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#1001

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 05.04.2019 09:14
von Blasius • 2.408 Beiträge



Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

Liebe Leserinnen und Leser,

Hl. Johannes Paul II. (1920-2005)
Papst

Enzyklika „Dives in Misericordia“ über das Göttliche Erbarmen,
§ 8 (© Libreria Editrice Vaticana)

„Ihr kennt mich und wisst, woher ich bin“


Das Paschageheimnis ist Christus am Höhepunkt der Offenbarung des unerforschlichen Geheimnisses Gottes. Gerade hier bewahrheiten sich voll und ganz die im Abendmahlssaal gesprochenen Worte: „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen“ (Joh 14,9). Denn Christus, den der Vater zugunsten des Menschen „nicht verschonte“ (Röm 8,32) und dem in seinem Leiden und in der Qual des Kreuzes menschliches Erbarmen nicht zuteilwurde, hat in seiner Auferstehung die Fülle der Liebe des Vaters zu ihm und in ihm zu allen Menschen geoffenbart. „Er ist doch nicht ein Gott von Toten, sondern von Lebenden“ (Mk 12,27).

In seiner Auferstehung hat Christus gerade insofern den Gott der erbarmenden Liebe geoffenbart, als er das Kreuz als Weg zur Auferstehung auf sich genommen hat. Deshalb konzentrieren sich, wenn wir des Kreuzes Christi, seines Leidens und seines Todes gedenken, unser Glaube und unsere Hoffnung auf den Auferstandenen – der „am Abend dieses ersten Tages der Woche“ im Abendmahlssaal, wo die Jünger versammelt waren, „in ihre Mitte trat... sie anhauchte und zu ihnen sprach: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert“ (Joh 20,19–23).

So hat also der Sohn Gottes in seiner Auferstehung in radikaler Weise selbst das Erbarmen erfahren, das heißt die Liebe des Vaters, die stärker ist als der Tod. Derselbe Gottessohn offenbart [...] sich selbst als unerschöpfliche Quelle des Erbarmens, derselben Liebe, die [...] sich ständig stärker als die Sünde erweisen wird.

https://www.evangeliumtagfuertag.org/DE/gospel

Liebe Grüße, Blasius

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#1002

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 06.04.2019 09:43
von Blasius • 2.408 Beiträge



Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

Liebe Leserinnen und Leser,

Das Zeichen des Kreuzes am Himmel


Mit unvergleichlich größerem Schrecken als der todeswürdige Verbrecher dem Erscheinen des irdischen Gerichtshofes sieht der zum ewigen Tode bereits verurteilte Sünder der Ankunft des Weltrichters entgegen. Die furchtbare Strenge desselben, die er schon beim besonderen Gerichte hat fühlen müssen, raubt ihm nicht nur alle Hoffnung auf irgendwelche Milderung der Strafe, sondern macht ihm die Verschärfung derselben zur zweifellosesten Gewißheit. „Die Gottlosen werden am Tage der Untersuchung keinen Trost haben.“ (Buch der Weish. 3, 18)

„Weh euch, ihr verruchten Seelen,
Hofft nimmermehr, den Himmel zu erblicken!
Zum Ufer jenseits komm’ ich, euch zu führen
In ew’ge Finsternis, in Frost und Gluten.“ (Dante, Hölle)

In einer Lichterscheinung von wunderbarer Pracht wird am Himmel das Zeichen des Menschensohnes, das Bild des Kreuzes, sichtbar. Die Auserwählten begrüßen und bejubeln es mit überseligem Entzücken als das machtvolle Zeichen, in welchem sie gleich ihrem Erlöser alle Feinde ihres Heiles überwunden haben. Die Gottlosen aber zittern beim Anblick desselben am ganzen Leibe, und ein Schrei der Bestürzung und des Entsetzens geht durch ihre Reihen. „Die Geschlechter der Erde,“ d. h. diejenigen, deren Namen nicht im Himmel verzeichnet stehen, sondern in den Erdenstaub geschrieben sind, „werden wehe klagen.“ (Matth. 24, 30) Einst war das Kreuz auch für sie ein Zeichen des Heiles und der Gnade, der Hoffnung und des Trostes, jetzt wird es für sie ein Zeichen der schrecklichsten Beschämung und Verzweiflung. Das Kreuz, das sie beschimpft und gelästert haben, ist die glänzendste Rechtfertigung ihrer Verdammnis: angesichts desselben wird Satan zum Erlöser sprechen: Gerechter Richter! sprich Recht und erkläre diese Menschen, welche du, ihren besten Freund, verlassen und mir, ihrem schlimmsten Feinde, gedient haben, feierlich vor der ganzen Welt und endgültig als meine Sklaven!

