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#26

RE: Coronavirus-Epidemie oder Angst-Epidemie?

in Nachrichten 26.03.2020 20:25
von Blasius • 2.787 Beiträge



Offene Grundschulen und Restaurants in Schweden

Von AOL Redaktion 26 Mär. 2020, 13:21

Auch in Schweden ist das Coronavirus inzwischen angekommen.
Doch trotz über 2500 bestätigten Infizierungen und 62 Todesfällen,
versucht das Land so gut es geht einen normalen Alltag aufrechtzuerhalten.


Während in anderen Ländern wegen Covid-19 zum Teil sehr strickte Ausgangssperren gelten,
ist dies in Schweden nicht der Fall.
Das Land setzt statt sozialer Distanz auf Empfehlungen und Vertrauen in seine Bürger.

Offene Restaurants und Grundschulen

Dementsprechend gehen Kinder im Grundschulalter in Schweden unverändert unter der Woche zur Schule. Allerdings müssen sich alle von ihnen jeden Morgen einem Gesundheitstest unterziehen,
um das Risiko einer Infektion so gering zu halten, wie es unter diesen Voraussetzungen geht.
Restaurants bleiben weiterhin geöffnet, die Zahl der Kunden ist jedoch stark zurückgegangen.
Des Weiteren sind auch Veranstaltungen mit bis zu 500 Teilnehmern bisher noch erlaubt.

Schutz auf Vertrauensbasis

Der Epidemologe der schwedischen Regierung sprach auf einer Pressekonferenz davon,
dass die Menschen ihr Sozialleben aus freiem Willen verringern würden.
Das Land träfe geeignete Maßnahmen, um die Infektionskurve flach zu halten und das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Schwedens Regierungschef Stefan Löfven
sprach von der Verantwortung der Bürger, sich an die Empfehlungen der Regierung zu halten.

Home-Office, Abstand, Händewaschen

Unter diese Empfehlungen fallen vor allem das Arbeiten von zu Hause aus,
das gründliche Waschen der Hände und das Abstandhalten zu anderen Menschen.

Zudem sollen Menschen, die über 70 Jahre alt sind, ihre Häuser möglichst nicht verlassen.
Im Vergleich zu den Maßnahmen in Corona-Hochburgen wie Italien,
wirken Schwedens Empfehlungen für die Corona-Eindämmung jedoch sehr milde:
Italiener, welche Regelungen zur Ausgangssperre oder Quarantäne missachten,
können bis zu fünf Jahre ins Gefängnis kommen.

Schwedischer Kurs stößt auch auf Kritik

Dementsprechend liegt es auf der Hand, dass nicht alle Schweden mit dem Vorgehen ihrer Regierung zufrieden sind. Die größte schwedische Zeitung „Dagens Nyheter" veröffentlichte vergangenen Sonntag einen Artikel, in dem die bisherigen Empfehlungen als unzureichend gebrandmarkt werden.

Der Autor sieht die Gefahr eines „Spiels mit dem grundlegendsten gesellschaftlichen Prinzip,
dass jedes Menschenleben wertvoll ist", sollten keine weiteren Maßnahmen
gegen die Ausbreitung des Virus erfolgen.

-

Stand: 27. März 2020, 21.55 Uhr / Quelle: Johns-Hopkins-Universität

......................Infizierte........Todesfälle......Genesene

Deutschland.... 50.178 .............338..............6.658

Italien.............. 86.498...........9.134...........10.950

Weltweit.........586.140........26.865..........130.858

https://www.merkur.de/welt/coronavirus-d...r-13600954.html

-
ERGÄNZUNG:

Ein Schweizer Arzt zu Covid-19
Laut den Angaben des italienischen Nationalen Gesundheitsinstituts ISS liege das Durch­schnitts­­alter der positiv-getesteten Verstorbenen in Italien derzeit bei circa 81 Jahren. 10% der Verstorbenen seien über 90 Jahre alt. 90% der Verstorbenen seien über 70 Jahre alt. 80% der Verstorbenen hatten zwei oder mehr chronische Vorerkrankungen. 50% der Verstorbenen hatten drei oder mehr chronische Vorerkrankungen. Zu den chronischen Vorerkrankungen zählen insbesondere Herz-Kreislauf-Probleme, Diabetes, Atemprobleme und Krebs. Bei weniger als 1% der Verstorbenen habe es sich um gesunde Personen gehandelt, d.h. um Personen ohne chronische Vorerkrankungen. Nur circa 30% der Verstorbenen seien Frauen.

