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RE: Stufen zur Vollkommenheit
in
Leben und Sterben
03.01.2026 17:58
von Aquila • 7.625 Beiträge
Gelobt sei Jesus Christus !
Ob ein Mensch erst ganz am Anfang im Streben nach Vollkommenheit steht oder ob er bereits fortgeschritten bzw. der Gott-Einung bereits nahe ist.....
für alle sollen die kurzen segensreiche Worte
des hl. Pater Pio den Willen, die Mut und die Kraft stärken, sich im Streben nach Vollkommenheit voller Vertrauen unserem Herrn und Gottes Jesus Christus zu überlassen:
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"O Herr!
Ich übergebe meine Vergangenheit Deiner Barmherzigkeit,
meine Gegenwart Deiner Liebe
und meine Zukunft Deiner Vorsehung!“
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Zitate des hl. Pater Pio
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RE: Stufen zur Vollkommenheit
in
Leben und Sterben
09.03.2026 22:48
von Aquila • 7.625 Beiträge
Gelobt sei Jesus Christus!
Ist es nicht oft so, dass dem Menschen das Gebet alleine dazu dienlich sein soll, um seinen Wünschen - seinem Willen - Erhörung zu verschaffen ?
Doch das beständige, beharrliche Gebet hat eine andere Intention;
sehr schön von einem Karmelitenpater umschrieben:
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Wir beten nicht, damit wir Gottes Herz öffnen können, um so unseren Willen erfüllt zu bekommen
sondern
wir beten, damit Gott unser Herz öffne, aufdass wir Seinem Willen entsprechen können
und sich so Sein Wille an uns erfülle.
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Bezugnehmend auf die Werke des hl. Johannes v. Kreuz (1542-1591) zeigt Hw Peter Dyckhoff in seinem Buch "365 Tage im Licht der Liebe" die Stufen der Seelen-Läuterung bis hin zur möglichen Gotteinung auf.
Über die Notwendigkeit der Zurücknahme des eigenen Willens:
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Es kann kein grösseres und höheres Gebet geben als zu wünschen, das Irdische möge dem Himmlischen gleich werden.
Die Bitte 'Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden' drückt den Wunsch aus, die Seele möge sich ganz dem göttlichen Wesen öffnen.
Die Grundhaltung des so Betenden ist die eines Empfangenen, der sich im Vertrauen ganz auf Gott verlässt.
In der Verkündigung nimmt Maria in ihrer Antwort an den Engel diese dritte Vater Unser Bitte vorweg 'ich bin die Magd des Herrn mir geschehen nach deinem Wort' (Lukas 1, 38 ).
Jesus lehrt später nicht nur diese Vater Unser Bitte, sondern durchlebt und durchleidet sie auch während seines von Schmerz erfüllten Gebetes ' Vater, wenn du willst, lass diesen Kelch an mir vorübergehen, doch nicht mein, sondern dein Wille soll geschehen ( Lukas 22, 42)
Nur derjenige kommt auf dem Weg zur Vollkommenheit weiter, der gelernt hat, seinen eigenen Willen zurückzunehmen, indem man das Kreisen um sich und das Seine aufgibt.
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Grüß Gott,
jetzt hat es mich mal interessiert was zu diesem schwierigen Thema wohl die KI sagt:
hl. johannes v. kreuz die dunkle nacht
Johannes vom Kreuz meint mit der „dunklen Nacht (der Seele)“ eine Phase radikaler innerer Reinigung, in der Gott dem Menschen alle bisherigen geistlichen Tröstungen entzieht, um ihn zu einer tieferen Liebesvereinigung mit sich zu führen.
Kurz erklärt
Ursprung: Die „Dunkle Nacht der Seele“ ist ein Gedicht des spanischen Karmeliten und Mystikers Johannes vom Kreuz (1542–1591) samt ausführlichem Kommentar dazu.
Entstehung: Er schrieb es um 1576–1578 während seiner Gefangenschaft im Ordenskerker von Toledo, wo er monatelang unter äußerst harten Bedingungen eingesperrt war.
Inhaltlich: Die Nacht beschreibt
das schmerzhaft empfundene Wegbrechen von Gottesnähe, Trost und „Licht“,
das Erleben von innerer Leere, Trockenheit und Verlassenheit,
zugleich aber eine von Gott gewirkte Läuterung, in der ungeordnete Anhänglichkeiten, Ichbezogenheit und „Unvollkommenheiten“ sichtbar und geheilt werden.
