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  • Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Frau Meves über ihren Übertritt von der evangelischen zur katholischen Kirche 1987:

    Ich bin katholisch geworden, weil ich damit beschenkt worden bin, an das Mysterium der Wandlung glauben zu können.
    Ich bin aber vor allem katholisch geworden, weil ich seit Jahren schon erkannt habe, dass wir das Vorbild der Mutter Maria brauchen und dass es eine unlutherische und unbiblische Entwicklung in der reformierten Kirche des 19. Jahrhunderts gewesen ist, die Mariengestalt immer mehr zu verdrängen.

    Aus PURspezial
    1/2019

  • AbtreibungDatumGestern 21:21
    Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Lieber Benedikt!

    Ich konnte nicht herausfinden, ob diese in Ostdeutschland lebende Dichterin einer Konfession angehörte, ungläubig war sie sicher nicht.
    Sie wird auch als warmherzig beschrieben.
    Gott alleine kennt die letzten Gedanken eines Menschen.

    LG., Hemma

  • AbtreibungDatumGestern 13:37
    Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Die 2011 verstorbene deutsche Dichterin und Schriftstellerin Eva Strittmatter schreibt über ihre Trauer und Reue, nachdem sie ihr 5. Kind abgetrieben hat:

    Interruptio

    Ich muss meine Trauer begraben
    Um das ungeborene Kind.
    Das werde ich niemals haben.
    Dämonen pfeifen im Wind
    Und flüstern im Regen und speien
    Mir gerade ins Gesicht.
    Und mag auch Gott mir verzeihen.
    Ich verzeihe mir nicht.
    Es hat mich angerufen,
    Es hat mich angefleht,
    Ich soll es kommen lassen.
    Ich habe mich weggedreht.
    Es gab mir kleine Zeichen:
    Eine Vision von Haar.
    Und zwei drei Vogellaute
    Eine Stimme von übers Jahr.
    Ich hätte es sehen können,
    hätt ich es sehen gewollt.
    Es war ja in mir entworfen.
    Ich aber habe gegrollt
    Über die Tage und Jahre,
    Die es mir nehmen wird,
    Und um meine grauen Haare,
    Die Krankheit. Und wahnwitzverwirrt,
    Hab ich mich darauf berufen,
    Ich sei zum Schreiben bestellt.
    Dabei war vielleicht diese Hoffnung
    Viel wichtiger für die Welt
    Als all meine Selbstverzweiflung
    Und die kleinen Siege in grün,
    Die ich dem Leben abringe
    Und den Dingen, die dauern und fliehn.
    Das schwere Recht der Freiheit
    Hab ich für mich missbraucht.
    Und hab mich für immer gefesselt.
    In Tiefen bin ich getaucht,
    In Trauer bis zum Irrsinn.
    Es brodelt noch neben mir.
    Die unsühnbare Sünde
    Unterscheidet mich vom Tier.

  • Thema von Hemma im Forum Zitate von Heiligen

    Die folgenden 18 Heiligen aus fast allen Jahrhunderten der Kirchengeschichte sind Herausforderung und Ermutigung, Maria immer mehr zu lieben und nicht zu fürchten, ihre Ehre könnte das Lob Christi schmälern. Kann der Mond die Sonne in den Schatten stellen? Kann Maria, deren strahlendes Licht von ihrem Sohne kommt, ihn verdrängen? So wie der in dunkler Nacht leuchtende Mond die Macht der Sonne zeigt, so Maria, die in der Finsternis dieser Welt Christi Gnaden vermittelt.

    1. „Wie Seeleute von einem Stern in den sicheren Hafen geführt werden, so die Christen von Maria in den Himmel.“ (Hl. Thomas von Aquin)

    2. „Wenn sich vielleicht jemand unter euch befindet, der im Glauben schwach ist, für den weiß ich kein kräftigeres Mittel, im Glauben zu erstarken, als täglich auf den Knien mit Andacht ein Ave Maria zu beten. Durch das Rosenkranzgebet habe ich alles erlangt, was ich gewünscht habe!“ (Hl. Klemens Maria Hofbauer)

    3. „Derjenige, der keine Verehrung zu Maria hegt, ist kein guter Christ.“ (Hl. Johannes Eudes)

    4. „Man kann sagen, dass alle Heiligen das Werk der allerseligsten Jungfrau sind und deren besondere Verehrung für sie das Kennzeichen, das sie alle gemeinsam haben.“ (Hl. Maximilian Kolbe)

    5. „Wir suchen Gnaden, aber wir werden sie nicht finden, es sei denn durch Maria.“ (Hl. Cajetan)

    6. „Ich glaube, dass alle Gnaden, die Gott uns zuteilt, durch Mariens Hände gehen und daß keiner in den Himmel kommt als nur durch sie, die die Pforte des Himmels ist. Ich glaube, daß die Verehrung Mariens ein ganz sicheres Zeichen des ewigen Heiles ist.“ (Hl. Gabriel Possenti)

    7. „Man bittet Gott um viele Dinge und erhält sie nicht. Man bittet Maria um viel und man erhält es. Warum ist das so? Nicht weil Maria mächtiger ist als Gott, sondern weil Gott dadurch seine Mutter ehren will.“ (Hl. Alfons Maria von Liguori)

    8. „Der Grund, warum Christus heutzutage so wenig bekannt ist, liegt darin, dass man seine Mutter nicht kennt“ (Sel. John-Henry Newman)

    9. „Ich mache mir große Sorgen um das Heil derer, die keine besondere Verehrung für Maria pflegen“ (Hl. Franz Borgia)

    10. „O Maria, zu Dir bete ich am Morgen und am Abend, um Gott zu ehren und zur ewigen Seligkeit zu gelangen“ (Hl. Papst Johannes XXIII.)

    11. „Es ist unmöglich dass einer, der Maria ehrt, auch wenn er voller Sünde sein mag, sich nicht doch noch bekehrt und gerettet wird“ (Hl. Hilarius von Portiers)

    12. „Gott schenkt denen, die er retten will, eine besondere Andacht zu Maria“ (Hl. Bonaventura).

    13. „Alle Gaben, alle Gnaden, alle himmlischen Wirkungen kommen von Christus dem Haupt und gelangen zum Körper der Kirche durch Maria wie durch den Hals. Maria, die jungfräuliche Mutter, ist dem Haupt am allernächsten. Ihre Aufgabe ist es, den Körper mit dem Haupt zu verbinden. Ein Glied, das den lebensspenden Einfluß des Hauptes erfahren will, sich aber weigert diesen durch den Hals zu empfangen, würde vollkommen vertrocknen und sterben.“ (Hl. Robert Bellarmin)

    14. „Der gute Gott hätte eine schönere Welt als diese erschaffen können, aber er konnte kein vollkommeneres Geschöpf ins Dasein rufen als Maria“ (Hl. Jean Marie Vianney, Pfarrer von Ars).

    15. „Nach Jesus möchte ich der Mensch sein, der Maria am meisten geliebt hat.“ (Hl. Teresa von Avila)

    16. „Ich sehne mich danach zu sterben, um bei Maria zu leben. Betet für mich, dass ich sterbe, denn ich will gehen, um Maria zu sehen.“ (Hl. Leonardo da Porto Maurizio)

    17. „Ich wünschte, ich könnte sie so lieben, wie sie es verdient. Aber selbst allen Heiligen und Engeln des Himmels zusammen ist es unmöglich, die Mutter Gottes in angemessener Weise zu lieben und zu loben.“ (Hl. Pater Pio)

    18. „Maria ist meine Mutter, meine Beschützerin, meine Lehrerin,sie ist nach Jesus mein Ein und Alles.“ (Hl. Antonius Maria Claret)

    https://www.thecathwalk.de/2017/07/13/wa...erehrung-sagen/

  • AbtreibungDatum06.01.2019 23:08
    Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Im Jahr 2018 war Abtreibung weltweit die häufigste Todesursache. Weltweit wurden mehr als 41 Millionen Kinder vor der Geburt getötet.
    Zum 31. Dezember 2018 wurden im Rennen des Jahres rund 41,9 Millionen Abtreibungen durchgeführt. Im Gegensatz dazu starben 2018 8,2 Millionen Menschen an Krebs, 5 Millionen an Rauchen und 1,7 Millionen an HIV / AIDS.

    https://www.breitbart.com/health/2018/12...P6qbnsRHELR889s

  • Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Die zurückgeholte Ikone
    eine Weihnachtsgeschichte



    In seinem Buch „Du kommst nach Hause" bringt Pater Gerhard Hermes folgende Erzählung eines Mitgefangenen in einem russischen Lager:

    Es war der Heiligabend 1941. Nie werde ich die Schreckensbilder jener Tage vergessen können – wer die damalige ‚Frontbegradigung’ bei TulaOrel mitgemacht hat, wird wissen, was ich meine. Die brennenden Dörfer, die verzweifelten Menschen, die innere und äußere Not der Kameraden, die einen wahnsinnigen Befehl ausführen mussten – all das lastete mir so auf der Seele, dass ich mir eine Kugel wünschte, allen Ernstes.
    Ich konnte das Grauen nicht mehr ertragen. Damals übrigens haben wir den Krieg verloren, damals, als
    wir die Seele des russischen Volkes herausgefordert haben.
    Ich gehörte zur Aufklärungsabteilung 120, war Geschützführer im KG-Zug. Aber das hatte damals beim Rückzug keine Bedeutung, wir waren alle infanteristisch eingesetzt.
    Heiligabend hatten wir uns in Gewaltmärschen vom Russen abgesetzt, wir sollten die Oka, die neue HKL
    (Hauptkampflinie) erreichen. Es war eine Hundekälte – manchmal staken wir bis zur Hüfte im Schnee.
    Im heraufdämmernden Morgen zeigte uns ein brennendes Dorf den Weg. Wir arbeiteten uns seitwärts
    vorbei – wir konnten der Lage nicht trauen – und erreichten glücklich die „Hauptmarschstraße“ der Division.
    Klingende Namen hatten sie ja damals für alles.

