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#6

RE: Die Menschwerdung Gottes

in Das Wort ist Fleisch geworden 21.12.2013 12:40
von Aquila • 4.252 Beiträge

Ein Auszug aus dem Römischen Katechismus
- "dem Katechismus nach dem Beschlusse des Konzils von Trientfür die Pfarrer auf Befehl der Päpste Pius V. und Klemens XIII. herausgegeben". -
über die Geburt unseres Herrn und Gottes Jesus Christus.

-

Erster Teil, Viertes Hauptstück:
Vom dritten Artikel:
Der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren aus Maria, der Jungfrau.

8. Christus wurde nicht nach dem gewöhnlichen Laufe der Natur geboren

Aber wie die Empfängnis selbst die Ordnung der Natur durchaus übersteigt:
so lässt sich auch in der Geburt nichts als Göttliches wahrnehmen.

Überdies
- und Wunderbareres kann durchaus nicht ausgesprochen noch gedacht werden -
wird er geboren aus der Mutter ohne jede Verletzung der mütterlichen Jungfräulichkeit,
und wie er später aus dem verschlossenen und versiegelten Grab hervorging
und "zu seinen Jüngern durch verschlossene Türen eintrat" (Joh 20,19);
oder, um auch von den Dingen,
welche wir täglich in der Natur vor sich gehen sehen, nicht abzugehen:
wie die Strahlen der Sonne die feste Masse des Glases durchdringen,
ohne sie zu brechen oder irgendwie zu verletzen:
auf ähnliche und noch erhabenere Weise
ging Jesus Christus aus dem mütterlichen Schoß
ohne den geringsten Nachteil der Jungfräulichkeit seiner Mutter hervor;
denn wir feiern ihre unverletzte und beständige Jungfrauschaft mit zweifellos wahren Lobsprüchen.
Und zwar wurde dies durch die Kraft des Heiligen Geistes bewirkt,
welcher bei der Empfängnis und Geburt des Sohnes der Mutter so beistand,
daß er ihr einerseits Fruchtbarkeit verlieht,
andererseits die beständige Jungfrauschaft bewahrte
.


9. Christus wird mit Recht der zweite Adam und Maria die andere Eva genannt.

Bisweilen pflegt der Apostel Christus Jesus "den neuen Adam"
(1 Cor 15, 21. Rom 5,12-14) zu nennen und ihn mit dem ersten Adam zusammenzubringen;
denn wie im ersten alle Menschen sterben,
so werden im zweiten alle ins Leben zurückgerufen,
und wie Adam für das menschliche Geschlecht, so weit es den natürlichen Stand betrifft, der Vater war,
so ist Christus Urheber der Gnade und Herrlichkeit.
In dieser Weise können wir auch die
jungfräuliche Mutter mit Eva so zusammenbringen
daß der ersten Eva die zweite, welche Maria ist, entspricht;
gleichwie wir vom zweiten Adam, das ist Christus, gezeigt haben, daß er dem ersten Adam entspricht.
Eva nämlich hat, weil sie der Schlange Glauben schenkte,
Fluch und Tod über das Menschengeschlecht gebracht,
und nachdem
Maria dem Engel geglaubt hatte,
geschah es durch Gottes Güte, daß Segen und Leben den Menschen zuteil wurde.

Um Evas willen werden wir als Söhne des Zornes (Eph 3,2) geboren:
von Maria aber haben wir Jesus Christus empfangen, durch den wir zu Söhnen der Gnade wiedergeboren werden.
Zu Eva wurde gesagt:
"In Schmerzen wirst du Kinder gebären" (Gen 3, 16);
Maria ist von diesem Gesetz befreit,
indem sie,
unbeschadet der Unversehrtheit ihrer jungfräulichen Scham,
ohne jedes Gefühl eines Schmerzes, wie oben gesagt worden, Jesus, den Sohn Gottes, gebar
.



-
Siehe dazu bitte auch :

Die neue Eva

und:

Die Marianischen Dogmen


Der hl Hilarius von Poitiers ( gest. 367)
in seinem Werk "Zwölf Bücher über die Dreieinigkeit (De Trinitate)"
über den Gott-Menschen Jesus Christus:

-

Von der Gottheit unseres Herrn Jesu Christi haben wir also folgendermaßen erfahren:
durch seinen Namen, durch seine Geburt, durch sein Wesen,
durch seine Macht, durch sein Bekenntnis.


