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#1

Karsamstag; Grabesruhe des Herrn

in Leiden, Tod und Auferstehung Christi 18.04.2014 22:12
von Aquila • 5.706 Beiträge

Der Karsamstag

Die Kirche gedenkt an diesem Tag der
dreitägigen Grabesruhe
unseres Herrn und Gottes Jesus Christus.

Der hl. Augustinus erläutert Genaueres bez. der drei Tage:
in "De Trinitate":
-

"Auch in der dreitägigen Grabesruhe Christi erscheint das Verhältnis der Eins zur Zwei."

Es handelte sich jedoch hierbei
nicht um ganze und volle drei Tage,
wie die Schrift bezeugt.
Vielmehr wurde
der erste Tag,
der noch nicht ganz zu Ende war,
und der dritte,
der schon begonnen hatte,
je als ganzer Tag gezählt.
Der
mittlere Tag, das heißt der zweite,
ist ein ganz vollständiger Tag zu vierundzwanzig Stunden,
zwölf Nacht- und zwölf Tagstunden.

Erwurde nämlich am ersten Tag
nach der Ausdrucksweise der Juden
um die dritte Stunde gekreuzigt.
Es war der sechste Tag, ein Sabbat.
Um die sechste Stunde wurde er sodann am Kreuze aufgehängt,
um die neunte gab er den Geist auf.

Begraben aber wurde er,
als es schon spät war,

wie sich das Evangelium ausdrückt.
Es ist darunter das Ende des Tages zu verstehen.
Wo man also auch anfängt,
auch wenn man einen anderen Grund dafür finden kann,
warum die Annahme,
Jesus sei um die dritte Stunde am Kreuze erhöht worden,
nicht dem Johannesevangelium
widerspricht, einen ganzen Tag bringt man nie heraus.

Der erste Tag wird also als ein ganzer gerechnet,
weil er noch nicht vollständig zu Ende war,

wie der dritte als ganzer gerechnet wird,
weil er schon begonnen hatte.
Die Nacht bis zum Morgengrauen,
wo die Auferstehung des Herrn verkündet wurde,
gehört nämlich zum dritten Tag.

Es deutet uns ja Gott, der sagte,
daß aus der Finsternis das Licht leuchten soll,
auf daß wir durch die Gnade des Neuen Testamentes
und durch die Teilnahme an der Auferstehung Christi hören:
Einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht im Herrn“,
in einer gewissen Weise an, daß der Tag mit der Nacht beginnt.
Wie nämlich die ersten Tage wegen des zukünftigen Abfalles des Menschen
vom Licht zur Nacht gerechnet wurden,
so werden diese Tage wegen der Wiederherstellung des Menschen
von der Finsternis zum Lichte gerechnet.

Von der Todesstunde also bis zur Morgenröte der Auferstehung
sind vierzig Stunden,
wenn man auch die neunte Stunde selbst mitzählt.

Dieser Zahl entsprechen auch die vierzig Tage,
die er nach seiner Auferstehung noch auf der Erde verbrachte
.
Diese Zahl findet sich sehr häufig in der Heiligen Schrift,
sie soll das Geheimnis der Vollkommenheit in der vierfach geteilten Welt andeuten.
Die Zehnzahl hat nämlich eine gewisse Vollkommenheit, und wenn man sie mit vier vermehrt, dann ergibt sich die Zahl vierzig.
Vom Abend des Begräbnisses bis zum Morgen der Auferstehung
sind sechsunddreißig Stunden,
das heißt sechs im Quadrat.
Diese Zahl steht in Zusammenhang mit dem Verhältnis
der Eins zur Zwei,
welches die vorzüglichste Übereinstimmung und Zusammenpassung darstellt.
Zwölf steht nämlich zu vierundzwanzig im gleichen Verhältnis wie eins zu zwei,
die beiden Zahlen ergeben zusammen sechsunddreißig:
eine volle Nacht mit einem vollen Tag und einer weiteren vollen Nacht.
Das entbehrt nicht jenes Geheimnisses,
von dem ich oben sprach.
Zutreffenderweise können wir nämlich den Geist mit dem Tage,
den Körper mit der Nacht vergleichen.
Der Leib des Herrn war nämlich beim Tode und bei der Auferstehung
ein Sinnbild
für unseren Geist und ein Beispiel für unseren Leib.

