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#476

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 01.12.2015 10:21
von Blasius • 1.571 Beiträge

Ergänzung zu:

„Viele Propheten und Könige wollten sehen, was ihr seht“


Lk. 15,22

Der Dank Jesu an den Vater

21 In dieser Stunde rief Jesus, vom Heiligen Geist erfüllt, voll Freude aus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen.5

22 Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand weiß, wer der Sohn ist, nur der Vater, und niemand weiß, wer der Vater ist, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.

Die Seligpreisung der Jünger


23 Jesus wandte sich an die Jünger und sagte zu ihnen allein: Selig sind die, deren Augen sehen, was ihr seht. 24 Ich sage euch: Viele Propheten und Könige wollten sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen und wollten hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört.

Das Beispiel vom barmherzigen Samariter

25 Da stand ein Gesetzeslehrer auf, und um Jesus auf die Probe zu stellen, fragte er ihn: Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen? 26 Jesus sagte zu ihm: Was steht im Gesetz? Was liest du dort? 27 Er antwortete: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken, und: Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst. 28 Jesus sagte zu ihm: Du hast richtig geantwortet. Handle danach und du wirst leben. 29 Der Gesetzeslehrer wollte seine Frage rechtfertigen und sagte zu Jesus: Und wer ist mein Nächster?6 30 Darauf antwortete ihm Jesus: Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho hinab und wurde von Räubern überfallen. Sie plünderten ihn aus und schlugen ihn nieder; dann gingen sie weg und ließen ihn halb tot liegen. 31 Zufällig kam ein Priester denselben Weg herab; er sah ihn und ging weiter. 32 Auch ein Levit kam zu der Stelle; er sah ihn und ging weiter. 33 Dann kam ein Mann aus Samarien, der auf der Reise war. Als er ihn sah, hatte er Mitleid,7 34 ging zu ihm hin, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie. Dann hob er ihn auf sein Reittier, brachte ihn zu einer Herberge und sorgte für ihn. 35 Am andern Morgen holte er zwei Denare hervor, gab sie dem Wirt und sagte: Sorge für ihn, und wenn du mehr für ihn brauchst, werde ich es dir bezahlen, wenn ich wiederkomme. 36 Was meinst du: Wer von diesen dreien hat sich als der Nächste dessen erwiesen, der von den Räubern überfallen wurde? 37 Der Gesetzeslehrer antwortete: Der, der barmherzig an ihm gehandelt hat. Da sagte Jesus zu ihm: Dann geh und handle genauso!

Maria und Marta

38 Sie zogen zusammen weiter und er kam in ein Dorf. Eine Frau namens Marta nahm ihn freundlich auf.8 39 Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seinen Worten zu. 40 Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen, für ihn zu sorgen. Sie kam zu ihm und sagte: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die ganze Arbeit mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen! 41 Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen. 42 Aber nur eines ist notwendig. Maria hat das Bessere gewählt, das soll ihr nicht genommen werden.9

Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift


zuletzt bearbeitet 01.12.2015 10:22 | nach oben springen

#477

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 01.12.2015 10:23
von Blasius • 1.571 Beiträge

Ergänzung zu:

„Viele Propheten und Könige wollten sehen, was ihr seht“



Offb. 1,15

Die Beauftragung des Johannes

9 Ich, euer Bruder Johannes, der wie ihr bedrängt ist, der mit euch an der Königsherrschaft teilhat und mit euch in Jesus standhaft ausharrt, ich war auf der Insel Patmos um des Wortes Gottes willen und des Zeugnisses für Jesus. 10 Am Tag des Herrn wurde ich vom Geist ergriffen und hörte hinter mir eine Stimme, laut wie eine Posaune.3 11 Sie sprach: Schreib das, was du siehst, in ein Buch und schick es an die sieben Gemeinden: nach Ephesus, nach Smyrna, nach Pergamon, nach Thyatira, nach Sardes, nach Philadelphia und nach Laodizea. 12 Da wandte ich mich um, weil ich sehen wollte, wer zu mir sprach. Als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter 13 und mitten unter den Leuchtern einen, der wie ein Mensch aussah; er war bekleidet mit einem Gewand, das bis auf die Füße reichte, und um die Brust trug er einen Gürtel aus Gold.4 14 Sein Haupt und seine Haare waren weiß wie weiße Wolle, leuchtend weiß wie Schnee, und seine Augen wie Feuerflammen;

15 seine Beine glänzten wie Golderz, das im Schmelzofen glüht, und seine Stimme war wie das Rauschen von Wassermassen.