    Der Morgen des Weihnachtstages war einzigartig schön, von einer geradezu schmerzhaften Schönheit.
    Das makellose Weiß des Schnees, das märchenhafte Funkeln des Raureifs, der Baum und Strauch überspann, verzauberte mich, trotz allem. Wenn man je solche Herrlichkeit malen könnte, dachte ich bei mir. Aber ich wurde grausam aus den Träumen gerissen – vor uns lag wieder ein Dorf, wieder ein brennendes Dorf.
    Es war hier jedenfalls zugegangen wie überall: Die nichtsahnenden Leutchen hatten den Landsern das Beste vorgesetzt, was sie noch hatten. Die Angst vor den anrückenden Bolschewiken stand ihnen in den Augen, manche weinten. Die Kameraden hatten Brot und Speck mit dem schlechtesten Gewissen von der Welt hinunter geschlungen – und fünf Minuten später das Zündholz unter das Strohdach gehalten.
    Nun wirbelte das ganze Dorf hinauf in die gleißende Bläue, die schwarze Asche legte sich wie ein Höllenschnee über das unschuldige Weiß. Die entsetzten Dorfbewohner standen zusammengedrängt am
    Rande einer Schlucht. Die Kinder weinten, die Frauen jammerten und beteten, die wenigen Männer ballten
    die Fäuste in stummer Ohnmacht.
    Meine Scham war entsetzlich, ich wäre am liebsten im Boden versunken. Aber wir mussten dicht an den verzweifelten Menschen vorbei spießrutenlaufen unter Blicken,die härter trafen als Peitschen oder
    Stöcke.
    Gerade als wir die Gruppe des Elends erreichten, sehe ich, wie ein riesenhafter Greis aus einem kümmerlichen Haufen geretteten Hausrats eine Ikone herauszieht. Eine Frau fällt ihm schreiend in die
    Arme. Er entwindet sich ihr, reckt sich hoch auf und schleudert das Bild mit einem dröhnenden Fluch hinab
    in die Schlucht.
    Ich habe ein ziemliches Gedächtnis für Gesichter, und dieser Kopf war einer von denen, die man nicht vergisst, wenn man sie einmal gesehen hat. Der Alte hatte mit seiner heftigen Bewegung die Schapka abgestreift, und ich erkannte den kugelrunden, eisenharten Schädel wieder, der mir schon einmal aufgefallen war, im Oktober, bei unserm Vormarsch über die Oka.
    Wie anders war damals die Szene gewesen! Wer 41 dabei war, hat bestimmt solche Bilder gesehen. Die
    gequälten Menschen begrüßten uns als Befreier.
    Und eben dieser Greis mit dem Eisenschädel stand damals vor seiner Hütte, barhäuptig, die Hände über der Brust gekreuzt, Psalmworte vor sich hinsingend. Tränen der Freude rollten ihm in den Bart.

    Das stand nun blitzartig vor meiner Seele, als ich den Alten das Bild in die Schlucht hinab werfen sah. Ich
    begriff, welche Tragödie des Vertrauens sich hier abgespielt hatte, und schämte mich noch tiefer für die,
    welche den Glauben dieser einfachen Menschen zerbrachen.

    Wir beeilten uns, weiterzukommen, weiter durch Rauch und Aschenregen. Mit einmal standen wir still – es war unverkennbar: Aus einer der brennenden Hütten drang das Schreien eines Kindes.
    Wir sahen uns an – hier musste geholfen werden. Aber die Kate stand lichterloh in Flammen, und ich
    hatte die Verantwortung für das Leben meiner Männer. Durch die Tür einzudringen war unmöglich; An dem hölzernen Windfang war das Feuer am weitesten vorgeschritten.
    Während wir um das Haus rannten, um irgendeinen Eingang zu finden, hatte hinter mir einer ein Fenster
    eingestoßen und sich, ehe ich es verhindern konnte, durch die Öffnung hindurch gezwängt.
    Ich war entsetzt. Wir schrien, um ihm den Weg zurück anzuzeigen. Vielleicht aber haben wir dadurch eher das Finden des Kindes erschwert. Es dauerte wohl nur wenige Augenblicke, aber sie kamen uns unter dem Knattern und Zischen der Flammen wie eine Ewigkeit vor. Einer schleppte einen Stamm herbei – es gelang uns, die Lehmwand unter dem Fenster einzustoßen. Nun endlich tauchte Josef Kehl, so hieß er, aus einer Wolke von Qualm und Feuer auf; sein Gesicht war hochgerötet, Brauen und Bart versengt, seine Augen blickten wild und stechend, die Uniform glimmte an mehreren Stellen. Im Arm trug er ein Bündel, das Kind,
    das er in seinen Mantel gewickelt hatte.
    Wir wollten ihm seine Last abnehmen, aber er hielt das Kleine fest, das wieder zu schreien begann, als wir sein Gesicht frei machten.
    Es war ein Mädchen, vielleicht vier Jahre alt.
    In diesem Augenblick ertönte ein gellender Schrei, unten an der Schlucht. Eine Frauengestalt löste sich aus der Menschengruppe und rannte auf uns zu. Josef schritt ihr entgegen. Dann fiel oben am Waldrand der Schuss ...

    Das ist nun drei Jahre her, und ich bin immer noch nicht fertig mit dem, was damals geschah.
    An solchen Erlebnissen wird man entweder zum stumpfen Tier, oder zum inbrünstig Glaubenden.
    In jenem Augenblick ist mir erst richtig aufgegangen, wie sehr ich den Jüngsten meiner Gruppe ins Herz geschlossen hatte.
    Er war ein stiller und reiner Mensch, zuverlässig und hilfsbereit in jeder Lage, stammte von der Mittelmosel,
    der Älteste von acht. Ich habe ihn oft beobachtet, wie er verstohlen ein Foto seiner Angehörigen betrachtete.
    Bei den Kleinen hatte er Kindermädchen spielen müssen, da nach ihm zunächst nur Buben kamen.
    Mir war es an jenem Weihnachtsmorgen, als hätte sich in der Gestalt dieses jungen Menschen ein Engel über das unsagbare Elend des Krieges empor geschwungen, ein leuchtendes Trotzdem, und nun trifft ihn diese blinde Kugel, und ein höhnisches Gesicht grinst über die zusammengesunkene Gestalt:
    Was willst du, es ist alles sinnlos und grässlicher Zufall.
    Nun, das wirklich zu denken, hatte ich keine Zeit – es traf mich alles auf einmal – wie ein Faustschlag ins Gesicht. Ich ließ das Maschinengewehr in Stellung bringen und ein paar Stöße zum Waldrand hinaufschicken – nichts regte sich mehr, und wir haben nie erfahren, aus wessen Gewehr
    diese elende Kugel kam – war es ein Partisan, ein verbitterter Einwohner, ein russischer Spähtrupp?

    Ich bemühte mich um den Zusammengebrochenen – der Einschuss befand sich unter dem Schulterblatt. Das Blut sickerte nur aus der Wunde, aber es war zu sehen, dass es mit Josef schnell zu Ende ging.

    Die Frau hatte unter Schreien und heftigen Gebärden das Kind an sich gerissen, und im Nu waren wir umringt von den Dorfbewohnern, die in grenzenloser Verwirrung und mit ehrfürchtiger Scheu auf den
    Sterbenden blickten. Indem tasteten seine Finger nach der Öffnung der Uniform auf der Brust, als suchten
    sie etwas, und als ich nach half, entdeckte ich ein Kettchen und daran ein Medaillon, wie es die Katholiken
    tragen. Es stellte die Mutter Jesu dar. Josef führte es mit letzter Anstrengung an die Lippen, dann sank seine
    Hand schlaff in den Schnee.
    Wie ich nun aufblicke, sehe ich zwei weit aufgerissene Augen über mir. Es ist der alte Mann, der sich über den Sterbenden beugt und das Medaillon berührt. In seinen Zügen arbeitet es ungeheuer. Er bricht in den Schnee, wie vom Blitz gefällt, erhebt sich aber gleich wieder und geht eiligen Schrittes hinunter zur Schlucht. Er lässt sich hinuntergleiten bis zur Sohle, wirft sich mit dem Angesicht zu Boden, bekreuzigt sich dreimal und richtet sich dann auf, die Ikone in den Händen. Mühsam arbeitet er sich nach oben und trägt das Bild, feierlich, als führte er eine Prozession an, zu uns herüber. Er legt die Ikone, die gleichfalls die Mutter mit
    dem Kinde darstellt, dem Toten auf die Brust. Dann spricht er mit kräftiger Stimme Gebete, die ich nicht
    verstehe, wohl in der altslawischen Kirchensprache, und die Menschen rundum bekreuzigen sich und beten
    mit ihm, bis ich Josef Kehl die Augen zudrücke.
    Den Leichnam haben wir neben das Maschinengewehr auf den Schlitten gelegt und später in dem splitterharten Erdreich am Ufer der Oka beerdigt.
    Und an der Mosel, in der Stube des Winzerhauses, in dem er geboren wurde, hängt nun das russische Bild
    der Madonna mit den wissend traurigen und doch so gütigen Augen. Und seine Mutter zündete jeden Samstag davor die Ampel an, so, wie es früher eine andere Mutter getan hat, dort, wo ihr Sohn begraben liegt.
    Seht ihr, das waren meine Weihnachten 1941. Es war viel Dunkel darin. Überhaupt, wie viele Dinge, und wohl gerade die tiefsten, werden für uns Menschen Zeit unseres Lebens im Dunkel bleiben, eingebettet in eine undurchdringliche Schale! Aber wenn ich mir das Antlitz des Greises über dem Sterbenden vergegenwärtige, dieses zerbrochene und dann von einem ganz anderen Licht empor gerissene Antlitz, dann fühle und weiß ich: Es gibt noch eine Hoffnung für unsere Völker. Nur eine Hoffnung.

