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  • Thema von Blasius im Forum Schriften




    Gemeinden ohne katholische Seelsorger

    Zweiter Teil

    Darum: Steht fest in eurem heiligen katholischen Glauben
    Vernehmen wir nun die Stimme unserer Oberhirten.

    I. „Stehet fest in Eurem heiligen katholischen Glauben, in Eurer Liebe und Treue gegen die hl. Kirche!
    Leidet und duldet lieber Alles, als daß Ihr sie und ihre Lehren im Geringsten verleugnet!“

    Den Glauben verleugnen heißt Christum verleugnen und sich von der ewigen Seligkeit ausschließen. „Wer mich vor den Menschen bekennt, den werde auch ich bekennen vor meinem Vater, der im Himmel ist. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich verleugnen vor meinen! Vater, der im Himmel ist.“ (Matth. 10, 32.) Darum erduldeten Millionen heiliger Märtyrer lieber alle Qualen und den bittersten Tod, als daß sie vom Glauben abgefallen wären. Jetzt triumphieren sie ewig im Himmel!

    Man darf den Glauben auch nicht zum Scheine verleugnen. In der Verfolgung des Decius kauften sich furchtsame Christen eine obrigkeitliche Bescheinigung, daß sie den Götzen geopfert hätten, obschon sie es in Wirklichkeit nicht getan. Sie wurden den förmlich Abgefallenen gleichgestellt, von der Kirche ausgeschlossen und erst nach jahrelanger öffentlicher Buße wieder aufgenommen. Katholiken! macht euch nicht einer ähnlichen Sünde schuldig durch die Unterzeichnung von Adressen oder sonstigen Schriftstücken, in denen Grundsätze des katholischen Glaubens offen oder versteckt geleugnet werden! Laßt euch kein Zeugnis ausstellen, daß ihr dem Götzen des Zeitgeistes geopfert! „Was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, an seiner Seele aber Schaden leitet!“ (Matth. 16, 26.)

    Als dem greisen Eleazar von einigen Freunden geraten wurde, sich den Anschein zu geben, als ob er von dem verbotenen Fleische gegessen, sprach er: „Es ist nicht würdig unsers Alters zu heucheln, so daß viele der Jüngeren in der Meinung, der neunzigjährige Eleazar sei zur Lebensweise der Fremdlinge übergetreten, sich durch meine Verstellung täuschen lassen und ich hierdurch Schande und Fluch meinem Alter zuziehe.“ Und er litt standhaft den Martyrertod. (2. Machab. 6.) Katholiken!

    Die Beobachtung der Kirchengebote, insbesondere des Fasten- und Abstinenzgebotes, ist unter Umständen ein Glaubensbekenntnis, ihre Übertretung eine Glaubensverleugnung. Merkt es euch!

    Gemeinden ohne Seelsorger, Der Tod ohne Priester. Die vollkommene Reue.

    Ein Lehr- und Trostbüchlein für römisch-katholische Christen, Mit kirchlicher Approbation, 2. Auflage, 1874, S. 4-5

    https://katholischglauben.info/steht-fes...ischen-glauben/



    Liebe Grüße, Blasius


  • BILD:
    https://www.kirche-und-leben.de/artikel/...wissen-wollten/

    Die Taufe ohne rechtgläubige Priester

    Gemeinden ohne Seelsorger – Die Taufe ohne Priester


    „Wenn rechtgläubige kirchentreue Priester Euch fehlen, so lasset die Taufe Eurer Kinder von gläubigen Laien vollziehen.“ (Bischof von Paderborn)

    „Die Taufe darf von Laien gespendet werden.“ (Schweizer Kirchenverordnung)


    Nach Lehre unserer hl. Kirche ist die von einem Laien, ob Mann oder Weib, Katholik oder Irrgläubiger, Christ oder Nichtchrist, richtig gespendete Taufe gültig und im Fall der Not auch erlaubt, ja geboten. Zur gültigen Spendung des Sakramentes sind aber drei Stücke erforderlich:

    1) daß man die rechte Materie und

    2) die rechte Form anwende,

    3) daß man die Absicht habe, zu tun, was die Kirche tut.

    1. Die Materie der Taufe ist gesegnetes Taufwasser, in Ermangelung desselben Weihwassers (*) und, wenn keins von beiden zu haben ist, gewöhnliches, reines, natürliches Wasser. Eine mit künstlichem Wasser (z. B. Rosenwasser) erteilte Taufe wäre ungültig.

    2. Die Form d. i. die Worte, mit welchen die Taufe erteilt wird, lauten: „Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes.“ Es darf nichts ausgelassen werden. Spräche der Taufende z. B. nur: „Im Namen des Vaters etc.“, mit Auslassung der wesentlichen Worte: „Ich taufe dich“ – so wäre die Taufe ungültig. Das Wörtlichen „Amen“ wird hier nicht beigefügt.

    Die Materie und Form müssen richtig mit einander verbunden werden. Ein und dieselbe Person muss das Wasser aufgießen und die Worte sprechen. Ungültig wäre es, wenn eine Person bloß das Wasser aufgösse und eine andere dabei die Taufformel sagte. Das Aufgießen und aussprechen muss gleichzeitig geschehen, so daß beides eine einheitliche Handlung bildet. Wollte man erst Wasser aufgießen und dann nach einer merklichen Unterbrechung die Worte sprechen, so wäre die Taufe ungültig.

    3. Die Meinung. Der Taufende muss die Meinung gaben, zu tun, was die Kirche tut. Diese Meinung braucht im Augenblick der Handlung nicht ausdrücklich erweckt zu werden, sondern es genügt, daß sie vorher erweckt worden und der Kraft nach noch fortdauert. Es genügt überhaupt der Wille, das Sakrament der Taufe zu erteilen, da hierin von selbst die Absicht eingeschlossen ist, zu tun, was die Kirche tut.

    Die Taufhandlung.


    Zur Vorbereitung kann die Litanei von der allerheiligsten Dreifaltigkeit oder vom süßen Namen Jesu gebetet werden. Der Pate oder die Patin hält das Kind bei der Taufe, während der Nebenpate die rechte Hand auf dasselbe legt. Der Taufende nimmt das Gefäß mit Tauf- resp. Weih- oder natürlichem Wasser, gießt aus demselben dreimal über den Kopf des Kindes in Form eines Kreuzes und spricht während des Ausgießens einmal langsam, deutlich und aufmerksam die Worte:

    „N. (hier nennt er den Namen des Kindes) Ich taufe dich im Namen des Vaters † (hier gießt er zum ersten Male) und des Sohnes † (hier gießt er zum zweiten Male) und des heiligen † Geistes“ (hier gießt er zum dritten Male).

    Eine dreimalige Aufgießung und die Kreuzesform ist zwar zur Gültigkeit nicht erforderlich, aber von der Kirche vorgeschrieben. Das Wasser muss die Haut des Kopfes oder die Stirn berühren und abfließen. Ist es Tauf- oder Weihwasser, so wird es in einem Gefäß aufgefangen und ins Feuer geschüttet.

    Nach der Taufe folgt als Danksagung etwa die Litanei von allen Heiligen. Sehr passend kann bei dieser Gelegenheit von allen Anwesenden der Taufbund erneuert werden. Der Name des Kindes, Tag und Stunde der Geburt, Name und Wohnort der Eltern, Tag der Taufe, der Name des Taufenden und der Paten sind sorgfältig aufzuzeichnen.

    … Das Taufen ist sorgfältig einzuüben… Der Vater oder die Mutter dürfen ihr Kind nur im äußersten Todfall selbst taufen. Zu Paten darf man nur solche Personen nehmen, welche (in Ermangelung der Eltern) für die sittliche und religiöse Erziehung des Kindes volle Bürgschaft bieten. Wenn gegründete Zweifel obwalten, ob eine Taufe gültig erteilt worden, so ist dieselbe bedingungsweise zu wiederholen: man tauft wie gewöhnlich, spricht aber dabei die Worte: „N., wenn du nicht getauft bist, taufe ich dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes.“ –

    aus: Gemeinden ohne Seelsorger, 1874, S. 14 – S. 16

    https://katholischglauben.info/die-taufe...ubige-priester/



    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Das heilige Sakrame...




    Der Taufende betet vor.

    Vorb.: Im Namen des + Vaters …

    Ich glaube. Vater unser. Gegrüßet.

    Vorb.: Göttlicher Heiland! Du hast die hl. Taufe als das erste und notwendigste Sakrament eingesetzt und gesagt: „Wenn Jemand nicht wiedergeboren wird aus dem Wasser und dem heiligen Geiste, so kann er in das Reich Gottes nicht eingehen.“ Joh. 3, 5. Da du aber zu ordentlichen Spendern dieses Sakramentes die Bischöfe und Priester bestelltest, hast du zugleich gewollt, daß im Falle der Not jeder Mensch gültig und erlaubt solle taufen können. Wir befinden uns jetzt leider in diesem traurigen Notfalle. Indem ich Unwürdiger nun im Vertrauen auf deine unendliche Barmherzigkeit mich anschicke, mit Gutheißung der Kirche dieses Sakrament zu spenden, mache ich die Meinung, zu tun, was die Kirche tut, damit dieses Kindlein hier im Bade der Wiedergeburt von der Erbsünde gereinigt und zum ewigen Leben wiedergeboren werde. Hilf mir, o Jesus, mit deiner Gnade, daß ich Alles recht mache!

    In dieser feierlichen Stunde erinnern wir Alle uns dankbar der unaussprechlichen Wohltat, daß du uns vor so vielen Millionen Menschen zum Christentum und in den Schoß der allein wahren Kirche berufen hast. Es reuet uns von Herzen, daß wir gegen dich so treulos gewesen und dich mit zahllosen Sünden beleidigt haben. Wir bitten dich demütig um Verzeihung. Zum Beweise, daß wir in Zukunft dir treuer dienen wollen, erneuern wir jetzt in unserm Namen und im Namen dieses Kindes unsern Taufbund.

    Alle: Wir widersagen dem Teufel, und allen seinen Werken, und aller seiner Pracht.

    Wir glauben an Gott den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde.

    Wir glauben an Jesum Christum, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, der Mensch geworden ist und gelitten hat.

    Wir glauben an den heiligen Geist, eine heilige katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben.

    Vorb.: Lasset uns jetzt beten, daß dieses Kind der hl. Taufgnade teilhaftig werden möge:

    Litanei von der allerheiligsten Dreifaltigkeit — oder die Litanei vom süßen Namen Jesu.

    Hierauf stehen Alle auf. Der Pate oder die Patin hält das Kind bei der Taufe, während der Nebenpate die rechte Hand auf dasselbe legt.
    Der Taufende nimmt das Gefäß mit Tauf- resp. Weih- oder natürlichem Wasser, gießt aus demselben dreimal über den Kopf des Kindes in Form eines Kreuzes und spricht während des Aufgießens einmal langsam, deutlich und aufmerksam die Worte:

    „N. (hier nennt er den Namen des Kindes) Ich taufe dich im Namen des Vaters † (hier gießt er zum ersten Male) und des Sohnes † (hier gießt er zum zweiten Male) und des heiligen † Geistes“. (hier gießt er zum dritten Male.) Das Wörtchen „Amen“ wird hier nicht beigefügt. — Das Wasser muss die Haut des Kopfes oder die Stirn berühren und abfließen. Ist es Tauf- oder Weihwasser, so wird es in einem Gefäße aufgefangen und in’s Feuer geschüttet.

    Nach der Taufe.


    Alle knien.

    Vorb.: Allmächtiger ewiger Gott, Vater unseres Herrn Jesu Christi, siehe gnädig auf diesen deinen Diener (Dienerin) N. herab, welchen (welche) du jetzt durch das Bad der Wiedergeburt von, aller Schuld gereinigt, mit der heiligmachenden Gnade geschmückt und zu deinem Kinde angenommen hast. Das Kindlein selbst kann dir noch nicht danken; darum sagen wir aus der Fülle des Herzens dir Dank in seinem. Namen. Wir bitten zugleich deine Gütigkeit, laß nicht zu, daß dieses Kind jemals durch eine schwere Sünde in die Knechtschaft Satans zurückfalle; erhalte dasselbe stets in deiner Gnade und führe es auf dem Wege des Heiles zum ewigen Leben.
    Durch Christum, unsern Herrn.

