Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#21

RE: Mundkomm. nur noch eine Ausdrucksw. d. pers. Frömmigkeit?

in Wenn etwas der Klärung bedarf (2) 26.01.2017 07:57
von Mariamante • 391 Beiträge

Die Ehrfurcht vor dem ALLERHEILIGSTEN soll uns röm.katholischen Christen sehr wichtig sein. Der Niedergang der Kirche hängt in besonderer Weise mit dem lässigen, nachlässigen Kommunionempfang und den Sakrilegien zusammen bzw. ist signifikanter Ausdruck dafür.

Pfr. Bernward Maria Weiß - der nur Mundkommunion austeilte- hat in seine Ausführungen die krasse Einstellung der Ehrfuchtslosigkeit mehrfach auf den Punkt gebracht. Bezüglich der Steh- Haltung meinte Pfr. Weiß: Wenn die Menschen einen Euro verlieren- dann bücken sie sich, knien sich auf den Boden- bis sie das Geldstück finden- selbst wenn sie gebrechlich sind. Wenn es aber um den HERRGOTT geht, da ist vielen die Mühe des Kniens oder einer Kniebeuge schon zu viel.

Ein anderes Beispiel von Pfr. Weiß zeigt ebenfalls den Mangel an Ehrfurcht: Jemand sagte: "Jesus ist unser Bruder- vor einem Bruder knie ich nicht."

Diese einseitige Einschätzung ist eine Verkennung dessen, dass JESUS CHRISTUS nicht nur ein "Bruder" ist- sondern der LEBENDIGE UND WAHRE GOTT, der Menschennatur annahm.

Wir sollten bedenken, dass GOTT Mensch wurde, um uns zu vergöttlichen. Der umgekehrte Weg der "Verbrüderung" aber versucht den erhabenen GOTT auf die menschliche Ebene herabzuziehen und entwürdigt IHN. Mit dieser nivellierenden Verbrüderung geht dann auch ein Mangel an Sündenbewußtsein einher.

Der Einsatz für Ehrfurcht vor GOTT, vor dem ALLERHEILIGSTEN, vor dem größten Schatz, den wir in unserer hl. kath. Kirche haben darf und soll uns ein zentrales Anliegen sein.

HOCHGELOBT UND GEBENEDEIT SEI DAS ALLERHEILIGSTE SAKRAMENT DES ALTARES VON NUN AN BIS IN EWIGKEIT. AMEN.


Gelobt sei JESUS CHRISTUS

zuletzt bearbeitet 26.01.2017 09:22 | nach oben springen

#22

RE: Mundkomm. nur noch eine Ausdrucksw. d. pers. Frömmigkeit?

in Wenn etwas der Klärung bedarf (2) 26.01.2017 11:30
von Katholik28 • 124 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus.

Wie schön, dass wir hier in diesem Forum offensichtlich alle einig sind
was die knieende Mundkommunion anbelangt.
Deswegen fühle ich mich auch so wohl hier. Ist es doch ein ganz wichtiges Signal.

Und wenn es innerhalb unserer Heiligen Katholischen Kirche weiter so den Bach runtergehen sollte,
wie es bisher den Anschein hat (siehe die ungeklärten Dubia)
dann werden wir die Heiligkeit der Eucharistie hochhalten und verteidigen als unser wichtigstes Gut wo immer es erforderlich ist.

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#23

RE: Mundkomm. nur noch eine Ausdrucksw. d. pers. Frömmigkeit?

in Wenn etwas der Klärung bedarf (2) 26.01.2017 22:11
von Aquila • 5.079 Beiträge

Gelobt sei Jesus Cbristus !

Lieber Katholik28

Ich denke auch, dass wir hier in diesem traditionsverbundenen Forum die
kniende ( ausser bei gesundheitlichen Beeinträchtigung ) Mundkommunion als die
weiterhin geltende Norm (!) des Kommunionempfanges
sehen und sie denn auch weiter als die alleinige gottgefällige Form des Empfanges hochhalten.

Die "Handkommunion" hat denn auch keinerlei katholische Grundlage;
sie ist vielmehr einem (protestantischen) Virus gleich im Zuge der nachkonziliaren Liturgie-"Reform"-Verunstaltungen in die hl. Liturgie eingedrungen.
Die katastrophalen Folgen haben wir aufgezeigt.

Die "Handkommunion" ist als "Ausläuferin" des von einigen progressivistischen Kreisen eigenmächtig eingeschleusten "Volksaltares" denn auch mittlerweile zu einem die Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten Altarsakrament verdunsten lassenden Raubzug geworden.

@Mariamante hat diesbezüglich Treffliches geschrieben.


Pater Alexander Metz von der Petrus-Bruderschaft hat im Zusammenhang mit dem Fronleichnamsfest aufgezeigt, woran man einen wahren Katholiken erkennt.


Nicht daran, dass er in die hl. Messe geht;
es gehen Manche dorthin, ohne jeglichen Bezug zum Glauben.

Nicht daran, dass er die hl. Kommunion empfängt;
es empfangen Manche die hl. Kommunion, die sie gar nicht empfangen dürften
( im Stande der schweren, der Tod-Sünde sind ).


Einen wahren Katholiken im Sinne der traditionsverbundenen Lehre der Kirche
erkennt man daran,
dass er seine Knie beugt vor dem Allerheiligsten in der hl. Hostie......
dass er
die Gegenwart Christi in der nach der hl. Wandlung nurmehr Gestalt des Brotes anbetet
!

Diese Gegenwart Christi
- Sein Leib und Blut, seine Seeele und Seine Gottheit -
bleibt solange bestehen als die Gestalten von Brot und Wein vorhanden sind
.