Das italienische Gesundheitsinstitut unterscheide zudem zwischen Verstorbenen durch das und Verstorbenen mit dem Coronavirus. In vielen Fällen sei noch nicht klar, ob die Personen am Virus starben oder an ihren chronischen Vorerkrankungen oder an einer Kombination davon. Bei den zwei italienischen Verstorbenen unter 40 Jahren (beide 39 Jahre alt) habe es sich um einen Krebspatienten sowie um einen Diabetes-Patienten mit weiteren Komplikationen gehandelt. Auch hier sei die genaue Todesursache noch nicht klar (d.h. ob am Virus oder an den Vorerkrankungen). Die Überlastung der Kliniken ergebe sich durch den allgemeinen Andrang an Patienten sowie durch die erhöhte Anzahl an Patienten, die besondere oder intensive Betreuung benötigen. Dabei gehe es insb. um die Stabilisierung der Atemfunktion sowie in schweren Fällen um anti-virale Therapien.

mehr
https://www.gaebler.info/author/cg/

-

Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 28.03.2020 06:43 | nach oben springen

#27

RE: Coronavirus-Epidemie oder Angst-Epidemie?

in Nachrichten 27.03.2020 16:57
von Kristina • 150 Beiträge



Eva Herman im Gespräch mit Dr. Wolfgang Wodarg

Die ganze Welt steht still, Flugzeuge bleiben am Boden, Züge und Schiffe fahren nicht mehr, Fabriken schließen die Tore, Produktionsbänder stehen still. Menschen werden gezwungen, das Haus nicht zu verlassen, viele können nicht zur Arbeit, die Autos bleiben in der Garage, Restaurants, Bars, Cafes weltweit geschlossen.

Horrorszenario? Apokalypse? Jüngstes Gericht? Science Fiction?

Nein, all das ist heute, Mitte März 2020, zu unserer Realität geworden. Schuld daran ist ein angeblich gefährliches Virus, das zur Pandemie ausgerufen wurde.

Doch wie gefährlich ist das Coronavirus wirklich? Ist die Panik von Politik, Medien und Medizin gerechtfertigt?

Viele Forscher, Mediziner, Virologen, Epidemiologen warnen, schlagen Alarm. Doch ein Experte wagt es, die durch Propaganda gesteuerte Schweigemauer zu durchbrechen.

Wolfgang Wodarg aus Flensburg ist ein erfahrener Lungenfacharzt und Seuchenexperte. Er arbeitete viele Jahre an Akademien für öffentliches Gesundheitswesen, für Arbeitsmedizin. Als Stipendiat für die Fachbereiche Epidemiologie und Gesundheitsökonomie an der John Hopkins University, Baltimore, aber auch als Dozent und Mitarbeiter an Unis und Hochschulen hatte Wodarg tiefe Einblicke in das politisch korrekte Mainstream-Medizin-System erhalten. Er arbeitete als Schiffsarzt, Hafenarzt, seine Fachgebiete: Innere Medizin, Hygiene und Umweltmedizin. Wodarg saß im Bundestag und im Europarat, Fachthemen hier: Ethik und Recht der modernen Medizin. Bis heute ist er Vorstand bei Transparency International.

Ein hochspannendes Interview, das die Journalistin Eva Herman mit Dr. Wolfgang Wodarg führt.

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#28

RE: Coronavirus-Epidemie oder Angst-Epidemie?

in Nachrichten 28.03.2020 06:54
von Blasius • 2.787 Beiträge



Berlin

Stand 27.03.2020,

Spahn zur Corona-Krise: "Noch ist das die Ruhe vor dem Sturm"

Ja, auch in der Bundesregierung wird jetzt schon darüber nachgedacht, wann die harten Einschränkungen, die jetzt unseren Alltag bestimmen, wieder zurückgefahren werden können. Einen Zeitpunkt will aber noch keiner nennen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rechnet mit weiter steigenden Belastungen für Ärzte und Pfleger in der Corona-Krise. Gleichzeitig laufen in der Regierung schon erste Planungen für die Zeit nach dem weitgehenden Stillstand des öffentlichen Lebens. "Noch ist das die Ruhe vor dem Sturm", sagte Spahn am Donnerstag in Berlin. "Keiner kann genau sagen, was in den nächsten Wochen kommt." Daher sei es weiterhin nötig, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und gleichzeitig die Kapazitäten in den Kliniken auch mit Intensivbetten zu erhöhen.

