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#1

Mundkomm. nur noch eine Ausdrucksw. d. pers. Frömmigkeit?

in Wenn etwas der Klärung bedarf (2) 20.04.2015 23:29
von Das Fragezeichen (gelöscht)
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-Gedächtnisprotokoll einer Predigt-

Die Predigt ging über die verschiedenen Weisen zu kommunizieren: Mundkommunion und Handkommunion. Beides sei gleichwertig. ALLES ANDERE SEI UNCHRISTLICH! (Hervorhebung von mir)

Wie kam es dazu, dass sich die Mundkommunion durchsetzen konnte? Gerade in unserem Kulturkreis ist es ja unüblich, das ein anderer jemanden etwas in den Mund steckt. Es gibt Kulturen, wo es so ist. Zum Beispiel, wenn jemand zu Besuch kommt. Der Gastgeber vollzog ein solches bei dem ankommenden Gast.

Die Hygienebedingungen waren damals anders: Man aß mit der rechten Hand und mit der linken wusch man sich usw.

Die Gläubigen sollten somit über die Enstehungsgeschichte der Mundkommunion aufgeklärt werden.

Als Jesus die Eucharistie in Gegenwart der Zwölf einsetzte, stellte sich die Frage gar nicht, wie diese den Leib des Herrn zu sich genommen hatten. Es sei historisch nicht erwiesen wie die Apostel beim Letzten Abendmahl den Leib des Herrn empfangen haben. Vermutlich haben sie diesen mit den Händen zu sich genommen.

Der Priester erklärte weiter: Als später sich die ersten Christen versammelten, durfte jeder seine Opfergaben frei auf den Altar legen. Die Hl. Eucharistie durfte sogar mit nach Hause genommen werden, damit die Familien jeden Tag morgens vor Beginn der Tages davon nehmen konnten, da sie sonst nur am Sonntag hätten ein solches tun können. Es gab keinen Tabernakel.
Den Leib durfte also von jedem berührt werden: Laie und Priester. Es gäbe hierfür viele Textzeugen.

Erst viel später im ....(vergessen) Jahrhundert kam eine Änderung auf und zwar in Anlehung an die Reinheitsvorschriften des Alten Testamentes. Dies obwohl die Christen davon frei waren.
Diese besagten, dass jemand kultisch unrein war, wenn er und auch sie Blut (Menstruation) - verzeiht, er sagte es so deutlich-, Leichname (Tier und Mensch) oder mit Geschlechtssekrete in Berühung kam. Es war somit Vorschrift, dass eine bestimmte Zeit nach solcher Berührung abgewartet werden musste, um dann wieder rein zu sein, um an den Hl. Handlungen teil nehmen zu dürfen.

Der Priester sagte, so war es für Bauern, Köche zuweilen kaum möglich rein zu sein, denn sie haben ja jeden Tag damit zu tun, etwa Geschlachtetes zu berühren o. ä.

Diese Sicht der Reinheit dehnte sich aus: So war in unseren Breiten nur erlaubt, dass Leinentücher auf dem Altar lagen, da diese die einzige zur Verfügung stehende Pflanze war, aus der man Stoff produzieren konnte. Baumwolle kam erst viel später auf.

So ist auch entstanden, dass Frauen und Laien den Altarraum nicht mehr betreten durfte, während vorher jedeR ihre und seine Gaben frei auf den Altar bzw. den Altarraum leben konnte. Das wurde geändert und nur Priester durften den Altarraum betreten und die Opfergaben wurden von ihnen eingesammelt und daselbst zum Altar gebracht.

Wenn die Altartücher gereinigt werden mussten, legte der Priester dies zusammen und übergab die vor der Altarschranke stehenden Frau diese zwecks Reinigung. (Anmerkung von mir: Ich gehe davon aus, dass die Frauen wohl auch den Altarraum putzen durften.)

Die Frage der Reinheit war auch der Grund, warum Priester ehelos sein sollten.

So kam es eben auch zur Einführung der Mundkommunion.

In der Heiligen Schrift steht jedoch, dass nicht das, was der Mensch berührt bzw. isst, den Menschen unrein macht, sondern was er tut und spricht, also was aus ihm heraus und nicht was ihn ihn hinein kommt.

