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#11

RE: Die Gender-Ideologie

in Diskussionsplattform "Genderismus" 16.10.2013 21:46
von Aquila • 5.591 Beiträge

Liebe Maresa

Vielen Dank für diese
- von den "humanen" Seelenverschmutzern gerne unter den Tisch gekehrte -
erfreuliche Nachricht.

Es scheint überhaupt so zu sein, dass sich zunehmend Nationen aus dem ehem.
sog. "Ostblock" oder aus dessen Dunstkreis heute durch einen gleichsam
christlichen "eisernen Vorhang"
als Bollwerk gegen die freigeistig "humane" Seelenverschmutzung auszeichnen.

So nebst Kroatien auch Polen, Slowenien und v.a. auch
das von Ministerpräsident Orban regierte Ungarn.

Unter seiner Regierung ist vor gut zwei Jahren eine neue Verfassung in Kraft getreten.
Die Präambel beginnt mit:



"Gott segne die Ungarn.
Wir sind stolz, dass unser König, der Heilige Stephan, vor 1000 Jahren den ungarischen Staat auf festem Fundament geschaffen
und unser Land zum Teil des christlichen Europas gemacht hat!


Und die neue Verfassung beinhaltet denn auch dies:


"Ungarn schützt die
Institution der Ehe als eine Lebensgemeinschaft zwischen einem Mann und einer Frau, die durch freiwillige Entscheidung zustande gekommen ist, sowie die Familie als Grundlage des Fortbestehens der Nation.
Ungarn fördert die Entscheidung zum Kind"


und Auszüge aus den
Artikeln II betreffend dem
SCHUTZ DES UNGEBORENEN KINDES!


Artikel II:

-
"Dem Leben des Fötus gebührt ab seiner Empfängnis Schutz".

----


Es muss nicht sonderlich betont werden, dass Ungarn steter Drangsalierung durch
die "human gutmenschliche" EU ausgesetzt ist.

Hier mehr zur neuen ungarischen Verfassung:

blog-e2475-Ungarn-s-christliche-Verfassung.html


Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 16.10.2013 21:58 | nach oben springen

#12

RE: Die Gender-Ideologie

in Diskussionsplattform "Genderismus" 16.10.2013 21:57
von blasius (gelöscht)
avatar

Zitat, Info:



Papst: Gender-Ideologie zutiefst unwahr



Papst Benedikt XVI. hat in einer Weihnachtsansprache das marxistische “Gender Mainstreaming” mit dankenswert deutlichen Worten abgelehnt. Das Oberhaupt der katholischen Kirche wertete das Konzept, welches das Geschlecht als gesellschaftliches Konstrukt betrachtet und mentale Unterschiede zwischen Mann und Frau leugnet, als Angriff auf die Familie. In letzter Konsequenz werde durch dieses “der Schöpfer selbst geleugnet”.

Die katholische Nachrichtenagentur “ZENIT” gibt die entsprechende Passage im Original wieder:

Der Großrabbiner von Frankreich, Gilles Bernheim, hat in einem sorgfältig dokumentierten und tief bewegenden Traktat gezeigt, dass der Angriff auf die wahre Gestalt der Familie aus Vater, Mutter, Kind, dem wir uns heute ausgesetzt sehen, noch eine Dimension tiefer reicht. Hatten wir bisher ein Missverständnis des Wesens menschlicher Freiheit als einen Grund für die Krise der Familie gesehen, so zeigt sich nun, dass dabei die Vision des Seins selbst, dessen, was Menschsein in Wirklichkeit bedeutet, im Spiele ist. Er zitiert das berühmt gewordene Wort von Simone de Beauvoir: „Man wird nicht als Frau geboren, sondern man wird dazu“. („On ne naît pas femme, on le devient“).

In diesen Worten ist die Grundlegung dessen gegeben, was man heute unter dem Stichwort „gender“ als neue Philosophie der Geschlechtlichkeit darstellt. Das Geschlecht ist nach dieser Philosophie nicht mehr eine Vorgabe der Natur, die der Mensch annehmen und persönlich mit Sinn erfüllen muss, sondern es ist eine soziale Rolle, über die man selbst entscheidet, während bisher die Gesellschaft darüber entschieden habe.

