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  • Die Ziele der Homosexuellen-BewegungDatum17.06.2018 14:58
    Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Ein katholischer Priester aus Salzburg hat sich erlaubt, in seinen Unterlagen zum Firmunterricht festzuhalten, dass ein homosexueller Akt lt. Katechismus Sünde ist.
    Die Folge war ein Aufstand von Eltern, Beschwerden beim Bürgermeister, der sich an den Bischof wandte und zu guter Letzt eine Meldung des ORFs in den Nachrichten über diesen Priester, der mittelalterliche Ansichten vertrete.
    http://salzburg.orf.at/news/stories/2918931/
    Eine grüne Politikerin sandte gar einen Brief an Kardinal Schönborn:
    https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_...f-an-schoenborn
    Ich wüsste, gerne, ob und was er ihr antworten wird

  • Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Ohne Familien ist Europa tot
    Autor: Andreas Unterberger


    Wer Europa vernichten will, muss seine Familien zerstören. Genau das ist in den letzten 50 Jahren in bedrohlichem Ausmaß passiert. Dabei sind Familien gleich in zweifacher Hinsicht das stärkste und wichtigste Gegengift gleich zu zwei tödlichen Bedrohungen:
    Erstens als Gegenpol zum Übermächtig- und Totalitärwerden der politischen Macht.
    Zweitens als entscheidende Drehscheibe für die Weitergabe der kulturellen Identität.

    Wie wichtig Familie als Gegenpol zum Staat ist, hat sich während der zwei großen Totalitarismen des 20. Jahrhunderts gezeigt. Sowohl Nationalsozialismus wie Kommunismus haben nur in den Familien (und mancherorts der christlichen Religion) echte Gegenpole gefunden, an denen sie sich die Zähne ausgebissen haben. Wohl haben beide Systeme versucht, Kinder und Jugend gegen ihre Eltern aufzuhetzen. Aber es ist ihnen meist nicht gelungen. Viele Familien sind sogar durch den äußeren Druck zusammengeschweißt worden.

    Mindestens genauso bedeutsam wie als Gegenpol zum Staat ist die Rolle der Familie als Träger der Kultur, als Weitergeber von Werten und Identitätsträger der europäischen Zivilisation. Gewiss gibt es etliche Europäer, die im dumpfen 68er Zeitgeist eine Erhaltung dieser Identität ablehnen, die die westliche Kultur verachten, die mit christlich-jüdischen Werten und Traditionen nichts anfangen. Dahinter steht ein katastrophaler Denkfehler: nämlich der Glaube, dass sich europäische, alpenländische, österreichische Identität in Lederhosen und Jodler, in Krawatten und "Grüß Gott"-Sagen, in Kirchenglocken und angeblichen "Sekundär"-Tugenden wie Fleiß und Disziplin erschöpft.

    Was für ein Unsinn. Das Wesentliche Europas geht viel tiefer. Es besteht insbesondere in

    der Herrschaft des Rechts,
    der Menschenwürde,
    dem Bekenntnis zu Wert und Individualität jedes Einzelnen,
    der Gleichberechtigung der Frau,
    der Gewaltenteilung,
    den Grundrechten des Bürgers gegen den Staat,
    dem Wissen um die Notwendigkeit von breiter Bildung und reflektierender Kultur,
    wie auch einer über alle Vorurteile siegenden Wissenschaft.

    All diese Werte sind im europäisch-amerikanischen Kulturkreis entstanden und leben vielfach bis heute nur dort. Gewiss oft mit Defiziten und Problemen, aber insgesamt dramatisch besser als überall sonst. All diese Werte sind auf dem Humus von christlich-jüdischer Religion, von griechisch-römischer Antike und von europäisch-amerikanischer Aufklärung gewachsen. Umgekehrt bedeutet eine Zerstörung europäischer Identität auch zwangsläufig eine Zerstörung all dieser Errungenschaften.

    Der entscheidende und absolut unersetzliche Wurzelgrund für die Weitergabe all dieser Werte ist die Familie. Nur sie vermittelt wirksam Haltungen und Überzeugungen. Nur familiär vermittelte Identitäten werden wirklich internalisiert. Nur die Familie kann erreichen, dass all das an junge Menschen weitergegeben wird. Das können weder Verfassungen, Politikerreden noch "Wertekurse". Zwar hinterfragen junge Menschen in den Pubertätsjahren vieles kritisch, später aber übernehmen sie meist die ihnen vorgelebten und durch viele Jahre glaubwürdig vermittelten Werte.
    Natürlich gibt es Familien, die an dieser Aufgabe scheitern, die selbst kaputt sind. Das kann dann zum Kaputtgehen der nächsten Generation führen, wenn nicht ersatzweise funktionierende Adoptiv- oder Pflegefamilien diese Aufgabe erfüllen oder gleichaltrige Freunde, die wieder von ihren eigenen Familien geprägt worden sind.

    Wer glaubt, diese grandiose Rolle der Familie ersetzen zu können, ist schlicht dumm, der ignoriert alle Erfahrungen der Menschheit. Immigranten etwa leben immer primär die Prägung durch ihre eigenen Familien weiter. Es ist nicht mehr als ein hilfloser Versuch, das durch ein paar Tage eines "Wertekurses" ändern zu wollen.

    Genau die für Europas Entwicklung so wichtige Familie steckt aber heute selbst in einer letalen Krise. Das beweist insbesondere der Blick auf die katastrophale Geburtenentwicklung der letzten 50 Jahre.
    Wenn in jeder Generation kaum mehr als die Hälfte der für den Erhalt einer Bevölkerung notwendigen Kinder zur Welt kommt, dann geht mit jeder Generation fast die Hälfte der bisherigen Identität verloren (wer jetzt entgegnen möchte, die Geburtenrate wäre ja statt der für die Erhaltung der Balance notwendigen 2,1 Kinder pro Frau eh nur auf im Schnitt 1,4 Kinder abgesunken, der vergisst, dass in diesen 1,4 ja schon sehr viele Kinder der Migrantenmütter enthalten sind, die weder imstande noch willens sind, europäische Wert an die Kinder weiterzugeben).

    Ein aus der Distanz urteilender Historiker würde dazu nüchtern festhalten: Die europäische Kultur ist nicht die erste der Weltgeschichte, die untergeht. Sie dürfte freilich die erste sein, die geradezu gezielt Selbstmord begeht.