16 In seiner Rechten hielt er sieben Sterne und aus seinem Mund kam ein scharfes, zweischneidiges Schwert und sein Gesicht leuchtete wie die machtvoll strahlende Sonne. 17 Als ich ihn sah, fiel ich wie tot vor seinen Füßen nieder. Er aber legte seine rechte Hand auf mich und sagte: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte 18 und der Lebendige. Ich war tot, doch nun lebe ich in alle Ewigkeit, und ich habe die Schlüssel zum Tod und zur Unterwelt. 19 Schreib auf, was du gesehen hast: was ist und was danach geschehen wird. 20 Der geheimnisvolle Sinn der sieben Sterne, die du auf meiner rechten Hand gesehen hast, und der sieben goldenen Leuchter ist: Die sieben Sterne sind die Engel der sieben Gemeinden und die sieben Leuchter sind die sieben Gemeinden.5

Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift


zuletzt bearbeitet 01.12.2015 10:25 | nach oben springen

#478

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 01.12.2015 20:01
von Aquila • 4.272 Beiträge

Lieber Blasius, liebe Mitleser

Gerade weil das im vorletzten Beitrag zitierte
Gleichnis vom barmherzigen Samariter
heute zwar oft zitiert, aber auch oft falsch interpretiert wird,
ist es immer wieder notwendig, auf die richtige Auslegung durch die Kirche hinzuweisen,
zumal dieses Gleichnis oft nicht in seiner ganzen Tiefe erfasst wird, beinhaltet es doch gleichsam eine Kurzzusammenfassung der
Heilstat Gottes durch Gnade und Erlösung sowie deren
seelenheilende Wirkmächtigkeit und den Auftrag dies auch dem Nächsten zuteil werden zu lassen.



Hier zunächst das Gleichnis und anschliessend dessen richtige Auslegung der Kirche.

Aus dem
hl. Evangelium nach Lukas
- über den barmherzigen Samariter -


-

Lk 10,25
Da stand ein Gesetzeslehrer auf, und um Jesus auf die Probe zu stellen, fragte er ihn: Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?
Lk 10,26
Jesus sagte zu ihm: Was steht im Gesetz? Was liest du dort?
Lk 10,27
Er antwortete: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken, und: Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst.
Lk 10,28
Jesus sagte zu ihm: Du hast richtig geantwortet. Handle danach und du wirst leben.
Lk 10,29
Der Gesetzeslehrer wollte seine Frage rechtfertigen und sagte zu Jesus: Und wer ist mein Nächster?
Lk 10,30
Darauf antwortete ihm Jesus:
Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho hinab und wurde von Räubern überfallen. Sie plünderten ihn aus und schlugen ihn nieder; dann gingen sie weg und ließen ihn halb tot liegen.
Lk 10,31
Zufällig kam ein
Priester denselben Weg herab; er sah ihn und ging weiter.
Lk 10,32
Auch ein
Levit kam zu der Stelle; er sah ihn und ging weiter.
Lk 10,33
Dann kam
ein Mann aus Samarien, der auf der Reise war. Als er ihn sah, hatte er Mitleid,
Lk 10,34
ging zu ihm hin, goss
Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie. Dann hob er ihn auf sein Reittier, brachte ihn zu einer
Herberge
und sorgte für ihn.
Lk 10,35
Am andern Morgen holte er
zwei Denare hervor, gab sie dem Wirt und sagte: Sorge für ihn, und wenn du mehr für ihn brauchst, werde ich es dir bezahlen, wenn ich wiederkomme.
Lk 10,36
Was meinst du: Wer von diesen dreien hat sich als der Nächste dessen erwiesen, der von den Räubern überfallen wurde?
Lk 10,37
Der Gesetzeslehrer antwortete: Der, der barmherzig an ihm gehandelt hat. Da sagte Jesus zu ihm:
Dann geh und handle genauso!

-

Was auf den ersten Blick alleine als Aufforderung für barmherzige Hilfe in Not gesehen und auch so interpretiert wird,
legt denn aber auch
erst das Lehramt der der Kirche
in ihrer ganzen heilsmysterischen Dimension richtig aus.

und belegt einmal mehr die Notwendigkeit der hl. Tradition als zweite tragende Säule der Kirche.... nebst der Heiligen Schrift.

Diese von unserem Herrn und Gott Jesus Christus geschilderte Szene ist denn auch ein Bild !

Im Detail:

- Der unter die Räuber gefallene, ausgeraubte geschlagene und halb tot liegen gelassene Mann
steht für den
durch die Erbsünde gefallenen Menschen
( mit Ausnahme der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria )



- Der "Priester und der Levit" stehen für das
Alte Testament und deren Unmöglichkeit dagegen etwas zu tun.


