Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

Foren Suche

Suchoptionen anzeigen
  • Quiz - Leichte Fragen zur Bibel -Datum15.04.2018 15:49
    Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Lieber Benedikt!

    Sieht auf den ersten Blick sehr einfach aus die Frage

    Die Evangelisten berichten über das Leben Jesu, seine Taten und Lehren, aber nicht im Sinne einer lückenlosen Geschichte. Sie wählten unter der Leitung des Hl. Geistes das aus, was für IHREN Leserkreis geeignet war um den Glauben an Jesus Christus zu wecken und zu festigen.
    Der Apostel und Evangelist Matthäus schrieb für die gläubigen Juden,
    der Evangelist Markus (er begleitete den Hl. Paulus auf seiner ersten Missionsreise) besonders für die römischen Christen,
    der Evangelist Lukas (Arzt und ca. 17 Jahre lang Begleiter des hl. Paulus, v. Hl. Petrus getauft) wendet sich an die ganze heidenchristliche Welt.

    Matthäus und Lukas beginnen ihr Evangelium mit der Kindheitsgeschichte Jesu, Markus mit Johannes dem Täufer.

    Der Apostel und Evangelist Johannes, Augenzeuge des Lebens Jesu, und daher mit genauen Angaben von Zeiten, Orten und Personen vertraut, schrieb für die Christen heidnischer Abstammung in Kleinasien.


    LG., Hemma

  • Bekehrungen zum wahren GlaubenDatum15.04.2018 12:31
    Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Frau Alexa Gaspari, die mit ihrem Mann Dr. Christoph Gaspari seit bald 30 Jahren die kath. Zeitschrift "Vision 2000" herausgibt, berichtet in der Nr. 2/2018 unter "Porträt, ein glückseliger Katholik" über die Bekehrung v. Prof. Conrad Artmüller, einem bekannten österr. Dirigenten im Jahr 2007 in Assisi.

    Da der Artikel manchen Lesern vielleicht etwas zu lang ist, hier nur der gekürzte Abschnitt über seinen spirituellen Weg ab 2007:

    Weit weg vom Glauben, der ihn nicht interessiert, spricht ihn, wie gesagt, esoterische Literatur an, ohne dass er allerdings Esoterik praktiziert. 2007 kommt es zum Umschwung in seinem Leben:
    Er reist mit Christine (Ehegattin) in der Karwoche nach Assisi. Es ist ihr großer Wunsch. Sie ist katholisch, gläubig und leidet darunter, dass Conrad nichts von der Kirche wissen will. Aber nach Assisi fährt er gerne mit. Als Tourist interessiert ihn die Stadt, über Franziskus informiert er sich vorher.
    Was er dort sieht, gefällt ihm. Es kommt der Gründonnerstag. Sie gehen in die Vesper nach San Damiano. Ihm gefiel die italienische Sprache – als Dirigent italienischer Opern beherrscht er die Sprache – immer schon sehr. Es wird auch sehr schön gesungen. Für einen Musiker also alles bestens. Doch dann:
    „Auf einmal heißt es: 15 Minuten Stille. 15 Minuten?! Das ist lang. Was mache ich jetzt? Hinausgehen und eine rauchen?“ Er schaut sich um. Die Leute knien, ganz in sich versunken. „Da habe ich begriffen, dass diese Zeit der Stille zum Beten gedacht ist. Und so habe ich halt irgendwie begonnen zu beten. Auf einmal ist da etwas gewesen, das ich als Gnade bezeichne: Ich bin am Schluss wie erschlagen, überwältigt dagesessen...
    Wir sind dann hinaus, hinunter nach Rivotorto gefahren und dort gemeinsam in die Hl. Messe gegangen – mit Tränen in den Augen.“ Beim Abschied von Assisi meint er zu Christine: „Wir kommen wieder, ich aber als Katholik!“
    Ab da setzt die Änderung ein: „Zu Hause bin ich aus der evangelischen Kirche ausgetreten und habe mich auf die Suche gemacht, wie und wo ich katholisch werden könnte.“ ............

    Und zusammenfassend: „Ich bin ein glückseliger Katholik, unendlich dankbar für die Gnade, die mir widerfahren ist und geschenkt wurde, die ich erlebt habe. Ich muss danken für dieses Leben, bin sehr zufrieden. Das hängt sehr mit dem Glauben zusammen. Er lässt einen doch anders handeln und denken. Es fällt dieses Gift weg, mit dem wir uns so oft sonst selbst zudröhnen. Wir sind ja zur Fröhlichkeit aufgerufen. Als Christen sind wir doch aufgerufen, frohe Menschen zu sein!“

    Der vollständige Artikel ist hier nachzulesen:
    http://www.vision2000.at/?nr=2018/2&id=3323

  • Thema von Hemma im Forum Predigten

    Predigt von Pater Francouis Zannini



    Wenn wir das Credo beten, schließen wir diese Verkündigung unseres Glaubens mit folgenden Worten: „Ich glaube an die Auferstehung der Toten und an das ewige Leben“.

    Die Lesungen des 33. Sonntags im Jahreskreis B (Dan 12, 1-3; Ps 15; Hebr. 10, 11 – 14.18) kommentieren diese beiden Glaubensaussagen. Sie zeigen mit der Gewissheit des Evangeliums, dass unser irdisches Leben nur ein Durchgang ist und dass Gott alle Menschen im Paradies erwartet, um sie in seinem Sohn zu verherrlichen und ihnen die ewige Freude der Gottesschau zu schenken. Sie ist der Lohn aller Heiligen, die auf der Erde in Selbstvergessenheit geliebt haben, um die Wahrheit und die Liebe Christi in den Herzen aller Menschen herrschen zu lassen.

    Daniel enthüllt uns durch das Ärgernis, das der Tod für die Juden war, das Heil des Gottesvolkes, das am Gott des Lebens nicht verzweifelt. An Gott zu glauben bedeutet nämlich auf das ewige Leben zu hoffen, das Er ist und dass diejenigen, die für ihn gestorben sind, auf ewig in seiner Liebe leben werden.

    Daniel antizipiert das Jüngste Gericht von Matthäus (25, 31-45) und enthüllt uns, was der Tag der Auferstehung am Ende der Zeiten sein wird, wenn die Toten erwachen, um entweder ins ewige Leben oder in die ewige Schmach und den ewigen Untergang einzugehen. Während wir auf diesen vom Herrn verheißenen Tag warten, den nur der Vater kennt, sagt uns das Evangelium, dass wir Christen eingeladen sind, in Begleitung von Christus, der sein Leben hingegeben hat, um unsere Sünden zu sühnen und uns den Himmel zu öffnen, unseren Weg auf dieser Erde zu gehen.

    Jetzt sitzt er für immer zur Rechten seines Vaters, weil er Seinesgleichen ist und auf den endgültigen Sieg über das Böse wartet, der am Ende der Zeiten eintreten wird. In Erwartung dieses Tages ist Christus der Hohepriester par excellence, der das einzigartige Opfer seines Lebens brachte, um die Menschheit zu retten. Durch sein Opfer hat er uns gereinigt und beruft uns unablässig durch die communio mit Ihm in der Eucharistie zur Vollkommenheit der Liebe.

    So wurde Christus, als er sich am Kreuz opferte, wirklich zum österlichen Menschen, d.h. zum Menschen des Übergangs vom Tod zum Leben, von der Sünde zur Gnade. Christus macht sich zum „Fährmann“ der Menschen und geleitet jeden aus Liebe und in Liebe vom irdischen zum himmlischen Ufer, von dieser vergänglichen Welt zu jener Welt, die nie mehr vergehen wird.

