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#1

Garabandal / Warnung

in Kirchlich NICHT anerkannte "Erscheinungen" / "Botschaften" / "Wunder". 17.12.2013 11:07
von Sel • 240 Beiträge

Hallo liebe Mitleser,

Es geht um die Botschaften und Warnungen aus Garabandal.

Habe als Kind bereits mitbekommen, dass wohl irgendwann eine Warnung stattfinden soll, wie es wohl in Garabandal angekündigt worden ist. (Durch Mutter Maria?)

Ich weiß, dass Garabandal von der Kirche noch nicht anerkannt worden ist.

Angeblich hätte Pater Pio mal gesagt, dass Garabandal irgendwann von der Kirche anerkannt wird, wenn es jedoch bereits zu spät ist.

Ein Großes Wunder in den Pinien (Engel-Erscheinung) soll dann auch stattfinden (Nach der Warnung) ?

Eine blinde Person, die heute noch lebt(und alt ist), soll die Warnung noch miterleben und davon geheilt werden.. (Joe Lamingo?) oder so ähnlich heißt er. (Hätte die Mutter Gottes gesagt)


Ich will gerne wissen, was ihr von all dem hält? Ich zumindest habe es von Kindheit an ungewollt mitbekommen und muss seit Jahren ständig daran denken, dass diese Warnung irgendwann über uns kommen wird, wo jeder Mensch eine "Seelenschau" hat, ähnlich wie direkt nach dem Tod, beim Gericht vor Gott. (Habe auch zum Teil ab und zu mal darunter gelitten, weil ständig diese Frage in mir hoch kam, wann es denn nun endlich passiert?) War halt eine Art "kleine Belastung"

Vielen Dank und liebe Grüße,

Sel


http://files.homepagemodules.de/b600835/a_19_48ac41b1.jpg

zuletzt bearbeitet 27.09.2018 11:43 | nach oben springen

#2

RE: Garabandal / Warnung

in Kirchlich NICHT anerkannte "Erscheinungen" / "Botschaften" / "Wunder". 17.12.2013 22:43
von Aquila • 4.999 Beiträge

Lieber Sel

Vielen Dank für das Posten dieses Beitrages.
Sicherlich können sich so manch andere an die Fragestellung anschliessen.

Ich habe mich gerade in den letzten Tagen etwas vertiefter mit
"Garabandal"
auseinandergesetzt.
Meine erste Zwischenerkenntnis geht dahin, dass bez. "Garabandal"
- von der Kirche wie Du schon richtigerweise erwähnt hast nicht anerkannt -
so Einiges in Schieflage zu sein scheint.

Zunächst ist die von der "Seherin" Conchita
angekündigte "Warnung" ebenso ausgeblieben wie das "Wunder" / die "Strafe".
Der Bischof von Santander sollte einen "persönlichen Beweis" für die Echtheit
erhalten......
der Bischof ist mittlerweile eremitriert und hat vergebens auf all dies gewartet.

Weiter das Verwirrspiel mit den noch kommenden Päpsten nach ( dem jetzt sel.) Johannes XXIII.
Zunächst war von "nur noch zwei" die Rede....
dann "korrigiert" in "nur noch vier, wobei einer nicht mit gezählt werde".
Derartige "Zahlenakrobatik" als "Botschaft" der "Lieben Frau" ist mehr als seltsam....
so oder so stimmt diese "Recheneinlage" nicht !

Die Päpste nach ( dem jetzt sel.) Johannes XXIII.
1. Paul VI.
2. Johannes Paul I.
3. ( jetzt sel.) Johannes Paul II.
4. Benedikt XVI.
5. Franziskus

Überhaupt scheint über "Garabandal"
ein Schleier von verwirrender "Geheimniskrämerei" zu liegen....
Angekündigte, nicht näher definierte und nicht eingetretene "Warnungen" / "Wunder" / "Strafgerichte" .....
Zahlenrätsel ( auch nachgebesserte ! )

Dazu gesellt sich eine weitere mehr als seltsame "Beschreibung" der "sehr schönen Dame"
durch die vier Seherinnen:

[....]
„Sie trägt ein weißes Kleid, das wie aus lauter weiß leuchtenden Blumen gewebt ist,
einen blauen Mantel und eine Krone (Kranz)
von 12 goldenen fünfzackigen Sternen, die wie spitze Kristalle funkelten.
[....]

Der "Fünfzack-Stern" ist eine nach der französischen Revolution gängig gewordene "Verzierung" !
Die "sehr schöne Dame" als "zeitangepasste Botschafterin" ????



