Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#6

RE: Wen der Teufel nicht stoppen kann den treibt er.

in Wenn etwas der Klärung bedarf 25.10.2020 20:00
von Stjepan • 197 Beiträge

Tja, lieber @Aurelius! Traurig das Ganze, wenn der Teufel in einem katholischen Forum treiben darf, was er will, und dann noch in Schutz genommen wird, während Christi Schafe von ihm hier vertrieben werden!

Das einzige, was dieser liberale Modernist Blasius, den der Teufel treibt, tun kann, ist Texte kopieren. Und gibt er ausnahmsweise mal was eigenes von sich, kommt nur modernistisches Zeugs raus, wie etwa seine Aussage, dass die katholische Kirche den Auftrag Christi nicht mehr ausführen werde, stattdessen die Laien und die Heiden! Es würden also statt katholische Priester Laien und Heiden die Messe zelebrieren! Ein Wahnsinn ist das, was hier in diesem Forum verbreitet wird!

Mit katholischpur hat das nix zu tun.

Aber ich habe jetzt alles gesagt, was ich zu sagen hatte. Mehr kommt von mir nicht!

Liebe Grüße Dir, mein Bruder! Gott segne und schütze Dich!


______________________________
Daran erkennt man die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels. Jeder, der nicht Gerechtigkeit tut, ist nicht aus Gott, und jeder, der nicht liebt seinen Bruder! (1 Joh 3,10)

Ich habe der Liebe geglaubt!

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zuletzt bearbeitet 25.10.2020 21:21 | nach oben springen

#7

RE: Wen der Teufel nicht stoppen kann den treibt er.

in Wenn etwas der Klärung bedarf 25.10.2020 20:56
von Aurelius • 166 Beiträge

@Stjepan

Zitat
Zitat - Aquila: "Wen der Teufel nicht stoppen kann den treibt er"

Einen widersprüchlicheren und somit unsinnigeren Spruch habe ich noch nie gehört! Die einzigen, die der Teufel in dieser Welt nicht stoppen kann, sind die in Christus und seiner Liebe verwurzelten Katholiken = Christen - und die treibt er? Ich bitte mal!



Ganz und gar nicht widersprüchlich. Ich verstehe das Zitat und weiss auch wie es von Aquila speziell für mich gemeint war. Ernsthaftes und aufrichtiges religiöses Bestreben kann vom Teufel unmöglich aufgehalten werden, denn es liegt ein Funke der Göttlichkeit darin. Und weil er den Antrieb selbst nicht mehr zerstören kann, macht er sich eben die gleichen Bestrebungen zu nutze und lenkt sie in verderbliche Richtungen. Nur weil jemand in religiösen Dingen ehrlich bestrebt ist, ist sein Ego deshalb nicht unangreifbar und genau hier schlägt der Teufel, in Form diverser Häresien und Weltlichkeiten, zu.

Aber warum lässt er einen offenkundigen Christenfeind hier gewähren und sein Werk zerstören? Wenn Aquila einen seelsorgerisch Grund dafür hat den Troll-User Blasius/Koi hier verweilen zu lassen, dann möge er doch wenigstens sein psychotisches Gespamme beseitigen.

Gruß

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#8

RE: Wen der Teufel nicht stoppen kann den treibt er.

in Wenn etwas der Klärung bedarf 25.10.2020 21:11
von Stjepan • 197 Beiträge

Ah so, dann hat sich ja deine Kontemplation gelohnt.

Liebe Gruesse
Stjepan


______________________________
Daran erkennt man die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels. Jeder, der nicht Gerechtigkeit tut, ist nicht aus Gott, und jeder, der nicht liebt seinen Bruder! (1 Joh 3,10)

Ich habe der Liebe geglaubt!