    Jesus, der nun am anderen Ufer steht, wartet einerseits auf das Ende der Welt, um das Böse endgültig zu besiegen und andererseits führt er durch sein einzigartiges Opfer in der Eucharistie jeden dahin, seinen Leib zu essen und sein Blut zu trinken, um die Gnade empfangen, Seiner Wahrheit besser anzuhängen, in Seiner Liebe zu leben und jeden Tag ein Heiliger zu werden, der demütig genug ist, um den Willen Gottes aufzunehmen.

    Als Getaufte haben auch wir Anteil am Priestertum Christi und wir sollen durch unsere Worte und unsere Taten „Fährleute“ für die Menschen sein, Fährleute zum Himmel, trotz widriger Winde auf dieser Welt. Wir haben nichts zu fürchten; Gott ist mit uns und geleitet unser Boot zum Hafen der Ewigkeit.
    Wenn der Evangelist Markus uns die Zeichen für das Ende der Zeit und die großen kosmischen Umwälzungen, die die Wiederkunft des Herrn ankündigen, enthüllt, dann sollen wir nicht beunruhigt sein, sondern nur voll Vertrauen erkennen, dass diese Zeichen die Gegenwart der göttlichen Macht und Transzendenz in der Geschichte „übersetzen“, und dass der Menschensohn, der in Herrlichkeit wiederkommen wird, für alle Menschen ein Bote des Friedens, der Einheit und der Befreiung sein will. Einerseits wird er das Böse zerstören und uns für immer befreien; andererseits wird er alle Auserwählten in seiner ewigen Liebe vereinen und allen „Aposteln der „Seligpreisungen“ die Herrlichkeit des Himmels schenken, die ihre Krone der Gerechtigkeit ist.

    So gesehen soll die Parusie oder das Ende der Zeiten eine Hoffnung und keine Angst für jeden von uns sein. Wenn unser Leben ein ständiges Bemühen war, Christus in unseren Brüdern stets besser zu lieben, was haben wir dann von unserem barmherzigen himmlischen Vater zu befürchten?

    Alle Heiligen, die Christus nicht verleugnet haben und die Ihm in seiner Passion gefolgt sin, um Ihn zu lieben und Seine Liebe zu verbreiten, haben sich darauf gefreut, Ihm endlich von Angesicht zu Angesicht zu begegnen und für immer mit Ihm zu leben.

    So wie die Muttergottes der hl. Bernadette verheißen hat, nicht in dieser, aber in der kommenden Welt glücklich zu sein und wie ihr Sohn Jesus den guten Schächer mit folgenden Worten aufnahm: „Noch heute wirst du mit mir im Paradies sein“, so sollen auch wir von den Worten Jesu über das Jüngste Gericht nicht erschrocken sein. Glauben wir an die Auferstehung der Toten und an das ewige Leben – das verleiht unserem Leben einen Sinn und schenkt uns Hoffnung nach dem Tod.

    Leben wir im Vertrauen und im Frieden Gottes indem wir seinen Sohn Jesus in seiner Armut, seiner Sanftmut, seiner Gerechtigkeit, seinem Erbarmen, seiner Reinheit und seinem Frieden nachahmen.

    Dann werden wir die Seligen des Evangeliums sein, die wie alle Heiligen der Kirche das Himmelreich erben, weil wir mit Christus und für ihn unser Leben verloren haben, um es für immer in Ihm wiederzufinden.

    Aus „Maria heute“, Nr. 556

  • Fest der BarmherzigkeitDatum11.04.2018 23:33
    Thema von Hemma im Forum Vorträge

    Ein Einblick in das Fest der Barmherzigkeit am Barmherzigkeitssonntag 2018 im Kärntner Wolfsberg mit einer eindrucksvollen Ansprache von Pater Karl Wallner aus Heiligenkreuz:

    http://www.pfarre-wolfsberg.at/pfarrlich...monats-april-5/

  • "Die Stunde Jesu" v. Peter DyckhoffDatum29.03.2018 01:39
    Thema von Hemma im Forum Literatur



    "Die Stunde Jesu" möchte den Leser mit kurzen Texten und Bildern anregen, besonders in der vorösterlichen und österlichen Zeit innezuhalten, um Wesentliches zu erfahren.
    Nach der Schrift "Wie hat Jesus gebetet?" ist "Die Stunde Jesu" der zweite Band einer kleinen Reihe, dem noch ein dritter und letzter Band folgen wird.
    Es ist wichtig, unser relativ kurzes Leben auf der Grundlage und der Erfahrung des Bleibenden zu überdenken und eventuell neu einzurichten. Der Text und die Bilder möchten eher das Gefühl als den Intellekt ansprechen.

    Dieses Buch kann als kleiner geist­licher Begleiter die Grundlagen für ein vertieftes Glaubensleben festigen, das nur aus der persönlichen Erfahrung heraus Bestand hat und Nährboden für das ewige Leben ist. Nehmen Sie sich Zeit für Betrachtung und Gebet und schenken diese Zeit dem Schöpfer mit der Bitte, er möge Ihr Inneres bewegen. Sie dürfen sicher sein: Die Liebe Gottes hat Sie längst ergriffen, bevor Sie sie selbst wahrnehmen.

    Die Betrachtung der Hochzeit zu Kana und der letzten Tage Jesu, seines Todes und seiner Auferstehung, schenken uns ein besseres und tieferes Verständnis für die "Stunde Jesu" und ermutigen uns, durchzuhalten - selbst dann, wenn Glaubenserfahrungen noch ausbleiben.
    Vierzig Bilder werden immer wieder unser Lesen unterbrechen und uns zum Innehalten auffordern und dem Aufkommenden Raum geben, angeschaut und angenommen zu werden.

    Dieses Buch möchte erreichen, dass Sie die Auferstehung des Herrn, in die wir alle mit hinein genommen sind, als größtes Gnadengeschenk tief miterleben.

    http://www.peterdyckhoff.de/buch45.html

  • Massenzuwanderung und AsylantenDatum29.03.2018 00:49
    Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Ein aufschlussreicher Artikel aus Österreich, der speziell die Probleme der Integration von Afghanen beschreibt:

    https://www.schlaglichter.at/wer-stoppt-die-gewalt/

  • Pater Pio und die SchulterwundeDatum26.03.2018 00:36
    Thema von Hemma im Forum Vorträge

    Pater Pio und die Schulterwunde, mit Pfarrer Thomas Maria Rimmel:
    http://kathtv.org/nc/kategorien/detail/v...-schulterwunde/

    Gebet von der unbekannten Schulterwunde des Herrn:


    Der Heilige Bernhard, Abt von Clairvaux, fragte im Gebet Jesus Christus, unseren Erlöser und Herrn, welches sein größter körperlicher Schmerz während der Passion gewesen sei.

    Jesus antwortete: "Vom Tragen des Kreuzes hatte ich auf der Schulter eine drei Finger tiefe Wunde und drei blossgelegte Knochen. Diese Wunde hat mir mehr Qual und Schmerz bereitet als die anderen.
    Bei den Menschen aber ist sie nicht bekannt. Doch du enthülle dies den getreuen Christen und wisse, dass jedwelche Gnade, die sie kraft dieser Wunde erbeten werden, ihnen auch gewährt wird.
    Und all jenen, die aus Liebe zu mir den Schmerz dieser Wunde erwägen und mich jeden Tagen ehren mit drei "Vater unser", "Ave Maria" und "Ehre sei dem Vater", werde ich die lässlichen Sünden verzeihen, ich werde nicht mehr an die schweren Sünden denken, sie werden nicht eines plötzlichen Todes sterben,
    zum Zeitpunkt des Todes werden sie von der Jungfrau Maria besucht und mit der Gnade werden sie die Barmherzigkeit erlangen!"


