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#1

Die Vorsehung Gottes

in Leiden, Tod und Auferstehung Christi 27.06.2013 00:11
von Aquila • 5.068 Beiträge

Die allerheiligste Dreifaltigkeit, GOTT...
ist
Ewige Gegenwart

ER
sieht und weiss.....
die Schöpfung ist denn auch ein
einziger Gedanke von Ihm.....

ER
erschafft und weiss, sieht den Fall des Menschen
und
ER selbst
schenkt sich uns
durch, mit und in JESUS CHRISTUS, Seinem Mensch gewordenen eingeborenen SOHN....
als Erlöser der Welt von Sünde und Tod....

In der
"Nachfolge Christi"
von
Thomas von Kempen
lesen wir eine sehr schöne Lobeshymne auf die

Vorsehung

der allerheiligsten Dreifaltigkeit, GOTTES....
und eine gleichzeitige Mahnung, dass ohne eine vorige Läuterung der Sinne 
- und für jene, die dazu bestimmt sind, auch des Geistes -
keine Gott-Einung möglich ist....
darüber hat u.a. auch der
hl. Johannes vom Kreuz in seinem Werk
"Die dunkle Nacht" geschrieben.

Stufen zur Vollkommenheit


niemand findet zum Seelenheil, der seinen eigenen Willen tut....
der trügerische Schein des Weltgeistes verblendet und verdunkelt die Seele.

in der "Nachfolge Christi" lesen wir über die Vorsehung der allerheiligsten Dreifaltigkeit, Gottes:



"Du weisst alles und jedes,
und selbst das Gewissen des Menschen enthält für dich kein Geheimnis.
Du kennst das Zukünftige, bevor es eintrifft,
Du hast nicht nötig, dass einer Dich belehre oder ermahne über das, was auf Erden vor sich geht.
Du weisst, was meinem Fortschritt dient, und wie sehr das Leid geeignet ist, den Rost der Fehler hinwegzufegen.


Handle mit mir
ganz nach Deinem Wunsch und Willen
,
und wende Dein Auge nicht weg von meinem sündhaften Leben, das keinem besser und genauer bekannt ist als Dir allein.
Herr, lass mich wissen, was ich wissen soll, lieben, was ich lieben soll; 
lass mich loben, was Dir am meisten gefällt, schätzen,was in Deinen Augen wertvoll ist, tadeln, was Dein Auge beleidigt.

Lass mich nicht
"nach dem äußeren Augenschein urteilen und nicht nach dem Hörensagen unerfahrener Menschen entscheiden".
Lass mich vielmehr in sachlicher Beurteilung das Sichtbare vom Geistigen unterscheiden
und vor allem stets das Wohlgefallen Deines Willens suchen.
Die Sinne der Menschen gehen in ihrem Urteil oft fehl.
Es täuschen sich auch die Liebhaber der Welt, die nur das Sinnenfällige lieben.
Wird einer deshalb besser, weil ein anderer ihn hochschätzt?
Der Falsche täuscht den Falschen, der Tor den Toren, der Blinde den Blinden,
der Kranke den Kranken, wenn er ihn lobt.

In Wirklichkeit tut er ihm Schmach an, wenn er ihn ohne Grund lobt."


-


zuletzt bearbeitet 07.04.2017 00:12 | nach oben springen

#2

RE: Die Vorsehung Gottes

in Leiden, Tod und Auferstehung Christi 27.08.2013 11:56
von Aquila • 5.068 Beiträge

Wie ich finde eine wunderschöne Lobeshymne des
sel. Kardinal Newmans
auf die vorsehend fürsorgende Güte und Barmherzigkeit
der allerheiligsten Dreifaltigkeit, Gottes;
unseres Schöpfers, Erlösers und Heiligers;
und....
eine Mahnung, die
- durch das hochheilige Kreuzesopfer
und die glorreiche Auferstehung unseres Herrn und Gottes Jesus Christus
-
unermessliche Kostbarkeit der wiedergeschenkten
Kindschaft Gottes

Wer sind Kinder Gottes ?

nicht zu verlieren
und somit im Streben nach Vollendung niemals entmutigt zu werden:

-

"Gott sieht dich als Einzelwesen,
in der Lage, in der du gerade bist.
Er ‘ruft dich bei deinem Namen’ (Jes 43,1).
Er sieht dich, und er versteht dich,
denn er ist dein Schöpfer.
Er weiß, was in dir vorgeht;
er weiß von all deinem persönlichen Fühlen und Denken,
deinen Anlagen und Neigungen, deiner Kraft und deiner Schwäche.
Er sieht dich in den Tagen der Freude und in den Tagen der Trübsal;
er nimmt teil an deinen Hoffnungen und deinen Versuchungen;
er ist Mitwisser um deine Ängste und Erinnerungen,
um das Auf und Nieder deiner Stimmungen;
er hat die Haare deines Hauptes und die Ellen deiner Körperlänge gezählt;
er umschließt dich rings und trägt dich in seinen Armen;
er hebt dich auf und setzt dich nieder;
er beobachtet dein Antlitz,
ob es lächelt oder weint, ob es gesund oder krank erscheint…
Du bist
nicht nur sein Geschöpf
- obschon er auch für die kleinen Sperlinge sorgt und sich des Viehs von Ninive erbarmt (Mt 10,29; Joh 3,7ff.) -,
du bist ein Mensch,
erlöst und geheiligt
,
sein angenommenes Kind
,
und hast gesegneten Anteil an jener Herrlichkeit und Seligkeit,
die er von ewig in Fülle seinem eingeborenen Sohn geschenkt
.
Du bist
erwählt, sein eigen zu sein,
und wie sehr bevorzugt vor vielen deinesgleichen auf der weiten Welt?
Du bist
einer von denen,
die Christus in sein Gebet einschloss
und die er mit seinem kostbaren Blut bezeichnete


.


zuletzt bearbeitet 07.04.2017 00:12 | nach oben springen

#3

RE: Die Vorsehung Gottes

in Leiden, Tod und Auferstehung Christi 10.12.2013 22:24
von Aquila • 5.068 Beiträge

Um an vorige Beiträge ergänzend anzuknüpfen....
Auszüge aus dem
KOMPENDIUM
des Katholischen Katechismus....
bez. der VORSEHUNG lesen wir:

-


55. Worin besteht die göttliche Vorsehung?

302-306
Sie besteht in den Fügungen,
durch die Gott seine Geschöpfe zu der letzten Vollkommenheit führt, zu der er sie berufen hat
.

Gott ist der souveräne Urheber seines Ratschlusses.
Um diesen Plan auszuführen,
bedient er sich aber auch der Mitwirkung seiner Geschöpfe.
Zugleich gibt er den Geschöpfen die Würde,
selbst zu handeln und Ursache voneinander zu sein.



56. Wie wirkt der Mensch mit der göttlichen Vorsehung zusammen?

307-308
Gott gewährt dem Menschen
und verlangt von ihm,
in Freiheit durch seine Taten, seine Gebete,
aber auch durch sein Leiden mit ihm zusammen zu wirken
.

Er ist es, der in ihm „das Wollen und das Vollbringen bewirkt, nach seinem Wohlgefallen“ (Phil 2, 13).

-

Und in der "Nachfolge Christi" von Thomas v. Kempen finden wir
eine sehr schöne Darlegung der Göttlichen Vorsehung:

-

"Du weisst alles und jedes,
und selbst das Gewissen des Menschen enthält für dich kein Geheimnis.
"Du kennst das Zukünftige, bevor es eintrifft",

Du hast nicht nötig, dass einer Dich belehre oder ermahne über das,
was auf Erden vor sich geht.
Du weisst, was meinem Fortschritt dient,
und wie sehr das Leid geeignet ist, den Rost der Fehler hinwegzufegen
.


-

-
Denken wir auch an die Worte unseres
HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS:

-
Lk 12,7
Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt.
Fürchtet euch nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen.

-
Es gibt denn auch keine "Zufälle" !
Alles ist im EWIGEN RATSCHLUSS der allerheiligsten Dreifaltigkeit, GOTTES eingebunden....
in der Göttlichen Vorsehung !

Und als gleichsam prägnante Zusammenfassung der
hl. Augustinus:
-

"Nichts geschieht ohne den Willen des Allmächtigen.
Entweder läßt er zu, daß es geschehe, oder er tut es selbst."