    Warum tut sie das, werden viele fragen. Warum kommen trotz der weitaus besten medizinischen Fortschritte seit den 70er Jahren so viel weniger Kinder zur Welt? Da spielen mehrere Entwicklungen zusammen. Die wichtigsten:

    1, Hauptursache ist, dass es zum ersten Mal in der Geschichte ökonomisch ein Nachteil geworden ist, Kinder zu bekommen. Man braucht sie nicht mehr als Arbeitskräfte.
    2. Die eigene Altersversorgung ist nicht mehr von Kindern abhängig. Ganz im Gegenteil: Mütter bekommen wegen der Jahre der Kinderbetreuung eine niedrigere Pension.
    3.Dazu kommt ein Dreivierteljahrhundert steigenden Wohlstands, der einen kurzsichtigen Hedonismus einer Ego-Generation geschaffen hat.
    4.Potenzielle Eltern sehen nur noch die Belastung durch die Kinderaufzucht in genau jener Lebensphase, da sie selbst Karriere machen und das Leben genießen wollen.
    5.Zugleich hören sie das ständige Jammern der Familienverbände über die Benachteiligung der Familien.
    6.Christlich geprägte Menschen erkennen überdies, dass die Religiosität der Gesellschaft drastisch abgenommen hat, dass das Aussterben der Familien wohl auch mit der hohen Zahl der Abtreibungen zusammenhängt, die ja medizinisch viel sicherer und genau seit den 70er Jahren strafrechtlich problemlos geworden sind.
    7.Im deutschsprachigen Raum ist das Kinderbekommen durch die NS-Zeit zusätzlich diskreditiert, die Soldaten zu produzieren befohlen hatte.
    8. Überdies wird Frauen ein schlechtes Gewissen eingejagt, wenn sie Freude an Kindern haben und einige Jahre diesen widmen statt der Wirtschaft – die nach den tüchtigen (autochthonen) Frauen giert und nicht erkennt, dass ihr genau dadurch in Zukunft die qualifiziertesten Mitarbeiter fehlen werden.
    9.Dazu kommt eine Vielzahl von Familienzerstörungsaktionen durch linke Ideologien:

    ° Siehe der Druck Richtung Ganztagsschule, dessen Hauptzweck eine Attacke auf die Familien ist.
    ° Siehe die in den 70er Jahren erfolgte Abschaffung der steuerlichen Berücksichtigung von Kindern, worauf der Mittelstand sofort weniger Kinder bekommen hat.
    ° Siehe die absurden Vorgaben durch EU und OECD, dass auch schon Zweijährige in Hort und Kindergarten gehen sollen.
    ° Siehe die immer mehr überhand nehmende Schwulenpropaganda, die Kindern einzureden versucht, dass Homosexualität – damit auch der Verzicht auf eigene Kinder – ein positives Alternativkonzept zur Familie wäre.
    Aber freilich: Niemand der an diesen Entwicklungen Mitverantwortlichen wird zugeben, dass er die Folgen gewollt – oder auch nur verstanden hätte …

    https://www.andreas-unterberger.at/2018/...ist-europa-tot/
    Dieser Text ist in ähnlicher Form im Magazin für Querdenker "Alles Roger?" erschienen: www.allesroger.at

  • kultureller Niedergang in ÖsterreichDatum02.06.2018 11:25
    Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Zum heute in Wien stattfindenden Life-Ball ein Gastbeitrag bei Andreas Unterberger:

    Aids-Kranke und gewöhnliche Kranke

    01. Juni 2018 17:52 | Autor: Günter Frühwirth

    Die Hype rund um den kommenden Lifeball ist nicht mehr zu übersehen, fahren doch auch schon die Wiener Straßenbahnen mit den Regenbogenfähnchen beflaggt und tagtäglich überbieten sich die Medien in Vorberichten.

    Auch beim Sommernachtskonzert in Schönbrunn des Wrabetz-ORF (oder war es doch ein Konzert der Wiener Philharmoniker?) musste der Ballorganisator Keszler natürlich in der ersten VIP-Reihe zwischen zwei ÖVP-Regierungsmitgliedern sitzen und mindestens dreimal groß ins TV-Bild kommen …

    Höhepunkt des diesjährigen Lifeballs ist die Trapp-Hochzeit in der Kathedrale des Wiener Rathauses von Conchita mit einem Theaterdirektor Föttinger. Nein, keine wirkliche Hochzeit, sondern nur eine zum Gaudium des an- und ausgezogenen Publikums. Conchita spielt die bärtige Braut, die aus dem Nonnenkloster in die Trapp-Familie geholte Kinderfrau Maria. Und Herr Föttinger stellt den 100-prozentigen Katholiken und Patrioten Baron von Trapp dar.

    Ob die lebenden Nachfahren der Trapp-Familie als Ehrengäste geladen wurden weiß ich nicht – noch weniger, ob sie so eine Einladung gleich in den Papierkorb geschmissen hätten.

    So weit zur Einleitung des für die medizinische Forschung und Behandlung von Patienten so wichtigen Charity Events.

    Jetzt aber noch ein paar Fakten:

    Geschätzte zwei MillionenMenschen leiden in Österreich an irgendeiner Form einer Rheumaerkrankung;
    Geschätzte zwei Millionen sind in Österreich Allergie-Patienten (von Birken- und Gräserpollen, über Stauballergien bis zu Nahrungsunverträglichkeiten);
    Etwa 600.000 Österreicher sind Diabetiker;
    Ca. 330.000 Österreicher sind oder waren von einer Krebserkrankung betroffen;
    130.000 Österreicher sind an Demenz erkrankt – und es werden täglich mehr;
    Und: etwa 12.000 – 15.000 Österreicher sind HIV-positiv, mit ca. 1.250 Aids-Patienten.
    Da ist es doch völlig richtig, dass sich der größte Charity-Event mit größter öffentlicher Unterstützung der hier zuletzt genannten Kranken annimmt. Wen kümmern denn schon zwei Millionen Rheumakranke, zwei Millionen Allergiker, 600.000 Diabetiker, 330.000 Krebskranke oder gar die zehntausenden Dementen?

    Bitte, nicht darüber nachdenken! Weiteres Nachdenken könnte Ihren Blutdruck erhöhen ...

    Dr. Günter Frühwirth ist Jurist und begeisterter Bahnfahrer. Die gesellschaftspolitische Entwicklung Österreichs verfolgt er mit aktivem Interesse.


