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#841

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 22.11.2017 20:44
von Blasius • 2.416 Beiträge

Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

Liebe Leserinnen und Leser,

Hl. Bernhard (1091-1153), Zisterziensermönch und Kirchenlehrer

Diverse Predigten „Die fünf Talente“

Ein wahrlich kostbarer Handel


Des Vaters Wort, der eingeborene Sohn Gottes, die Sonne der Gerechtigkeit (Mal 3,2) ist der großer Händler, der uns den Preis unserer Erlösung gebracht hat. Es ist dies ein wahrhaft kostbarer Handel, den man niemals ausreichend wird würdigen können, bei dem ein König, nämlich der Sohn des obersten Königs, selbst zum Handelsobjekt geworden ist, sodass Blei mit Gold aufgewogen wurde, der Gerechte für den Sünder hingegeben wurde. Wahrlich, ein jeglicher Bedingung lediges Erbarmen, eine jeglicher Berechnung vollkommen ledige Liebe, eine unfassbare Güte […], ein völlig ungleicher Handel, bei dem der Gottessohn für den Knecht hingegeben wird, der Schöpfer für das Geschöpf dem Tod übergeben wird, der Herr für seinen Sklaven verurteilt wird.

O Christus, darin bestehen deine Werke, dass du aus dem Licht des Himmels in unsere Höllenfinsternis hinabgestiegen bist, um unser dunkles Verlies zu erleuchten. Du bist von der Rechten der göttlichen Majestät hinab in unser menschliches Elend gekommen, um das Menschengeschlecht freizukaufen; du bist aus der Herrlichkeit des Vaters hinabgestiegen zum Tod am Kreuz, um über den Tod und seinen Herrscher zu triumphieren. Du bist der Einzige, und es gibt keinen anderen als dich, der von seiner eigenen Güte dazu gedrängt worden wäre, uns loszukaufen [...]

Mögen alle Händler von Teman (Bar 3,23) diesen Ort verlassen [...]: nicht etwa sie hast du erwählt, sondern dein geliebtes Israel, der du diese Geheimnisse den Weisen und Klugen verborgen hast, den Unmündigen jedoch offenbart hast (Lk 10,21) [...] Herr, sehr gerne nehme ich dieses Handelsangebot an, denn es ist zu meinem Vorteil! Ich werde mich an all das erinnern, was du getan hast, denn du willst, dass ich mich damit beschäftige [...] Ich werde also dieses Talent einsetzen, das du mir bis zu deiner Rückkehr überlassen hast, und werde dir mit großer Freude entgegengehen. Gebe Gott, dass ich sodann die sanften Worte hören werde: „Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn!“ (Mt 25,21).

©Evangelizo.org 2001-2017

Liebe Grüße, Blasius

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#842

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 23.11.2017 12:12
von Blasius • 2.416 Beiträge

Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

Liebe Leserinnen und Leser,

Origenes (um 185-253), Priester und Theologe

38. Homilie zum Lukasevangelium, PG 13, 1896–1898

Als Jesus die Stadt sah, weinte er über sie


Als unser Herr und Erlöser näher kam und Jerusalem sah, weinte er über die Stadt: „Wenn doch auch du an diesem Tag erkannt hättest, was dir Frieden bringt. Jetzt aber bleibt es vor deinen Augen verborgen. Es wird eine Zeit für dich kommen, in der deine Feinde rings um dich einen Wall aufwerfen“ [...]

Nun könnte einer sagen: „Der Sinn der Worte ist klar. Tatsächlich sind sie für Jerusalem auch Wirklichkeit geworden. Die römischen Truppen haben die Stadt belagert und bis auf die Grundmauern verwüstet, und die Zeit wird kommen, wo in ihr kein Stein mehr auf dem anderen bleibt.“

Ich bestreite nicht, dass Jerusalem aufgrund seiner Verblendung zerstört worden ist. Aber ich stelle die Frage: Gelten diese Tränen nicht unserem Jerusalem? Wir sind nämlich das Jerusalem, über das Jesus geweint hat, wir, die wir einen so durchdringenden Blick zu haben glauben. Wenn einer von uns, der einmal in den Mysterien der Wahrheit unterricht worden ist, nachdem er das Wort des Evangeliums und die Lehre der Kirche vernommen hat – wenn so einer sündigt, dann löst er Wehklagen und Tränen aus; denn man weint nicht über einen Heiden, sondern über den, der schon Anteil hatte an Jerusalem und aufgehört hat, darin zu sein.

Die Tränen gelten unserem Jerusalem, denn aufgrund seiner Sünden „werden es die Feinde einschließen“, das heißt die feindlichen Mächte, die bösen Geister. Sie werfen eine Schanze um die Stadt auf; sie belagern sie und „lassen darin keinen Stein auf dem andern“ [...] Da haben wir das Jerusalem, über das Tränen vergossen werden!