    Alle: Amen.

    Vorb.: Heilige Mutter Gottes, wir weihen dir dieses Kind; laß es dir nie geraubt werden. Und all ihr Heiligen Gottes, bittet für dieses Kindlein und für uns, daß wir, wie wir jetzt auf Erden mit euch durch denselben Glauben vereiniget sind, so auch einstens im Himmel in derselben Glorie mit euch mögen vereiniget werden.

    Alle: Amen.

    Litanei von allen Heiligen.

    Man mache die nötigen Aufzeichnungen. Später bringe man, wenn es möglich wird, das Kind zu einem Priester, damit die feierlichen Tauf-Zeremonien nachgeholt werden. — Ist das Kind in Lebensgefahr, so wird die Taufe sofort erteilt mit Auslassung der Vorbereitungsgebete.

    aus: Gebetbuch für Gemeinden ohne Seelsorger, Zum Gebrauch in Familie und Kirche, 1876, S. 120 – S. 123

    https://katholischglauben.info/die-spend...heiligen-taufe/



    Liebe Grlülße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Wort- und Begrifferklä...



    Die Finsternis bei der Kreuzigung Jesu war eine wunderbare; sie kann keine gewöhnliche natürliche Sonnenfinsternis gewesen sein; denn eine solche kann nie zur Zeit des Vollmondes eintreten, in die das Osterfest immer fiel, und kann auch höchstens sieben Minuten dauern. (1) Wie Gott das Wunder bewirkte, ob unmittelbar oder durch Anordnung ungewöhnlicher natürlicher Ursachen, muss dahin gestellt bleiben. Jedenfalls kann sie durchaus nicht bezweifelt werden, schon weil zur Zeit der Abfassung der Evangelien noch Augenzeugen des Todes Jesu lebten. Durch diese wunderbare und bis zum Tode Jesu anhaltende Finsternis sollte, im Verein mit den bei seinem Tode eintretenden Wundern, seine Gottheit bekräftigt und der schwankende Glaube der Jünger wieder befestigt, der Unglaube der Juden aber tief beschämt und ihre schreckliche Blindheit gekennzeichnet werden. „Hierdurch“, ruft deshalb der heilige Papst Leo d. Gr. (2) wider die Juden aus, „geben euch Toren und Gotteslästerern alle Elemente Antwort und fällen zusammen ein urteil wider euch: der Himmel, die Erde, die Sonne, die Gestirne, die euch feierlich als ihres Dienstes unwürdig bezeichnen und durch ihr schreckliches Erbeben und ihre unerhörte Verfinsterung der Welt die Finsternis eurer Blindheit verkünden.“

    Die Annahme, daß sich die Finsternis über die ganze Erde erstreckt habe, ist aus dem Bericht der Evangelisten nicht zu erweisen. Denn der Ausdruck, den die heiligen Schriftsteller gebrauchen, kann ebenso gut „über das ganze Land“ (oder „Gegend“) wie „über die ganze Erde“ bedeuten. So kommt der Ausdruck in ersterer Bedeutung mehrfach vor, z. B. Lk. 4, 25: „Viele Witwen waren zur Zeit des Elias in Israel, als der Himmel drei Jahre und sechs Monate verschlossen war, da eine große Hungersnot über das ganze Land kam.“ Schon Origenes tritt entschieden für die Auffassung ein, daß sich die Finsternis nur über Jerusalem und Umgegend erstreckt habe, und hebt hervor, daß wir, wenn dieses außerordentliche Ereignis auf der ganzen Erde stattgefunden hätte, denn doch anderweitige Nachrichten haben müssten. Er kennt das Zeugnis des Heiden Phlegon aus Tralles (eines Chronistenschreibers aus dem 2. Jahrhundert), der von einer Sonnenfinsternis in Bithynien und einem Erdbeben in Nicäa berichtet, aber dieses Zeugnis genügt ihm nicht. (2) Auch die wenigen übrigen Notizen (3) mit Einschluss des Zeugnisses Tertullians (4) (um 200), der die Heiden seiner Zeit auf die amtlichen Berichte (d. h. jedenfalls die Berichte des Pilatus über die Kreuzigung Christi und die Vorgänge in Palästina) in den römischen Archiven verwies, in denen die in Rede stehende Sonnenfinsternis, „ein Ereignis, das die ganze Welt betroffen“, verzeichnet sei (4), sind nicht beweiskräftig für die Annahme, die Finsternis habe sich buchstäblich über die ganze Erde ausgedehnt.

    Anmerkungen:

    (1) Die Sonnenfinsternis entsteht dadurch, daß der Mond, wenn er sich gerade zwischen der Sonne und der Erde befindet, seinen Schatten auf die Erde wirft, so daß man da, wo dieser Schatten hinfällt, was immer nur ein kleiner Teil der Erde ist, die Sonne ganz oder teilweise nicht sieht. Jene Stellung kann aber der Mond nur bei Neumond haben; bei Vollmond dagegen hat er die gerade entgegen gesetzte Stellung.

    (2) Serm. 20 de Pass. c. 5. (Migne LIV 348)
    (3) Comm. in Matth. Series 134 (Migne XIII 1781 f)
    (4) Sie sind zusammen gestellt in C: Baronius, Annales eccl. Ad a. 34, n. 116 et 117.
    (5) Apol. c. 21. –

    aus: Schuster u. Holzammer, Handbuch zur Biblischen Geschichte, Zweiter Band, Das Neue Testament, 1910, S. 548 – S. 549


    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Weitere Gebete





    1 Zum bittern Leiden und kostbaren Blut, zugleich um die Gnade eines seligen Todes.

    2 Andenken an die Todesangst Jesu.
    3 Die sieben Worte Jesu am Kreuze.
    3.1 Vorb.: Erstes Wort. „Vater, verzeihe ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun.“
    3.2 Vorb.: Zweites Wort. „Heute wirst du mit mir im Paradiese sein.“
    3.3 Vorb. Drittes Wort. „Siehe da deine Mutter; siehe da deinen Sohn !“
    3.4 Vorb.: Viertes Wort. „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“
    3.5 Vorb.: Fünftes Wort. „Mich dürstet !“
    3.6 Vorb.: Sechstes Wort. „Es ist vollbracht !“
    3.7 Vorb.: Siebentes Wort. „Vater, in deine Hände empfehle ich meinen Geist!“
    Wie die Herz-Jesu-Andacht, so ist auch die Andacht um kostbaren Blut eine „Andacht in der Not.“ Dieselbe gewann namentlich in den traurigen Zeiten der ersten französischen Revolution eine große Verbreitung.

    Zum Segen

    Vorb.: Himmlischer Vater, blicke gnädig herab auf deine arme hier versammelte Gemeinde. In gegenwärtiger Stunde wird in vielen tausend katholischen Kirchen, wo unsere Brüder zum Gebet vereinigt sind, der Segen mit dem hochwürdigsten Gute gegeben. Ach! Wir haben das hochheilige Sakrament nicht mehr; wir haben keinen Priester mehr, der uns den Segen erteile! Darum bitten wir dich, o Vater, durch die Verdienste und das kostbare Blut Jesu Christi, du selbst wollest uns jetzt segnen von deinem hohen Himmelsthrone herab.

    Alle: Vater, segne deine Kinder!

    Ablassgebet.

    Vorb.: „Ewiger Vater, wir opfern dir auf das kostbare Blut Jesu, welches er mit so großer Liebe und so großen Schmerzen aus der Wunde seiner rechten Hand für uns vergossen hat, und bitten deine göttliche Majestät durch die Verdienste und die Kräfte desselben, uns deinen heiligen Segen zu erteilen, damit wir dadurch gegen unsere Feinde beschützt und gnädig von allen Übeln befreit werden mögen, indem wir sprechen:

    Alle: Der Segen des allmächtigen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes komme über uns und bleibe bei uns allezeit. Amen.

    Vorb.: Lasset uns der allerheiligsten Dreifaltigkeit für alle empfangenen Wohltaten Dank sagen:

    Vater unser. Gegrüßet. Ehre sei rc.

    Ablass von 100 Tagen Ω.

    Gesang

    Andenken an die Todesangst Jesu.
    Ablassgebet.

    Nach jedem der „sieben Worte“ kann ein Vers (z. B. von dem Lied: „Da Jesus an dem Kreuz hing“) gesungen werden.

    Vorb.: O Gott, merke auf meine Hilfe.

    Alle: Herr, eile mir zu helfen.

    Vorb.: Ehre sei dem Vater rc.

    Die sieben Worte Jesu am Kreuze.
    Vorb.: Erstes Wort. „Vater, verzeihe ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun.“
    Vorb.: Wir beten dich an, Herr Jesu Christe, und preisen dich.
    Alle: Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöset.

    Vorb.: Geliebtester Jesus, der du aus Liebe zu mir am Kreuze die Todesangst erleidest, um mit deinem Leiden die Schuld meiner Sünden zu bezahlen, und deinen Mund öffnest, um mir Verzeihung von der göttlichen Gerechtigkeit zu erlangen: erbarme dich aller Gläubigen, die in den letzten Zügen liegen, und auch meiner, wenn ich dahin gelangt sein werde, und verleihe uns durch die Verdienste deines kostbarsten Blutes, das du für unser Heil vergossen hast, einen so lebhaften Schmerz über unsere Sünden, daß wir mit diesem Schmerze im Schoße deiner unendlichen Barmherzigkeit aus diesem Leben scheiden.

    Ehre sei dem Vater rc. (dreimal.)
    Vorb.: Erbarme dich unser, o Herr, erbarme dich unser.
    Alle: Mein Gott, ich glaube an dich, ich hoffe auf dich, ich liebe dich, und es reuet mich über Alles, daß ich dich mit meinen Sünden beleidigt habe.

    Vorb.: Zweites Wort. „Heute wirst du mit mir im Paradiese sein.“
    Vorb.: Wir beten dich an 2. (wie oben.)
    Alle: Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöset.

    Vorb.: Geliebtester Jesus, der du aus Liebe zu mir am Kreuze die Todesangst erleidest und so schnell und großmütig dem Glauben des guten Schächers, der dich in deiner Verdemütigung als den
    Sohn Gottes erkennt, entgegen kommst und ihn des Paradieses versicherst: erbarme dich aller Gläubigen, die in den letzten Zügen liegen, und auch meiner, wenn ich dahin gelangt sein werde, und erwecke durch die Verdienste deines kostbarsten Blutes in unserm Geiste einen so festen und standhaften Glauben, daß derselbe durch keine Einflüsterung des bösen Feindes erschüttert werde, damit auch uns der Lohn des Paradieses zu Teil werde.

    Ehre sei dem Vater rc. (dreimal.)
    Vorb.: Erbarme dich rc. (wie oben.)
    Alle: Mein Gott 2c. (wie oben.)

    Vorb. Drittes Wort. „Siehe da deine Mutter; siehe da deinen Sohn !“
    Vorb.: Wir beten dich an rc. (wie oben.)

    Vorb.: Geliebtester Jesus, der du aus Liebe zu mir am Kreuze die Todesangst erleidest und, dein eigenes Leiden vergessend, zum Pfand deiner Liebe uns deine heilige Mutter zurück lässest, damit wir durch ihre Vermittlung in unsern Nöten mit Vertrauen zu dir unsere Zuflucht nehmen: erbarme dich aller Gläubigen, die in den letzten Zügen liegen, und auch meiner, wenn ich dahin gelangt sein werde, und erwecke durch das innerliche Martertum deiner dir so teuren Mutter in unsern Herzen eine so feste Hoffnung auf die unendlichen Verdienste deines kostbarsten Blutes, daß wir dadurch der ewigen Verdammnis, die wir für unsere Sünden verdient haben, entgehen.
    Ehre sei dem Vater rc. (dreimal.)
    Vorb.: Erbarme dich r. (wie oben.)
    Alle: Mein Gott rc. (wie oben.)

