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#6

RE: Das Rätsel Valtorta Das Leben Jesu in Romanform? Jean-François Lavère

in Kleinschriften 16.01.2016 16:47
von Blasius • 2.505 Beiträge

Nachtrag zum Beitrag von Ben:


Auszug, Zitat

Evangelist Markus ein Sohn des Apostels Petrus ist

Lieber Ben, Leserinnen und Leser.

weil Petrus ursprünglich Simon geheißen hat,
kann er keinen Sohn haben und Maria Valtorta irrt sich.
Gibt es eine Stelle wo beschrieben ist,
dass Petrus - Simon heißt?


Genaueres zu Simon- Petrus:

Auszug, Zitate:

Petrus

aramäisch kephas griech. petros lat.petrus = der Fels
Erster Name: Simon des Jonas Fischer aus Bethsaida (Galiläa),
später nach Kapharnaum übersiedelt.

Verheiratet mit Porphyria,
kinderlos

Berufung


Petrus wurde von Jesus als Dritter in die Apostelschar berufen und erhielt gleich einen neuen Namen:

"Simon, Sohn des Jonas, du sollst Petrus heissen" (Jh 1, 40f).

Petrus begleitete den Herrn oft auf dessen Lehrwanderungen, daneben noch den Fischerberuf ausübend (ca. 1 J.). Dann kam das Ereignis (am See Genezareth, vor Kapharnaum): "Folget mir nach und ich werde euch zu Menschenfischern machen" (Mk 1,16). Petrus verlässt alles und lebt fortan nur für den Herrn.


Charakter


"...auch Petrus ist gut; etwas rauh, denn er ist schon älter, aber aufrichtig und überzeugt." (Valtorta Bd. II S. 251).

Petrus war ein Sanguiniker: rasch zu beeindrucken, rasch wechselnd in der Stimmung der Seele; rasch in Wort und Tat, oft im Nachhinein überlegend. Daher das Sprunghafte in seinem Reden und Handeln. Jesus liebte seine Schlichtheit und ungeheuchelte Aufrichtigkeit.

Bibelstellen

Petrus ist in der Bibel der meistgenannte Apostel. Nach der Auferstehung übertrug ihm Jesus am See Genesareth nach dreimaliger Beteuerung der Liebe feierlich das Oberhirtenamt und sagte ihm sein Martyrium voraus (Jh 21,15f). Dieses Amt übte er sofort nach der Himmelfahrt des Herrn aus: Er leitete die Apostel-Ersatzwahl (Matthias) und hielt als Sprecher des Apostelkollegiums die 1. Predigt nach der Herabkunft des HI. Geistes, sprach nach der Heilung des lahmgeborenen Bettlers im Tempel zum Volk (Apg 3,1f), führte vor dem Hohen Rat das Wort und widersetzte sich dem Predigtverbot (Apg 4,1f + 5,29f), vollzog als Oberhaupt der jungen Kirche das Strafgericht an Ananias u. Saphira (Apg 5, 1f), visitierte nach der Spendung des Firmsakramentes die Christgemeinden in Judäa, Samaria and Galiläa (Apg 9, 32), heilte in Lydda den Äneas (Apg 9,33f) und erweckte in Joppe Tabhita zum Leben (Apg 9,36). 37 n. Chr. suchte ihn Paulus erstmals auf.

Ausschnitt, Zitat aus:
http://kath-zdw.ch/maria/apostel.html


Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 16.01.2016 16:53 | nach oben springen

#7

RE: Das Rätsel Valtorta Das Leben Jesu in Romanform? Jean-François Lavère

in Kleinschriften 18.01.2016 16:27
von Johann Binder • 31 Beiträge

Lieber Ben,

danke auch für Deinen Beitrag.

Aber für die Nichtkenner der Gottmensch Bücher muss hier einiges richtig gestellt werden:

1) Margziam hieß ein Waisenkind, welches von Petrus und seiner kinderlose Frau Porphyria nach Fürsprache der Gottesmutter und Erlaubnis von Jesus Christus adoptiert worden war.

2) Später hat Margziam den Namen Martial erhalten (nicht Markus!). Es ist richtig, dass Margziam Mitschriften und Berichte über die Taten und Gleichnisse Jesu gesammelt und selbst verfasst hat.