Das II. Vatikanum trug dem dann Rechnung, in dem es die Handkommunion ebenso erlaubte. Beide seien gleichwertig, alles andere sei unschristlich.

Jeder könne es selber enscheiden und es sei ein Ausdruck der persönlichen Frömmigkeit.
- soweit meine Erinnerung.


Ist die Weise der Kommunion wirklich nicht mehr als ein Ausdrucksweise der persönlichen Frömmigkeit und komme es darauf nicht so an?

Ein FSSP-Priester sagte mal in einer Predigt, in der er die Gläubigen ermunterte die Mundkommunion zu praktizieren, die Handkommunion sei als Ausnahme vorgesehen gewesen und nicht als Regel.

Nach der Predigt oben ist es dann wohl doch nicht ganz so, weil der Priester, welcher obiges predigte sogar in Rom lehrt?

Der in der Predigt dargestellte geschichtlicher Zusammenhang scheint zuungunsten der Etablierung der Mundkommunion und mehr eine Begründung für die Einführung der Handkommunion zu sein, in dem Sinne, dass die Übernahme der Reinheitsvorschriften des Alten Testamentes im Grunde eine Art Regression sei.

Aber kann die Einführung der Munkommunion nicht vielleicht doch eine Weiterentwicklung der frühchristlichen Weise sein mit der Eucharistie so zu verfahren wie oben beschrieben?

Ich habe die Vermutung, dass es eine verkürzte Darstellung des Themas ist, um die Handkommunion zu rechtfertigen.

Robert Spaemann schreibt am 19.01.2001 im Vorwort zum Heftchen „Handkommunion“ von Martin Lugmayr, dass die Handkommunion in altchristlichem Ritus nie gegeben hat. Die historisch-dogmatische Untersuchung des Paters spricht mit keinem Worte oben angegebenen Umgang mit der Heiligen Kommunion im Christentum des 1. Jahrhunderts an.

Der Meinung von Lugmayr, das Wort in Lk 22,19, daß der Herr den Jüngern seinen Leib gegeben hat (edoken) (S. 16) reicht mir nicht als Nachweis in welcher Weise genau die Jünger Jesu Leib empfangen haben. Andererseits kann man auch nicht umgekehrt ohne echte Beweise zu haben, behaupten, die Jünger würden den Leib mit den Händen genommen haben. Also es bleibt im Dunkeln.

Gleichwohl, selbst wenn die Apostel, den Leib Christi in die Hand nahmen, so ist es kein Grund, dass Nicht-Priester ein solches tun.

Interessant finde ich die Frage, wie haben es die Christen im 1. Jahrhundert gemacht? Wie kommt der Priester auf seine beschriebene Weise, die angeblich viele Textzeugen hätte?

Eines noch: die Handkommunion wird so begründet: Was am Anfang der christlichen Geschichte nicht falsch war, kann heute auch nicht falsch sein.

Das ist nicht so, denn die Kirche geht ja immer tiefer in die Wahrheiten ein, also der Heilige Geist führt sie tiefer in die Wahrheiten. Zum Beispiel sind die Dogmen auch später gekommen und die Erklärung der Heiligen Dreifaltigkeit.

So dürfen wir nicht platt sagen, was im 1. Jahrhundert richtig war gilt auch heute. Gleichzeitig dürfen wir die Tradition nicht verlassen. O, wie brauchen wir Laien da gute Unterweisung. An diesem Beispiel der Kommunion zeigt sich, wie wirr es zur Zeit leider ist. Der eine Priester sagt dies, der andere das und ich als Mensch, der arbeiten muss und nicht so viel Zeit hat, kann das nicht alles selber rausforschen. Als ich nur die eine Aussage prüfte, ob der Zolibat angeblich mit alttestamentarischen Vorstellungen notwendig wurde, fand ich, dass sogar bei Wikipedia steht, dass ein solches schon weit früher praktiziert war. Ja, im Grunde schon in der Bibel Grund gelegt wurde. Die Heilige Mutter Kirche hat später nur reglementarisch festgelegt, was schon da war.