    Vorb.: Viertes Wort. „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“
    Vorb.: Wir beten dich an rc. (wie oben.)

    Vorb.: Geliebtester Jesus, der du aus Liebe zu mir am Kreuze die Todesangst erleidest, Leiden auf Leiden häufest und, da du von deinem ewigen Vater verlassen wirst, außer so großen Schmerzen des Leibes auch die peinlichste Betrübnis der Seele mit unendlicher Geduld erträgst: erbarme dich aller Gläubigen, die in den letzten Zügen liegen, und auch meiner, wenn ich dahin gelangt sein werde, und verleihe uns durch die Verdienste deines kostbarsten Blutes die Gnade, mit wahrer Geduld alle Schmerzen und Ängsten unsers Todeskampfes zu ertragen, damit wir, unsere Leiden mit den deinigen vereinigend, deiner Herrlichkeit im Himmel teilhaftig werden.
    Ehre sei dem Vater rc. (dreimal.)
    Vorb.: Erbarme dich rc.
    Alle: Mein Gott rc. (wie oben.)

    Vorb.: Fünftes Wort. „Mich dürstet !“
    Vorb.: Wir beten dich an rc. (wie oben.)

    Vorb.: Geliebtester Jesus, der du aus Liebe zu mir am Kreuze die Todesangst erleidest und nicht gesättigt von so vielen Leiden und Misshandlungen noch mehr ertragen möchtest, damit nur alle Menschen gerettet würden, und so beweisest, daß dir das Meer deiner Leiden nicht genügt, um den Durst deines liebevollen Herzens zu stillen: erbarme dich aller Gläubigen, die in den letzten Zügen liegen, und auch meiner, wenn ich dahin gelangt sein werde, und entzünde durch die Verdienste deines kostbarsten Blutes in unsern Herzen ein solches Feuer der Liebe, daß es verschmachte vor Sehnsucht, sich mit dir zu vereinigen durch die ganze Ewigkeit.
    Ehre sei dem Vater rc. (dreimal.)
    Vorb.: Erbarme dich rc.
    Alle: Mein Gott rc. (wie oben.)

    Vorb.: Sechstes Wort. „Es ist vollbracht !“
    Vorb.: Wir beten dich an rc.

    Vorb.: Geliebtester Jesus, der du aus Liebe zu mir am Kreuze die Todesangst erleidest, und von diesem Lehrstuhle der Wahrheit verkündigst, daß du das Werk der Erlösung vollbracht hast, durch welches wir aus Kindern des Zornes und des Verderbens Kinder Gottes und Erben des Himmelreiches geworden sind: erbarme dich aller Gläubigen, die in den letzten Zügen liegen, und auch meiner, wenn ich dahin gelangt sein werde, und durch die Verdienste deines kostbarsten Blutes reiße uns ganz los von der Welt und von uns selbst, und verleihe uns zur Zeit unsers Todeskampfes die Gnade, dir das Opfer unseres Lebens zur Sühnung unserer Sünden von ganzem Herzen darzubringen.
    Ehre sei dem Vater rc. (dreimal.)
    Vorb.: Erbarme dich rc.
    Alle: Mein Gott rc. (wie oben.)

    Vorb.: Siebentes Wort. „Vater, in deine Hände empfehle ich meinen Geist!“
    Vorb.: Wir beten dich an rc.

    Vorb.: Geliebtester Jesus, der du aus Liebe zu mir am Kreuze die Todesangst erleidest, und zur Erfüllung eines so großen Opfers dich mit dem Willen des ewigen Vaters vereinigst, indem du deinen Geist in seine Hände empfiehlst, das Haupt neigst und stirbst: erbarme dich aller Gläubigen, die in den lebten Zügen liegen, und auch meiner, wenn ich dahin gelangt sein werde, und verleihe uns durch die Verdienste deines kostbarsten Blutes in unserer Todesstunde eine vollkommene Gleichförmigkeit mit deinem göttlichen Willen, damit wir bereit seien zu leben oder zu sterben, wie es dir wohlgefällig ist, und nichts Anderes wünschen und verlangen, als daß dein anbetungswürdiger Wille vollkommen an uns in Erfüllung gehe.
    Ehre sei dem Vater rc. (dreimal.)
    Vorb.: Erbarme dich rc.
    Alle: Mein Gott rc. (wie oben.)

    Gebet zur schmerzhaften Mutter.

    Vorb.: Heiligste schmerzenreiche Mutter, wir bitten dich durch das innerliche Martertum, das du zu den Füßen des Kreuzes während der dreistündigen Todesangst Jesu deines Sohnes erlitten hast, würdige dich, uns Allen, die wir Kinder deiner Schmerzen sind, in unserer Todesangst beizustehen, damit wir von unserm Sterbelager in den Himmel eingehen und dort deine Krone seien in Ewigkeit.

    Gegrüßet seist du, Maria rc. (dreimal.)

    Alle: Maria, Mutter der Gnade, Mutter der Barmherzigkeit, beschütze uns vor dem Feinde und nimm uns auf in der Stunde unseres Todes.

    Vorb.: Von dem jähen und unversehenen Tode
    Alle: Erlöse uns, o Herr!
    Vorb. Von den Nachstellungen des Teufels
    Alle: Erlöse uns o Herr!
    Vorb.: Von dem ewigen Tode
    Alle: Erlöse uns, o Herr!

    Vorb.: Lasset uns beten. O Gott, der du zum Heile des menschlichen Geschlechtes in dem schmerzvollen Tode deines Sohnes ein Beispiel und eine Zuflucht aufgerichtet hast: verleihe uns, wir bitten dich, daß wir in den Gefahren unserer Todesstunde die Wirkungen einer so großen Liebe erfahren und der Herrlichkeit dieses unsers Erlösers beigesellt werden mögen.
    Durch denselben Jesum Christum deinen Sohn unsern Herrn.
    Alle: Amen.

    Zum Schluss werden die nachstehenden Stoßgebete,
    mit denen noch ein besonderer Ablass von 300 Tagen verbunden ist, beigefügt :


    Vorb.: „Jesus, Maria, Joſsph! Euch schenke ich mein Herz und meine Seele.“

    Alle; „Jesus, Maria, Joseph! Stehet mir bei im letzten Todeskampfe.

    Vorb.: „Jesus, Maria, Joseph! Möge meine Seele mit euch im Frieden von hinnen scheiden.“

    Ablass von 300 Tagen für diese Andacht jedesmal. Ω.

    aus: Gebetbuch für Gemeinden ohne Seelsorger, Zum Gebrauch in Familie und Kirche, 1876, S. 93 – S. 101



    Liebe Grüße, Blasius




  • Der Heilsplan Gottes für den Menschen
    Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

    Liebe Leserinnen und Leser,


    Goffine: Unterricht für den heiligen Karfreitag

    1 Goffine: Unterricht für den heiligen Karfreitag
    1.1 Was begeht demnach die Kirche am heutigen Tag?
    1.2 Warum hat Christus durch so große Leiden uns erlösen wollen?
    1.3 Mit welchen Zeremonien wird der heutige Gottesdienst gefeiert, und was bedeuten sie?
    1.4 Wird heute auch die heilige Messe gefeiert?
    1.5 Wie soll man den heiligen Karfreitag zubringen?
    Der Karfreitag, auch der „stille“ Freitag genannt, heißt in der Kirchensprache „Parasceve“, d. h. Vorbereitungs- oder Rüsttag; so nannten nämlich die Juden diesen Tag, weil sie an demselben Vorbereitungen trafen zu ihrem am Abend beginnenden Osterfest. Gerade zu dieser Zeit wurde das wahre Osterlamm, Jesus Christus, auf dem Kalvarienberg geschlachtet.

    Was begeht demnach die Kirche am heutigen Tag?

    Sie begeht den Todestag Jesu, des Eingeborenen des himmlischen Vaters und des Heilandes der Welt, welcher am Tage vor dem hohen Osterfest von den Juden dem Pontius Pilatus übergeben, von den heidnischen Soldaten aufs grausamste gegeißelt, mit Dornen gekrönt, unter Schimpf- und Spottreden mit einem schweren Kreuz beladen, auf den Kalvarienberg geführt und daselbst zwischen zwei Mördern, als wäre Er ihr Anführer, auf die schmerzlichste Weise gekreuzigt worden ist und durch dieses bittere und schmachvolle Leiden und Sterben die Erlösung des Menschengeschlechtes vollbracht hat.

    Warum hat Christus durch so große Leiden uns erlösen wollen?
    1) Um zu zeigen, welch ein großes Übel die Sünde sei, da Er, um für sie der göttlichen Gerechtigkeit genug zu tun, so viele und schwere Leiden erdulden musste;

    2) um die Größe seiner Liebe zu den Menschen darzutun; denn je mehr man für jemand tut und leidet, desto größere Leibe beweist man gegen ihn;

    3) um den Wert der Seele zu zeigen und seinen ernstlichen Willen, alle selig zu machen. Christus trägt also keine Schuld an der Verdammung des Sünders, da Er so vieles gelitten, um alle ohne Ausnahme zu erlösen und ihnen hinreichende Gnade zu erwerben.

    Mit welchen Zeremonien wird der heutige Gottesdienst gefeiert, und was bedeuten sie?
    1) In schwarzer Farbe, der Farbe der tiefsten Trauer, erscheint der Priester am Altar; alle Lichter sind ausgelöscht, der Altar ist entblößt, darauf steht ein verhülltes Kruzifix! Vor diesem wirft sich der Priester an den Stufen des Altares auf sein Angesicht nieder, die Altardiener tun dasselbe, ringsum herrscht lautlose Stille. Das ist das Stufengebet des Karfreitags, die tiefste Verdemütigung beim Anblick der Schmach und Vernichtung Jesu am Kreuz, der tiefste Schmerz über die Sünden, die den schmählichen Tod Jesu verursacht haben.

    2) Der Priester erhebt sich, besteigt die Stufen des Altares, liest Abschnitte aus dem Propheten Oseas (6, 1-6) und dem 2. Buch Moses (12, 1-11), die zur Buße mahnen und auf die Kraft des Kreuzesopfers hindeuten, und betet, daß Gott Christi Leiden uns nicht wie dem Judas zum Fluch, sondern wie dem rechten Schächer zum Segen gereichen lasse. Hierauf wird die Leidensgeschichte unseres Herrn nach dem heiligen Evangelisten Johannes gelesen.

    3) Nach Beendigung derselben werden die feierlichen Fürbitten für die Kirche und für alle Stände und Anliegen der Menschheit gesungen, denen immer ein Gebet mit Kniebeugung beigefügt ist…
    Durch diese Gebete offenbart die Kirche ihre heilige Liebe zu allen Menschen und den sehnlichsten Wunsch, sie alle durch ihre Wahrheit und Gnade zu beseligen. Willst du ein treues Kind der heiligen Kirche sein, so musst auch du durchdrungen sein von dieser allumfassenden Nächstenliebe; du musst allen deinen Feinden herzlich verzeihen, und niemand darf von deiner Liebe ausgeschlossen sein…

    4) Der zelebrierende Priester legt nun das Messgewand ab, nimmt das verhüllte Kreuz, entblößt es von oben herab ein wenig und singt unten neben dem Altar auf der Epistelseite stehend: „Ecce lignum crucis, in quo pependit salus mundi“ (Seht das Holz des Kreuzes, an dem das Heil der Welt gehangen.“) Der Chor antwortet: „Venite, adoremus“ (Kommt, lasset uns anbeten“), wobei alle nieder knien. An der vorderen Ecke des Altars entblößt der Priester das Haupt und den rechten Arm des Kruzifixes und singt, wie das erste Mal, aber in erhöhtem Ton. Der Chor antwortet ebenso. Endlich vor der Mitte des Altares entblößt er das Kreuz ganz und singt das Gleiche in noch höherem Tone.

