Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#31

RE: Ganz schwarze Wolken ziehen auf!

in Diskussionsplattform 05.01.2016 23:27
von Blasius • 2.490 Beiträge

Der Kaiser galt im byzantinischen Reich als "Stellvertreter Christi" !


Lieber Aquila,

danke für die tiefgründige Ausführung über die damaligen Zustände
vor dem Aufblühen vom Islam.

Kein Wundr dass es so weit kommen konnte, die ursprünglich göttliche Lehre Jesu,
wurde durch weltliche Machthaber zur Sünde gegen den heiligen Geist.

Zitat von Andi;

Die Kernfrage war ja , ob alleine Gottvertrauen ausreicht. Ich fragte :Was hätten damals denn die Katholiken machen sollen als die Moslems vor Wien standen ?


Wie in dem obigen Beiträgen zu lesen ist, hat der damalige

"Kaiser Justinian I./ Stellbertreter Christi", mit Gefolge,

Tür und Tor dem Islam geöffnet.


Was hätten die katholiken machen sollen, eventuell rechtzeitig den Kaiser Justinian I.
in den Kerker befördern und nach der Lehre Jesu leben und diese in
der Wahrheit verkünden, wie aufgetragen.

Heute ist es ähnlich, der materielle Reichtum blendet die Glaubensverkünder
seit Jahrhunderten wie heute, die Folgen sind wie bei Papst Vigilius im Jahr 553.


Schwarze Wolken, ich bin für Verauen auf die Allmacht Gottes und seinen Heilsplan.

Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 05.01.2016 23:29 | nach oben springen

#32

RE: Ganz schwarze Wolken ziehen auf!

in Diskussionsplattform 05.01.2016 23:53
von Andi • 1.027 Beiträge

Im Fall von "Kaiser Justinian I. kann man dem zustimmen aber fraglich ob das auf die heutige Zeit übertragbar ist. Franziskus macht andere schwerwiegende Fehler.


Philipper 2,10
Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen,
damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu
und jeder Mund bekennt:,Jesus Christus ist der Herr, - zur Ehre Gottes, des Vaters.
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#33

RE: Ganz schwarze Wolken ziehen auf!

in Diskussionsplattform 06.01.2016 09:55
von Kristina (gelöscht)
avatar

Ergebnis bleibt ungefähr das gleiche:
Die Schwächung der Kirche und der Glaubensabfall --> Früchte des II. Konzils.


2.Tim 3,16: die gesamte Bibel kommt von Gott!
2.Petr 1,20-21: Gott gebrauchte menschliche Schreiber!
1.Kor 2,13: Gott wachte über jedem einzelnen Wort der Bibel!
2.Petr 1,21 Der Empfang und die Weitergabe, bzw. Niederschrift des Wortes Gottes geschah unter der Führung des Heiligen Geistes!
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#34

RE: Ganz schwarze Wolken ziehen auf!

in Diskussionsplattform 06.01.2016 10:17
von Blasius • 2.490 Beiträge

Kaiser Justinian I. und Papst Vigilius - Tür öffner zum Islam?

Lieber Andi,

dass zur damaligen Zeit irres Machtgebaren gegen nicht Christen
herschte wird klar wenn wir Kaiser Justinian I. und Papst Vigilius betrachten.

Heute leiden wir und die gesamte kath.Kirche noch unter den
"misse Taten" der beiden Herscher- Religionspolitik.

Gegen den göttlichen Willen wurde dem Evangelium weltliches beigemischt.

So kann der heutige Papst nichts dafür und wieder gut machen ist auch nicht leicht möglich, nur neue Fehler machen ist überig.

Besser wäre, aus vergangenen Fehlern zu lernen.

Liebe Grüße, Blasius



Informationen:

Vigilius (* um 500; † 7. Juni 555) war römischer Bischof (Papst) von 537 bis zu seinem Tode. Von den 14 Päpsten des 6. Jahrhunderts war er das am längsten amtierende Kirchenoberhaupt.