    Lasset uns beten:

    O mein allerliebster Jesus, Du sanftmütiges Lamm Gottes!
    Ich armer und sündiger Mensch bete Dich an und erwäge die äußerst großen Schmerzen Deiner Schulterwunde, die durch das schwere Kreuz, das Du für mich getragen hast, aufgerieben worden ist.

    Ich danke Dir für das unermessliche Geschenk Deiner Liebe, der Erlösung, und erhoffe die Gnaden, die Du jenen versprochen hast, die Deine Passion und die heftigen Schmerzen Deiner Schulterwunde erwägen.

    Jesus, mein Retter, durch Dich ermutigt, das zu erfragen, was ich wünsche, bitte ich Dich um die Gabe des Heiligen Geistes für mich und für die ganze Kirche, sowie um diese Gnade ...(die gewünschte Gnade nennen).

    Gib, dass alles zu Deiner Ehre gereiche und zu meinem Besten, wie es dem Herzen des Vaters wohlgefällt.
    Amen.

    Je drei Vater unser, Gegrüsset seist Du Maria, Ehre sei...

  • Thema von Hemma im Forum Unsere Fürsprecher

    Auf den hl. Andreas Bessette, (1845 - 1937)

    der am 17. Oktober 2010 von Papst Benedikt heilig gesprochen wurde, geht das größte St. Josefs-Heiligtum der Welt in Kanada zurück, welches jährlich von über 2 Millionen Menschen besucht wird.

    https://de.wikipedia.org/wiki/St.-Josephs-Oratorium

    Er wirkte sehr viele Wunder, die er in seiner Verehrung des hl. Josef begründete:

    «Nichts von dem, was ich in Bezug auf die Heilungen tue, kommt von mir. Alles geht vom heiligen Josef aus, der diese außergewöhnlichen Gnaden von Gott erlangt. Ich bin nur ein nichtswürdiges Werkzeug, dessen sich der Patron der Kirche bedient, um Wunder zu wirken, um Leute zu bekehren und sie zur christlichen Vollkommenheit zu erheben
    http://www.kathpedia.com/index.php?title=Andreas_Besette

    Hw. Paul Schuler von KTV, der einmal diesen Gnadenort besuchen konnte, erzählte vor kurzem in seiner Sprechstunde von einer Begebenheit, die er persönlich erlebte.
    Es fand zur Zeit seines Besuches das Requiem eines Bruders der Kongregation vom Hl. Kreuz statt, diesem Orden gehörte auch der Hl. Andreas Bessette an.
    Pfarrer Schuler wunderte sich über eine kleine Krücke, die auf dem Sarg des Verstorbenen lag.
    Bei der Ansprache erfuhr er, welche Bewandtnis es mit dieser Kinderkrücke hatte.
    Der Verstorbene musste als Kind mit einer Krücke gehen und traf einmal den Heiligen Andre Bessette. Zu diesem sagte er, er würde so gerne laufen können wie andere Kinder. Darauf sagte der Heilige: "Beten wir um um Deine Heilung, aber wenn Gott Dich heilt, musst Du ihm auch Dein Leben zur Verfügung stellen."
    Das Kind wurde gesund und trat später in die Kongregation v. Heiligen Kreuz ein.

  • Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Wiener Lehrerin:
    Von 25 Kindern muss man 21 integrieren!

    http://www.krone.at/1662117

  • Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Petition gegen Moscheebau in Kaufbeuren:

    https://www.patriotpetition.org/?na=v&id=61

  • Weltfrauentag 2018Datum07.03.2018 09:54
    Thema von Hemma im Forum Nachrichten

    Zum morgigen Weltfrauentag ein einleitender Abschnitt aus A. Unterbergers Tagebuch und zwei anschließende Kommentare:

    Unsinn bleibt Unsinn, auch wenn er noch so regelmäßig und oft aus fast allen medialen Kanonenrohren trieft. Das trifft ganz besonders auf die ständig verbreiteten feministischen Plattitüden zu. Mit besonderer Ballung werden sie derzeit wieder rund um den von den sowjetischen Kommunisten einst erfundenen Weltfrauentag verbreitet (diese haben ja Alternativen zu den christlichen Feiertagen gebraucht).
    Jeder weiß es, aber niemand traut es sich zu sagen: Bei diesen Feminismus-Plattitüden werden die Fakten völlig verzerrt; eine kleine und ohnedies privilegierte linke Frauenelite rückt ausschließlich ihre eigenen Interessen ins Zentrum; hingegen werden die echten Probleme vieler Frauen völlig ignoriert....

    Fortsetzung:
    http://www.andreas-unterberger.at/2018/0...lich-tun-solle/
    (Die Artikel werden meist nach ein bis zwei Wochen freigeschaltet)


    und hier noch zwei Kommentare:

    simplicissimus

    Diese Frauenpolitik ist durch ihre implizit mitgeförderte Kinderlosigkeit drauf und dran unsere Gesellschaft nachhaltig zu ruinieren. Pardon, hat sie schon ruiniert, wenn man den Ruf nach Import in der Bevölkerungsstatistik fehlender Menschen folgt und mehrheitlich kulturell völlig unpassende, ja dieser Politik konträr entgegenstehende junge Männer importiert.
    Mittlerweile erstickt die eigene Gesellschaft an der verkrampften Immer-weniger-Beziehung der Geschlechter, dem hochgespielten Konkurrenzkampf Mann-Frau und der Erziehung der Bueblein zu Weicheiern und der Aufhussung der vermeintlichen Supergirls.
    Natuerlich hat das nicht nur mit dem linksverbloedetem Zeitgeist zu tun, sondern auch mit dem Wohlstandsbedingten Materialismus, der eine unheilige Symbiose mit dem Neomarxismus eingegangen ist...


    A. F.:

    Der Feminismus ist schlimmer als der Geist des 30-jährigen Kriegs oder des Nationalsozialismus!

    Ja, ich weiß, die Feministen werden jetzt kreischen und brüllen und von Verharmlosung sprechen.
    Ich verharmlose aber nicht. Ich sage nur, der Feminismus ist schlimmer!

    Was ist das schlimmste, was einem Volk passieren kann?
    Wenn es nicht mehr existiert! Das kann durch Tötung und Ausrottung in einem verheerenden Krieg sein, das kann aber auch durch dramatischen Rückgang der Geburtenrate geschehen. Da spritzt zwar kein Blut (abgesehen bei den vielen Abtreibungen) und es dauert auch ein bisschen länger, aber das Ergebnis ist das gleiche: Zuletzt existiert das Volk nicht mehr.

    Im 30-jährigen Krieg wurde ausgiebig gemordet und vernichtet. Im Schnitt wurde das deutsche Volk um 25 % dezimiert, stellenweise sogar bis zu 80 %! Nach dem 2. WK wurden die Deutschen ebenfalls stark reduziert, wenn aber nicht so stark wie im 30-jährigen Krieg.
    Aber die Deutschen haben beide Katastrophen überlebt und sich davon erholt durch Vermehrung.

    Aber den 3. Angriff durch den Feminismus werden sie nicht überleben, denn der ist schlimmer. Der spielt sich im Kopf ab. Und weil kein Blut spritzt, ist der Angriff für viele Denkfaule nicht offensichtlich.

