Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#11

RE: Dialogkultur

in Diskussionsplattform Kirche 13.06.2014 01:33
von Aquila • 5.672 Beiträge

Liebe Mitglieder, liebe Leser/innen

Ein kurzes, aber deutliches Plädoyer zur Rückfindung zur
wahren "Dialogkuktur" ist die Schlussbemerkung von
Hw Pater Regis de Cacqueray ,
dem Distriktoberen der Pius-Bruderschaft in Frankreich
aus seinem Artikel vom 6. August 2013 "Dialog mit dem Islam":
-

[....]
Aus Liebe zu Gott, aus Liebe zu den Seelen beten wir,
dass die Kirchenobrigkeit und insbesondere der Pontifex
zu jener deutlichen Sprache zurückkehren möge,
die darin besteht, die Liebe zu unserem Nächsten zu offenbaren,

jedoch niemals in der Wertschätzung der Irrtümer,
die
diesen von Gott fernhalten.



Wie schon der Apostel der Heiden den hl. Petrus warnte,
so möchten auch wir in aller Bescheidenheit
einen Warnruf an seinen Nachfolger aussenden.
Möge er die Seelen stärken mit der Nächstenliebe des missionarischen Geistes,
in der ein Dialog nur eingeleitet werden kann mit dem einen,
einzigen Ziel, die Seelen entschlossen zu Jesus Christus zu führen.
Dort allein liegt ihr Heil. Dort allein liegt ihre Erlösung.



-

Freundliche Grüsse und Gottes Segen

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#12

RE: Dialogkultur

in Diskussionsplattform Kirche 18.07.2014 00:46
von Aquila • 5.672 Beiträge

Liebe Mitglieder, liebe Leser/innen

Die sog. "Dialogkuktur" nimmt in der Schweiz bereits
konkrete "weltreligiöse" Züge an.
In einem sog. "Haus der Religionen" in Bern werden auf einem Jahrmarkt gleich
Häresien "auf Augenhöhe" angeboten.
Es erstaunt niemanden,
dass in diesem freigeistigen Schlarafenland der wahre Glaube kaum mehr von Bedeutung ist.

Bitte schaut Euch die folgende Homeseite des "Haus der Religionen" an.....
und versucht mal ein Kreuz ausfindig zu machen !!??
Der "Prototyp" der "Weltreligion" geht in den praktischen Test....
mit "vielen bunten multireligiösen Angeboten"

https://www.haus-der-religionen.ch


Der erstaunlich wohlwollende Bericht bei "radiovatican"

http://de.radiovaticana.va/m_articolo.asp?c=813764


Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 18.07.2014 01:57 | nach oben springen

#13

RE: Dialogkultur

in Diskussionsplattform Kirche 18.07.2014 07:50
von Kristina (gelöscht)
avatar

Lieber Aquila,
ein gleiches oder ähnliches Projekt entsteht durch die evangelische Gemeinde in Berlin mit dem Verein "Bet- und Lehrhaus Petriplatz" .

http://de.radiovaticana.va/news/2014/06/...dach/ted-805102
"Eine „Einheitsreligion“ sei also keinesfalls das Ziel, auch kein „kleinster gemeinsamer Nenner“ der Religionen – weder in theologischer noch ethischer Hinsicht, betonen die Initiatioren."
..
"Die katholische Kirche ist über die neu eingerichtete Stabsstelle interreligiöser Dialog und Weltkirche mit dem House in Kontakt."


Online am interreligiösen Gotteshaus mitbauen
2011 war die katholische Kirche noch nicht beteiligt.


Welche treibende Kräfte wohl dahinter stehen.
LG
Kristina


Joh 14,6 Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.

zuletzt bearbeitet 18.07.2014 07:53 | nach oben springen

#14

RE: Dialogkultur

in Diskussionsplattform Kirche 18.07.2014 08:47
von MariaMagdalena (gelöscht)
avatar

Lieber Aquila, Liebe Kristina,

ich denke, dass hier etwas im Ungleichgewicht ist wird niemand bestreiten !
Denn die Regensburger Papstrede hat uns überdeutlich gezeigt, was passiert,
auch wenn man " Im Dialog mit einander" ist. Wobei sich hier auch mal wieder unsere Medien
von öffentlich rechtlichen bis privat von ihrer " besten Seite ihr Dummheit" gezeigt haben.

Dazu nur ein kleiner Hinweis auf den " Auslöser":
Als Papst Benedikt XVI. am 12. September 2006 in seiner Rede an der Universität zu Regensburg ein islamkritisches Zitat des byzantinischen Kaisers Manuel II. Palaeologos brachte, brach in der islamischen Welt ein gewaltiger und gewalttätiger Sturm der Entrüstung los, dem auch Menschenleben zum Opfer fielen.

Und hier stellte Papst Benedikt XVI nur die Frage des Kaiser aus jener Zeit in den Raum
" Was der Islam nun neues gebracht hätte ?"