3) Ob Margziam bzw. Martial der Evangelist Markus ist, geht aus den Valtora Schriften nicht eindeutig hervor.

4) Allerdings stimmt, dass im Neuen Testament Petrus einen Markus "seinen Sohn" nennt. Aber es hat auch zu damaligen Zeiten schon einige Personen mit Namen Markus gegeben.

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#8

RE: Das Rätsel Valtorta Das Leben Jesu in Romanform? Jean-François Lavère

in Kleinschriften 21.01.2016 20:21
von Ben • 10 Beiträge

Hallo an alle, die
zu meinem Beitrag vom15.01.2016 etwas kommentiert haben!

Ich bitte vielmals um Entschuldigung, dass ich nicht genug klar gestellt habe, dass ich den Inhalt von

"Geistlicher Impuls vom Pfr. Matthias Rey von Riemenstalden"

nicht in allem für mich übernehme, sondern nur als "mögliche" Denk-Anstöße aufzeige.
Dass "wir alle" es ja "besser wissen" ist uns "(West)Deutschen" ja in die Wiege gelegt.
(Pfr. Rey lebt und wirkt in der Schweiz)

Hoffentlich kommt der Humor noch durch?

Fröhliche Grüße und Gottes Segen
Ben

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#9

RE: Das Rätsel Valtorta Das Leben Jesu in Romanform? Jean-François Lavère

in Kleinschriften 05.03.2016 19:35
von Ben • 10 Beiträge

DANKE für die Buchvorstellung von Das Rätsel VALTORTA !!
Inzwichen habe ich die Hälfte gelesen und bin sehr froh und dankbar, dass es dieses Buch gibt. Mögen alle, die kritisch über Privatoffenbarungen denken, mindestens das 2. Kapitel zur Kenntnis nehmen, es heißt: "Von der Kirche verurteilt?". Das Fragezeichen ist sehr bewusst vom Autor gesetzt, weil die Antwort eindeutig lautet: Nein !!

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#10

RE: Das Rätsel Valtorta Das Leben Jesu in Romanform? Jean-François Lavère

in Kleinschriften 05.03.2016 21:30
von Aquila • 5.671 Beiträge

Lieber Ben


"Nicht verurteilt" ist freilich auch nicht gleichzusetzen mit "empfohlen".

Grundsätzliches:
Wir wollen in diesem Forum durch den Hinweis auf die von der Kirche
nicht erkannten Privatbotschaften / Visionen
niemanden kränken oder blossstellen.

Es geht einzig und alleine um das Aufzeigen deren kirchlichen Be-Urteilung.


Bez. "Maria Valtorta"
- über die "Visionärin" und ihre Bände "der Gottmensch" -
gilt diesbezüglich denn auch die Stellungnahme
der Kirche in einem Schreiben aus dem Jahre 1985 an den Erzbischof von Genua hat durch den damaligen Präfekt der Glaubenskongregation,
- Kardinal Ratzinger (!), unser jetziger erem. Papst Benedikt XVI.- :
-

[....]
"die moralische des Index ist weiterhin in Kraft.
Die Valtorta-Bände “Der Gottmensch” sind zudem durch
die Vatikanzeitung “Osservatore Romano” vom 6.1.1960 ausführlich widerlegt worden.
Das Werk ist wissenschaftlich geprüft worden und hat sich als
eine Anhäufung von Kindlichkeit, Fantasie sowie historischen
und exegetischen Fehlern erwiesen.

Es ist daher nicht angebracht, das Werk zu verbreiten und zu empfehlen,
denn seine damalige Verurteilung ist nicht leichtfertig getroffen worden,
sondern nach sorgältige Prüfung, um Schaden von Gläubigen abzuwenden."

-

Im Jahre 1992 erbat Kardinal Dionigi Tettamanzi gar vom Verlag “Centro Editoriale Valtortiano”:
-

“Im Geiste des Dienstes am Glauben der Kirche bitte ich Sie,
in jeder Neuauflage der Valtorta-Bände auf den ersten Seiten klarzustellen,
daß diese “Visionen” und “Diktate” keinen übernatürlichen Ursprung haben,
sondern daß es sich um bloße literarische Schriften handelt,
um Erzählungen der Autorin in ihrer Art
.”

-


Der Gottmensch - Maria Valtorta




Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 05.03.2016 21:34 | nach oben springen



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