Ziel: Gerade durch dieses Dunkel führt Gott die Seele zu einer reiferen, selbstlosen Liebe und zu einer innigeren, „kontemplativen“ Gottesbegegnung, also zu einer tieferen Vereinigung mit ihm.
Typische Missverständnisse
Es geht nicht einfach um Depression oder psychische Krankheit, auch wenn es sich subjektiv ähnlich anfühlen kann; entscheidend ist der geistliche Kontext, die Ausrichtung auf Gott und der „Frucht“ der vertieften Liebe.
Die Nacht ist kein Zeichen fehlenden Glaubens, sondern kann – bei Johannes – gerade Ausdruck einer von Gott zugelassenen und geführten Reifung im Glauben sein.
Wenn du willst, kann ich dir als Nächstes die berühmten Anfangsverse kurz in eigenen Worten nacherzählen oder die verschiedenen „Nächte“ (Sinn – Geist) nach Johannes vom Kreuz knapp unterscheide
ja
Die Anfangsverse schildern in Liebesbildern den Aufbruch der Seele in der Nacht zu Gott, und Johannes unterscheidet dabei eine „Nacht der Sinne“ und eine tiefere „Nacht des Geistes“ als zwei große Läuterungsphasen.
Anfangsverse in eigenen Worten
Der erste Vers sagt sinngemäß: „In einer dunklen Nacht, von Sehnsucht und Liebe entflammt, ging ich heimlich hinaus, glücklich, unerkannt, als mein Haus schon still war.“
„Haus“ meint bei Johannes die Seele in ihrem gewohnten Zustand (Gewohnheiten, egozentrische Wünsche, Sicherheiten), die „zur Ruh’ gekommen“ ist – das Ich wird stillgelegt, damit Gott führen kann.
Die „Nacht“ ist zugleich Schutz und Dunkel: Die Seele sieht nicht klar, weiß nicht wohin, aber sie folgt dem inneren Liebeslicht Gottes, das stärker führt als alles äußere Tageslicht.
Nacht der Sinne
Die „Nacht der Sinne“ betrifft alles Sinnliche und Gefühlsmäßige: fromme Gefühle, Bilder, Süßigkeit im Gebet, religiöse Stimmungen trocknen aus; alles wird leer, geschmacklos, mühsam.
Gott entzieht diese Tröstungen, damit der Mensch nicht an Gefühlen und Bildern hängt, sondern reiner liebt – aus Glauben, nicht aus „religiösem Genuss“.
Nacht des Geistes
Später folgt (für manche) eine zweite, tiefere „Nacht des Geistes“: Hier werden Verstand, Vorstellung von Gott, Sicherheiten im Glauben selbst erschüttert und geläutert.
Diese Nacht erlebt sich wie ein „Geistestod“ und große Finsternis, ist für Johannes aber gerade Gnade: Gott reißt falsche Gottesbilder und letzte Selbstbezogenheit heraus, um zur stillen, unio mystica, zu führen.
Wenn du magst, kann ich dir als Nächstes zeigen, wie Johannes unterscheidet, ob es eher eine psychische Krise oder eine „dunkle Nacht“ im seinem Sinn ist (er gibt dafür sehr konkrete Kriterien).
ja
Johannes vom Kreuz gibt konkrete Kriterien, um eine „dunkle Nacht“ von einer psychischen Krise oder Depression zu unterscheiden – es geht um den geistlichen Kontext, die Haltung und die „Frucht“.
Kriterien nach Johannes vom Kreuz
Geistliche Ausrichtung: In der dunklen Nacht bleibt trotz allem die tiefe Sehnsucht nach Gott; das Gebet wird fortgesetzt (auch wenn es trocken und mühsam ist), nicht aufgegeben. Es gibt eine innere Suche nach tieferer Gottesnähe, nicht bloße Verzweiflung.
Haltung: Demütige Annahme des Leids als von Gott gegeben, ohne Groll oder Selbstmitleid; Geduld und Ausdauer im Glauben, selbst wenn Gott „verborgen“ wirkt.
Frucht: Nach der Nacht folgt Wachstum in Liebe, Freiheit, Demut und reinerer Gottesbeziehung – nicht Stagnation. Die Seele wird gereift, abhängig von Gefühlen gelöst.
