nicht vollkommen beglücken?

Psalm 14Die Torheit der Gottesleugner1 [Für den Chormeister. Von David.]

Die Toren sagen in ihrem Herzen: «Es gibt keinen Gott.» Sie handeln verwerflich und schnöde; da ist keiner, der Gutes tut. 2 Der Herr blickt vom Himmel herab auf die Menschen, ob noch ein Verständiger da ist, der Gott sucht. 3 Alle sind sie abtrünnig und verdorben, keiner tut Gutes, auch nicht ein Einziger. 4 Haben denn all die Übeltäter keine Einsicht? Sie verschlingen mein Volk. Sie essen das Brot des Herrn, doch seinen Namen rufen sie nicht an. 5 Es trifft sie Furcht und Schrecken; denn Gott steht auf der Seite der Gerechten.6 Die Pläne der Armen wollt ihr vereiteln, doch ihre Zuflucht ist der Herr. 7 Ach, käme doch vom Zion Hilfe für Israel! Wenn einst der Herr das Geschick seines Volkes wendet, dann jubelt Jakob, dann freut sich Israel.Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift

©Evangelizo.org 2001-2016



Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 01.04.2016 22:43 | nach oben springen

#593

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 02.04.2016 09:05
von Blasius • 1.570 Beiträge

Gott offenbartseinen gnädigen Ratschluß“


Liebe Leserinnen und Leser,


Hl. Leo der Große (?-um 461), Papst und Kirchenlehrer 58. Predigt =

20. Predigt über die Passion


„[…] und berichtete es denen, die mit ihm zusammen gewesen waren und nun trauerten und weinten […]

Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet der ganzen Schöpfung das Evangelium“Lassen wir uns nicht gefangen nehmen vom Schauspiel der weltlichen Dinge.

Die Güter der Erde sollen unsere Blicke nicht vom Himmel abwenden. Überholt sei für uns, was schon jetzt fast nur ein Nichts ist. Unser Geist hingegen sei fest verankert in dem, was Bestand hat und verlange nach den Verheißungen der Ewigkeit. Obwohl wir bis jetzt „nur in der Hoffnung gerettet sind“ (vgl. Röm 8,24), obwohl wir noch Fleisch sind, das der Vergängnis und dem Tod unterworfen ist, kann man doch bekräftigen, dass wir nicht aus dem Fleisch leben, wenn wir der Umklammerung der Leidenschaften entgehen.

Nein, wir verdienen nicht mehr, den Namen dieses Fleisches zu tragen, dessen Lockungen wir zum Schweigen gebracht haben […] Das Volk Gottes soll sich also dessen bewusst sein, dass es „eine neue Schöpfung in Christus“ ist (2Kor 5,17). Es verstehe endlich, wer es auserwählt hat, und wen er erwählt hat. Die neue Schöpfung soll nicht zur Haltlosigkeit ihres alten Seins zurückkehren.

„Wer die Hand an den Pflug gelegt hat“ (Lk 9,62), der höre nicht auf zu arbeiten, der wache über die Saat, die er ausgesät hat, der kehre nicht zu dem zurück, was er zurückgelassen hat. Niemand soll in die Zuchtlosigkeit zurückfallen, aus der er sich erhoben hat. Und wenn einer aufgrund der Schwachheit des Fleisches noch in einer seiner Krankheiten gefangen ist, dann soll er den festen Entschluss fassen, geheilt zu werden und sich zu erheben. Das ist der Weg des Heils; so soll man die Auferstehung Christi nachahmen… Unsere Schritte sollen den Treibsand verlassen, um auf fester Erde gehen zu können, denn es steht geschrieben: „Der Herr festigt die Schritte des Mannes, er hat Gefallen an seinem Weg. Auch wenn er strauchelt, stürzt er nicht hin, denn der Herr hält ihn fest an der Hand.“ (Ps 36,23 f.). Geliebte Brüder, denkt stetig an diese Überlegungen, nicht nur, wenn ihr das Osterfest feiert, sondern um euer ganzes Leben zu heiligen.


