Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#21

RE: Antiprotestantismus

in Internetseiten 14.12.2017 00:04
von Heribert (gelöscht)
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Hallo Blasius, hallo Mariamante!

Sagt endlich klipp und klar, was an der Seite, die ich verlinkt habe, Antikatholisch sein soll!

Bitte kein Drum-Herum-Gerede!

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#22

RE: Antiprotestantismus

in Internetseiten 14.12.2017 07:25
von Kristina (gelöscht)
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Ich greife nochmal den Satz in einem anderen Beitrag in diesem Thread auf.

"Grundsätzlich habe ich den Eindruck, dass unser Glaube in manchen kath. Themen sehr abweicht, ..."

Ich finde, man sollte sich ernsthaft Gedanken über den tiefen Graben (zwei Kirchen?) zwischen Tradis und Modernisten machen.

Es wäre doch schön, wenn die Modernisten ganz offen in diesem Thread auch zu Wort kommen könnten, ohne das wir uns gegenseitig beleidigen.

Die Auswirkungen, die Früchte des II. Konzils haben wir heute klar vor Augen!!
Alle Päpste seit diesem Konzil haben jeder ihres dazu beigetragen, dass Franziskus heute die Kirche so regieren und sie demontieren kann.
Sie vermenschlicht immer mehr, ist dies im Sinne von Jesus?

Der Weg von Franziskus erinnert mich des öfteren an die Ziele der Freimaurerei und ich denke, dass es heute so klar vor den Augen liegt, dass es jeder erkennen kann der will.
Das bringt mich persönlich immer wieder einmal zur Verzweiflung, weil ich an die Seelen denke, die dadurch verloren gehen.
Aus dieser Sichtweise heraus müsste der Katholik automatisch Abstand zum Kurs der Kirche nehmen.

Aller öffentlichen Häme, falschen Unterstellungen und Beleidigungen zum trotz hat die Piusbruderschaft von Anfang an auf den einzig richtigen Weg hingewiesen.


2.Tim 3,16: die gesamte Bibel kommt von Gott!
2.Petr 1,20-21: Gott gebrauchte menschliche Schreiber!
1.Kor 2,13: Gott wachte über jedem einzelnen Wort der Bibel!
2.Petr 1,21 Der Empfang und die Weitergabe, bzw. Niederschrift des Wortes Gottes geschah unter der Führung des Heiligen Geistes!

zuletzt bearbeitet 14.12.2017 07:36 | nach oben springen

#23

RE: Antiprotestantismus

in Internetseiten 14.12.2017 07:51
von Mariamante • 391 Beiträge

@Aquila:

Zuerst herzlichen Dank und Vergelts Gott für die freundlich gehaltene Antwort und Frage.

Was mir im Verhalten von einigen hier im Forum gegenüber Andi aufgefallen ist: Weil Andi nach Eurer Ansicht traditionsverbunden ist, hat er in Bezug auf krasse Fehlverhalten eine Art Freibrief. Sowohl sein Aggressionen, sein Hass, Verleumdungen, Unterstellungen werden tw. geduldet- bzw. verharmlost, beschönigt, mit Samthandschuhen angefasst , weil er ja traditionsverbunden ist. Das scheint ein Freibrief zu sein, über andere herzuziehen und Verhaltensweisen an den Tag zu legen, die sich mit JESUS CHRISTUS und der Nachfolge Jesu in KEINER Weise vereinbaren lassen.

Gegen dieses Unrecht verwehre ich mich. Und da Andi sich wieder erfrecht hat mir zu unterstellen, ich wäre ein "Scheinkatholik" und möge die Kirche verlassen und Protestant werden ist meine Antwort vor allem an ihn gerichtet- der sich zum Richter und Herrn über mich aufspielen will. Da ich mich zur Freiheit der Kinder Gottes berufen fühle- und durchaus freiheitsliebend bin- verwehre ich mich gegen diese selbstherrlichen, arroganten, selbstgerechten und von Vorurteilen und Abneigung erfüllten Zumutungen.

