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#506

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 16.12.2015 09:39
von Blasius • 1.571 Beiträge

Ergänzung zu:

„Bist du der, der kommen soll?“



Evangelium nach Lukas 7,18b-23.


In jener Zeit rief Johannes der Täufer zwei von seinen Jüngern zu sich,
schickte sie zum Herrn und ließ ihn fragen: Bist du der, der kommen soll, oder müssen wir auf einen andern warten?

Als die beiden Männer zu Jesus kamen, sagten sie: Johannes der Täufer hat uns zu dir geschickt und lässt dich fragen: Bist du der, der kommen soll, oder müssen wir auf einen andern warten?

Damals heilte Jesus viele Menschen von ihren Krankheiten und Leiden, befreite sie von bösen Geistern und schenkte vielen Blinden das Augenlicht.

Er antwortete den beiden: Geht und berichtet Johannes, was ihr gesehen und gehört habt:
Blinde sehen wieder, Lahme gehen, und Aussätzige werden rein; Taube hören, Tote stehen auf, und den Armen wird das Evangelium verkündet.
Selig ist, wer an mir keinen Anstoß nimmt.


zuletzt bearbeitet 16.12.2015 09:39 | nach oben springen

#507

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 16.12.2015 16:49
von Blasius • 1.571 Beiträge

Ergänzung zu:

„Bist du der, der kommen soll?“




Psalm 146

Preislied auf Gott, den Herrn und Helfer Israels


1 Halleluja! Lobe den Herrn, meine Seele!

2 Ich will den Herrn loben, solange ich lebe, meinem Gott singen und spielen, solange ich da bin.

3 Verlasst euch nicht auf Fürsten, auf Menschen, bei denen es doch keine Hilfe gibt.

4 Haucht der Mensch sein Leben aus und kehrt er zurück zur Erde, dann ist es aus mit all seinen Plänen.1

5 Wohl dem, dessen Halt der Gott Jakobs ist und der seine Hoffnung auf den Herrn, seinen Gott, setzt.

6 Der Herr hat Himmel und Erde gemacht, das Meer und alle Geschöpfe; er hält ewig die Treue.2

7 Recht verschafft er den Unterdrückten, den Hungernden gibt er Brot; der Herr befreit die Gefangenen.

8 Der Herr öffnet den Blinden die Augen, er richtet die Gebeugten auf.

9 Der Herr beschützt die Fremden und verhilft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht. Der Herr liebt die Gerechten, doch die Schritte der Frevler leitet er in die Irre.3

10 Der Herr ist König auf ewig, dein Gott, Zion, herrscht von Geschlecht zu Geschlecht. Halleluja!


Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift

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#508

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 16.12.2015 18:16
von Blasius • 1.571 Beiträge

Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

Liebe Leserinnen und Leser,



Die Barmherzigkeit der Mutter Gottes



Wir kennen Maria als Vermittlerin der göttlichen Barmherzigkeit und rufen sie im "Salve Regina" als Mutter der Barmherzigkeit an.

Aber sie übt auch selbst Barmherzigkeit. Als Frau und Mutter ist es ihr naturgemäss in besonderer Weise gegeben, Mitleid und Barmherzigkeit zu zeigen.

Was ist Barmherzigkeit überhaupt? Barmherzigkeit ist Mitleid mit den Leiden und Sünden anderer sowie allgemein mit dem moralischen Übel in der Welt..

Barmherzig ist also jemand, den das körperliche oder seelische Leid anderer im Herzen berührt und der etwas dagegen unternimmt. Barmherzig ist auch, wer für die Sünder und die Armen Seelen betet.

Maria hat Herz für unser Elend. Sie tut unaufhörlich viele Werke der Barmherzigkeit. Davon künden ihre zahlreichen Titel, z.B.:
Maria, Heil der Kranken,
Maria, Zuflucht der Sünder,
Maria, Trost der Betrübten,
Maria, Helferin der Christen,
Maria, Mutter der göttlichen Gnade,
Maria, Mutter des guten Rates,
Maria, gütige Jungfrau,
Maria, liebenswerte Mutter,
Maria, Vermittlerin der göttlichen Barmherzigkeit,
Maria, Mutter von der Immerwährenden Hilfe.
Maria ist auch das Tor zur Barmherzigkeit Gottes, denn er erwählte sie, die Mutter seiner barmherzigen Liebe zu werden, die er in der Person seines Sohnes auf die Erde sandte.

Als Maria, nachdem sie ihr FIAT gesprochen hatte und Gottes Sohn unter ihrem Herzen trug, ihre Cousine Elisabeth besuchte und dort das Magnifikat betete, verkündete sie damit die grosse Barmherzigkeit Gottes, die sich von Generation zu Generation erstreckt.



Maria möchte uns zeigen, was Barmherzigkeit bedeutet und wie man sie übt.

