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#771

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 27.07.2017 00:01
von Blasius • 1.282 Beiträge

Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“



Liebe Leserinnen und Leser,

Hl. Petrus Chrysologus (um 406-450), Bischof von Ravenna, Kirchenlehrer
Predigt 147; PL 52,594−596

„Viele Propheten und Gerechte haben sich danach gesehnt zu sehen, was ihr seht“


Sobald Gott die durch die Furcht in Unordnung gebrachte Welt gesehen hat, ließ er seine Liebe walten, um sie zurückzurufen; seine Gnade, um sie einzuladen; seine Zuneigung, um sie in die Arme zu schließen. Als die Sintflut bevorstand […] rief er Noah dazu auf, eine neue Welt zu schaffen, machte ihm mit sanften Worten Mut, schenkte ihm enge Vertrautheit, belehrte ihn in Güte über die Gegenwart und sprach ihm gnadenvoll Trost zu hinsichtlich der Zukunft […] Er nimmt Anteil an seiner Arbeit und schließt den Keim der ganzen Welt in der Arche ein, um mit seiner Bundesliebe die Angst zu vertreiben […]

Dann ruft Gott Abraham mitten aus den Völkern heraus, macht seinen Namen groß und ihn selbst zum Vater der Glaubenden. Er begleitet ihn auf seinem Weg, beschützt ihn in der Fremde, überhäuft ihn mit Reichtum, beehrt ihn mit Siegen, versichert ihn seiner Verheißungen, entreißt ihn aller Ungerechtigkeit, tröstet ihn mit seiner Gastfreundschaft, versetzt ihn durch eine unverhoffte Geburt in Erstaunen: all das, damit er − gezogen von der Sanftheit der göttlichen Liebe − lerne, Gott liebend und nicht mehr zitternd anzubeten.

Später tröstet Gott Jakob, der auf der Flucht ist, mit Traumbildern. Bei seiner Rückkehr reizt er ihn zum Zweikampf und umklammert ihn in der Auseinandersetzung damit er den Vater des Kampfes liebe und ihn nicht mehr fürchte. Dann beruft er Mose und spricht zu ihm mit der Liebe eines Vaters, um ihn zur Befreiung seines Volkes zu ermuntern.

Bei all diesen Geschehnissen hat die Flamme der göttlichen Liebe die Herzen der Menschen zum Glühen gebracht […] und sie sehnten sich nun verwundeten Herzens danach, Gott mit ihren menschlichen Augen zu sehen […] Die Liebe findet sich nicht damit ab, das, was sie liebt, nicht zu sehen. Haben nicht alle Heiligen alles für gering geachtet, was sie bekamen, solange sie nicht Gott sahen? Keiner möge es also für falsch erachten, dass Gott als Mensch zu den Menschen kam. Er hat Fleisch angenommen unter uns, um von uns gesehen zu werden.

©Evangelizo.org 2001-2017

Liebe Grüße, Blasius

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#772

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 08.08.2017 19:41
von Blasius • 1.282 Beiträge

Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“


Liebe Leserinnen und Leser,


Gottes allumfassende erlösende Liebe

604
Indem er seinen Sohn für unsere Sünden dahingab, zeigte Gott, daß, was er für uns plant, ein Ratschluß wohlwollender Liebe ist, die jedem Verdienst von unserer Seite vorausgeht: „Nicht darin besteht die Liebe, daß wir Gott geliebt haben, sondern daß er uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat" (1 Joh 4,10) [Vgl. 1 Job 4,19.].

„Gott aber hat seine Liebe zu uns darin erwiesen, daß Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren" (Röm 5,8).

605
Diese Liebe schließt niemanden aus. Jesus sagt das anhand des Gleichnisses vom verlorenen Schaf: „So will auch euer himmlischer Vater nicht, daß einer von diesen Kleinen verlorengeht"

(Mt 18,14). Er erklärt, er gebe sein Leben hin „als Lösegeld für viele" (Mt 20,28). Der Ausdruck „für viele" ist nicht einengend, sondern stellt die ganze Menschheit der einzigen Person des Erlösers gegenüber, der sich hingibt, um sie zu retten [Vgl. Röm 5, 18-19.].

Im Anschluß an die Apostel [Vgl. 2 Kor 5,15; 1 Job 2,2.]lehrt die Kirche, daß Christus ausnahmslos für alle Menschen gestorben ist: „Es gibt keinen Menschen, es hat keinen gegeben und wird keinen geben, für den er nicht gelitten hat" (Syn. v. Quiercy 853: DS 624).