Die tiefe Unwahrheit dieser Theorie und der in ihr liegenden anthropologischen Revolution ist offenkundig. Der Mensch bestreitet, dass er eine von seiner Leibhaftigkeit vorgegebene Natur hat, die für das Wesen Mensch kennzeichnend ist. Er leugnet seine Natur und entscheidet, dass sie ihm nicht vorgegeben ist, sondern dass er selber sie macht. Nach dem biblischen Schöpfungsbericht gehört es zum Wesen des Geschöpfes Mensch, dass er von Gott als Mann und als Frau geschaffen ist. Diese Dualität ist wesentlich für das Menschsein, wie Gott es ihm gegeben hat. Gerade diese Dualität als Vorgegebenheit wird bestritten. Es gilt nicht mehr, was im Schöpfungsbericht steht: „Als Mann und Frau schuf ER sie“ (Gen 1, 27). Nein, nun gilt, nicht ER schuf sie als Mann und Frau; die Gesellschaft hat es bisher getan, und nun entscheiden wir selbst darüber. Mann und Frau als Schöpfungswirklichkeiten, als Natur des Menschen gibt es nicht mehr.

Der Mensch bestreitet seine Natur. Er ist nur noch Geist und Wille. Die Manipulation der Natur, die wir heute für unsere Umwelt beklagen, wird hier zum Grundentscheid des Menschen im Umgang mit sich selber. Es gibt nur noch den abstrakten Menschen, der sich dann so etwas wie seine Natur selber wählt. Mann und Frau sind in ihrem Schöpfungsanspruch als einander ergänzende Gestalten des Menschseins bestritten. Wenn es aber die von der Schöpfung kommende Dualität von Mann und Frau nicht gibt, dann gibt es auch Familie als von der Schöpfung vorgegebene Wirklichkeit nicht mehr. Dann hat aber auch das Kind seinen bisherigen Ort und seine ihm eigene Würde verloren. Bernheim zeigt, dass es nun notwendig aus einem eigenen Rechtssubjekt zu einem Objekt wird, auf das man ein Recht hat und das man sich als sein Recht beschaffen kann. Wo die Freiheit des Machens zur Freiheit des Sich-selbst-Machens wird, wird notwendigerweise der Schöpfer selbst geleugnet und damit am Ende auch der Mensch als göttliche Schöpfung, als Ebenbild Gottes im Eigentlichen seines Seins entwürdigt. Im Kampf um die Familie geht es um den Menschen selbst. Und es wird sichtbar, dass dort, wo Gott geleugnet wird, auch die Würde des Menschen sich auflöst. Wer Gott verteidigt, verteidigt den Menschen.

Die komplette Rede von Benedikt XVI. kann hier nachgelesen werden.

http://katholisches.info/2012/12/23/bene...-auf-dem-spiel/

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#13

RE: Die Gender-Ideologie

in Diskussionsplattform "Genderismus" 13.02.2014 23:38
von Aquila • 5.591 Beiträge

Liebe Mitglieder, liebe Leser/innen

Der in der Schweiz wohl zurzeit alleinige Hirte,
der die unverfälschte Lehre der Kirche verkündet und verteidigt
- S.E. Bischof Huonder von Chur -
hat am 10. Dezember - am Tag der Menschenrechte - in einem
ausgezeichneten Hirtenbrief
über den Inhalt und die Auswirkungen des teuflischen Genderismus-Irrsinns geschrieben.
Hier sein Schreiben im Wortlaut:
-

GENDER - DIE TIEFE UNWAHRHEIT EINER THEORIE
Wort zum Tag der Menschenrechte
10. Dezember 2013
von Msgr. Dr. Vitus Huonder, Bischof von Chur


Brüder und Schwestern im Herrn,

in meinem letztjährigen Wort zum Tag der Menschenrechte habe ich daran erinnert,
dass die Menschenrechte ihren Grund in der Menschenwürde haben.
Diese wiederum hängt mit der Schöpfungsordnung zusammen und ist gottgegeben.

In diesem Jahr möchte ich diese Überlegungen konkretisieren und mich zur Ideologie des Genderismus, kurz Gender, äußern.
Ich tue dies nicht zuletzt auch deshalb, weil sich immer wieder Gläubige in dieser Sache an mich wenden.
Sie sind beunruhigt durch die staatliche Vereinnahmung ihrer Kinder zugunsten des Genderismus und durch die politische Infragestellung von Ehe und Familie.


Was bedeutet der Begriff Gender?

Der Begriff Gender leitet sich vom lateinischen Wort Genus ab,
ein Begriff, der vor allem für das grammatische Geschlecht verwendet wird.
Während der Begriff der Sexualität das biologische,
von der Natur gegebene Geschlecht meint,
soll der Begriff Gender das sogenannte soziale Geschlecht bezeichnen.

Dieses sei vom biologischen Geschlecht unabhängig und bedeute,
dass jeder Mensch sein Geschlecht und seine sexuelle Orientierung frei wählen könne,
ob er Mann oder Frau sein wolle, ob er hetero-, homo-, bi- oder transsexuell leben wolle.