    Ein weiterer Artikel zu diesem Thema:
    https://www.andreas-unterberger.at/2018/...walpurgisnacht/

    Dazu nimmt der Theologe Mag. Wolfgang Schrems folgend Stellung:

    "In dieser postmodernen Walpurgisnacht manifestiert sich die fatale Krise des postmodernen Seins-Entwurfes: Als manisch-obsessive Absage an Vernunft und Zweckrationalität greift der Life-Ball im Sinne einer archaisch-mystisch-irrationalen Regression ins Vor-Zivilisatorische zurück."

    Der "postmoderne Seins-Entwurf" ist vor allem diabolisch, er entwirft eigentlich nicht etwas sinnvolles und gutes, sondern er "wirft durcheinander" (diaballei).

    Daß der diesjährige Death-Ball explizit den Glauben verhöhnt, zeigt den eigentlichen Urheber dieser "postmodernen Walpurgisnacht", wie es Elmar Forster richtig sagt.
    In dieser "manisch-obsessiven Absage an Vernunft und Zweckrationalität" herrscht ein letztlich verzweifeltes Lebensgefühl. Die Reste des Gewissens sind noch aktiv und sie sind extrem schmerzhaft.

    Jede Erinnerung an das Offenkundige, nämlich dass der menschliche Leib nicht für die Perversion geschaffen ist, macht dieses Milieu rasend. Man sollte dort aber die Stimme des Gewissens hören. Es kommt der Tag, da es zu spät sein wird.

  • Kinder und ComputerspieleDatum01.06.2018 11:30
    Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Danke, lieber Sel, dass Du das Thema wieder aufgegriffen hast!

    Man kann Eltern und Erziehungsberechtigte nicht genug warnen vor dem ganzen Müll, mit welchem die Kinder da überschüttet werden.
    Hört man den Kindern zu (erlebe ich auch in öffentl. Verkehrsmitteln immer wieder), sprechen sie hauptsächlich von Computerspielen oder sind damit beschäftigt. Sie verlieren den Bezug zur realen Welt.
    Man hört auch immer öfters bei kriminell gewordenen Jugendlichen, sie seien in ihrer Freizeit in die Internetwelt untergetaucht, wie z.B. der 16jährige Mädchenmörder von Wien.
    Nötige Ansprechpartner - wie die Mütter - sind leider meistens beruflich oder sonst mit ihrer Selbstverwirklichung beschäftigt.

    LG., Hemma

  • Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Die härteste Kritik an den Plänen der Mehrheit der deutschen Bischofskonferenz kommt jetzt von Erzbischof Charles Chaput, Erzbischof von Philadelphia.

    In einem Artikel bei „First things“ warnt er vor der anscheinend unaufhaltsam in Gang gesetzten Entwicklung und ihren Folgen. Nach einer nicht nur für amerikanische Leser hilfreichen Einführung, die einen großen Bogen von Luthers Abwendung von der katholischen Lehre vor 500 Jahren zur Gegenwart schlägt, fasst der Erzbischof die öffentliche Kritik an seinen deutschen Amtsbrüdern folgend zusammen:

    Wenn die Eucharistie wirklich Zeichen und Wirkkraft der kirchlichen Einheit ist – bedeutet dann eine Veränderung der Zulassungsbedingungen zur Kommunion nicht faktisch eine Neubestimmung dessen, Wer und Was die Kirche ist?
    Ob beabsichtigt oder nicht wird der deutsche Vorschlag genau dazu führen. Er bedeutete den ersten Schritt zur Öffnung der Kommunion für alle Protestanten oder alle Getauften, denn die Ehe kann letzten Endes nicht der einzige Grund sein, Nicht-Katholiken zur Kommunion zuzulassen.

    Kommunion setzt einen gemeinsamen Glauben und ein gemeinsames Credo voraus; dazu gehört auch der übernatürliche Glaube an die Realpräsenz Jesu Christi in der Eucharistie und die sieben Sakramente, wie sie seit unvordenklicher Zeit von der katholischen Kirche anerkannt werden.
    Indem er das zur Disposition stellt, übernimmt der deutsche Vorstoß de facto einen protestantischen Begriff vom Wesen der Kirche. Die Taufe und der Glaube an Christus scheinen auszureichen, nicht die Annahme der Geheimnisse des Glaubens, wie sie von der katholischen Tradition und den Konzilien der Kirche verstanden werden.
    Wird vom protestantischen Ehepartner der Glaube an die heiligen Weihen verlangt, so wie die katholische Kirche sie versteht, und wie er die logische Voraussetzung des Glaubens an die Konsekration von Brot und Wein als der Leib und das Blut Christi darstellt? Oder gehen die deutschen Bischöfe davon aus, dass das Sakrament der heiligen Weihe nicht von der apostolischen Sukzession abhängt? In diesem Fall hätten wir es noch mit einem viel tiefer gehenden Irrtum zu tun.

    Der deutsche Vorschlag zerreißt die lebensnotwendige Verbindung zwischen Kommunion und sakramentaler Beichte. Offenbar sieht er nicht vor, von protestantischen Ehepartnern das Bekenntnis schwerer Sünden in der Beichte vor dem Zugang zur Kommunion zu verlangen. Doch das steht im Widerspruch zur seit unvordenklichen Zeiten geübten Praxis, zum ausdrücklichen Dogma der Kirche, wie es vom Konzil von Trient und im modernen Katechismus der katholischen Kirche gelehrt wird und zum ordentlichen Lehramt. Das läuft letzten Endes auf eine Protestantisierung der katholischen Sakramententheologie hinaus.

    Wenn die Lehre der Kirche ignoriert und neuverhandelt werden kann, selbst wenn diese Lehre auf einem Konzil – in diesem Falle Trient – definiert worden ist, können dann alle Konzilien historisch relativiert und neu verhandelt werden? Viele moderne liberale Protestanten bezweifeln die auf dem Konzil von Nikäa festgestellte Lehre von der Gottheit Christi oder lehnen sie als historische Erblast rundweg ab.
    Müssen protestantische Ehepartner an die Gottheit Christi glauben? Und wenn sie an die Realpräsenz Christi im Sakrament glauben müssen, warum müssen sie dann nicht den Glauben an das Sakrament der Weihe und das Sakrament der Buße teilen? Und falls sie all das glauben – warum werden sie dann nicht aufgefordert, zum äußeren Zeichen ihrer vollen Einheit katholisch zu werden?