(Einen Liveticker mit aktuellen Entwicklungen finden Sie am Ende des Berichts.)

"Zum jetzigen Zeitpunkt kann noch keine gesicherte Aussage gemacht werden, ob sich die Infektionsdynamik abgeschwächt hat", sagte der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler. "Manche Städte und Landkreise haben es geschafft, größere Ausbruchsgeschehen auch unter Kontrolle zu bekommen." Diese Ausbrüche seien teilweise in Zusammenhang mit Festen oder Reisen aufgetreten. "Warum immer noch Feste gefeiert werden, ist mir unverständlich", sagte Wieler.

Tests pro Woche liegen auch im internationalen Vergleich sehr hoch

Spahn bekräftigte, dass Deutschland wegen sehr vieler Tests früh mit Vorbereitungen im Medizinbereich beginnen konnte. Die Kapazität liege mit 300 000 bis 500 000 Tests pro Woche auch im internationalen Vergleich sehr hoch. Es sei weiterhin wichtig, dass sie zielgerichtet eingesetzt würden. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) warb um Verständnis dafür, dass Coronavirus-Tests nur bei Menschen mit Krankheitssymptomen vorgenommen werden. "Es macht keinen Sinn, gesunde, unauffällige Bürger zu testen", sagte der KBV-Bundesvorsitzende Andreas Gassen. "Auch wenn das für den Einzelnen vielleicht interessant sein kann, ist es medizinisch sinnfrei."

Man habe zwar große Kapazitäten, sie reichten aber nicht, "um 83 Millionen einfach mal eben durchzutesten". Entscheidend sei die ärztliche Entscheidung. "Wir wollen viel testen, aber wir wollen zielgerichteter testen", erläuterte Gesundheitsminister Spahn. Gassen berichtete, dass seit dem 9. März in Deutschland 410 000 Tests vorgenommen worden seien. In Großbritannien seien es in diesem Zeitraum 100 000 gewesen. Derzeit betrage die Testkapazität mehr als 250 000 pro Woche. Das lasse sich voraussichtlich bis auf 360 000 steigern.

Beschaffung von Schutzausrüstung nicht leicht


Spahn räumte ein, die Beschaffung von Schutzausrüstung sei nicht leicht. "Es sind in den letzten Tagen täglich Masken ausgeliefert worden", betonte er.

Es gehe für die Politik zugleich um Konzepte dafür, dass es "eine Zeit nach Corona" geben werde, in der man weiter gegen das Virus kämpfe, das öffentliche Leben aber schrittweise normalisiere, sagte Spahn. Dies solle auch bei Beratungen nach Ostern zwischen der Bundesregierung und den Ministerpräsidenten Thema sein. Dabei solle darüber diskutiert werden, wie Handydaten im Krisenfall für die Klärung von Infektionsketten zu nutzen seien, machte Spahn deutlich. Auch die Frage wie man dann "besonders gefährdete Gruppen schützen" könne, werde diskutiert.

Verbreitung des Virus in Deutschlands sehr unterschiedlich


Die Verbreitung des Virus ist nach wie vor in verschiedenen Regionen Deutschlands sehr unterschiedlich. Laut Robert-Koch-Institut lag die Zahl der Infizierten pro 100 000 Einwohnern zuletzt beispielsweise bei 69 in Hamburg, 61 in Bayern und 15 Fällen in Mecklenburg-Vorpommern. "Wir können dann nach Ostern möglicherweise über eine Veränderung reden, wenn wir bis Ostern alle miteinander konsequent sind", sagte Spahn.

Der Technologiekonzern Bosch hat nach eigenen Angaben einen Coronavirus-Schnelltest unter anderem für Krankenhäuser und Arztpraxen entwickelt. Das vollautomatische Verfahren zum Nachweis von Virenerbgut soll von der Entnahme der Probe bis zum Ergebnis weniger als zweieinhalb Stunden brauchen, wie Bosch mitteilte. Laut Bosch hat der neue Test auf Sars-CoV-2 eine "Genauigkeit von über 95 Prozent".