Ich glaube aber, daß der Name in keiner Weise einen Zweifel läßt.
Lesen wir doch:
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
Was überhaupt ist da an Schmähung möglich, warum er nicht sein solle,
als was ihn sein Name nennt?
Oder ist nicht etwa der Name Bezeichnung für das Wesen?
Alles Widersprechen muß begründet sein,
darum frage ich hier nach dem Grund zur Leugnung der Göttlichkeit.
Denn die Bezeichnung ist ganz schlicht und ist frei von einer fremdartigen Zubenennung,
die zu Bedenken Anlaß geben könnte.
Das fleischgewordene Wort ist nämlich nichts anderes als Gott.
Hier ist kein Grund, eine abgeleitete oder angenommene Benennung zu argwöhnen,
so daß ihm der Name Gott nicht auf Grund des Wesens zukäme.


Christus stammt aus dem Himmel, ist Menschensohn und ist im Himmel.

Gerade daraufhin hat der Herr selbst jenes übergroße
und ungemein
schöne Geheimnis der Menschannahme aufgewiesen,
mit seinem Wort:
Niemand ist zum Himmel emporgestiegen, wer nicht vom Himmel herabgestiegen ist,
der Menschensohn, der im Himmel ist
.” (Joh.3,13 )
Daß er vom Himmel herabstieg,
ist die Ursache des vom Heiligen Geist empfangenen Ursprungs.
Nicht hat nämlich Maria dem Leibe den Ursprung gegeben,
wenn sie auch zum Wachstum und zur Geburt des Leibes alles das beigetragen hat,
was ihrem Geschlecht wesensgemäß zukommt.

Sofern er aber Menschensohn ist, ist er der
Sproß des in der Jungfrau empfangenen Leibes.

Sofern er endlich im Himmel ist,
macht das die Macht des immerdauernden Wesens aus.
Denn trotz des von sich aus ins Dasein gerufenen und erschaffenen Leibes
hat er sich nicht aus der Kraft seiner Unendlichkeit heraus
in den Bereich seines umgrenzten Körpers eingeengt.
Wenn er auch vermöge der Kraft des Geistes und der Macht des Wortes Gottes
in der Gestalt eines Knechtes (Phil 2,7) Dasein hatte,
so ist dennoch der Herr des Himmels und der Welt
von keinem Kreise innerhalb und außerhalb des Umkreises von Himmel und Erde je fern gewesen.


Deswegen also ist er sowohl vom Himmel herabgestiegen
und auch Menschensohn und endlich im Himmel gegenwärtig,
weil das fleischgewordene Wort sein Fortdauern als Wort nicht verloren hatte.

Denn sofern es Wort ist, bleibt es im Himmel;
sofern es Fleisch ist, besteht es als Menschensohn;
sofern das Wort Fleisch wurde, stammt es vom Himmel
und ist es Menschensohn und ist es im Himmel
.
Denn die Kraft des Wortes besteht nicht in körperlicher Art,
und auch war es da nicht fern, von wo es herabgestiegen war.
Und das Fleisch hatte nicht anderswoher seinen Ursprung genommen als aus dem Wort,
Und das fleischgewordene Wort
war trotz seines Fleisch-seins dennoch sehr wohl das Wort.



-


zuletzt bearbeitet 10.09.2016 23:48 | nach oben springen

#7

RE: Die Menschwerdung Gottes

in Das Wort ist Fleisch geworden 17.01.2014 23:14
von Aquila • 4.252 Beiträge

Wenn wir vom Geheimnis des Glaubens
der Menschwerdung Gottes zur Sühne der Sünden der Welt sprechen,
so tun wir dies in grösstmöglicher Ehrfurcht vor dieser
unermesslichen Liebestat der allerheiligsten Dreifaltigkeit.

Immer wieder in Erinnerung rufen müssen wir uns dabei, dass
unser Herr und Gott Jesus Christus
vor
Seiner übernatürlichen Empfängnis
- empfangen vom Heiligen Geist, geboren aus der Jungfrau Maria -
bereits als ewiger, wesensgleicher - eingeborener - Sohn Gottes existierte.

Also Seine Präexistenz !

Diese Glaubenswahrheit bekennen wir im Glaubensbekenntnis.

Credo

In der Heiligen Schrift wird sie auch vielfach bezeugt.
-
Im Prolog des hl. Evangeliums nach Johannes
hören wir von der
Menschwerdung des „Logos“,
des Göttlichen Wortes, das schon „im Anfang“,
also in der Ewigkeit Gottes, „bei Gott“ war.

