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#1

8. September: Fest Mariä Geburt

in Die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria 07.09.2013 15:39
von Aquila • 5.067 Beiträge

Am 8. September

feiert die Heilige Mutter Kirche das
Fest
Mariä Geburt


Die Eltern der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria sind der
heilige Joachim und die heilige Anna

Das Fest folgt
neun Monate
auf das
Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria
"Maria Empfängnis"
Das Dogma über die unbefleckte Empfängnis
- d.h. ohne Erbsünde empfangen -
der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria wurde am 8.12.1854
durch Papst Pius IX. in der Bulle "Ineffabilis Deus" (der unbegreifliche Gott) verkündet.

Im Wortlaut:

"Die seligste Jungfrau Maria wurde
im ersten Augenblick ihrer Empfängnis durch ein einzigartiges Gnadengeschenk
und Vorrecht des allmächtigen Gottes
im Hinblick auf die Verdienste Christi Jesu, des Erlösers des Menschengeschlechtes,
rein von jedem Makel der Erbschuld bewahrt.
"


Die Dogmen
über die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria im Überblick:

Die Marianischen Dogmen


Erinnern wir uns anlässlich dieses Festes
der
Geburt
der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria

daran, dass lediglich zwei "menschlichen" Heiligen
- selbstredend nebst dem GOTT-MENSCHEN ....
unserem HERRN und GOTT JESUS CHRISTUS -

die Ehre der Feier des

G e b u r t s t a g e s

zuteil geworden ist



Zum einen

dem

heiligen Johannes dem Täufer.....
dem "Rufer in der Wüste",
dem Wegbereiter unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS

Hl. Johannes der Täufer

und zum anderen

der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria....
ihr,
dem
Widerschein
der allerheiligsten Dreifaltigkeit,
ihr,
dem
lebendigen Tabernakel und
der
lebendigen Monstranz !

Maria: Lebendiges Tabernakel und lebendige Monstranz

-


zuletzt bearbeitet 13.09.2017 16:04 | nach oben springen

#2

RE: 8. September: Fest Mariä Geburt

in Die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria 07.09.2015 21:16
von Aquila • 5.067 Beiträge

Zum
Fest Mariä Geburt ( 8. September)
aus dem Schott Mess- und Gesangbuch 1963:
-

Maria ist die aufglänzende Morgenröte am Himmel der Erlösung und Gnade.
Aus ihrem Schoss
erhob sich,
sie tausendfach überstrahlend, die Sonne der Gerechtigkeit.

Maria ist
nicht die Sonne selbst,
aber sie geht
vor ihr her, von ihr empfängst sie alles Licht, alle Herrlichkeit, alle Schönheit.
Sie ist der treueste vollkommenste geschaffene Spiegel Gottes.


Weil sie dazu bestimmt war,
die Mutter Gottes zu werden, war sie von Geburt an das heiligste von allen Geschöpfen.
Unter allen Heiligen
teilt nur der hl. Johannes der Täufer mit ihr die Ehre der kirchlichen Feier ihrer Geburt.".

-

Hl. Johannes der Täufer

Siehe bitte auch den Eingangsbeitrag.
-


zuletzt bearbeitet 07.09.2018 23:02 | nach oben springen

#3

RE: 8. September: Fest Mariä Geburt

in Die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria 08.09.2016 18:38
von Blasius • 1.944 Beiträge

FSSPX
Nachrichten & Veranstaltungen

Die Geburt Marias

08. September, 2016 Distrikt Deutschland




Nach der Eheschließung Heirat werden die hll. Joachim (16.8.) und Anna (26.7.) in Jerusalem gelebt haben. Ihr Haus soll nahe dem Teich Bethzatha bzw. Bethesda gestanden haben, dort, wo später eine St. Anna Kirche errichtet wurde. Deren Standort wäre also der des Geburtshauses der Muttergottes.