    Diese Entblößung und Vorstellung des Kreuzes ist ein Sinnbild, wie Christus seiner Kleider beraubt, ans Kreuz genagelt, am Kreuz erhöht und den Anwesenden sichtbar wurde. Durch das dreimalige Entblößen und Singen mit immer höherer Stimme wird die allmähliche Offenbarung des Kreuzesopfers vorgestellt. Im alten Bund war diese Offenbarung noch nicht deutlich (erste Enthüllung). Das Kreuz wird aufgepflanzt mitten in der Kirche, damit alle Völker es schauen (dritte, vollständige Enthüllung).

    Betrachte, o Christ, diesen dreifachen Ruf der Kirche als eine Mahnung zur Buße. Siehe an das Kreuz, an dem das Heil der Welt gehangen hat auch für deine Sünden; darum falle nieder, um alle deine Sünden zu bereuen und deinen bösen Neigungen abzusterben.

    5) Nun folgt die so ergreifende „Adoratio crucis“, die Verehrung des heiligen Kreuzes. Der Zelebrant zieht, nachdem er das enthüllte Kreuz an einen dazu bereiteten Ort gelegt hat, seine Schuhe aus (ebenso die Altardiener oder die andern Priester), kniet dreimal in verschiedenen Entfernungen vor dem Kreuz nieder und küßt dann die Wunden des Kreuzbildes. Dasselbe tun die Altardiener. Während dieser Verehrung werden vom Chor die ergreifenden Improperien (Vorwürfe) gesungen, in welchen Gott seinem Volk (den Juden) die Wohltaten vorhält, die Er ihm erwiesen, die es aber mit Undank vergolten, indem es seinem Heiland den schmerzvollsten und schmählichsten Tod bereitete. Diese ganze Zeremonie findet sich schon im fünften Jahrhundert. Der Priester zieht die Schuhe aus, zum Zeichen der Demut und Ehrfurcht, womit man dem Kreuz die Huldigung darbringen soll. Das dreimalige Niederknien erinnert an den dreimaligen Fall Jesu unter dem kreuz und an seine dreimalige Verspottung, vor den Juden, den Heiden und am Kalvarienberg.Die Improperien werden teils in lateinischer, teils in griechischer Sprache gesungen, weil unter dem Kreuz die Völker aller Zungen vereinigt sein sollen. Daß diese Verehrung nicht dem Holz, sondern Christo dargebracht wird, der am Kreuz gestorben ist, braucht wohl einem katholischen Christen nicht erst gesagt zu werden.

    Befleiße dich deshalb, christliche Seele, diese Verehrung des heiligen Kreuzes, an dem dein Heiland gestorben, mit reumütigem und dankbarem Herzen vorzunehmen, und bedenke, daß die Vorwürfe des Undankes auch dir gelten, da du zwar täglich die Wohltaten Gottes genießest, aber auch täglich deine Gott und Erlöser beleidigt hast.

    6) Auf die Verehrung des heiligen Kreuzes folgt die sog. „verstörte Messe“. Diesen Namen führt sie, weil sie keine wirkliche Messe, sondern nur eine Trauerzeremonie ist, verbunden mit der Kommunion des Priesters; derselbe genießt die heilige Hostie, die am Tage zuvor konsekriert und an einen eigens dazu bestimmten Ort aufbewahrt wurde. Darum heißt diese Zeremonie in der Kirchensprache „missa praesanctificatorum“, d. i. die Messe der vorher konsekrierten Hostie. Diese scheinbare Messe geschieht in folgender Weise. Der Priester holt in Prozession die heilige Hostie vom Ort der Aufbewahrung, nimmt sie aus dem Kelch, in welchem sie verschlossen war, legt sie auf den Altar, schenkt Wein ein, beräuchert den Altar, wäscht die Hände, betet einige Gebete, wie sie sonst üblich sind, singt das Pater noster, hebt dann mit einer Hand die heilige Hostie auf, um sie dem Volk zur Anbetung zu zeigen, bricht dieselbe wie gewöhnlich, betet das Kommuniongebet, kommuniziert und verläßt sodann ohne weitere Gebete den Altar. Die Kirche beschäftigt sic an diesem Tage ausschließlich mit dem blutigen Opfertod Jesu auf dem Kalvarienberg. Darum unterläßt sie die unblutige Erneuerung desselben.

    7) Am Schluss dieser „verstörten Messe“ wird in einigen Gegenden das Allerheiligste in einem sog. Heiligen Grab zur Anbetung ausgestellt und bleibt dann ausgesetzt (an manchen Orten auch während der Nacht vom Karfreitag auf den Karsamstag. –
    in: Leonhard Goffine, Ord. Praem.; Unterrichts- und Erbauungsbuch oder Katholische Handpostille, 1885, S. 237 – S. 238

    Wird heute auch die heilige Messe gefeiert?

    Eine eigentliche Messe wird heute nicht gefeiert, da an diesem Tage Christus, der Herr, sich blutiger Weise aufgeopfert hat. Der Karfreitags-Gottesdienst vergegenwärtigt das Opfer Christi in dreifacher Weise: für das Ohr durch die Lesung der Gebete und Leidensgeschichte des Herrn, für das Auge durch die Zeremonien der Enthüllung des Kreuzes und Verehrung der fünf Wunden durch andächtigen Kuss, für die gläubige Andacht durch die sogenannte Karfreitags-Messe. In dieser Feier wird der Leib des Herrn, unter der Brotgestalt in der Hostie gegenwärtig, zur Verehrung empor gehoben und in der Kommunion genossen. In dieser dreifach gesteigerten Gedächtnisfeier trauert die Kirche, die Braut Christi, um ihren Bräutigam.

    Warum sind beim Anfang des Gottesdienstes keine Kerzen angezündet?

    Um anzudeuten, daß heute Christus, das Licht der Welt, gestorben ist.

    Warum legt sich der Priester vor dem Altar auf sein Angesicht nieder?

    Damit wir mit ihm uns daran erinnern sollen, daß der Sohn Gottes am Ölberg auf sein Angesicht nieder fiel und betete.

    Warum werden heute zwei Lektionen auf den Büchern Moses und der Propheten gelesen?

    Weil schon Moses (Buch Moses 12, 1-11) und die Propheten (Osee 6, 1-6) Zeugnis geben vom Tode Christi.

    Passion oder Leidensgeschichte unseres Herrn Jesu Christi nach Johannes 18, 1-40; 19, 1-42.

    Nachdem die Passion gesungen ist, betet der Priester nach dem Beispiel Christi, der am Kreuz für alle Menschen gebetet hat und gestorben ist, für alle Stände der Kirche, auch für die Ketzer, Juden und Heiden. Bei jedem Gebet beugt der Priester das Knie; wenn jedoch für die Juden gebetet wird, so beugt er das Knie nicht, weil die Juden durch ihre Kniebeugung Christus verspottet haben.
    Wenn Ecce lignum crucis gesungen wird, so kniet der Chor, Christo zu danken und ihn für die erlittene Schande zu ehren. Hernach singt der Chor: Kommet und lasset uns anbeten.
    Während des Singens gehe hinzu, falle auf deine Knie, bete Jesus, deinen Heiland an, küsse seine heiligen Wunden und sprich: Tausend und tausendfältig sei gelobt und geehrt, für mich gekreuzigter Jesu!

    Darauf sprich folgenden Seufzer: „O Herr, alles Lob, welches Dir jetzt die Kirche gibt,
    spreche ich mit ihr vom Grunde meines Herzens.“

    Den Tag bringe zu in andächtiger Betrachtung des gekreuzigten Heilandes.

    aus: Goffine, Katholische Handpostille, 1938, S.149 – S. 150; S. 155

    Wie soll man den heiligen Karfreitag zubringen?

    1, Mit stiller Trauer, strengem Fasten, fleißigem Besuch des Gottesdienstes, mit Unterlassung aller lärmenden Arbeiten.
    2, Man suche den Sinn der so rührenden Zeremonien recht zu verstehen und in den Geist der heiligen Kirche einzudringen.
    3, Man betrachte heute besonders das bittere Leiden und Sterben Jesu, verrichte den heiligen Kreuzweg, besuche mit Andacht das heilige Grab.
    4, Besonders betrachte man den Tod Jesu, dessen Ursache unsere Sünden sind, dessen Frucht unsere Erlösung ist. Man bereue und beweine seine Sünden und opfere dem himmlischen Vater seinen Sohn zur Sühne für die eigenen und der ganzen Welt Sünden auf.-

    in: Leonhard Goffine, Ord. Praem.; Unterrichts- und Erbauungsbuch oder Katholische Handpostille, 1885, S. 250



    Liebe Grüße, Blasius

  • Deu...Datum10.04.2020 09:28
    Foren-Beitrag von Blasius im Thema Deu...

    Danke liebe Kristna,




    Deutschland betet gemeinsam (5)

    @Aquila
    Liebe Mitdiskutanten

    Es ist schade, dass hier wieder Zwietracht eingekehrt ist.
    Es bedarf einer behutsamen Wortwahl untereinander, damit Geschriebenes nicht als "rhetorische Waffe" gesehen werden kann.
    Dies, lieber @Meister Eckhart ,wäre - einmal mehr - meine Bitte an Dich.


    LIEBER AQUILA UND @Meister Eckhart

    "Einheit statt Spaltung"

    ES IST DOCH GANZ EINFACH ZU VERSTEHEN
    WAS - EINHEIT UND WAS- SPALTUNG BEDEUTET.
    DIESE AUF UNFRIEDEN UND FEINDSCHAFT AUSGERICHTETE WORTKLAUBEREI
    IST FÖLLIG UNNÖTIG WEIL IM Katechismus der Katholischen Kirche IN:
    Absatz 3 DIE EINE, HEILIGE, KATHOLISCHE UND APOSTOLISCHE KIRCHE
    ALLES BESCHRIEBEN UND GEKLÄRT IST.
    KLAR IST- WER UNFRIEDEN SUCHT UND IMMER WIEDER DIESEN SÄT LÄUFT
    GEFAHR DASS DIESER NICHT AUF FRUCHTBAREN BODEN FÄLLT UND ER
    SELBST IN DER EIGEN SAAT UND ERNTE IN UNFRIEDEN LEBEN MUSS.

    ZUM NACHLESEN:

    Auf die Einheit hin

    820 Die Einheit „hat Christus seiner Kirche von Anfang an geschenkt, eine Einheit, die nach unserem Glauben unverlierbar in der katholischen Kirche besteht, und die, wie wir hoffen, immer mehr wachsen wird bis zur Vollendung der Zeiten" (UR 4).

    Christus gibt seiner Kirche stets die Gabe der Einheit, aber die Kirche muß ständig beten und arbeiten,
    um die Einheit, die Christus für sie will, zu erhalten, zu stärken und zu vervollkommnen.
    Deshalb bittet Jesus selbst zur Stunde seines Leidens und fortwährend den Vater
    um die Einheit seiner Jünger:

    „Alle sollen eins sein:

    Wie du, Vater, in mir bist, und ich in dir bin, sollen auch sie in uns eins sein, damit die Welt glaubt, daß du mich gesandt hast" (Joh 17,21). Das Verlangen, zur Einheit aller Christen zurückzufinden, ist eine Gabe Christi und ein Ruf des Heiligen Geistes [Vgl. UR 1].
    ------------------------------------------
    Verletzungen der Einheit
    817 „In dieser einen und einzigen Kirche Gottes sind schon von den ersten Zeiten an Spaltungen aufgekommen, die der Apostel als schwer verwerflich tadelt; in den späteren Jahrhunderten aber sind ausgedehntere Uneinigkeiten entstanden, und es trennten sich nicht unbedeutende Gemeinschaften von der vollen Gemeinschaft der katholischen Kirche, bisweilen nicht ohne Schuld der Menschen auf beiden Seiten" (UR 3).
    Zu den Spaltungen, welche die Einheit des Leibes Christi verwunden (man unterscheidet dabei die Häresie, die Apostasie und das Schisma) [Vgl. [link] CIC, can. 751], kommt es nicht ohne die Sünden der Menschen:-

    FROHE OSTERN

  • Deu...Datum09.04.2020 16:50
    Foren-Beitrag von Blasius im Thema Deu...