Wie eine völlig ausser Rand und Band geratene "Warnung" aussehen kann,
wird uns aktuell von einer selbsternannten
- mittlerweile enttarnten -
"Seherin" mit ihrem Phantasieroman
"Die Warnung"
drastisch vor Augen geführt.
Ein gleichsam werbemässig geschickt vertriebener "Botschaften-Roman"
mit sich mehr und mehr in die Höhe schraubenden "Dramaturgiespirale" ....
hier haben wir uns mit diesem grossangelegten Täuschungsmanöver
bereits näher auseinandergesetzt


Identität der 'Seherin' der 'Warnung' enthüllt


Freundliche Grüsse und Gottes Segen

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#3

RE: Garabandal / Warnung

in Kirchlich NICHT anerkannte "Erscheinungen" / "Botschaften" / "Wunder". 18.12.2013 22:12
von Aquila • 4.999 Beiträge

Lieber Sel, liebe Leser/innen

Noch einige Anmerkungen zum vorigen Beitrag:

Die mittlerweile regelrechte "Überflutung" von ang. "Erscheinungen" ist derart vorangeschritten,
dass sich nicht wenige Katholiken gleichsam nur noch auf diese focusieren und
deren - oft abstrusen " Botschaften" - zu ihrem "Glaubensgut" hinzuzählen.

Privatoffenbarungen sind kein Teil der Glaubenswahrheiten.
Kein Katholik "muss" also an sie glauben.
Die von der Kirche anerkannten wie Lourdes, Fatima,.....
sollen denn auch zur Stärkung und Bekräftigung der Lehre der Kirche dienen.....

niemals aber darf eine ang. "Erscheinung" irgendetwas
"Sensationelles" Absurdes, "Neues" oder die Lehre der Kirche Relativierendes bzw. Verdunkelndes beinhalten.
Also auch keine
- viele teils in eine lähmend einschnürende Angst versetzende -
(sich als falsch herausgestellt habende) " Zahlenakrobatik" um bevorstehende "Warnungen" inkl. "Seelenschau", "Reinigungen", Strafgerichte" oder "die Zahl der noch kommende Päpste"

Das undifferenzierte - einem "Röhrenblick" gleichende -
Fixieren auf die fragwürdigsten und teils abstrusen "Botschaften"
und das Warten entweder auf deren "Eintreffen"
- im Falle "Garabandal" bis heute vergebens -
oder das Verinnerlichen von comicreifen Aufforderungen
- wie in der unsäglichen "Warnung" -
zur Einrichtung eines Vorrates an "Lebensmittel-Konservendosen und Wasser" für die
"bevorstehende Reinigung" .....
sind Belege für eine nicht mehr gesundes Verhältnis zur Lehre der Kirche.

All diese ang."Erscheinungen" haben vieles gemeinsam;
sie streuen Gerüchte über bevorstehende
- oft gar zeitlich umrahmte oder "den Zeitpunkt geheimgehaltene" ,
aber dennoch niemals eintretende -
"Warnungen " bzw. "Strafgerichte"
und /oder bürden diesbezüglich oder allgemein oft übermenschliche Werke auf,
um vor diesen bestehen zu können.
In wessen Interesse das Streuen von Unruhe, Angst und Mutlosigkeit denn ist, wissen wir.....
im Interesse des Vaters der Lüge.
Treffen die angedrohten Katastrophen nicht ein,
- wie sie bislang auch niemals eingetroffen sind -
kann dies sehr schnell zum - so beabsichtigten- Glaubensschwund bez. der Lehre der Kirche führen.

Auch die an Schein-"Erscheinungsorten" vorkommenden
- in einem "begeisternd gemeinschaftlichen Klima" -
wundertätigen Heilungen, aussergewöhnliche Lichteffekte, innige Gebete, Bekehrungen etc.....
sind kein "sicherer Beweis" für die Echtheit der "Erscheinung".
Ja, sie lenken gar meist ab von den teils fragwürdigen bis falschen Inhalten der "Botschaften" .
Vergessen wir nicht, dass der Vater der Lüge ohne Weiteres als "Engel des Lichtes"
erscheinen kann....