(Siehe dazu bitte um Eingangsbeitrag dieses Threads.)

Der hl. Paulus erwähnt im Galatherbrief, dass
Gott in der Fülle der Zeiten Seinen Sohn
- also den bereits in Ewigkeit existierenden Sohn, den eingeborenen Sohn -
in die Welt gesandt hat.

Und auch im Philipperbrief lehrt der heilige Paulus:
-

Phil 2,5
Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht:
Phil 2,6
Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein,
Phil 2,7
sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave
und den Menschen gleich.
Sein Leben war das eines Menschen
;

Phil 2,8
er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz.
Phil 2,9
Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen,
der größer ist als alle Namen,
Phil 2,10
damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen
vor dem Namen Jesu
Phil 2,11
und jeder Mund bekennt: «Jesus Christus ist der Herr» - zur Ehre Gottes, des Vaters.

-


Unser Herr und Gott Jesus Christus ist denn auch
wahrer Gott und wahrer Mensch !

Die Glaubenswahrheit über die Menschwerdung Gottes lehrt,
dass die zweite Person derb allerheiligsten Dreifaltigkeit,
- der eingeborene Sohn, das Ewige Wort -
zusätzlich zur göttlichen Natur
eine menschliche Natur angenommen
und diese sich unvermischt geeint hat,


Unser Herr und Gott Jesus Christus ist denn
wahrhaft Gott und wahrhaft ein Mensch aus vernunftbegabter Seele und Leib....
der Gottheit nach dem Vater wesensgleich
und der Menschheit nach uns wesensgleich,
in allem uns gleich
außer der Sünde !

Seine Menschheit umfasst denn auch alles,
was einer vollständige menschliche Natur ausmacht:

Einen wirklichen Leib
(und keinen "Scheinleib")

Eine menschliche Seele mit

- Erkenntnisvermögen .....
daher hören wir im hl. Evangelium, dass unser Herr auch aus Erfahrung lernte und
„an Weisheit zunahm“ (Lk 2,52); dies trotz Seiner göttlichen Allmacht und Allwissenheit

- Willen....
daher hören wir Ihn auch beten
-
Mt 26,39
Und er ging ein Stück weiter, warf sich zu Boden und betete:
Mein Vater, wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an mir vorüber.
Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst.

Gefühlsregungen.....

unser Herr jubelt:
Mt 11,25
In jener Zeit sprach Jesus:
Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde,
weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast.

zürnt (Mk 3,5);
Mk 3,5
Und er sah sie der Reihe nach an, voll Zorn und Trauer über ihr verstocktes Herz,
und sagte zu dem Mann: Streck deine Hand aus!
Er streckte sie aus und seine Hand war wieder gesund.

ist erschüttert und erregt:
Joh 11,33
Als Jesus sah, wie sie weinte und wie auch die Juden weinten,
die mit ihr gekommen waren, war er im Innersten erregt und erschüttert.

weint:
Joh 11,34
Er sagte: Wo habt ihr ihn bestattet?
Sie antworteten ihm: Herr, komm und sieh!
Joh 11,35
Da weinte Jesus.
Lk 19,41
Als er näher kam und die Stadt sah, weinte er über sie

ja, gar Trauer, Betrübnis und Todesangst kommen über Ihn:
Mt 26,38
und er sagte zu ihnen: Meine Seele ist zu Tode betrübt. Bleibt hier und wacht mit mir!
Lk 22,44
Und er betete in seiner Angst noch inständiger und sein Schweiß war wie Blut, das auf die Erde tropfte.
Hebr 5,7
Als er auf Erden lebte, hat er mit lautem Schreien und unter Tränen Gebete und Bitten
vor den gebracht, der ihn aus dem Tod retten konnte,
und er ist erhört und aus seiner Angst befreit worden.


Der hl. Johannes von Damaskus
über das Mysterium der Menschwerdung Gottes:
-

„Wir sagen,
mit der ganzen menschlichen Natur
sei die ganze Wesenheit der Gottheit geeint.
Denn nichts von dem,
was der göttliche Logos unserer Natur anerschaffen,
hat Er weggelassen,
sondern vielmehr alles angenommen.