- Der barmherzige Samariter steht für
unseren Herrn und Gott Jesus Christus und
das Neue Testament, den Neuen und Ewigen Bund....
die Erlösung von Sünde und Tod;

"zwei Denare" stehen für den unermesslich kostbaren Preis,
bezahlt durch das kostbarste Blut Christi;

"Öl und Wein" stehen für die
hl. Sakramente als heilende Mittel der verwundeten Seelen.


- die Herberge
steht für die für das
Seelenheil sorgende Heilige Mutter Kirche


- "Dann geh und handle genau so" ist die Aufforderung Christi diese uns zuteil gewordene
Gnadenfülle auch weiterzugeben


Es ist uns also von unserem Herrn und Gott Jesus Christus aufgetragen,
durch
Verkündigung und das tatkräftige Bekenntnis der traditionsverbundenen unfehlbaren Lehre der Kirche
Seiner seelenreinigenden, -heilenden und -stärkenden Barmherzigkeit
weiter den Weg zu ebnen.

Unmissverständlich zeugt diese Stelle von der
Notwendigkeit der Verkündigung der wahren Barmherzigkeitder Heiligen Mutter Kirche,
der alleine das Seelenheil am Herzen liegt....
d.h. ihre stete Mahnung zu Reue, Busse und Umkehr.
Durch die
wirkmächtigen hl. Sakramente führt sie als der mystische Leib Christi das Erlösungswerk Christi fort.

Eine wie auch immer angedachte "autonome Barmherzigkeit"
fern der vollständigen Lehre der Kirche ist denn auch menschengedacht und somit letztendlich fruchtlos.



Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 01.12.2015 20:01 | nach oben springen

#479

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 02.12.2015 16:34
von Blasius • 1.571 Beiträge

Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

Liebe Leserinnen und Leser,


Hl. Theresia Benedicta a Cruce [Edith Stein] (1891-1942), Karmelitin, Märtyrerin, Mitpatronin Europas

Das Weihnachtsgeheimnis, 3.3 Fiat voluntas tua! 31/1/1931

„Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt“

Das Fiat voluntas tua [Dein Wille geschehe] in seinem vollen Ausmaß muss die Richtschnur des Christenlebens sein. Es muss den Tageslauf vom Morgen bis zum Abend, den Gang des Jahres und das ganze Leben regeln. Es wird dann auch des Christen einzige Sorge. Alle andern Sorgen nimmt der Herr auf sich. Diese eine aber bleibt uns, solange wir noch in statu viae [auf dem Weg] sind. Es ist objektiv so, dass wir nicht endgültig versichert sind, immer auf Gottes Wegen zu bleiben. […]

In den Kindertagen des geistlichen Lebens, wenn wir eben angefangen haben, uns Gottes Führung zu überlassen, da fühlen wir die leitende Hand ganz stark und fest; sonnenhell liegt es vor uns, was wir zu tun und was wir zu lassen haben. Aber das bleibt nicht immer so. Wer Christus angehört, der muss das ganze Christusleben durchleben. Er muss zum Mannesalter Christi heranreifen, er muss einmal den Kreuzweg antreten [...] Darum: Fiat voluntas tua! auch und gerade in der dunkelsten Nacht.

©Evangelizo.org 2001-2015

Liebe Grüße, Blasius

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#480

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 02.12.2015 16:43
von Blasius • 1.571 Beiträge

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Ergänzung zu:

Das Weihnachtsgeheimnis, 3.3 Fiat voluntas tua! 31/1/1931

„Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt“


Matthaeus 7:21


Von den falschen Propheten


15 Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie (harmlose) Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe.2 16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? 17 Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor, ein schlechter Baum aber schlechte. 18 Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein schlechter Baum keine guten. 19 Jeder Baum, der keine guten Früchte hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. 20 An ihren Früchten also werdet ihr sie erkennen

21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.

22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten und haben wir nicht mit deinem Namen Dämonen ausgetrieben und mit deinem Namen viele Wunder vollbracht? 23 Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Übertreter des Gesetzes!

Vom Haus auf dem Felsen

24 Wer diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute. 25 Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es nicht ein; denn es war auf Fels gebaut. 26 Wer aber meine Worte hört und nicht danach handelt, ist wie ein unvernünftiger Mann, der sein Haus auf Sand baute. 27 Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es ein und wurde völlig zerstört.

[b]Die Wirkung der Bergpredigt[/b]

28 Als Jesus diese Rede beendet hatte, war die Menge sehr betroffen von seiner Lehre; 29 denn er lehrte sie wie einer, der (göttliche) Vollmacht hat, und nicht wie ihre Schriftgelehrten.

Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift

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