Einige mögen sich vielleicht noch daran erinnern, wie schockiert Papst Benedikt XVI über die Reaktionen auf seine Rede aus islamischen Welt war ! Und hier denke ich, ist das Problem in diesen Dialog.
Deshalb möchte ich es mal so ausdrücken. Von katholischer Seite möchte man vielleicht mit einen Dialog die Christen in der heutigen islamischen Welt schützen oder es wenigstens versuchen, was rein menschlich gesehen " vernünftig" zu sein scheint. Doch leichzeitig haben die Bischöfe und auch der Vatikan im Grunde ausser mit " Gelehrten des Islams" kaum täglich mit Moslems zu tun und somit haben sie keine eigene Erfahrung, wie der Alltag im " normalen Leben" zwischen Christen und Moslems aussieht . Klar ist auch, wenn sie doch einmal schauen möchten " wie es läuft", werden ihnen bewußt nur die Sonnenseiten gezeigt, nicht etwa die Orte in Europa, wo man nur weil man Christ ist körperliche Gewalt angedroht bekommt oder sie schon am eigenen Leib erfahren hat.

Doch denke ich auch, wenigstens wir als Katholiken sollten uns bemühen das Verhalten des Vatikanes und des Papstes etwas differenzierter zu betrachten und nicht gleich den Holzhammer zu kommen.
Vielleicht wäre es ja möglich es so zu betrachten ? Und einfachmal zu denken, der Vatikan und der Papst versuchen mit den anderen ins Gespräch zu kommen, damit die Menschen " wenigstens friedlich miteinander leben können, ohne gleich umgebracht zu werden."
Hier können wir ihr Verhalten, wegen ihres Bemühens, nachvollziehen, oder nicht ?

Doch was dem Rest dieser Dialogkultur angeht. So ist es im Grunde kein Dialog sondern schlichtweg eine Unterwerfung der römisch - katholischen Kirche. Denn wenn ich es richtig sehe, hat bis zum heutigen Tage nur sie gegeben und gegeben und die anderen haben nur genommmen; und deshalb ist es im eigentlichem Sinne überhaupt kein Dialog.

Dies alles nur mal so als Gedanke.

Pax et bonum
Maria


Oves meae vocem meam audiunt, et ego cognosco eas, et sequuntur me: et ego vitam aeternam do eis, et non peribunt in æternum, et non rapiet eas quisquam de manu mea
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#15

RE: Dialogkultur

in Diskussionsplattform Kirche 18.07.2014 10:18
von Kristina (gelöscht)
avatar

Liebe Maria,
"Deshalb möchte ich es mal so ausdrücken. Von katholischer Seite möchte man vielleicht mit einen Dialog die Christen in der heutigen islamischen Welt schützen oder es wenigstens versuchen, was rein menschlich gesehen " vernünftig" zu sein scheint. Doch leichzeitig haben die Bischöfe und auch der Vatikan im Grunde ausser mit " Gelehrten des Islams" kaum täglich mit Moslems zu tun und somit haben sie keine eigene Erfahrung, wie der Alltag im " normalen Leben" zwischen Christen und Moslems aussieht . Klar ist auch, wenn sie doch einmal schauen möchten " wie es läuft", werden ihnen bewußt nur die Sonnenseiten gezeigt, nicht etwa die Orte in Europa, wo man nur weil man Christ ist körperliche Gewalt angedroht bekommt oder sie schon am eigenen Leib erfahren hat."

Wir waren uns einig, dass jegliche Bemühungen um Frieden immer positiv zu bewerten sind.
Mit dem Islam (und mit jedem anderen), auch um die Christen dort zu schützen.

Auch wenn der Papst und die Kardinäle in Europa oder Amerika viell. "nicht viel" mit dem wirklichen Islam zu tun haben, leben aber andere Bischöfe und Priester vor Ort in den islamischen Ländern.
Sie werden mit Sicherheit im Vatikan und dem Papst berichten, wie die Situation "im Brennpunkt" der Verfolgungen durch diese Glaubensgemeinschaft aussieht.

Kopte neuer Papstsekretär: Islam eine „Kultur des Todes“
http://www.katholisches.info/2014/04/23/...ltur-des-todes/

und des "Spaßes halber" die Reaktion vom 27.04.14 auf muslimischer Seite
zur Aussage des Sekretärs - nicht ohne Seitenhiebe auf Jesus und die MutterGottes:
http://www.deutsch-tuerkische-nachrichte...ltur-des-todes/

Nicht umsonst hat der Papst an Weihnachten 2013 zum Gebet für die verfolgten Christen aufgerufen. (http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/v...folgte-Christen) Allerdings scheint er (wenigstens öffentlich) zwischen Extremisten und Moslems zu unterscheiden.
Das entspricht aber nicht der Realität nach der Biographie eines konvertierten Moslems. Das Todesurteil: Als ich Christ wurde im Irak

LG
Kristina


Joh 14,6 Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.
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