    Wenn Protestanten zur katholischen Kommunion zugelassen werden, bleibt es dann Katholiken weiterhin untersagt, an der protestantischen Kommunion teilzunehmen? Falls ja – mit welcher Begründung? Falls aber nein – bedeutet das dann nicht, daß die katholische Lehre von den heilgen Weihen und der Voraussetzungen der gültigen Eucharistie falsch ist – und daß dementsprechend die protestantische Vorstellung wahr wäre?
    Wenn es jedoch nicht die Absicht der Interkommunion ist, die Gleichwertigkeit der katholischen und der protestantischen Eucharistiefeier zum Ausdruck zu bringen, dann führt praktizierte Interkommunion die Gläubigen in die Irre. Wäre das nicht ein Lehrbuchbeispiel für die „Verursachung von Ärgernis“? Und würde das nicht von vielen als eine mögliche Form der Täuschung oder der Verschleierung allzu strenger Lehren aus ökumenischen Rücksichten betrachtet? Doch Einheit ist nicht das Ergebnis eines Prozesses sein, , der die Substanz unserer Differenzen systematisch verschleiert.

    Das Fazit, das der Erzbischof aus alledem zieht, ist vernichtend:

    Der Kern des deutschen Vorschlages zur Interkommunion liegt darin, eine gemeinsame Teilnahme an der heiligen Kommunion zu ermöglichen, obwohl es keine tatsächliche kirchliche Einheit gibt. Das ist ein direkter Schlag gegen das Zentrum der Wahrheit des Eucharistiesakraments, denn die Eucharistie ist ihrem Wesen nach der Leib Christi. Und der ‚Leib Christi‘ ist einmal die tatsächliche und wesentliche Anwesenheit Christi unter den Gestalten von Brot und Wein sowie gleicherweise die Kirche selbst, die Gemeinschaft der Gläubigen in der Einheit mit Christus als ihrem Haupt.
    Die Eucharistie zu empfangen ist die feierliche und öffentliche Bekundung vor Gott und in der Kirche, daß man in der Einheit sowohl mit Jesus Christus als auch mit der sichtbaren Gemeinde der Eucharistiefeier steht.

    Daher besteht eine tiefe innere Verbindung zwischen dem „in Gemeinschaft stehen“ (beeing in communion) mit einer Gemeinde und dem „Empfang der Kommunion“ (receiving communion) in dieser Gemeinde. Diese Realitäten stehen in enger wechselseitiger Beziehung zueinander. (…)

    Hier eine Unwahrheit in den hochfeierlichen Augenblick der Begegnung mit Jesus in der Eucharistie einzuführen, im äußeren Verhalten zu behaupten „Ich bin ein Mitglied dieser Gemeinschaft“ während man belegbar nicht ein Mitglied dieser Gemeinschaft ist – das ist eine Lüge und daher eine schwere Beleidigung Gottes.

    von Benedictus Decimus
    auf Facebook, welcher noch hinzu fügte:

    Die Worte von Erzbischof Chaput aus Philadelphia bilden auch eine unüberhörbare Kritik am Verhalten eines Papstes, der sich seiner Pflicht entzieht und Fragen, zu deren Beantwortung in Übereinstimmung mit der unveränderlichen Lehre der Kirche er berufen ist, als Verhandlungssache an einen runden Tisch überweist, damit niemand Anstoß nehme.

  • Thema von Hemma im Forum Buchempfehlungen

    Ich möchte Euch ein Buch von Peter Dyckhoff empfehlen, welches ich gerade mit Freude und Dankbarkeit lese:



    unter folgendem Link sind auch einige Dateien zu öffnen:
    http://www.peterdyckhoff.de/buch46.html

  • Quiz - Leichte Fragen zur Bibel -Datum17.05.2018 13:08
    Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Wir lesen es bei Lukas 2,1 , lieber Benedikt:

    In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen.


    LG., Hemma

  • Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Zum Thema ein Artikel aus der österreichischen Kronenzeitung vom 6. Mai von Dr. Tassilo Wallentin:

    Europas Weg in den Selbstmord

    Die EU mischt sich jetzt in den Syrien-Krieg ein. Und zwar wegen eines angeblichen Giftgas-Angriffes, der vermutlich nie stattgefunden hat. Die EU-Außenbeauftragte Federica Moherini fordert in einem außenpolitischen Amoklauf öffentlich den Sturz von Präsident Assad und droht Russland. Das ist Europas Weg in den Selbstmord.

    Am 7. April meldeten Aktivisten der Organisation „Weißhelme“ eine mutmaßliche Giftgas-Attacke in einer syrischen Kleinstadt. Es ist mehr als zweifelhaft, dass dieser Angriff überhaupt stattgefunden hat: Denn die „Weißhelme“ sind eine vom britischen Geheimdienst gegründete und mit Radikal-Islamisten sympathisierende Truppe. Wie Prof. Günter Meyer, Leiter des „Zentrums für Forschung zur Arabischen Welt“ an der Universität Mainz, sagt, ist es „Hauptziel der Weißhelme, solche Dinge zu inszenieren und propagandistisch gegen das Assad-Regime einzusetzen.“

    Präsident Assad, der über starken Rückhalt in der Bevölkerung verfügt und den Großteil seines Staatsgebietes wieder fest in der Hand hält, hätte überhaupt keinen Grund gehabt, aus heiterem Himmel 40 Zivilisten ausgerechnet mit Giftgas zu töten und damit einen Militärschlag der Westmächte zu provozieren. Wie auch immer: Die völlig unbewiesene Behauptung der „Weißhelme“ lieferte den USA, Großbritannien und Frankreich den willkommenen Grund, das von Russland unterstütze Syrien mit mehr als 100 Marschflugkörpern zu bombardieren.