    Im Schnitt bringt die deutsch-österreichische Frau 1.4 Kinder zur Welt, also 0.7 pro Person. D. h. nach einer Generation reduziert sich das Volk auf 70 %, nach 2 auf 49 %, nach 3 Generationen auf 34 %, usw.
    Die Muselfrau dagegen bekommt 4 Kinder, d. h. die Museln verdoppeln sich nach 1 Generation, nach 2 Generationen haben sie sich vervierfacht und nach 3 verachtfacht.
    Nach 3 Generationen gibt es also 8/0.34 = 24-mal mehr Museln als Österreicher!

    Das österreichische Volk löst sich also auf und Schuld daran ist der Geist des Feminismus.

    Dr. Unterberger stellt zwar eine lange Liste mit feministischem Unfug auf und belächelt die meisten Punkte davon.
    Aber diesen (tödlichen) Punkt bespricht er nicht. Das ist fast schon Verharmlosung. So darf man dem Feminismus nicht entgegentreten! Man muss sagen, was er wirklich ist:

    Feminismus ist ein tödliches Virus und wird ein Volk einmal davon befallen, gibt es kein entrinnen mehr!

  • Das Wunder von Jacob MariaDatum23.02.2018 00:39
    Thema von Hemma im Forum Nachrichten

    JACOBS WEG

    Tatsachenbericht zum Thema Lebensschutz vom 22. Jänner 2018

    https://www.cpoe.or.at/Inhalt/de/2018-01-22-1516613517/Home

  • Wundmale Christi (Stigmata)Datum09.02.2018 23:57
    Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Zur Stigmatisation der Seligen Anna Katharina Emmerich und deren Überprüfung möchte ich anlässlich ihres heutigen Gedenktages aus dem Buch "Träger der Wundmale Christi" von Johannes Maria Höcht einen Abschnitt über die Überprüfung ihrer Stigmen zitieren.
    Seite 317
    Ihre Stigmatisation hatte man mehrere Monate geheim gehalten, bis sie schließlich einem Arzt in Dülmen, Dr. Wesener, bekannt wurde, der sie darauf am 22. März 1813 aufsuchte. Im Grunde war er gekommen, ihren "Betrug" aufzudecken, und dementsprechend hatte er sich schon vor anderen geäußert.
    Anna Katharina Emmerich wies ihn - über ihn innerlich aufgeklärt - schroff ab. Wesener verschaffte sich aber an diesem Tage noch einmal Eingang, und diesmal hielt sie ihm sein ganzes Leben wie im Spiegel vor...
    Wesener berichtete dann weiter: "Ich würde selbst dadurch noch nicht überzeugt worden sein, denn es hätte ihr ja möglicherweise darüber etwas mitgeteilt worden sein können; aber sie sagte mir zwei Dinge genau und scharf mit allen Nebenumständen, die sie nur durch höhere Offenbarung wissen konnte, denn sie waren nur zwischen Gott und mir geschehen, nie hatte irgendein Mensch eine Ahnung davon gehabt noch haben können. Ich war zermalmt und rief aus: "Das kann nur Gott Ihnen geoffenbart haben! Nun ist auch alles wahr, was die Kirche lehrt." (Vgl.Hümpfner, Tagebuch des Dr. med. Franz Wilhelm Wesener über die Augustinerin Anna Katharina Emmerich, Würzburg 1926).
    Seite 319
    Bereits am 28. März 1813 erschien der Generalvikar der Diözese Münster, Klemens August Freiherr zu Droste-Vischering,der spätere Erzbischof von Köln, und leitete die kirchliche Untersuchung ein. Wiewohl er sich mit seinen beiden priesterlichen Begleitern von der Übernatürlichkeit der Zustände überzeugt hatte, ordnete er dennoch, um jeglichem Vorwurf der Leichtgläubigkeit in damaliger Zeit zu begegnen, eine strenge Untersuchung der Stigmatisierten an, für deren medizinische Seite Medizinalrat von Druffel und Dr. Krauthausen, und für deren sittlich-religiöse und allgemeine Belange Overberg und Dechant Reusing und Limberg bestimmt wurden.
    Zunächst wurden die Wunden acht Tage lang fest verbunden, was der Stigmatisierten unglaubliche Qualen verursachte. Nach Ablauf dieser Zeit aber wurden sie trotz stärkstem Blutverluste unverändert und ohne Entzündung und ohne Eiter gefunden. Katharina wurde dann noch weitere zwei Tage dem peinlichen Versuche unterworfen, die Wundmale mit Medikamenten zu heilen. Aber auch dies war vergebens.
    Die Ärzte kamen überein, dass die Wunden auf keinerlei Weise künstlich entstanden seien und noch weniger künstlich unterhalten werden könnten, da sie sich schon Monate gegen ihre Natur verhielten, indem sie weder sich entzündeten, noch eiterten, noch heilten.
    Auch beobachtete man, dass ebenso ihrer Blutungen in gleicher Weise allen Naturgesetzen widersprachen. Das Blut nahm nämlich den Lauf, den es bei dem am Kreuze hängenden Heilande genommen hatte, indem es auch bei rücklings liegendem Kopfe nur über Nasenbein und Gesicht, aus den Handflächen den Vorderarm aufwärts und von den Fußwunden über die Zehen aufwärts - also gegen die Richtung des natürlichen Schwergewichtes! - lief!
    (Ähnlich wie später bei Therese Neumann).
    Nach vier Wochen gab zudem Dr. Krauthausen in einem letzten Bericht über die sehr gründliche und sorgfältige Überwachung seiner Meinung Ausdruck: "Er habe schon als früherer Klosterarzt Katharina so genau kennen gelernt, dass ihm nichts ferner gelegen habe, als der Gedanke an Betrug. Aus Ehrfurcht gegen die geistliche Obrigkeit habe er dennoch die ärztliche Untersuchung übernommen. Es widerstrebte aber seiner Überzeugung von der Unschuld Katharinas, sie noch länger den Qualen der Untersuchung zu unterwerfen." Auch Druffel wies nach, dass die Vorgänge bei Katharina über das Natürliche hinausgingen, und das jede unlautere Absicht bei ihr zurückzuweisen sein. Nicht minder hielt Wesener ans einem ursprünglichen Urteil fest: "Alle meine Bemühungen, hier Betrug zu finden, sind gescheitert; ich beteure vor Gott, dass ich´s glaube und dass ich ein ehrlicher Mann bin, der die Wahrheit selbst ist, liebt und sucht. Ich fand in ihr jenes harmlose Gemüt, welches mit sich und der ganzen Welt in Frieden lebt, indem es in allem Gottes heiligen Willen anbetet und sich für schlechter hält als andere Menschen."
    Anna Katharina Emmerich, Biographie von Thomas Wegener
    http://anna-katharina-emmerick.net/index...gener-1831-1919
    https://www.youtube.com/watch?v=24o3ZO2HqAM

  • "Faschingsmessen"Datum06.02.2018 23:43
    Thema von Hemma im Forum Nachrichten

    Kaum zu glauben, was sich im Fasching in manchen Kirchen abspielt:
    Ausschnitt aus einer "närrischen Messe" aus Heinsberg im Bistum Achen
    http://www.ardmediathek.de/tv/Lokalzeit-...mentId=49797186

    Dazu schreibt Hw. Dr. Gero P. Weishaupt
    Karnevals- bzw. Faschingsmessen sind ein Skandal
    Missbrauch und Karikatur des Messbuches Pauls VI.

