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#1

Kommunion für protestantische Ehepartner

in Diskussionsplattform Kirche 23.02.2018 00:28
von Andi • 1.002 Beiträge

Liebe Mitglieder/Mitleser,

Kardinal Marx, ein Vasall Bergoglio"s, will für protestantische Ehepartner die gemeinsame Teilnahme an der Eucharistie ermöglichen. Nur 7 der 27 Bischöfe sind dagegen obwohl die immerwährende Lehre der Kirche klar Stellung dazu bezieht, das dies niemals sein kann. Man redet von Einzelfallentscheidung aber versucht die Lehre der Kirche immer weiter aufzuweichen und zu verprotestanrieren.
Lest hier:

D: Bischöfe ermöglichen Kommunion für protestantische Ehepartner

Die katholischen Bischöfe Deutschlands wollen konfessionsverschiedenen Ehepartnern die gemeinsame Teilnahme an der Eucharistie ermöglichen. Dies sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, am Donnerstag zum Abschluss der Frühjahrsvollversammlung der Bischöfe in Ingolstadt.

Hintergrund ist der hohe Anteil konfessionsverschiedener Ehen und Familien in Deutschland. Sie stellten die Seelsorger vor eine „dringende pastorale Aufgabe“, so Marx. Grundlage für die Neuerung ist ein Dokument, das die Ökumene-Kommission und die Glaubenskommission der Bischofskonferenz erarbeitet haben. Nach „intensiven Debatten“ in Ingolstadt habe eine „sehr große Mehrheit der Bischöfe“ das Papier angenommen.

Es handelt sich nach Darstellung von Marx um kein dogmatisches Dokument, sondern um eine Orientierungshilfe für die Seelsorge, eine „Hilfestellung, um im seelsorglichen Gespräch die konkrete Situation anzuschauen und zu einer verantwortbaren Entscheidung über die Möglichkeit des Kommunionempfangs des nichtkatholischen Partners zu kommen“. Unabdingbar sei es, dass die Seelsorger vor der Zulassung der nichtkatholischen Ehepartner zur Kommunion mit den Betroffenen über deren Glauben sprächen und sicherstellten, dass beide die katholische Eucharistielehre teilten.

Die Orientierungshilfe geht davon aus, „dass in konfessionsverschiedenen Ehen im Einzelfall der geistliche Hunger nach dem gemeinsamen Empfang der Kommunion so drängend sein kann, dass es eine Gefährdung der Ehe und des Glaubens der Ehepartner nach sich ziehen könnte, ihn nicht stillen zu dürfen“. Das gelte besonders für solche Ehepaare, die ihre Ehe sehr bewusst aus dem gemeinsamen christlichen Glauben leben möchten. Hier könne ein „schwerwiegendes geistliches Bedürfnis“ entstehen, das es nach dem Kirchenrecht möglich mache, dass der evangelische Ehepartner zum Tisch des Herrn hinzutrete, wenn er den katholischen Eucharistieglauben bejahe.


Weitere Themen: Koalition, Syrienkrieg, Flüchtlingshilfe



Weitere Themen bei der Abschluss-Pressekonferenz der Vollversammlung waren die Koalition in Deutschland, der Syrienkrieg, und die Flüchtlingshilfe. Die Bischöfe begrüßten grundsätzlich den Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD. Er enthalte etwa bei der Entwicklungspolitik und in der Sozialpolitik interessante Elemente, sagte Marx. Kritik äußerte er an der Regelung zur Familienzusammenführung von Flüchtlingen. Die Kirche selbst hat nach Angaben der Bischofskonferenz 2017 rund 20 Millionen Euro mehr für die Flüchtlingshilfe bereitgestellt als im Vorjahr.

Zur Frage des Syrienkriegs appellierten die Bischöfe an die internationale Gemeinschaft, die humanitäre Katastrophe in Syrien zu stoppen. „Es ist entsetzlich“, sagte Kardinal Marx. Es müssten Wege gefunden werden, das Leid der Zivilbevölkerung zu beenden. Gefragt seien Korridore für Hilfslieferungen und zumindest ein Waffenstillstand.