©Evangelizo.org 2001-2017

Liebe Grüße, Blasius

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#843

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 24.11.2017 10:42
von Blasius • 2.416 Beiträge

Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

Liebe Leserinnen und Leser,

Römisches Messbuch

Präfation am Jahrestag der Kirchweihe

Die Kirche als Tempel Gottes


In Wahrheit ist es würdig und recht,
dir, Herr, heiliger Vater, allmächtiger, ewiger Gott,
immer und überall zu danken.

Zu deiner Ehre wurde dieses Haus errichtet,
in dem du deine pilgernde Kirche versammelst,
um ihr darin ein Bild deiner Gegenwart zu zeigen
und ihr die Gnade deiner Gemeinschaft zu schenken.

Denn du selbst erbaust dir einen Tempel aus lebendigen Steinen.
Von allen Orten rufst du deine Kinder zusammen
und fügst sie ein in den geheimnisvollen Leib deines Sohnes.

Hier lenkst du unseren Blick auf das himmlische Jerusalem
und gibst uns die Hoffnung, dort deinen Frieden zu schauen.
Darum preisen wir dich in deiner Kirche
und vereinen uns mit allen Engeln und Heiligen
zum Hochgesang von deiner göttlichen Herrlichkeit:
Heilig ...

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 19,45-48.

In jener Zeit ging Jesus in den Tempel und begann, die Händler hinauszutreiben.

Er sagte zu ihnen: In der Schrift steht: Mein Haus soll ein Haus des Gebetes sein.

Ihr aber habt daraus eine Räuberhöhle gemacht.

Er lehrte täglich im Tempel. Die Hohenpriester, die Schriftgelehrten
und die übrigen Führer des Volkes aber suchten ihn umzubringen.

Sie wussten jedoch nicht, wie sie es machen sollten,
denn das ganze Volk hing an ihm und hörte ihn gern.

Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel


Liebe Grüße, Blasius

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#844

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 25.11.2017 08:30
von Blasius • 2.416 Beiträge

Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

Liebe Leserinnen und Leser,


Hl. Pacianus von Barcelona (?-um 390), Bischof
Homilie über die Taufe, 6; PL 13

„Das Leben ist Christus“ (vgl. Phil 1,21)

Wir werden nicht mehr sterben. Selbst wenn unsere Körper zerfallen, werden wir in Christus leben, so wie er es selbst gesagt hat: „Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt“ (Joh 11,25). Dessen können wir gewiss sein; der Herr bezeugt es, dass Abraham, Isaak, Jakob und alle Heiligen Gottes leben. Gerade über sie sagte er: „Er ist doch kein Gott von Toten, sondern von Lebenden; denn für ihn leben sie alle.“ Und der Apostel Paulus sagt von sich: „Denn für mich ist Christus das Leben und Sterben Gewinn“ (Phil 1,21‒23) [...]

Das ist es also, lieber Brüder, was wir glauben und „wenn wir allein für dieses Leben unsere Hoffnung auf Christus gesetzt haben, sind wir erbärmlicher daran als alle anderen Menschen“ (1 Kor 15,19). Das Leben auf dieser Erde ist, für wilde oder zahme Tiere und Vögel, wie ihr selbst seht, mal länger oder mal kürzer wie das unsrige. Doch nur dem Menschen gebührt das, was ihm Christus durch den Hl. Geist gegeben hat, nämlich das ewige Leben, doch unter der Voraussetzung, dass wir die Sünde meiden. Denn der Tod ist die Folge von Sünde und er wird durch die Tugend vermieden; das Leben wird von der Sünde bedroht und von der Tugend beschützt. „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn“ (Röm 6,23).

©Evangelizo.org 2001-2017

Liebe Grüße, Blasius

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#845

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 25.11.2017 18:49
von Blasius • 2.416 Beiträge

Eregänzung zu:

Hl. Pacianus von Barcelona (?-um 390), Bischof
Homilie über die Taufe, 6; PL 13

„Das Leben ist Christus“ (vgl. Phil 1,21)

Wir werden nicht mehr sterben. Selbst wenn unsere Körper zerfallen, werden wir in Christus leben, so wie er es selbst gesagt hat: „Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt“ (Joh 11,25).