    Meister Eckhart erwähnt Sie im Thema Deutschland betet gemeinsam



    Eine hohle Phrase zugunsten deiner radikalökoministischen Idiologie. So kennen wir dich, Blasius. Denke deinen eigenen Satz einmal zuende. Wer spaltet? Jene, die die eine Kirche Gottes zu einem Jahrmarkt der Eitelkeiten umfunktionieren wollen, oder jene, die die Kirche ganz im Sinne ihres Schöpfers bewahrt und erhalten sehen möchten?

    DANKE- SOLCHE KOMMENTARE SIND EIN WILLKOMMENES GESCHENK.

    SIE ERMUNTEN MICH- DIE NÄCHSTEN WOCHEN ganz im Sinne VON Meister Eckhart,

    IN DEN KOMMENDEN TAGEN UND WOCHEN NICHT MEHR IM FORUM KATHOLISCHPUR

    ZU LESEN UND ZU SCHREIBEN.

    IN DER HOFFNUNG DASS ES NICHT ALS- Eine hohle Phrase VERSTANDEN WIRD-

    UND DEM WUNSCH ZU EINEM IN ZUKUNFT BESSEREM MITEINANDER

    FROHE OSTERN

  • @Andi
    Jedenfalls werde ich mir diese Corona app die bald angeboten wird nicht herunterladen.

    DAZU INFO IN:
    Corona-App des „Roten Kreuzes“: Zugriff auf Mikrofon und Bluetooth,
    programmiert und betrieben von amerikanischer Firma „Accenture“
    http://www.eu-infothek.com/
    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    ALLES SCHON LANGE BEKANNT!!!

    NICHTS ERNST GENOMMEN UND NICHTS DAZUGELERNT !!!


    DeutscherBundestag

    Drucksache
    17/12051
    17.Wahlperiode
    03.01.2013
    Zugeleitet mit Schreibendes Bundesministeriums des Innern vom

    21.Dezember 2012 gemäß §18Absatz 1und 2 des Gesetzesüberden Zivilschutz
    und dieKatastrophenhilfe des Bundes.

    Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012

    AUSZUG:
    Kleine Anfrage

    der Abgeordneten Martin Sichert, Detlev Spangenberg, Dr. Robby Schlund, Paul
    Viktor Podolay, Jörg Schneider, Uwe Witt, Jürgen Braun, Ulrich Oehme, Dr. Heiko
    Wildberg, Dr. Christian Wirth, Dr. Axel Gehrke und der Fraktion der AfD

    Bevölkerungsschutz im Falle einer Pandemie

    Der letzte jährliche Bericht der Bundesregierung zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz,
    der ein Szenario für den Fall einer Pandemie mit einem hochansteckenden Virus (Risikoanalyse Pandemie) enthält, ist der Bericht aus dem Jahr 2012 (Bundestagsdrucksache 17/12051).

    In dem Bericht wird ein Szenario angenommen, wonach sich ein hypothetischer Erreger – genannt
    „Modi SARS“ im Bundesgebiet (sowie weltweit) rasant ausbreitet und zu der Erkrankung

    von ca. 29 Millionen Menschen (1. Welle) und zum Tod von mindestens

    7,5 Millionen Menschen in Deutschland führt.
    (S. 64 der Bundestagsdrucksache 17/12051).

    Die Eigenschaften des Modi-SARS sind dem aktuell grassierendem

    Coronavirus (auch bekannt unter den Bezeichnungen SARS-CoV-2

    oder COVID-19 – im Folgenden COVID-19 genannt) sehr ähnlich –
    vgl. die Ausführungen des RKI

    (Stand 3. März 2020 unter https://www.rki.de/SharedDocs/ FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html)

    mit den Anlagen zu der Bundestagsdrucksache 17/12051, die die Informationen
    bzw. Eigenschaften des hypothetischen Erreger „Modi-SARS“ aufzählt und näher beschreibt

    („SARS Informationen“sowie „Modi-SARS Informationen“ auf S. 85 und 86
    der Bundestagsdrucksache 17/12051).

    Obwohl zum Virus COVID-19 bisher noch viele Ungewissheiten bestehen,
    sind nach jetzigem Stand (3. März 2020) nach Ansicht der Fragesteller fast alle Eigenschaften
    aus dem hypothetischen „Modi-SARS“ Virus erfüllt.

    Dies betrifft sowohl das Auftreten des Virus (sowohl geografisch wie jahreszeitlich), seineAusbreitung

    (Ausgehend aus Asien und überwiegend nach Europa und Nordamerika ausbreitend),

    seine Herkunft (von Tier zu Mensch), den Verlauf der Krankheit,

    die Prophylaxemöglichkeiten, die Heilmöglichkeiten, die Letalität usw.

    (siehe insb. Kapitel 2 des o. g. Berichts, S. 58-61 der Bundestagsdrucksache 17/12051).

    Im Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz für das Jahr 2017
    (veröffentlicht am 12. April 2019; Bundestagsdrucksache 19/9520)
    wurden die Erkenntnisse sowie Handlungsempfehlungen u. a. aus der seit 2012 durchgeführten Risikoanalyse Pandemie aufgeführt, dessen Szenario in der Bundestagsdrucksache 17/12051 aufgezeichnet worden ist.

    Wie die Bundesregierung schreibt, sei das übergeordnete Ziel dieser Analysen „ein resilientes Bevölkerungsschutzsystem“ (Bundestagsdrucksache 19/9520, S. 4) zu entwickeln.

    Im Vergleich zu allen anderen Risikoanalysen entfällt bei dem Szenario
    einer Pandemie durch ein „Modi-SARS“ Virus die größte zahlenmäßige Gefahr
    auf den Schadensparameter „Verletzte / Erkrankte“
    (siehe Abbildung 2 und Tabelle 1der Bundestagsdrucksache 19/9520, S. 9).


    https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/183/1918337.pdf

    BILD:
    https://www.exlibris.ch/de/buecher-buch/...d/9783955211738


    Liebe Grüße, Blasius

  • Deu...Datum09.04.2020 09:57
    Foren-Beitrag von Blasius im Thema Deu...

    @Kristina
    Wenn diese Initative alle "christlichen" Konfessionen zum Gebet für Deutschland vereint,
    ist dies nicht zuerst einmal positiv zu bewerten?


    Dazu folgendes, Auszug:
    Diesem Einheitsverständnis liegt also ein eschatologisch-dynamisches Verständnis von Eph 4,3-6 zugrunde (»Seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens: ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung, eurer Berufung; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; ein Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in allen«).

    https://www.ekd.de/4-Evangelische-Theolo...Okumene-967.htm

    Eigentlich hat die kath.Kirche die alleinige Sendung um mit ihren Gläubigen zu beten.

    Vielleicht muß sie es wieder lernen was ihre Aufgabe ist.

    Einheit statt Spaltung.

    SIEHE AUCH:

    Italien betet mit Papst Franziskus gegen das Virus

    Liebe Grüße, Blasius



  • Der Heilsplan Gottes für den Menschen
    Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

    Liebe Leserinnen und Leser,

    Goffine: Unterricht für den Gründonnerstag

    1 Goffine: Unterricht für den Gründonnerstag
    1.1 An welche Geheimnisse erinnert uns der heutige Tag?
    1.2 Welches sind die vorzüglichsten Zeremonien und Gebräuche beim heutigen Gottesdienst?
    1.3 Wie zeigte Jesus, daß Er „die Seinigen liebte bis ans Ende“?
    1.4 Wer ist unter den „Seinigen“ verstanden?
    1.5 Warum hat Jesus seinen Jüngern die Füße gewaschen?
    1.6 Warum hat Jesus auch dem Judas die Füße gewaschen?
    „In der Nacht bei letztenMahle,
    Wo Er mit der Jünger Schar
    Nach der Vorschrift des Gesetzes
    Bei dem Osterlamme war,
    Gab mit eig`ner Hand den Seinen
    Er sich selbst zur Speise dar.“

    Dieser Tag erinnert an große, gnadenreiche Geheimnisse des Christentums, welche uns durch verschiedene eigentümliche Zeremonien vor Augen gestellt werden; daher der Name „hoher“ Donnerstag. Der Ursprung des Namens „grüner Donnerstag“ läßt sich nicht sicher bestimmen. Viele glauben, er stamme von dem Gebrauch der Juden, das Osterlamm mit grünen Kräutern zu essen.

    An welche Geheimnisse erinnert uns der heutige Tag?
    Vorzüglich an das große Geheimnis der Liebe, das heilige Abendmahl, und an den Anfang des Leidens Jesu. Christus aß an diesem Abend mit seinen Jüngern das jüdische Osterlamm, jenes Vorbild, daß Er nun bald erfüllen sollte durch den Tod am Kreuz; Er wusch ihnen die Füße, setzte das heilige Altars-Sakrament ein, und eben dadurch die heilige Messe, weihte seine Apostel zu Priestern des neuen Bundes, spendete ihnen die heilige Kommunion, sein Fleisch und Blut, verrichtete das hohepriesterliche Gebet, betete am Ölberg unter blutigem Schweiß, ward von Judas verraten gefangen genommen und die ganze Nacht entsetzlich mißhandelt.

    Welches sind die vorzüglichsten Zeremonien und Gebräuche beim heutigen Gottesdienst?
    1. In der weißen Farbe, der Farbe der Freude, erscheint der Priester am Altar, unterläßt aber, wie bei den Totenmessen, den Psalm „Judica“ beim Staffelgebet.

    2. Beim „Gloria“ ertönen alle Glocken, um von da an bis zum Karsamstag zu schweigen; hölzerne Klappern versehen während dieser Zeit ihren Dienst. Durch diesen mitten in der Trauerwoche angestimmten Lobgesang und das feierliche Glockengeläute will die Kirche ihre Freude über die Einsetzung des heiligsten Altars-Sakramentes ausdrücken. – Das gänzliche Schweigen aller Glocken aber ist ein Zeichen ihres tiefen Schmerzes über das Leiden und den Tod Jesu; auch erinnert es an das Schweigen und das Verborgensein der Apostel, denn die Glocken sind auch Sinnbilder der Apostel.

    3. Wenn an einer Kirche mehrere Priester angestellt sind, so feiert an diesem Tage nur einer von ihnen das heilige Messopfer, die übrigen kommunizieren aus seiner Hand. Es soll nämlich an diesem Tage das heilige Opfer so begangen werden, wie es Christus zum ersten Mal in Mitte seiner Apostel gefeiert hat. Ehemals waren alle Gläubigen verpflichtet, an diesem Tage zu kommunizieren.

    4. In bischöflichen Kirchen werden während des Gottesdienstes die heiligen Öle, nämlich das Krankenöl, das Chrisam- und das Tauf- oder Katechumenenöl, geweiht. Diese Weihe stammt nach dem Zeugnis des heiligen Papstes Fabianus von den Aposteln und geschah von jeher unter feierlichen Gebeten während der heiligen Messe. Im fünften Jahrhundert war es bereits kirchliche Verordnung, die heiligen Öle am Gründonnerstag zu weihen; deswegen, weil Christus an diesem Tage das heilige Altars-Sakrament, die Quelle und den Mittelpunkt aller heiligen Sakramente, eingesetzt, das Priestertum angeordnet und dadurch die Apostel und ihre Nachfolger zu Spendern der heiligen Sakramente und aller Segnungen aufgestellt hat.

    Mit großer Feierlichkeit werden die heiligen Öle geweiht. Der Bischof ist umgeben von zwölf Priestern, sieben Diakonen, sieben Subdiakonen (wenn möglich) und andern dienenden Klerikern. Die Gebete und Segnungen, sowie das Anhauchen und das Begrüßen der heiligen Öle durch die Bischöfe und die zwölf Priester. Kurz die ganze Form dieser Weihe, hat schon Gregor der Große im sechsten Jahrhundert angewendet; sie stammt größtenteils aus der apostolischen Zeit.

    Die heiligen Öle werden angewendet bei Spendung mehrerer heiligen Sakramente (Taufe, Firmung, Priesterweihe, letzte Ölung) und bei wichtigeren Weihungen (z. B. Von Kirchen, Altären, Kelchen, Glocken, etc.). Das Öl ist in seinen Eigenschaften ein passendes Sinnbild für die verschiedenen Wirkungen der heiligen Sakramente und kirchlichen Weihungen, bei denen es angewendet wird.

