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#1016

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 28.04.2019 12:40
von Blasius • 2.408 Beiträge



Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

Liebe Leserinnen und Leser,

Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
258. Predigt

„Gott sprach: Es werde Licht“ (Gen 1,3)

„Dies ist der Tag, den der HERR gemacht hat“ (Ps 117(118),24). Erinnert euch an den ursprünglichen Zustand der Welt: „Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser. Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht. […] Gott schied das Licht von der Finsternis. Und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht“ (Gen 1,2-5). „Dies ist der Tag, den der HERR gemacht hat“. Es ist der Tag, von dem der Apostel Paulus sagt: „Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht im Herrn“ (Eph 5,8). […]

War Thomas nicht ein Mensch, einer der Jünger, sozusagen einer aus der Menge? Seine Brüder sagten ihm: „Wir haben den Herrn gesehen.“ Er hingegen sagte: „Wenn ich nicht anfasse, wenn ich nicht meine Finger in seine Seite lege, glaube ich nicht.“ Die Evangelisten bringen dir die Neuigkeit und du glaubst nicht? Die Welt hat geglaubt und ein Jünger hat nicht geglaubt? […] Er war noch nicht angebrochen, dieser Tag, den der HERR gemacht hat; die Finsternis lag noch über dem Abgrund, in den Tiefen des menschlichen Herzens, das finster war. Es soll doch also endlich kommen, der die Morgenröte ist, er, der heilt, soll kommen und voller Geduld, voller Sanftmut und ohne Zorn sagen: „Komm. Komm, berühre sie und glaube. Du hast gesagt: ‚Wenn ich nicht anfasse, wenn ich nicht meinen Finger hineinlege, dann glaube ich nicht.‘ Komm also, berühre, lege deinen Finger hinein und sei nicht ungläubig, sondern gläubig. Ich wusste um deine Verwundungen und habe für dich meine Narbe behalten.“

Indem er seine Hand hineinführt, kann der Jünger seinen Glauben zur Fülle bringen. Aber was ist die Fülle des Glaubens? Nicht zu glauben, dass Christus bloßer Mensch ist. Ebenfalls nicht zu glauben, dass Christus nur Gott ist, sondern zu glauben, dass er Mensch und Gott ist […] Deshalb ruft der Jünger, dem der Herr es ermöglichte, die Glieder seines Leibes und seine Narben zu berühren, aus: „Mein Herr und mein Gott!“ Er hat den Menschen berührt, er hat Gott erkannt. Er hat das Fleisch berührt, er hat sich dem Wort zugewandt, denn „das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“ (Joh 1,14). Das Wort hat durchlitten, dass sein Fleisch am Holz aufgehängt wurde […]; das Wort hat durchlitten, dass sein Fleisch ins Grab gelegt wurde. Das Wort hat sein Fleisch auferstehen lassen, hat es vor den Augen der Jünger erhoben, war sich nicht zu schade, von ihren Händen berührt zu werden. Sie berühren, sie rufen aus: „Mein Herr und mein Gott!“

Dies ist der Tag, den der HERR gemacht hat.

Quelle: https://evangeliumtagfuertag.org / Bild: Der ungläubige Thomas (Caravaggio)

Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 28.04.2019 12:41 | nach oben springen

#1017

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 01.05.2019 08:57
von Blasius • 2.408 Beiträge



Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

Liebe Leserinnen und Leser,


Segen der Herz-Jesu-Verehrung (V)

Vermehrung der Liebe

Eine weitere vorzügliche Frucht der Herz-Jesu-Andacht
ist die Vermehrung unserer Liebe zum göttlichen Heiland.

In der Lebensbeschreibung der heiligen Gertrud lesen wir,
dass sie eines Tages einer Erscheinung des heiligen Johannes,
´ des Evangelisten, gewürdigt wurde.

Sie fragte ihn, warum er, da er doch beim letzten Abendmahl
an der Brust des Herrn geruht habe, nicht die Empfindungen
und Gefühle des Herzen Jesu zu unserer Belehrung niedergeschrieben habe.