    Heinsberg/Aachen/Köln (kathnews). Der Karneval steht vor der Türe. Am Donnerstag vor Karneval, dem “Altweiberfastnacht”, beginnen in den Hochburgen des Karnevals und des Faschings die “drei tollen Tage”. In vielen Pfarreien im Rheinland, in Hessen, in Schwaben und in Bayern, aber auch in der Schweiz, in Österreich oder in den Benelux-Ländern hat sich nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil der Brauch verbreitet, zu den Karnevals- und Faschingstagen sogenannte Narrenmessen, auch Karnevals- oder Faschingsmessen genannt, zu feiern. Dabei kommen die Gläubigen verkleidet zur Heiligen Messe, in extremen Formen tragen auch die Priester und Ministranten Masken oder sonstige Kostüme. Die Meßtexte werden oft „dem Anlass entsprechend“ verändert. Das Narrentreiben macht sich in der heiligen Messe breit, was sich beispielsweise in Faschingsmusik während der Heiligen Messe niederschlägt.

    Ein skandlöses Beispiel einer solchen Karikatur des Messbuches, das aus der Liturgiereform nach dem Zweiten Vatikanischen Konzils hervorgegangen ist, ist eine „Närrische Messe mit Dreigestirn“, wie sie jüngst in Heinsberg, einer Kleinstadt nördlich von Aachen, stattgefunden hat. Heinsberg liegt im Bistum Aachen. Nach Angaben des WDR Aachen sind zwei katholische Pfarrer und ein evangelischer Pastor als Prinz, Bauer und Jungfrau dort in Erscheinung getreten und „haben … die närrische Messe gefeiert“ (der Beitrag des WDR zeigt allerdings, dass die Geistlichen nicht selber die Messe zelebriert haben). Der aus dem Erzbistum Köln stammende Diakon Willibert Pauels, in der Bütt des Kölner Karnevals und im Fernsehen bekannt als „Ne bergische Jung“, hielt die Predigt, in der er den Zölibat der Priester in Frage stellte. Er habe nach Angaben des WDR dem evangelischen Pastor die heilige Kommunion gespendet.

    Keine Ausdrucksform des einen Römischen Ritus

    Liturgische Missbräuche und Entgleisungen gibt es aber nicht nur zur sogenannten 5. Jahreszeit. Manche Priester haben es sich zur Gewohnheit gemacht, Riten und Messtexte “dem Anlass entsprechend” zu ändern. Solche Messfeiern sind ein Missbrauch, in ihren extremen Formen sogar eine Karikatur der Messfeier nach dem Römischen Messbuch Pauls VI., der sogenannten ordentlichen Form des Römischen Ritus. Papst Benedikt XVI. hat in seinem Begleitbrief zum Motu Proprio “Summorum Pontificum” an die Bischöfe von der Einheit des Römischen Ritus in seinen beiden Formen, der ordentlichen und der außerordentlichen Form gesprochen. Die außerordentliche Form des Römischen Ritus ist die Messfeiern nach dem Missale Pius V./Johannes XXIII. Wo das Missale Pauls VI. durch liturgischen Wildwuchs und liturgische Entgleisungen im Namen einer vermeintlichen ungebundenen “Kreativität” missbraucht wird, kann es nicht mehr als die ordentliche Ausdrucksform des einen Römischen Ritus wahrgenommen werden. Die Kontinuität beider Formen wird verdunkelt, die Einheit mit der Kirche zerstört, der Bruch mit der Tradition sichtbar. Liturgische Missbräuche entfremden viele Gläubige von der Kirche und führen zu einer innerkirchlichen, bis in die Pfarreien sich durchziehenden Spaltung.

    Gläubige haben ein Recht auf authentische Liturgie

    Das Kirchliche Gesetzbuch schreibt über den Bischof: “Da er die Einheit der Gesamtkirche wahren muss, ist der Bischof gehalten, die gemeinsame Ordnung der ganzen Kirche zu fördern und deshalb auf die Einhaltung aller kirchlichen Gesetze zu drängen. Er hat darauf zu achten, dass sich kein Missbrauch in die kirchliche Ordnung einschleicht, vor allem in Bezug auf den Dienst am Wort, die Feier der Sakramente und Sakramentalien, die Verehrung Gottes und der Heiligen sowie in Bezug auf die Vermögensverwaltung” (can. 391 §§ 1 und 2). Alle Gläubigen (Kleriker wie Laien) haben nach dem Gesetzgeber “das Recht, den Gottesdienst der Kirche, insbesondere des eigenen, von den zuständigen Hirten der Kirche genehmigten Ritus zu feiern … “ (can. 214). Liturgische Missbräuche weichen von dem kirchenamtlich “genehmigten Ritus” ab. Die Gläubigen habe ein Recht auf eine authentische Liturgie und können jederzeit ihre Anliegen, Sorgen und Wünsche “den Hirten eröffnen (can. 212 § 2). Mehr noch: “Den Gläubigen steht es zu, ihre Rechte, die sie in der Kirche besitzen, rechtmäßig geltend zu machen und sie nach Maßgabe des Rechts vor dem zuständigen Gericht zu verteidigen” (can. 221 § 1).

    Beschwerden über Missbräuche in der Liturgie

    Die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentendisziplin erinnert alle Gläubigen (Kleriker und Laien) an die Pflicht, die heilige Eucharistie ehrfürchtig und den liturgischen Vorschriften gemäß zu feiern. Wörtlich heißt es in der Instruktion “Sakramentum Redemptionis” vom 2004:

    “Alle haben entsprechend den Möglichkeiten in ganz besonderer Weise dafür zu sorgen, dass das heiligste Sakrament der Eucharistie vor jeder Art von Ehrfurchtslosigkeit und Mißachtung bewahrt wird und alle Missbräuche vollständig korrigiert werden. Dies ist für alle und für jeden einzelnen eine sehr wichtige Aufgabe, und alle sind ungeachtet der Person zur Verwirklichung dieser Aufgabe gehalten” (RS, Nr. 183).

    Die Instruktion erinnert sodann an das Recht aller (Kleriker wie Laien), liturgische Missbräuche bei den kirchlichen Oberen zu melden:

    “Jeder Katholik, ob Priester, Diakon oder christgläubiger Laie, hat das Recht, über einen liturgischen Missbrauch beim Diözesanbischof oder beim zuständigen Ordinarius, der ihm rechtlich gleichgestellt ist, oder beim Apostolischen Stuhl aufgrund des Primats des Papstes Klage einzureichen. Es ist aber angemessen, dass die Beschwerde oder Klage nach Möglichkeit zuerst dem Diözesanbischof vorgelegt wird. Dies soll immer im Geist der Wahrheit und der Liebe geschehen” (RS, Nr. 184).

    http://www.kathnews.de/karnevals-bzw-fas...ind-ein-skandal

    Ebenso nimmt der Journalist und Kulturwissenschaftler Stefan Meetschen auf kath.net zur "Kirche der Narren" Stellung.
    http://www.kath.net/news/62606

  • kultureller Niedergang in ÖsterreichDatum05.02.2018 00:57
    Thema von Hemma im Forum Nachrichten

    Als ich vor einiger Zeit Choncita Wurst auf der Titelseite einer österr. Tageszeitung sah, im Kleid von Frau Maria Trapp als Ankündigung des Themas des heurigen Wiener Lifeballes traute ich meinen Augen nicht, zählt doch die Trappfamilie zu den Aushängeschildern Österreichs.

