Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#36

RE: Die Gnaden

in Leiden, Tod und Auferstehung Christi 11.04.2018 07:50
von benedikt • 1.251 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus!

Danke, lieber Aquila, wunderbare Aussagen von Dir, die ich für mich sehr gut anwenden kann, Es gibt mir sehr viel, vor allen Dingen innere Ruhe und Ausgeglichenheit!
Was ich besonders treffend finde!
Zitat:Zum Schluss sind Liebe und Gottesnähe einander so ähnlichwie Flamme und Feuer:
Die Liebe ist ein geistliches Feuer und wenn sie hohe Flammen schlägt, heisst sie Gottesnähe.Zitatende.
Ab h eute bin ich ein echter Fan von Dir! Und der liebe Gott wird jetzt sicherlich auch über mich den Rheinländer ein wenig schmunzeln, oder?

Hymnus

Du gabst, o Herr, mir Sein und Leben
und deiner Lehre himmlisch Licht.
Was kann dafür ich, Staub, dir geben?
Nur danken kann ich, mehr doch nicht.

Wohl mir! Du willst für deine Liebe
ja nichts als wieder Lieb' allein;
und Liebe, dankerfüllte Liebe
soll meines Lebens Wonne sein.

Mach selbst, o Herr, mein Tun und Denken
und Leid und Freude opfr' ich dir;
Herr, nimm durch deines Sohnes Opfer
dies Herzensopfer auch von mir.

Johann Philipp Neumann 1827
GL 754 (Anhang Bamberg)

Es grüßt Dich herzlich und wünscht Dir einen schönen Tag und Gottes Segen, benedikt.


Gott ist die Liebe,
und wer in der Liebe bleibt,
bleibt in Gott,
und Gott bleibt in ihm.

1. Joh 4,7 - 16

zuletzt bearbeitet 11.04.2018 08:21 | nach oben springen

#37

RE: Die Gnaden

in Leiden, Tod und Auferstehung Christi 16.04.2018 23:06
von Aquila • 4.725 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !

Die Gnaden des Heiligen Geistes wollen sich ihren Weg in die Herzen oft durch äussere Ereignisse bahnen.
Alleine der Mensch muss willens sein, an den Gnaden mitzuarbeiten.

Dazu aus "Katholische Handpostille" vom
Prämonstratenser-Pater Leonhard Goffiné (1648-1719):

-

Wie pflegt Gott diese Gnaden seines Beistandes zu verleihen?

Wie Gott die Gnade der Sakramente an die äußern Zeichen gebunden hat, so knüpft Gott auch die wirklichen Gnaden sehr häufig an äußere Ereignisse, an freudige oder traurige Vorfälle, wodurch Gott seiner Gnade den Eingang in das Herz erleichtert und ihr entschiedeneren Einfluss auf dasselbe verschafft.
Bald ist es die Anhörung der Predigt oder die Lesung eines Buches; bald ein Wort von einem Freund, Beichtvater, Vorgesetzten; bald ist es eine entzückende oder erschreckende Naturerscheinung, die uns Gottes Macht oder sein kommendes Gericht vor Augen stellt; bald ist es ein glücklicher Vorfall, der uns zu besonderer Dankbarkeit gegen Gott auffordert; oder es ist ein plötzlich eingetroffenes Unglück, der Verlust eines irdischen Gutes, eine lange Krankheit, ein unerwarteter Todesfall usw.


Was hat der Mensch dem Rufe der Gnade gegenüber zu tun?

1. Er soll diese Gnade nicht abweisen, nicht missachten, kein hartes Herz gegen sie zeigen.
2. Er soll ihrem Rufe auch Folge leisten und selbst mitwirken.
„Wir ermahnen euch, dass ihr nicht vergeblich die Gnade Gottes empfanget.“ (2. Kor. 6,1)

Wenn z.B. ein Sünder die Schwere seiner Sündenlast fühlt, darunter seufzt, sie ablegen möchte, sich aber nie ernstlich entschließt, die nächste Gelegenheit zur Sünde zu meiden, zur Buße und Beichte zu greifen, weil er eine Gnade erwartet, die das alles allein vollbringen soll, ein solcher Sünder wirkt nicht mit der Gnade mit.
Vergeblich schreibt der Arzt einem Kranken die beste Arznei vor, wenn dieser unter dem Vorwand, sie sei zu bitter, sie nicht einnehmen will.

Sage nicht, du seist zu schwach, mitzuwirken, die Fesseln der sündigen Gewohnheit zu zerreißen.
Aus eigener Kraft vermagst du dies allerdings nicht, wohl aber mit Gottes Beistand, den er keinem versagt, der ihn darum bittet.
„Ich vermag alles in dem, der mich stärkt,“ schreibt der heilige Paulus. (Phil. 4,13)"

-

Dazu auch der hl. Augustinus:
-

"Gott, der dich erschaffen hat ohne dich
macht (rettet) dich nicht selig ohne dich (ohne dein Dazutun.)"


-


zuletzt bearbeitet 16.04.2018 23:33 | nach oben springen

#38

RE: Die Gnaden

in Leiden, Tod und Auferstehung Christi 17.04.2018 07:31
von benedikt • 1.251 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus!

Lieber Aquila, danke für Deinen Beitrag "Die Gnaden"!

Besonders gefallen hat mir:

Zitat: "Gott, der dich erschaffen hat ohne dich
macht (rettet) dich nicht selig ohne dich (ohne dein Dazutun.)" Zitatende.

Bemerkung: Gott gibt mir die Gnade; was ich daraus mache liegt nun bei mir.
Ohne mein Dazutun kann die von Gott mir geschenkte Gnade
sich nicht entfalten, oder?

Es grüßt Dich herzlich und wünscht Dir Gottes Segen, benedikt.


Gott ist die Liebe,
und wer in der Liebe bleibt,
bleibt in Gott,
und Gott bleibt in ihm.

1. Joh 4,7 - 16
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