Hierzu nachfolgend einige Anmerkungen über die
Kriterien einer WAHREN Göttlichen Erscheinung:

Diese muss

in

A l l e m
wahr, gut und der allerheiligsten Dreifaltigkeit, Gottes würdig sein....


doch:

auch eine
eingebildete oder teuflische Erscheinung
ist
nicht immer in allem schlecht !
Dies ist ein sehr wichtiger Hinweis, um so manche falschen Erscheinungs-Phänomene besser einordnen zu können !
Der Dämon hat im Bereiche der übernatürlichen Erscheinungen grosse geistige Macht....
er kann wie schon erwähnt als
"Engel des Lichtes" daherkommen und dies gar
a u c h
in der Verkleidung
der Erscheinungs-Weise
unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRHISTUS
oder
der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria


ABER:

Niemals
vermag der Böse

sämtliche
Kennzeichen des Guten anzunehmen....
so verrät er sich durch seine "Erscheinungen" auch dadurch, dass
diese immer durchsetzt sind
mit
für die allerheiligste Dreifaltigkeit, GOTT

Unwürdigem...
mit Lächerlichem
mit Ungeordnetem
und Unvernünftigem....

weiter kann er auch "Wunderzeichen" und Phänomene vortäuschen....
( Ekstasen, leuchtende Phänomene...etc...)
ja, er macht dabei auch ohne Weiteres
Zugeständisse an die Wahrheit und das Gute....
um so gleichsam fast unbemerkt seine seelengefährdenden Irrtümer streuen zu können
....
KURZ....

er kommt besonders gerne als
"Engel des Lichtes"
daher in verschiedensten Verkleidungen....


Auch an falschen Erscheinungsorten können aber Menschen guten Willens
- die mit besten Absichten, wenn auch nur oberflächlich informiert , dorthin reisen -
durchaus die Gnaden des Heiligen Geistes erfahren....
dies alleine v.a durch die Anrufung der mächtigen Fürsprache
der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria, der Mittlerin aller Gnaden.
Sie erhört die Bitten der sie aufrichtig Anrufenden überall....
sicherlich selbst dort, wo eine Schein-"Erscheinung" ihr Unwesen treibt.
Denn Gott vermag auch auf krummen Linien gerade zu schreiben....
und somit auch auf Schlechtem Gutes wachsen lassen.....

Die Flut an unechten "Erscheinungen" und "Botschaften"
hat denn ihr eigentliches Ziel
- das Stiften von Verwirrung und Unruhe -
und somit das Wegführen von der gesunden Lehre der Kirche.....nicht verfehlt.....

Fortsetzung folgt.....



Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 19.12.2013 01:49 | nach oben springen

#4

RE: Garabandal / Warnung

in Kirchlich NICHT anerkannte "Erscheinungen" / "Botschaften" / "Wunder". 19.12.2013 10:11
von Sel • 240 Beiträge

Jahre lang habe ich immer wieder gewartet, überlegt, war gespannt wann denn die Warnung eintreffen wird. Ich habe sogar zum Teil mir eingeredet, dass ich doch meinen Pflichten (Schule/Studium/Ausbildung) nicht mehr richtig nachgehen müsse, da doch die Warnung bald eintrifft, und alles sich verändert wird.. (Welch ein Unsinn, ich weiß! ) Ich will jedoch verdeutlichen, welche Schäden solche "Angstbotschaften" (vor allem bei jüngeren Menschen, die sich dem Glauben öffnen möchten ) verursachen können.

Mittlerweile versuche ich, an Garabandal und Co nicht mehr zu denken. Wenn soetwas wie eine Warnung passieren soll, dann soll es passieren. Aber ich für mich versuche, diese Gedanken nicht mehr ständig in mir aufkommen zu lassen!

Danke Aquila! Bin auf deine Fortsetzung sehr gespannt!!!

Gruß


http://files.homepagemodules.de/b600835/a_19_48ac41b1.jpg
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#5

RE: Garabandal / Warnung

in Kirchlich NICHT anerkannte "Erscheinungen" / "Botschaften" / "Wunder". 19.12.2013 22:12
von Aquila • 4.999 Beiträge

Lieber Sel

Vielen Dank für Deine sehr eindrücklichen Schilderungen !
Sie können anderen als Mahnung dienlich sein,
das irdische Leben nicht aufgrund irgendwelche ang. "Erscheinungen"
gleichsam in eine "Zwangsjacke" sperren zu lassen....


Ich möchte denn nun auch konkret auf "Garabandal" zurückkommen....
und im Folgenden einen Text posten, der in "Botschaften-Foren"
als "glaubwürdig" vorgestellt wird.....
danach noch einige Kommentare von insbesondere über die von mir mit einem
Fragezeichen versehenen Passagen....:


-

Bei der letzten Erscheinung Mariens in Garabandal am 13. Nov. 1965
fragte Conchita die Allerseligste Jungfrau Maria nach dem Zeitpunkt des Geschehens der Warnung.
Darauf sagte Maria zu ihr: „Das weiß ich nicht. Das weiß nicht einmal mein göttlicher Sohn Jesus, denn es liegt im Plan des Allmächtigen Gottes verborgen!“ ????


