Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#16

RE: Irrtümer in den Fatima-Gebeten

in Erscheinungen / Botschaften / Wunder 27.03.2015 08:47
von Kristina (gelöscht)
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Zitat Aquila:
"...dass die Berufung der Anteilhabe am Göttlichen Dreifaltigen Leben
niemals ohne das Hineingenommemwerden in das Göttliche Geheimnis verwirklicht werden kann."




http://www.priesternetzwerk.net/gfx/pdf/...eucharistie.pdf

Was ist die heilige Eucharistie ?
Die heilige Eucharistie ist das Sakrament, das unter den Gestalten von Brot und Wein wahrhaft den Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit Jesu Christi zur Nahrung der Seelen enthält.



http://www.vatican.va/archive/hist_counc...-verbum_ge.html

DIE OFFENBARUNG IN SICH

2. Gott hat in seiner Güte und Weisheit beschlossen, sich selbst zu offenbaren und das Geheimnis seines Willens kundzutun (vgl. Eph 1,9): daß die Menschen durch Christus, das fleischgewordene Wort, im Heiligen Geist Zugang zum Vater haben und teilhaftig werden der göttlichen Natur (vgl. Eph 2,18; 2 Petr 1,4).

2.Petrus 1,3-4
3 Alles, was für unser Leben und unsere Frömmigkeit gut ist, hat seine göttliche Macht uns geschenkt; sie hat uns den erkennen lassen, der uns durch seine Herrlichkeit und Kraft berufen hat.
4 Durch sie wurden uns die kostbaren und überaus großen Verheißungen geschenkt, damit ihr der verderblichen Begierde, die in der Welt herrscht, entflieht und an der göttlichen Natur Anteil erhaltet.


Mit meinem Laienverständnis:
Der sündhafte Mensch wird durch die Nachfolge Christi und der regelmäßigen Einhaltung der Sakramente der göttlichen Natur teilhaftig.

Durch die Menschwerdung Jesu sind oder werden wir erneuert.
Mit anderen Worten:
Ohne die Menschwerdung Jesu keine Möglichkeit zur Teilhabe an der göttlichen Natur.

Da die gläubigen Katholiken nun Teilhaft der göttlichen Natur und
mit Gott verbunden sind,
können sie ihre "guten menschlichen Taten oder auch ihr Leid" in der Teilhabe der göttlichen Natur,

aber auch das Menschsein Jesu in der Einheit als Wahrer Gott

den Ungläubigen/den Sterbenden/den Armen Seelen.... aufopfern,
damit auch sie Anteil an der göttlichen Natur bekommen.

Alles soweit richtig?

https://www.bistummainz.de/bistum/mensch...f_edition_id=15

„Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen.“ (1 Joh 4,7)
In Jesus Christus bricht Gottes Herrschaft an, in ihm tritt Gott selbst auf den Plan, ja er ist selbst göttlichen Wesens. Gott wird Mensch. So ist Jesus Christus wahrer Gott und wahrer Mensch und besitzt eine göttliche und eine menschliche Natur unvermischt und ungetrennt in der Einheit derselben Person.

Ziel dieser Verbindung von Gottheit und Menschheit in der Person Jesu Christi ist die Teilhabe aller Menschen an der göttlichen Natur des Vaters. Wir sollen durch die Gemeinschaft mit Gott zur Erfüllung unseres Menschseins gelangen.

....
Es geht im Bekenntnis zu Jesus Christus als dem Herrn um die Frage nach dem Maßstab und der Orientierung in unserem Leben.
Das Bekenntnis zum einen Herrn ist der Grund der christlichen Freiheit von den vielen Herren. Es ist darum nicht nur ein Anspruch, sondern noch mehr ein Zuspruch, eine Heilsbotschaft.


„Außerhalb der Kirche kein Heil"
(Katechismus der Katholischen Kirche Absatz 3, 845)

zuletzt bearbeitet 27.03.2015 09:31 | nach oben springen

#17

RE: Irrtümer in den Fatima-Gebeten

in Erscheinungen / Botschaften / Wunder 27.03.2015 14:08
von Missionar (gelöscht)
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Liebe Kristina,

in all dem, was Du als Beleg für ein angebliches Leiden und einen angeblichen Tod der Gottheit Christi am Kreuz (Opfern der Gottheit) versuchst anzuführen, ist kein Beleg dafür, weil darin nirgends steht, dass Gott auch seine Gottheit leiden und sterben gelassen, d.h. geopfert habe. Auch das Trienter Konzil, auf das sich Aquila bezieht, spricht nicht vom Leiden und Sterben der Gottheit Christi.