Doch in den Lüften erscheint der Sohn Gottes selbst in seiner anbetungswürdigen Macht, Hoheit und Herrlichkeit, umflossen von blendendem Verklärungs-Glanz, getragen von einer das ganze Himmelsgewölbe erhellenden Lichtwolke und umgeben von den himmlischen Heerscharen, die in wunderbaren Lichtgestalten in die sichtbare Erscheinung treten. – Nun kennt der Jubel der Auserwählten keine Grenze mehr: schauen sie doch jetzt zum ersten Male mit ihren leiblichen Augen ihren himmlischen Bräutigam in seiner verklärten Menschheit. Mit einem unbeschreiblich huld- und liebevollen Lächeln blickt er sie an, begrüßt sie als die Gesegneten seines Vaters, heißt sie willkommen als seine heiß geliebten Bräute und zeigt ihnen seine strahlenden Wunden. Neuer Schauder aber überfällt die Gottlosen, denen sein zornsprühendes Auge, seine durchstochenen Hände und Füße und die furchtbare Majestät seiner ganzen Erscheinung unerträglich sind. „Den werden sie schauen, den sie durchbohrt haben!“ (Offenb. 1, 7) Sie möchten fliehen und vor Angst und Scham sich verkriechen in die tiefsten Abgründe der Erde, aber sie müssen stehen wie fest gebannt. Sogleich nimmt der göttliche Richter die Scheidung vor, „wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet; und er stellt die Schafe zu seiner Rechten, die Böcke aber zu seiner Linken.“ (Matth. 25, 32 f) Was für eine peinliche und beschämende Szene für den Sünder, der mitten unter den Teufeln seinen Platz angewiesen erhält und schon vor dem Richterspruch als rettungslos Verlorener gekennzeichnet wird; mit Schrecken ohne Ende erwartet er ein Ende mit Schrecken. Die Herrlichkeit des Richters leuchtet in die verborgensten Falten und in die geheimsten Schlupfwinkel seines Herzens und macht alles klar und offenbar. „Nichts ist verborgen, das nicht offenkundig werden wird (Luk. 12, 2), alles kommt ans Licht, mag es auch einst mit dem dichtesten Schleier der Heuchelei und Scheinheiligkeit bedeckt gewesen sein; denn Gott selbst ist es, „der die Geheimnisse der Dunkelheit ans Licht zieht und die Anschläge der Herzen offen deckt“ (1. Kor. 4, 5); der erfüllt, was er einst angedroht: „Ich will über dich herfallen und dich vor dein eigenes Angesicht bringen“ (Ps. 49, 21); ich werde den Völkern deine Blöße zeigen und den Nationen deine Schande“. (Nahum 3, 5) Alle Gräuel und Missetaten ladet er dem Sünder aufs Haupt (Vgl. Ezech. 7, 8), schreibt sie ihm auf die Stirne und bekleidet ihn damit, wie mit einem Gewande. (Vgl. Ps. 108, 29)

Wo Gott selbst, der alles gesehen hat und alles weiß, Zeugnis ablegt, da ist keine Beweisaufnahme erforderlich, da hilft kein Ableugnen. Den Blicken der Welt ist nur das äußere Handeln und Treiben eines Menschen zugänglich, dem Arm des irdischen Strafrichters nur die verbrecherische Tat und auch diese nicht immer erreichbar. Die Leuchte des jenseitigen Richters aber dringt auch in die verborgenen Gemächer, hinter verschlossene Türen, macht die dunkelste Nacht heller als den Tag und bringt die lichtscheuen Werke, die für immer begraben schienen, an die Öffentlichkeit: einen Berg von Missetaten! Wie Ungeheuer, die aus dem Schlafe aufgeschreckt worden, zieht das Heer der verborgenen und verheimlichten Taten heran.