Nach der großen Warnung folgt innerhalb eines Jahres (vermutlich aber nur sehr kurze Zeit später) das angekündigte große Wunder.
Das "Große Wunder" wird an einem Donnerstag um 20:30 Uhr sein. ????
Dieser Tag wird mit einem für die Christenheit bedeutenden Ereignis zusammenfallen und mit dem Festtag eines Heiligen (Märtyrers), der indirekt mit der heiligen EUCHARISTIE in Zusammenhang steht.
Man soll alle Kranken nach Garabandal bringen.
Das "Große Wunder" wird etwa 15 Minuten dauern.
Das Wunder wird viel, viel, viel größer sein als das kirchlich anerkannte Wunder von Fatima.
????
Die Seherin Conchita sagte:
"Es wird wie eine Rauch- oder Wolkensäule sein;
etwas, das sonst auf Erden nicht existiert....
Das Wunder von Garabandal wird das größte Wunder sein, das Christus für die Menschheit jemals gewirkt hat. ????
Es wird nicht der Schatten eines Zweifels bleiben,
daß es von Gott kommt und zwar zum Besten der Menschheit."
Quelle: Garabandal - Donnerstag 20:30 Uhr (Franz Speckbacher)

Der blinde Amerikaner Joe Lomangino, dem vorhergesagt wurde,
daß er bei dem großen Wunder von Garabandal sein Augenlicht wiederfinden werde,
wurde angewiesen, sofort nach der "Großen Warnung" nach Garabandal zu fahren.
Demnach liegen die zwei nahe bevorstehenden Großereignisse vermutlich nur kurze Zeit auseinander.
Die Mutter von Conchita soll gesagt haben,
daß die Warnung mit einer Revolution in Spanien zusammenfallen werde, wie es ihr ihre Tochter mitgeteilt habe
. ????
Zum Wunder teilte Conchita in näheren Einzelheiten mit:
»Die heilige Jungfrau sagte mir etwas über das Wunder.
Sie verbot mir, bis acht Tage bevor das Ereignis eintritt, das Datum zu verraten.
????
Was mir erlaubt wurde zu sagen ist, daß wenn ein Ereignis der Kirche mit einem Fest eines Heiligen übereinstimmt, dann wird dieses Wunder sein.
Dieser Heilige ist ein Märtyrer des heiligen EUCHARISTIE.“
« Es wird an einem Donnerstagabend um halb neun Uhr (Ortszeit) und für jeden zu sehen sein im Dorf und in den umliegenden Bergen. ????

Anwesende Kranke werden geheilt und Ungläubige werden glauben.
Es wird das größte Wunder sein, das Jesus jemals in der Welt bewirkt hat.
Es wird nicht den geringsten Zweifel geben, daß es von Gott kommt.
Im Pinienhain wird ein Zeichen dieses Wunders für immer bleiben.
Es ist möglich, dieses Wunder im Fernsehen zu sehen.
Man kann es fotografieren, aber nicht anfassen.

Ein anderes Mal sagte sie über das große Wunder:
»Es wird 15 Minuten dauern. «
Am 10. August 1971 sagte sie im Gespräch mit einer Gruppe Amerikaner folgendes:
»Es wird am 8. oder zwischen dem 8. und 16. März, April oder Mai passieren. Es wird nicht im Februar oder Juni sein. Acht Tage vor dem Wunder wird Conchita es bekanntgeben. «
????

-

Soweit dieser Text.

Es fällt euch sicherlich gleich etwas auf.....
"Conchita sagt"...."Die Jungfrau sagt"....
"Die Mutter von Conchita sagt".....

In "Garabandal" waren schon unzählige Besucher und viele sprachen denn auch mit
Conchita etc.....
und ein jeder hatte etwas "Tolles" zu berichten....

ein ähnliches "Plauderszenario" haben wir aktuell in "Medjugorje"
Auch dort plaudern die sog. "Seher" munter drauflos......

Erinnern wir uns an Lourdes und Fatima.....
die dortigen wahren Seher vermieden es gar darüber zu reden....
und unterstellten sich ganz der Kirche und deren Befragung.....!!!!