Die Kirche lehrt solches nicht, weil die Lehre vom Leiden und Sterben Gottes in seiner Gottheit, was ja einzig ein Opfern der Gottheit wäre, eine Irrlehre ist, die Ihr leider vertretet. Ihr ignoriert dabei völlig die Zitate, die ich vorbrachte, offenbar nur, um diese Irrlehre zweier Privatoffenbarungen (des ersten Offenbarungsteisl Fatimas ["Engel"erscheinung] und des "Barmherzigkeitsrodsenkranzes" bzw. der Visionen der hl. Sr. Faustyna) zu retten: Deshalb nochmal:

Katechismus des hl. Papst Pius X., S. 22, Punkt 47 ”:
“Jesus Christus ist als Mensch gestorben, denn als Gott konnte er weder leiden noch sterben.”

Es steht hier schwarz auf weiß, dass Gott nicht als Gott (in seiner Gottheit) litt und starb, also geopfert wurde, sondern in seiner Menschheit. Warum lehrt Ihr aber etwas anders?

Papst Leo I.:
“Um die Schuld (…) zu tilgen, einte sich die unverletzliche Natur (die göttliche, m.A.) mit der leidensfähigen Natur (der menschlichen Natur, m.A.), damit (…) ein und derselbe “Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus ” (1 Tim 2,5) aufgrund des einen sterben und des anderen nicht sterben könne….Der leidensunfähige Gott war sich nicht zu schade, leidensfähiger Mensch zu sein…”

Um das, was ich bereits x-mal schrieb, bestätigt auch Papst Leo I. ganz gemäß der katholischen Opferlehre, von der Ihr abweicht. Um das, was ich bereits erklärte, biblisch zu belegen, zitiert er 1 Tim. 2,5, die Heilige Schrift, die auch hier, wie auch sonst, klipp und klar sagt, das "der Mensch Christus Jesus" der Mittler zwischen Gott und den Menschen ist, und nicht, wie Ihr behauptet, "der Mensch und Gott Christus Jesus". Hier fügt ihr der Bibel einfach "Gott" hinzu und fälscht sie damit. Die biblische Textstelle besagt aber, anders als Ihr es denkt und schreibt, dass Gott Sohn als Mensch Mittler zwischen Gott und den Menschen ist, und nicht auch in seiner Gottheit! Ich begreife nicht, warum Ihr etwas anderes lehrt als Kirche und Bibel?

Es ist einfach traurig, ansehen zu müssen, wie Katholiken von der reinen Lehre der kirche abweichen und sich nichtmal von Karechismen, Bibel etc. belehren lassen wollen, nur um ihren liebgewonnenen Standpunkt und/oder irrlehrende Privatoffenbarungen zu retten, die somit über Kirche und Bibel und damit über Gott gestellt werden.

Nochmal ganz kurz: Weil die Gottheit nicht leidensfähig ist und nicht sterben, also nicht geopfert werden kann, und daher auch nie gelitten hat und nie gestorben ist, kann sie auch nicht geopfert werden, da sie auch nie geopfert, d.h. gelitten und gestorben, und schließlich auch nie begraben und dann auch nie von den Toten auferstanden ist. Das ist die Lehre der hl. Kirche. Alles andere sind nichts weiter als eigene Vorstellungen, die kein kirchliches Dikument belegt, sondern, wie oben, widerlegt.


Liebe Grüße
Stefan


zuletzt bearbeitet 27.03.2015 14:22 | nach oben springen

#18

RE: Irrtümer in den Fatima-Gebeten

in Erscheinungen / Botschaften / Wunder 28.03.2015 00:51
von Aquila • 5.708 Beiträge

Lieber Stefan

Wie Du sicher weisst,
ist gerade dieses Forum fern der Verbreitung irgendwelcher Irrlehre.

Ohne
die Gottheit
wäre das vergossene Blut der Menscheit Christi
kein
Erlöserblut
und ebensowenig möglich wäre unsere Berufung
zur Anteilhabe am Göttlichen Dreieinigen Leben.

Gott schenkt sich uns,
indem Er durch Seine Menschwerdung Sein "Göttliches Blut" vergiesst.
Anders als durch Menschwerdung Gottes
ist das Vergiessen dieses unermesslich kostbaren Erlöserblutes nicht möglich.