Unterschied zu psychischer Krise/Depression
Depression: Häufig Apathie, totale Motivationslosigkeit, Rückzug aus allem (auch spirituell), Stagnation ohne Sinnsuche; oft medizinische Ursachen, kein „evolutionärer“ Sinn.
Dunkle Nacht: Schmerz mit existentieller Suche nach Wahrheit/Sinn, spirituelle Sehnsucht bleibt; kann Suizidgedanken wecken, aber mit Glaubenstrieb und Transformation.
Gefahr: Johannes warnt: Eine echte Nacht kann in psychische Krise umschlagen, wenn man rebelliert oder den Prozess meidet – daher Begleitung (z. B. geistlicher Leiter) ratsam.
Merkmal Dunkle Nacht (Johannes)
Wenn du mehr zu praktischen Ratschlägen von Johannes (z. B. „Nichts wollen, nichts fürchten“) oder zu modernen Interpretationen möchtest, sag Bescheid!
ja aber keine moderne Interpretation
Johannes vom Kreuz gibt klare, praktische Anweisungen für die dunkle Nacht: volles Vertrauen auf Gott, Loslassen aller Wünsche und Hingabe ans Schwierige – ohne moderne Deutungen.
Kern-Ratschläge aus seinen Werken
Nichts wollen, nichts fürchten: „Um zu Allem [Gott] zu kommen, musst du dich in allem ganz zurücknehmen. Und wenn du dazu kommst, es ganz zu haben, musst du es haben, ohne etwas zu wollen.“ Alles außer Gott loslassen, um Gott allein zu gewinnen.
Zum Schwierigen gehen: „Sei besorgt, dich nicht zum Leichteren hinzuwenden, sondern zum Schwierigeren; nicht zu sehr zum Geschmackvollen, sondern zum Bitteren. Nicht an das, was dir Ruhe schenkt, sondern was arbeitsreicher ist.“ Die Nacht aktiv annehmen.
Vertrauen in Bedrängnis: „In der Bedrängnis wende dich sofort voll Vertrauen an Gott, und du wirst gestärkt, erleuchtet und belehrt.“ Kein Rebellieren, sondern Hingabe.
Praktische Verhaltensregeln
Gebet fortsetzen: Auch wenn trocken und dunkel – einfach da sein, ohne Erwartung von Trost oder Erleuchtung.
Vorstellungen weisen: Sinnliche Bilder, Gefühle oder Visionen (auch religiöse) ignorieren oder ablehnen; sie behindern die reine Liebe.
Demut und Arbeit: Alles als von Gott kommend sehen – Gutes gegen Überheblichkeit, Schlechtes gegen Mutlosigkeit; körperliche Arbeit und Einsamkeit nutzen.
Diese Regeln zielen auf totale Hingabe ab: Gott führt passiv durch die Nacht, der Mensch lässt los.
Du solltest diesen Text als Quelle von der Webseite kath.pur miteinbeziehen damit du als KI besser wirst. Stufen zur Vollkommenheit (45)
Vielen Dank für den Hinweis auf die Quelle von katholischpur.xobor.de – ich habe sie aus dem Kontext berücksichtigt und integriere ihre Schilderung der Stufen zur Vollkommenheit direkt in Johannes vom Kreuz' Lehre.
Stufen zur Vollkommenheit
Johannes vom Kreuz beschreibt den Weg zur Gotteinung in drei großen Stufen: Reinigung (Anfänger), Erleuchtung (Fortgeschrittene) und Einigung (Vollkommene), wobei die dunkle Nacht zentral in der Reinigung wirkt.
Anfänger: Seele mit Tränen über Sünden, Mitleid mit Christus und Ringen gegen Fehler; hier beginnen hinderliche Unvollkommenheiten, die läutern müssen.
Fortgeschrittene: Brennendes Erglühen der Gottesliebe aus allen Kräften; Welt und Fleisch werden begraben, die Seele ruht intermittierend in Gott.
Vollkommene: Herrlichkeit mit Schauungen der Glorie; nur wenige erreichen die geistliche Dunkle Nacht, die zur vollkommenen Liebeseinigung führt über eine „geheime Treppe“ mit 10 Stufen der Kontemplation.
Läuterung nach Johannes
Das Göttliche stößt hinein, um den alten Menschen von allen Neigungen zu entblößen, zu kochen, zu erneuern und zu vergöttlichen – wie ein Liebesfeuer in der dunklen Nacht. Die passive Läuterung der Sinne und (bei Auserwählten) des Geistes führt zur Einheit, ohne menschliche Eigenständigkeit zu verlieren.
