Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#16

RE: 26 Was soll also geschehen, Brüder?

in Diskussionsplattform 16.09.2014 22:03
von blasius (gelöscht)
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Lieber Stefan, Leserinnen und Leser,

es vergingen 200 Jahre bis die uns bekannte hl.Messe gefeiert wurde.

Info, Auszug:

Im 2. Jahrhundert kam es zu einer liturgischen Ausbildung der gottesdienstlichen Zusammenkünfte. Justin der Märtyrer († 165) zum Beispiel beschrieb einen christlichen Gottesdienst mitLeseordnung, Predigt, Fürbittgebet und Eucharistiefeier. Daraus entwickelten sich mit der Zeit besondere priesterliche Ämter, die schließlich zu einer Unterscheidung der Gemeinde in Klerusund Laien führte. Die Architektur der gottesdienstlichen Räume im Mittelalter spiegelt diese Trennung; der Altarraum – durch einen Lettner vom Rest des Kirchenraumes getrennt – war den Geistlichen vorbehalten, während die anderen Gemeindemitglieder immer mehr zu Zuschauern und Zuhörern des gottesdienstlichen Geschehens wurden. Andere spätantike und frühmittelalterliche Sonderformen (Stationsgottesdienst) leben heute in Prozessionen fort.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gottesdienst


Justin der Märtyrer († um 165)
Apologeten, Frühchristliche

Erste Apologie


[S. 65] 1. Widmung.

An den Kaiser Titus Älius Hadrianus Antoninus Pius Cäsar Augustus 1, an seinen Sohn Verissimus 2 den Philosophen, an Lucius 3, eines philosophischen 4 Cäsars leiblichen und des Pius angenommenen Sohn, den Freund der Wissenschaften, an den heiligen 5 Senat und das ganze römische Volk richte ich Justinus, Sohn des Priskus und Enkel des Bakchius, aus Flavia Neapolis in der syrischen Landschaft Palästina, für die Leute aus jedem Volksstamm 6, die mit Unrecht gehaßt und [S. 66] verleumdet werden, zu denen ich auch selbst gehöre, folgende Ansprache und Bittschrift.

1: So (καίσαρι σεβαστῷ καὶ) alle griechischen Handschriften des Eusebius (h.e. IV 12,1) und dessen lateinische (von Rufin) und syrische Übersetzung; aber (σεβαστῷ καὶ καίσαρι) die Handschrift des Justin. Vielleicht ist mit der letzteren das καίσαρι zu verissimus zu ziehen, also zu übersetzen: „Pius Augustus und an seinen philosophischen Sohn, den Cäsar Verissimus“. <>

2: Gemeint ist der spätere Kaiser Mark Aurel (Marcus Aurelius Verus), der im Jahre 139 von Antonius Pius adoptiert wurde und gleichberechtigt den Titel Cäsar erhielt. Den Namen Verissimus hatte dem wahrheitsdurstigen Jüngling, der schon mit zwölf Jahren Gewand und Lebensweise der stoischen Philosophen angenommen hatte, mit Vorliebe Kaiser Hadrian gegeben. <>

3: Der dritte Adressat der Apologie ist Lucius Verus Sohn des von Hadrian adoptierten Älius Verus, der aber noch vor Hadrian starb; sein Sohn Lucius wurde von Mark Aurel als Mitregent angenommen (+ 169). <>

4: Statt des φιλοσόφου des Eusebius steht in der Justinhandschrift φιλοσόφῷ, das auf den Sohn zu beziehen wäre. Aber Philosoph konnte dieser ausschweifende Mensch von Justin nicht genannt werden, wohl aber sein Vater, der „wohlgebildet in der Literatur, anmutig in der Rede und gewandt im Versemachen“ war (Spartianus, Aelius Verus c. 5). <>

5: Heilig wird der Senat öfters von Justin genannt (c. 56 und II 2); vgl. Cic. de divin. I 12: populus sanctusque senatus. <>

6: Daß die Christen aus allen Menschenklassen sich rekrutieren, hebt Justin öfters hervor (c. 40: (ὑπὸ τῶν ἐκ παντὸς γένους ἀνθρώπων) – und c. 53: (τοὺς ἀπὸ παντὸς ἔθνους ἀνθρώπων)). <>


Liebe Grüße, blasius


zuletzt bearbeitet 16.09.2014 22:07 | nach oben springen

#17

RE: 26 Was soll also geschehen, Brüder?

in Diskussionsplattform 16.09.2014 22:08
von Stefan (gelöscht)
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Lieber Blasius,

Du kennst Dich mit der Bibel nun wirklich nicht aus!