  • Thema von Hemma im Forum Predigten

    Aus einer Predigt von Kardinal Kurt Koch

    Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass die Wurzel aller Freude ein tiefes Einverständnis des Menschen mit sich selbst ist.
    Wirklich freuen kann sich nur, wer sich selbst so annehmen kann, wie er ist; und nur wer sich selbst annehmen kann, kann auch die anderen Menschen und die Welt annehmen. Damit stellt sich freilich die weitere Frage, wie wir Menschen denn dazu kommen, uns selbst anzunehmen und unserem Leben zuzustimmen.
    Ebenfalls aus eigener Erfahrung wissen wir, dass wir dies allein überhaupt nicht können. Wir sind vielmehr nur in der Lage, uns selbst anzunehmen, wenn wir zuerst von einem Anderen angenommen werden, der uns zuspricht: „Es ist gut, dass du lebst. – Es ist schön, dass es dich gibt!”

    So zu mir zu sprechen, dass es wirklich wahr ist und mich mit Freude erfüllt, kann freilich nur Gott, der Schöpfer meines Lebens. Damit leuchtet die wirklich frohe Botschaft des christlichen Evangeliums auf:
    Gott findet uns Menschen so wichtig, dass er selbst für uns Mensch geworden ist und gelitten hat.

    „Gut, dass es dich gibt”: Diese Zusage hat Gott mit letztem Ernst am Kreuz seines Sohnes zu uns gesprochen. Der gekreuzigte Christus ist die konkrete Zusage Gottes, die für jeden Menschen gewiss macht, dass er für Gott so sehr ein Ernstfall ist, dass er dessen eigenes Todesschicksal auf sich nimmt.

    Das Kreuz Jesu ist die göttliche Gutheißung meines Lebens, die nicht einfach mit verbalen Liebeserklärungen geschieht, sondern mit einem Akt von solcher Radikalität, dass Gott das Leben seines eigenen Sohnes für uns Menschen investiert hat. Gerade als Kreuzesbotschaft ist der christliche Glaube wirklich Evangelium, ja die einzig frohe Botschaft, die tragfähige Freude zu schenken vermag: Wer bis in den Tod hinein geliebt ist, der darf sich wirklich geliebt wissen und darüber froh werden.

    http://www.der-fels.de/2011/12_2011.pdf

  • Die "neue Kirche"Datum28.12.2018 12:35
    Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Die Christen in einem langen und dunklen Advent

    Aus Andreas Unterbergers Tagebuch

    "Wenn die Kraft und Schönheit des bevorstehenden Weihnachtsfestes alles zu überstrahlen scheint, so kann einem Christen am Ende dieses Jahres alles andere als wohl sein. Seine Religion....also ein Teil seiner Identität und Beheimatung, scheint wie schon mehrmals in den letzten zwei Jahrtausenden in einer tiefen Krise zu stecken, deren Ende noch nicht wirklich absehbar ist, auch wenn sich zarte Umrisse im Nebel zu zeigen scheinen. Allein die einzelnen Krisensymptome allein aus dem letzten Jahr allein aus Österreich sind jedenfalls bedrückend.

    Gewiss: Die kulturelle Kraft des Weihnachtsfestes ist fast überwältigend. Trotz heftiger Bemühungen des ORFs, wo etliche Moderatoren Weihnachten mit einem Faschings-Gschnas verwechselt haben, hat das "Christkind" hierzulande neuerlich über "Weihnachtsmann" und Rentiere gesiegt. Selbst die politisch-korrekten Bemühungen deutscher Regierungspolitiker (auch solche von einer Partei, die das "christlich" sogar im Namen trägt), den christlichen Gehalt dieser Tage, ja sogar das Wort "Weihnachten" zu verschweigen, haben hierzulande keine erkennbare Nachahmung gefunden. Und bei den Weihnachtsgottesdiensten werden die Kirchen wie jedes Jahr voll sein.

    Aber das sind halt doch nur sehr oberflächliche Phänomene eines bloß kulturellen Christentums. In dessen Kern tobt aber voll die Krise. Im Zangenangriff zweier verbündeter Kräfte scheint dieser Kern problemlos geknackt worden zu sein:

    Auf der einen Seite ein aggressiver und regelmäßig in ganz Europa terroristisch zuschlagender Islamismus, der durch die ständig wachsende Zahl der Moslems auch in Österreich ein mehr als ernstzunehmendes Phänomen geworden ist; auf der anderen Seite ein radikal antichristlicher Linksliberalismus im Bereich der Medien, der Kulturszene und Justiz – aber auch in einigen Bereichen der.... Amtskirche

    Beide Kräfte agieren erstaunlicherweise weitgehend einig im Angriff, ja sogar im Hass auf das kultur- und wertchristlich geprägte Österreich und Europa. Gleichzeitig wird das Christentum von schweren inneren Fieberstößen geschüttelt, an denen keine der beiden angreifenden antichristlichen Kräfte schuld ist.

    Ein paar Symptome dieser multiplen Existenzkrise im österreichischen Jahr 2018:

    1. Trotz einer klar bürgerlichen Mehrheit im Parlament ließen sich die "Volksvertreter" von einem schwer linkslastigen Gerichtshof die völlige Gleichstellung der Schwulenehe aufs Aug drücken (nachdem das gleiche Doppelspiel Gericht-Politik ein paar Jahre davor schon zur Ermöglichung der Adoption fremder Kinder durch homosexuelle Paare geführt hatte – was noch viel schlimmer ist, weil die betroffenen Kinder ja völlig wehrlos sind, und wo es dennoch weder von ÖVP noch FPÖ einen Änderungsversuch gibt).

    2. Der Wiener Erzbischof Schönborn hat 2018 den Stephansdom einer als humanitäre Aktion getarnten PR-Veranstaltung eines bekannten Schwulen-Vereins geöffnet, wo Schauspieler mit entblößtem Oberkörper auf dem Kommuniongitter herumgeturnt haben. So als ob es nicht unzählige andere humanitäre Sammel-Initiativen gäbe, die mindestens genauso dringend Geld brauchen, die aber keine problematische Meta-Botschaft mit sich tragen. So als ob Kranke, die an anderen Krankheiten als Aids leiden, weniger Zuwendung von der Kirche verdienen würden.

    3. Die katholische Caritas und die evangelische Diakonie haben sich mehr denn je als Speerspitzen der Befürworter einer de facto ungebremsten Einwanderung aus Afrika und Asien erwiesen. Sie haben zwar nie ganz zugegeben, für eine wirklich ungebremste Zuwanderung zu sein, aber sie haben sich in unzähligen Fällen gegen Versuche der Behörden gestellt, illegale Zuwanderer abzuwehren oder abzuschieben. Und sie haben in keinem einzigen Fall gesagt: Ja, der ist abzuschieben. Damit ist das – auch von den Bischöfen unterstützte – Ergebnis klar. Sie wollen ungebremste Migration – was eine tiefe Entfremdung zwischen der Amtskirche und den meisten Gläubigen hergestellt hat, die das ganz und gar nicht wollen.

    4. Ich durfte in einer katholischen Schule selbst Augenzeuge sein, wie dort der früher nur katholische (oder christlich-ökumenische) Gottesdienst in ein skurriles Event mit Verlesung von Koransuren und Reduktion des Christlichen auf ein kurzes Abraham-Zitat aus dem Alten Testament reduziert worden ist.

    5. Die einst bürgerlich wertkonservative "Presse" hat unter Druck einer Initiative linker Redakteure den – ohnedies einzigen verbliebenen – Kommentator gefeuert, der mit deutlichen Worten klassische christliche Positionen, wie etwa die Ablehnung der Abtreibung oder Schwulenehe vertritt.