    Für Europa ist das brandgefährlich – und zwar aus folgendem Grund: Assad führt einen brutalen Krieg gegen seine Feinde im eigenen Land. Daran besteht kein Zweifel. Aber seine Feinde sind keine „Rebellen“ – zumindest nicht im klassischen Sinn – und am Allerwenigsten sind sie „Demokraten“. Es sind radikale Islamisten und IS-Anhänger, die aus ganz Syrien ein „Islamisches Emirat“ machen wollen. Die Westmächte unterstützen diese Gruppen, weil sie fürchten, dass unter Präsident Assad der Einfluss der Russen in Syrien zu groß werden könnte. Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman bestätigte dies vor drei Wochen in einem Interview mit der Washington Post: „Es gibt die Forderung unserer Verbündeten (Westmächte) , dass wir uns für die Schaffung von Koranschulen, Moscheen und für die Propaganda des Wahhabismus (= radikalste Form des Islamismus) in der islamischen Welt engagieren und dafür unsere finanziellen Mittel einsetzen…um die Sowjetunion (jetzt: Russland) daran zu hindern, ihren Einfluss in der islamischen Welt zu stabilisieren.“

    Mit einem Wort: Um den Einfluss der Russen in der Region zurückzudrängen, nimmt der Westen den Sturz von Assad und die Machtergreifung durch radikale Islamisten in Kauf. Dieser gefährlichen Politik hat sich nun auch die EU-Außenbeauftragte Mogherini verschrieben. Sie fordert öffentlich den Sturz Assads und warnt Russland vor Interventionen in der Region. Frau Mogherini ist offensichtlich ahnungslos oder dumm – oder beides: Denn nach Assads Sturz kommt es sofort zur Machtergreifung durch den IS (und einem Massaker an bis zu 2 Millionen Christen). Für die EU bedeutet das immense Terror-Gefahr und gewaltige Flüchtlingsströme. Den USA ist das egal, denn das Flüchtlings-Chaos traf ja schon bisher nur die dummen Europäer.

    Syrien droht das Schicksal Libyens. Dessen ermordeter Machthaber Gaddafi hatte der EU schon 2011 prophezeit: „Wenn ihr mich bedrängt und destabilisieren wollt,…wird sich folgendes ereignen. Ihr werdet von einer Immigrationswelle aus Afrika überschwemmt werden, die von Libyen aus nach Europa überschwappt. Es wird niemand mehr da sein, um sie aufzuhalten.“

    http://www.tawa-news.com/europas-weg-in-den-selbstmord/

  • Quiz - Leichte Fragen zur Bibel -Datum15.04.2018 15:49
    Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Lieber Benedikt!

    Sieht auf den ersten Blick sehr einfach aus die Frage

    Die Evangelisten berichten über das Leben Jesu, seine Taten und Lehren, aber nicht im Sinne einer lückenlosen Geschichte. Sie wählten unter der Leitung des Hl. Geistes das aus, was für IHREN Leserkreis geeignet war um den Glauben an Jesus Christus zu wecken und zu festigen.
    Der Apostel und Evangelist Matthäus schrieb für die gläubigen Juden,
    der Evangelist Markus (er begleitete den Hl. Paulus auf seiner ersten Missionsreise) besonders für die römischen Christen,
    der Evangelist Lukas (Arzt und ca. 17 Jahre lang Begleiter des hl. Paulus, v. Hl. Petrus getauft) wendet sich an die ganze heidenchristliche Welt.

    Matthäus und Lukas beginnen ihr Evangelium mit der Kindheitsgeschichte Jesu, Markus mit Johannes dem Täufer.

    Der Apostel und Evangelist Johannes, Augenzeuge des Lebens Jesu, und daher mit genauen Angaben von Zeiten, Orten und Personen vertraut, schrieb für die Christen heidnischer Abstammung in Kleinasien.


    LG., Hemma

  • Bekehrungen zum wahren GlaubenDatum15.04.2018 12:31
    Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Frau Alexa Gaspari, die mit ihrem Mann Dr. Christoph Gaspari seit bald 30 Jahren die kath. Zeitschrift "Vision 2000" herausgibt, berichtet in der Nr. 2/2018 unter "Porträt, ein glückseliger Katholik" über die Bekehrung v. Prof. Conrad Artmüller, einem bekannten österr. Dirigenten im Jahr 2007 in Assisi.

    Da der Artikel manchen Lesern vielleicht etwas zu lang ist, hier nur der gekürzte Abschnitt über seinen spirituellen Weg ab 2007:

    Weit weg vom Glauben, der ihn nicht interessiert, spricht ihn, wie gesagt, esoterische Literatur an, ohne dass er allerdings Esoterik praktiziert. 2007 kommt es zum Umschwung in seinem Leben:
    Er reist mit Christine (Ehegattin) in der Karwoche nach Assisi. Es ist ihr großer Wunsch. Sie ist katholisch, gläubig und leidet darunter, dass Conrad nichts von der Kirche wissen will. Aber nach Assisi fährt er gerne mit. Als Tourist interessiert ihn die Stadt, über Franziskus informiert er sich vorher.
    Was er dort sieht, gefällt ihm. Es kommt der Gründonnerstag. Sie gehen in die Vesper nach San Damiano. Ihm gefiel die italienische Sprache – als Dirigent italienischer Opern beherrscht er die Sprache – immer schon sehr. Es wird auch sehr schön gesungen. Für einen Musiker also alles bestens. Doch dann:
    „Auf einmal heißt es: 15 Minuten Stille. 15 Minuten?! Das ist lang. Was mache ich jetzt? Hinausgehen und eine rauchen?“ Er schaut sich um. Die Leute knien, ganz in sich versunken. „Da habe ich begriffen, dass diese Zeit der Stille zum Beten gedacht ist. Und so habe ich halt irgendwie begonnen zu beten. Auf einmal ist da etwas gewesen, das ich als Gnade bezeichne: Ich bin am Schluss wie erschlagen, überwältigt dagesessen...
    Wir sind dann hinaus, hinunter nach Rivotorto gefahren und dort gemeinsam in die Hl. Messe gegangen – mit Tränen in den Augen.“ Beim Abschied von Assisi meint er zu Christine: „Wir kommen wieder, ich aber als Katholik!“
    Ab da setzt die Änderung ein: „Zu Hause bin ich aus der evangelischen Kirche ausgetreten und habe mich auf die Suche gemacht, wie und wo ich katholisch werden könnte.“ ............

    Und zusammenfassend: „Ich bin ein glückseliger Katholik, unendlich dankbar für die Gnade, die mir widerfahren ist und geschenkt wurde, die ich erlebt habe. Ich muss danken für dieses Leben, bin sehr zufrieden. Das hängt sehr mit dem Glauben zusammen. Er lässt einen doch anders handeln und denken. Es fällt dieses Gift weg, mit dem wir uns so oft sonst selbst zudröhnen. Wir sind ja zur Fröhlichkeit aufgerufen. Als Christen sind wir doch aufgerufen, frohe Menschen zu sein!“

    Der vollständige Artikel ist hier nachzulesen:
    http://www.vision2000.at/?nr=2018/2&id=3323

  • Thema von Hemma im Forum Predigten

    Predigt von Pater Francouis Zannini



    Wenn wir das Credo beten, schließen wir diese Verkündigung unseres Glaubens mit folgenden Worten: „Ich glaube an die Auferstehung der Toten und an das ewige Leben“.