Sie hilft uns bei unserer Pilgerschaft auf dem irdischen Lebensweg durch ihre Barmherzigkeit immer wieder weiter, damit wir das Ziel unseres Lebens bei ihrem Sohn erreichen. Maria möchte, dass wir heilig werden.



Wahrscheinlich hatte sie seit ihrer Erwählung durch Gott schon gewusst, dass ihr eigener Lebensweg ein Leidensweg sein würde. Sie verstand und akzeptierte, dass es so sein musste, um die Barmherzigkeit Gottes in die Welt zu tragen.




Maria litt mit ihrem Sohn, und letztendlich stand sie unter seinem Kreuz auf Golgatha, an dem er für uns starb und das Erlösungsopfer darbrachte.. Einer der Soldaten stiess eine Lanze in seine Seite und sogleich flossen Blut und Wasser heraus. Das Werk der Erlösung wurde sichtbar im geöffneten Herzen Jesu, der Quelle der göttlichen Barmherzigkeit. Maria fühlte einen Schmerz, wie wenn ihr eigenes Herz von einem Schwert durchbohrt würde. Sie wusste um den Preis der Erlösung und begleitete ihren Sohn durch ihr Opfer im Herzen.




Spätestens seit diesem Zeitpunkt und da Jesus ihr in Johannes die Menschheit bis zum Jüngsten Tage anvertraut hatte, ist es Marias brennender Wunsch, allen Seelen die Verdienste der Erlösung zukommen zu lassen, indem sie ihnen ihr mütterliches Mitleid schenkt.

Aus welchem Grund sind sonst die grossen Marien-Wallfahrtsorte entstanden? Dort suchen vor allem die in vielfältiger Hinsicht leidenden Menschen die besondere Nähe ihrer mitfühlenden Mutter. Sie bitten um Hilfe in körperlicher und seelischer Not für sich und andere, und sie bezeugen Maria dankbar ihre Liebe und Verehrung.



Die Erscheinungen Marias in den letzten Jahrhunderten sprechen alle von ihrem Mitleid für die durch die Sünde verletzte Menschheit.



Im „Salve Regina“ beten wir weiter „wende deine barmherzigen Augen zu uns“. Wir sind dann sicher, dass die himmlische Mutter uns anschaut und all’ unsere Leiden, Enttäuschungen und Sünden sowie das ganze Elend unserer Seele erkennt, noch bevor wir darüber zu ihr gesprochen haben. Gott hat in Marias Herzen eine solche Liebesfähigkeit entfacht, dass sie jeden von uns so liebt, als wäre er ihr einziges Kind.


Ihre Augen, die von mütterlicher Sorge und Barmherzigkeit erfüllt sind, können uns nicht anschauen, ohne zu helfen. So, wie Marias Augen bei der Hochzeit zu Kana die Situation erkannten, und wie sie ihren Sohn auf die Not der Brautleute aufmerksam machte, so werden ihre barmherzigen Augen auch über uns wachen. Sie wird jede Not sofort erkennen und uns ihr mitleidiges Herz weit öffnen.


Während in Jesus Christus Barmherzigkeit und Gerechtigkeit vereint sind, finden wir in Maria allein die grenzenlose und barmherzige Liebe zu ihren Kindern. Gott erschuf ihr Mutterherz, damit es Mitleid habe mit unserem Elend.

Maria möchte, dass ihre Kinder nicht der Gerechtigkeit ihres Sohnes übereignet, sondern durch seine Barmherzigkeit gerettet werden. Das barmherzige und heiligste Herz Jesu wurde in Maria gebildet. Jesus bekam alle menschlichen Eigenschaften seines Herzens von seiner Mutter. Um dies Wunder zu ermöglichen, hatte Gott diese Eigenschaften vorher in das Herz Marias gelegt, dessen Barmherzigkeit so unendlich gross ist.



Nicht umsonst ruft Maria daher immer wieder zu Umkehr, Busse und Gebet auf.

Menschen zu Reue und Umkehr zu bewegen, heisst mit anderen Worten, sie auf

die Barmherzigkeit Gottes im Bußsakrament hinzuweisen. Es ist ihr Auftrag im

Heilsplan Gottes, Seelen zu retten..

Trotz Marias Erscheinungen und Mahnungen bleiben jedoch leider viele Menschen

für das Angebot der barmherzigen Liebe Gottes taub. Daher sind wir, die wir selbst Barmherzigkeit empfangen durften, aufgerufen, ebenfalls Barmherzigkeit zu üben. Wir können gar nicht anders, als die Mutter der Barmherzigkeit missionarisch zu unterstützen, d.h. auch anderen Menschen von der Barmherzigkeit Gottes zu erzählen.

Wir bitten die liebe Gottesmutter, uns im Apostolat zu begleiten. Selbst die grössten Sünder wird Maria, die Zuflucht der Sünder, gern an ihr mitleidiges Herz drücken, sofern sie es nur wollen.



Jesus drängt sich nicht auf, er respektiert Freiheit und Entscheidung der Menschen.