Ich schreibe es hier im Forum so auf, damit eine entsprechende Widerlegung zur Kenntnis aller noch suchenden und für die Tradition offenen Gläubigen hier qualifiziert erfolgen kann, nicht weil ich selber so denke wie die Predigt es vorgibt.

Das Fragezeigen
(bin traurig, dass es so ein Lehrwirrwar in der Kirche gibt)


Man kann nicht um des Friedens willen die Wahrheit aufgeben, denn dann wird der Unfriede zum Dauerzustand, weil alles in Unordnung gerät.
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#2

RE: Mundkomm. nur noch eine Ausdrucksw. d. pers. Frömmigkeit?

in Wenn etwas der Klärung bedarf (2) 21.04.2015 09:41
von Kristina (gelöscht)
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Liebes Fragezeichen,

ich möchte anderen Mitgliedern mit fundierten Kenntnissen zu diesem Thema den Vorrang lassen,
deshalb nur meine kleine persönliche Meinung:

Die Hände eines geweihten Priesters sind gesalbt.

http://www.kathpedia.com/index.php?title..._der_H.C3.A4nde
Salbung der Innenflächen der Hände
Auszug:
... Mit Katechumenenöl salbt dieser zuerst beide Daumen und Zeigefinger, die ja im heiligen Messopfer die heiligen Gestalten von Brot und Wein berühren...
....
Dann salbt er die inneren Handflächen: "Damit alles, was sie segnen, gesegnet sei, und was sie weihen, geweiht und geheiligt sei." Wie die Hände Jesu bei der heiligen Wandlung "heilig und ehrwürdig" genannt werden, so sollen auch die Hände des Priesters stets "heilig und ehrwürdig" sein. ....

Das ergibt folgende Frage:
Wenn einem geweihten Priester die Hände gesalbt sind, um Brot und Wein zu berühren, warum darf ein Laie die Kommunion dann in die Hand nehmen?

Die kniende Mundkommunion ist (für mich) Ausdruck einer inneren sowie äußeren Haltung der Liebe, Ehrfurcht und der Demut vor Gott. Alleine und nur vor Gott darf man sich knien.

Darüber hinaus kann man sich fragen, was seit der Einführung der Handkommunion geschehen ist.
Ist es den meisten Menschen bewusst, dass Jesus Christus in der Hostie tatsächlich gegenwärtig ist
oder ist es einfach nur ein Stück Brot, dass man sich abholt, weil es zur Messe dazu gehört!
Persönlich denke ich, dass die Handkommunion ein Teil ist, der zum lauen Glauben beigetragen hat. Die Ehrfurcht und die Verbindung zu Gott hat teilweise nachgelassen.

Grundsätzlich ist es ja mit der Mundkommunion alleine nicht getan, wenn die innere Haltung nicht stimmt.
Damit will ich sagen, dass z.B. die regelmäßige Beichte dazu gehört.

Philipper 2,10
9 Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen,
10 damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu
11 und jeder Mund bekennt: .,Jesus Christus ist der Herr.' - zur Ehre Gottes, des Vaters.

LG
Kristina


„Außerhalb der Kirche kein Heil"
(Katechismus der Katholischen Kirche Absatz 3, 845)

zuletzt bearbeitet 21.04.2015 09:42 | nach oben springen

#3

RE: Mundkomm. nur noch eine Ausdrucksw. d. pers. Frömmigkeit?

in Wenn etwas der Klärung bedarf (2) 21.04.2015 12:31
von Missionar (gelöscht)
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Mit den historischen Hintergründen kenne ich mich leider auch nicht aus.

Auch ich habe so das Gefühl, dass der Prediger aus Rom die Historie zugunsten der Handkommunion fälscht.