Vor dem großen Gericht am jüngsten Tage wird auch die geheime Quelle, der wahre Ursprung und Zweck, die ganze oft verwickelte Geschichte alles sündhaften Tuns erschlossen, werden die verborgenen Triebfedern, die versteckten Absichten, die stille Vorbereitung und der ganze innere Verlauf einer jeden Sünde bekannt; vor aller Augen liegt offen wie ein aufgeschlagenes Buch die geheime Werkstätte des Bösen, die schlechte Gesinnung; die ganze innere Welt von Lug und Trug, von Neid und Nachstellung, von Falschheit, Hinterlist und Verrat; es kommen zum Vorschein alle schändlichen Gedanken und Neigungen, alle entehrenden Begierden und Entschlüsse, alle Treulosigkeit, Ränkesucht, Rachgier und Feindschaft. Wer ermißt die bodenlose Beschämung des elenden Verbrechers, der hier öffentlich zur Schau ausgestellt ist. Vor einem Gericht, wo die unbestechliche und unerbittliche Gerechtigkeit des Allwissenden den Vorsitz führt, gibt es keine Verteidigung, gilt keine Entschuldigung.

aus: Wilhelm Schneider, Das andere Leben, Ernst und Trost
der christlichen Welt- und Lebensanschauung, 1896, S. 288-291

AUS: https://katholischglauben.info/das-zeich...uzes-am-himmel/

Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 06.04.2019 09:51 | nach oben springen

#1003

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 07.04.2019 11:40
von Blasius • 2.408 Beiträge



Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

Liebe Leserinnen und Leser,

5. Fastensonntag 2019 C

Tröstlich sind die Worte Jesu an die Frau:
„Auch ich verurteile dich nicht. Geh hin und sündige fortan nicht mehr.“


Welche Freude muss diese Frau, die noch vor wenigen Minuten die Todesangst spürte, wohl in ihrem Herzen gehabt haben, als sie erstens nicht gesteinigt wurde, mit dem Leben davonkam und dann das noch viel größere Geschenk Jesu bekommen hat? Auch Jesus verurteilt sie nicht; auch Gott nicht.

„Sündige nicht mehr!“ Das wird sie sich sicher zu Herzen genommen haben.

Gerade jetzt vor Ostern, vor dem größten Fest unseres Glaubens, dem Fest der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus, ist es sinnvoll sein Herz zu prüfen, in sich zu gehen und sich zu fragen. „Bin nicht auch ich da oder dort schuldig geworden?“ Wir alle sind sündige Menschen, und wir alle brauchen die Verzeihung Gottes. Die Fastenzeit und besonders die vor uns stehende Karwoche soll Anstoß sein, uns die Frage zu stellen, mit was wir das Kreuz Jesu beladen haben. Jede Sünde hat das Kreuz Jesus schwer gemacht, hat er symbolisch hinaufgetragen nach Golgota, auf dem Berg seines Todes, seiner Kreuzigung. Nur wenn man mit Jesus den Kreuzweg geht, kann man auch mit ihm die Auferstehung feiern.

Wo haben wir gesündigt? „Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.“ Wahrscheinlich hat Gott den Schriftgelehrten in diesem Augenblick ihren eigenen Seelenzustand drastisch gezeigt. Sie erkannten plötzlich, dass sie selbst auch sündige Menschen sind und vielleicht sogar noch schlimmeres auf dem Kerbholz hatten. Sie dachten eventuell: „Oh, hoffentlich wird das und das nicht bekannt.“ Und beschämt schlichen sie sich davon.

Wie oft sehen wir die Sünden anderer Menschen? Wie oft erzählen wir uns die Sünden der Menschen und urteilen bzw. verurteilen? Und wie oft versuchen wir dann damit unser Tun zu rechtfertigen? Nehmen wir das Wort Jesu ernst! Beseitige zuerst den Balken in deinem Auge, bevor du den Splitter im Auge deines Nächsten angreifst. Aber warum sehen wir oft nur die Sünden anderer und urteilen? könnte man sich fragen. Ich denke, wir brauchen manchmal diese Sünden der anderen, damit wir uns selbst in ein besseres Licht rücken können und gut dastehen.

Aber nehmen wir die Aussage dieses Evangeliums ernst: Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet.