    Wie sollen wir diesen Tag begehen?

    Wir sollen das, was an diesem Tag geschehen ist, mit Andacht und Eifer betrachten, zu diesem Zweck dem öffentlichen Gottesdienst beiwohnen, uns in den Geist der heiligen Kirche vertiefen und die verschiedenen Zeremonien verstehen lernen; wenn immer möglich, vor dem allerheiligsten Altars-Sakrament Betstunden halten, um die große Liebe, die Jesus durch Einsetzung dieses heiligen Sakramentes uns bewiesen, zu betrachten, dafür zu danken und das Leiden Jesu zu erwägen; den Tag in heiliger Stille, ernster Bußgesinnung und in Übungen der Reue zubringen.

    Die heilige Messe


    Eingang: „Wir aber sollen uns rühmen in dem Kreuz unseres Herrn Jesu Christi, in dem unser Heil, unser Leben und unsere Auferstehung ist, durch welchen wir erlöst und befreit sind.“ (Gal. 6, 14) „Gott erbarme sich unser und segne uns, lasse leuchten sein Angesicht über uns und erbarme sich unser!“ (Ps. 66, 2)

    Gebet der Kirche.
    O Gott! Von dem Judas die Strafe für sein Verbrechen, und der gekreuzigte Mörder für sein Bekenntnis die Belohnung erhalten, verleihe uns die Wirkungen deiner Barmherzigkeit, damit Jesus Christus, unser Herr, gleichwie Er während seines Leidens beiden nach Verschiedenheit ihres Verdienstes verschiedene Vergeltung hat zukommen lassen, so uns von dem Irrtum des alten Verderbens heile und uns die Gnade der Auferstehung erteile; durch Jesum Christum, unsern Herrn. Amen.

    Lesung aus dem ersten Brief des hl. Apostels Paulus an die Korinther. Kap. 11, Vers 20-32.

    Siehe 1. Kor. 11, 20-32

    Erklärung und Anwendung.
    Die ersten Christen hielten nach der Feier des heiligen Abendmahles ein sog. „Liebesmahl“, zu welchem die Reicheren die Speisen lieferten. In Korinth riss nun der Missbrauch ein, daß manche schon vor der heiligen Kommunion oft im Übermaß Speisen genossen. Dies tadelt der hl. Paulus. Er lehrt aber in diesem Abschnitt seines Briefes besonders: 1) Die Einsetzung des heiligen Altars-Sakramentes durch Jesus Christus, worüber er eine besondere Offenbarung erhielt; 2) wie schrecklich die unwürdige Kommunion ist, und 3) daß und wie man sich auf die heilige Kommunion vorbereiten soll. Belebe, o christliche Seele! an diesen apostolischen Worten deinen Glauben an das heiligste Altars-Sakrament und prüfe dich, wie du bisher kommuniziert habest. Leiste Abbitte für alle Fehler, und so oft du wieder hinzu trittst zum Tisch des herrn, erinnere dich an diese Worte des hl. Paulus.

    Evangelium nach dem hl. Johannes. Kap. 13, Vers 1-15.

    Siehe Joh. 13, 1-15

    Wie zeigte Jesus, daß Er „die Seinigen liebte bis ans Ende“?
    Dadurch, daß Er, der Sohn Gottes, sich zum Diener seiner Geschöpfe machte bei der Fußwaschung; sich aufs innigste mit ihnen vereinigte im heiligsten Sakrament seines Fleisches und Blutes; in seinen letzten Reden sie seiner unwandelbaren Liebe versicherte; sein Leben für sie dahin gab, als Lösegeld für ihre Sünden und zur Erlösung der ganzen Welt.

    Wer ist unter den „Seinigen“ verstanden?

    Vor allem die Apostel und nach ihnen alle Gläubigen, also auch du, gläubige Seele. Hast du die Liebe deines Meisters noch nie erfahren? Wie hast du sie bisher vergolten?

    Warum hat Jesus seinen Jüngern die Füße gewaschen?

    Um ihnen seine Demut und Liebe zu beweisen; ferner um sie und ihre Nachfolger zur Nachahmung zu ermuntern, und endlich um zu zeigen, wie rein man sein müsse, um dem heiligsten Altars-Sakrament sich zu nähern.

    Warum hat Jesus auch dem Judas die Füße gewaschen?
    Weil Jesus auch ihn, obwohl Er ihn als Verräter erkannte, lieben wollte bis ans Ende. O wie geduldig ist Gott mit dem Sünder!

    Gebet am Gründonnerstag.
    Gütigster Erlöser! Himmel und Erde können Dir nicht gebührenden Dank erstatten für das wundervolle Geheimnis des Altars; ich sage mit der heiligen Kirche: O wie mild und süß ist, o Herr! Dein Geist; Du willst, um deine Huld gegen deine Kinder zu offenbaren, mit dem süßesten Brot, das der Himmel geben kann, die Hungernden sättigen und lässest die Reichen leer ausgehen! Erteile mir einen lebendigen Glauben und die innigste Andacht zu diesem heiligen Sakrament, damit es mir zum Heil der Seele und zum ewigen Leben gereiche. O Jesus! Der Du am Ölberg, traurig bis in den Tod, Blut geschwitzt und gebetet hast, durch dein heiliges Blut reinige meine Seele; stärke mich mit diesem Balsam zum letzten Streit; tröste mich vor meinem Hinscheiden, und durch deine heilige letzte angst und Verlassenheit verlaß mich nicht in meiner Todesangst, sondern gib mir einen guten, frommen und ruhigen Tod. Amen.

    Betrachtung.
    Jesus ringt mit dem Tode. – O erhebe deine Augen und sieh an den Mann der Schmerzen, der für dich sich opfert! Willst nicht auch du dich zum beständigen Opfer hingeben? –

    in: Leonhard Goffine, Ord. Praem.; Unterrichts- und Erbauungsbuch
    oder Katholische Handpostille, 1885, S. 232 – S. 237

    https://katholischglauben.info/unterrich...ruendonnerstag/

    BILD: http://hl-herz-jesu.blogspot.com/2012/04...donnerstag.html

    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Schriften



    Die Unwissenheit in geistigen und religiösen Dingen stiftet großes Unheil.

    Schuldbar ist eine Unwissenheit, wenn man Etwas zu wissen verpflichtet ist und wissen kann, aber aus Nachlässigkeit oder Bosheit es zu wissen sich nicht bemüht, und somit nicht wissen will. Über diese Unwissenheit, die aus der Nachlässigkeit entsteht, schreibt der heilige Augustinus: „Dasjenige weiß der Mensch aus Nachlässigkeit nicht, was er mit Anwendung seines Fleißes hätte wissen sollen“ (De natur. Et grat. c. 17); und der heilige Bernadus sagt: „Vieles, was man wissen soll, weiß man nicht; entweder weil man sich darum nicht kümmert, es zu wissen; oder weil man zu träg ist, es zu lernen; oder weil man sich schämt, darum zu fragen.“ (Epist. 77. ad Hug. de S. Vict.) Diese Unwissenheit ist selbst eine sündhafte, weil man verpflichtet ist, sie zu beseitigen, und diese Pflicht nicht erfüllt; und Sünde ist jede Pflichtverletzung, welche aus dieser Unwissenheit hervor geht; weil man diese Unwissenheit verschuldet, und sie somit schuldbarer Weise als Ursache gesetzt hat, aus welcher die Pflichtverletzung als Wirkung sich ergibt. Noch schuldbarer und sträflicher ist die Unwissenheit, wenn man darum etwas nicht wissen will, um ungestört sündigen zu können. Über eine solche Unwissenheit schreibt der heilige Isidorus: „Den Willen seines Herrn nicht wissen wollen, was ist es Anderes, als den Herrn aus Stolz verachten wollen? Niemand entschuldige sich daher mit einer solchen Unwissenheit, weil Gott nicht bloß jene, die gegen ihre Erkenntnis fehlen, sondern auch diejenigen richtet, welche aus solcher Unkenntnis sündigen.“ (De sumo bono. c. 17. sent. 6)

    Die Unwissenheit in geistigen und religiösen Dingen stiftet großes Unheil. Der heilige Laurentius Justinianus sagt: „O wie groß sind die Übel der Unwissenheit! Unter derselben liegt die Vernunft danieder, kommt die Klugheit in Gefahr, erschlafft der Geist, verflüchtigt sich die Demut, verliert sich die Kraft, wird der Friede gestört, wird die Ordnung verwirrt, geht die Gnade verloren, erkalten die heiligen Begierden, die man gefaßt hat.“ (De interiore conflictu c. 8) Wenn man Gott nicht kennt, wie kann man ihn lieben? Wenn man die göttliche Lehre Christi und sein heiliges Gesetz nicht kennt, wie kann man sie zum heil verwenden? Wenn man die Kirche Christi nicht kennt, wie kann man ein würdiges Kind derselben sein? Wenn man seine Standespflichten nicht kennt, wie kann man sie erfüllen? Wenn man nicht weiß, was Tugend und Sünde sei; wie kann man jene üben, und diese meiden? Wenn man sich selbst nicht kennt, und nicht weiß, woher der Mensch komme, wohin er gehe, was seine Lebensaufgabe sei; wenn man nicht weiß, was ein Christ und dessen Bestimmung sei: wie kann man als Christ, oder auch nur als Mensch leben? Wer sich daher um solche Kenntnisse nicht kümmert, um keinen Unterricht darüber sich bewirbt, der Christenlehre, die Predigt, die Lesung religiöser Bücher, die Betrachtung und das Gebet vernachlässigt, und deshalb in den zum Heil notwendigen Dingen unwissend bleibt, oder darin aus Nachlässigkeit nicht eine solche Kenntnis sich verschafft, daß er den Versuchungen und der Verführung widerstehen kann; der schwebt in größter Gefahr, seine Pflichten zu verletzen, in Sünden zu fallen, selbst den Glauben zu verlieren und zu Grunde zu gehen.

    Was nützt alle andere Wissenschaft, wenn die Wissenschaft des Heiles fehlt? Kann eine andere Wissenschaft den Menschen selig machen? Wie verkehrt ist also eine Erziehung und Bildung, die Alles lehrt und einübt, aber die Religionswissenschaft und Religionsübung vernachlässigt! An Wissen wird der Mensch niemals den verworfenen Geistern gleich kommen, die aber ungeachtet ihres Wissens in Ewigkeit unglücklich bleiben. Es geschieht solchen Weltweisen, was der heilige Paulus sagt: „Sie wurden eitel an ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ward verfinstert; sie gaben sich für Weise aus, sind aber zu Toren geworden.“ (Röm. 1, 21 u. 22)

    Wer aber auch den inneren Erleuchtungen und Mahnungen der Gnade widersteht, und die äußeren Gnadenmittel nicht in Anwendung bringt, damit er seinen bösen Neigungen ungehindert nachhängen kann; der widersetzt sich dem heiligen Geist, dessen Gnadengaben er verschmäht, und dessen Einwirkungen er sich entzieht und verschließt. Das Unglück und Verderben der verblendeten und verstockten Juden sollte für Jedermann eine heilsame Warnung sein, sich vor den Sünden wider den heiligen Geist zu hüten…

    Es liegt (…) auch die Wahrheit offen am Tage, daß, je öfter und länger Jemand der Gnade widersteht, die Verblendung und Verstocktheit sich vermehre, und endlich die Unbußfertigkeit bis ans Ende erfolge. Denn ein solcher gewöhnt sich an den Widerstand gegen die Gnade, häuft Sünden auf Sünden, Bosheit auf Bosheit, mehr dadurch die Verfinsterung im Verstand, die Schwäche des Willens, die Gleichgültigkeit des Herzens, die Macht der Leidenschaften, und kommt endlich dahin, daß an ihm das Wort der Schrift erfüllt: „Wenn der Gottlose in den Abgrund der Sünden kommt, verachtet er es; aber es folgt ihm Schmach und Schande.“ (Prov. 18, 3) –

    aus: Georg Patiss SJ, Das Leiden unsers Herrn Jesu Christi nach der Lehre des heiligen Thomas von Aquin, 1883, S. 245 – S. 248

    https://katholischglauben.info/unwissenh...cht-vor-schuld/


    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Schon gewusst ?