− dpa
https://www.pnp.de/nachrichten/politik/S...rm-3646405.html

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Stand: 27. März 2020, 21.55 Uhr / Quelle: Johns-Hopkins-Universität

......................Infizierte........Todesfälle......Genesene

Deutschland.... 50.178 .............338..............6.658

Italien.............. 86.498...........9.134...........10.950

Weltweit.........586.140........26.865..........130.858

https://www.merkur.de/welt/coronavirus-d...r-13600954.html

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Stand: 28. März 2020, 16.00 Uhr / Quelle: Johns-Hopkins-Universität

.........................Infizierte.......Todesfälle........Genesene

Deutschland....53.350..............399 ..............6.658

Italien..............86.498...........9.134.............10.950

China.............81.996............3.299.............75.100

USA ............104.865............1.709..................894

Weltweit......618.043...........28.823..........135.736

https://www.merkur.de/welt/coronavirus-f...r-13600954.html

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WEITERE INFO:
https://www.gaebler.info/author/cg/

Von AOL Redaktion 27 Mär. 2020, 15:57
Aktualisiert am: 27 Mär. 2020, 15:57
Laut Kanzlerin Angela Merkel ist es noch viel zu früh,
um über weniger strenge Maßnahmen zur Bekämpfung von Corona zu diskutieren.


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China / Gesellschaft
Coronavirus: "Seltsame Lungenentzündung"

in der Lombardei im November, sagt führender italienischer Arzt

Das Virus zirkulierte "bevor wir von dem Ausbruch in China erfuhren",
sagt Giuseppe Remuzzi, Direktor des Mario Negri Instituts für pharmakologische Forschung

Italien hat inzwischen mehr als 4.800 Todesfälle durch Covid-19 gemeldet,
mehr als jedes andere Land der Welt ----->ERGÄNZT: 9.134 Todesfälle

Thema |
Coronavirus-Ausbruch
Liu Zhen
Liu Zhen in Peking
Veröffentlicht: 21.00 Uhr, 22. März 2020

https://www.scmp.com/news/china/society/...ovember-leading

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VON ITALIEN NACH CHINA - NICHT UMGEKEHRT ???????????
Coronavirus-Epidemie oder Angst-Epidemie? (2)

Von den 190.000 Einwohnern Pratos sind zwischen 30.000 und 50.000 Migranten aus China;
ihre genaue Anzahl kennt niemand.
Die meisten arbeiten in den 3.600 Textilfabriken,
die hier in chinesischer Hand sind.

https://www.fluter.de/made-in-italy


Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 28.03.2020 19:40 | nach oben springen

#29

RE: Coronavirus-Epidemie oder Angst-Epidemie?

in Nachrichten 28.03.2020 19:51
von Blasius • 2.787 Beiträge



THEORIE DER HERDENIMMUNITÄT

Corona-Krise: Verstärkt wird über eine Herdenimmunität diskutiert

Kampf gegen Corona: Virologin gibt überraschende Empfehlung zur Immunität

Patrick MayervonPatrick Mayer

Immer öfter taucht in der Diskussion zur Corona-Krise in Deutschland die Theorie
der Herdenimmunität auf. Eine Virologin bezieht nun klar Stellung.

Das Coronavirus* bestimmt den Alltag in Deutschland.

Virologin Melanie Brinkmann macht in der Corona-Krise Hoffnung -

auch wegen des Kontaktverbots*.

Sie äußert sich zur sogenannten Herdenimmunität - ist es besser,

wenn sich möglichst viele Menschen mit dem Virus infizieren,

um immun dagegen zu werden?

München - Melanie Brinkmann hat Mut gemacht.
Am Dienstagabend im ARD extra: Die Corona Lage.

Die Virologin erklärte die Sinnhaftigkeit der aktuellen Maßnahmen im allgegenwärtigen
Kampf gegen das Coronavirus. Und:
Die Professorin der Universität Braunschweig ist sich sicher, dass Besserung in Sicht ist.

Corona-Krise in Deutschland: „Vor uns ist der Abgrund, den sehen wir nicht“
„Ich würde gerne ein Bild dafür nehmen: Wir stellen uns vor, wir sitzen in einem Zug,
in einem ICE und der fährt mit Hochgeschwindigkeit. Und vor uns ist der Abgrund,
den sehen wir aber nicht“, erzählt die Wissenschaftlerin im Gespräch mit
ARD-Journalistin Ellen Ehni: „Dadurch, dass wir in den Laboren früh getestet haben,
haben wir sehr früh gesehen, was auf uns zukommt.“