Und das zweite ist die Vergebung: Vergebt! Können wir ebenfalls vergeben? Bin auch ich bereit, dem anderen die Möglichkeit zu geben neu anzufangen? Interessant ist, dass ein Zeichen der Reue von der Ehebrecherin fehlt, bzw. nicht im Evangelium steht. Die Reue ist unverzichtbar für eine Lossprechung und für eine Vergebung. Die Frau hat sie aber sicher gehabt. Entscheidend und wichtig ist hier etwas anderes. Wir sollen lernen, dass nicht wir es sind, die richten und urteilen, sondern, dass wir es letztlich Gott überlassen sollen. Er ist der gerechte und barmherzige Richter über Lebende und Tote. Nehmen wir ihm das nicht ab, und setzen wir uns nicht an die Stelle Gottes. Er weiß ein bisschen mehr. Er weiß, wie es dazu kam, dass sie die Ehe gebrochen hat. Er kennt ihre anderen Schwierigkeiten noch, die sie vielleicht gehabt hat. Was hat sie für einen Ehemann? Wieviel Schuld hat ihr sogenannter Freund oder Verführer? Das sind alles Fragen, die wir nicht wissen und die nur Gott weiß, und er wird ein gerechtes Urteil fällen. Er kennt auch ihre Reue und auch ihre Liebe zu Gott. Er weiß, inwieweit sie zugestimmt hat zum Ehebruch und inwieweit ihre Freiheit nicht beeinträchtigt war. Hüten wir uns also zu urteilen. Gott wird einmal gerecht richten. Amen.

© Pfarrer Christian Poschenrieder 2019

Messtexte:
https://www.erzabtei-beuron.de/schott/sc...%2FSonntagC.htm

MIT DANK AUS:
http://www.predigtdienst.net/c19_fasten5.shtml

Liebe Grüße, Blasius

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#1004

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 08.04.2019 09:08
von Blasius • 2.408 Beiträge




Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

Liebe Leserinnen und Leser,

Hl. Augustinus (354-430)
Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer

Vorträge über das Johannes-Evangelium, 34,2–3.6 (vgl. Bibliothek der Kirchenväter, München 1913–1914)

Das Licht der Welt


Wenn der Herr sagt: „Ich bin das Licht der Welt“, so ist das, glaube ich, denen klar, die Augen haben, wodurch sie dieses Lichtes teilhaft werden; die aber nur Augen haben im Leibe allein, wundern sich über das, was der Herr Jesus Christus gesagt hat: „Ich bin das Licht der Welt“. Und vielleicht sagt wohl auch einer bei sich selbst: Ist etwa Christus der Herr die Sonne, die durch Auf- und Untergang den Tag bewirkt? [...]

Nein, dies ist nicht Christus der Herr. Nicht ist Christus der Herr die Sonne, die gemacht ist, sondern derjenige, durch den sie gemacht ist. Denn alles ist durch ihn gemacht, und ohne ihn ist nichts gemacht (Joh 1,3). Er ist also das Licht, welches dieses Licht gemacht hat; dieses wollen wir lieben, dieses wollen wir zu erkennen trachten, nach ihm wollen wir verlangen, damit wir dereinst unter seiner Leitung zu ihm kommen und in ihm so leben, dass wir gar nie sterben. [...]

Ihr seht also, meine Brüder, wenn ihr innerlich seht, was das für ein Licht ist, von dem der Herr sagt:

„Wer mir nachfolgt, wird nicht im Finstern wandeln“.


Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 8,1-11.

In jener Zeit ging Jesus zum Ölberg.
Am frühen Morgen begab er sich wieder in den Tempel. Alles Volk kam zu ihm. Er setzte sich und lehrte es.
Da brachten die Schriftgelehrten und die Pharisäer eine Frau, die beim Ehebruch ertappt worden war. Sie stellten sie in die Mitte
und sagten zu ihm: Meister, diese Frau wurde beim Ehebruch auf frischer Tat ertappt.
Mose hat uns im Gesetz vorgeschrieben, solche Frauen zu steinigen. Nun, was sagst du?
Mit dieser Frage wollten sie ihn auf die Probe stellen, um einen Grund zu haben, ihn zu verklagen. Jesus aber bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde.
Als sie hartnäckig weiterfragten, richtete er sich auf und sagte zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als erster einen Stein auf sie.
Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
Als sie seine Antwort gehört hatten, ging einer nach dem anderen fort, zuerst die Ältesten. Jesus blieb allein zurück mit der Frau, die noch in der Mitte stand.
Er richtete sich auf und sagte zu ihr: Frau, wo sind sie geblieben? Hat dich keiner verurteilt?
Sie antwortete: Keiner, Herr. Da sagte Jesus zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!

Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel

https://www.evangeliumtagfuertag.org/DE/gospel

Liebe Grüße, Blasius

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#1005

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 09.04.2019 10:01
von Blasius • 2.408 Beiträge



Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

Liebe Leserinnen und Leser,

Hl. Bernhard (1091-1153)
Zisterziensermönch und Kirchenlehrer

22. Predigt „de diversis“

„Wenn ihr den Menschensohn erhöht habt, dann werdet ihr erkennen, dass Ich es bin“

Du schuldest Christus Jesus dein ganzes Leben, weil er ja sein Leben für dein Leben hingegeben und bittere Qualen ertragen hat, damit du nicht ewige Qualen ertragen musst. Was könnte hart und schrecklich für dich sein, wenn du dir in Erinnerung rufst: Er, der im Zustand der Göttlichkeit war am Tag seiner Ewigkeit, noch ehe der Morgenstern entstand, im Glanz der Heiligen; er, der Abglanz und das Abbild des Wesens Gottes, ist in deinen Kerker gekommen, um sich, wie es heißt, bis zum Hals in die Tiefe deines Schlammes zu versenken (vgl. Vulg.: Phil 2,6; Ps 109(110),3; Hebr 1,3; Ps 68(69),3).

Was wird dir nicht süß erscheinen, wenn du in deinem Herzen all die Bitterkeiten deines Herrn vereinst und in Erinnerung rufst: zunächst die Einschränkungen seiner Kindheit, dann die Strapazen seiner Predigten, die Versuchungen während seines Fastens, sein nächtliches Wachen im Gebet, seine Tränen des Mitleids, die Fallstricke, die man ihm legte [...] und dann die Beschimpfungen, das Anspeien, die Backenstreiche, die Geißelhiebe, der Hohn und Spott, die Nägel und alles, was er um unseres Heils willen ertragen hat?

Welch unverdientes Mitleiden, welch frei geschenkte Liebe, die er uns so bewiesen hat, welch unerwartete Wertschätzung, welch verblüffende Sanftmut, welch unübertreffliche Güte! Der König der Herrlichkeit (Ps 24(23)), wird gekreuzigt für einen so erbärmlichen Knecht! Wer hat je so etwas gehört, wer hat je so etwas gesehen? „Dabei wird nur schwerlich jemand für einen Gerechten sterben“ (Röm 5,7). Er aber, für Feinde und Ungerechte ist er gestorben; er hat sich entschieden, den Himmel zu verlassen, um uns in den Himmel zurückzubringen: er, der sanfte Freund, der weise Ratgeber, der starke Helfer. „Wie kann ich dem Herrn all das vergelten, was er mir Gutes getan hat?“ (Ps 116(115),12).


(trad. © Evangelizo)
https://www.evangeliumtagfuertag.org/DE/gospel

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 8,21-30.

In jener Zeit sprach Jesus zu den Pharisäern: Ich gehe fort, und ihr werdet mich suchen,
und ihr werdet in eurer Sünde sterben. Wohin ich gehe, dorthin könnt ihr nicht gelangen.

Da sagten die Juden: Will er sich etwa umbringen? Warum sagt er sonst:
Wohin ich gehe, dorthin könnt ihr nicht gelangen?

Er sagte zu ihnen: Ihr stammt von unten, ich stamme von oben;
ihr seid aus dieser Welt, ich bin nicht aus dieser Welt.

Ich habe euch gesagt: Ihr werdet in euren Sünden sterben;
denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, werdet ihr in euren Sünden sterben.

Da fragten sie ihn: Wer bist du denn? Jesus antwortete:
Warum rede ich überhaupt noch mit euch?

Ich hätte noch viel über euch zu sagen und viel zu richten, aber er,
der mich gesandt hat, bürgt für die Wahrheit, und was ich von ihm gehört habe,
das sage ich der Welt.

Sie verstanden nicht, dass er damit den Vater meinte.

Da sagte Jesus zu ihnen: Wenn ihr den Menschensohn erhöht habt,
dann werdet ihr erkennen, dass Ich es bin. Ihr werdet erkennen,
dass ich nichts im eigenen Namen tue, sondern nur das sage, was mich der Vater gelehrt hat.

Und er, der mich gesandt hat, ist bei mir; er hat mich nicht allein gelassen,
weil ich immer das tue, was ihm gefällt.

Als Jesus das sagte, kamen viele zum Glauben an ihn.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel

Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 09.04.2019 10:06 | nach oben springen



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