    Vor 75 Jahren brannte der Stephansdom

    GESCHICHTE

    Am 11. April 1945 griff ein Feuer, das Plünderer in der Wiener Innenstadt legten,
    auf den Stephansdom über.

    Am 12. fiel die Pummerin zu Boden, am 13. stürzten Gewölbedecken ein... FAKTEN

    Was vor 75 Jahren im Herzen Wiens passierte, trieb vielen entsetzten Bewohnern die Tränen in die Augen und fügte dem Unheil des mehr als fünfjährigen Weltkriegsfurors in Wien einen weiteren, letzten Höhepunkt hinzu: Am 12. April 1945 stürzte die Pummerin, die größte Glocke des Stephansdoms, als Folge eines Dachbrandes in die Turmhalle herab und zerbrach; tags darauf durchschlug eine einbrechende Stützmauer das Gewölbe des südlichen Seitenchors, das in den Dom eindringende Feuer zerstörte Chorgestühl und Chororgel, Kaiseroratorium und Lettnerkreuz. Der Stephansdom bot ein erbarmungswürdiges Bild sinnloser Zerstörung, und das fast am Ende jener Schreckenszeit, in der die Wiener nach jedem Bombenangriff bang fragten: "Steht der Steffl noch?"

    Nur wenige Wochen danach, am 15. Mai 1945, ließ der Wiener Erzbischof an die Gläubigen seiner Diözese verlautbaren: "Unsere Kathedrale, den Stephansdom, wieder in seiner ursprünglichen Schönheit erstehen zu helfen, ist eine Herzenssache aller Katholiken, eine Ehrenpflicht aller!" Innitzers Appell sollte sich in den folgenden sieben Jahren als eine Tatsachenfeststellung erweisen: Am 23. April 1952, am Domweihetag, wurde schließlich der zur Gänze wiederhergestellte Steffl feierlich wiedereröffnet - als "ein eindrucksvolles Zeugnis der Liebe der Menschen dieser Stadt zu ihrer Hauptkirche", wie Kardinal Innitzer damals festhielt.

    https://www.kathpress.at/goto/dossier/18...der_Stephansdom


    UND HEUTE………

    Österreichs Bischöfe sperren während Osterliturgie die Kirchen zu!


    Wien (kath.net)

    In Österreich sorgt eine skandalöse Anordung der Bischöfe
    derzeit für gewaltiges Kopfschütteln bei Katholiken.

    Während die österreichische Regierung die Geschäfte unmittelbar nach Ostern wieder verstärkt aufsperren lassen wird, haben die Bischöfe darauf bis jetzt gar nicht reagiert und sind offensichtlich nicht bereit, das Aussperren der Gläubigen von den Heiligen Messen zu beenden.

    Jetzt berichten Priester aus der Erzdiözese Wien gegenüber kath.net aber sogar, dass es von Kardinal Schönborn sogar die Anweisung gibt, zu Ostern die Kirchen explizit während der Liturgiefeiern zuzusperren.

    Wie kath.net erfahren konnte, sind offensichtlich viele Priester unzufrieden mit den bischöflichen Anordnungen und haben kein Problem, wenn ein paar Gläubige in den Kirchen an den Liturgiefeiern teilnehmen.

    In einem offiziellen Statement der Bischofskonferenz heißt es:

    "Die Zugänge zur Kirche sind während der Liturgie verschlossen zu halten, sodass für diese Zeit kein Zutritt für einen nicht von vornherein bestimmten Personenkreis besteht. ...

    Weitere Gläubigen müssen von den Feiern ausgeschlossen bleiben."

    kath.net-Mitarbeiter Christof Zellenberg schreibt dazu auf Facebook:

    "Mir platzt der Kragen: bislang waren Kirchen geöffnet, für das 'private Gebet' der Gläubigen - an Messen durften wir jedoch nicht direkt teilnehmen, wenn man selbst maximale Abstände einhielt und Mundschutz trug...(Supermärkte, Tankstellen und Tabaktrafiken allerdings darf man besuchen!)

    Doch zu Ostern ist selbst das nicht mehr gestattet - die Kirchenleitung (zumindest in Ö) schreibt vor, die Kirchen an den höchsten Festtagen, gänzlich zuzusperren!

    Obwohl selbst die Regierung die tw. Öffnung des öffentlichen Lebens für den Tag nach Ostern vorsieht - also 2-3 Tage killen unsere Osterfeier!

    Wie absurd!

    Und keiner der Herrn Bischöfe kommt auf die Idee, zB. Automessen im Prater anzubieten oder die Priester offiziell mit dem Allerheiligsten auf die Strassen zu schicken... geschweige denn, die unsinnige Order der Kirchensperrung sofort zurückzunehmen und stattdessen sinnvolle Vorgaben für den Besuch der Messe zu erlassen - zB Open Air Messen, max Anzahl der Gläubigen, mind. Abstände, Mundschutz, geistige Kommunion!

    https://www.kath.net/news/71252


    Liebe Grüße, Blasius


    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Kirchenväter / Kirchen...



    Neues Vatikanjahrbuch: Papst nicht mehr "Stellvertreter Christi"?

    Vatikanstadt (kath.net/ KAP)

    Handelt es sich es nur um eine andere Typographie oder um eine Selbstentmachtung?

    Anders als in früheren Ausgaben des Päpstlichen Jahrbuchs sind
    die verschiedenen Titel des Papstes in der jetzt veröffentlichten Ausgabe
    für 2020 nicht mehr über dem Namen des Amtsinhabers, Jorge Mario Bergoglio, aufgeführt.

    Stattdessen stehen sie auf der entsprechenden Seite unten,
    mit einem Strich abgegrenzt und kursiv überschrieben:

    "Titoli storici" - "historische Titel".

    Als da sind:
    "Stellvertreter Jesu Christi, Nachfolger des Fürsten der Apostel, Pontifex maximus
    der universalen Kirche, Primas von Italien, Erzbischof und Metropolit der Provinz Rom,
    Souverän des Staates der Vatikanstadt, Diener der Diener Gottes".

    Auf der Seite davor steht:

    "Franziskus, Bischof von Rom".

    AUSZUG ENDE WEGEN COPYRIGHT - WEITERLESEN IN:
    https://www.kath.net/news/71233

    Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS,
    Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

    Liebe Grüße, Blasius

  • @Kristina

    ob die veröffentlichten Zahlen von der amerikanischen
    und privaten Johns Hopkins Universität stimmen, lasse ich so stehen.


    Da bin ich Deiner Meinung.
    -


    Edward Snowden warnt: Corona-Überwachung wird Virus überleben

    Edward Snowden warnt vor Überwachungsmaßnahmen in Corona-Zeiten.
    (Screenshot: Youtube/CPH-Dox)

    Whistleblower

    Edward Snowden hat in einem Interview eindringlich davor gewarnt,
    dass die im Rahmen der Corona-Krise eingeführten Überwachungsmaßnahmen
    dauerhaft sein könnten.

    Immer mal wieder meldet sich der immer noch in Russland lebende Whistleblower Edward Snowden zu Wort, wenn seiner Meinung nach ein Ausbau der Überwachung von Bürgern weltweit droht. Aktuell bereiten Snowden die Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 Sorgen. Im Interview mit dem Copenhagen International Documentary Film Festival (CPH-Dox) erklärte Snowden, dass solche Überwachungsmaßnahmen, wie die derzeit in der Corona-Krise angekündigten, meist von Dauer seien, wie The Next Web berichtet.


    Dem früher für die CIA tätigen Snowden zufolge, dessen Informationen die NSA-Affäre mit ausgelöst haben, sei es schwierig, einmal angewandte Technologien wieder in zurück in die Mottenkiste zu verfrachten. Schließlich würden die Behörden sich mit der neuen Macht wohlfühlen. Snowden fürchtet, dass Regierungen nach Beendigung der Krise neue Gesetze erlassen könnten, die die für den Notfall erstellten Regeln dauerhaft etablieren könnten. Die Technologien könnten dann statt gegen die Ausbreitung des Coronavirus gegen die Opposition oder kritische Stimmen eingesetzt werden.

    Snowden fürchtet Verlängerung der Überwachung
    Als Beispiel nannte Snowden die Analyse von Standortdaten. Das sei natürlich ein wirksames Mittel, um die Ausbreitung des Virus und der infizierten Menschen zu erheben. Aber es könnte auch verlockend sein, mit einer verschärften Überwachung der Handydaten künftig Terroristen oder sonstige angebliche Staatsfeinde aufspüren zu wollen. Besonders besorgt zeigte sich Snowden angesichts der Möglichkeit, Überwachungsmaßnahmen mit Künstlicher Intelligenz zu verknüpfen. Die daraus folgende Effizienz stelle eine Bedrohung für die persönliche Freiheit dar.

    Zuletzt hatte sogar die wegen ihrer drei Milliarden zuvor öffentlich verfügbarer Fotos umfassenden Bilderdatenbank in die Kritik geratene Gesichtserkennungsfirma Clearview die Gelegenheit erhalten, ihren Ruf zu reparieren. Denn laut dem Wall Street Journal soll sich das Unternehmen in Gesprächen mit Regierungen befinden, die die Technologie des Startups zur Überwachung der mit dem Coronavirus infizierten Menschen nutzen wollen. Vor allem China hatte großflächig solche und ähnliche Maßnahmen eingesetzt, um die Corona-Krise in den Griff zu bekommen.

    https://t3n.de/news/edward-snowden-warnt-virus-1266408/


    Liebe Grüße, Blasius

  • @Andy

    Die Sterbezahlen z.Bin den USA sind schon immens..gestern ca. 700 an 1 Tag


    BITTE BEDENKEN- DANKE:

    Mehr Afroamerikaner betroffen
    Die Covid-19-Karte kann auch nicht zeigen, welche Bevölkerungsgruppen
    besonders von der Epidemie betroffen sind.

    Die Regierung in Washington hat am Dienstag eingeräumt,
    dass es Afroamerikaner weitaus häufiger trifft als andere US-Bürger

    . In einigen Tagen werde man dazu Statistiken veröffentlichen,
    kündigte Präsident Donald Trump an.

    In Chicago etwa sind 72 Prozent der Corona-Toten Schwarze,
    obwohl sie nur ein Drittel der Bevölkerung ausmachen.

    Der Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten,
    Anthony Fauci, führte das auf eine „Verschlimmerung eines Gesundheitsgefälles“ zurück.




    Coronavirus-Krise: Robert-Koch-Institut informiert über aktuelle Fallzahlen aus Deutschland
    Über die aktuelle Anzahl an Infizierten und Todesopfern informieren mehrere Institutionen in regelmäßigen Abständen. So informiert beispielsweise in Deutschland das Robert-Koch-Institut (RKI) täglich über die neuen Zahlen der Infizierten in der Bundesrepublik und darüber hinaus. Das Institut mit Sitz in Berlin verwendet hierfür die Daten, die von den jeweiligen Gesundheitsbehörden der Länder und Kommunen elektronisch übermittelt wurden.

    Stand: 8. April 2020, 15.36 Uhr / Quelle: Johns-Hopkins-Universität

    .....................................Infizierte.....Todesfälle.....Genesene

    Deutschland...................107.663......2.016.............36.081

    Italien ............................135.586.....17.127............24.392

    Spanien.........................146.690.....14.555.............48.021

    China...............................82.809.......3.337............77.565

    USA...............................399.929......12.911............22.539

    Weltweit......................1.446.242.....83.424...........308.146

    https://www.merkur.de/welt/corona-deutsc...r-13600954.html
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Stand in Österreich: 8.4.2020, 15.00 Uhr

    Bisher durchgeführte Testungen: 120.755

    Bestätigte Fälle: 12.852

    Todesfälle: 273

    https://orf.at/corona/stories/3157533

    WEITERE INFFO:

    https://www.addendum.org/


    Liebe Grüße, Blasius

  • @Andy

    Die Sterbezahlen z.Bin den USA sind schon immens..gestern ca. 700 an 1 Tag


    Zum Beispiel ernähren sich viele Menschen in den USA ungesund und die Folge sind
    Zivilisation Krankheiten schon in jungen Jahren. In den Risigen Großstädten ist Smog
    Lungen, Herz und Kreislauf Belastend. Alles zusammen kann bei einer jetzigen Infektionen
    nachteilig oder sogar tödlich sein und daher die aktuellen Sterbefälle.
    Dazu kommt die gigantisch hohe Einwohnerzahl.