So ist auch der Tabernakel Seine königliche Residenz:
Gegenwart Christi (2)

Hochfest Fronleichnam



Dort, wo dieser Glaube im Nebel der "brüderlichen Handkommunion" gleichsam untergeht und durch einen menschengemachten unverbindlichen "Mahl"-Charakter-Glauben ersetzt wird,
dort erfindet sich der menschliche Irrsinn in Form des
Herunterbrechens der Gegenwart der Göttlichen Majestät
zu einer banalen wahrheitsgefilterten "Mahlveranstaltung" auch immer weiter neu.
Die "Handkommunion" und somit die teils oft flächendeckende Glaubensverdunstung wäre ohne den "Volksaltar" nicht möglich gewesen:
-

"Der Volksaltar ist ein Zeichen veränderten Betens und er bewirkt dies auch;
er ist ein Zeichen veränderten Glaubens
und er bewirkt auch eine Veränderung des Glaubens
"
-
(Aus "St. Athanasius Bote" Dezember 2014)







Freundliche Grüsse Gottes Segen


-

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#24

RE: Mundkomm. nur noch eine Ausdrucksw. d. pers. Frömmigkeit?

in Wenn etwas der Klärung bedarf (2) 19.03.2017 14:43
von Kristina (gelöscht)
avatar

Ich möchte über eine Begebenheit in aller Kürze schreiben, die mir vor wenigen Tagen zuteil wurde:
Während einiger Tage in Rom, konnten wir auch die Katakomben besichtigen.
Obwohl es keine Wallfahrt war, fuhr ein Priester mit, der im Vorfeld schon eine Möglichkeit zur Feier der Messe buchte.
Diese "Neue" Messe wurde in einem kleinen Raum gehalten, in denen sich ringsum die Grabnischen befanden und es war eine wirklich besondere Atmosphäre!! Die 30 min. Messe wollten nur ca. 10 Leute mitfeiern.
Während der Wandlung kniete ich mich mit einer Freundin noch auf den Boden und ich fühlte, dass ich die Kommunion im knien empfangen sollte.
Doch ich blieb "angepasst" mit den anderen stehen und noch während ich die Hände nach vorne holte, fühlte ich einen unendlichen Schmerz im Herzen!
Ich war davon zutiefst betroffen, so sehr, dass ich die letzten Lieder nicht mehr mitsingen konnte und mir draussen abseits der Gruppe bitterlich die Tränen kamen.
Am nächsten Tag zogen meine Freundin und ich alleine los und kamen zufällig in eine Kirche, in der schon die Vorbereitungen zu einer Messe stattfanden. Wir blieben dort und ich kniete mich zur Wiedergutmachung auf den Boden vor den Priester und empfing die Mundkommunion.

Die Handkommunion ist eine Beleidigung Gottes!


2.Tim 3,16: die gesamte Bibel kommt von Gott!
2.Petr 1,20-21: Gott gebrauchte menschliche Schreiber!
1.Kor 2,13: Gott wachte über jedem einzelnen Wort der Bibel!
2.Petr 1,21 Der Empfang und die Weitergabe, bzw. Niederschrift des Wortes Gottes geschah unter der Führung des Heiligen Geistes!

zuletzt bearbeitet 19.03.2017 14:44 | nach oben springen

#25

RE: Mundkomm. nur noch eine Ausdrucksw. d. pers. Frömmigkeit?

in Wenn etwas der Klärung bedarf (2) 19.03.2017 22:36
von Aquila • 5.079 Beiträge

Liebe Kristina

Das "sich Anpassen"-Wollen gerade in einer grösseren Gruppe kommt oft einem " Reflex" gleich.
So wie bei Dir geschehen;
trotz Deiner innerlichen Weigerung und Ablehnung der mit der traditionsverbundenen Lehre der Kirche unvereinbaren und somit auch durch Menschensinn erzwungenen "Handkommunion"
bist Du sicherlich ungewollt dem "Gruppenzwang" erlegen.
Der Geist war willig.....
aber das Fleisch schwach im Sinne der Vermeidung von vorwurfsvoll fragenden Blicken der "Mehrheit".

Du hasst es innerlich nicht gewollt.....und das ist letztendlich entscheidend !
Am nächsten Tag hast Du wie beschrieben eine Wiedergutmachung vollzogen.

Es muss uns ein fester unerschütterlicher Vorsatz sein und bleiben,
immer nur die Mundkommunion empfangen zu wollen.
Bei gegebener Gesundheit kniend oder mit voriger Kniebeuge.....
ansonsten mit voriger Verbeugung oder innigster Ehrfurcht vor dem hochheiligen Leib Christi.

Dieser Vorsatz muss denn auch bereits mögliche Situation miteinbeziehen, in denen der Empfang der Mundkommunion gleichsam einem Spiessrutenlauf gleichkommen könnte.
Also Versuche der Einschüchterung durch Priester (!), indem sie die Spendung der hl. Kommunion demonstrativ lange hinauszögern oder die hl. Hostie möglichst tief halten.....
alles, um den Empfang der Mundkommunion zu erschweren. ( Alles schon vorgekommen)
Ebenso die borenden Blicke anderer Messbucher im Sinne " Was macht denn der / die da?"

Beim Empfang der hl. Kommunion ausserhalb der traditionsverbundenen Gemeinschaften muss das Herz alleine auf unseren Herrn und Gott Jesus Christus ausgerichtet sein.....
Alles Störende und Verunsichernde ausblendend mit dem Herzensruf
"Mein Herr und mein Gott"

So findet die Seele denn auch die Stärkung - komme was wolle - die Hand unten zu lassen und auf die Mundkommunion - der alleine gottgefälligen Form der hl. Kommunion - zu bestehen.


Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 19.03.2017 22:38 | nach oben springen



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