    Die Lesungen des 33. Sonntags im Jahreskreis B (Dan 12, 1-3; Ps 15; Hebr. 10, 11 – 14.18) kommentieren diese beiden Glaubensaussagen. Sie zeigen mit der Gewissheit des Evangeliums, dass unser irdisches Leben nur ein Durchgang ist und dass Gott alle Menschen im Paradies erwartet, um sie in seinem Sohn zu verherrlichen und ihnen die ewige Freude der Gottesschau zu schenken. Sie ist der Lohn aller Heiligen, die auf der Erde in Selbstvergessenheit geliebt haben, um die Wahrheit und die Liebe Christi in den Herzen aller Menschen herrschen zu lassen.

    Daniel enthüllt uns durch das Ärgernis, das der Tod für die Juden war, das Heil des Gottesvolkes, das am Gott des Lebens nicht verzweifelt. An Gott zu glauben bedeutet nämlich auf das ewige Leben zu hoffen, das Er ist und dass diejenigen, die für ihn gestorben sind, auf ewig in seiner Liebe leben werden.

    Daniel antizipiert das Jüngste Gericht von Matthäus (25, 31-45) und enthüllt uns, was der Tag der Auferstehung am Ende der Zeiten sein wird, wenn die Toten erwachen, um entweder ins ewige Leben oder in die ewige Schmach und den ewigen Untergang einzugehen. Während wir auf diesen vom Herrn verheißenen Tag warten, den nur der Vater kennt, sagt uns das Evangelium, dass wir Christen eingeladen sind, in Begleitung von Christus, der sein Leben hingegeben hat, um unsere Sünden zu sühnen und uns den Himmel zu öffnen, unseren Weg auf dieser Erde zu gehen.

    Jetzt sitzt er für immer zur Rechten seines Vaters, weil er Seinesgleichen ist und auf den endgültigen Sieg über das Böse wartet, der am Ende der Zeiten eintreten wird. In Erwartung dieses Tages ist Christus der Hohepriester par excellence, der das einzigartige Opfer seines Lebens brachte, um die Menschheit zu retten. Durch sein Opfer hat er uns gereinigt und beruft uns unablässig durch die communio mit Ihm in der Eucharistie zur Vollkommenheit der Liebe.

    So wurde Christus, als er sich am Kreuz opferte, wirklich zum österlichen Menschen, d.h. zum Menschen des Übergangs vom Tod zum Leben, von der Sünde zur Gnade. Christus macht sich zum „Fährmann“ der Menschen und geleitet jeden aus Liebe und in Liebe vom irdischen zum himmlischen Ufer, von dieser vergänglichen Welt zu jener Welt, die nie mehr vergehen wird.

    Jesus, der nun am anderen Ufer steht, wartet einerseits auf das Ende der Welt, um das Böse endgültig zu besiegen und andererseits führt er durch sein einzigartiges Opfer in der Eucharistie jeden dahin, seinen Leib zu essen und sein Blut zu trinken, um die Gnade empfangen, Seiner Wahrheit besser anzuhängen, in Seiner Liebe zu leben und jeden Tag ein Heiliger zu werden, der demütig genug ist, um den Willen Gottes aufzunehmen.

    Als Getaufte haben auch wir Anteil am Priestertum Christi und wir sollen durch unsere Worte und unsere Taten „Fährleute“ für die Menschen sein, Fährleute zum Himmel, trotz widriger Winde auf dieser Welt. Wir haben nichts zu fürchten; Gott ist mit uns und geleitet unser Boot zum Hafen der Ewigkeit.
    Wenn der Evangelist Markus uns die Zeichen für das Ende der Zeit und die großen kosmischen Umwälzungen, die die Wiederkunft des Herrn ankündigen, enthüllt, dann sollen wir nicht beunruhigt sein, sondern nur voll Vertrauen erkennen, dass diese Zeichen die Gegenwart der göttlichen Macht und Transzendenz in der Geschichte „übersetzen“, und dass der Menschensohn, der in Herrlichkeit wiederkommen wird, für alle Menschen ein Bote des Friedens, der Einheit und der Befreiung sein will. Einerseits wird er das Böse zerstören und uns für immer befreien; andererseits wird er alle Auserwählten in seiner ewigen Liebe vereinen und allen „Aposteln der „Seligpreisungen“ die Herrlichkeit des Himmels schenken, die ihre Krone der Gerechtigkeit ist.

    So gesehen soll die Parusie oder das Ende der Zeiten eine Hoffnung und keine Angst für jeden von uns sein. Wenn unser Leben ein ständiges Bemühen war, Christus in unseren Brüdern stets besser zu lieben, was haben wir dann von unserem barmherzigen himmlischen Vater zu befürchten?

    Alle Heiligen, die Christus nicht verleugnet haben und die Ihm in seiner Passion gefolgt sin, um Ihn zu lieben und Seine Liebe zu verbreiten, haben sich darauf gefreut, Ihm endlich von Angesicht zu Angesicht zu begegnen und für immer mit Ihm zu leben.

    So wie die Muttergottes der hl. Bernadette verheißen hat, nicht in dieser, aber in der kommenden Welt glücklich zu sein und wie ihr Sohn Jesus den guten Schächer mit folgenden Worten aufnahm: „Noch heute wirst du mit mir im Paradies sein“, so sollen auch wir von den Worten Jesu über das Jüngste Gericht nicht erschrocken sein. Glauben wir an die Auferstehung der Toten und an das ewige Leben – das verleiht unserem Leben einen Sinn und schenkt uns Hoffnung nach dem Tod.

    Leben wir im Vertrauen und im Frieden Gottes indem wir seinen Sohn Jesus in seiner Armut, seiner Sanftmut, seiner Gerechtigkeit, seinem Erbarmen, seiner Reinheit und seinem Frieden nachahmen.

    Dann werden wir die Seligen des Evangeliums sein, die wie alle Heiligen der Kirche das Himmelreich erben, weil wir mit Christus und für ihn unser Leben verloren haben, um es für immer in Ihm wiederzufinden.

