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#6

RE: Franziskus: „Geistliche müssen Armut vorleben“

in Wenn etwas der Klärung bedarf 08.07.2013 15:05
von Aquila • 5.070 Beiträge

Lieber blasius

Eine wie auch immer benannte "Vatican-Bank"
ist
n i c h t
die Heilige Mutter Kirche !

Doch diese Unterscheidung wird heute vielfach bewusst unterschlagen !

Zu Deiner seltsamen These,

Die Kirche ist eine Gemeinschaft der Heiligen und der Menschen, es gibt so gesehen keine "GLIEDER".

aus dem
Katechismus der Katholischen Kirche:


-
791
Die Einheit des Leibes hebt die Verschiedenheit der Glieder nicht auf:

„Bei der Auferbauung des Leibes Christi waltet die Verschiedenheit der Glieder und der Aufgaben. Der eine Geist ist es, der seine vielfältigen Gaben gemäß seinem Reichtum und den Erfordernissen der Dienste zum Nutzen der Kirche austeilt."
Die Einheit des mystischen Leibes bewirkt und fördert unter den Gläubigen die Liebe zueinander:
„Daher leiden, wenn ein Glied etwas leidet, alle Glieder mit,
und wenn ein Glied geehrt wird, freuen sich alle Glieder mit"
(LG 7).
Die Einheit des mystischen Leibes überwindet alle menschlichen Trennungen:
„Ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus [als Gewand] angelegt.
Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid ‚einer‘ in Christus Jesus"(Gal 3,27-28).


Christus ist das Haupt des Leibes

792
Christus „ist das Haupt des Leibes, der Leib aber ist die Kirche"(Kol 1,18).
Er ist Ursprung der Schöpfung und der Erlösung.
In die Herrlichkeit des Vaters erhoben, „hat er in allem den Vorrang" (Kol 1,18),
besonders in der Kirche, durch die er sein Reich auf alles ausdehnt.

793
Er vereint uns mit seinem Pascha.
Alle Glieder müssen sich ihm anzugleichen suchen, „bis Christus in [ihnen] Gestalt annimmt" (Gal 4, 19).
„Deswegen werden wir aufgenommen in die Mysterien seines Lebens ...
werden wir seinen Leiden - als Leib dem Haupt - zugesellt;
wir leiden mit ihm, um mit ihm verherrlicht zu werden" (LG 7).

794
Er sorgt für unser Wachstum
[Vgl. Kol 2,19.].
Um uns ihm, unserem Haupt, entgegenwachsen zu lassen [Vgl. Eph 4,11-16.],
versieht Christus seinen Leib, die Kirche,
mit den Gaben und Diensten, durch die wir uns gegenseitig auf dem Weg des Heils voranbringen.


795
Christus und die Kirche bilden somit den
„ganzen Christus" [Christus totus].
Die Kirche ist mit Christus eins.
Die Heiligen sind sich dieser Einheit sehr lebhaft bewußt:

"„Laßt uns also jubeln und Dank sagen, daß wir nicht bloß Christen geworden sind, sondern Christus.
Versteht ihr, Brüder, erfaßt ihr die Gnade, die Gott uns schenkte, als er uns Christus zum Haupt gab?
Staunt, freut euch, Christus sind wir geworden.
wenn jener das Haupt ist, wir die Glieder,
dann ist der ganze Mensch er und wir ...
Die Fülle Christi, das ist also Haupt und Glieder.
Was heißt: Haupt und Glieder?
Christus und die Kirche"" (Augustinus, ev. J0. 21,8).

"
„Unser Erlöser erweist sich als eine Person mit der heiligen Kirche, die er sich zu eigen gemacht hat"" (Gregor d. Gr., mor. præf. 1,6,4).

"„Haupt und Glieder sind gleichsam eine mystische Person""(Thomas v. A., s. th. 3,48,2, ad 1).