Was ist das Ziel der Ideologie des Genderismus?

Das Ziel des Genderismus ist,
dass jede "sexuelle Identität" als gleichwertig akzeptiert wird.
In diesem Sinn geschieht die konkrete gesellschaftliche Durchsetzung dieser Ideologie
unter anderem durch das vermeintliche Recht gleichgeschlechtlicher Paare,
zu heiraten und Kinder zu adoptieren,
oder durch die (Homo-)Sexualisierung der Kinder in Kindergarten und Schule.



Wie ist der Genderismus zu beurteilen?

Vordergründig geht es im Genderismus um die Gleichstellung der Geschlechter
auf allen gesellschaftlichen Ebenen.
Die Unterdrückung der Frau zum Beispiel,
wie sie in manchen Gesellschaften und Kulturen noch immer vorherrscht,
wird zu Recht beklagt. Sie entspricht nicht der Ebenbürtigkeit von Mann und Frau,
die in der Schöpfungsordnung grundgelegt ist und in der Heilsordnung entfaltet wird.
Insofern hat der Genderismus etwas Bestechendes an sich.
Tatsächlich handelt es sich bei dieser Ideologie aber
um einen Angriff auf Ehe und Familie als die tragenden Strukturen
unserer Gesellschaft.

Ungerechtigkeit im Verhältnis der Geschlechter kann durch die Leugnung der Geschlechterpolarität nicht behoben werden.
Deshalb lehnt die Kirche die Ideologie des Genderismus ab.
Dazu die folgenden Punkte:


Der Genderismus leugnet die Schöpfungsordnung

Die Erschaffung des Menschen als Mann und Frau
ist eine Vorgabe des Schöpfers.
Darüber kann und darf der Mensch nicht verfügen.

Der Schöpfungsbericht sagt, dass Gott den Menschen in seiner Bipolarität erschaffen hat:
"Als Mann und Frau schuf er sie" (Gen 1,27).
Er schließt mit der Feststellung, dass alles, das ganze Schöpfungswerk,
sehr gut war, somit auch die Erschaffung des Menschen als Mann und Frau (Vgl. Gen 1,31).


Der Genderismus leugnet die Vorgabe der Natur

Der Mensch existiert, so die Schöpfungsordnung, als Mann oder Frau.
Die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse sagen uns:
Jede seiner Körperzellen ist entweder männlich oder weiblich.
Dies ist eine klare Vorgabe seiner Existenz
.

Die unterschiedliche kulturelle Prägung als Mann oder Frau hebt diese Polarität nicht auf.


Der Genderismus ist wissenschaftlich unhaltbar

Obwohl sich der Genderismus wissenschaftlich gibt,
halten seine Grundlagen der Wissenschaft nicht stand.
Viele ausgewiesene Forscher widersprechen
den Ergebnissen der "Gender-Studies"
.

Dass es psychische und physische Störungen der Geschlechtsidentität gibt,
hebt die grundsätzliche Verschiedenheit von Mann und Frau nicht auf.


Der Genderismus zerstört Ehe und Familie

Darauf wurde bereits hingewiesen.
Die Ehe beruht auf der gegenseitigen Ergänzung von Mann und Frau.
Ehe und Familie sind die Grundeinheit der Gesellschaft

(vgl. die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948).
Sie sind die Bedingung für den Erhalt der Gesellschaft und ihre kulturelle Entfaltung.

Sie setzen die verbindliche und dauerhafte Einheit von Mann und Frau voraus.
Der Genderismus betrachtet jede sexuelle Praxis (lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell) als gleichwertig mit der Heterosexualität.
Alle Lebensformen sollen zur "Ehe" und damit zu künstlichen Reproduktionsmethoden
und zur Kinderadoption berechtigen.
Dem Menschen wird auf diese Weise die moralische Orientierung für den rechten Gebrauch seiner Freiheit genommen, der ihn zur Elternschaft befähigt,
zur Aufgabe einer Mutter oder eines Vaters
.



Der Genderismus schadet der Frau

Wie bereits angedeutet, kann die Geringachtung der Frau
nicht durch das Verwischen der natürlichen Unterschiede zwischen Mann und Frau
überwunden werden,
auch nicht durch ein Streben der Frau nach Gleichheit mit dem Mann.
Die Frau muss
besonders auch in ihrer lebenserhaltenden
Aufgabe der Mutterschaft
von der Gesellschaft geachtet werden
.
Ihre Leistung darf nicht nur an ihrem beruflichen Einsatz gemessen werden.
Sie muss vielmehr für ihr Muttersein anerkannt werden,
zum Beispiel im Steuer- und Rentenrecht.