Dabei fällt mir natürlich auf, dass Andi selbst dort, wo er offensichtlich gegen fundamental christliche Grundsätze verstösst keine klare Kritik erfährt, weil er ja scheinbar "Traditionalist" ist. Wenn Traditionalist zu sein bedeutet, zwar an den Überlieferungen wortgetreu bis zum 2. Vatikanum oder bis ins 14. Jahrhundert festzuhalten, aber Grundsätze wie Barmherzigkeit, Gerechtigkeit, Vergebungsbereitschaft, Bekehrung von eigenen Fehlverhalten NICHT auszuüben, dann stimmt doch hier etwas grundsätzlich nicht.

Und meine Gerechtigkeitsliebe und Wahrheitsliebe lässt mich hier nicht feig schweigen, um keine Prügel zu bekommen oder etwa bei einigen Menschen unmbeliebst zu sein- sondern ich stelle klar fest, dass hier Unrecht geübt wird- einerseits von Andi- und dann von jenen, die ihn in seinem unchristlichen Verhalten noch bestärken, indem sie verharmlosen oder meinen, er wäre schon in Ordnung, weil er "Traditionalist" ist.

Zur Frage konkret: Selbstverständlich sehe ich als römisch- katholischer Christ die Wichtigkeit der Treue zum depositium fidei. Die Tradition ist ein Merkmal der Kirche und hoch zu schätzen. Aus diesem Grund lehne ich ja Modernismus, Liberalismus, Pluralismus und den Versuch ab, das Evangelium zu verfälschen. In diesem Sinne zähle ich mich also zu den "Traditionalisten". Aber da es in der Kirche Veränderliches und Unveränderliches gibt, finde ich diese Unterscheidung sehr wichtig. Und mein Herz hängt zuerst an GOTT. IHN zu erkennen, IHN zu lieben und so zu leben, dass ich vor IHM bestehen kann sehe ich als das Allerwesentlichste an.

Ich hoffe meine Antwort war klar genug. Mit Segenswünschen für einen gnadenvollen Advent


Gelobt sei JESUS CHRISTUS

zuletzt bearbeitet 14.12.2017 07:53 | nach oben springen

#24

RE: Antiprotestantismus

in Internetseiten 14.12.2017 10:32
von Blasius • 2.514 Beiträge

Abschießend zu: Antiprotestantismus



Liebe Kristina,

wie schon von mir mitgeteilt bin ich in der Kirche der Tadition aufgewachsen
und bin überzeugt dass sie die wahre ist.

Dass diese heute nicht mehr so vorhanden ist, das ist nicht meine Schuld.

Das Urteilen / Verurteilen meiner Person von einem Mitmenschen spricht für sich,
eine Frage und bis heute keine Antwort:

(Lieber Heribert, was willst Du mit der Seite und den darin enthaltenen Themen sagen?)

Zitat Aquila:
Ist das wieder ein Anhang-Link ? Wenn ja, dann höre bitte damit auf, irgendwelche aus dem Zusammenhang gerissene Anhangverlinkungen zu posten, die lediglich der Verwirrung dienlich sein können. Belege diese Stelle aus der "antiprotestantismus"-Seite oder lass es sonst ganz sein.

Diese LinkAdresse fand ich heute wieder, werde sie nicht veröffentlichen
weil in der Adresse einiges "Antikatholische" zu finden ist.

Auf eine friedliche Adventszeit hoffend, liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 14.12.2017 12:06 | nach oben springen

#25

RE: Antiprotestantismus

in Internetseiten 14.12.2017 11:48
von Mariamante • 391 Beiträge

Liebe Kristina!

Gottes Segen. Habe erst jetzt Deine Antwort gelesen.

Wo genau habe ich den Ausdruck "Ketzer" verwendet? Daran kann ich mich nicht erinnern. Dass ich den Begriff "Pharisäer" verwendet habe- schon.