    6. Der Bildungsminister aus einer – angeblich – christlichen Partei schließt 2018 den Verein "Teenstar" von der Möglichkeit aus, für Schulen, die das wünschen, Sexualkundeworkshops zu veranstalten, der Verhaltensweisen gemäß der klassischen katholischen Lehre, etwa voreheliche Enthaltsamkeit empfiehlt. Was man auch immer davon hält, das Erbärmliche ist, dass der Minister dabei wie ein Hampelmann sofort auf eine Denunziation linker Extremisten reagiert hat. Erbärmlich ist ebenso, dass sich der Minister bei diesem Verbot primär auf einen von ihm wortident übernommenen Erlass einer linkssozialistischen Vorgängerin stützt – zu dem schon 2015 die "Christliche Lehrerschaft Österreichs" ausdrücklich und öffentlich erklärt hat, dass dieser Erlass "nicht befolgt" werde. Erbärmlich ist, dass sich die diversen Erlassformulierungen des Ministeriums wie ein kampffeministisches Pamphlet einer marxistischen Frauenbrigade lesen (das den "Abbau von kulturell tradierten Geschlechterstereotypen und patriarchalen Rollenzuweisungen" fordert; das von "religiös begründeten Denkverboten" schwadroniert; das "ein differenziertes Denken jenseits bipolarer, verengter Geschlechterbilder" verlangt; das auf einem "Aufbau der diversitätsorientierten Genderkompetenz" besteht usw.). Noch erbärmlicher ist, dass es kein ähnliches Verbot für schwul orientierte (Motto: Probiert doch alles aus, was euch Spaß macht) oder genderistische Vereine gibt (Motto: Geschlecht ist nicht biologisch determiniert, sondern eine beliebig wählbare und wechselbare Angelegenheit). Und am erbärmlichsten ist, dass sich in keiner der sonst so familienfreundlich auftretenden Regierungsparteien auch nur eine Stimme zugunsten des Rechtes der Eltern erhoben hat, selbst über die Sexualerziehung ihrer Kinder zu entscheiden und sie nicht diesem linksradikalen Schwulst auszusetzen.

    7. Und da ist zuletzt in Kärnten eine ganz üble Eiterbeule geplatzt – nämlich die nicht nur ökonomische Misswirtschaft, die dort offenbar eine "Vertraute" des früheren Bischofs angerichtet hat und die dabei jahrelang zum allgemeinen Ärger von diesem gedeckt worden ist. Besonders verwirrend ist, wenn man auf der Homepage die Elogen liest, mit denen die heutigen Kritiker des Ex-Bischofs noch vor einem halben Jahr diesem beim Abschied zugejubelt haben. Noch frustrierender ist, dass dieser Bischof nicht etwa in Pension gegangen ist, sondern seither Bischof von Sankt Pölten ist. Und bleibt. Samt der Vertrauten?
    All das ist für Österreichs Christen nur schwer zu ertragen. In Summe schon gar nicht. Dabei sind hier eben nur Ärgernisse aufgezählt, die in einem einzigen Jahr allein in Österreich aufgepoppt sind. Noch frustrierender wird es, wenn man den Blick in die Weltkirche schweifen lässt.

    Wo ein völlig überforderter Papst als oberster Apologet der islamischen Massenzuwanderung nach Europa auftritt – so als ob er nie etwas von der Vertreibung des Christentums aus nahezu dem ganzen Nahen Osten durch den gleichen Islam gehört und daraus gelernt hätte.

    [....]

    "Wider die Naivität mancher angeblich christlicher Flüchtlingsrhetoriker"


    In manchen Predigten dieser Weihnachtstage waren wieder schlimme Fehlinterpretationen der christlichen Lehre zu hören, die auf ein universales Migrationsrecht nach Österreich hinauslaufen. Und die in der Behauptung gegipfelt sind, dass Josef und Maria als "Flüchtlinge" in Bethlehem gewesen seien.

    Diese Behauptungen kommen in einer solchen Dichte und mit einer solchen Selbstgerechtigkeit, dass manche Christen schon an der Vereinbarkeit ihrer Religion mit der Vernunft zu zweifeln begonnen haben. Aber zum Glück gibt es auch eine Reihe von Theologen, die diese Behauptungen zurückweisen, gibt es Bibelstellen, die ganz anders klingen.

    Die zu Weihnachten in Erinnerung gerufene Anwesenheit von Josef und Maria in Bethlehem war im Gegensatz zu solchen Behauptungen keine Flucht, sondern eine Reise, um wie vorgeschrieben im ursprünglichen Heimatort an einer Volkszählung teilzunehmen.

    Die Geburt fand in einem Stall statt, weil "in der Herberge kein Platz" war. Das klingt zwar schlimm – aber es ist Tatsache, dass etwa in Österreich noch im 19. Jahrhundert viele Knechte und Mägde ständig im Stall schlafen mussten (weshalb sie oder ihre Kinder dann übrigens das von Sozialisten so verteufelte Wohnen in einer beengten städtischen Zinskaserne mit Fließwasser am Gang als sensationellen Fortschritt empfunden haben).

    Jesus, Maria und Josef wurden dann später tatsächlich Flüchtlinge. Aber wieder: Welch ein Unterschied dieser Flucht zu dem in manchen – wenn auch kleiner gewordenen – christlichen Kreisen noch immer kochenden "All Refugees Welcome"-Fanatismus, und zu dem, was sich da in den letzten Jahren millionenfach abgespielt hat:

    Die Drei waren unmittelbar durch einen Fürsten bedroht, der sich vor einem neugeborenen "König der Juden" fürchtete – sie waren also ganz eindeutig politisch und wohl auch religiös verfolgt und haben keine Schmähgeschichten aufgetischt;
    Sie flohen nach Ägypten, in ein unmittelbares Nachbarland, und nicht Tausende Kilometer dorthin, wo sie sich die meisten Vorteile versprachen;
    Sie sind nach Ende der Gefahr in ihre Heimat zurückgekehrt;
    Und sie haben während ihrer Flucht weder Drogen verkauft, noch Messer widmungswidrig verwendet, noch Ansprüche auf ein üppiges Wohlfahrtssystem erhoben (vorher und nachher natürlich auch nicht).


    Diese Flucht war also geradezu ein Musterbeispiel einer Flucht, wo heute jeder noch so migrationskritische Österreicher oder Deutsche sofort sagen würde: Hier ist Hilfe selbstverständlich und ok, selbst wenn es nicht die Heilige Familie der Christen, sondern eine ganz normale Familie gewesen wäre.

    Diese Berichte der Bibel werden vom linksradikalen Flügel der Kirche aber genauso verdreht wie das Gleichnis vom Samariter, der ein Opfer einer Räuberbande rettete. Und wieder kann man nur sagen "Welch ein Unterschied!":

    Es handelte sich um eine unmittelbare Begegnung eines Retters mit einem Opfer und dem ihm zugestoßenen Unglück;
    Das Opfer hat mit Sicherheit keine falschen Angaben gemacht, um an die Hilfe heranzukommen (und hatte natürlich auch keine vermeintlich christlichen Berater, die ihm eine gute Story präpariert haben);
    Der Retter ließ das Opfer in einer Herberge – ganz eindeutig in der Nähe des Tatorts – versorgen (Spitäler waren unbekannt);
    Die Versorgung dauerte nur, bis der Überfallene wieder genesen war – also alles andere als dauerhaft;
    Es gab keinerlei Gerede von einem Familiennachzug, geschweige denn einen solchen;
    Der Genesende ist ganz offensichtlich wieder in seine Heimat zurückgekehrt – alles andere wäre absolut sicher in der Bibel erwähnt worden;
    Der Retter hat das aus eigener Tasche bezahlt, ist also nicht zu einer staatlichen Obrigkeit gegangen, von der er das Geld der anderen dafür verlangt hätte;
    Und er hat das Opfer eben nicht in sein eigenes Heim gebracht.

    Also: vorbildliche Hilfe vor Ort und befristet. Also: Geradezu das Gegenteil dessen, was Caritas, Diakonie & Co praktizieren und finanziert verlangen.

    Auch das christliche Gebot des "Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst" bedeutet etwas ganz anderes als die Öffnung aller Grenzen, damit jedermann aus Afrika und Asien kommen kann, wie es manche de facto am linken Rand der Kirche verlangen. Kluge Theologen, wie der Wiener Universitätsprofessor Ludger Schwienhorst-Schönberger, machen ganz eindeutig klar, dass das Wort der "Nächste" eben nicht alle Welt meint, dass es in der christlichen Ethik eindeutige "Vorzugsregeln" gibt. Schon der gesunde Menschenverstand sage ja, dass "eine Politik der offenen Grenzen letztlich zum Zusammenbruch der gesellschaftlichen und staatlichen Ordnung führt".

    Eltern seien primär verpflichtet, sich um die eigenen Kinder zu kümmern und nicht die der Nachbarn. Um diese haben sie sich erst dann zu kümmern, wenn deren Eltern aus irgendeinem Grund ausfallen. Und sie sind sicher schon gar nicht zur Sorge um alle notleidenden Kinder dieser Welt verpflichtet.

    Schwienhorst-Schönberger verweist auch auf den Sprachgebrauch des Alten Testaments, das klar zwischen dem "Fremden" und dem "Ausländer" unterscheidet. Wobei der "Fremde" eindeutig immer der innerisraelitische Migrant gewesen sei, also ein anderer Angehöriger des "auserwählten Volkes". Beiden Gruppen gegenüber habe es ganz unterschiedliche Verpflichtung gegeben.