-


Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 08.07.2013 15:10 | nach oben springen

#7

RE: Franziskus: „Geistliche müssen Armut vorleben“

in Wenn etwas der Klärung bedarf 08.07.2013 17:30
von blasius (gelöscht)
avatar

Lieber Aquila,

mit dem Leib und den Gliedern der hl.Mutter Kirche hast Du-

eine seltsame These.

So kenne ich das mit dem "Leib und den Gliedern" ES IST EIN ZUSAMMENHALTEN eine Einheit!

Auszug, Zitat, rote Markierung durch "blasius":


Mystischer Leib Christi

Christus das Haupt und die Glieder seines Leibes (vgl. Kol 1, 18)
Übersicht: Der Organismus des Leibes Christi kann so dargestellt werden

Mystischer Leib Christi ist die Kirche, die vom heiligen Paulus mit einem Leibe verglichen wird, von dem Christus das Haupt und der Heilige Geist die Seele (als Lebensprinzip) ist. Durch ihn nimmt er an der göttlichen Natur (vgl. 2 Petr 1,4) teil, wird zu übernatürlichem Verdienst befähigt und erhält von Christus und seinen Stellvertretern fortwährende Leitung.DH 4115). Vom Haupt her, wird aus der ganze Leib durch Gelenke und Bänder versorgt und zusammengehalten und wächst durch Gottes Wirken Kol 2,19 EU.
Inhaltsverzeichnis


1 Umfang des Leibes
2 Der Gedanke des heiligen Paulus
3 Die Gliedschaft am Mystischen Leib Christi
4 Verhältnis zwischen Christus den Haupt und seinen Gliedern
5 Mystischer Leib und rein moralischer Leib
6 Haupt der Kirche
7 Der charismatische Aspekt
7.1 Durch die Taufe sind wir in Christus, in seinen Leib „hineingepfropft“ worden
7.2 Gnadengaben des Heiligen Geistes
8 Das Zweite Vatikanische Konzil
9 Der Aspekt der Sühne
10 Päpstliche Schreiben
11 Literatur
12 Weblinks
13 Anmerkungen

Umfang des Leibes

Die Kirche ist dreifach, die Gläubigen im Himmel (triumphierende Kirche), im Reinigungsort (Fegfeuer) oder auf der Erde (streitende Kirche) bilden zusammen die Glieder des ganzen Leibes. Sie haben ihre besondere Aufgabe und erhalten von Christus, dem Haupte Leben und Leitung. Das Wort „mystisch“, das Paulus nicht hinzufügt, bezeichnet die geheimnisvolle Eigenart dieses Leibes im Unterschied zum geschichtlichen Leibe Christi.
Der Gedanke des heiligen Paulus

Nach einer schon in vorchristlichen Literatur wirksamen Anschauung griff auch Paulus zunächst für die christlichen Gemeinden von Rom und Korinth (vgl Röm 12; 1 Kor 12), in seinen Gefangenschaftsbriefen für die ganze Kirche zum Bilde eines Leibes, dessen alles überragendes Haupt der himmlische Christus sei. Damit wollte er das übernatürliche Mit- und Füreinander der Gläubigen sowie ihre Einheit trotz größter Verschiedenheit der Aufgaben zur Darstellung bringen. Dass diese neue Leib-Gemeinschaft der Gläubigen nur in Christus gegeben und von ihm her bestimmt ist, zeigt Paulus klar. Christus halte diesen Leib zusammen, erfülle und bewege ihn, verteile die verschiedenen Aufgaben, so wachse der Leib Christi, d. h. die Kirche, durch den Dienst aller in Liebe bis zur vollkommenen Mannheit, zum erfüllten Altersmaße Christi" (Eph 4, 13) heran. Im Anschluss an diese Gedanken Pauli war es ein Lieblingsgedanke der altchristlichen Kirche, sich als der Herrenleib zu wissen und zu leben. In ihr wurde Augustinus zum bestimmenden Theologen der Leib-Christi-Idee. Von ihm übernahmen sie Thomas von Aquin und die nachfolgende Theologie. Nach zeitweilig starkem Zurücktreten wurde diese Vorstellung von der modernen Religiosität wieder belebt und in stärkster Weise entfaltet.

