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#21

RE: Lukas 6,38 Vom Richten - / - Die Schicksale 60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht.

in Neues Testament 03.11.2015 07:38
von Kristina (gelöscht)
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Lieber Aquila,

blasius erkennt, dass das Missionieren so gut wie nicht mehr stattfindet und mit ein Grund ist, warum sich der Glaubensabfall weiter ausbreitet.

Leider steht bei vielen, zu vielen Menschen der Humanismus vor Gott und Seiner Lehre, aber wie kann man dann noch missionieren?

Dass wir Menschen in Not helfen, egal welche Glaubensrichtung jemand hat, steht außer Frage

Das „Kampfhorn“ in das wir lt. Blasius blasen, ist ein Kampf f ü r Gott und Seine Lehre und das finde ich in der heutigen Zeit wichtiger denn je.

Die Kirche müsste schon längst in Richtung Mission aktiv sein!

Noch einmal:
Wir verurteilen durch die Aufklärung über Irrlehren keinen Menschen und es schließt die Hilfe notleidender Menschen nie aus.

Wenn er uns vorhält und verurteilt, wir würden die „Verbindung des Evangeliums zur aktuellen Migrationsthematik ablehnen und somit das Wort Gottes ablehnen“
sollte doch einige Bibelverse über Irrlehren lesen.

Politisch wird auch nicht gegen die Asylanten als Menschen selbst geschrieben,
sondern in Verbindung in erster Linie mit den Islam und
der Regierung, die für diesen Weg verantwortlich ist,
die Gefahr nicht sieht oder eher nicht sehen will und dem IST-Zustand in Deutschland.

Was die Gewalt in der Bibel betrifft, müsste blasius klar sein, dass es keine explizite Aufrufung zur Gewalt an Ungläubigen gibt, wenn man auf die Lehre Jesu hört.
Außerdem galt im Alten Testament schon das Gebot: Du sollst nicht töten.
Das Alte Testament ist genauso das Wort Gottes wie das Neue Testament, beides gehört untrennbar zusammen.
LG
Kristina


2.Tim 3,16: die gesamte Bibel kommt von Gott!
2.Petr 1,20-21: Gott gebrauchte menschliche Schreiber!
1.Kor 2,13: Gott wachte über jedem einzelnen Wort der Bibel!
2.Petr 1,21 Der Empfang und die Weitergabe, bzw. Niederschrift des Wortes Gottes geschah unter der Führung des Heiligen Geistes!
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#22

RE: Lukas 6,38 Vom Richten - / - Die Schicksale 60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht.

in Neues Testament 03.11.2015 07:50
von Blasius • 2.504 Beiträge


Die Irrlehren allgemein müssen wir be- und verurteilen

und über den aggressiven Islam müssen wir aufklären,
schon allein wegen der Verantwortung der unwissenden Gläubigen!


Liebe Kristina,

Müssen wir- beurteilen und verurteilen?

An erster Stelle sollen "wir" missionieren "aufkllären" und Mitmenschen
bekehren, sie zu Jesus führen und lehren was die Katholische Kirche lehrt.

Dazu:

Katechismus Katholischen Kirche
ERSTER TEIL DAS GLAUBENSBEKENNTNIS
ERSTER ABSCHNITT ,,ICH GLAUBE" - ,,WIR GLAUBEN"
ERSTES KAPITEL DER MENSCH IST ,,GOTTFÄHIG"
IV Wie von Gott sprechen?

39 Die Kirche vertritt die Überzeugung, daß die menschliche Vernunft Gott zu erkennen vermag. Damit bekundet sie ihre Zuversicht, daß es möglich ist, zu allen Menschen und mit allen Menschen von Gott zu sprechen.

Diese Überzeugung liegt ihrem Dialog mit den anderen Religionen, mit der Philosophie und den Wissenschaften, aber auch mit den Ungläubigen und den Atheisten zugrunde.



40 Da unsere Gotteserkenntnis begrenzt ist, ist es auch unser Sprechen von Gott. Wir können nur von den Geschöpfen her und gemäß unserer beschränkten menschlichen Erkenntnis - und Denkweise von Gott sprechen.



41 Alle Geschöpfe weisen eine gewisse Ähnlichkeit mit Gott auf insbesondere der Mensch, der nach Gottes Bild, ihm ähnlich erschaffen ist. Darum widerspiegeln die vielfältigen Vollkommenheiten der Geschöpfe (ihre Wahrheit, ihre Güte, ihre Schönheit) die unendliche Vollkommenheit Gottes. Daher können wir von den Vollkommenheiten seiner Geschöpfe her über Gott Aussagen machen, ,,denn von der Größe und Schönheit der Geschöpfe läßt sich auf ihren Schöpfer schließen" (Weish 13,5).