    ++++
    Auch das Neue Testament, so der Theologe, unterscheidet ganz klar.
    Er verweist auf den oft missinterpretierten Satz: " Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan."
    Schon die alten Kirchenväter haben so wie viele zeitgenössische Theologen gewusst: "Mit den geringsten Brüdern sind die Angehörigen der christlichen Gemeinde gemeint."
    Und niemals, so auch der katholische Exeget Gerhard Lohfink, "ich betone: niemals – sind es in einem universalen Sinn die ,Menschen-Brüder‘ beziehungsweise die Elenden oder die Armen der ganzen Welt".
    Lohfink weiter: "So sehr Christus auf der Seite aller Armen steht: Die wichtigste Sache in der Welt ist ihm die Existenz seines Volkes."
    ++++

    Schwienhorst-Schönberger setzt sich in diesem Zusammenhang auch kritisch mit dem "Gutmenschentum" auseinander. Dies sei "ein Verhalten, das zwar im Sinne des Willens sittlich gut ist, jedoch im Hinblick auf das, was dabei tatsächlich bewirkt wird, sittlich falsch." Das sei wie mit der Hilfe für einen Kranken: Wenn sich der Helfer nicht auskennt, kann er mehr Schaden als Nutzen anrichten. So hätten im Mittelalter christliche Helfer der Pestkranken, weil sie nicht Bescheid wussten, erst recht für die Ausbreitung der Krankheit gesorgt. Ganz ähnlich sei es bei der Flüchtlingspolitik.

    Und der ägyptische Jesuit Henri Boulad hat gerade aufgrund seiner langjährigen Kenntnis des Islams die Flüchtlingspolitik westlicher Staaten vehement als "naiv" kritisiert. Auch der soeben verstorbene große deutsche Philosoph Robert Spaemann machte eindeutig klar: "Wir sollten kein schlechtes Gewissen haben, wenn wir unserer Hilfe Obergrenzen setzen."

    Als Gegenbeispiel solchen naiven Gutmenschentums fällt immer wieder der Wiener Kardinal Schönborn auf. Er argumentierte heuer in einem weihnachtlichen Interview mit dem Hinweis, dass es zuletzt nicht mehr so hohe Flüchtlingszahlen wie im Jahr 2015 gegeben habe. Deshalb sollte man nicht ständig Flüchtlinge als Bedrohung darstellen. So Schönborn wörtlich laut einer Kathpress-Aussendung.

    Das ist freilich wirklich Naivität zur Potenz! Denn auch wenn zuletzt – ja nur wegen der auch von Österreich wie vielen anderen Staaten (außer Deutschland) ergriffenen Abwehrmaßnahmen – tatsächlich weniger "Flüchtlinge" gekommen sind als in den Jahren davor, so ist doch eindeutige Tatsache, dass die Neugekommenen ja zusätzlich zu den schon vorher gekommenen und großteils verbliebenen Massen im Lande sind. Und dass die Probleme mit ihnen und durch viele von Ihnen ja nicht aufhören nach dem Jahr der Migration, sondern angesichts der weiterhin wachsenden Gesamtzahl weiterhin immer größer werden.

    Es schmerzt einfach, wenn der ranghöchste kirchliche Amtsträger mit solchen Milchmädchen-Rechnungen argumentiert. Das ist nicht nur ein intellektueller Schmerz. Das sorgt noch aus einem ganz anderen Zusammenhang heraus für mehr als berechtigte Sorgen: Denn etwa in Schönborns Lebenszeit ist die Zahl der Moslems in Österreich von 20.000 auf über 700.000 gestiegen. Denn die Kinder sind schon längst geboren, die erleben werden, die erleben müssen, dass die Stadt, in der einst ein blauäugiger Kardinal Schönborn residiert hatte, eine moslemische Mehrheit bekommt. Und wenn die Mehrheit einmal gekippt ist, ist es in absolut allen Städten, wo eine christliche Bevölkerung unter eine moslemische Herrschaft geraten ist, mittelfristig den Christen sehr schlecht bekommen. Sie sind überall vertrieben, getötet, zwangsislamisiert oder zu Bürgern zweiter Ordnung degradiert worden (den Atheisten ist es, nebstbei vermerkt, auch nicht besser gegangen, auch wenn viele von ihnen klammheimlich die Entchristlichung Österreichs bejubeln).

    Es ist schlimm, wenn Schönborn das nicht begreift, sondern die Regierung unter Druck zu setzen versucht, selbst abgewiesenen Asylwerbern noch häufiger ein Bleiberecht zu gewähren.

    Solche kirchliche Würdenträger sind aber auch deshalb eine Katastrophe, weil sie vielen Menschen, die die eigene Vernunft und den eigenen Verstand benutzen, eine so auftretende Kirche entfremdet. Umso wichtiger war es mir, hier einige der wohl viel weiseren und klügeren Theologen und den genauen Wortlaut der einschlägigen Bibelstellen zu zitieren."
    -----------------------------------------------------

    Die tiefere geistige Auslegung des Gleichnisses vom barmherzigen Samariter:
    Auslegung durch die Kirche: Lk 10,25-10,37; der barmherzige Samariter

  • Frohe WeihnachtenDatum24.12.2018 00:50
    Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Auch von mir Euch allen herzliche Segenswünsche zum Weihnachtsfest!


    Morgenstern der finsteren Nacht,
    der die Welt voll Freude macht,
    Jesus mein, komm herein,
    leucht’ in meines Herzens Schrein.

    Angelus Silesius

  • Massenzuwanderung und AsylantenDatum10.12.2018 14:54
    Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Eine Übersetzung aus einem arabischen Forum :

    https://homment.com/eTE8henGXGnvuNettALj


    lG., Hemma

  • Der Tod von Prominenten Datum02.12.2018 00:05
    Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    In einem Pfarrbrief habe ich einen Artikel entdeckt, der mir recht gut gefällt, auch weil der Schreiber (es ist ein evangelischer Pfarrer) Wolfgang v. Goethe und Wolfgang Amadeus Mozarts Einstellung zum Tod vergleicht.

    Wolfgang M. oder Wolfgang G.
    Über Sterben und ewiges Leben


    Die Sadduzäer waren eine religiös-politische Partei in Israel zur Zeit Jesu. Sie waren sehr konservativ. Auferstehung und Leben nach dem Tod war für sie „neumodisches Zeug“. Das glaubten sie nicht. Deshalb waren sie auch sehr weltlich, diesseitig eingestellt, gute Wirtschaftsleute, eher die Reichen, eher die Einflussreichen. Deshalb machten sie sich auch über die Auferstehungshoffnung lustig: Sie haben diese Geschichte mit der Frau, die 7 Männer hat, erfunden, vgl. Matthäus 22. Sie sagen: „So ein Blödsinn, die Sache mit der Auferstehung. Schaut mal – da lebst du dann mit 7 Frauen! Konflikte im Himmel, Ende: nie!“
    Ihre Einstellung zum Thema Ewigkeit ist aktuell: Auch wir in unserer Gesellschaft haben den Glauben an die Auferstehung und an das ewige Leben weitgehend aufgegeben.

    Um es mathematisch auszudrücken: Früher rechneten die Menschen mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von ca. 40 Jahren, dazu kam dann die Ewigkeit. Wenn wir das also zusammenzählen, dann kommt Unendlich dabei heraus. Dementsprechend war der erste Teil nicht so wichtig: 40 oder 60 Jahre. Okay. Das Entscheidende war der andere Wert, die Ewigkeit. So war es wichtig, wo man die Ewigkeit verbringt. Und es war wichtig, sich darauf gut vorzubereiten.

    Heute ist dieser Jenseitsglaube eher selten anzutreffen.
    Heute wird folgende Rechnung aufgemacht: Wir leben ca. 80 Jahre, und dann ist Schluss, mathematisch: 80 + 0. Ergibt 80!
    Das hat gravierende Folgen! Wir müssen schauen, dass diese 80 Jahre viel bieten. Alles bieten.
    Früher hat man im Katechismus gelernt, auf die Frage „Wozu sind wir auf Erden?“ zu antworten: „Um in den Himmel zu kommen.“
    Heute meine viele, dass wir deshalb auf Erden sind, um aus dem Leben das herauszuholen, was herauszuholen ist. Das alleine stresst. Dabei haben wir noch das zusätzliche Problem, dass uns die Arbeit daran hindert, das Leben auszukosten: Dies macht allzu oft müde und krank. Aber nachher: nachher kommt die Pension. Von den 80 Jahren sind dann die 20 vor dem Ende das, worauf wir hinleben, worauf wir uns vorbereiten, und wonach wir uns sehnen.

    Wir haben die Ewigkeit mit der Pension vertauscht. Natürlich sind wir dann enttäuscht, wenn die nicht alle Stückeln spielt, wenn wir nicht mehr ganz gesund sind, und wenn die finanziellen Mittel kleiner werden und nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen.