Manche Gläubige griffen fehl, indem sie glauben machen wollten, die alte Christenheit habe darunter die Kirche nur als reine Liebesgemeinschaft fassen wollen. Diese spielten sie gegen die angeblich bisher einseitige Rechtskirche Roms aus. Außerdem übersteigerten sie den paulinischen Gedanken vom In-Christus-Sein und vertraten eine leibhaftige Dauereinwohnung Christi in jedem Gläubigen, hoben die Grenzen zwischen Christus und dem Christen auf, zerstörten die Eigenpersönlichkeit des Getauften und drohten zum Teil, einem bequemen, Verantwortung ausschaltenden Quietismus (untätige Gottseligkeit) zu verfallen.

Gegen sie richtete Pius XII. die Enzyklika „Mystici corporis Christi" vom 29. Juni 1943, um das wahre katholische Verständnis der paulinischen Gedanken darzulegen. Diese stellen sich folgendermaßen dar: Durch den Vergleich mit einem Leibe wird die Christusgemeinschaft der (kämpfenden) Kirche als eine einheitliche, einzige, die sichtbare, als eine wuchshaft gegliederte und hirtenamtlich gestufte, als aus klar bestimmten Gliedern bestehende Gemeinschaft erwiesen. Sie wird auf Christus bezogen, weil er Stifter, Haupt, Erhalter und Erlöser derselben ist. Als Haupt lenkt und beeinflusst er alles, und da er alle mit seiner Kraft erfüllt, so wird dadurch die Kirche zur Mitarbeit am Heile befähigt und zum Abbilde Christi. Als Erhalter bedient sich der himmlische Christus einerseits des Heiligen Geistes, den er zur Seele seines mystischen Leibes gemacht hat, anderseits der besonderen Lebenswerkzeuge seines Leibes, besonders der Amtsgewalten, an deren Spitze als Stellvertreter Christi und sichtbares Oberhaupt der römische Papst steht. Dieser Leib Christi heißt mystisch, um ihn von einem Naturlebewesen und einer bloßen Körperschaft abzugrenzen. Von beiden trägt er in sich, überragt aber beide um vieles, ist eigener Art und eigenen Rechtes.

Ausschnitt aus: http://www.kathpedia.com/index.php?title...er_Leib_Christi

Das hat nichts mit der: http://pius.info/die-piusbruderschaft

oder: http://petrusbruderschaft.eu/

und nichts mit Traditionellen- oder modernen kath.Kirche zu tun.

Liebe Grüße, blasius

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#8

RE: Franziskus: „Geistliche müssen Armut vorleben“

in Wenn etwas der Klärung bedarf 08.07.2013 18:33
von Aquila • 5.070 Beiträge

Lieber blasius

Der Katechismus ist doch unmissverständlich:


-
791
Die Einheit des Leibes hebt die
Verschiedenheit der Glieder

nicht auf


Freundliche Grüsse und Gottes Segen

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#9

RE: Franziskus: „Geistliche müssen Armut vorleben“

in Wenn etwas der Klärung bedarf 08.07.2013 18:59
von blasius (gelöscht)
avatar

Lieber Aquila,

der Katechismus ist unmissverständlich,

Deine Ansicht zu Leib und Glieder ist ein Missverständnis.

Zur Info, Zitat aus: http://www.kathpedia.com/index.php?title...ze_Christus.JPG



Das hat nichts mit Heilige Mutter Kirche, Tradi oder moderner kath.Kirche zu tun!

Liebe Grüße, blasius

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#10

RE: Franziskus: „Geistliche müssen Armut vorleben“

in Wenn etwas der Klärung bedarf 08.07.2013 21:03
von Aquila • 5.070 Beiträge

Lieber blasius


Warum so ungehalten ?
Was ist denn für Dich diesbezüglich so missverständlich


-
791
Die Einheit des Leibes hebt die
Verschiedenheit der Glieder

nicht auf

-


Freundliche Grüsse znd Gottes Segen

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