©Evangelizo.org 2001-2016


Evangelium nach Markus 16,9-15.


Als Jesus am frühen Morgen des ersten Wochentages auferstanden war, erschien er zuerst Maria aus Magdala, aus der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte.Sie ging und berichtete es denen, die mit ihm zusammengewesen waren und die nun klagten und weinten.Als sie hörten, er lebe und sei von ihr gesehen worden, glaubten sie es nicht.Darauf erschien er in einer anderen Gestalt zweien von ihnen, als sie unterwegs waren und aufs Land gehen wollten.Auch sie gingen und berichteten es den anderen, und auch ihnen glaubte man nicht.Später erschien Jesus auch den Elf, als sie bei Tisch waren; er tadelte ihren Unglauben und ihre Verstocktheit, weil sie denen nicht glaubten, die ihn nach seiner Auferstehung gesehen hatten.Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!


©Evangelizo.org 2001-2016

Liebe Grüße, Blasius
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#594

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 03.04.2016 09:38
von Blasius • 1.570 Beiträge

Gott offenbartseinen gnädigen Ratschluß“


Liebe Leserinnen und Leser,


Sel. Paul VI. (1897-1978), Papst von 1963-1978 Apostolisches Schreiben

« Gaudete in Domino » über die christliche Freude«

Die Jünger waren voll,Freude, als sie den Herrn sahen »Die Osterfreude ist nicht nur die Freude einer möglichen Verklärung: sie ist die Freude über eine neue Gegenwart und Nähe des auferstandenen Christus, der den Seinen den Heiligen Geist mitteilt, damit er fortan immer bei ihnen bleibe. Der Heilige Geist ist der Kirche mitgeteilt worden als unerschöpfliches Prinzip der Freude als Braut des erhöhten Christus [...]

Der Heilige Geist, der vom Vater und vom Sohn ausgeht, deren gegenseitige Liebe er ist, wurde also dem Volk des Neuen Bundes mitgeteilt und jeder Seele, die für sein Wirken im Inneren aufgeschlossen ist. Er nimmt in uns seine Wohnung als süßer Seelengast, dulcis hospes animae (Veni sancte Spiritus).

Mit ihm wohnen im Herzen der Menschen der Vater und der Sohn. Der Heilige Geist erweckt darin ein Gebet voll kindlichen Vertrauens, das aus der innersten Tiefe der Seele emporsteigt und sich in Lobpreis, in Dank, Sühne und fürbittendem Flehen äußert. So können wir die wahrhaft geistliche Freude verkosten, die eine Frucht des Heiligen Geistes ist (Gal 5,22) [...] Eine solche Freude prägt seitdem alle christlichen Tugenden.

Die kleinen menschlichen Freuden, die in unserem Leben gleichsam Hinweise auf eine erhabenere Wirklichkeit sind, werden verklärt. Diese geistliche Freude wird hier auf Erden immer ein gewisses Maß schmerzlicher Prüfung enthalten wie bei jener Frau, die in Geburtswehen lag; das Gefühl einer gewissen Verlassenheit wird sich einstellen, ähnlich der eines verwaisten Kindes: Klagen und Weinen, während die Welt eine hämische Genugtuung zur Schau trägt.

Aber die Traurigkeit der Jünger, die nicht nach Art der Welt, sondern nach der Art Gottes trauern, wird sich alsbald in eine geistliche Freude verwandeln, die ihnen niemand mehr nehmen kann (Joh 16,20-22).


©Evangelizo.org 2001-2016


Liebe Grüße, Blasius

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#595

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 03.04.2016 09:40
von Blasius • 1.570 Beiträge

Ergänzung zu:

« Gaudete in Domino » über die christliche Freude«




Evangelium nach Johannes 20,19-31.


Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen.Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.Thomas, genannt Didymus - Zwilling-, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam.Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder versammelt, und Thomas war dabei. Die Türen waren verschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch!Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger aus - hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott!Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.Noch viele andere Zeichen, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind, hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan.Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.


©Evangelizo.org 2001-2016

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