1.) Christus hat doch beim letzten Abendmahl das Heilige Messopfer eingesetzt und den anwesenden Aposteln aufgetragen, dass Messopfer zu seinem Gedächtnis auch zu tun! Also haben sie es getan!

2.) Das Messopfer wurde damals als "Brotbrechen" bezeichnet (vgl. Apg, 2,42) => "Brot" = "Brot vom Himmel" => Christus (vgl. Joh. 6: Ich bin das Brot des Lebens vom Himmel ...); und dieses "Brot" wurde am Kreuz "gebrochen" und fortan in der Heiligen Messe!

3.) Nach Hebr, 13,10 hatten die Katholiken unter den Aposteln den Oferaltar! Und was ist ein Opferaltar? Ein Altar, an dem das Opfer des Neuen Bundes, Christus, dargebracht wurde und nach wie vor wird!

Siehe auch die Prophezeiung des Propheten Maleachi in 1,11, dann auch 1 Kor. 10,16-21, dann 1 Kor. 11,23-29.

Die Ess- und Trinkgelage vor der Heiligen Messe bei den Korinthern hat Paulus in 1 Kor. 11,17-22 angeprangert. Solche Zusammenkünfte haben sich nur bei den Korimthern eingebürgert, bei denen ja sowieso alles durcheinander lief!

Dasselbe mit den charismatischen Zusammenkünften der Korinther! Die gab es in den anderen KIrchengemeinden nicht! So etwa waren die Thessalonicher Katholiken gegen solches! Solche korinthäisch-charismatischen Ausartungen waren der Kirche somst unbekannt!

Die Knie- und Mundkommunion ("Alter" Messritus) wird in 1 Kor. 11,26 + 2,9-11 angedeutet! Dazu kommt noch Jes. 6,6-7 hinzu, wo ein Engel einen glühenden Stein vom Opferaltar nimmt und ihn dem Propheten an den Mund führt (nicht in die Hand) zur Sühne für seine Sünden. Das ist eine typologische Vorausbezeichnung der Heiligsten Hostie, die vom Priester vom Opferaltar genommen und den Gläubigen, die Propheten sein sollten, an den Mund geführt werden soll zur Sühne für die Sünden. Dann kommt am Schluss in Jes. 6,8 sogar die Sendung, die in der modernen Messe gar nicht vorkommt, sondern in nur in der katholischen: Ite missa est!"

Das alles und noch mehr zusammengenommen zeigt, das die Messe von Apostelzeiten an im "alten Ritus" praktiziert wurde!


Liebe Grüße
Stefan


https://antikirchenvolksbegehren.wordpress.com/
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#18

RE: 26 Was soll also geschehen, Brüder?

in Diskussionsplattform 16.09.2014 22:17
von Stefan (gelöscht)
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Lieber Blasius,

Du zitierst Wikipedia. Es kommt doch immer darauf an wer was wie historisch interpretiert! Vieles wird dann auch weggelassen bei den Darlegungen! Und welche Geschichtsinterpretazion ist dann die richtige! Natürlich die, in der nichts weggelassen wurde!

Ich habe Dir anhand der Bibel gezeigt, dass das Messopfer im "Alten Ritus" schon zur Zeit der Apstel gefeiert wurde! Alle anderen Behauptungen sind gottloser Schmarrn, weil sie ganz einfach der Bibel und der kirchlichen Tradition widersprechen!

Aber glaub, was Du willst!

Liebe Grüße
Stefan


https://antikirchenvolksbegehren.wordpress.com/

zuletzt bearbeitet 16.09.2014 22:18 | nach oben springen

#19

RE: 26 Was soll also geschehen, Brüder?

in Diskussionsplattform 16.09.2014 22:36
von blasius (gelöscht)
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Lieber Stefan,

wenn Du schreibst:

Die Kommentare in der Einheitsübersetzung sind moderntheologisch geprägt, nicht katholisch! Die kann man vergessen, wie auch die Einheitsübersetzung selbst, die voll von Falschübersetzungen ist!

Es ist so dass in diesem Forum nur die Einheitsübersetzug die Wahrheit ist und
zugelassen ist.

Zitat:

1.) Christus hat doch beim letzten Abendmahl das Heilige Messopfer eingesetzt und den anwesenden Aposteln aufgetragen, dass Messopfer zu seinem Gedächtnis auch zu tun! Also haben sie es getan!