Dieses Geheimnis sollte uns in der Tat in dankbarer Ehrfurcht erschauern lassen.


Bez. dem von Dir geposteten Zitat
des hl. Papst Pius X.
bedarf es einer wichtigen Ergänzung.
Papst Pius X. differenzierte denn auch ganz genau:
-

"Indem der Sohn Gottes Mensch wurde,
hörte Er nicht auf Gott zu sein..
Vielmehr begann Er,
während Er wahrer Gott verblieb,
auch wahrer Mensch zu sein."

-

Ebensowenig
also wie Er nicht aufhörte die zweite Person
der Allerheiligsten Dreifaltigkeit
zu sein
ebensowenig
hörte Er auch im Geopfertwerden nicht auf,
Gott zu sein;
ergo kann das Fatimagebet der Aufopferung der Gottheit Christi
auch nicht beanstanden werden.

Ja,
unser Herr und Gott Jesus Christus erlitt unermessliche Schmerzen und den Tod
nach Seiner menschlichen Natur
aber
die
P e r s o n,
die litt und starb,
war der eingeborene Sohn Gottes....
Gott Selbst


Der Gott-Mensch Jesus Christus.

Aus dem Katechismus der Katholischen Kirche:
-

470 Da in der Fleischwerdung, dieser geheimnisvollen Vereinigung,
,,die menschliche Natur angenommen, nicht aufgehoben wurde" (GS 22,2),
sah sich die Kirche im Lauf der Jahrhunderte veranlaßt,
die volle Wirklichkeit der menschlichen Seele Christi,
mit ihren Verstandes- und Willenstätigkeiten,
wie auch seines menschlichen Leibes zu bekennen.
Doch gleichzeitig mußte sie jeweils daran erinnern,
daß die menschliche Natur Christi der
göttlichen Person des Sohnes Gottes angehört,
von der sie angenommen worden ist.

Alles, was Christus
in seiner Person ist und tut, ist und tut
,,einer der Dreifaltigkeit".

Der Sohn Gottes teilt also seiner Menschennatur seine eigene,
persönliche Daseinsweise in der Trinität mit.
In seiner Seele wie in seinem Leibe bringt folglich Christus
das Leben der heiligsten Dreifaltigkeit menschlich
zum Ausdruck [Vgl. hl. Leo d. Gr., serm. 21,2-3.]:



-


Wir diskutieren hier über ein
Geheimnis des Glaubens;

Wir beten "Agnus Dei" ?
"Lamm Gottes..... " !

Das Lamm Gottes.... etwa "ohne Gottheit" ?


Freundliche Grüsse und Gottes Segen

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#19

RE: Irrtümer in den Fatima-Gebeten

in Erscheinungen / Botschaften / Wunder 28.03.2015 01:05
von Missionar (gelöscht)
avatar

Okay, lieber Aquila, ich geb's auf!

Das, was Du schreibst, habe ich ja nie beanstandet! Beanstandet habe ich doch nur, dass Gott als Gott gelitten und gestorben sei.

Daher eine wiederholte Frage, die sich nun an alle hier im Forum richten soll:


Ist die Gottheit Christi selbst am Kreuz gestorben, daher begraben worden und dann am dritten Tage von den Toten auferstanden?

Kann Gott in seiner Gottheit leiden und sterben?

Kann Gott als Gott sterben?

Ich bitte um eine klipp und klare Antwort mit kirchlichen Zitaten, die besagen, dass die Gottheit Gottes gestorben sei!

Ich werde auch nicht darauf antworten!


zuletzt bearbeitet 28.03.2015 01:14 | nach oben springen

#20

RE: Irrtümer in den Fatima-Gebeten

in Erscheinungen / Botschaften / Wunder 28.03.2015 10:24
von Maresa • 245 Beiträge

Lieber Missionar!


Dieses Thema wurde diese Woche auch bei Ktv in den Tagesgesprächen behandelt.
Ich kann Dir nicht mit Zitaten aus der Bibel dienen.
Pfarrer Buschor sagte: Jesus kann nicht in seinen menschlichen und seinen göttlichen Teil getrennt werden.
Er ist Mensch und wahrer Gott und als solcher ist er auch gestorben.
Es ist nicht so einfach zu erklären, muß aber im raumzeitfreien Kontex betrachtet werden.

Viele Grüße
Maresa

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