42 Gott ist über jedes Geschöpf erhaben. Wir müssen deshalb unser Sprechen von ihm unablässig von allem Begrenztem, Bildhaftem, Unvollkommenem läutern, um nicht den ,,unaussagbaren, unbegreiflichen, unsichtbaren, unfaßbaren" Gott (Liturgie des hl. Johannes Chrysostomus, Hochgebet) mit unseren menschlichen Vorstellungen von ihm zu verwechseln. Unsere menschlichen Worte reichen nie an das Mysterium Gottes heran.



43 Wenn wir auf diese Weise von Gott sprechen, drückt sich unsere Sprache zwar menschlich aus, bezieht sich aber wirklich auf Gott selbst, ohne ihn jedoch in seiner unendlichen Einfachheit zum Ausdruck bringen zu können. Wir müssen uns bewußt sein: ,,Zwischen dem Schöpfer und dem Geschöpf kann man keine so große Ähnlichkeit feststellen, daß zwischen ihnen keine noch größere Unähnlichkeit festzustellen wäre" (4. K. im Lateran: DS 806). ,,Wir können von Gott nicht erfassen, was er ist, sondern bloß, was er nicht ist und wie sich die anderen Wesen auf ihn beziehen" (Thomas v. A., s. gent. 1,30).

Lieben Gruß, Blasius

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#23

RE: Lukas 6,38 Vom Richten - / - Die Schicksale 60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht.

in Neues Testament 03.11.2015 18:08
von Aquila • 5.669 Beiträge

Liebe Kristina

Das Missionieren findet aktuell nicht einmal mehr im Vatikan statt.

Ein Papst,
der aus "Rücksicht und Toleranz" gegenüber anderen Religionen und Philosophien ( also Irrlehren)
sowohl

das Kreuzzeichen
als auch
den apostolischen Segen ( Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes ) unterlässt
und gar auch
das "Vater unser" gleichsam abwürgt, spricht für sich.
So geschehen bei der sog. "interreligiösen Generalaudienz"
von Papst Franziskus vom vergangenen Mittwoch.
Stattdessen einmal mehr von ihm diese befremdlich traditionsferne Aufforderung zu einer unverbindlichen "Brüderlichkeit":

-

„Nun, um diese Audienz abzuschließen, lade ich alle ein, jeden, still zu beten,
jeder nach seiner religiösen Tradition
.
Bitten wir den Herrn,
daß er uns
mehr zu Brüdern untereinander macht
und mehr zu Dienern für unsere bedürftigsten Brüder.
Beten wir still“.

-

http://www.katholisches.info/2015/10/29/...itaetsverzicht/


Der Heilige Geist ist der Geist der Wahrheit
und
nicht des "Dialoges".

Doch heute ist der "Dialog" gleichsam die Richtschnur kirchlichen Handelns....
mit verheerenden Folgen !

Hw Prof. May
trifft es mit seinem Fazit auf den Punkt:
-
-

"Wir brauchen keinen Dialog.
Für den Umgang mit Andersgläubigen haben wir die Nächstenliebe"
-


Und die wahre Nächstenliebe wiederum kennt kein "Glaubensvakuum":

Stufen zur Vollkommenheit (11)

Der mittlerweile verstorbene
Hw Manfred Adler
hat diese Wendung zum "Dialog" innerhalb der Kirche eine Strategie des Vaters der Lüge genannt; eine Strategie mit dem Ziel des langsamen Austrocknenlassens der Mission:
-

"Der überlegene Stra­tege Satan weiß sehr wohl,
dass die Kirche weder durch die Errichtung
des korrupten vatikanischen Wirtschafts- und Finanzsystems
noch durch die herkömmlichen Finanzattacken aufgeklärter Logenbrüder
entscheidend ge­schlagen und geschädigt werden kann.
Er setzt deshalb höher an, indem er nunmehr versucht,
im Geiste gegenseitiger „Toleranz“ das sogenannte „Freund-Feind-Denken“ abzubauen
.
Wenn Kirche und Freimaurerei näm­lich eines Tages keine Feinde mehr sind,
dann sind sie vielleicht Freunde.
Aber selbst wenn sie dieses nicht werden sollten,
so sind sie jedenfalls keine Feinde mehr.
Und wenn dieses erste Planziel auf dem Wege des Dialogs einmal erreicht ist,
dann hat die Freimaurerei die Schlacht gegen die Kirche bereits gewonnen.