    Jesus gibt eine ganz andere Antwort auf die Frage, wo wir nach dem Tod sein werden. Jesus sagt:
    JA, WIR WERDEN AUFERSTEHEN! Wir werden ewig leben!
    Er erklärt es den Sadduzäern mit einem Beispiel, das sie damals sehr gut verstanden haben, das uns aber etwas fremd anmutet:
    Es gab damals das Gebet, das jeden Sabbat in den Synagogengottesdiensten gebetet worden ist – wie unser Vater unser – das sogenannte 18-Bitten-Gebet. Jesus sagt: In diesem Gebet reden wir Gott an als Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Jesus schaut sie fragend an: „Ihr kennt das, ja?“ Alle nicken. „Nun“, sagt Jesus, „im gleichen Gebet sagen wir, dass Gott ein Gott der Lebenden und nicht ein Gott der Toten ist. Also ist klar: Abraham, Isaak und Jakob sind nicht tot – sie leben!
    So werden auch wir am Ende der Tage auferstehen vom Tod und leben – ewig leben.“

    Für mich heißt das:
    Mein Leben ist nicht nach 70 oder 80 Jahren zu Ende. Für mich ist der Tod eine Tür. Drüben geht es weiter. Weil das so ist, plane ich längerfristig. Ich muss nicht hier auf Erden alles ausschöpfen, alles gesehen, alles gekauft und alles erlebt haben. Ich habe diese Zeit hier, um gut vorbereitet drüben anzukommen. Dem widme ich mein Leben.

    Johann Wolfgang von Goethe hat das nicht glauben können. Deshalb ist er Zeit seines Lebens dem Tod ausgewichen.
    - Als seine Frau Christian im schweren Todeskampf lag, ist er selber mit psychosomatischen Krampfzuständen ins Bett geflüchtet.
    - Quer durch den Friedhof hat er es nie geschafft, lieber hat er den langen Umweg außen herum genommen;
    - Seine sterbende Mutter hat er nicht besucht, auch an ihrem Begräbnis war er nicht dabei.
    Die Erinnerung an den Tod war ihm unangenehm.

    Ganz anders ein anderer berühmter Wolfgang:
    Wolfgang Amadeus Mozart:
    Von ihm gibt es einen Brief an seinen Vater Leopold. Er war damals 31 Jahre alt. Er schreibt:
    „Da der Tod der wahre Endzweck unseres Lebens ist, so habe ich mich seit ein paar Jahren mit diesem wahren, besten Freund des Menschen so bekannt gemacht, dass sein Bild nichts Schreckliches mehr ist, sondern etwas Beruhigendes und Tröstendes! Ich danke meinem GOTT, dass er mir das Glück gegönnt hat, mir die Gelegenheit zu verschaffen, ihn als Schlüssel zu unserer wahren Glückseligkeit kennen zu lernen.“
    Dann erwähnt er noch, dass das nicht missverstanden werden soll: Er sei durchaus ein lebensbejahender und geselliger Mensch (das wissen wir)! Nur: echte Lebensfreunde wird am Tode erprobt!

    Wie wollen wir denn leben?
    Immer auf der Flucht vor dem Tod, alle Begegnung mit ihm meiden, hektisch die 80 Jahre auskostend, wie Wolfgang der Dichter, oder: Gelassen und ausgesöhnt mit dem Tod, weil wir an das Danach glauben, an das ewige Leben bei GOTT wie Wolfgang, der Komponist?

    v. Pf. Fritz Neubacher

  • Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Ein Interview Martin Lohmanns über die Lage der Christen in Syrien

    :
    In Damaskus erregt ein Kreuz keinen Anstoß

    Doch viele syrische Christen glauben, allein Präsident Assad garantiere ihnen Sicherheit. Ein deutscher Pfarrer, der das Land bereiste, spricht über die Wahrnehmung der Gläubigen vor Ort.


    Der katholische Pfarrer Michael Theuerl lernte die Verfolgungssituationen von Christen einst im Ostblock kennen – in den Achtzigerjahren, als Sekretär des damaligen Berliner Bischofs Joachim Kardinal Meisner.
    2018 bereiste er Syrien, um sich ein eigenes Bild von der Lage zu machen. Darüber sprach er mit Martin Lohmann, ebenfalls Katholik, der in den Neunzigern zur Chefredaktion des "Rheinischen Merkur" gehörte und das Ressort "Christ und Welt" leitete, dann Chefredakteur der "Rhein-Zeitung" war.

    Martin Lohmann: Herr Pfarrer Theuerl, warum sind Sie nach Syrien gereist?

    Michael Theuerl: Als Mann der Kirche würde ich sagen, im Schicksal Syriens spiegelt sich das Leiden Jesu am Kreuz. Davon lesen wir nun seit Jahren. Doch wie sehen die Kirchenvertreter die Situation im Land? Darüber wissen wir wenig, obwohl zehn Prozent der Syrer Christen sind, vor allem orthodoxe und katholische, insgesamt rund zwei Millionen Menschen. Es gibt allein sechs verschiedene katholische Kirchen, die alle einen anderen Ritus haben.

    Lohmann: Haben die verschiedenen Christen denn eine gemeinsame Sicht der Dinge?

    Theuerl: Ja. Syrische Christen wünschen sich mehr Solidarität westlicher Staaten und Kirchenführer. Es genügt ihnen nicht, dass der Westen fordert: Assad muss weg! Sie glauben, Deutschland werbe durch seine Willkommenspolitik wichtige Bürger des Landes ab und beschleunige so auch das Sterben der orientalischen Kirchen. Außerdem fürchten sie, dass es nach einem Sturz Assads für sie gefährlicher werden könnte. Dieses Dilemma ist in Deutschland kaum Thema.

    Lohmann: Wo genau waren Sie?

    Theuerl: In Damaskus, Homs, Aleppo, aber auch in Maalula, Saidnaja. Begleitet wurde ich von zwei Mitbrüdern, die Syrien noch aus Friedenszeiten kennen. Wir haben sieben Bischöfe im ganzen Land besucht. In Damaskus wohnten wir beim armenisch-katholischen Bischof, und zwar in der Altstadt, die zugleich das Christenviertel ist. Vor Damaskus hat der Apostel Paulus seine Bekehrung erlebt, und bis heute hat die christliche Altstadt viele Kirchen, überall sieht man Kreuze, Bilder der Muttergottes und der Heiligen, zugleich wirken die Gässchen und die Märkte ganz orientalisch.

    Lohmann: Sie waren nur im Christenviertel?

    Theuerl: Nein! Natürlich wollte ich die Omaijaden-Moschee sehen. Einst war sie eine altchristliche Basilika, heute wird darin noch immer das Grab des heiligen Johannes des Täufers verehrt. Von den Muslimen dort wurden wir sogleich als katholische Priester erkannt und willkommen geheißen. Der Nuntius Mario Zenari erklärte uns, das Verhältnis zu den Muslimen sei völlig unkompliziert. Nirgendwo in Damaskus errege es Anstoß, wenn er als Kardinal mit roter Kopfbedeckung und Brustkreuz Moscheen besuche.

    Lohmann: Das klingt überraschend angesichts der Gewalt gegen Christen im Nahen Osten. In Aleppo beispielsweise wurden 2013 zwei Bischöfe entführt, deren Schicksal bis heute ungeklärt ist.

    Theuerl: Ja, aber es wird vergessen, dass Christen und Muslime jahrhundertelang und noch bis vor wenigen Jahrzehnten gut miteinander auskamen. Erst im Zuge des aufkommenden Terrors formierten sich in Syrien auch radikale Gruppen, die Andersgläubige bedrohen.

    Lohmann: Hatten Sie selber Angst in Syrien?

    Theuerl: Aus der deutschen Presse hatte ich den Eindruck gewonnen, es herrsche ein klassischer Bürgerkrieg, jeder gegen jeden. Doch im Land war es hauptsächlich in der Nähe der Rebellen gefährlich, wir konnten die Flugzeuge sehen, die deren Stellungen bombardierten. Der armenisch-katholische Bischof von Damaskus, der uns im Bischofshaus im Viertel Bab Tuma beherbergte, sagte: Er selbst wage sich kaum mehr hinaus. Er zeigte uns im Haus gegenüber ein Fenster: Hier schlug am Neujahrsmorgen 2018 eine Granate ein und tötete einen Mann im Schlaf. Teile der Granate schlugen zurück aufs Bischofshaus.

    Lohmann: Was ist mit Verbrechen Assads an seinem Volk? Was sagen die Christen in Syrien dazu?

    Theuerl: Sie kritisieren die einseitige Schuldzuschreibung durch den Westen und beklagen, dass sie westliche Bischöfe vergeblich einladen: Kommt doch, sprecht mit Christen und Muslimen! Ihr müsst ja nicht mit Assad sprechen! Aber nein, sie kommen nicht. – Mehrfach wurde ich als Gast aus Deutschland gebeten, ob ich nicht unsere Kirche zu Hause positiv beeinflussen könnte, sich für die Realität in Syrien zu interessieren.

    https://www.zeit.de/2018/49/syrische-chr...wJLAUb9n5tYFYCY

  • Zitate des hl. Pfarrer von ArsDatum29.11.2018 16:28
    Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Rat des hl. Pfarrers von Ars für schlaflose Nächte


    Gewöhnt euch an meine Kinder:
    Wenn ihr nachts erwacht, so versetzt euch im
    Geiste
    schnell vor den Tabernakel und sagt zum lieben Heiland:

    "Mein Gott, da bin ich, ich komme, um Dich anzubeten, zu lieben, zu preisen, Dir Dank und Liebe zu erweisen und Dir Gesellschaft zu leisten mit den hl. Engeln"

    Verrichtet eure Gebete, welche ihr kennt, und wenn es euch nicht möglich ist, zu beten, so verbergt euch hinter eurem Schutzengel und bittet ihn für euch zu beten.

  • Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Unsere Kinder haben besseres verdient

    Unter diesem Titel erschien heute folgender Artikel des katholischen Familienverbandes Kärnten in unserer Tageszeitung:

    Laut Selbstauskunft der österreichischen Jugendinfostellen bekennen sich diese ausdrücklich zur "sexuellen Vielfalt“.
    So zu lesen in der Broschüre „Erster Sex und große Liebe“ die mit Mitteln der öffentlichen Hand finanziert und fröhlich an die Jugend verteilt wird. Zielgruppe: ab Zwölfjährige.
    Erwachsenen sei das Studium der Broschüre empfohlen, den Eltern tut gut daran zu wissen, was den Kindern auf dem sensiblen Gebiet der Sexualpädagogik vermittelt wird.
    Von den Stellungen beim Geschlechtsverkehr über Gruppensex, One-Night-Stand, Pornos, Anal- und Oralverkehr gibt es allerlei Staunenswertes zu betrachten und zu lesen.
    Sucht man nach Worten wie Treue, Verbindlichkeit, Liebe und Fruchtbarkeit, sucht man vergeblich.
    Dagegen Tipps zum Thema Sadomaso: „Wenn ihr SM ausprobieren möchtet: Redet über eure Wünsche und Fantasien. Probiert Schritt für Schritt aus, was euch gefällt.“ Sehr hilfreich der Rat: „Hört unbedingt auf, wenn die andere Person „Stop“ ruft.“
    Eltern, die Ihren Kindern die Broschüre freiwillig in die Hand drücken sind rar. Mit Recht. Unsere Kinder haben besseres verdient.
    Die österreichischen Infostellen bekennen sich zur „Sexualität der Vielfalt“. Klingt schön. Und verwechseln Toleranz mit Beliebigkeit. Heimlich still und leise findet ein Paradigmenwechsel statt. Alles gleich. Alles beliebig. Subtile Indoktrinierung. Wer hat sie legitimiert?
    Der kleine Verein TeenStar“ ist in die Schusslinie geraten
    https://www.salzburg24.at/news/oesterrei...rbannt-61244209
    Seine Philosophie ist wertschätzend und er vertritt einen sensiblen Ansatz.. Das passt nicht ins Konzept. Anliegen von TeenStar ist es, Kinder in ihrer Ganzheit wahrzunehmen, ihnen einen Zugang zu ihrer Fruchtbarkeit und Einmaligkeit zu vermitteln, sodass sie sich als kostbar begreifen. Nur wer sich gut kennt, kann sich schätzen und damit auch vor Übergriffen schützen. Sexualität gehört zur allen Bereichen einer Persönlichkeit und ist mehr als Sex. Jugendliche sehnen sich nach sicheren Beziehungen - nicht nur sie. TeenStar ist ein wertvolles Angebot für alle, die mehr vom Leben erwarten.

  • AbtreibungDatum18.11.2018 22:51
    Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Ein beachtenswerter Artikel zum Thema Fortpflanzung
    aus Andreas Unterbergers Tagebuch:

    Warum die Kinderlein nicht mehr kommen
    18. November 2018

    Die Natur ist da völlig mitleidlos und kalt: Völker, Kulturen, Nationen können aus der Geschichte verschwinden. Nach wenigen Generationen sind sie nur noch vage Erinnerungen. Neue Völker, Kulturen, Nationen nehmen ihren Platz ein. Das war‘s dann.

    Solches ist oft als Folge von Vernichtungskriegen passiert. Genau deswegen wurde die gemeinsame Verteidigung zum ersten Grund, weshalb sich größere Gruppen zusammenschließen. Jene Gemeinschaft, die Schutz nach außen bietet, ist immer auch jene Gruppe, der sich die Menschen am stärksten emotional verbunden fühlen.
    Das nennt man heute Patriotismus oder Nationalismus. Es ist ein gutes und für das Überleben von Kulturen, für das Funktionieren eines Rechtssystems notwendiges Gefühl. Es schenkt den Menschen Heimat, Identität und Vertrautheit. Es ist der Motor für viele tolle Leistungen. Daher ist es immer wieder erstaunlich, wie oft EU-Bürokraten und Linke diese grundlegenden Fakten der menschlichen Existenz ignorieren.

    Der Untergang von Völkern kann freilich nicht nur wegen Vernachlässigung der gemeinsamen Verteidigung passieren, sondern auch als Folge von Massenepidemien, Hungersnöten oder Naturkatastrophen.
    Kriege, Hungersnöte und Epidemien gehen jedoch seit der Mitte des 20. Jahrhunderts global massiv zurück. Wissenschaft, Agrarrevolution, Medizin, aber auch das Klügerwerden der internationalen Politik können dafür nicht hoch genug gepriesen werden. Ja, auch der Politik. Im Gegensatz zu allen früheren Jahrtausenden verfolgen global heute nur noch drei Länder eine militärisch territorial-expansive Politik (China, Russland und Türkei), und auch die tun das vergleichsweise vorsichtig.

    Die gleiche Untergangswirkung hat es aber auch, wenn eine Kultur sich nicht mehr vermehrt. In aller Regel ist das freilich kein Gemeinschaftsbeschluss, leben doch fast alle Völker im automatischen Konsens eines kollektiven "Egoismus der Gene" und wollen gemeinsam überleben. Aber auch große Kulturen gehen dann unter, wenn ihre Angehörigen individuell zunehmend aufs Kinderkriegen verzichten. Viele individuelle Entschlüsse wirken dann wie ein kollektiver Gemeinschaftsbeschluss zum gemeinsamen Selbstmord – obwohl es nie einen solchen Beschluss gegeben hat.

    Während die historischen Gründe des Untergangs von Kulturen selten geworden sind, sind gleichzeitig individuelle Fortpflanzungs-Verweigerungen umso folgenreicher geworden. Vor allem in Europa.

    Was sind da die Ursachen? Und: Ist es möglich, ihnen gesellschaftlich entgegenzuwirken?

    An erster Stelle steht zweifellos die Anti-Baby-Pille, die in dieser Periode entwickelt worden ist und die zur Selbstverständlichkeit geworden ist.
    - Hier sind politische Gegenmaßnahmen absolut undenkbar.
    Trotzdem gibt es noch immer sehr viele Abtreibungen. Permissiv gewordene Gesellschaften haben diese unter dem Einfluss eines dominant gewordenen Feminismus teilweise (wie in Österreich durch die Fristenlösung) oder ganz erlaubt.
    - Eine Reduktion der Abtreibungszahlen wäre erreichbar: durch die Pflicht, vor jeder Abtreibung eine unabhängige(!) Beratung der jungen Frauen durchzuführen, die oft eine Schwangerschaft im ersten Moment als Schock erleben. Durch Schaffung einer verpflichtenden Nachdenkphase. Durch Hilfsangebote für abtreibungswillige Frauen. Ein komplettes Verbot aus ethischen Gründen – immerhin ist Abtreibung ja eine Form des Mordes – wird hingegen nur von einer christlichen Minderheit gefordert. Jedoch gibt es einige Indizien, dass eine konservativer und älter werdende Gesellschaft wieder mehr über ein solches Verbot nachdenkt.

    Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts hat sich ein komplett neues Rollenbild für Frauen entwickelt. Während Jahrtausende lang das Kinder-Bekommen absolute Selbstverständlichkeit Nummer eins in weiblichen Lebensentwürfen gewesen ist, ist es heute oft an die dritte Stelle abgesunken. Europäische Frauen haben sich den Männern angeglichen, und geben nun in viel höherem Ausmaß beruflicher Selbstverwirklichung und hedonistischem Spaß Vorrang.

    - Ganz besonders wichtig wäre es etwa, in Schulbüchern wieder mehr den positiven Wert von Kindern und den Sinngewinn durch Familien zu vermitteln, ist doch die reale Unterrichtswelt der letzten Jahre immer stärker auf die Behandlung von Sexual- und Genusstechniken, nicht zuletzt homosexueller Natur, umorientiert worden.

    Das Kinderkriegen wird subjektiv immer mehr als Last und Zwang zur Einschränkung empfunden.
    - Hier ist der neue österreichische Steuerbonus von 1500 Euro pro Kind zweifellos ein richtiger Schritt zum teilweisen Lastenausgleich. Die demographischen Auswirkungen wird man aber erst in ein paar Jahren prüfen können.
    Viele Kinderlose entdecken die großen und vor allem lebenslangen Freuden eines geglückten Familienlebens nur noch dann, wenn sie selber eventuell doch Kinder bekommen. Sonst empfinden sie erst im Alter die Leere eines Lebens ohne Kinder.
    - Daher sollten auch die Familienverbände nicht immer nur die finanziellen Belastungen durch Kinder betonen. Das ist zwar eine legitime Botschaft an die Politik. Das kommt aber primär als negative Botschaft bei allen potenziellen Eltern an.
    Der historisch wichtigste ökonomische Grund, warum Menschen einst Kinder in die Welt gesetzt haben, war der Bedarf an mittätigen Arbeitskräften in der Landwirtschaft.
    - Das ist heute quantitativ völlig unbedeutend – wenngleich Bauern noch immer die kinderfreudigste Berufsgruppe sind.