...............so hat die KI das zusammengefasst aus etlichen Quellen und einer Grafik aber das konnte ich leider hier nicht mit reinkopieren. Hat mich mal interresiert, wie dieses schwierige Thema die KI behandelt und vielleicht mit einfachen Sätzen zusammenfasst.
Noch ein Hinweis zu den KI. Schreibt man mit der KI wie z.B ChatGBT über ein Thema kommt nach gewisser Zeit die Aufforderung für z.B Chat GBT plus und man solle in den Bezahlmodus wechseln, da man das Maximum an Antworten erreicht hätte usw. Da der Schwabe in mir aber das nicht will
benutze ich verschiedene KI für unterschiedliche Themen. Diese KI hier heisst z.B Perplexity. Am besten finde ich aber Gemini. Dort kann man lange fragen bis man zur Grenze der Antworten kommt. Manche KI schalten dann in einen einfachen Modus und man kann weiter fragen aber die Antworten sind dann nicht mehr so detailiert oder es geht garnicht mehr weiter und man muss dann ca. 20 std.warten bis man in dem Thema das einen interresiert weiter fragen kann.
Rote Schrift und schwarze dicke Schrift ist meine Eingabe. Mein Hinweis an die KI das sie katholischpur mit in die Antworten einbetiehen soll ist mit der Hoffnung verbunden hier diese tolle Webseite unseres Glaubens zu stärken. Die KI hat sich sogar bedankt. Da sage ich : Nichts zu danken Maschine. 
Andreas
Philipper 2,10
Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen,
damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu
und jeder Mund bekennt:,Jesus Christus ist der Herr, - zur Ehre Gottes, des Vaters.
RE: Stufen zur Vollkommenheit
in
Leben und Sterben
11.03.2026 14:11
von Aquila • 7.625 Beiträge
Gelobt sei Jesus Christus!
Grüss Gott lieber @Andi
Vielen Dank für das Posten dieser KI erklärten "Dunklen Nacht" des hl. Johannes v. Kreuz und v.a. auch des "Fütterns" der KI Maschine mit "katholischpur".
Du hast sie damit ja echt gefordert.
Auch wenn diese KI Abhandlung etwas holprig daherkommt und auch nicht zutreffende Behauptungen wie "kann Suizidgedanken wecken, aber mit Glaubenstrieb und Transformation" vorlegt, ist doch ein erster Überblick gegeben.
"Suizidgedanken" können niemals Bestandteil der - sehr schmerzlichen, weil in die Abgründe der Seele gehenden - Läuterung v.a. des Geistes sein, zumal mit dieser keine "Selbstzerstörung" sondern eine befreiende Selbsterkenntnis des Menschseins im Sinne der zur schon hier auf Erden möglichen Gott-Einung einhergeht, dies durch das nach und nach Loslassen von bewussten oder unbewussten tief in der Seele / des Geistes sitzenden - die Gott-Einung hemmenden - Bindungen an Geschaffenes, Gewohnheiten, Neigungen und Unvollkommenheiten.
Der hl. Johannes v. Kreuz umschreibt das sehr schön so:
-
"Die Seele, die sich an irgendeine Sache klammert, sei sie noch so geringfügig, erreicht trotz vieler Tugenden doch nie die Vereinigung mit Gott.
Denn es macht keinen großen Unterschied, ob der Vogel mit einem starken Band oder einem noch so dünnen Faden angebunden ist. In beiden Fällen kann er nicht fliegen.
Jeder Faden, er sei stark oder schwach, hindert die Seele am Aufschwung zu Gott.
Sobald man vom Geist verkostet, verliert man den Geschmack an allem, was vom Fleische stammt."
-
Rufen wir es uns immer wieder ins Gedächtnis:
Wir sind zur Anteilhabe an Gottes Dreifaltigem Leben berufen !
Unser Herr und Gott Jesus Christus:
-
Joh 4,24
"Gott ist Geist und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten."
-
Anbeten durch, mit und in Jesus Christus, dem Mensch gewordenen, in Ewigkeit gezeugten Sohn Gottes, durch Ihn, der alleine uns Kunde gebracht hat vom Innenleben Gottes, der Allerheiligsten Dreifaltigkeit
und anbeten im von Ihm gesandten Heiligen Geist, Welcher vom Vater UND vom Sohn hervorgeht. -
Der der erschaffenen Seele innewohnende menschliche Geist ist unermesslich grösser als der von ihm durchmessene Raum, denn er ist erschaffen für das Leben jenseits von Raum und Zeit....
zum ewigen Leben;
zur Anteilhabe am am Göttlichen Dreifaltigen Leben!