Sie erhielt die Antwort: "Ich war beauftragt, für die eben werdende Kirche
die Lehre vom ungeschaffenen, ewigen Worte des ewigen Vaters niederzuschreiben.
Die Regungen dieses Herzens aber zu offenbaren, hat Gott den künftigen Zeiten,
dem vorgerückten Alter der Kirche aufbewahrt,
um die so erkaltende Liebe von neuem zu entzünden."

Da hören wir, was Gott mit dieser Andacht zum Herzen Jesu ganz besonders bezweckt
und was sie auch sicherlich bewirkt, wenn sie in der rechten Weise geübt wird:
die Liebe soll sie entzünden.

So soll sie ein Hauptmittel sein, den innigsten Wunsch des
göttlichen Herzens zur Erfüllung zu bringen.

aus: Segen der Herz-Jesu-Verehrung, Ein Vortrag von P. Wilhelm Eberschweiler SJ und Novene

Liebe Grüße, Blasius

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#1018

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 04.05.2019 12:22
von Blasius • 2.408 Beiträge



Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

Liebe Leserinnen und Leser,

Hl. Theresia Benedicta a Cruce [Edith Stein] (1891-1942)
Karmelitin, Märtyrerin, Mitpatronin Europas


Edith-Stein-Gesamtausgabe, Band 20, Geistliche Texte II, 3. Teil: Gebete und Gedichte, 13. Am Steuer (Januar 1940), S. 104
„Ich bin es; fürchtet euch nicht!“
Herr, stürmisch sind die Wellen
Und dunkel ist die Nacht,
Willst Du sie nicht erhellen
Für mich, die einsam wacht?

Halt fest die Hand am Steuer
Und sei getrost und still.
Dein Schifflein ist mir teuer,
Zum Ziel ich's lenken will.

Hab nur mit treuen Sinnen
Stets auf den Kompass acht,
Der hilft das Ziel gewinnen
Durch Stürme und durch Nacht.

Die Nadel zittert leise
Und steht dann wieder still,
Dass Richtung sie Dir weise,
Wohin die Fahrt ich will.

Sei drum getrost und stille:
Es führt durch Sturm und Nacht
Getreu Dich Gottes Wille,
Wenn das Gewissen wacht.

BILD: https://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/edith-stein/

Edith Stein (1891-1942) - Biographie - Person | ZbE
Zukunft braucht Erinnerung
Edith Stein um 1935

Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 04.05.2019 12:24 | nach oben springen

#1019

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 04.05.2019 22:35
von Blasius • 2.408 Beiträge



Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

Liebe Leserinnen und Leser,

3. Sonntag in der Osterzeit

Hl. Gregor der Große (um 540-604)
Papst und Kirchenlehrer

„Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer“

Was symbolisiert das Meer, wenn nicht die gegenwärtige Welt, die von den turbulenten Wellen des Geschäftslebens und den Wirbelstürmen eines verfallenen Lebens geschlagen wird? Und was bedeutet das feste Ufer, wenn nicht gar die Unvergänglichkeit der ewigen Ruhe? Die Jünger arbeiten daher auf dem See, da sie noch in den Wellen des sterblichen Lebens gefangen sind, aber unser Erlöser steht nach seiner Auferstehung am Ufer, da er den Zustand des zerbrechlichen Fleisches bereits überwunden hat. Es ist, als wolle er diese Dinge nutzen, um seinen Jüngern vom Geheimnis seiner Auferstehung zu erzählen und ihnen zu sagen: „Ich erscheine euch nicht mehr auf dem Meer (vgl. Mt 14,25), denn ich bin nicht mehr unter euch in der Erregung der Wellen.“

In diesem Sinne sagte er an anderer Stelle nach seiner Auferstehung zu denselben Jüngern: „Das sind die Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war“ (Lk 24,44). Er sagte das nicht, weil er nicht mehr bei ihnen war – sein Körper war anwesend und erschien ihnen –, aber […] sein unsterbliches Fleisch war weit entfernt von ihren sterblichen Körpern: Er sagte, er sei nicht mehr unter ihnen war, obwohl er in ihrer Mitte stand. In der Schriftstelle, die wir heute lesen, gibt er ihnen durch den Ort dasselbe zu verstehen: während seine Jünger noch mit dem Boot fahren, zeigt er sich nunmehr am festen Ufer stehend.