Zudem wurde in Ingolstadt bekannt, dass der Bischof von Essen Franz-Josef Overbeck neuer Delegierter der Bischofskonferenz in der COMECE wird, der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union. Overbeck, der auch als Militärbischof wirkt, folgt seiner Funktion in der COMECE auf Kardinal Reinhard Marx. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz und Erzbischof von München und Freising war sechs Jahre lang COMECE-Präsident und gibt dieses Amt nun ab. Bei der COMECE-Frühjahrsvollversammlung in Brüssel (7. bis 9. März) wählen die Delegierten einen neuen Vorsitzenden sowie vier Vizepräsidenten

http://www.vaticannews.va/de/kirche/news...rkommunion.html


Philipper 2,10
Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen,
damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu
und jeder Mund bekennt:,Jesus Christus ist der Herr, - zur Ehre Gottes, des Vaters.
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#2

RE: Kommunion für protestantische Ehepartner

in Diskussionsplattform Kirche 23.02.2018 06:40
von Kristina • 325 Beiträge

"Bischöfe ermöglichen Kommunion für protestantische Ehepartner"

Die erste Ausnahme ist amtlich, weitere folgen bis alle Hürden fallen.

Was ist mit der Beichte vor der Kommunion?

Warum rufen die Bischöfe die Protestanten nicht gleich auf, zu konvertieren?

Aber alles lamentieren nutzt nichts. Sollen sie machen was sie wollen.

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#3

RE: Kommunion für protestantische Ehepartner

in Diskussionsplattform Kirche 23.02.2018 10:16
von Sel • 245 Beiträge

Hallo Kristina,
gute Fragen. Die erste Aufnahme ist amtlich. Weitere Hürden folgen?
Was ist mit der Beichte vor der Kommunion?

Es scheint, dass eine Konvertierung der Protestanten garnicht wichtig sei und deswegen überhaupt nicht thematisiert wird.

Darf die Frage erlaubt sein, mit welcher "Vollmacht" sie das machen? Hat der Papst zugestimmt dazu, muss er das ..?

Können solche Schritte in absehbarer Zukunft durch traditionsbewusstere Hirten rückgängig gemacht wreden?


zuletzt bearbeitet 23.02.2018 10:17 | nach oben springen

#4

RE: Kommunion für protestantische Ehepartner

in Diskussionsplattform Kirche 23.02.2018 12:21
von Aquila • 5.067 Beiträge

Lieber Andi, liebe Mitleser

Wir erleben aktuell eine gleichsam Erosion der katholischen Identität !
Dafür verantwortlich zeichnen sich die Vertreter einer "neuen Kirche" im Sinne der unverbindlichen und somit menschengedachten "Einheit" !

Der deutsche Episkopat gehört mehrheitlich dazu !

Um es gleich unmissverständlich festzuhalten:

Was Kardinal Marx und seine Mitläufer in diesem Schreiben von sich geben,
ist fern der immerwährenden Lehre der Kirche.
Kein traditionsverbundener Katholik darf diesem Gerede Gehör schenken.


Die immerwährende Lehre der Kirche ist und bleibt unveränderlich:

Die hl. Kommunion darf alleine ein Katholik im Stande der Gnade
( sich keiner schweren Sünde bewusst sein, ansonsten bedarf es einer vorigen hl. Beichte)
empfangen.

In anderen Nationen steht dies ausser Frage. So etwa in Ungarn.
Bischof Erdö handelt im Einklang mit der traditionsverbundenen Lehre der Kirche, - zu der nebst dem Empfang der hl. Kommunion alleine für Katholiken im Stand der Gnade auch die immer noch geltende Norm der (nach Möglichkeit knienden ) Mundkommunion zählt -, wenn er anlässlich einer hl. Messe erklärt:

-
"Es folgt die Kommunionspendung.
Zur hl. Kommunion gehen darf nur wer katholisch ist,
bei der Erstkommunion war und im Stand der heiligmachenden Gnade ist
, das heisst, dass er vor Kurzem gebeichtet hat.
Die hl. Kommunion wird nur in den Mund gespendet.
Bitte verlangen Sie nicht die hl. Kommunion auf die Hand."