Das Heilige Messopfer wie wir es heute feiern hat Christus nicht eingesetzt,
es war so, beim letzten Abendmahl sagte Jesus Dank, brach das Brot und gab es seinen Jüngern. Das griechische Wort Eucharistia heisst Dank sagen.

Aus die diesem Dank sagen, der Eucharistie wurde 200Jahre später die
Heutige hl.Messe.


Zitat:

3.) Nach Hebr, 13,10 hatten die Katholiken unter den Aposteln den Oferaltar! Und was ist ein Opferaltar? Ein Altar, an dem das Opfer des Neuen Bundes, Christus, dargebracht wurde und nach wie vor wird!

Von Katholiken unter den Aposteln, hörte oder las ich noch nie etwas in der Bibel,
liegt wohl an meiner Bibel Unkenntnis.

Liebe Grüße, blasius

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#20

RE: 26 Was soll also geschehen, Brüder?

in Diskussionsplattform 16.09.2014 22:56
von blasius (gelöscht)
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Hebräer 13,10

Aufruf zu echtem christlichem Leben

1 Die Bruderliebe soll bleiben. 2 Vergesst die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt.1 3 Denkt an die Gefangenen, als wäret ihr mitgefangen; denkt an die Misshandelten, denn auch ihr lebt noch in eurem irdischen Leib. 4 Die Ehe soll von allen in Ehren gehalten werden und das Ehebett bleibe unbefleckt; denn Unzüchtige und Ehebrecher wird Gott richten. 5 Euer Leben sei frei von Habgier; seid zufrieden mit dem, was ihr habt; denn Gott hat versprochen: Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht. 6 Darum dürfen wir zuversichtlich sagen: Der Herr ist mein Helfer, ich fürchte mich nicht. Was können Menschen mir antun? 7 Denkt an eure Vorsteher, die euch das Wort Gottes verkündet haben; schaut auf das Ende ihres Lebens, und ahmt ihren Glauben nach!2 8 Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. 9 Lasst euch nicht durch mancherlei fremde Lehren irreführen; denn es ist gut, das Herz durch Gnade zu stärken und nicht dadurch, dass man nach Speisevorschriften lebt, die noch keinem genützt haben. 10 Wir haben einen Altar, von dem die nicht essen dürfen, die dem Zelt dienen.3 11 Denn die Körper der Tiere, deren Blut vom Hohenpriester zur Sühnung der Sünde in das Heiligtum gebracht wird, werden außerhalb des Lagers verbrannt.4 12 Deshalb hat auch Jesus, um durch sein eigenes Blut das Volk zu heiligen, außerhalb des Tores gelitten. 13 Lasst uns also zu ihm vor das Lager hinausziehen und seine Schmach auf uns nehmen. 14 Denn wir haben hier keine Stadt, die bestehen bleibt, sondern wir suchen die künftige. 15 Durch ihn also lasst uns Gott allezeit das Opfer des Lobes darbringen, nämlich die Frucht der Lippen, die seinen Namen preisen.5 16 Vergesst nicht, Gutes zu tun und mit anderen zu teilen; denn an solchen Opfern hat Gott Gefallen. 17 Gehorcht euren Vorstehern und ordnet euch ihnen unter, denn sie wachen über euch und müssen Rechenschaft darüber ablegen; sie sollen das mit Freude tun können, nicht mit Seufzen, denn das wäre zu eurem Schaden. 18 Betet für uns! Zwar sind wir überzeugt, ein gutes Gewissen zu haben, weil wir in allem recht zu leben suchen; 19 umso dringender aber bitte ich um euer Gebet, damit ich euch recht bald zurückgegeben werde.
Der Schluss des Briefes: Segenswünsche und Grüße
20 Der Gott des Friedens aber, der Jesus, unseren Herrn, den erhabenen Hirten seiner Schafe, von den Toten heraufgeführt hat durch das Blut eines ewigen Bundes, 21 er mache euch tüchtig in allem Guten, damit ihr seinen Willen tut. Er bewirke in uns, was ihm gefällt, durch Jesus Christus, dem die Ehre sei in alle Ewigkeit. Amen. 22 Schließlich bitte ich euch, Brüder, nehmt diese Mahnrede bereitwillig an; ich habe euch ja nur kurz geschrieben. 23 wisst, dass unser Bruder Timotheus freigelassen worden ist; sobald er kommt, werde ich mit ihm zusammen euch besuchen.6 24 Grüßt alle eure Vorsteher und alle Heiligen! Es grüßen euch die Brüder aus Italien.7 25 Die Gnade sei mit euch allen!
Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift

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