Ja, ganz hat Er mich ganz angenommen, und ganz hat Er sich mit dem Ganzen geeint,
um dem Ganzen das Heil zu spenden.
Denn was nicht angenommen ist,
das kann auch nicht geheilt werden!“


-


zuletzt bearbeitet 17.01.2014 23:17 | nach oben springen

#8

RE: Die Menschwerdung Gottes

in Das Wort ist Fleisch geworden 19.01.2014 00:18
von Aquila • 4.252 Beiträge

Der hl. Papst Leo der Große (440-461) über das Mysterium der Menschwerdung Gottes.
Aus "Sermo de nativitate Domini 2 (zweite Predigt über die Geburt des Herrn).":
-

Unser Herr Jesus Christus
stieg vom Himmelsthron in diese Niedrigkeit herab,
ohne die Herrlichkeit des Vaters zu verlassen.
Auf neue Weise, in einer neuen Geburt ward er gezeugt:
Unsichtbar in Seiner Gottheit, ward Er sichtbar in unserer Menschheit.
Unfaßbar war Er und wollte umfaßt werden;
vor der Zeit war Er und hat in der Zeit begonnen.

In einer neuen Geburt ward Er geboren:
von einer Jungfrau empfangen, von einer Jungfrau geboren,
ohne leibliches Verlangen von seiten eines Vaters,
ohne Beeinträchtigung der mütterlichen Jungfräulichkeit.
Für den künftigen Erlöser der Menschen
war ja nur eine solche Geburt würdig genug,
weil Er so der Natur nach Mensch war,
ohne die Befleckung des menschlichen Fleisches an sich zu haben.
Ungleich war Sein Ursprung, doch gleich Seine Natur.
Dem Menschen ist es ungewohnt und unerhört, was wir da glauben,
aber auf Gottes Macht ist es gegründet,
dass die Jungfrau empfing, als Jungfrau gebar und in all dem Jungfrau bliebe.


-

Siehe dazu bitte auch:

Die Marianischen Dogmen

-


zuletzt bearbeitet 19.01.2014 00:19 | nach oben springen

#9

RE: Die Menschwerdung Gottes

in Das Wort ist Fleisch geworden 30.11.2014 17:32
von Aquila • 4.252 Beiträge

Heute am 1. Dezember
beginnt die Adventszeit
- gleichzeitig auch der Beginn eines neuen Kirchenjahres -
sie ist die Zeit des Harrens
auf die Geburt unseres Erlösers und Heilandes....
unseres Herrn und Gottes Jesus Christus,

-

Rorate caeli desuper,
et nubes pluant iustum:
aperiatur terra,
et germinet Salvatorem.

Tauet Himmel von oben,
ihr Wolken, regnet den Gerechten:
Es öffne sich die Erde
und sprosse den Heiland hervor ....


RORATE CAELI....

Rorate caeli desuper, et nubes pluant iustum.
Tauet Himmel von oben, ihr Wolken, regnet den Gerechten.


Ne irascaris Domine,
ne ultra memineris iniquitatis.
ecce civitas Sancti facta est deserta,
Sion deserta facta est.
Ierusalem desolata est. domus sanctificationis tuac et gloriae tuae, ubi laudaverunt te patres nostri.

Zürne nicht länger, Herr,
nicht länger gedenke unserer Missetaten.
Siehe, die Heilige Stadt ist zur Wüste geworden,
Sion ist zur Wüste geworden.
Jerusalem ist verödet, das Haus Deiner Heiligung und Deiner Herrlichkeit,
wo Dich gepriesen haben unsere Väter.


Rorate caeli desuper, et nubes pluant iustum.
Tauet Himmel von oben, ihr Wolken, regnet den Gerechten.


Peccavimus, et facti sumus tamquam immundus nos, et cecidimus quasi folium universi, et iniquitates nostrae quasi ventus abstulerunt nos.
abscondisti faciem tuam a nobis, et allisisti nos in manu iniquitatis nostrae.

Wir haben gesündigt und sind unrein geworden
und sind gefallen wie ein Blatt, und unsere Missetaten haben uns wie der Wind fortgetragen.
Du hast Dein Antlitz verborgen vor uns
und uns zerschmettert durch die Wucht unserer Schuld.


Rorate caeli desuper, et nubes pluant iustum.
Tauet Himmel von oben,
ihr Wolken, regnet den Gerechten.



Vide, Domini, afflictionem populi tui, et mitte quem missurus es, emitte Agnum dominatorem terrae, de Petra deserti montem filiae Sion: ut auferat ipse iugum captivatis nostrae.

Sieh an, Herr, die Betrübnis Deines Volkes,
und sende, den Du senden willst.
Sende aus das Lamm, den Beherrscher der Erde,
vom Felsen der Wüste zum Berg der Tochter Zion,
dass es hinwegnehme das Joch unserer Knechtschaft.