-

Und der hl. Augustinus hat es selber erlebt wie eine im ersten Moment unscheinbare
Begebenheit ein ganzes Leben zum Guten ändern kann...
konkret zu seiner Bekehrung.
Anknüpfend nun ein Auszug aus den
"Confessiones"
des hl. Augustinus
genauer jene Stelle, in der er seine
Bekehrung
schildert.....
auch der hl. Augustinus sprach zunächst von einem angebl. "Zufall"....
bis er in diesem Geschehen...
der
VORSEHUNG
der allerheiligsten Dreifaltigkeit, Gottes gewahr wurde....
es lohnt sich daher den etwas längeren Auszug in Gänze zu lesen:
-

Als ich so in tiefschürfender Betrachtung
mein ganzes Elend aus seinem geheimen Grunde hervorzog
und vor die Augen meines Geistes stellte,

da erhob sich ein gewaltiger Sturm,
der einen ungeheuren Tränenregen mit sich führte.

Und um ihn auch in Worten sich völlig austoben zu lassen,
stand ich auf und ging von Alypius weg;
denn die Einsamkeit
schien mir zum Weinen geeigneter.
So weit ging ich fort, dass mir seine Anwesenheit nicht mehr lästig sein konnte.
Denn so war damals meine Stimmung, und jener fühlte es.
Ich hatte wohl einige Worte gesprochen, deren Ton tränenschwer klang,
und so war ich aufgestanden.
Er blieb also, wo wir gesessen hatten, vor Staunen ganz ausser sich.

Ich aber warf mich, ohne zu wissen wie,
unter einem Feigenbaume auf den Boden und liess meinen Tränen freien Lauf;

und wie Ströme brach es aus meinen Augen hervor, dir ein wohlgefällig Opfer;
zwar nicht mit denselben Worten, aber doch in demselben Sinne sprach ich zu dir:
“Und du, o Herr, wie lange noch?”
“Wie lange noch wirst du zürnen bis zum Ende?
Sei unserer vorigen Missetaten nicht eingedenk!”
Denn ich fühlte, wie sie mich festhielten, und stiess die Klagelaute aus:
“Wie lange noch? Wie lange noch: Morgen und immer wieder morgen?
Warum nicht sogleich?
Warum soll diese Stunde nicht das Ende meiner Schande bedeuten?” So sprach ich und weinte in der grössten Bitterkeit meines Herzens.

Und siehe,
ich höre da aus dem benachbarten Hause
die Stimme eines Knaben oder eines Mädchens in singendem Tone sagen und öfters wiederholen:

Nimm und lies, nimm und lies.”
Sogleich veränderte sich mein Gesichtsausdruck,
und aufs angestrengteste begann ich nachzudenken,
ob etwa die Kinder bei irgendeinem Spiele etwas Derartiges zu singen pflegten,
aber ich entsann mich nicht, jemals solches gehört zu haben.
Da hemmte ich den Strom meiner Tränen und stand auf;
konnte ich mir doch keine andere Erklärung geben, als dass eine göttliche Stimme mir befehle, die Schrift zu öffnen und das erste Kapitel, auf das ich gestossen, zu lesen.

Denn ich hatte von Antonius gehört, dass für ihn bestimmend gewesen sei eine Stelle im Evangelium, auf die er zufällig gestossen war, gleich als ob ihm die Worte gälten:
“Gehe hin, verkaufe alles, was du hast, gib es den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach” –
und dass er sich auf diesen Ausspruch hin sogleich zu dir bekehrt habe.

Daher kehrte ich eiligst auf den Platz zurück, wo Alypius sass;
denn dort hatte ich die Briefe des Apostels liegen lassen, als ich aufgestanden war.
Ich griff nach ihnen, öffnete sie und las für mich das Kapitel auf das zuerst meine Augen fielen:
Nicht in Schmausereien und Trinkgelagen, nicht in Schlafkammern und Unzucht,
nicht in Zank und Neid
;

sondern ziehet den Herrn Jesum Christum an und pfleget nicht des Fleisches in seinen Lüsten.”

Ich wollte nicht weiter lesen, es war auch nicht nötig;
denn bei dem Schlusse dieses Satzes
strömte das Licht der Sicherheit in mein Herz ein,
und alle Zweifel der Finsternis verschwanden.