Der Genderismus schadet dem Mann

Im Machtkampf gegen den Mann stigmatisiert der feministische Genderismus
den Mann als "Täter" und verklärt die Frau als "Opfer".
Dieser klischeehafte Dualismus entspricht nicht der Realität
und beschädigt die Identität des Mannes
sowie dessen Selbst- und Fremdwahrnehmung.



Der Genderismus schadet dem Kind

Das Kind muss sich in der stabilen Ehe seiner (biologischen) Eltern entfalten können.
Die Zerstörung von Ehe und Familie durch den Genderismus
führt bei Kindern und Jugendlichen immer häufiger zu psychischen Störungen.
Man schafft staatliche Ersatzstrukturen,
die Kindern und Jugendlichen aber niemals
die gleiche Liebe und Geborgenheit geben können, wie dies in der Familie der Fall ist.
Die Auslieferung von Kindern
an gleichgeschlechtliche Paare beraubt sie der Grundlage einer gesunden psychischen Entwicklung.
Eine unmoralische sexuelle Aufklärung zerstört in den Heranwachsenden
jedes Feingefühl.



Der Genderismus nimmt totalitäre Züge an

Mit großer Sorge sieht die Kirche, dass in öffentlichen Diskussionen
und in den Medien mehr und mehr
nur noch die Argumente des Genderismus toleriert werden.
Wer anders denkt, wird gesellschaftlich ausgegrenzt
und muss mit juristischen Sanktionen rechnen.
Auf diese Weise werden die
Grundrechte des Menschen bezüglich Religion und freier Meinungsäußerung zunehmend beschnitten.



Der Genderismus verdunkelt den göttlichen Sinn der Liebe zwischen Mann und Frau

Das Verhältnis Gottes zum Menschen, von Jesus Christus zur Kirche,
wird in der Heiligen Schrift in der Sprache der ehelichen Liebe beschrieben.
Gott liebt sein Volk wie der Bräutigam seine Braut.
Jesus Christus ist seiner Braut, der Kirche, in treuer Liebe hingegeben
bis zum Tod am Kreuz.

Die Braut erwartet voll Sehnsucht ihren Bräutigam.
In der lebendigen Beziehung zu Christus und der Kirche können die Rivalität,
die Feindschaft und die Gewalt, welche die Beziehung von Mann und Frau belasten
und entstellen, überwunden werden.
Diese Sicht des Glaubens wird durch den Genderismus verdunkelt.


Die Quintessenz

Papst Benedikt XVI. sagte in seiner Ansprache
vor dem Kardinalskollegium und der Kurie
am 21. Dezember 2012 zum Genderismus:
"Die tiefe Unwahrheit dieser Theorie und der in ihr liegenden
anthropologischen Revolution ist offenkundig ...
Wo die Freiheit des Machens zur Freiheit des Sich-selbst-Machens wird,
wird notwendigerweise der Schöpfer selbst geleugnet
und damit am Ende auch der Mensch
als göttliche Schöpfung,

als Ebenbild Gottes im Eigentlichen seines Seins entwürdigt.
Im Kampf um die Familie geht es um den Menschen selbst.
Und es wird sichtbar, dass dort, wo Gott geleugnet wird,
auch die Würde des Menschen sich auflöst.
Wer Gott verteidigt, verteidigt den Menschen."


Ich ermutige alle Gläubigen, ihre gesellschaftlichen
und politischen Rechte und Pflichten wahrzunehmen,
damit die in der Schöpfungs- und Erlösungsordnung grundgelegte Würde des Menschen
auch in der rechtlichen Ordnung unseres Gemeinwesens weiterhin und umfassend zum Ausdruck kommt.


Für jeden diesbezüglichen Einsatz danke ich herzlich.
Ich empfehle alle und alles
der Mater divinae gratiae, derMutter der göttlichen Gnade
,
und erteile allen meinen bischöflichen Segen.


+ Vitus, Bischof von Chur


-

Wohin der diabolische Genderismus-Irrsinn führt, lässt sich bereits heute an den
staatlichen Schulen der Schweiz feststellen.
Nachfolgend ein Link zu einem Bericht einer schweizerischen Schulklasse
( ca. 12 Jährige !)
über den Versuch einer "pädagogischen" Seelenverschmutzung im Genderismus-Wahn.

Dieser Bericht zeigt die verheerende Seelenfolter bei erst 12 Jährigen !
Und der Irrsinn soll "pädagogisch angepasst" bereits in die Kindergärten getragen werden.

