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#16

RE: Das Rätsel Valtorta Das Leben Jesu in Romanform? Jean-François Lavère

in Kleinschriften 18.03.2016 09:09
von Blasius • 2.507 Beiträge

.




Zitate- Sel:

Wie würde das am Anfang der Kirche rüberkommen?

Also ich kann mir sehr wohl einen sehr strengen Ton von Jesus vorstellen - Gerade bei den ersten Jüngern und Aposteln, wo es um die Verbereitung des Christentums ging..


Lieber Sel, Leserinnen und Leser,

dass es in der Zeit von Jesus und den ersten Jüngern ein sehr strenger Glaube / Ton vorhanden war kann ich mir auch vorstellen, bin überzeugt davon.

Ein Rückblick auf die Zeit 100 n.Christus bestätigt diese Sichtweise auf das Amt der Priester.

Zur Information:

· Der Aufbau einer kirchlichen Organisation


· Seit etwa 100 n. Chr. entwickelten sich die geistlichen Ämter Bischof (Episkopos = Aufseher), Priester (Presbyter = Älterer), und Diakon (Diakonos = Diener, Bote).

Der Bischof war zunächst der Leiter der Gemeinde. Unterstützt wurde er von einem Gremium von Priestern und von Diakonen. Ab 200 kam es neben den weiterhin vorhandenen örtlichen Bischöfen zunehmend zu Bischöfen, die über mehrere Gemeinden die Aufsicht führten. In solchen Fällen waren die Priester Vertreter des Bischofs in den lokalen Gemeinden; einige Diakone wurden zu Mitarbeitern des Bischofs auf gemeindeübergreifender Ebene.·

Der Bereich des neuen Bischof-Typs wurde Bistum oder Diözese (= Verwaltungsbezirk) genannt und umfasste meist eine Stadt und die umliegenden Dörfer. In der Folge kam es zu Bischöfen mitunterschiedlichen Verantwortungsbereichen. Manche Bischöfe, gewöhnlich diejenigen der Hauptstadt einer Provinz, erhielten eine Aufsichtsfunktion über die übrigen Bischöfe der Gegend. Am Anfang des 4. Jahrhunderts treten in Rom, Alexandria und Antiochia so genannte Patriarchen (Obermetropoliten) mit hoher Entscheidungskompetenz auf. Später kamen die Patriarchate in Jerusalem (451) und Konstantinopel (381) hinzu. ·

Die Patriarchen waren ranggleich und standen zueinander in einer festen 'Ehrenordnung'. Auffällig ist, dass 4 der 5 Patriarchate im Osten des Römischen Reiches lagen. Bei der Auswahl der Sitze der Patriarchen war der politische Rang einer Stadt maßgebend, auch wenn dieser - wie bei Jerusalem - schon der Vergangenheit angehörte.


·Die Bestrebungen Konstantinopels, den ersten Rang nach Rom zu erlangen, wurden auf dem Konzil von Konstantinopel 381 erfüllt. Der dortige Bischof erhielt den 'Ehrenvorrang' nach Rom und die Rechte eines Patriarchen für Pontus, Asien und Thrakien.

Kaiserliche Religionspolitik hatte schon immer dem Ziel gedient, einen einheitlichen Kult zu schaffen. Ein einheitlicher Kult sollte die Geschlossenheit und Wohlfahrt des Staates bewirken. Um Einfluss auf die kirchlichen Willensentscheidungen nehmen zu können, benutzten die Kaiser seit dem 4. Jahrhundert die hierarchisch gegliederte kirchliche Organisation. Jede Ebene hatte sich neben der Verwaltung auch mit Glaubensfragen zu beschäftigen. Wichtigste Entscheidungsorgane waren Synoden (auf regionaler Ebene) und Konzile (auf Reichsebene). Bei allen Organen konnte der Kaiser die oberste Entscheidungsgewalt ausüben.
Auszug aus:
http://geschichtsverein-koengen.de/Christentum2.htm

Zitat, Auszug:
Das Werk Maria Valtortas ist ein Rätsel. Von 1943 bis 1947 schrieb sie, durch die Beschwerden an ihr Bett gefesselt, in kaum vier Jahren und in einem Guss ihr Meisterwerk, das im deutschen Sprachraum unter dem Titel Der Gottmensch. Leben und Leiden unseres Herrn Jesus Christus verbreitet wurde und zwölf Bände à je rund 400 Seiten umfasst. Dieses «Leben Jesu», heute in der ganzen Welt bekannt, ruft seit fünfzig Jahren begeisterte Reaktionen hervor.

Ob Kirchlich anerkannt oder nicht, es passt nach meiner Meinung zur Lehre Jesus.



Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 18.03.2016 09:15 | nach oben springen

#17

RE: Das Rätsel Valtorta Das Leben Jesu in Romanform? Jean-François Lavère

in Kleinschriften 18.03.2016 11:02
von Aquila • 5.671 Beiträge

Lieber Blasius


Was meinst Du, wie die Lehre der Kirche aussehen würde,
wenn sie sich nach individuellen "Meinungen" richten würde ?!

Die - unfehlbare- Lehrgewalt hat unser Herr und Gott Jesus Christus alleine der Kirche
übertragen.

Diese nun erklärt unverändert, dass das Werk Valtortas
keinerlei
übernatürlichen Ursprung hat !