    Andreas Unterberger schreibt dankenswerter Weise in seinem Tagebuch dazu:

    "Dass der Life Ball ein alljährlicher Tiefpunkt Wiens ist, ist weiter nichts Neues. Heuer schafft er es jedoch, noch tiefer zu sinken als in den Vorjahren. Zuerst haben sich einige Promi-Frauen von Dagmar Koller über Elisabeth Gürtler bis Desiree Treichl-Stürgkh hergegeben, als Nonnen(!) für eine sogenannte Style Bible des Balls zu posieren. Wie geschmackvoll! Und dann erfährt man, dass Conchita Wurst und Herbert Föttinger als Trapp-Familie posieren werden. Das wird also eine schwul-freimaurerische Verhöhnung der konservativ-katholischen Anti-Nazi-Familie, deren Verfilmung als "Sound of Music" unzählige Millionen zu Tränen bewegt hat (der weltweit überall ständig gezeigt wird, nur im ORF praktisch nie, ist er doch viel zu katholisch und österreichisch-patriotisch und lässt überdies einen Adeligen gut davonkommen). Wohl jedes einzelne Mitglied der Trapp-Familie würde sich ob dieser Verhöhnung im Grab umdrehen."

  • Immer mehr SinglehaushalteDatum26.01.2018 01:16
  • Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Danke, lieber Aquila!

    Zum Thema Islam hat auch Andreas Unterberger in seinem Tagebuch wieder einen guten Artikel geschrieben:

    Warum nur vertreiben Papst und Bischöfe die Christen?

    Papst, Kardinal und die diversen evangelischen Bischöfe sowieso: Sie alle haben mit ihren Neujahrsansprachen gezeigt, dass sie die größte Gefahr für die Zukunft ihrer Kirchen nicht begreifen. Ja, dass sie sogar alles tun, um diese Gefahren zu vergrößern. Nicht nur durch das Wort, sondern wie die letzten Tage erst gezeigt haben, auch sehr konkret durch die Tat.

    Die Krise der Kirchen war ja schon länger zu sehen. Ihr Kern lautet auf den Punkt gebracht: Die Amtskirchen marschieren in ihrer Mehrheit scharf nach links, während sich die Gläubigen in ihrer großen Mehrheit nach rechts wenden.

    Das konnte man z.B. auch daran sehen, dass sich etwa die konservativeren Teile der katholischen Kirche von Heiligenkreuz bis zum Opus Dei eines starken Andrangs erfreuen können, während die Amtskirche und ganz besonders die stark links orientierten Orden wie etwa die Jesuiten vielerorts von rapider Ausdünnung, Überalterung und Nachwuchsmangel bedroht sind.

    Lediglich priesterlicher Nachwuchs aus den christlichen Teilen Afrikas und den zwei katholischen Regionen Indiens kann vielerorts den Kollaps verhindern (nachdem in den letzten Jahren auch der Priesternachwuchs aus Spanien und Polen versiegt ist, der in den Jahrzehnten davor den Absturz der Priesterzahlen abgemildert hat). Diese Importe helfen freilich nur statistisch: In der Seelsorge sind Priester, deren Deutsch kaum verständlich ist, weitgehend irrelevant.

    Die protestantischen Kirchen Europas haben eine ähnliche Krise schon viel früher und noch viel intensiver erlitten. Ihnen hat weder des Fehlen des Zölibats geholfen noch die Einführung des Frauenpriestertums (was ja beides innerhalb der katholischen Kirche von manchen als Zaubermittel in der Not angesehen wird).

    Den Protestanten hat zusätzlich geschadet, dass die katholische Kirche selbst in vielem protestantischer geworden ist. Dass Unterschiede nur noch mit der Lupe erkennbar sind. Wie man retrospektiv feststellen muss, hat das Aneinanderrücken beiden Kirchen nicht genutzt. Offenbar waren die Zeiten des pluralistischen Wetteiferns, wer denn die besseren Christen wären, für beide Seiten viel fruchtbarer (was natürlich weder Glaubenskriege noch Katholikenverfolgung noch Protestantenverfolgung meint oder gar rechtfertigt).

    Auch die beliebte Erklärung, dass die Kirchenkrisen nur mit dem steigenden Wohlstand zu tun haben, greift zum Teil zu kurz. Denn es gibt ja Staaten wie die USA, die trotz eines weltweit führenden Wohlstandes ein hohes Ausmaß an Religiosität zeigen.

    Aber auch in Amerika stecken Protestanten wie Katholiken in einer ähnlichen Krise. Gleichzeitig aber ist dort binnen kurzer Zeit eine ganz neue christliche Richtung rasant angewachsen: die der sogenannten Evangelikalen. Es würde jetzt den Rahmen dieses Textes sprengen, diese – auch in ihrer Vielfalt – darzustellen oder gar zu bewerten. Weitgehend gemeinsam ist diesen Bewegungen aber jedenfalls, dass sie sich nicht gegen eine der traditionellen Kirchen stellen, dass sie ein zu direkter Religiosität neigendes Verständnis vom Christentum haben, und dass sie politisch ganz eindeutig konservativ und etwa auch der größte Rückhalt von Donald Trump sind.

    Besonderen Zulauf dürften die evangelikalen Gruppen und Freikirchen nun auch in Europa rund um das Thema Völkerwanderung und Massenmigration finden. Denn immer mehr Christen fühlen sich von ihren bisherigen Kirchen alleine gelassen und suchen Heimat, Orientierung und Identifikation. Die traditionellen Kirchen haben weitgehend vergessen, dass sie immer dann am erfolgreichsten waren, wenn sie in den Augen der Menschen Hand in Hand mit der nationalen Identität auftraten. In Polen, Kroatien oder der Slowakei ist der europäische Katholizismus heute genau deshalb am stärksten von allen Nationen, weil er immer an der Seite des Volkes gegen Fremdherrschaft gestanden ist.

    Gruppen-Identität – seit dem 19. Jahrhundert meist zum nationalen Zugehörigkeitsgefühl geworden – und Heimat-Bindung sind ganze starke Konstanten der menschlichen Psyche. Und kluge Kirchen sind daher immer auch in dieser Hinsicht an der Seite der Menschen gestanden, weil sie diesen geistliche, geistige und nationale Heimat, weil sie ihnen Halt geben wollen.

    Das wollen viele in den heutigen Kirchen nicht mehr. Oder sie begreifen die Notwendigkeit nicht. Wenn es jetzt gerade katholische und protestantische Funktionsträger sind (unter der Flagge der Bewegung San Egidio), die jetzt zusammen mit einem linken und vor einer schweren Wahlniederlage stehenden italienischen Innenminister begonnen haben, zu Tausenden Afrikaner per Flugzeug nach Europa zu schaffen, dann verschrecken sie Millionen Christen. Diese spüren instinktiv: Da will ihnen jemand die Heimat nehmen. Und sie stellen sich die Frage: Können Kirchen, die das oft nicht nur stillschweigend mitansehen, sondern sogar noch aktiv beschleunigen, noch meine Heimat sein?

    Aber die katholisch-protestantischen Migrantenimporteure agieren mit allerhöchstem Segen. So hat der Papst zu Neujahr neuerlich zu verstärkten Anstrengungen bei der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen und Migranten aufgerufen. Das ist nicht gerade das, was die Mehrheit der Katholiken als gut oder gar sinnvoll erachtet.

    * Spricht doch der Papst dabei sogar ausdrücklich neben "Flüchtlingen" auch von "Migranten", also damit von
    jenen, die gar keiner unmittelbaren persönlichen Verfolgung entkommen müssen.

    * Er begreift nicht, dass die Millionen, die – nicht zuletzt aus Verschulden Italiens – schon nach Europa
    gekommen sind, ein völlig unbewältigtes und explosives Problem darstellen, das Europa so verändern wird
    wie zuletzt die beiden Weltkriege und wie die roten wie braunen Totalitarismen. Und das will der Papst also
    noch "verstärken".