Brinkmann bemüht weiter die Bildsprache, indem sie Meldesysteme
für die Coronavirus-Pandemie umschreibt:
„Der Lokomotivführer sieht den Abgrund, der vor uns liegt, auf seinem System,
und er kann jetzt schon reagieren. Jetzt können wir die Notbremse ziehen,
und das machen wir gerade mit diesen Maßnahmen, die die Kontakte reduzieren sollen.“

Coronavirus: Erfolge im Kampf gegen Covid-19 in Deutschland
Erste Erfolge seien sichtbar, wird in der Brennpunkt-Sendung erklärt.
So wird auf einen Bericht der Süddeutschen Zeitung verwiesen. Demnach hätte
es am Mittwoch, 18. März, nur 2,3 Tage gedauert, bis sich die Infizierten-Zahlen
verdoppelt hätten, und am Dienstag, 24. März, hätte es zu einer
Verdoppelung der Infizierten-Zahlen schon vier Tage gebraucht.

Wir ziehen die Notbremse, der Zug hat aber einen gewissen Bremsweg“,
erklärt Brinkmann und beschwichtigt: „Es wird ein bisschen dauern,
bis wir diese Effekte wirklich sehen.“
Ehe die Virologin in der Sendung sehr zuversichtlich wird:

„Ich habe die große Hoffnung,
dass die Zahlen runtergehen werden,
da bin ich ganz sicher.


Corona-Krise: Virologin - Kontaktverbot und Ausgangsverbote wirken
Es sei erstmal wichtig, „dass wir hart bremsen und jeder mitmacht, dass wirklich
jeder Bürger an dieser Notbremse zieht“, meint sie weiter zu den Maßnahmen
wie Kontaktverbot und Ausgangsverboten - Brinkmann: „Je stärker wir ziehen,
desto schneller haben wir die Kontrolle zurück. Dann kommen wir an dem Punkt,
an dem wir das Gesundheitssystem überlasten, gerade vorbei.“

Doch auch ein anderer Ansatz für die Corona-Bekämpfung wird
in der Sendung angesprochen, ein heikler Standpunkt.

Corona-Krise: Verstärkt wird über eine Herdenimmunität diskutiert
Seit Tagen fällt in der Diskussion rund um das Coronavirus immer wieder
der Begriff Herdenimmunität. Dieser besagt vereinfacht, dass, wenn ein Großteil
der Bevölkerung eine Infektion überstanden hat und folglich immun gegen
den Erreger ist, immer weniger Mitbürger dadurch angesteckt werden können.

Brinkmann gibt eine Empfehlung dazu ab - und zwar, sich nicht darauf zu verlassen.
„Wir wissen, dass die Patienten eine Immun-Antwort haben. Sie bilden Antikörper,
haben einen Immunschutz, aber wie lange dieser aufrechterhalten bleibt,
wissen wir nicht“,erklärt die 46-jährige Akademikerin.

„Wir kennen dieses Virus erst seit Mitte Januar und können natürlich
noch nicht sagen, sind die Patienten ein Leben lang immun oder ein,
zwei Jahre. Man geht jetzt davon aus, dass sie ein bis zwei Jahre geschützt sein werden.“

„Durchseuchung der Gesellschaft“? Virologin rät in Corona-Krise davon ab
Ehni spricht provokant eine „Durchseuchung der Gesellschaft“ an. Ergo,
dass man dem Virus freien Lauf lässt und gleichzeitig den Schutz auf die Alten fokussiert.
Brinkmann ringt sichtlich mit dieser These.

„Das ist in der Diskussion. Das stimmt. Da reden Experten drüber.
Aber ich halte das angesichts der Zahlen und der Altersverteilung bei den
Patienten für keine gute Idee“, sagt sie: „Da setze ich eher auf die Wissenschaft,
die die Brücke baut, damit der Zug nicht in den Abgrund fährt.“

https://www.merkur.de/welt/corona-deutsc...r-13612781.html
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Stand: 28. März 2020, 16.00 Uhr / Quelle: Johns-Hopkins-Universität

.........................Infizierte.......Todesfälle........Genesene

Deutschland....53.350..............399 ..............6.658

Italien..............86.498...........9.134.............10.950

China.............81.996............3.299.............75.100

USA ............104.865............1.709..................894

Weltweit......618.043...........28.823..........135.736

https://www.merkur.de/welt/coronavirus-f...r-13600954.html

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Liebe Grüße und Gesundheit mit Gotts Hilfe und Segen, Blasius


zuletzt bearbeitet 28.03.2020 20:17 | nach oben springen

#30

RE: Coronavirus-Epidemie oder Angst-Epidemie?

in Nachrichten 29.03.2020 14:07
von Blasius • 2.787 Beiträge



BILD: In Moskau stellen sich Teile der Bevölkerung nur widerwillig auf die Vorgaben und Vorsichtsmaßnahmen ein. © Dimitar Dilkoff/​AFP/​Getty Images

LUNGENENTZÜNDUNG: VERBREITUNG

In Deutschland erkranken jährlich 350.000 bis 500.000 Menschen an einer ambulanten - außerhalb eines Krankenhauses erworbenen - Pneumonie.