Wenn wir aber die Heilige Schrift zurate ziehen wollen, wrrden wir, oberflächlich betrachtet, keinen Hinweis weder auf eine Mund- noch auf eine Handkommunion finden. Wenn wir aber genau hinschauen, werden wir auf jeden Fall erkennen können, dass ausschließlich die Muhdkommunion Gottes Wille, nicht auch die Handkommunion. Auch die moderne Messe überhaupt ist biblisch gesehen nicht Gott gewollt, sondern die traditionelle. Die traditionelle Messe ist ja beispielsweise in jes. 6,6ff. typologisch vorausbezeichnet, nicht die moderne. Dort lesen wir zunächst:

Zitat
"Da flog zu mir einer der Seraphim heran, in seiner Hand einen glühenden Stein, den er mit einer Zange vom Altar genommen hatte. Mit ihm berührte er meinen Mund und sprach: ‘Siehe, dies hat deine Lippen berührt, gewichen ist deine Schuld, deine Sünde gesühnt.’“



Der Altar bezeichnet nun den christlichen Opferaltar voraus, der glühende Stein den Leib Christi, der auf dem christlichen Opferaltar vom Priester des Neuen Bundes zur Sühne für unsere Sünden geopfert wird, der Seraphim für den Priester des Neuen Bundes, und der Prophet für den gläubigen Laien. So, wie der glühende Stein, der vom Altar genommen wurde, die Sünde des Propheten sühnte und tilgte, so sühnt und tilgt der geopferte Leib Christi in der Gestalt des Brotes,der vom Sltar genommen wird, unsere Sünden. So, wie der Engel den sühnenden Stein an den Mund des Propheten führte, und nicht in seine Hand, so führt der Priester des Neuen Bundes in der traditionellen Heiligen Messe den Leib Christi in der Gestalt des Brotes an den Mund des Gläubigen, und nicht in seine Hand. – Unmittelbar darauf heißt es:

Zitat
„Und ich hörte die Stimme des Herrn, der da sprach: ‘Wen soll ich senden, wer wird für uns gehen?’ und ich erwiderte: ‘Hier bin ich, sende mich!“



Das entspricht den Worten des Priesters an alle Gläubigen am Schluss der traditionellen Heiligen Messe: „Ite missa est!“, „Gehet hin, ihr seid gesendet!“ (Wörtl. Geht hin, es ist Sendung!") In der modernen Messe heißt es hingegen unbiblisch und damit falsch: "Geht hin in Frieden!"

Schon allein vor diesem biblischen Hintergrund, der im Neuen bund in der traditionellen Messe erfüllt ist, muss Christus seinen Aposteln seinen Leib in der Gestalt des Brotes an den Mund geführt haben und nicht in deren Hände, da in Christus das Alte Testament erfült wurde. Christus selbst bezeugte ja bzgl. des Alten testaments (das gesetz und die Propheten), dass er gekommen sei, es zu erfüllen (Mt. 5,17), und damit auch Jes. 6,6ff. Christus hat demnach die traditionelle Messe eingesetzt und die Apostel haben sie weiter geführt, da Christus ihnen den Auftrag gab ("Tut dies zu meinem Gedächtnis!"; und: Apg. 1,2)

Entscheidend ist also nicht, was vielleicht mal zwischenzeitlich hier und da später mal anders gemacht wurde, was dann aber aus der Kirche verschwand, weil es Gott missfiel, sondern das, was Christus von Anfang an eingesetzt hat.

Es gibt allerdings noch andere biblische Hinweise auf die Einsetzung der Mundkommunion:

Im Zusammenhang mit dem Opfer Christi (Phil. 2,6-8) spricht der hl. Apostel Paulus im Heiligen Geist vom Knien und von der Zungenbekenntnis (Phil. 2,2,9-11):

"... er erniedrigte sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, dem Tod am Kreuz. Und darum erhöhte ihn Gott so hoch ..., auf dass beim Namen Jesu sich beuge jedes Knie ... und jede Zunge bekenne: "Herr ist Jesus Christus" ..."

Aufgrund seines Opfers erhöhte Gott Christus so hoch, auf dass sich bei Seinem Namen jedes Knie beuge. Eindeutig ein Hinweis auf die Kniekommunion nach der Opferung Christi durch den Priester. Eine Stehkommunion kennt das Christentum beim Namen Jesu nicht! Das ist also eine antichristliche Praxis.