Dann legte ich den Finger oder ein anderes Zeichen auf die Stelle,
schloss das Buch und machte mit bereits ruhiger Miene dem Alypius Mitteilung von dem Vorfalle.
Er aber tat mir kund, was in ihm vorging und was ich natürlich nicht wusste,
auf folgende Weise.
Er bat, die Stelle einsehen zu dürfen;
ich zeigte sie ihm, und er las noch über meine Stelle hinaus.
Was folgte, wusste ich nicht.
Es folgte aber:
Des Schwachen aber im Glauben nehmet euch an”.

Dies bezog jener, wie er mir eröffnete, auf sich.
Durch diese Ermahnung wurde er nur noch bestärkt;
ohne Zaudern und Unruhe trat er meinem Entschlusse und meinen guten Vorsätzen bei; entsprachen sie doch so ganz seinen Sitten, in denen er sich schon längst zu seinem grössten Vorteile von mir unterschied.

Dann gingen wir zur Mutter und erzählten ihr; gross war ihre Freude.
Wir erzählten ihr, wie es sich zugetragen:
sie jubelte und triumphierte und pries dich, der du die Macht hast, mehr zu tun,
als was wir bitten oder verstehen;
sah sie doch, dass du mir weit mehr gegeben,
als sie in ihrem Jammer und ihrem tränenreichen Seufzen für mich zu erbitten pflegte.


Denn du hast mich zu dir bekehrt,
so dass ich nun auch kein Weib mehr begehrte noch sonst etwas,
worauf die Hoffnung dieser Welt gerichtet ist.
Ich stand nunmehr mit ihr auf dem Richtscheite des Glaubens,
auf dem du mich ihr vor so vielen Jahren gezeigt hattest,
“Und du hast ihre Trauer in Freude umgekehrt”
und zwar in weit reicherem Masse, als sie selbst es gewollt hatte,
und ihre Freude war viel köstlicher und keuscher, als wenn sie sie in leiblichen Enkeln gesucht hätte.

-

Die Bekehrung des hl. Augustinus....
eines der grossen Kirchenväter der Heiligen Mutter Kirche....
in einer zunächst scheinbar unbedeuteten Begebenheit in einem Garten....

handelt die VORSEHUNG der allerheilgsten Dreifaltigkeit, Gottes !

-


zuletzt bearbeitet 07.04.2017 00:13 | nach oben springen

#4

RE: Die Vorsehung Gottes

in Leiden, Tod und Auferstehung Christi 12.02.2014 22:47
von Aquila • 5.068 Beiträge

Die geschenkten Gnaden des
HEILIGEN GEISTES
wollen den Seelen das Sühneleiden
unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRSITUS zukommen lassen.....

Die Gnaden

oder anders ausgedrückt;
die Vorsehung der allerheiligsten Dreifaltigkeit, GOTTES
will durch die geschenkten Gnaden den Menschen
an dem von GOTT bestimmten Platz in seinem irdischen Leben bewahren....

also ihm verhelfen, den hochheiligen WILLEN GOTTES anzunehmen !

Von diesem steten "Ringen" GOTTES um die Annahme SEINES hochheiligen WILLENS durch den Menschen zeugen die Gnaden des HEILIGEN GEISTES.

Die wunderbare Vorsehung GOTTES geht für uns unbegreifliche Wege.....
diese erkennen zu können....darum müssen wir stets bitten !
Die Vorsehung lässt die Seelen oft "ausreissen",
aber nur, um sie umso heftiger wieder gnadenreich "einzufangen"


sie belässt den Seelen oft ihren eigenen Willen,
aber nur, um ihnen die seelengefährdende Nichtigkeit ihres Tuns vor Augen zu führen
und sie wieder unter die seelenheilenden "Flügel" des hochheiligen WILLENS GOTTES zu lotsen....