Johannes 11,25

Die Auferweckung des Lazarus

1 Ein Mann war krank, Lazarus aus Betanien, dem Dorf der Maria und ihrer Schwester Marta. 2 Maria war jene, die den Herrn mit Öl gesalbt und seine Füße mit ihren Haaren abgetrocknet hatte; deren Bruder Lazarus war krank. 3 Daher sandten die Schwestern Jesus die Nachricht: Herr, sieh: Der, den du liebst, er ist krank. 4 Als Jesus das hörte, sagte er: Diese Krankheit führt nicht zum Tod, sondern dient der Verherrlichung Gottes. Durch sie soll der Sohn Gottes verherrlicht werden. 5 Jesus liebte aber Marta, ihre Schwester und Lazarus. 6 Als er hörte, dass Lazarus krank war, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er sich aufhielt. 7 Danach sagte er zu den Jüngern: Lasst uns wieder nach Judäa gehen. 8 Die Jünger sagten zu ihm: Rabbi, eben noch suchten dich die Juden zu steinigen und du gehst wieder dorthin? 9 Jesus antwortete: Hat der Tag nicht zwölf Stunden? Wenn jemand am Tag umhergeht, stößt er nicht an, weil er das Licht dieser Welt sieht; 10 wenn aber jemand in der Nacht umhergeht, stößt er an, weil das Licht nicht in ihm ist. 11 So sprach er. Dann sagte er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schläft; aber ich gehe hin, um ihn aufzuwecken. 12 Da sagten die Jünger zu ihm: Herr, wenn er schläft, dann wird er gesund werden. 13 Jesus hatte aber von seinem Tod gesprochen, während sie meinten, er spreche von dem gewöhnlichen Schlaf. 14 Darauf sagte ihnen Jesus unverhüllt: Lazarus ist gestorben. 15 Und ich freue mich für euch, dass ich nicht dort war; denn ich will, dass ihr glaubt. Doch wir wollen zu ihm gehen. 16 Da sagte Thomas, genannt Didymus, zu den anderen Jüngern: Lasst uns mit ihm gehen, um mit ihm zu sterben!1 17 Als Jesus ankam, fand er Lazarus schon vier Tage im Grab liegen. 18 Betanien war nahe bei Jerusalem, etwa fünfzehn Stadien entfernt. 19 Viele Juden waren zu Marta und Maria gekommen, um sie wegen ihres Bruders zu trösten. 20 Als Marta hörte, dass Jesus komme, ging sie ihm entgegen, Maria aber blieb im Haus sitzen. 21 Marta sagte zu Jesus: Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben. 22 Aber auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben. 23 Jesus sagte zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen. 24 Marta sagte zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird bei der Auferstehung am Jüngsten Tag.

25 Jesus sagte zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt,
wird leben, auch wenn er stirbt,


26 und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das? 27 Marta sagte zu ihm: Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll. 28 Nach diesen Worten ging sie weg, rief heimlich ihre Schwester Maria und sagte zu ihr: Der Meister ist da und lässt dich rufen. 29 Als Maria das hörte, stand sie sofort auf und ging zu ihm. 30 Denn Jesus war noch nicht in das Dorf gekommen; er war noch dort, wo ihn Marta getroffen hatte. 31 Die Juden, die bei Maria im Haus waren und sie trösteten, sahen, dass sie plötzlich aufstand und hinausging. Da folgten sie ihr, weil sie meinten, sie gehe zum Grab, um dort zu weinen. 32 Als Maria dorthin kam, wo Jesus war, und ihn sah, fiel sie ihm zu Füßen und sagte zu ihm: Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben. 33 Als Jesus sah, wie sie weinte und wie auch die Juden weinten, die mit ihr gekommen waren, war er im Innersten erregt und erschüttert. 34 Er sagte: Wo habt ihr ihn bestattet? Sie sagten zu ihm: Herr, komm und sieh! 35 Da weinte Jesus. 36 Die Juden sagten: Seht, wie lieb er ihn hatte! 37 Einige aber sagten: Wenn er dem Blinden die Augen geöffnet hat, hätte er dann nicht auch verhindern können, dass dieser hier starb? 38 Da wurde Jesus wiederum innerlich erregt und er ging zum Grab. Es war eine Höhle, die mit einem Stein verschlossen war. 39 Jesus sagte: Nehmt den Stein weg! Marta, die Schwester des Verstorbenen, sagte zu ihm: Herr, er riecht aber schon, denn es ist bereits der vierte Tag. 40 Jesus sagte zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen? 41 Da nahmen sie den Stein weg. Jesus aber erhob seine Augen und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. 42 Ich wusste, dass du mich immer erhörst; aber wegen der Menge, die um mich herumsteht, habe ich es gesagt, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast. 43 Nachdem er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus! 44 Da kam der Verstorbene heraus; seine Füße und Hände waren mit Binden umwickelt und sein Gesicht war mit einem Schweißtuch verhüllt. Jesus sagte zu ihnen: Löst ihm die Binden und lasst ihn weggehen! 45 Viele der Juden, die zu Maria gekommen waren und gesehen hatten, was Jesus getan hatte, kamen zum Glauben an ihn. 46 Aber einige von ihnen gingen zu den Pharisäern und sagten ihnen, was er getan hatte.

Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift

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