Herkunft und Aufstieg zum Papst

Vigilius wurde um das Jahr 500 geboren und entstammte einer bedeutenden stadtrömischen Familie. Sein Vater Johannes war Konsul, auch er selbst und sein Bruder Reparatus waren Senatoren. 531, im Jahr seiner Weihe zum Diakon, stimmte der römische Klerus einem päpstlichen Dekret zur Bestimmung der Nachfolge zu, das dann erstmals bei ihm selbst Anwendung finden sollte:

Er wurde von Bonifatius II. als Nachfolger designiert, aber wegen starker Widerstände gegen die neue Regel wieder verworfen. Unter dem neuen Papst Agapitus I. ging Vigilius als Nuntius nach Konstantinopel, wo er offenbar mit dem Monophysitismus zu sympathisieren begann, der von der Westkirche eigentlich strikt abgelehnt wurde, im Osten aber viele Anhänger hatte.

Deshalb favorisierte ihn die Augusta Theodora, die Gattin des Kaisers Justinian, nach dem Tod von Agapitus im April 536 als dessen Nachfolger, und der Kaiser sandte ihn nach Rom zurück.

Im Hinblick auf die von Justinian angestrebte Wiederherstellung des römischen Gesamtreichs hoffte man offenbar, dass er sich als neuer Papst dem 451 auf dem Konzil von Chalcedon verurteilten Monophysitismus annähern würde, um so das Schisma zu beenden und die Christen im Römischen Reich zu einen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Vigilius

--------------------------------------------
Justinian,[1] eigentlich Flavius Petrus Sabbatius Iustinianus oder griechisch Φλάβιος Πέτρος Σαββάτιος Ἰουστινιανός, in einigen Quellen und Teilen der älteren Literatur auch Justinian der Große genannt.

Religionspolitik


In der christlichen Kirche seiner Zeit spielte Justinian eine dominierende Rolle.

Justinian verfasste angeblich selbst theologische Traktate und leitete Kirchenversammlungen.

Das Zusammenspiel (die Symphonia) von spätantikem Staat und christlicher Kirche erreichte in dieser Zeit seinen Höhepunkt; der Kaiser beanspruchte,

seine Herrschaft direkt von Gott (ek theou) erhalten zu haben.

Justinian ging auch entschlossen gegen die verbliebenen Nichtchristen im Reich vor, vor allem im südlichen Ägypten.

Eifrig um Christianisierung bemüht, ließ der Kaiser 529 zudem die Platonische Akademie in Athen, einen Hort paganer neuplatonischer Philosophie, schließen – vermutlich um damit den Einfluss des Heidentums auf Wissenschaft und Bildung zurückzudrängen, vielleicht auch nur, um ein Zeichen zu setzen.

Sieben heidnische Philosophen (darunter Damaskios und Simplikios) übersiedelten daraufhin 531 kurzzeitig nach Persien, kehrten aber schon 532 wieder in das Imperium zurück.

[22] Zwar sollen noch in den 540er Jahren 80.000 kleinasiatische „Heiden“ bzw. „Hellenen“ getauft und ihre Tempel zerstört worden sein, doch insgesamt dürfte die Zahl der Anhänger der alten Religion inzwischen eher gering gewesen sein.

Es gab allerdings noch immer einige bedeutende pagane „Inseln“ im christlichen Reich, zum Beispiel die Stadt Carrhae in der heutigen Türkei oder das syrische Baalbek. Der berühmte Isis-Tempel von Philae in Ägypten, bis dahin das letzte offiziell geduldete pagane Heiligtum im Imperium, wurde um 536 durch kaiserliche Truppen geschlossen.
[23] Wie stark die vorchristlichen Kulte unter Justinian noch waren, lässt sich kaum abschließend beurteilen. Der Vorwurf des heimlichen Heidentums entwickelte sich zu einem beliebten Instrument, um unliebsame Angehörige der Oberschicht zu belasten.


https://de.wikipedia.org/wiki/Justinian_I.

https://de.wikipedia.org/wiki/Justinian_I.


zuletzt bearbeitet 06.01.2016 10:31 | nach oben springen

#35

RE: Ganz schwarze Wolken ziehen auf!

in Diskussionsplattform 06.01.2016 21:51
von Maresa • 244 Beiträge

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/-...aende--15881909

Geschehen an Silvester in Deutschland.
Oh, wie schlimm.

Viele Grüße
Maresa

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