Kardinal Marx und seine Gesinnungsgenossen versuchen die Aushebelung der Lehre der Kirche durch die von Papst Franziskus vorangetriebene "Einzelfallbetrachtung".
Dieses Denken findet mittlerweile in allen Bereiche der Kirche seinen (verheerenden) Weg.

Man beachte die spitzfindige Formulierung
"dringende pastorale Aufgabe"
und
"dass in konfessionsverschiedenen Ehen im Einzelfall der geistliche Hunger nach dem gemeinsamen Empfang der Kommunion so drängend sein kann, dass es eine Gefährdung der Ehe und des Glaubens der Ehepartner nach sich ziehen könnte, ihn nicht stillen zu dürfen“. Das gelte besonders für solche Ehepaare, die ihre Ehe sehr bewusst aus dem gemeinsamen christlichen Glauben leben möchten. Hier könne ein „schwerwiegendes geistliches Bedürfnis“ entstehen, das es nach dem Kirchenrecht möglich mache, dass der evangelische Ehepartner zum Tisch des Herrn hinzutrete, wenn er den katholischen Eucharistieglauben bejahe."

Man höre gut:
Wenn der evangelische Ehepartner nicht die hl. Kommunion empfangen könne, dann.....
"gefährde dies die Ehe und den Glauben der Ehepartner"

Welch eine gefährlich spitzfindige Argumentation und wie entlarvend;
denn es folgt gleich
"die ihre Ehe sehr bewusst aus dem gemeinsamen christlichen Glauben leben möchten."

Nicht "katholischem Glauben"!

Und weiter:
"dass der evangelische Ehepartner zum Tisch des Herrn hinzutrete, wenn er den katholischen Eucharistieglauben bejahe"

Ist euch was aufgefallen ?
Genau....dass der evangelische Ehepartner lediglich den "katholischen Eucharistieglauben bejahe"
Also nicht "teile" !
Also eine Art "ökumenische Toleranz" ?!

Einerlei.....
wie bereits erwähnt hat diese "Handreichung" für traditionsverbundene Katholiken keinerlei Bedeutung.

Wenn ein evangelischer Ehepartner tatsächlich die
- mit Leib und Blut, mit Seele und mit Gottheit -
Gegenwart unseres Herrn
in der Gestalt von Brot und Wein glaubt.....
so konvertiere er nach vorigem Katechumenunterricht und anschliessender hl. Beichte, hl. Erstkommunion und hl. Firmung,
zur Heiligen Mutter Kirche, zur einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche !
Wir heissen einen jeden in der Gemeinschaft der Heiligen - hier der streitenden Kirche auf Erden - herzlich willkommen ( zur Gemeinschaft der Heiligen zählen auch nebst den Heiligen im Himmel als triumphierende Kirche ebenso die Armen Seelen im Fegefeuer als die leidende Kirche).

Alles andere Gerede ist menschengedacht und -gemacht und somit fruchtlos.
Mehr noch;
wenn sich Kardinäle und Bischöfe offen gegen die Lehre der Kirche stellen,
so können sie dies niemals im Namen des Heiligen Geistes tun !
Im Gegenteil !


Dazu Pater Metz von der Petrus-Bruderschaft bez. der Auslegung des Gleichnisses vom Unkraut unter dem guten Samen:

-

"Es gibt Bischöfe, die predigen noch so schön 99 % der Lehre der Kirche;
doch dieses klitzekleine 1 %, welches sie nicht im Sinne der Lehre verkünden,
reicht aus, um die ganze Verkündigung unglaubwürdig zu machen und so Sehstörungen hervorzurufen....durch das Schwindelkorn....der Häresie !
"Ja wir glauben ja schon alles, ausser......" oder
"Ja, ja, die Kirche lehrt es so, aber ich sage......"