Evangelienhomilie, 24 (trad. © Evangelizo)

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 21,1-19.


In jener Zeit offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal.

Es war am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise.

Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus - Zwilling-, Natanaël aus Kana in Galiläa,
die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen.

Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagten zu ihm:

Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot.

Aber in dieser Nacht fingen sie nichts.

Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht,
dass es Jesus war.

Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen?
Sie antworteten ihm: Nein.

Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus,
und ihr werdet etwas fangen.

Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es.

Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte,
dass es der Herr sei, gürtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war, und sprang in den See.

Dann kamen die anderen Jünger mit dem Boot - sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt,
nur etwa zweihundert Ellen - und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her.

Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot.
Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt.

Da ging Simon Petrus und zog das Netz an Land.

Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt, und obwohl es so viele waren,
zerriss das Netz nicht.

Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst! Keiner von den Jüngern wagte ihn zu fragen:
Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war.

Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch.

Dies war schon das dritte Mal, dass Jesus sich den Jüngern offenbarte,
seit er von den Toten auferstanden war.
Als sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes,
liebst du mich mehr als diese?

Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm:

Weide meine Lämmer!

Zum zweitenmal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich?

Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm:
Weide meine Schafe!

Zum drittenmal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich?

Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum drittenmal gefragt hatte: Hast du mich lieb?

Er gab ihm zu Antwort: Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich liebhabe. Jesus sagte zu ihm:
Weide meine Schafe!

Amen, amen, das sage ich dir: Als du noch jung warst, hast du dich selbst gegürtet
und konntest gehen, wohin du wolltest. Wenn du aber alt geworden bist,
wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und dich führen,
wohin du nicht willst.

Das sagte Jesus, um anzudeuten, durch welchen Tod er Gott verherrlichen würde.

Nach diesen Worten sagte er zu ihm: Folge mir nach!

Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel

Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 04.05.2019 22:43 | nach oben springen

#1020

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 06.05.2019 13:42
von Blasius • 2.408 Beiträge



Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

Liebe Leserinnen und Leser,

Hl. Jean-Baptiste Marie Vianney (1786-1859)
Priester, Pfarrer von Ars

Der Geist des Pfarrers von Ars in seinem Religionsunterricht,
seinen Predigten und seinen Gesprächen

Der Tag des Herrn

Wer sich am Sonntag abrackert, weil er denkt, so mehr Geld zu verdienen oder noch produktiver zu sein, der liegt falsch! Können zwei oder drei Francs jemals den Schaden ersetzen, den er sich selbst zufügt, wenn er das Gebot des lieben Gottes bricht? Ihr glaubt, dass alles von eurer Arbeit abhängt; und da trifft euch eine Krankheit, ein Unfall. Es kann eine Kleinigkeit sein: ein Gewitter, Hagel, Frost […]

Arbeitet nicht für die Nahrung, die verdirbt, sondern für die, die für das ewige Leben bleibt. Was bringt euch eure Sonntagsarbeit? Ihr lasst die Erde doch so zurück, wie sie ist, wenn ihr von hier scheidet; ihr nehmt nichts mit. Euer vorrangiges Ziel ist, zu Gott zu kommen; nur deshalb sind wir auf Erden.

Meine Brüder, man müsste am Sonntag sterben, und am Montag wieder auferstehen. Der Sonntag ist Gottes Eigentum, der Tag, der ihm gehört, der Tag des Herrn. Gott hat alle Tage der Woche gemacht, er könnte sie alle für sich beanspruchen. Sechs davon hat er uns gegeben und nur den siebten für sich zurückbehalten.

SIEHE AUCH:
http://www.kathpedia.com/index.php/Pfarrer_von_Ars

Zitate des hl. Pfarrer von Ars



Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 06.05.2019 13:51 | nach oben springen



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