Wir haben unser ewiges Schicksal selbst in der Hand. Aber wenn wir uns für ihn entscheiden, dürfen wir uns auf seine Worte an die hl. Schwester Faustyna verlassen:

„Alles Elend versinkt in meiner Barmherzigkeit.“


http://www.barmherzigkeit.info/barmherzi...er-gottesmutter

Auszug, Zitat:

Es ist ihr Auftrag im Heilsplan Gottes, Seelen zu retten..

Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 16.12.2015 18:18 | nach oben springen

#509

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 17.12.2015 19:40
von Blasius • 1.571 Beiträge

Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

Liebe Leserinnen und Leser,



Hl. Irenäus von Lyon (um 130 - um 208), Bischof, Kirchenlehrer und Märtyrer

Gegen die Irrlehren, IV, 20, 4-5; SC 100


„Stammbaum Jesu Christi“


Es gibt nur einen einzigen Gott, der durch seinen Logos, sein Wort, seine Weisheit alles geschaffen und aufeinander abgestimmt hat.

Er, der Schöpfer, hat diese Welt dem Menschengeschlecht geschenkt

[…] Wegen seiner Größe ist er allen Wesen, die er geschaffen hat, unbekannt, denn niemand hat seine Herkunft erforscht

[…] Seiner Liebe nach jedoch, ist er von jeher durch den bekannt, durch welchen er alles geschaffen hat (Röm 1,20); es ist kein Anderer als sein Wort, unser Herr Jesus Christus, der in der Endzeit Mensch unter Menschen geworden ist, um das Ende mit dem Anfang zu verbinden, also den Menschen mit Gott.

Deshalb haben die Propheten, als sie von diesem Wort die Gabe der Prophetie erhalten hatten, im Voraus sein Kommen im Fleisch verkündet, durch das die Beziehung Gottes mit den Menschen nach dem Belieben des Vaters hergestellt wurde. Denn das Wort hat von Anfang an angekündigt, dass die Menschen Gott sehen werden, dass er auf der Erde und mit ihnen leben und sich unter ihnen aufhalten werde (Bar 3,38), und dass er in dem Werk, das er geschaffen hat, gegenwärtig sein werde, um es zu retten

[…] Die Propheten kündigten also im Vorhinein an, dass die Menschen Gott sehen würden, wie auch der Herr gesagt hat: „Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen“ (Mt 5,8). Gewiss kann wegen seiner Größe und unbeschreiblichen Glorie „kein Mensch [...] [Gott] sehen und am Leben bleiben“ (Ex 33,20), denn der Vater ist nicht zu erfassen. Aber gemäß seiner Güte zu den Menschen und seiner Allmacht räumt er denen, die ihn lieben, sogar das Vorrecht ein, Gott zu sehen

[…] denn „was für Menschen unmöglich ist, ist für Gott möglich“ (Lk 18,27).



Liebe Grüße, Blasius

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#510

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 17.12.2015 19:43
von Blasius • 1.571 Beiträge

Ergänzung zu:

Hl. Irenäus von Lyon (um 130 - um 208), Bischof, Kirchenlehrer und Märtyrer
Gegen die Irrlehren, IV, 20, 4-5; SC 100

Evangelium nach Matthäus 1,1-17.

Stammbaum Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams:

Abraham war der Vater von Isaak, Isaak von Jakob, Jakob von Juda und seinen Brüdern.

Juda war der Vater von Perez und Serach; ihre Mutter war Tamar. Perez war der Vater von Hezron, Hezron von Aram,
Aram von Amminadab, Amminadab von Nachschon, Nachschon von Salmon.

Salmon war der Vater von Boas; dessen Mutter war Rahab. Boas war der Vater von Obed; dessen Mutter war Rut.

Obed war der Vater von Isai,
Isai der Vater des Königs David. David war der Vater von Salomo, dessen Mutter die Frau des Urija war.

Salomo war der Vater von Rehabeam, Rehabeam von Abija, Abija von Asa,
Asa von Joschafat, Joschafat von Joram, Joram von Usija.

Usija war der Vater von Jotam, Jotam von Ahas, Ahas von Hiskija,
Hiskija von Manasse, Manasse von Amos, Amos von Joschija.

Joschija war der Vater von Jojachin und seinen Brüdern; das war zur Zeit der Babylonischen Gefangenschaft.

Nach der Babylonischen Gefangenschaft war Jojachin der Vater von Schealtiel, Schealtiel von Serubbabel,
Serubbabel von Abihud, Abihud von Eljakim, Eljakim von Azor.

Azor war der Vater von Zadok, Zadok von Achim, Achim von Eliud,

Eliud von Eleasar, Eleasar von Mattan, Mattan von Jakob.

Jakob war der Vater von Josef, dem Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus (der Messias) genannt wird.

Im ganzen sind es also von Abraham bis David vierzehn Generationen, von David bis zur Babylonischen Gefangenschaft vierzehn Generationen und von der Babylonischen Gefangenschaft bis zu Christus vierzehn Generationen.

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