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#546

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 25.01.2016 16:47
von Blasius • 1.571 Beiträge

Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

Liebe Leserinnen und Leser,


Hl. Romanos Melodos (?-um 560), Hymnendichter
Hymnus „Die Mission der Apostel“, 13; SC 283

«Verkündet das Evangelium allen Geschöpfen»


Ein für alle Mal sage ich zu meinen Heiligen:

„Geht hinaus in die ganze Welt, zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern.

Denn mir ist von meinem Vater alles übergeben worden“ (Mt 11,27; 28,18-19), der Himmel und die Erde, deren Gebieter ich schon war, ehe ich Fleisch angenommen habe. Jetzt habe ich meine Herrschaft auf dem ganzen Universum angetreten und in euch habe ich einen heiligen Ministerrat, ich, der ganz allein die Herzen bis auf den Grund kennt“.

„Geht zu allen Nationen.

Sät auf der Erde das Korn der Reue, besprengt es mit eurer Lehre.“ Als die Apostel diese Worte hörten, schauten sie einander an und schüttelten die Köpfe: „Woher sollten wir denn Stimme und Sprache haben, um alle anzusprechen? Wer gibt uns denn die Kraft, mit den Völkern und Nationen, so wie du es befohlen hast, zu kämpfen? Uns fehlt es doch an Wissen und Bildung, wir sind einfache Fischer – und nur du kennst die Herzen bis auf den Grund!“

„Ängstigt euch nicht mehr in euren Herzen! Der Feind soll euren Geist nicht verwirren. Denkt nicht mehr wie die kleinen Kinder... Ich will nicht durch Stärke siegen, ich erringe den Sieg durch die Schwachen. Ich suche mir nicht die Philosophen aus: ich habe ‚das Törichte in der Welt' gewählt (1 Kor 1,27), ich, der allein die Herzen bis auf den Grund kennt.“

„Geht also zu allen Geschöpfen. Begießt mit eurer Lehre das Saatkorn der Reue, das ihr ausgesät habt. Achtet darauf, dass euch alle reuigen Seelen ins Netz gehen. Wie ihr wisst, finde ich Gefallen an denen, die zu mir zurückkehren. Wenn doch jener, der mich verraten hat, zu mir zurückgekommen wäre, nachdem er mich verkauft hat! Ich hätte seine Sünde ausgelöscht, ihn euch zugesellt, ich, der allein Herzen bis auf den Grund kennt...“

„Sagt, dass ich Gott bin und dass ich, den man nicht in Worte fassen kann, wie ein Sklave wurde (Phil 2,7). Zeigt auf, wie ich die Wunden des Fleisches zu meinen Wunden gemacht habe... Verurteilt und begraben, habe ich die Unterwelt ausgeplündert; denn ich bin Herr...“ Gestärkt durch diese Worte, sagten die Apostel zum Schöpfer: „Du bist der Gott, der vor der Zeit war, und du wirst kein Ende haben... Wir werden dich verkünden, wie du es befohlen hast. Geh mit uns, verteidige uns, der du allein die Herzen bis auf den Grund kennst.“

©Evangelizo.org 2001-2016

Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 25.01.2016 16:52 | nach oben springen

#547

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 25.01.2016 16:47
von Blasius • 1.571 Beiträge

Ergänzung zu:




«Verkündet das Evangelium allen Geschöpfen»



Evangelium nach Markus 16,9-15.

Als Jesus am frühen Morgen des ersten Wochentages auferstanden war, erschien er zuerst Maria aus Magdala, aus der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte.

Sie ging und berichtete es denen, die mit ihm zusammengewesen waren und die nun klagten und weinten.

Als sie hörten, er lebe und sei von ihr gesehen worden, glaubten sie es nicht.

Darauf erschien er in einer anderen Gestalt zweien von ihnen, als sie unterwegs waren und aufs Land gehen wollten.