Die Gnaden des HEILIGEN GEISTES sind die "Wegweiser" des hochheiligen Willen GOTTES, ohne dessen Annahme niemand zum Seelenheil finden vermag.
Die "Wegweiser" stehen zeit dieses irdischen Lebens.....
ihnen folgen muss der Mensch auch wollen,
denn nach dem irdischen Tode sind diese den WAHREN WEG weisenden
- zur reue- und bussbereiten Nachfolge unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS drängenden -
GNADEN
für die Seele "nicht mehr sichtbar" ...
die BARMERZEIGKEIT CHRISTI hat denn auch alleine diese irdische Zeit zum Wirken !
danach.....
ist der "status terminus" der Seele.....
ihr End-Zustand (!) ( keine Dauer, sondern ewiger Zustand !)
erreicht !

Ewiges Verderben / ewiger Tod
oder
Ewige Glückseligkeit / Ewiges Leben in der Anteilhabe am Göttlichen Dreifaltigen Leben !

Im Himmel gibt es keine "Kompromisse" !

Die Letzten Dinge

-


zuletzt bearbeitet 07.04.2017 00:13 | nach oben springen

#5

RE: Die Vorsehung Gottes

in Leiden, Tod und Auferstehung Christi 15.02.2014 23:06
von Aquila • 5.068 Beiträge

Sehr schön verweist
Psalm 91
auf das fürsorgende, zum ewigen Heil führende, Wirken der Göttlichen Vorsehung
gegenüber einer treu im wahren Glauben ausharrenden Seele.
Einer Seele, die aus der Wahrheit ist und auf die Stimme
der Ewigen Wahrheit Jesus Christus hört
.


Aus der Wahrheit sein

[....]
91;14
Er war mir treu, so will ich ihn retten; ich will ihn schützen,
denn er kennt meinen Namen.

Ps 91,15
Ruft er mich an, so höre ich ihn, in allen Nöten bin ich ihm nahe;
ich befreie ihn und bring ihn zu Ehren.

Ps 91,16
Ich verleihe ihm die Fülle der Tage und lasse ihn schauen mein Heil


Psalm 91 wird in der klösterlichen Gebetshore der Komplet gebetet.

Die Tageshoren

Nachfolgend der ganze Psalm 91.
Die Übersetzung stammt aus dem Schott 1962....
also nicht aus der "Einheitsübersetzung"
-

Ps 91,1
Der du wohnest im Schutze des Höchsten; im Schatten des Allmächtigen weilest
Ps 91,2
Sage zum Herrn: «Du meine Burg, meine Zuflucht, auf den ich vertraue.»
Ps 91,3
Er ist es, der dich befreit aus der Schlinge des Jägers, dich rettet vor Verderben und Unheil.
Ps 91,4
Mit seinen Flügeln beschirmt er dich; unter seinen Fittichen bist du geborgen;
seine Treue ist dir ein schützender Schild.
Ps 91,5
Du musst nicht fürchten das nächtliche Grauen, nicht am Tage fliegenden Pfeil;
Ps 91,6
nicht das Unheil, schleichend im Dunkel; nicht das Verderben, das hereinbricht am Mittag.
Ps 91,7
Und fallen auch tausend an deiner Seite, zu deiner Rechten zehntausend;
dich wird es nicht treffen.
Ps 91,8
Mit den eigenen Augen wirst du es schauen, an den Sündern wirst du sehen die Vergeltung.
Ps 91,9
Deine Zuversicht ist ja der Herr ist deine Zuflucht, zum Schutze hast du erkoren den Höchsten.
Ps 91,10
So wird dir begegnen kein Unheil, keine Plage wird nahen deinem Zelte.
Ps 91,11
Denn er entbietet für dich seine Engel, dich zu behüten auf all deinen Wegen.
Ps 91,12
Sie sollen auf Händen dich tragen, dass nicht an einem Stein sich stosse dein Fuss.
Ps 91,13
Du wirst gehen über schreitest über Nattern und Schlangen Nattern,
wirst niedertreten Löwen und Drachen.
Ps 91,14
«Er war mir treu, so will ich ihn retten; ich will ihn schützen,
denn er kennt meinen Namen.
Ps 91,15
Ruft er mich an, so höre ich ihn, in allen Nöten bin ich ihm nahe;
ich befreie ihn und bring ihn zu Ehren.
Ps 91,16
Ich verleihe ihm die Fülle der Tage und lasse ihn schauen mein Heil.»

-


zuletzt bearbeitet 07.04.2017 00:13 | nach oben springen



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