    Der in vielen Kulturen auch heute noch wichtigste rationale Grund, eigene Kinder zu haben, ist die Vorsorge fürs eigene Alter. Dieser Generationenvertrag ist durch den sozialistischen Wohlfahrtsstaat jedoch gebrochen worden:
    Erstens ist die Betreuung der Alten vielfach auf den Staat abgewälzt worden.
    Zweitens ist in den letzten Jahren sogar die Verpflichtung von Kindern abgeschafft worden, zu den Betreuungskosten der eigenen Eltern etwas beizutragen (umso lobenswerter sind jene vielen Frauen und wenigen Männer, die trotzdem weiterhin die eigenen Alten selber pflegen und sie nicht abschieben).
    Und drittens haben Kinderlose in der Berufszeit mehr Versicherungs-Ansprüche ansammeln können als jene, die Kinder betreut haben. Sie profitieren also dann von der Leistung der Kinder der Anderen. Das ist zutiefst ungerecht.
    - Die Altersversorgung ist daher der weitaus wichtigste Ansatzpunkt für politische Reformen zur Verhinderung des Aussterbens. Seit der ersten schwarz-blauen Periode wirken sich immerhin erstmals Kinderbetreuungsjahre von Müttern ein wenig pensionsverbessernd aus. Das kann aber nur ein erster Schritt gewesen sein. Denn das Ziel muss sein, es ins Bewusstsein aller potenziellen Eltern zu bringen: Das Großziehen von eigenen Kindern wirkt sich signifikant und vor allem im Vergleich zu Kinderlosen (die ja privat viel mehr ansparen können!) positiv auf die eigene Pension aus.

    Viele Kulturen – insbesondere die islamisch geprägten – haben den Menschen eingeimpft, dass intensive Fortpflanzung oberste religiös-kulturelle Pflicht ist, um die eigene Kultur/Religion/Nation zum Sieg zu führen.
    - Solange bei den autochthonen Europäern hingegen jeder Wunsch nach mehr Kindern als Beitrag zum Überleben der eigenen Kultur sofort von linken Stänkerern als "Mutterkreuz-Denken" verhöhnt wird, werden die Europäer jedenfalls aussterben.

    https://www.andreas-unterberger.at/2018/...ht-mehr-kommen/
    Dieser Text ist in ähnlicher Form im Magazin für Querdenker "Alles Roger?" erschienen:www.allesroger.at

  • Die Scheinheiligkeit des WestensDatum04.11.2018 13:40
    Thema von Hemma im Forum Diskussionsplattform p...

    Unter diesem Titel erschien heute in der österr. Kronenzeitung ein Artikel von Dr. Tassilo Wallentin



    Plötzlich empört sich die westliche Welt über Saudi-Arabien wegen der Ermordung des Journalisten Khashoggi. Die Scheinheiligkeit ist nicht zu überbieten: Saudi-Arabien und sein religiös-industrieller Sektor gelten als Wiege des Radikal-Islamismus. Das Land tritt Menschenrechte mit Füßen. Aber wegen lukrativer Waffen- und Ölgeschäfte schaut der Westen weg.

    Der Abschlussbericht über die Terroranschläge vom 11.September steht bis heute unter Verschluss. Denn er soll schwerste Vorwürfe gegen den wichtigsten Verbündeten des Westens im Nahen Osten enthalten: Saudi-Arabien. 15 von 19 Attentätern waren saudische Staatsbürger. Saudi-Arabien soll den „islamistischen Terror auf US-Boden finanziert und systematisch unterstützt haben“. Das sagte Bob Graham – ehemaliger US-Senator und Leiter des Geheimdienstausschusses. Um die Rolle der USA im Nahen Osten sowie Öl- und Waffenexporte nicht zu gefährden, soll bereits die Bush-Regierung hierüber Stillschweigen angeordnet haben.

    Saudi-Arabien und sein religiös-industrieller Sektor sind die geistige Wiege des radikalen Islamismus, mit dem auch Europa zu kämpfen hat. Der Salafismus wird von dort aus mit enormen finanziellen Mitteln weltweit verbreitet. Saudi-Arabien finanziert Moscheen, Zeitungen, Fernsehstationen, Sender und Vereine, die Radikal-Islamismus propagieren. Die „New York Times“ titelte schon vor drei Jahren spöttisch: „Saudi-Arabien, ein IS-Staat, der es geschafft hat“.

    Die ultra-reaktionäre Öl-Monarchie war nie zimperlich. 2003 ließ man ein abtrünniges Mitglied der Königsfamilie betäuben und per Flugzeug aus der Schweiz entführen. 2017 soll es sogar zur Entführung des libanesischen Premierministers gekommen sein. Die jetzige Ermordung des Journalisten Khashoggi im saudischen Konsulat in Istanbul wäre niemandem aufgefallen, wenn türkische Behörden den Skandal nicht an die Öffentlichkeit gebracht hätten. Saudi-Arabien sitzt weiter im UN-Menschenrechtsrat – trotz verheerender Menschenrechtslage. Die renommierte „Neue Zürcher Zeitung“ listete Beispiele auf:

    Ein 17-Jähriger wurde in Einzelhaft gesperrt, gefoltert und zum Tode verurteilt, weil er gegen das Königshaus demonstriert hat.
    Ein Damenschneider wurde von der saudischen Polizei zu Tode geprügelt, weil er Frauenkleider getragen hat.
    Ein Blogger wurde zu 10 Jahren Haft, 1.000 Peitschenhieben und 194.000 Euro Strafe verurteilt, weil er im Internet Religionsfreiheit gefordert hat. Er sitzt mit 30 Häftlingen in einer Zelle, die nur 20 m2 groß ist.
    Ein Journalist erhielt sieben Jahre Haft, weil er für Frauenrechte geworben hat.
    „Möge Gott ihre Herzen zusammenbringen – für das Wohl der Menschen“, twitterte ein Imam, um für Frieden mit Katar zu werben. Er sitzt seit einem Jahr in Haft. Der Staatsanwalt fordert die Todesstrafe.

    Die USA haben Ölreserven und Militärstützpunkte in Saudi-Arabien. Erst im April haben sie den Saudis Artillerie-Systeme für 1,31 Milliarden Dollar verkauft.
    Briten, Franzosen, Deutsche, Italiener und Spanier sind nach den USA die größten Waffenlieferanten.
    Der Westen heuchelt wegen Khashoggi, wird aber die Sonderstellung Saudi-Arabiens nicht in Frage stellen.

    Wie sagte Nahost-Experte Peter Scholl-Latour: „Mit den Waffenlieferungen schneiden wir uns ins eigene Fleisch. Die ganzen Hassprediger, die wir haben, kommen aus Saudi-Arabien, die sind dort ausgebildet worden und das ist die fünft Kolonne, die wir bei uns haben.“

  • Die Letzten DingeDatum02.11.2018 16:17
    Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Glaubensverkündigung im ORF am Fest Allerheiligen durch einen ehemaligen Jesuiten:

    Seine letzten Sätze: "Der Tod ist das Ende meines Lebens. Ich lebe nicht weiter. Aber das, wofür ich gelebt habe, das endet natürlich nicht damit, dass ich sterbe."

    Kein Wort von der unsterblichen Seele

    Die Sendung ist noch einige Tage in der ORF-Mediathek zu hören.
    https://tvthek.orf.at/profile/Feierabend...redner/13993904

  • Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Danke lieber Aquila für Deine wertvollen Ausführungen!

    Gestern fragte mich unser jüngstes Enkelkind: "Oma, wie stellst Du Dir den Himmel vor?"
    Da musste ich eine Weile nachdenken, um eine kindgerechte Antwort zu geben, denn die Kleine offenbarte mir, sie sehe sich auf einer Wolke schweben...; von einer ersehnten Begegnung mit unserem Herrn, den Engeln und Heiligen meinte sie nichts, nur, dass sie ihre Uroma sehen werde, die eine sehr gläubige und gute Frau war.
    Die nächste Frage war dann, ob es im Himmel auch etwas zu essen gäbe .

    Welch breites Aufgabengebiet wäre da für den Religionsunterricht gegeben und in erster Linie natürlich für das Elternhaus!

    LG., Hemma

  • Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Lieber Benedikt!

    Als Großmutter bin ich selbst fassungslos über die Verführung unserer Kinder/Jugend, die ein unerträgliches Mass erreicht hat. Leider sehen Eltern die Folgen oft erst, wenn es schon zu spät ist, weil sie zuviel im Alltagsstress gefangen und dadurch uninformiert sind. Oder sie sind selbst auf Irrwegen, was dann umso tragischer ist.
    Ich hoffe doch, es gibt noch Schulen/Lehrer, die diesen Unsinn nicht mitmachen, bei uns am Land (Österreich) dürfte es noch etwas besser sein, zumindest was die Kindergärten und Grundschulen betrifft.

    Hinweisen möchte ich auf den Freundeskreis Maria Goretti
    https://www.freundeskreis-maria-goretti.de/, der noch viele Unterstützer bräuchte und die wertvollen Schriften und Vorträge von Frau Christa Meves u. Frau Gabriele Kuby.

    LG., Hemma

  • Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Ein erschütternder Bericht zur staatlichen Sexualerziehung unserer Kinder:

    https://fassadenkratzer.wordpress.com/20...eller-vielfalt/

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