Was Veränderungen in der Kirche betrifft ist Dir sicher bekannt, dass es da bereits am Beginn unter den Aposteln Probleme gab. Und in der Urkirche gab es z.B. den Streit, ob jemand öfter als einmal im Leben beichten dürfe. Die Konzilien und sehr viele Reformbemühungen in der Kirche zeigen, dass es nicht immer so einfach ist, den Willen Gottes zu erkennen. Andi und die Papst- Kritiker sind jedenfalls überzeugt, dass sie den Willen Gottes erkennen- und dass daher Papst Franziskus als Protestant, Freimaurer, Kirchenzerstörer und was weiss ich noch abzulehnen sei. Dem kann ich aus Gerechtigkeitsgründen nicht zustimmen.

Auch wenn ich manche Aktionen von Papst Franziskus (wenn er z.B. die Emigrationswelle nicht kritisch sieht) nicht nachvollziehen kann- ist mir klar, dass es diesem Papst um die Menschen geht, um Barmherzigkeit und eine Kirche, die Jesus Christus in der besonderen Liebe zu den Armen, Ausgestossenen und Schwachen- ja auch den Sündern - nachfolgt. Dass Papst Franziskus dabei nicht mit Dogmen, Regeln, Kirchengesetzen so umgeht, wie es gewisse strenge Beobachter wollen oder verstehen- ist mir klar. Aber ich fürchte, dass auf Grund der Positionen dieser kritischen Beobachter sehr vieles negativ gesehen und ausgelegt wird.

Dass es bereits unter den Aposteln Spaltungen gab- und die Kirchengeschichte (siehe Gegenpäpste) immer wieder große Kämpfe durchzustehen hat wird dem klar, der die Kirchengeschichte intensiver studiert. Das habe ich persönlich nicht getan- aber von dem was ich aus der Vergangenheit über Kämpfe und Spaltungen in der Kirche wahrnehme- gab es krasse Spaltungen auch in der Vergangenheit. Gerade der Protestantismus ist doch ein beredtes Zeugnis einer solchen Spaltung.

Was nun Andi und auch andere betrifft:

Auch wenn jemand die Bibel auswendig kann, alle Dogmen, Kirchengesetze kennt- aber gegenüber Mitmenschen Aneigung bis Hass verspürt nützt das alles nichts. Wir haben am Christkönigsonntag eine Evangelienstelle gehört, wo es ums Wesentliche geht: Im Gericht geht es darum, wie wir mit den Menschen umgegangen sind- und nicht darum, ob wir alle Dogmen, Gesetze genau gekannt haben. Wenn es hier fehlt- wenn mir hier von einem Katholiken vorgeworfen wird ich wäre ein Scheinkatholik- wenn seine Abneigung gegen mich, den Papst oder auch andere zu derart hasserfüllten Reaktionen führt- dann fehlt es hier GRUNDSÄTZLICH. Da nützt aus meiner Sicht der ganze "Traditionsglaube" nichts- denn im Gericht vor Gott werden wir über unsere Werke gegenüber den Nächsten gerichtet.

Weil ich das so wichtig finde- und weil ich gerade bei strengen Traditionalisten wahrnehme, wie Nächstenliebe und Barmherzigkeit oft lächerlich gemacht werden- oder als "Affenliebe" gesehen wird, daher erlaube ich mir- wenn ich z.B. Andis Hasstiraden gegen den Papst sehe- oder wenn er mich wieder mal persönlich angreift - Stellung zu nehmen.

In manch anderer Hinsicht habe ich es sowieso aufgegeben viel zu schreiben weil ich ja merke, wie wirkungslos kritische Worte sind. Wir neigen alle dazu das ,was wir nicht annehmen oder sehen wollen auch nicht zu sehen, abzublocken oder wie Jesus es sagt- den Balken im eigene Auge zu übersehen- den Splitter im Auge des Nächsten überdeutlich wahrzunehmen. Da schließe ich mich keineswegs aus.


Gelobt sei JESUS CHRISTUS

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