-
Auslegung durch die Kirche: Mt 13,24-30; das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen


Lieber Sel

In der Tat muss dieser modernistische Scherbenhaufen eines Tages zusammengekehrt werden.
Uns bleibt in dieser Zeit der Prüfung alleine das unerschütterliche Festhalten an der immerwährenden Lehre der Kirche und das innige vertrauensvolle Gebet um das Wiedererblühen der katholischen Identität durch wahrhaft katholische Hirten.

Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 23.02.2018 15:27 | nach oben springen

#5

RE: Kommunion für protestantische Ehepartner

in Diskussionsplattform Kirche 24.02.2018 00:18
von Andi • 1.002 Beiträge

Zu befürchten ist, das dies erst der Anfang ist und bald "Normalität wird und noch schlimmer wird, wobei ich mich auch hier wieder an Katharina Emmerick erinnere über was sie sagte das aber noch nicht eingetroffen ist.

Text K.Emmerick:
Ein jeder zog einen anderen Götzen aus seiner Brust und stellte ihn vor sich hin und betete ihn an. Es war, als zöge jeder seine Meinung, seine Leidenschaft hervor wie ein schwarzes Wölkchen, und wie es heraus war, nahm es gleich ein bestimmte Gestalt ab, und es waren lauter Figuren, wie ich sie an dem Halsgeschmeide der unechten Braut in dem Hochzeitshause hängen sah, allerlei Menschen- und Tiergestalten. Der Gott des Einen war ganz kraus und breit, breitete viele Arme aus und wollte Alles umschlingen und auffressen; der Gott des Andern machte sich ganz klein und krümmte sich zusammen; ein Anderer hatte bloß einen hölzernen Knüppel, den er ganz verdreht anschaute, der Dritte hatte ein abscheuliches Tier, der Vierte eine Stange.“

Das besondere ist, daß

„diese Götzen den ganzen Raum ausfüllten […] und wenn sie fertig waren, kroch der Gott eines Jeden wieder in ihn hinein. Das ganze Haus aber war dunkel und schwarz und alles, was darin geschah, war Dunkelheit und Finsternis. Nun wurde mir auch der Vergleich gezeigt zwischen jenem Papst und diesem und zwischen jenem Tempel und diesem.“



Hört sich fast nach Satansbeschwörung an. Oder jeder soll das mitbringen was ihm wichtig ist und es segnen lassen. Vielleicht das Hobby der Besucher oder so wo dann jeder sein Götzenbild sozusagen in Gottesdienst mitbringt ? Keine Ahnung oder weiß Jemand was dies mal sein könnte ? Wie auch immer und was auch kommt : Es wird in raffinierter hinterlistiger Sprache mit Wörtern wie Barmherzigkeit und Verständniss garniert werden aber das kennt man ja schon. Der informierte Katholik fällt aber darauf nicht rein. Aber die alten Leute die nichts mit dem Internet zu tun haben können sich leider nicht informieren. Wo denn und bei wem denn ?

Lieber Aquila,
der falsche Papst von dem sie ja auch spricht und wovon ich ausgehe, das dies auch ihre Aussagen sind, das ist Bergoglio was inzwischen langsam auch dem letzten einleuchten müßte der keine Scheuklappen hat. Man spricht ja auch an anderer Stelle davon, das der Papst nach Köln fliehen würde und nicht nur Irlmaier auch Andere. Nun meine Frage : Stirbt Papst Benedikt XVI. vor Bergoglio dann wären ja automatisch einige Aussagen falsch oder nicht ? Irgendwie hängt ja viel mit diesen zwei zusammen.


Philipper 2,10
Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen,
damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu
und jeder Mund bekennt:,Jesus Christus ist der Herr, - zur Ehre Gottes, des Vaters.
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