Lungenentzündungen treten vor allem im Herbst und Winter auf
und treffen oft ältere Menschen mit chronischen Erkrankungen.

Besonders gefährlich ist eine Lungenentzündung, wenn sie im Krankenhaus ein Patient erwirbt, der bereits durch Vorerkrankungen geschwächt ist: Neben Pneumokokken befallen dort vielfach andere Erreger, wie Pseudomonas, Staphylokokken oder Pilze, die Lunge.

In Westeuropa ist die Lungenentzündung unter allen Infektionskrankheiten die häufigste Todesursache. Weltweit sterben Schätzungen zufolge jährlich etwa drei bis vier Millionen Menschen daran.


Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehören Infektionen mit S. pneumoniae weltweit zu den wichtigsten Todesursachen. So geht die Weltgesundheitsorganisation davon aus, dass rund um den Globus jährlich mindestens eine Million Kinder unter fünf Jahren an einer Pneumokokken-Pneumonie sterben. Allerdings beruhen diese Zahlen auf Schätzungen. Ein Grund ist, dass es aus den Entwicklungsländern kaum zuverlässige epidemiologische Daten gibt. Dort sind Pneumokokken-Infektionen besonders häufig und nehmen auf Grund der mangelhaften medizinischen Versorgung oft einen schweren Verlauf. Außerdem werden längst nicht alle Pneumokokken-Erkrankungen als solche identifiziert und erfasst. Denn dies erfordert einen Erregernachweis, der vor allem bei leichten Verläufen, die keinen Krankenhausaufenthalt erfordern, selten durchgeführt wird und auch nicht durchgeführt werden muss. Allein anhand der Symptome lassen sich Infektionen mit S. pneumoniae nur schwer von anderen Krankheiten unterscheiden.

IN KÜRZE:

Fest steht trotz aller statistischen Lücken: Pneumokokken-Erkrankungen sind in den westlichen Industrienationen alles andere als selten. So ist S. pneumoniae die Hauptursache
für ambulant erworbene Lungenentzündungen.

Übertragen werden Pneumokokken in der Regel via Tröpfcheninfektion, das heißt durch das Einatmen erregerhaltiger Tröpfchen, die von Trägern der Bakterien freigesetzt werden - beim Sprechen, Lachen und insbesondere beim Niesen und Husten. Die Bakterien siedeln sich dann in der Schleimhaut des Nasen-Rachen-Raums an. Doch das bedeutet nicht, dass man zwangsläufig ein Krankheitsbild entwickelt. Tatsächlich sind viele Menschen Träger des Keims, bleiben dabei aber kerngesund, weil ihr Immunsystem den Erreger entweder vernichtet oder erfolgreich in Schach hält. So lässt sich S. pneumoniae in der Schleimhaut von 20-40 Prozent aller gesunden Kinder nachweisen. In manchen Populationen wie etwa dem Personal von Krankenhäusern liegt die Rate der gesunden Keimträger noch deutlich höher. Zur Gefahr werden Pneumokokken meist erst, wenn die körpereigene Abwehr noch nicht oder nicht mehr voll funktionsfähig ist. Denn dann kann sich der Erreger in andere Organe ausbreiten und dort eine Infektion bedingen.

https://www.lungeninformationsdienst.de/...tung/index.html


DAZU WEITERE INFO:



Russland:

Es gibt keine Corona-Toten in Russland. Punkt


Russland zählt keine Corona-Toten, sondern Menschen, die an Lungenentzündung sterben.

Offiziell gibt es kaum Infizierte. Auf dem Land wähnt sich die Bevölkerung sicher.

Von Alice Bota, Moskau

https://www.zeit.de/politik/2020-03/russ...zahlen-pandemie


Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 29.03.2020 14:14 | nach oben springen



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