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#9

RE: Wen der Teufel nicht stoppen kann den treibt er.

in Wenn etwas der Klärung bedarf 25.10.2020 23:20
von Aquila • 6.735 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Lieber @Aurelius

Du bist dem tieferen Sinn der Anmerkung

"Wen der Teufel nicht stoppen kann, den treibt er,"

(gehört habe ich sie auch von einem Pater der Petrus-Bruderschaft)
schon sehr nahe gekommen, indem Du auf die grosse Angriffsfläche des Egos hinweist.
Die iKrchenlehrer der Mystik wie der hl. Johannes v. Kreuz sprechen von der Notwendigkeit der Läuterung der Sinne und....des Geistes, um im Streben nach Vollkommenheit voranschreiten zu können.
Diese Läuterungsprozesse sind in ihrer Tiefe schnerzlich ubd dauern jeweils mehrere Jahre.

Gegen den Willen zum Streben nach Vollkommenheit steht eine hartnäckige "Rebellin" entgegen;
die immer aufbegehrende Eigenliebe.

Der Kartäuser-Pater Jean-Baptist Porion (1899-1987) hat in seiner Schrift
"Im Banne der Dreieinigkeit" in Bezug auf ein gutes Gelingen des geistlichen Lebens auf die Notwendigkeit der beständigen Anstrengung hingewiesen, um nicht die den Tücken der Eigenliebe zu erliegen.
Geistliche Ratschläge nicht nur für Kartäuser:
-

"Auf der ersten Stufe des geistlichen Lebens müssen wir uns durch steten Kampf von allen Formen der Eigenliebe befreien.
Denn die Sünde hat die Harmonie der Natur zerstört.
Das ist nicht das Werk eines einzigen Tages.
Eine ununterbrochene Anstrengung ist notwendig, um uns zu reinigen.
Und selbst dann, wenn wir glauben, den Sieg errungen zu haben, müssen wir uns immer noch in beständiger Kontrolle halten.

Denn die inneren Kräfte unserer Natur sind stets zum Aufruhr bereit.
Und nach einem Augenblick der Erschlaffung sehen wir, wie sie von neuem ihre Herrschaft über uns anstreben.
Unsrer Körper ist allerdings nicht unser hartnäckigster Feind.
Die Sünde ist viel tiefer in uns eingedrungen.
Sie hat ihren Stachel bis in den Mittelpunkt unseres Herzens eingesenkt.
Da verbirgt die Eigenliebe ihre unfassbaren Wurzelfasern.
Und selbst, wenn wir glauben, äußerlich abgestorben zu sein, müssen wir nur allzu oft erkennen, dass der Keim des Bösen in uns an Kraft garnichts eingebüßt hat."

-

Ein beeindruckender Einblick in das Leben der Kartäuser:
"Die grosse Stille" - Das verborgene Leben der Kartäuser


Der bereits erwähnte hl. Karmeliter-Pater Johannes v. Kreuz (1542-1591) schreibt in "Die Dunkle Nacht" über den ungeläuterten Geist als "Nistplatz" ungeordneter Begierden und Leidenschaften:
-

"Alle Unvollkommenheiten und Unordnungen im Sinnenbereich beziehen ihre Kraft und ihre Wurzeln aus dem Geist, wo sich die guten und schlechten Gewohnheiten einnisten;
und so können die Auflehnungen und Unarten des Sinnenbereichs nicht richtig geläutert werden, solange es jene nicht sind"

-

Manche durchaus (über)eifrigen Verfechter des Glaubens zeigen gerade anfangs erkennbare Züge der noch fehlenden Läuterung.
Der hl. Franz v.Sales nennt ein Beispiel::

-
Sehne dich nur in dem Maß nach Kreuzen, als du jene gut getragen hast, die dir bisher auferlegt wurden.
Es ist ein Unfug, sich nach dem Martertod zu sehnen, wenn man nicht den Mut hat, eine Beleidigung zu ertragen.
Der böse Feind flößt uns eine mächtige Sehnsucht nach fernen Dingen ein, die niemals geschehen werden, um unseren Geist von dem abzulenken, was wir jetzt zu tun haben oder was uns viel nützen könnte, wenn es auch unscheinbar ist.