    Aus „Maria heute“, Nr. 556

  • Fest der BarmherzigkeitDatum11.04.2018 23:33
    Thema von Hemma im Forum Vorträge

    Ein Einblick in das Fest der Barmherzigkeit am Barmherzigkeitssonntag 2018 im Kärntner Wolfsberg mit einer eindrucksvollen Ansprache von Pater Karl Wallner aus Heiligenkreuz:

    http://www.pfarre-wolfsberg.at/pfarrlich...monats-april-5/

  • "Die Stunde Jesu" v. Peter DyckhoffDatum29.03.2018 01:39
    Thema von Hemma im Forum Literatur



    "Die Stunde Jesu" möchte den Leser mit kurzen Texten und Bildern anregen, besonders in der vorösterlichen und österlichen Zeit innezuhalten, um Wesentliches zu erfahren.
    Nach der Schrift "Wie hat Jesus gebetet?" ist "Die Stunde Jesu" der zweite Band einer kleinen Reihe, dem noch ein dritter und letzter Band folgen wird.
    Es ist wichtig, unser relativ kurzes Leben auf der Grundlage und der Erfahrung des Bleibenden zu überdenken und eventuell neu einzurichten. Der Text und die Bilder möchten eher das Gefühl als den Intellekt ansprechen.

    Dieses Buch kann als kleiner geist­licher Begleiter die Grundlagen für ein vertieftes Glaubensleben festigen, das nur aus der persönlichen Erfahrung heraus Bestand hat und Nährboden für das ewige Leben ist. Nehmen Sie sich Zeit für Betrachtung und Gebet und schenken diese Zeit dem Schöpfer mit der Bitte, er möge Ihr Inneres bewegen. Sie dürfen sicher sein: Die Liebe Gottes hat Sie längst ergriffen, bevor Sie sie selbst wahrnehmen.

    Die Betrachtung der Hochzeit zu Kana und der letzten Tage Jesu, seines Todes und seiner Auferstehung, schenken uns ein besseres und tieferes Verständnis für die "Stunde Jesu" und ermutigen uns, durchzuhalten - selbst dann, wenn Glaubenserfahrungen noch ausbleiben.
    Vierzig Bilder werden immer wieder unser Lesen unterbrechen und uns zum Innehalten auffordern und dem Aufkommenden Raum geben, angeschaut und angenommen zu werden.

    Dieses Buch möchte erreichen, dass Sie die Auferstehung des Herrn, in die wir alle mit hinein genommen sind, als größtes Gnadengeschenk tief miterleben.

    http://www.peterdyckhoff.de/buch45.html

  • Massenzuwanderung und AsylantenDatum29.03.2018 00:49
    Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Ein aufschlussreicher Artikel aus Österreich, der speziell die Probleme der Integration von Afghanen beschreibt:

    https://www.schlaglichter.at/wer-stoppt-die-gewalt/

  • Pater Pio und die SchulterwundeDatum26.03.2018 00:36
    Thema von Hemma im Forum Vorträge

    Pater Pio und die Schulterwunde, mit Pfarrer Thomas Maria Rimmel:
    http://kathtv.org/nc/kategorien/detail/v...-schulterwunde/

    Gebet von der unbekannten Schulterwunde des Herrn:


    Der Heilige Bernhard, Abt von Clairvaux, fragte im Gebet Jesus Christus, unseren Erlöser und Herrn, welches sein größter körperlicher Schmerz während der Passion gewesen sei.

    Jesus antwortete: "Vom Tragen des Kreuzes hatte ich auf der Schulter eine drei Finger tiefe Wunde und drei blossgelegte Knochen. Diese Wunde hat mir mehr Qual und Schmerz bereitet als die anderen.
    Bei den Menschen aber ist sie nicht bekannt. Doch du enthülle dies den getreuen Christen und wisse, dass jedwelche Gnade, die sie kraft dieser Wunde erbeten werden, ihnen auch gewährt wird.
    Und all jenen, die aus Liebe zu mir den Schmerz dieser Wunde erwägen und mich jeden Tagen ehren mit drei "Vater unser", "Ave Maria" und "Ehre sei dem Vater", werde ich die lässlichen Sünden verzeihen, ich werde nicht mehr an die schweren Sünden denken, sie werden nicht eines plötzlichen Todes sterben,
    zum Zeitpunkt des Todes werden sie von der Jungfrau Maria besucht und mit der Gnade werden sie die Barmherzigkeit erlangen!"


    Lasset uns beten:

    O mein allerliebster Jesus, Du sanftmütiges Lamm Gottes!
    Ich armer und sündiger Mensch bete Dich an und erwäge die äußerst großen Schmerzen Deiner Schulterwunde, die durch das schwere Kreuz, das Du für mich getragen hast, aufgerieben worden ist.

    Ich danke Dir für das unermessliche Geschenk Deiner Liebe, der Erlösung, und erhoffe die Gnaden, die Du jenen versprochen hast, die Deine Passion und die heftigen Schmerzen Deiner Schulterwunde erwägen.

    Jesus, mein Retter, durch Dich ermutigt, das zu erfragen, was ich wünsche, bitte ich Dich um die Gabe des Heiligen Geistes für mich und für die ganze Kirche, sowie um diese Gnade ...(die gewünschte Gnade nennen).

    Gib, dass alles zu Deiner Ehre gereiche und zu meinem Besten, wie es dem Herzen des Vaters wohlgefällt.
    Amen.

    Je drei Vater unser, Gegrüsset seist Du Maria, Ehre sei...