Das am 8. September begangene Fest der Geburt Mariae wird in Syrien-Palästina entstanden sein. Im Osten wurde es nachweislich bereits im 6. Jahrhundert begangen, im Westen seit dem 7. Jahrhundert. Der heilige Papst Sergius I. (687 - 701), der einer antiochenischen Familie entstammte und in Palermo auf Szilien geboren wurde, schrieb Prozessionen für hohe Marienfeste vor, so auch für das der Geburt Mariae. - Standhaft lehnte er es ab, dem oströmischen Kaiser Justinian II. (685 - 695 und 705 - 711) zu willfahren und die Beschlüsse des zweiten trullanischen Konzils (692) zu bestätigen, die das fünfte sowie das sechste ökumenische Konzil (553 und 680 - 681) ergänzen sollten und z.B. die Ehe von Priestern sowie Diakonen gestatteten, aber das Fasten an Samstagen verboten. Auch untersagte dieses Concilium quinisextum die Darstellung des Heilandes als Lamm, womit sich der spätere Bildersturm (s. 27.3.) bereits ankündigte. Gewissermaßen als Entgegnung darauf fügte der hl. Sergius I. das Agnus Dei in den Ablauf der hl. Messe ein.

Der hl. Sergius starb am 8. September des Jahres 701, so daß die Kirche seiner an diesem Tage gedenkt. - Auch des hl. Hadrian wird am 8. September gedacht. Er litt zur Zeit der diokletianischen Verfolgung (s. 22.4.). Hadrian soll unter Maximian (286 - 305), Diokletians (284 - 305) Mitregenten im Westen (vgl. 12.6.), Offizier im römischen Heer gewesen sein. Der hl. Hadrian war jedoch Soldat in Kleinasien. So hat er vielleicht eher unter Maximinus Daia (s. 17.1., 16.2.) als unter Maximian gedient (vgl. 27.7., 8.10., 9.11.).

St. Hadrian war Befehlshaber einer Abteilung von Soldaten, die zu Nikomedia dreiundzwanzig eingekerkerte Christen zu bewachen hatte. Nachdem die Bekenner gefoltert worden waren, wollte Hadrian wissen, aus welchem Grunde sie all dies ertrügen. Sie erzählten ihm von ihrer Hoffnung und ihrem Glauben, so daß sich Hadrian bekehrte. Da ließ der Kaiser auch ihn in den Kerker werfen.

Hadrians Gemahlin, die hl. Natalia , war zu dieser Zeit bereits Christin. Sie kam herbei, um dem hl. Hadrian beizustehen und für ihn während seines Leidens um Standhaftigkeit im Glauben zu beten.

Auf einem Amboß wurden ihm mit einer Eisenstange die Beine zerschmettert und die Füße sowie eine Hand abgehackt. - Hadrian starb, und Natalia barg die abgetrennte Hand als Reliquie. Den übrigen Leib überführten andere Christen nach Byzanz.

Als ein Tribun begehrte, die Witwe Natalia zu heiraten, floh sie über das Meer nach Byzanz. Sogleich, nachdem sie dort angekommen die Hand ihres heiligen Gemahls mit den übrigen Reliquien vereint hatte, entschlief sie. - Die Gebeine St. Hadrians gelangten an einem 8. September des 6. oder 7. Jahrhunderts nach Rom, wo unter Papst Honorius I. (625 - 638) eine Kirche für sie erbaut wurde.



Quelle: Distrikt Deutschland

http://fsspx.de/de/news-events/news/die-geburt-marias-17632


zuletzt bearbeitet 07.09.2018 23:02 | nach oben springen

#4

RE: 8. September: Fest Mariä Geburt

in Die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria 08.09.2016 22:31
von Aquila • 5.067 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !




Zum heutigen Fest Mariä Geburt - 8. September -
als Ergänzung zum vorigen Beitrag von @Blasius ein Auszug aus
"Legende von den lieben Heiligen Gottes, nach den besten Quellen neu bearbeitet und herausgegeben von Georg Ott, Stadtpfarrer in Abendsberg (1863)"
-

"Was die Schmerzen eines Kranken noch größer nun unerträglicher macht, das sind die langen kalten Winternächte, die sich wie ein finsterer schwarzer Mantel über seine Lagerstätte breiten.
O wie sehnsüchtig zählt jeder Kranke die Schläge der Uhrglocke, wie oft seufzt, wie oft fragt er, ob es nicht bald Tag werde?
Und wenn nun die Dämmerung anbricht, wenn allmählig im Morgenrot die Wolken erglänzen, o mit welch freudigen Gefühlen begrüßt der leidende Kranke die nahenden Zeichen der leuchtenden Sonne, des hellen Tages?
Nun wie ein Kranker, in unsäglichen Schmerzen, lebte 4000 Jahre lang die Menschheit.
Eine lange dunkle Nacht des Unglaubens, der Verirrung und Verblendung, der Lüge und des Truges hatte sich über die Menschheit ausgebreitet;

Alle seufzten nach jener Sonne der Wahrheit und Gerechtigkeit, welche aufgehen sollte aus der Höhe und hinwegnehmen sollte die Finsternis; Alle seufzten in banger Erwartung nach dem verheißendem Erlöser der Welt und nach derjenigen gottseligen Jungfrau, die ihm wie die aufgehende Morgenröte vorangehen und ihn gebären, die das Licht der Welt bringen sollte.
Und als die Stunde endlich erschien und das süße Morgenrot am Himmel zu leuchten begann, als die gebenedeite Jungfrau Maria von ihrer begnadeten Mutter Anna im Hause zu Nazareth geboren ward, welch geheimnisvolle Freude durchdrang Himmel und Erde, wie jubelten die Engel, wie jauchzten die heiligen Altväter in der Vorhölle, mit welch freudigen Gefühlen begrüßten die Menschen die Stunde dieser gnadenvollen Geburt!!
— Mit Recht singt daher die katholische Kirche am heutigen Tage:

Deine Geburt, o Gotesgebärerin, hat der ganzen Welt Freude verkündigt, weil aus dir die Sonne der Gerechtigkeit aufgegangen ist, Christus unser Gott.


Wie der holde Morgenstern, wie das goldene Morgenrot den Aufgang der Sonne verkündet,
so die Geburt der allerseligsten Jungfrau die Ankunft des Heilandes.
Sie kam ja nur deshalb so rein und unbefleckt zur Welt, damit sie uns den Erlöser gebäre, und ihre Geburt ist nach dem Ausspruche des heiligen Petrus Damianus der Anfang der Erlösung des Menschengeschlechtes und der Ursprung aller übrigen Feste.
[....]

-


zuletzt bearbeitet 07.09.2018 23:02 | nach oben springen

#5

RE: 8. September: Fest Mariä Geburt

in Die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria 08.09.2017 13:11
von Aquila • 5.067 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !



Am 8. September feiert die Heilige Mutter Kirche
das Fest Mariä Geburt.
(Ausschnitt aus dem Gemälde von Murillo "Geburt der Jungfrau Maria" (1660))







Zu diesem Fest die Worte des hl. Josefmaria Escriva:



-

"Die Theologen haben häufig ein Argument formuliert,
um irgendwie diese Gnadenfülle zu erfassen, mit der wir Maria bekleidet sehen, und die sich mit der Aufnahme in den Himmel vollendet. Sie sagen:
Es war angemessen, Gott konnte es tun, also tat Er es .
Das ist die beste Erklärung dafür, dass der Herr seiner Mutter vom ersten Augenblick ihrer unbefleckten Empfängnis an alle nur erdenklichen Vorzüge gewährte.
Sie war frei von der Macht Satans;
sie ist schön - tota pulchra! - rein und lauter an Seele und Leib."


-

Die Eltern der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria
sind der hl. Joachim und die hl. Anna.

-


zuletzt bearbeitet 07.09.2018 23:02 | nach oben springen


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