    Schweiz - Spitäler beantragen Kurzarbeit

    Mittwoch, 8. April 2020 , von Freeman um 08:00

    Es ist jetzt offiziell was ich bereits vor 14 Tagen hier berichtet habe, die Spitäler der Schweiz haben nichts zu tun und müssen sogar Kurzarbeit einführen, weil es kaum Patienten gibt und das Personal Däumchen dreht. Kein Spur von einer Infektionswelle die man flachhalten muss, weswegen die Bevölkerung zu Hause eingesperrt ist und die Büros, Geschäfte und Werkstätten geschlossen wurden. Ähnlich ist es in D und Ö. Das beweist für mich, es handelt sich um eine grossangelegte Panikmache, die völlig übertrieben ist und nichts mit der Realität zu tun hat.



    Weil es kaum Patienten und es keine Welle an Infizierten mit dem Coronavirus gibt, haben zahlreich Spitäler in der Schweiz Kurzarbeit beantragt oder führten deshalb diese ein. Als Grund dafür nennen sie das Ausbleiben der Corona-Patienten und das Verbot der Durchführung von nicht dringlichen Eingriffen.

    Kürzlich bewilligte der Kanton Thurgau die Kurzarbeit der Spital Thurgau AG. Der ambulante Sektor sei zu 80 Prozent eingebrochen, sagte Geschäftsführer Marc Kohler zu Radio Top. Der stationäre Bereich sei zu 60 bis 70 Prozent leer. Auch das "halb leere" Kantonsspital Aarau führte laut der "Aargauer Zeitung" Kurzarbeit ein.

    Das Kantonsspital Zug habe Kurzarbeit angemeldet, weil das Verbot in verschiedenen Bereichen zu einer markanten Reduktion des Arbeitsvolumens und einem entsprechenden Ertragsausfall führe, heisst es dort. Auch die Hirslanden-Gruppe führte Kurzarbeit ein.

    In der Klinik Birshof in Münchenstein BL, an der in normalen Zeiten vorwiegend orthopädische Operationen durchgeführt werden, liege die Auslastung meistens unter 30 Prozent, sagt Claude Kaufmann, Sprecher der Hirslanden AG. In der Klinik Hirslanden in Zürich betrage sie noch rund 70 Prozent.

    Das Kantonsspital Luzern hat einen Eingang extra für Coronapatienten eingerichtet (infopoint), aber das Personal steht nur draussen rum und plaudert:

    WEITERLESEN:

    http://alles-schallundrauch.blogspot.com...kurzarbeit.html



    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Empfehlungen / Aufrufe



    Bei Brand vor einem Jahr gerettet - Kirchliche Veranstaltung wird im TV übertragen.

    07. April 2020

    © APA/AFP/PHILIPPE LOPEZ
    Kurz vor dem ersten Jahrestag des Brandes von Notre-Dame wird der
    Pariser Erzbischof Michel Aupetit die Dornenkrone in der weltberühmten Kathedrale verehren.

    Es handle sich bei der Veranstaltung am Karfreitag um eine "Zeit der Meditation",
    das Ganze sei keine Messe, teilte die Erzdiözese am Dienstag mit.

    Aupetit wird dabei von Notre-Dame-Direktor Patrick Chauvet und
    dem Pariser Weihbischof Denis Jachiet begleitet.

    Die Schauspielerin Judith Chemla und ihr Kollege Philippe Torreton lesen
    schließlich Texte vor - etwa von dem französischen Schriftsteller Paul Claudel oder Mutter Teresa.

    Die Veranstaltung soll im Fernsehen übertragen werden.

    Die Dornenkrone wurde bei dem Brand am 15. April 2019 vor den Flammen gerettet.
    Dabei soll es sich um jene handeln, die römische Soldaten Jesus Christus
    vor seiner Kreuzigung auf sein Haupt gesetzt haben.

    Der Fonds der Pariser Kathedrale hat nach eigenen Angaben seit
    dem Brand bis heute gut 375 Millionen Euro an Spenden gesammelt.

    Davon seien knapp 56 Millionen bereits eingegangen, der Rest seien feste Zusagen.

    Bei dieser Summe handelt es sich allerdings nicht um die Gesamtsumme der Spenden,
    da auch andere Stiftungen Geld für den Wiederaufbau gesammelt haben.
    Die Baustelle ist seit Mitte März wegen der Coronavirus-Krise stillgelegt.

    https://www.kleinezeitung.at/internation...m-Karfreitag-in

    Die Veranstaltung wird live auf BFM TV und KTO übertragen.

    https://de-de.facebook.com/BFMTV/

    https://www.infosat.de/news-archiv/franz...tra-192-ost-ein

    Liebe Grüße, Blasius



  • „Corona-Pandemie löst schwerwiegende Rezession in Deutschland aus“

    Vor dem Hintergrund der Krise im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie,
    sehen führende Wirtschaftsforschungsinstitute auf Deutschland eine schwerwiegende Rezession zukommen.

    Verfolgen Sie hier die Rede von Timo Wollmershäuser, Konjunkturchef des Münchner Ifo-Instituts.

    Auch wenn Deutschland gute Voraussetzungen mitbringt, den wirtschaftlichen Einbruch zu verkraften, erwarten Ökonomen eine dramatische Talfahrt mit einem historischen Tief im aktuellen Quartal. 2020 werde das Bruttoinlandsprodukt um 4,2 Prozent schrumpfen.

    Die deutsche Wirtschaft steht nach Ansicht der führenden Forschungsinstitute wegen der Viruskrise vor einer dramatischen Talfahrt. „Die Corona-Pandemie löst eine schwerwiegende Rezession in Deutschland aus“, teilten die Ökonomen am Mittwoch in ihrem Frühjahrsgutachten für die Bundesregierung mit und bestätigten damit einen Reuters-Bericht vom Dienstag.

    2020 werde das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 4,2 Prozent schrumpfen und im nächsten Jahr voraussichtlich um 5,8 Prozent steigen. Allerdings bestehe die Gefahr, dass es noch schlimmer kommen könnte.

    „So könnte sich die Pandemie deutlich langsamer abschwächen als angenommen, und auch das Wiederhochfahren der wirtschaftlichen Aktivität könnte schlechter gelingen und eine erneute Ansteckungswelle auslösen.“

    Gutachten: „Wirtschaft unter Schock – Finanzpolitik hält dagegen“

    Zudem könnten weitere Maßnahmen zur Infektionsbekämpfung in Kraft treten, die die Produktion länger oder in größerem Umfang stilllegen könnten, warnten die Experten. „Verwerfungen im Finanzsystem als Folge zunehmender Unternehmensinsolvenzen würden wahrscheinlicher, die durch staatliche Schutzschilde nicht verhindert werden könnten“, heißt es im Gutachten mit dem Titel „Wirtschaft unter Schock – Finanzpolitik hält dagegen“.

    Bereits im ersten Quartal 2020 dürfte das BIP um 1,9 Prozent geschrumpft sein, erklärten die Forscher. „Im zweiten Quartal bricht es dann als Folge des Shutdowns um 9,8 Prozent ein.“ Dies sei der stärkste je seit Beginn der Vierteljahresrechnung 1970 gemessene Rückgang und mehr als doppelt so groß wie jener während der Weltfinanzkrise im ersten Quartal 2009. „Die Rezession hinterlässt deutliche Spuren auf dem Arbeitsmarkt und im Staatshaushalt“, sagte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser.

    https://www.welt.de/wirtschaft/article20...-Oekonomen.html

    WEITERE INFO:

    Gemeinschaftsdiagnose 1/2020:

    Wirtschaft unter Schock – Finanzpolitik hält dagegen Mathias Rauck Kommunikation

    Institut für Weltwirtschaft (IfW)
    Berlin, 08. April 2020 - Die Corona-Pandemie löst eine schwerwiegende Rezession in Deutschland aus. Die Wirtschaftsleistung wird in diesem Jahr um 4,2 Prozent schrumpfen. Das erwarten die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrem Frühjahrsgutachten. Für das kommende Jahr sagen sie eine Erholung und ein Wachstum von 5,8 Prozent voraus.

    https://idw-online.de/de/news744473

    SIEHE AUCH:
    WIRTSCHAFT LEIDET UNTER EPIDEMIE - Corona-Krise

    Liebe Grüße, Blasius

  • Liebe Kristina, eine kleine Erglänzung zur Antwort an @Andi

    VORAB:
    Der Altersmedian der Verstorbenen beträgt 81 Jahre.



    Kaum Corona-Patienten stationär
    Berliner Krankenhäuser noch nicht überlastet - stocken aber auf

    16 Berliner Corona-Patienten werden derzeit in Krankenhäusern versorgt,
    zwei von ihnen auf der Intensivstation. 2.000 Intensivbetten gibt es in der Stadt.

    Auch an Beatmungsgeräten mangelt es noch nicht.


    Planbare Operationen werden möglichst verschoben

    Nach Angaben der Sprecherin der Berliner Krankenhausgesellschaft, Barbara Ogrinz, gebe
    es in Berlin gibt derzeit etwas mehr als 1.000 Beatmungsgeräte an Intensivbetten und weitere Geräte in Notaufnahmen. Die durchschnittliche Auslastung im Normalbetrieb liege bei 80 Prozent. Laut Ogrinz werden weitere Beatmungsgeräte gekauft. Zur Anzahl machte sie keine Angaben.

    Um mehr Platz für Coronavirus-Patienten zu schaffen, verschieben Berliner Krankenhäuser derzeit auch planbare Operationen und bauen ihre Beatmungskapazitäten aus. Die Absage von planbaren Behandlungen sei dann möglich, wenn sie aus medizinischen Gründen im Einzelfall verantwortbar ist, sagte Ogrinz am Montag der Deutschen

    https://www.rbb24.de/panorama/thema/2020...-vorhanden.html

    WEITERE INFO:

    Am Dienstag meldet die Senatsverwaltung für Gesundheit zwar mehr bestätigte Corona-Infiziert, aber auch etwas weniger Patienten in...



    FOTO: SEBASTIAN KAHNERT/DPA
    Die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit meldete am Dienstagabend 4032 bestätigte Coronavirus-Infizierte in Berlin, also 176 mehr als am Montag. Die Zahl der Verstorbenen stieg um vier auf nun 32. Derzeit werden 505 Corona-Patienten in Berlins Kliniken behandelt, davon befinden sich 118 auf Intensivstationen. 2233 Personen sind wieder genesen (mehr dazu unten im Blog).
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    7. Apr. 2020 19:41
    Corinna Cerruti

    Neue Zahlen zu Coronavirus-Infizierten in Berlin
    Die Zahl der offiziell gemeldeten Corona-Infizierten in Berlin ist am Dienstag, den 07.04, auf 4038 gestiegen, 176 mehr als am Vortag. Davon gaben 2042 Personen an, männlich zu sein, 1987 weiblich. Bei neun Personen wurde das Geschlecht nicht übermittelt.

    Im Krankenhaus isoliert und behandelt werden aktuell 505 Personen, davon 118 intensivmedizinisch. Alle anderen Infizierten sind häuslich isoliert. Damit werden 22 Menschen weniger in Berliner Kliniken behandelt als am Vortag.

    Bisher sind 32 Menschen an dem neuartigen Virus verstorben, vier Tote mehr als am Montag.

    Der Altersmedian der Verstorbenen beträgt 81 Jahre.



    https://www.tagesspiegel.de/berlin/coron...e/25655678.html


    Liebe Grüße, Blasius

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