III Christus hat sich für unsere Sünden seinem Vater dargebracht


Das ganze Leben Christi ist Opfergabe an den Vater


606 Der Sohn Gottes, der „nicht vom Himmel herabgekommen" ist, um seinen „Willen zu tun, sondern den Willen" des Vaters, der ihn „gesandt hat" (Joh 6,38), „spricht ... bei seinem Eintritt in die Welt: ... ‚Ja, ich komme, um deinen Willen, Gott, zu tun‘ ... Aufgrund dieses Willens sind wir durch die Opfergabe des Leibes Jesu Christi ein für allemal geheiligt" (Hebr 10,5-10).

Schon im ersten Augenblick seiner Menschwerdung macht sich der Sohn den göttlichen Heilsplan seiner Sendung als Erlöser zu eigen:

„Meine Speise ist es, den Willen dessen zu tun, der mich gesandt hat, und sein Werk zu Ende zu führen" (Joh 4,34). Die Selbstaufopferung Jesu „für die Sünden der ganzen Welt" (1 Joh 2,2) ist Ausdruck seiner liebenden Gemeinschaft mit dem Vater: „Deshalb liebt mich der Vater, weil ich mein Leben hingebe" (Joh 10,17).
„Die Welt soll erkennen, daß ich den Vater liebe und so handle, wie es mir der Vater aufgetragen hat" (Joh 14,31).

607 Dieses Verlangen, sich den liebenden Erlösungsratschluß seines Vaters zu eigen zu machen, beseelt das ganze Leben Jesu [Vgl. Lk 12,50; 22,15; Mt 16,21-23.], denn seine erlösende Passion ist der Grund seiner Menschwerdung: „Soll ich sagen: ‚Vater, rette mich aus dieser Stunde?‘ Aber deshalb bin ich in diese Stunde gekommen" (Joh 12,27). „Der Kelch, den mir der Vater gereicht hat - soll ich ihn nicht trinken?" (Joh 18,11). Und noch am Kreuz sagt er:

„Mich dürstet" (Joh 19,28), und dann erst: „Es ist vollbracht!" (Joh 19,30).

http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P1V.HTM ------- < Weiterlesen

„für die Sünden der ganzen Welt"

1.Johannes 2,2

1 Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt.
Wenn aber einer sündigt, haben wir einen Beistand beim Vater:
Jesus Christus, den Gerechten.

2 Er ist die Sühne für unsere Sünden,
aber nicht nur für unsere Sünden,
sondern auch für die der ganzen Welt.


Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift


Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 08.08.2017 19:51 | nach oben springen

#773

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 09.08.2017 08:31
von Blasius • 1.282 Beiträge

Ergänzung zu:


Gottes allumfassende erlösende Liebe





619 „Christus ist für unsere Sünden gestorben. gemäß der Schrjft" (1 Kor 15,3).

620 Unser Heil entspringt der Initiative der Liebe Gottes zu uns, denn er hat „uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt" (1 Joh 4, 10). „Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat" (2 Kor 5. 19).

621 Jesus hat sich zu unserem Heil freiwillig dargebracht. Beim Letzten Abendmahl bringt er diese Seibsihingabe zeichenhaft zum Ausdruck und verwirklicht sie im voraus: „Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird" (Lk 22,19).

622 Die Erlösung durch Christus besteht darin, daß er „gekommen" ist, „um ... sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele" (Mt 20,28), das heißt um den Seinen „seine Liebe bis zur Vollendung" zu erweisen (Joh 13,1), damit sie aus der „sinnlosen, von den Vätern ererbten Lebendsweise....losgekauft" werden (1 Petr 1,18).


623 Jesus war seinem Vater in Liebe gehorsam „bis zum Tod am Kreuz" (Phil 2,8). Dadurch erfüllte Jesus die Sendung, Sühne zu leisten [Vgl. Jes 53,10.] als leidender Gottesknecht, der „die vielen gerecht" macht, indem er „ihre Schuld auf sich" lädt (Jes 53,11) [Vgl. Röm 5,19.].



http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P1V.HTM

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#774

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle / Das sind die Schätze der Kirche

in Wenn etwas der Klärung bedarf 09.08.2017 21:52
von Blasius • 1.282 Beiträge

Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

Liebe Leserinnen und Leser,


Gefragt, wo die Schätze seien, die er herbeibringen sollte,
zeigt er auf die Armen und sagt: Das sind die Schätze der Kirche.