Rorate caeli desuper, et nubes pluant iustum.
Tauet Himmel von oben, ihr Wolken, regnet den Gerechten.


Consolamini, consolamini, popule meus:
cito veniet salus tua.
quare moerore consumeris, quia innovavit te dolor? Salvabo te, noli timere: ego enim sum Dominus Deus, tuus, Sanctus Israel, Redemptor tuus.

Ihr werdet getröstet, ihr werdet getröstet, mein Volk.
Bald wird kommen Dein Heil.
Warum verzehrst Du Dich in Trauer, weil sich erneuert hat dein Schmerz?
Ich werde Dich retten, fürchte Dich nicht.
Denn ich bin der Herr, Dein Gott,
der Heilige Israels, Dein Erlöser.


Rorate caeli desuper, et nubes pluant iustum.
Tauet Himmel von oben,ihr Wolken, regnet den Gerechten.

-



Sehr schön gesungen hier:


http://www.youtube.com/watch?v=-EjHCYLuk...be_gdata_player


Siehe bitte auch:

blog-e3658-Advent.html



Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 30.11.2014 17:34 | nach oben springen

#10

RE: Die Menschwerdung Gottes

in Das Wort ist Fleisch geworden 20.12.2014 23:43
von Aquila • 4.252 Beiträge

Wir stehen kurz vor dem Hochfest der Geburt Jesu Christi....Weihnachten.

Hw Alexander Metz von der Petrus-Bruderschaft
über das Geheimnis der Menschwerdung Gottes durch mit und in Jesus Christus:
-

"Tiefstes Schweigen hielt alles umfangen,
die Nacht hatte in ihrem Lauf die Mitte ihres Weges erreicht:
Da kam der Herr, aus dem Himmel vom Königsthron herab,
Dein allmächtiges Wort.


Die Worte aus dem Buch der Weisheit
sprechen vom
Geheimnis der Menschwerdung Gottes,
und die unendliche Stille, die darin waltet,
drückt sich wunderbar in ihnen aus.
InderStille geschehenja die grossen Dinge.
Nicht in Lärm und Hektik,
nicht in nach aussen deutlich erkennbaren Vorgängn,
sondern im Verborgenen, in der leisen Bewegung des Entscheidende,
in verborgenen Opfern und in selbstloser Hingabe.
Die Empfängnis Jesu im Schoss Mariens geschah verborgen vor aller Welt
und auch seine Geburt blieb den Augen und Ohren der Grossen und Mächtigen verborgen. Im Geheimnis der Stille aber begegnet uns die abgrundtiefe Allmacht Gottes.

Weihnachten heisst,
dass GOTT
in einer KONKRETEN PERSON,
an einem BESTIMMTEN ORT,
zu einer BESTIMMTEN ZEIT
in unsere Welt gekommen ist.
Sichtbar, hörbar, fassbar, in menschlischer Gestalt:
In Gestalt eines Kindes.

"Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht,
er hat Kunde gebracht"

( Joh 1,7)

Dabei wohnt Gott nicht nur in Bethlehem.
Sondern
dieses Kind IST GOTT.

Kein Gleichnis,
kein Bild,
kein Symbol,

sondern WIRKLICHKEIT.

Gleichnisse Bilder und Symbole können uns
nicht
erlösen.
All das hatten die Menschen auch schon vor Christus.

ERLÖSEN KANN UNS NUR
DER WIRKLICH UND WAHRHAFT IM FLEISCH ERSCHIENENE GOTT.

Das Gebet des Herrn
erinnert uns nicht nur täglich an dieses Geheimnis,
sondern es vermehrt in uns zugleich den Glauben."

-


Der Engel des Herrn
brachte Maria die Botschaft
und sie empfing vom Heiligen Geist
+
Gegrüßet seist du Maria....
+
Maria sprach:
Siehe ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort.
+
Gegrüßet seist du Maria....
+
Und das Wort ist Fleisch geworden -
und hat unter uns gewohnt
+
Gegrüßet seist du Maria....
+
Bitte für uns, heilige Gottesmutter;
dass wir würdig werden der Verheißung Christi.
+
Lasset uns beten: Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in unsere Herzen ein. Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes, erkannt. Lass uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung gelangen. Darum bitten wir durch Christus unsern Herrn. Amen
-


zuletzt bearbeitet 20.12.2014 23:49 | nach oben springen



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