-


Pater Simon Gräuter von der Petrus-Bruderschaft mit einigen Ratschlägen für eine gesund katholische Einstellung; auch über jene gegenüber dem Papst.
-
Bedenklich wird die Frömmigkeit und unser Engagement, wenn wir uns damit für den Nabel der Welt, der Kirche oder unserer Gemeinde halten.
Bedenklicher noch, wenn das alles nicht mehr auf dem Boden einer gesunden katholischen Einstellung und Welthaltung steht, sondern von Sonderlehren, Privatoffenbarungen und Endzeitstimmungen gespeist wird.
Manche Gläubige kennen das Evangelium mehr schlecht als recht, wissen aber genau, was die „Gottesmutter“ bei irgendeiner Erscheinung verlangt oder ein Seher irgendwo „geoffenbart“ habe.

Andere wiederum halten einen „absoluten Gehorsam“ für katholisch und würden täglich dreimal mit dem Kopf gegen die Wand rennen, sollte dies der Papst von ihnen fordern.
Der katholische Glaube kennt aber nur einen „verantworteten Gehorsam“, der unsinnige oder offenkundig irrige Weisungen ebenso ausschließt wie Anordnungen, die sich gegen den in Schrift und Tradition überkommenen Glauben richten."

"Heiligen Sie sich aber vor allem in der Bewältigung Ihres Alltags mit all den Höhen und Tiefen, in denen sich der Wille Gottes äußert.
Feiern Sie die Heilige Messe mit, pflegen Sie ein gesundes Gebetsleben ohne Übertreibungen, lesen Sie gute Bücher und vertrauen Sie auf die Gnadenmittel der Kirche,
nicht aber auf die Platzpatronen obskurer Seher und Visionen."





Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 25.10.2020 23:22 | nach oben springen

#10

RE: Wen der Teufel nicht stoppen kann den treibt er.

in Wenn etwas der Klärung bedarf 26.10.2020 18:33
von Aurelius • 166 Beiträge

Ich danke dir für deine nachdenkwürdigen Texte, lieber Aquila und ich denke, daß ich die Message verstanden habe. An erster und an letzter Stelle steht die Herzensreife unter Christi. Und das sollte im Zentrum meines Fokus stehen. Trotzdem bleiben für mich zwei unversöhnliche Punke:

1.) Dein Verweis auf eine übertriebene Fixierung auf Privatoffenbarungen geht meinerseits fehl.

Zitat
Manche Gläubige kennen das Evangelium mehr schlecht als recht, wissen aber genau, was die „Gottesmutter“ bei irgendeiner Erscheinung verlangt oder ein Seher irgendwo „geoffenbart“ habe.

Zitat
... vertrauen Sie auf die Gnadenmittel der Kirche,
nicht aber auf die Platzpatronen obskurer Seher und Visionen.



Wenn du solche Zitate an mich gerichtet postest, dann erweckst du den Eindruck als würden sie auch mich betreffen. Ich lese die Evangelien aber beinahe täglich, vertraue ganz und gar der Tradition und dem Lehramt der Hl. Kirche, beschäftige mich so gut wie gar nicht mit Erscheinungen und kann neben den berühmten Prophezeihungen von Fatima so gut wie kein Wissen auf diesem Gebiet aufweisen. Ich lehne sowohl Medjugorje als auch das BDW ab und bin ein entschiedener Gegener der sog. charismatischen Erneuerung. Generell lehne ich alles aus dieser Richtung strengstens ab und halte mich davon fern.

2.) Ich halte dein Gewährenlassen der asozialen Trollaktivitäten seitens Blasius/Koi immernoch für fahrlässig. Dieser Typ hat sich einmal mehr auf den User Stjepan eingeschossen und schreddert systematisch jeden erstellten Therad von ihm mit den immergleichen Spammails. Das Gewährenlassen dieser Mobbingaktionen macht dein Forum langfristig für alle außer diesen Troll ungeniesbar. Und darauf soll es für ihn auch hinaus laufen.

Ich hoffe, daß du bald handelst.

Gruß

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