Hl. Ambrosius (um 340-397), Bischof von Mailand und Kirchenlehrer

Die Pflichten der Diener Gottes


I,84; II,28; PL 16,84

„Wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht“

Als der hl. Laurentius sah, wie Bischof Sixtus zum Martyrium geführt wurde, brach er in Tränen aus. Nicht das Leiden seines Bischofs war der Grund dafür, sondern die Tatsache, dass er ohne ihn ins Martyrium ging. Deshalb rief er ihm zu: „Wohin gehst du ohne deinen Sohn, Vater? Wohin eilst du ohne deinen Diakon? Du hast doch niemals das Opfer ohne Diener gefeiert! [...] Nun beweise doch, dass du dir einen guten Diakon ausgesucht hast: willst du dich wirklich weigern, das Blutopfer mit dem zu teilen, dem du den Dienst am Blut des Herrn anvertraut hast, mit dem zusammen du die Sakramente spendest?“ [...]

Papst Sixtus antwortete dem Laurentius: „Ich vergesse dich nicht, mein Sohn, und ich verlasse dich auch nicht. Aber ich überlasse es dir, schwerere Kämpfe zu bestehen. Ich bin alt und halte nur noch einen leichten Kampf aus. Du aber bist jung, und auf dich wartet ein viel herrlicherer Triumph über den Tyrannen. Du folgst mir bald nach. Trockne deine Tränen. In drei Tagen folgst du mir [...]“

Drei Tage später wird Laurentius festgenommen. Man verlangt von ihm, dass er die Güter und Schätze der Kirche herbeischaffe. Er verspricht zu gehorchen. Am nächsten Tag kommt er mit Armen zurück. Gefragt, wo die Schätze seien, die er herbeibringen sollte, zeigt er auf die Armen und sagt: Das sind die Schätze der Kirche. Welch bessere Schätze hätte Christus als die, von denen er gesagt hat: „Was ihr einem von diesen Kleinen getan habt, das habt ihr mir getan“ (vgl. Mt 25,40)? Laurentius zeigte diese Schätze her und war Sieger; denn der Verfolger hatte keinerlei Lust, sie ihm wegzunehmen. In seiner Wut freilich gab er den Befehl, Laurentius bei lebendigem Leibe zu verbrennen.


©Evangelizo.org 2001-2017

Man verlangt von ihm, dass er die Güter und Schätze der Kirche herbeischaffe.


Gefragt, wo die Schätze seien, die er herbeibringen sollte,
zeigt er auf die Armen und sagt: Das sind die Schätze der Kirche.


Liebe Grüße Blasius


zuletzt bearbeitet 09.08.2017 22:02 | nach oben springen

#775

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen - Die rettende Botschaft für alle

in Wenn etwas der Klärung bedarf 11.08.2017 14:25
von Blasius • 1.282 Beiträge

Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

Liebe Leserinnen und Leser,

Epheser 2,8

Vom Tod zum Leben

1 Ihr wart tot infolge eurer Verfehlungen und Sünden.

2 Ihr wart einst darin gefangen, wie es der Art dieser Welt entspricht, unter der Herrschaft jenes Geistes, der im Bereich der Lüfte regiert und jetzt noch in den Ungehorsamen wirksam ist.

3 Zu ihnen gehörten auch wir alle einmal, als wir noch von den Begierden unseres Fleisches beherrscht wurden.

Wir folgten dem, was das Fleisch und der böse Sinn uns eingaben, und waren von Natur aus Kinder des Zorns wie die anderen.

4-5 Gott aber, der voll Erbarmen ist, hat uns, die wir infolge unserer Sünden tot waren, in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, zusammen mit Christus wieder lebendig gemacht.
Aus Gnade seid ihr gerettet.

6 Er hat uns mit Christus Jesus auferweckt und uns zusammen mit ihm einen Platz im Himmel gegeben.

7 Dadurch, dass er in Christus Jesus gütig an uns handelte, wollte er den kommenden Zeiten den überfließenden Reichtum seiner Gnade zeigen.

8 Denn aus Gnade seid ihr durch den Glauben gerettet, nicht aus eigener Kraft
- Gott hat es geschenkt -,


9 nicht aufgrund eurer Werke, damit keiner sich rühmen kann.

10 Seine Geschöpfe sind wir, in Christus Jesus dazu geschaffen, in unserem Leben die guten Werke zu tun, die Gott für uns im Voraus bereitet hat.


Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift

Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 11.08.2017 14:31 | nach oben springen



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