Vielmehr fällt es in die die
literarische Gattung einer
- phantasievollen und somit teils nicht mit der Lehre der Kirche konform gehen könnenden -
Erzählung
!


Der Gottmensch - Maria Valtorta




Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 18.03.2016 11:58 | nach oben springen

#18

RE: Das Rätsel Valtorta Das Leben Jesu in Romanform? Jean-François Lavère

in Kleinschriften 18.03.2016 12:10
von Ben • 10 Beiträge

Hier ist eine DRINGENDE KLARSTELLUNG nötig, was die Kirche ("Vatikan") sagt.
Dazu möchte ich nur Zitate wiedergeben, die jeder auf die Richtigkeit überprüfen
kann UND AUCH SOLLTE!!! damit nicht er sich über die römische Autorität
höher setzt:

in: "Das Raetsel VALTORTA" - Seite: 22-33
Kapitel: "Von der Kirche verurteilt"

Zitat aus Seite 31 und 32:

"Neue Unterscheidungskriterien der Offenbarungen wurden daher von der Glaubenskongregation definiert und von Papst Paul VI. am 24. Februar 1978 aprobiert:

siehe:
http://www.vatican.va/roman_curia/congre...rizioni_ge.html

daraus zitiert wird in: "Das Raetsel VALTORTA" auf Seite 31:
<<Sobald die kirchliche Autorität über irgendwelche mutmaßlichen
Erscheinungen oder Offenbarungen Kenntnis erhält, ist es ihre Aufgabe:
a)...
b)...
c)... >>


Die hier angeführten Anweisungen und Zeugnisse zeigen, dass es in Bezug auf das Werk Maria Valtortas genau dieses Verfahren ist, das die Kirche durchführt, in ihrem Tempo, das nicht das Tempo der Welt ist.

Und was man feststellt, ist dies: fünfzig Jahre nach der Verbreitung des Werkes hat die Kirche dessen Inhalt vom Standpunkt der Glaubenslehre oder der Moraltheologie nicht verurteilt, ebenso wie sie kein definitives Urteil über seinen eventuellen übernatürlichen Charakter abgegeben hat."


JEDER, der hier sein eigenes Urteil abgibt, sollte die weiteren Kriterien beachten, die im nachfolgenden Kapitel behandelt werden:
"Ein Leben Jesu in schlechter Romanform?"

EIN ANONYMER KOMMENTAR IST JEDENFALLS NICHT "DIE LEHRE DER KIRCHE"

Ein anonymer Kommentar der Verurteilung
- ohne dass allerdings damit ein Häresievorwurf verbunden war -
des Hauptwerkes von Maria Valtorta
im Osservatore Romano vom Mittwoch, dem 6. Januar 1960


siehe auch:
http://evangelienharmonie.de/Valtorta/Ar...ore_romano.html
oder vergleichbares in anderen Sprachen


zuletzt bearbeitet 18.03.2016 12:53 | nach oben springen

#19

RE: Das Rätsel Valtorta Das Leben Jesu in Romanform? Jean-François Lavère

in Kleinschriften 18.03.2016 12:23
von Blasius • 2.507 Beiträge

Zitat Aquila:



Was meinst Du, wie die Lehre der Kirche aussehen würde,
wenn sie sich nach individuellen "Meinungen" richten würde ?!


Lieber Aquila,

nur ein Beispiel wie die sich die Kirche IHRE eigene Lehre / Lehren
und Meinung / Meinungen macht:

Zitat, Auszug:

Dekret über die Handkommunion

Aus der Erklärung der Kongregation für den Gottesdienst über die Handkommunion. 3. April 1985

Der Apostolische Stuhl hält zwar die traditionelle Art der Kommunionspendung aufrecht, hat aber seit 1969 denjenigen Bischofskonferenzen, die darum gebeten hatten, die Erlaubnis erteilt, die Kommunion in der Weise zu spenden, daß den Gläubigen die Hostie in die Hand gelegt wird. Diese Erlaubnis wird bestimmt durch die Instructio Memoriale Domini und die Instructio Immensae caritatis sowie durch das Rituale De sacra Communione.
Aus:
http://kath-zdw.ch/maria/kommunionhelfer.html

Das hat Jesus nie gelehrt wie vieles andere mehr.

Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 18.03.2016 12:23 | nach oben springen

#20

RE: Das Rätsel Valtorta Das Leben Jesu in Romanform? Jean-François Lavère

in Kleinschriften 19.03.2016 00:24
von Aquila • 5.671 Beiträge

Lieber Ben


Ich lege lediglich dar, wie die Kirche über Valtortas Werk denkt.

Dieses wurde seinerzeit durch Kardinal Ratzinger
als nicht empfehlenswert
eingestuft
und zur literarischen Gattung der (phantasievollen) Erzählung gezählt.

Daran hat sich bis heute auch nichts geändert.



Lieber Blasius

Es ist zu differenzieren zwischen unveränderlichen Glaubenswahrheiten
und dem veränderlichen Kirchenrecht

Das im Ungehorsam erzwungene Indult ( Befreiung vom geltenden Recht)
der "Handkommunion" unterliegt Letzterem, dem Kirchenrecht.
Es bleibt zu hoffen, dass dieser Indult in absehbarer Zeit wieder rückgängig gemacht wird,
um der weiterhin geltenden Norm der Mundkommunion wieder Recht zu verschaffen



Freundliche Grüsse und Gottes Segen

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