    * Er begreift auch nicht, dass der Ruf nach "Integration" absurd ist, wenn ein starker Teil der Gekommenen
    sich nicht primär selber integrieren will oder zumindest keinerlei Anstrengung in diese Richtung
    unternommen hat. Von den Moslems, die durchaus offensiv eine Islamisierung Europas (und damit
    Entchristlichung) wollen, gar nicht zu reden.

    * Und erst recht liegt der Papst voll daneben, wenn er in seiner Neujahrsrede so tut, als ob die Menschen auf
    der Suche nach Frieden gekommen sind. Denn inzwischen ist praktisch keiner der nach Europa
    Kommenden ein Kriegsflüchtling (ganz abgesehen davon, dass auch die einstigen Flüchtlinge aus dem
    heute praktisch zum Stillstand gelangten Syrienkrieg spätestens ab Betreten der Türkei keine
    Kriegsflüchtlinge mehr gewesen sind und dass Krieg auch gemäß dem von Gerichtshöfen ohnedies
    extensiv interpretierten Völkerrecht nur vorübergehenden Schutz zur Folge hat).

    Die traurigen Gefühle, die die päpstliche Botschaft auslöst, werden durch die des Wiener Kardinals noch verstärkt. Das Wort Asyl dürfe nicht zu einem Schimpfwort werden, forderte Christoph Schönborn zum Jahreswechsel. Er begreift offenbar nicht, dass das schon längst passiert ist. Er begreift nicht, dass jedes Gute in der Welt durch ein "Nimis", durch ein Zuviel zum Negativum werden kann, wie schon die Antike wusste. Und durch millionenfachen Missbrauch erst recht.

    Natürlich ist Asyl, wenn man es in der ganz klaren Definition der Flüchtlingskonvention versteht und nicht überinterpretiert, etwas Gutes. So wie Essen, Trinken, Sport, eine Arznei und vieles Andere. Aber alles kann vom Segen zum Fluch werden. Und auch ein österreichischer Bischof müsste eigentlich erkennen,

    * dass dieser Wendepunkt bei der Völkerwanderung längst erreicht worden ist,

    * dass es ein seltsames Engagement eines Oberhirten ist, an der Zerrüttung und Destabilisierung seiner
    Diözese führend mitzuarbeiten,

    * dass es auch ethisch viel sinnvoller wäre, die vielen Milliarden Euro an Asylantenkosten besser vor Ort
    einzusetzen, womit man viel mehr Menschen helfen könnte (wobei die beste Hilfe freilich eindeutig globaler
    Freihandel und rechtsstaatliche Strukturen im Lande sind),

    * dass ein Bischof seine Gläubigen zutiefst entfremdet, wenn er – ohne jedes Wort der Kritik – offen
    ankündigt, dass in Zukunft weitere "enorme Migrationsströme" kommen werden.

    Wenn Schönborn dann in der gleichen Ansprache den ersten österreichischen Nachkriegsbundeskanzler mit "Glaubt an dieses Österreich!" zitiert, dann kann das eigentlich nur noch als zynisch empfunden werden.

    Interessant ist freilich, dass die übrigen österreichischen Bischöfe – mit Ausnahme des ganz besonders radikal ins Flüchtlingshorn blasenden neuen Innsbrucker Bischofs Glettler – diesem zentralen Thema weitgehend aus dem Weg gegangen sind. Das zeugt zwar auch noch von keinem besonderen Mut, aber doch von einem gewachsenen Ausmaß an Klugheit und Weisheit.

    Wirkliche neue Kraft wird die Kirche erst dann gewinnen, wenn sie sich wieder mutig und weise an die Seite ihrer Gläubigen stellt. Was ihr großes Erfolgsrezept durch die Jahrtausende gewesen ist. Was in der Kirche viele wissen, sich aber nur wenige zu sagen trauen.

  • AntiprotestantismusDatum31.12.2017 20:21
    Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Eine Nachricht von Kristina:



    @Aquila, @Andi und @Herbert,



    @Aquila, es macht deinem Forum keine Ehre, wenn du die herablassenden Beiträge nicht ganz klar rügst und dem Einhalt gebietest. Es sind auch keine „überhitzte Diskussionen“, sondern die Beleidigungen der oben gen. Mitglieder sind bewußt gewählt.

    Was ist wenn noch ein oder mehrere Kaliber von Andi und Herbert dazu kommen?



    Dass hier zwei Mitchristen, Mitbrüder, frank und frei der Glaube abgesprochen werden darf, man sie öffentlich als Dämon, Schlange, Scheinkatholik, Protestant, Lügner, Geistesgestörter usw. beschimpft werden dürfen,

    stösst mich und mit Sicherheit auch viele andere ab.

    Warum lässt du sie gewähren? Diese Worte sind sehr verletzend, sogar unsere Hemma hat ihren Unmut in einem Thread kundgetan.



    Was ist die gelebte Tradition o h n e Liebe, Verzeihung und Barmherzigkeit gegen Gott, gegen sich selbst und dem Nächsten, ohne die Einhaltung dieser Gebote Gottes? Wir kennen alle das erste Gebot. Niemand steht über dem Gesetz Gottes (!).

    Mit persönlichen Beleidigungen kommt man nie auf einen gemeinsamen Nenner. So bekehrt man niemanden, so überzeugt man niemanden und das weißt du!



    Haben Andi und Herbert diese Gebote im Herzen oder sind es eher von Haus aus verkrachte Existenzen und können aufgrund dieser Herzenshärte nur mit Härte und Beleidigungen reagieren?



    Warum ist es nicht möglich sachlich zu bleiben?



    Lieber Mariamante, wir sehen wie Seelen verloren gehen, wie die Menschen vom Glauben abfallen, wie die Kirche und die Politik z.B. in Flüchtlingsfragen zusammen arbeiten, wir sehen dass der Papst z.B. in einer Kathedrale ein Essen veranstaltet, wie er ein gemeinsames Gebet mit Muslime und Juden im Vatikan veranstaltet, wie die Verwirrung unter den Klerikern und den Gläubigen immer mehr zunimmt... wie Gott beleidigt wird u.v.m.

    Und wir, bzw. ich sagte schon vor einer ganzen Weile, dass der Graben zwischen Tradition und Modernismus immer größer wird, was gar nicht sein dürfte. Manchmal ist man darüber sehr wütend, manchmal total verzagt.



    Mariamante, in unseren beider Diskussionen (und auch mit blasius) war ich im Umgang mit deinen Einstellungen sicher auch nicht immer perfekt, das bitte ich zu entschuldigen. Aber du hast mich und auch andere einige Male mit mehreren Aussagen gereizt und wütend gemacht. Das ist aber vorbei und man sollte immer wieder von neuem in verzeihender Liebe anfangen und versuchen sachlich zu bleiben und respektvoll miteinander umgehen.



    Kristina



    

  • Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Zum Umgang Andis und Heriberts hier im Forum, speziell mit Mariamante, möchte ich mitteilen, dass mir die Freude am Forum gründlich vergangen ist.
    Es kann noch so viel über Glaubenswahrheiten geschrieben werden, wenn die Liebe fehlt, hat das alles keine Wirkung.

    LG., Hemma

  • Foren-Beitrag von Hemma im Thema

    Ein beeindruckender Artikel über das geistliche Leben des jungen Exorzisten P. Doriam Rocha Vergara in Kolumbien
    v. Diego Lopez Marina

    BOGOTÁ , 10 November, 2017 / 8:07 AM (CNA Deutsch).-
    Das Leben eines Priesters, der Exorzist ist, ist ein andauernder Kampf gegen das Wirken des Teufels. In diesem Kampf ist das Gebet die fundamentale Waffe.