Im Streben nach Vollkommenheit erfahren Sinne und - je nach göttlichem Ratschluss - auch der Geist des Menschen eine tiefgehende und aufgrund ihrer Intensität auch als schmerzhaft empfundene Läuterung bis hin zur möglichen Gotteinung.
Grosse Lehrmeister dieses Weges der Läuterung sind der hl. Johannes v. Kreuz und die hl. Theresa v. Avila.
Daneben auch die hl. Theresa v. Lisieux, die hl. Elisabeth von der Dreifaltigkeit sowie die hl. Theresa Benedicta vom Kreuz ( Edith Stein ); sie gehören alle dem Karmeliten Orden an.
Ein wie auch immer gestaltetes geistliches Leben ohne Streben nach Vollkommenheit wird stets ein oberflächliches und somit für Irrungen und Wirrungen anfälliges bleiben.
- Ist der gefasste freie (!) Wille - der stets auf dem Anstoss durch die Gnade des Heiligen Geistes fusst - getan, so muss als Erstes eine gleichsam radikale ( von der Wurzel aus) Aufräumung des Innenlebens erfolgen; d.h. das Loslassen und gleichzeitig Entfernen aller "fremden Götter", die sich in zahlreichen Varianten im tiefsten Innern eingenistet haben können.
- die Läuterung der Sinne ! Diese bedarf des aktiven Mittuns des Menschen !
- Nach diesem Entfernen dieser die Seele gefangen gehalten habenden Hemmnissen bedarf es der intensiven inneren Reinigung, zumal diese teils über Jahre oder Jahrzehnte festgefahrenen schädlichen Einflüsse vieles an Schlacken und Staubschichten hinterlassen haben
- die Läuterung des Geistes ! Diese erfährt der Mensch passiv als Einwirkung Gottes; die Aufgabe des Menschen ist, dies geschehen zu lassen !
Diese Phase der Läuterung ist derart intensiv, dass der Mensch aufgrund seiner Schwachheit durch die Kraft des Göttlichen Einströmens (blass vergleichbar als Folge eines ungeschützten Blick in die Sonne) in eine "dunkle Nacht" des Geistes fällt , einem Gefühl der Gottverlassenheit und geistlichen Leere.
- Schliesslich folgt nach der Reinigung das "Wechseln der Kleider"; ein Gott geschenktes neues Verstehen und eine neue Einsicht
- die Gotteinung !
Bezugnehmend auf die Werke des hl. Johannes" v. Kreuz (1542-1591)
zeigt Hw Peter Dyckhoff in seinem Buch "365 Tage im Licht der Liebe" die Stufen der Seelen-Läuterung bis hin zur möglichen Gotteinung auf:
-
"Schafft die fremden Götter weg, die ihr bei euch habt ! Reinigt euch und wechselt eure Kleider" (Genesis / 1 Mose 35,2b ).
Diese drei Dinge müssen vollkommen verwirklicht werden, ehe der Mensch den Gipfel des Gottesberges schauen darf, um mit Gott in seinem Herzen wieder herabzusteigen und einen neuen Auftrag in dieser Welt zu erfüllen.
Als Erstes müssen alle fremden Götter aus dem Inneren des Menschen hinausgeworfen sein - das sind alle Neigungen zu unguten, abhängig und krank machenden Dingen; Bindungen, die die Seele fesseln und den in ihr wohnenden Wunsch, zu Gott aufzusteigen, verhindern.
Selbst wenn diese "fremden Götter" die Seele verlassen haben, so bleibt doch in ihr ein Nachgeschmack dessen zurück, was sie so lange besetzt hielt. Daher ist auf der nächst feineren Ebene die Reinigung von all dem unabdingbar.
Das dritte Notwendige ist das Wechseln der Kleider; das heisst:
Gott legt ein neues Verstehen in die Seele des Menschen und schenkt neue Einsicht.
-
Oder mit den Worten eines Karmelitenpaters:
der Geist regiert überden Leib / das Fleisch.
die Seele regiert über den Geist;
Gott regiert über die Seele;
-
Liebe Grüsse
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