Sogleich darauf spricht Paulus im Zusammenhang mit dem Opfer Christi von "jede Zunge", die bekennt: "Herr ist Jesus Christus". Natürlich ist hier ein Bekenntnis mit Worten gemeint. Aber im Zusammenhang mit der Einsetzung des Messopfers durch Christus wird in 1 Kor. 11,26 auch vom Verkünden des Todes des Herrn in Form des Essens des Himmelsbrotes (Leib Christi) und des Trinkens des Kelches (des Blutes) gesprochen: "Denn sooft ihr dieses Brot esst und den Kelch des Herrn trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn!" Und natürlich bekennen unsere Zungen bei eben dieser Mundkommunion auch, dass christus der Herr ist.

Dies zeigt, dass die Hände bei der Heiligen Kommunion in der Bibel überhaupt keine Rolle spielen. Mund und Zunge hingegen ja! Von Händen in Bezug auf das opfer Christi und die Heilige Kommunion ist in der Bibel nirgends die Rede, von Mund und Zunge ja! Deshalb spricht auch das für die Mundkommunion und gegen die Handkommunion (zur Zeit der Apostel).

Und so lesen wir auch in den Einsetzungsberichten in den Evangelien nichts von den Händen der Apostel bei der Heiligen Kommunion, sondern nur indirekt von deren Mund: esst und trinkt! Nur bei Jesus, der den Jüngern seinen Leib reichte, lesen wir indirekt von seinen Händen, nämlich indem er das Brot nahm und es brach, was ja nur mit den Händen geschieht. Bezüglich der Apostel steht lediglich, dass Jesus ihnen das Brot reichte und währenddessen buchstäblich sprach: "Nehmt/Empfangt/Nehmt auf esst", ohne das Bindewort "und" (kai) dazwischen, was auf ein direktes Reichen des Leibes Christi in den Mund der Apostel anzeigen dürfte.

Das griech. Wort "lambano", das in Einsetzungsberichten verwendet wird, kann je nach Kontext mit "nehmen", "empfangen", "aufnehmen" oder auch mit "ergreifen" übersetzt werden. Da von den Händen der Apostel nichteinmal andeutungsweise die Rede, sondern nur von deren Mund (esst), kann von "Ergreift" nicht die Rede sein.


Gemäß den biblischen Texten bleibt also nur die Mundkommunion übrig!

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#4

RE: Mundkomm. nur noch eine Ausdrucksw. d. pers. Frömmigkeit?

in Wenn etwas der Klärung bedarf (2) 21.04.2015 21:03
von Das Fragezeichen (gelöscht)
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Preis sei dem Heiligen Geist!

Liebe Kristina, lieber Missionar!

Danke für eure guten Erläugerungen. Das wußte ich alles gar nicht. Echt null, was ihr da schreibt.

@Kristina, führ der Priester die Salbung der Hände auch in der Neuen Messe durch? Wenn ja habe ich wohl gaaaaaaaaaaaaanz schrecklich geschlafen.

Und wie ist die offizielle Auffassung der Kirche jetzt? Also, ist es nicht so, dass die Mundkommunion laut der Vorschriften immer noch die Regel sein sollte und die Handkommunion die Ausnahme. So hatte es in derselben Pfarrei der FSSP-Priester gesagt?

Die Gläubigen glauben dem Priester, dessen Predigt ich oben wiedergegeben habe natürlich. Irgendwas muss da in der Gemeinde los sein, weil der Priester dieses Thema ansprach, obwohl es nicht zu dem entprechenden Bibeltext, der dran war zu lesen passte. Er betonte sogar, dass diese Unterweisung notwendig sei und er sie deswegen gebe.

Habt vielen herzlichen Dank und vielleicht mögt ihr oder jemand anders noch meine in diesem Post genannten Fragen beantworten.

Dankbare Grüße
Das Fragezeichen


Man kann nicht um des Friedens willen die Wahrheit aufgeben, denn dann wird der Unfriede zum Dauerzustand, weil alles in Unordnung gerät.
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#5

RE: Mundkomm. nur noch eine Ausdrucksw. d. pers. Frömmigkeit?

in Wenn etwas der Klärung bedarf (2) 21.04.2015 21:14
von Kristina (gelöscht)
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Liebes Fragezeichen,
während der Weihe des Priesters wird die Hand und zwei Finger gesalbt.
Danach nicht mehr.
LG
Kristina


„Außerhalb der Kirche kein Heil"
(Katechismus der Katholischen Kirche Absatz 3, 845)
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