Daher der Ruf der Loge nach dem Dialog.
Denn eine Kirche,
die mit anders Denkenden - Nichtkatholiken, Nichtchristen, Atheisten und Antichristen
- auf allen Ebenen und weltweit demü­tige und „brüderliche Dialoge“ führt,
muss ihre missionarische Sendung und ihr missionarisches Wesen
mit seinem unabdingbaren Anspruchs- und For­derungscharakter

notgedrungen abschwächen und vergessen
.
Allem Anschein nach ist nämlich die missionierende Kirche
in demselben Maße auf dem Rückzug,
wie die dialogisierende Kirche auf dem Vormarsch ist.
Gewisse Vorgänge auf dem 2. Vatikanischen Konzil haben dieser Fehl­entwicklung zweiffellos Vorstoß geleistet.
Damals ist der Begriff von der „dialogisierenden Kirche“ geprägt worden.
Ein nur als unverbindliche Information
oder Kommunikation verstandener „Dialog“ genügt dem Anspruch ebenso wenig
wie eine „Mission“,
die Glaubensverkündung durch Befreiung und Erlösung von innerweltlichen Not- und sonstigen Zuständen ersetzt und umdeutet und verfälscht.




Siehe bitte auch:

Dialogkultur



Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 03.11.2015 18:10 | nach oben springen
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#24

RE: Lukas 6,38 Vom Richten - / - Die Schicksale 60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht.

in Neues Testament 03.11.2015 19:13
von Kristina (gelöscht)
avatar

Lieber blasius,

"Müssen wir- beurteilen und verurteilen?"

Ja, was andere Religionen betrifft und im Grunde alles andere, was nicht mit dem Glauben übereinstimmt.
Deshalb heißt es ja auch in der Bibel: "Prüft alles... "

Ohne meine eigene Religion als die E i n z i g Wahre anzunehmen und zu vertreten, bzw. eine klare eigene Position zu beziehen,
brauche ich gar nicht erst in ein sachliches Gespräch mit einem Andersgläubigen zu gehen.

Dann erst sollte man das Gespräch mit Menschen anderen Glaubens suchen, jeweils mit Verständnis und Rücksicht auf den anderen.

LG
Kristina


2.Tim 3,16: die gesamte Bibel kommt von Gott!
2.Petr 1,20-21: Gott gebrauchte menschliche Schreiber!
1.Kor 2,13: Gott wachte über jedem einzelnen Wort der Bibel!
2.Petr 1,21 Der Empfang und die Weitergabe, bzw. Niederschrift des Wortes Gottes geschah unter der Führung des Heiligen Geistes!

zuletzt bearbeitet 03.11.2015 19:17 | nach oben springen
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#25

RE: Lukas 6,38 Vom Richten - / - Die Schicksale 60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht.

in Neues Testament 04.11.2015 14:36
von Blasius • 2.504 Beiträge

1.Thessalonicher 12


Anweisungen für das Gemeindeleben

12 Wir bitten euch, Brüder: Erkennt die unter euch an, die sich solche Mühe geben, euch im Namen des Herrn zu leiten und zum Rechten anzuhalten.

13 Achtet sie hoch und liebt sie wegen ihres Wirkens! Haltet Frieden untereinander!

14 Wir ermahnen euch, Brüder: Weist die zurecht, die ein unordentliches Leben führen, ermutigt die Ängstlichen, nehmt euch der Schwachen an, seid geduldig mit allen!

15 Seht zu, dass keiner dem andern Böses mit Bösem vergilt, sondern bemüht euch immer, einander und allen Gutes zu tun.

16 Freut euch zu jeder Zeit!

17 Betet ohne Unterlass!

18 Dankt für alles; denn das will Gott von euch, die ihr Christus Jesus gehört.

19 Löscht den Geist nicht aus!

20 Verachtet prophetisches Reden nicht!

21 Prüft alles und behaltet das Gute! Meidet das Böse in jeder Gestalt!


Der Schluss des Briefes: Segen und Gruß

23 Der Gott des Friedens heilige euch ganz und gar und bewahre euren Geist, eure Seele und euren Leib unversehrt, damit ihr ohne Tadel seid, wenn Jesus Christus, unser Herr, kommt.

24 Gott, der euch beruft, ist treu; er wird es tun.

25 Brüder, betet auch für uns!

26 Grüßt alle Brüder mit dem heiligen Kuss!

27 Ich beschwöre euch beim Herrn, diesen Brief allen Brüdern vorzulesen.

28 Die Gnade Jesu Christi, unseres Herrn, sei mit euch!

Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift



Zitat Kristina:

"Müssen wir- beurteilen und verurteilen?"

Ja, was andere Religionen betrifft und im Grunde alles andere, was nicht mit dem Glauben übereinstimmt.

Deshalb heißt es ja auch in der Bibel: "Prüft alles... "




21 Prüft alles,

nicht beurteilen und verurteilen


Mit lieben Gruß, Blasius


zuletzt bearbeitet 04.11.2015 14:38 | nach oben springen
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