    Was betet ein Exorzist?

    Auf diese Frage antwortete für CNA Pater Doriam Rocha Vergara, einer der jüngsten Priester weltweit, der sich diesem Dienst widmet. In sieben Jahren hat er mehr als 300 Exorzismen durchgeführt.

    Der 37-jährige Priester ist Pfarrer der Kirche der Unbefleckten Empfängnis in der kolumbianischen Diözese Valledupar. Er erzählte, dass er generell "viele Angriffe erleidet".

    "An den Tagen, an denen ich keinen Exorzismus durchführe, schlafe ich gut und es geht mir gut. Aber an den Tagen, an denen ich Sitzungen halte, habe ich schlimme Nächte. Ich verspüre eine körperliche Schwere und bin sehr müde. Da muss ich dann sofort vor das Allerheiligste gehen. Ich werde dann derart gestärkt, dass ich mich in die Defensive begebe. Mein Gesicht verzerrt sich, so als wäre ich wütend und ich habe keine Stimme mehr."

    Angesichts der Wirkung des Satans, der in Versuchung führt, der Schwankungen in der Seele provoziert, der Krankheiten verursacht und sogar Gegenstände bewegt, erklärte der Priester, dass man manchmal einen "Eigen-Exorzismus" durchführen müsse, der in Gebeten besteht, die der Exorzist spricht, um sich zu schützen.

    "Ich muss Sakramentalien benutzen und darauf achten, niemanden zu empfangen, den sie mir von der Straße schicken. In der Nacht kann ich nicht schlafen, habe Herzrasen, die Lichter gehen an und viele andere Dinge".

    Pater Rocha wurde am 14. August 1980 im Dorf Maria Angola, im Departamento del Cesar, geboren. Er belegte den Kurs Befreiungsgebet und Exorzismus an der Päpstlichen Universität Regina Apostolorum in Rom (Italien) und danach eine Spezialisierung zu Engel und Dämonen.

    "Die Exorzisten, die ich kenne, führen einen Exorzismus pro Woche durch".

    "Wenn Sie mich fragen: ´Was hat dich bewogen, Priester zu werden?´ dann antworte ich: ´Das Leid der Menschen zu sehen.´ Ich könnte nicht ruhig schlafen im Wissen, dass eine Seele verloren geht, und dass der Teufel sie zerstört".

    Sein geistliches Leben

    Der Priester sagte, er habe keinen Fernseher in seinem Zimmer, keinen Computer, er trinke keinen Alkohol und rauche nicht; und die Priesterkleidung helfe ihm stets bei seinem Auftrag, denn "ein Priester muss nicht nur einer sein, sondern auch als solcher erscheinen."

    Der Exorzist von Valledupar steht um 04:00 Uhr morgens auf und betet gleich einen Rosenkranz. Um 05:00 Uhr macht er Sport. Um 06:00 Uhr das Gebet der Lesehore, allein oder zusammen mit anderen Priestern. Um 06:30 Uhr betet er die Laudes und zelebriert im Anschluss die Heilige Messe.

    "Es gibt keinen Tag in meinem Leben, an dem ich nicht die Eucharistie feiere, allein oder mit dem Volk. Neben meinem Zimmer ist eine Kapelle, ein Oratorium, in dem das Allerheiligste und die Jungfrau Maria sind".
    Nach dem Frühstück widmet sich der Priester den Menschen. "Das können täglich zwischen 14 und 20 Personen sein."

    "Um 12:00 Uhr bete ich den Engel des Herrn, um 15:00 Uhr den Barmherzigkeitsrosenkranz, um 17.00 Uhr die Vesper und um 18.00 feiere ich erneut die Heilige Messe. Danach bin ich in den Gemeinden. Am Ende des Tages bete ich noch einmal den Rosenkranz. Ich bete zwischen drei und vier Rosenkränze täglich. Danach gehe ich direkt vor das Allerheiligste Sakrament".


    Pater Rocha sagte, dies sei der normale Tagesablauf, "am Donnerstag aber wird das Allerheiligste ausgesetzt, sowohl morgens als auch nachmittags."

    "Wenn ich in meinem Zimmer nicht schlafen kann, dann schlafe ich vor dem Allerheiligsten. Bevor ich schlafengehe bete ich noch jeden Tag die Komplet"
    , endete er.

    Eine Berufung


    Der Priester ist der Meinung, Gott habe ihm ein besonderes Geschenk verliehen: Als er Seminarist war, betete er und "die Menschen fielen um und wurden befreit." Ich hatte Angst. Zum einen, dass sie es dem Bischof sagen würden und zum anderen, weil ich nicht wusste, was da geschah. Gott hat mir die Gabe der Heilung und Befreiung geschenkt" sagte er.

    Nach diesen Vorfällen sprach der damalige Priesteramtskandidat mit einem Exorzisten, der ihm versicherte, dass Gott ihm zeigen würde, was er für sein Leben wolle.

    "Ich fing an, Bücher zu lesen, und mich vorzubereiten. Danach ernannten sie einen offiziellen Exorzisten in meiner Diözese. Ich berichtete dem Bischof von den Erfahrungen, die ich in meinem Dorf gemacht hatte und er sagte mir, dass ich mich zuallererst um einen Wandel in Heiligkeit bemühen müsse: Helfen Sie dem Pater und schreiten Sie auf dem Weg der Heiligkeit voran. Seit sieben Jahren nun hat er mir die Gnade gewährt, Exorzist zu sein und ich gehöre der Internationalen Vereinigung der Exorzisten an".
    Pater Doriam sagte, er hätte sich selbst mit seinen 30 Jahren als sehr jung empfunden, um sich diesem Dienst des Exorzismus zu widmen, aber der Bischof hätte ihm diese Befugnis erteilt und somit musste er es tun: "Wenn Gott will, dass ich ein Werkzeug der Gnade und der Rettung sei, um viele Menschen zu befreien und ihnen zu helfen - dort, wo vielen meiner Priesterbrüder der Glaube fehlt – dann werde ich da sein."


    Am Ende sagte der Priester, dass ein guter Exorzist sich auf fünf Dinge konzentrieren müsse:

    Erstens darauf, demütig zu sein und anzuerkennen, dass er selbst keine Macht habe und alles von Gott kommt.
    Zweitens, der Kirche, seinem Bischof, seinen Oberen gegenüber gehorsam zu sein.
    Drittens, dass in seinem Leben Ordnung herrsche. Dass er ein Leben der Gnade, des Gebetes, der Heiligkeit führe.
    Viertens, dass er im Essen, Reden, Tun und bei seinen täglichen Beschäftigungen diszipliniert sei.
    Und fünftens, dass er auf sich selbst achte. Wenn sich jemand um die Seelen kümmert, dann muss er sich zuerst um sich selber kümmern. Nicht, dass er, während er sich um viele sorgt, selbst verloren geht."


    Übersetzt aus dem Spanischen von Susanne Finner.
    https://de.catholicnewsagency.com/story/...l2wPO8.facebook

Inhalte des Mitglieds Hemma
Beiträge: 512
Seite 1 von 19 « Seite 1 2 3 4 5 6 19 Seite »

Besucher
0 Mitglieder und 9 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Kleine Seele
Besucherzähler
Heute waren 12 Gäste online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 2630 Themen und 15986 Beiträge.

Heute waren 0 Mitglieder Online:




Xobor Einfach ein eigenes Xobor Forum erstellen