Doch nun zu den konkreten Textstellen.

-
Bei der letzten Erscheinung Mariens in Garabandal am 13. Nov. 1965
fragte Conchita die Allerseligste Jungfrau Maria nach dem Zeitpunkt des Geschehens der Warnung.
Darauf sagte Maria zu ihr:
„Das weiß ich nicht.
Das weiß nicht einmal mein göttlicher Sohn Jesus, denn es liegt im Plan des Allmächtigen Gottes verborgen!“

-

Alleine diese ang. Aussage der ang. "Jungfrau" ist im Grunde genug, um die
Unglaubwürdigkeit dieser "Erscheinung" zu erkennen.

Hier wird von der "Erscheinung" in Verbindung mit einer fiktiven ang.
"bevorstehendenden Warnung / Reinigung / Strafe"
die Allwissenheit der allerheiligsten Dreifaltigkeit
- Deren Ewiger Ratschluss -

gleichsam "reduziert" auf den
"allmächtigen Gott"....
wobei gem. der ang. "Jungfrau"
"selbst ihr göttlicher Sohn den Zeitpunkt der "Warnung" nicht kenne"....

Es wird hier die Allmacht und Allwissenheit
auch des eingeborenen Sohnes
gleichsam "wegprophezeit" ....

Hier wird offenbar schlicht eine Stelle aus dem hl. Evangelium benutzt und diese
nicht im Sinne der Lehre der Kirche
interpretiert....


Aus dem hl. Evangelium nach Markus:
-

Mahnungen im Hinblick auf das Ende

Mk 13,28
Lernt etwas aus dem Vergleich mit dem Feigenbaum! Sobald seine Zweige saftig werden und Blätter treiben, wisst ihr, dass der Sommer nahe ist.
Mk 13,29
Genauso sollt ihr erkennen, wenn ihr (all) das geschehen seht, dass das Ende vor der Tür steht.
Mk 13,30
Amen, ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis das alles eintrifft.
Mk 13,31
Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.
Mk 13,32
Doch jenen Tag und jene Stunde kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater.
Mk 13,33
Seht euch also vor und bleibt wach! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist.
Mk 13,34
Es ist wie mit einem Mann, der sein Haus verließ, um auf Reisen zu gehen: Er übertrug alle Verantwortung seinen Dienern, jedem eine bestimmte Aufgabe; dem Türhüter befahl er, wachsam zu sein.
Mk 13,35
Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, wann der Hausherr kommt, ob am Abend oder um Mitternacht, ob beim Hahnenschrei oder erst am Morgen.
Mk 13,36
Er soll euch, wenn er plötzlich kommt, nicht schlafend antreffen.
Mk 13,37
Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Seid wachsam!
-

Diese Worte unseres Herrn und Gottes Jesus Christus
bez. des kommenden Weltenendes
sind offenbar die "Vorlage" für so manche heutigen falschen "Prophetien" und"Erscheinungen"....
und dementsprechenden "geheimnisvoll angekündigten Katastrophenszenarien"

Allgemein ist festzuhalten:

Selbstredend kennt auch der eingeborene Sohn
- wahrer Gott aus wahrem Gott -
den Zeitpunkt des tatsächlichen Weltenendes.....
freilich ist die Mission des Mensch gewordenen eingeborenen Sohnes
ist die Sühne der Sünden der Welt ....die Erlösung von Sünde und Tod !
und nicht den Ewigen Ratschluss der allerheiligsten Dreifaltigkeit kundzutun.....
daher auch die Aussage unseres Herrn, dass den Zeitpunkt nur der Vater kenne....

Und nur aufgrund seiner Annahme der Knechtschaft des Fleisches
hat unser Herr Seinen Vater auch "grösser" genannt, denn die erste Person bleibt Geist....
....
doch der eingeborene Sohn und der Vater
sind in der Gemeinschaft des Heiligen Geistes
e i n s!


Die Drei Göttlichen Personen sind
gleichwesentlich....selbstredend auch gleichallwissend !
einander ganz gleich,
gleichallmächtig,
gleichewig:



Siehe dazu bitte auch hier:

Vater, Sohn und Heiliger Geist

und hier

Die Erschaffung aus dem Nichts


Wenn eine ang. "Erscheinung" diese unerschütterliche Glaubenswahrheit in offenkundig
bewusster (?) "Unkenntnis" unterschlägt, legt sie gleichsam ihre
"Visitenkarte" als Täuschung vor !

Fortsetzung folgt....



Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 19.12.2013 22:44 | nach oben springen



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