Auch sie gingen und berichteten es den anderen, und auch ihnen glaubte man nicht.
Später erschien Jesus auch den Elf, als sie bei Tisch waren;

er tadelte ihren Unglauben und ihre Verstocktheit, weil sie denen nicht glaubten, die ihn nach seiner Auferstehung gesehen hatten.

Dann sagte er zu ihnen:

Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!


zuletzt bearbeitet 25.01.2016 16:48 | nach oben springen

#548

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 27.01.2016 22:48
von Blasius • 1.571 Beiträge

Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

Liebe Leserinnen und Leser, 


Hl. Ignatius von Antiochien (?-um 110), Bischof und Märtyrer

Brief an die Epheser, § 13-15

„Es gibt nichts Geheimes, was nicht an den Tag kommt“

Tragt Sorge dafür, dass ihr häufiger zusammenkommt, um eure Eucharistie – euere Danksagung – und euren Lobpreis vor Gott zu bringen. Wenn ihr euch nämlich oft versammelt, vernichtet ihr die Streitkräfte Satans, und seine verderbliche Macht löst sich auf angesichts der Einmütigkeit eures Glaubens.

Was gibt es Besseres als den Frieden, einen Frieden, der alle unsere geistigen und fleischlichen Feinde entwaffnet?

Ihr verkennt keine dieser Wahrheiten, wenn ihr einen vollkommenen Glauben an Jesus habt und eine vollkommene Liebe. Zwei Tugenden sind Anfang und Ende des Lebens: An seinem Anfang steht der Glaube, und die Liebe ist die Vollendung. Die Vereinigung beider Tugenden – das ist Gott selber. Alle anderen Tugenden geben ihnen das Geleit, um den Menschen zur Vollkommenheit zu führen. Das Bekenntnis des Glaubens ist unvereinbar mit der Sünde, so wie es die Liebe mit dem Hass ist.

„An den Früchten erkennt man den Baum“ (Mt 12,33). Ebenso erkennt man erst an ihren Werken diejenigen, die ihre Zugehörigkeit zu Christus bekennen. Denn hierbei geht es für uns nicht einfach um ein Bekenntnis des Glaubens, sondern um die wirksame Umsetzung des Glaubens in die Praxis und um das beharrliche Festhalten am Glauben.

Es ist besser Christ zu sein ohne es zu sagen, als es zu sagen, ohne dass man es ist.

Man kann sehr wohl den Glauben lehren, vorausgesetzt man praktiziert, was man lehrt. Wir haben ja nur einen einzigen Lehrer (Mt 23,8), ihn, „der sprach, und sogleich war alles geschehen“ (Ps 33,9). Selbst die Werke, die er schweigend vollbrachte, sind des Vaters würdig. Wer das Wort Jesu echt versteht, kann selbst sein Schweigen verstehen. Das wird seine Vollkommenheit ausmachen: er handelt durch sein Wort und offenbart sich durch sein Schweigen. Nichts entgeht dem Herrn; selbst unsere Geheimnisse sind in seiner Hand. Lasst uns also alles, was wir tun, mit dem Bewusstsein tun, dass er uns innewohnt. Wir werden so sein Tempel sein, und er selber wird als unser Gott in uns Wohnung nehmen.

©Evangelizo.org 2001-2016

Liebe Grüße, Blasius

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#549

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 28.01.2016 12:45
von Blasius • 1.571 Beiträge

Ergänzung zu:

Brief an die Epheser, § 13-15


„Es gibt nichts Geheimes, was nicht an den Tag kommt“

Mt 12,33

Verteidigungsrede Jesu

22 Damals brachte man zu ihm einen Besessenen, der blind und stumm war. Jesus heilte ihn, sodass der Stumme wieder reden und sehen konnte. 23 Da gerieten alle Leute außer sich und sagten: Ist er etwa der Sohn Davids? 24 Als die Pharisäer das hörten, sagten sie: Nur mit Hilfe von Beelzebul, dem Anführer der Dämonen, kann er die Dämonen austreiben.2 25 Doch Jesus wusste, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Jedes Reich, das in sich gespalten ist, geht zugrunde, und keine Stadt und keine Familie, die in sich gespalten ist, wird Bestand haben. 26 Wenn also der Satan den Satan austreibt, dann liegt der Satan mit sich selbst im Streit. Wie kann sein Reich dann Bestand haben? 27 Und wenn ich die Dämonen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben dann eure Anhänger sie aus? Sie selbst also sprechen euch das Urteil.3 28 Wenn ich aber die Dämonen durch den Geist Gottes austreibe, dann ist das Reich Gottes schon zu euch gekommen. 29 Wie kann einer in das Haus eines starken Mannes einbrechen und ihm den Hausrat rauben, wenn er den Mann nicht vorher fesselt? Erst dann kann er sein Haus plündern. 30 Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut. 31 Darum sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden, aber die Lästerung gegen den Geist wird nicht vergeben. 32 Auch dem, der etwas gegen den Menschensohn sagt, wird vergeben werden; wer aber etwas gegen den Heiligen Geist sagt, dem wird nicht vergeben, weder in dieser noch in der zukünftigen Welt.

33 Entweder: der Baum ist gut - dann sind auch seine Früchte gut. Oder: der Baum ist schlecht - dann sind auch seine Früchte schlecht.

An den Früchten also erkennt man den Baum.

34 Ihr Schlangenbrut, wie könnt ihr Gutes reden, wenn ihr böse seid?

Denn wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund. 35 Ein guter Mensch bringt Gutes hervor, weil er Gutes in sich hat, und ein böser Mensch bringt Böses hervor, weil er Böses in sich hat.4 36 Ich sage euch: Über jedes unnütze Wort, das die Menschen reden, werden sie am Tag des Gerichts Rechenschaft ablegen müssen; 37 denn aufgrund deiner Worte wirst du freigesprochen und aufgrund deiner Worte wirst du verurteilt werden.

Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift


zuletzt bearbeitet 28.01.2016 12:51 | nach oben springen

#550

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 29.01.2016 12:40
von Blasius • 1.571 Beiträge

Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

Liebe Leserinnen und Leser,


Hl. Gregor von Nyssa (um 335-395), Mönch und Bischof

Predigt über die Verstorbenen

„Zuerst den Halm, dann die Ähre, dann das erntereife Korn“


Das gegenwärtige Leben ist ein Weg, der ans Ziel unserer Hoffnung führt – genauso wie man an den Trieben die Frucht sich aus der Blüte entwickeln sieht, eine Frucht, die dank der Blüte als Frucht zu existieren beginnt, auch wenn die Blüte nicht selbst die Frucht ist. Ebenso ist nicht gleich Erntezeit, wenn der Halm zum Vorschein kommt. Auch ist die Zeit der Ernte (die aus der Saat hervorgeht) nicht dann schon gekommen, wenn der Halm zu sprießen beginnt. Vielmehr wächst der Halm zuerst, und wenn er abgestorben ist, kommt der Getreidestengel zum Vorschein. So reift nun die Frucht oben in der Ähre.

Unser Schöpfer hat uns nicht zu einem embryonalen Leben bestimmt; das Leben Neugeborener ist nicht Ziel und Zweck der Natur.

Sie zielt auch nicht auf die nachfolgenden Altersstufen ab, denen sie im Laufe der Zeit ein wechselndes Aussehen verleiht. Sie zielt auch nicht ab auf die körperliche Zersetzung, die beim Tod eintritt. Alle diese Zustände sind Etappen auf unserem Weg.

Das endgültige Ziel dieses Marsches durch diese verschiedenen Zustände ist die Gottähnlichkeit. Das angestrebte Ziel des Lebens ist die Glückseligkeit. Aber alles, was jetzt den Körper betrifft, - Tod, Alter, Jugend, Kindheit, das Werden des Embryos – alle diese Zustände bilden einen Weg, eine Aufeinanderfolge und ein Potential, das zur erhofften Reife führt – wie bei Pflänzchen, Halm und reifer Ähre.

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Liebe Grüße, Blasius

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