Wie wichtig der in Frankreich und Deutschland - erfolgreich ! - angelaufene
zivile Widerstand
gegen dieses "humane" Verbrechen des Genderismus ist,

zeigt dieser Bericht:

http://bazonline.ch/basel/land/Der-Besuc.../story/21578252



Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 14.02.2014 00:48 | nach oben springen

#14

RE: Die Gender-Ideologie

in Diskussionsplattform "Genderismus" 16.02.2014 11:44
von Maresa • 232 Beiträge


192.000 Stimmen gegen neuen Sexualkunde-Unterricht!


Die gruen-rote Landesregierung in Baden.Württemberg will Homosexualität im Schulunterricht stärker zum Thema machen.
Fast 200.000 Stimmen konnte nun eine Online-Petition dagegen sammeln.
Vorallem in den letzten beiden Tagen haben sich viele Menschen gegen die Pläne von rot-grün gewendet.

Die beiden Gegenpetitionen hatten allerdings noch mehr Zulauf nämlich 221.000 Stimmen.

Nach dem Auslaufen der Frist, werde nun alles für die Übergabe an den Landtag vorbereitet.

Grün-rot strebt an,daß Schüler im Unterricht künftig stärker über sexuelle Vielfalt und unterschiedliche Formen des Zusammenlebens informiert werden.
Die von einem Realschullehrer eingereichte Petition fordert hingegen ein klares "NEIN" zur Überbetonung einzelner Gruppen und ihrer Interessen.
Auch die schwarz-gelbe Opposition hatte wiederholt gegen die Pläne der Landesregierung argumentiert.

Laut einer Umfrage des Forschungsinstituts Tns sollen 6o% dafür und 30% dagegen sein.
Solche Umfragen sind aber mit Vorsicht zu genießen; meist nicht besonders repräsentativ.

Wollen wir wirklich, daß unsere Kinder und Enkelkinder schon im Kindergarten mit der Homosexualität in Berührung kommen?

Viele Grüße
Maresa

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#15

RE: Die Gender-Ideologie

in Diskussionsplattform "Genderismus" 19.02.2014 18:11
von Hemma • 569 Beiträge

Parallelen zur rot-grünen Familienpolitik fand ich in einem bereits 1935 erschienen Roman der russischen Schriftstellerin Alja Rachmanowa mit dem Titel "Die Fabrik des neuen Menschen".
Dieser Roman wurde später als bester antibolschewistischer Roman bezeichnet und erhielt damals den ersten Preis der franz. Akademie für Bildung und Sozialkunde.

Da heißt es im Gespräch eines Genossen mit seiner Frau, die ihr Kind selbst erziehen möchte:

„Du musst doch einsehen, du hast ganz andere Aufgaben! Du bist dazu berufen, am Aufbau unserer sozialistischen Gesellschaft mitzuhelfen…
Familien, wie es sie in den kapitalistischen Staaten – und leider auch bei uns noch – gibt, werden vollständig verschwinden.
Die Bezeichnung Vater und Mutter wird abgeschafft. Die Kinder haben alle zusammen ein und denselben Vater, ein und dieselbe Mutter, das kommunistische Proletariat, den bolschewistischen Staat…
Die Frauen werden genau dieselben Funktionen haben wie die Männer…
Die Familie muss vollständig vernichtet werden, denn sie ist der Träger alle spießbürgerlichen und individualistischen Traditionen…“

und er überreicht seiner Frau das "Einmaleins des Kommunismus" von Bulcharin, § 79:

„In der bürgerlichen Gesellschaft wird das Kind, wenn nicht ganz, so doch zum größten Teile, als Eigentum seiner Eltern betrachtet. Wenn die Eltern sagen: „Mein Sohn, meine Tochter, so bedeutet das nicht nur das Vorhandensein verwandtschaftlicher Beziehungen, sondern auch das Recht der Eltern auf die Erziehung der eigenen Kinder. Dieses Recht ist vom sozialistischen Standpunkt aus ganz unbegründet. Der einzelne Mensch gehört nicht sich selbst, sondern der Gesellschaft, dem Menschengeschlecht…Der Gesellschaft gehört auch das ursprünglichste und fundamentalste Recht der Kindererziehung. Von diesem Standpunkt aus müssen die Ansprüche der Eltern, durch die Hauserziehung in die Seele der Kinder ihre eigene Beschränktheit zu legen, nicht nur abgelehnt, sondern auch ohne Erbarmen verlacht werden.“


zuletzt bearbeitet 19.02.2014 18:13 | nach oben springen


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