  • Thema von Hemma im Forum Unsere Fürsprecher

    Auf den hl. Andreas Bessette, (1845 - 1937)

    der am 17. Oktober 2010 von Papst Benedikt heilig gesprochen wurde, geht das größte St. Josefs-Heiligtum der Welt in Kanada zurück, welches jährlich von über 2 Millionen Menschen besucht wird.

    https://de.wikipedia.org/wiki/St.-Josephs-Oratorium

    Er wirkte sehr viele Wunder, die er in seiner Verehrung des hl. Josef begründete:

    «Nichts von dem, was ich in Bezug auf die Heilungen tue, kommt von mir. Alles geht vom heiligen Josef aus, der diese außergewöhnlichen Gnaden von Gott erlangt. Ich bin nur ein nichtswürdiges Werkzeug, dessen sich der Patron der Kirche bedient, um Wunder zu wirken, um Leute zu bekehren und sie zur christlichen Vollkommenheit zu erheben
    http://www.kathpedia.com/index.php?title=Andreas_Besette

    Hw. Paul Schuler von KTV, der einmal diesen Gnadenort besuchen konnte, erzählte vor kurzem in seiner Sprechstunde von einer Begebenheit, die er persönlich erlebte.
    Es fand zur Zeit seines Besuches das Requiem eines Bruders der Kongregation vom Hl. Kreuz statt, diesem Orden gehörte auch der Hl. Andreas Bessette an.
    Pfarrer Schuler wunderte sich über eine kleine Krücke, die auf dem Sarg des Verstorbenen lag.
    Bei der Ansprache erfuhr er, welche Bewandtnis es mit dieser Kinderkrücke hatte.
    Der Verstorbene musste als Kind mit einer Krücke gehen und traf einmal den Heiligen Andre Bessette. Zu diesem sagte er, er würde so gerne laufen können wie andere Kinder. Darauf sagte der Heilige: "Beten wir um um Deine Heilung, aber wenn Gott Dich heilt, musst Du ihm auch Dein Leben zur Verfügung stellen."
    Das Kind wurde gesund und trat später in die Kongregation v. Heiligen Kreuz ein.

  • Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Wiener Lehrerin:
    Von 25 Kindern muss man 21 integrieren!

    http://www.krone.at/1662117

  • Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Petition gegen Moscheebau in Kaufbeuren:

    https://www.patriotpetition.org/?na=v&id=61

  • Weltfrauentag 2018Datum07.03.2018 09:54
    Thema von Hemma im Forum Nachrichten

    Zum morgigen Weltfrauentag ein einleitender Abschnitt aus A. Unterbergers Tagebuch und zwei anschließende Kommentare:

    Unsinn bleibt Unsinn, auch wenn er noch so regelmäßig und oft aus fast allen medialen Kanonenrohren trieft. Das trifft ganz besonders auf die ständig verbreiteten feministischen Plattitüden zu. Mit besonderer Ballung werden sie derzeit wieder rund um den von den sowjetischen Kommunisten einst erfundenen Weltfrauentag verbreitet (diese haben ja Alternativen zu den christlichen Feiertagen gebraucht).
    Jeder weiß es, aber niemand traut es sich zu sagen: Bei diesen Feminismus-Plattitüden werden die Fakten völlig verzerrt; eine kleine und ohnedies privilegierte linke Frauenelite rückt ausschließlich ihre eigenen Interessen ins Zentrum; hingegen werden die echten Probleme vieler Frauen völlig ignoriert....

    Fortsetzung:
    http://www.andreas-unterberger.at/2018/0...lich-tun-solle/
    (Die Artikel werden meist nach ein bis zwei Wochen freigeschaltet)


    und hier noch zwei Kommentare:

    simplicissimus

    Diese Frauenpolitik ist durch ihre implizit mitgeförderte Kinderlosigkeit drauf und dran unsere Gesellschaft nachhaltig zu ruinieren. Pardon, hat sie schon ruiniert, wenn man den Ruf nach Import in der Bevölkerungsstatistik fehlender Menschen folgt und mehrheitlich kulturell völlig unpassende, ja dieser Politik konträr entgegenstehende junge Männer importiert.
    Mittlerweile erstickt die eigene Gesellschaft an der verkrampften Immer-weniger-Beziehung der Geschlechter, dem hochgespielten Konkurrenzkampf Mann-Frau und der Erziehung der Bueblein zu Weicheiern und der Aufhussung der vermeintlichen Supergirls.
    Natuerlich hat das nicht nur mit dem linksverbloedetem Zeitgeist zu tun, sondern auch mit dem Wohlstandsbedingten Materialismus, der eine unheilige Symbiose mit dem Neomarxismus eingegangen ist...


    A. F.:

    Der Feminismus ist schlimmer als der Geist des 30-jährigen Kriegs oder des Nationalsozialismus!

    Ja, ich weiß, die Feministen werden jetzt kreischen und brüllen und von Verharmlosung sprechen.
    Ich verharmlose aber nicht. Ich sage nur, der Feminismus ist schlimmer!

    Was ist das schlimmste, was einem Volk passieren kann?
    Wenn es nicht mehr existiert! Das kann durch Tötung und Ausrottung in einem verheerenden Krieg sein, das kann aber auch durch dramatischen Rückgang der Geburtenrate geschehen. Da spritzt zwar kein Blut (abgesehen bei den vielen Abtreibungen) und es dauert auch ein bisschen länger, aber das Ergebnis ist das gleiche: Zuletzt existiert das Volk nicht mehr.

    Im 30-jährigen Krieg wurde ausgiebig gemordet und vernichtet. Im Schnitt wurde das deutsche Volk um 25 % dezimiert, stellenweise sogar bis zu 80 %! Nach dem 2. WK wurden die Deutschen ebenfalls stark reduziert, wenn aber nicht so stark wie im 30-jährigen Krieg.
    Aber die Deutschen haben beide Katastrophen überlebt und sich davon erholt durch Vermehrung.

    Aber den 3. Angriff durch den Feminismus werden sie nicht überleben, denn der ist schlimmer. Der spielt sich im Kopf ab. Und weil kein Blut spritzt, ist der Angriff für viele Denkfaule nicht offensichtlich.

    Im Schnitt bringt die deutsch-österreichische Frau 1.4 Kinder zur Welt, also 0.7 pro Person. D. h. nach einer Generation reduziert sich das Volk auf 70 %, nach 2 auf 49 %, nach 3 Generationen auf 34 %, usw.
    Die Muselfrau dagegen bekommt 4 Kinder, d. h. die Museln verdoppeln sich nach 1 Generation, nach 2 Generationen haben sie sich vervierfacht und nach 3 verachtfacht.
    Nach 3 Generationen gibt es also 8/0.34 = 24-mal mehr Museln als Österreicher!

    Das österreichische Volk löst sich also auf und Schuld daran ist der Geist des Feminismus.

    Dr. Unterberger stellt zwar eine lange Liste mit feministischem Unfug auf und belächelt die meisten Punkte davon.
    Aber diesen (tödlichen) Punkt bespricht er nicht. Das ist fast schon Verharmlosung. So darf man dem Feminismus nicht entgegentreten! Man muss sagen, was er wirklich ist:

    Feminismus ist ein tödliches Virus und wird ein Volk einmal davon befallen, gibt es kein entrinnen mehr!

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