So erscheint also das Verhältnis der Eins zur Zwei in jenen sechsunddreißig Stunden,
weil zwölf in dem gleichen Verhältnis steht zu vierundzwanzig.

Vielleicht kann ein anderer andere Gründe
für die Verwendung dieser Zahlen in der Heiligen Schrift ausfindig machen,
seien es solche,
vor denen den Vorzug verdienen die von mir angegebenen,
oder gleich wahrscheinliche oder auch wahrscheinlichere.
Daß sie jedoch grundlos in der Heiligen Schrift verwendet werden
und daß nicht geheimnisvolle Gründe ihre Verwendung veranlaßten,
zu dieser albernen und dummen Behauptung
wird sich niemand versteigen.
Ich habe meine Gründe aus der im Namen der Kirche
von unseren Vorfahren übermittelten Überlieferung
oder aus dem Zeugnis der Schrift
oder aus dem Wesen der Zahlen und Gleichnisse geschöpft.
Kein Nüchterner wird gegen den Verstand,
kein Gläubiger gegen die Schrift,
kein Friedfertiger gegen die Kirche eine Anschauung vertreten.

-


Hier müssen wir auch gleich noch einmal anknüpfen und den Glaubensaritkel zitieren, der besagt

-
"... hinabgestiegen in die Hölle.."
( heute wird auch "in das Reich des Todes" gebraucht ...)

-

dieses
Hinabsteigen unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS
nach dem Tode in die Hölle ist denn auch die
ERLÖSUNG
der Gerechten der Vorzeit seit Adam !
Ihnen wurde die Erlösung durch diesen Hinabstieg gebracht.....

Den
anderen Menschen wird bis zum Ende der Zeit die
ERLÖSUNG
durch die
sakramentale Gnadenfülle der Heiligen Mutter Kirche
zuteil !

-

Bez. der seinerzeitigen Tageshoren siehe bitte auch hier:

Die Tageshoren

-


zuletzt bearbeitet 26.03.2016 00:46 | nach oben springen

#2

RE: Karsamstag; Grabesruhe

in Leiden, Tod und Auferstehung Christi 04.04.2015 01:22
von Aquila • 5.706 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !

Karsamstag

Es ist der Tag der

Grabesruhe

unseres Herrn und Gottes Jesus Christus.
Siehe dazu bitte den Eingangsbeitrag.

An diesem Tag sind die Kirchen leer, kein Allerheiligstes, kein Weihwasser, keine hl. Messe, keine Glockengeläute,
keine Blumen, keine Orgel;


alleine unser im Grabe ruhender Erlöser und Heiland....
die Welt in
Gottverlassenheit !

Heute ist diese Gottverlassenheit denn zur "Norm" geworden....
im "Gott ist tot" Rausch meint der grössenwahnsinnig gewordene Mensch auf "Gott verzichten" zu können....
die Ewige Wahrheit Jesus Christus spielt keine Rolle mehr....
"Erlösung" gaukeln denn unzählige falsche Propheten vor....
und verbreiten die Kultur des Todes;

und doch wird niemand an der Ewigen Wahrheit vorbeikommen.

Am Auferstehungsmorgen werden alle menschlichen "Selbstbestimmungs"-Wahnideen zu Schall und Rauch.





heute

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#3

RE: Karsamstag; Grabesruhe des Herrn

in Leiden, Tod und Auferstehung Christi 26.03.2016 00:44
von Aquila • 5.706 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !

Karsamstag,
die Grabesruhe
unseres Herrn und Gottes Jesus Christus
und
Sein Hinabstieg in das Reich des Todes / der Hölle - lateinisch "inferna", übersetzt "Unterwelt, Hölle".

Dieses nach dem Tode
Hinabsteigen der Seele unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS
in die Vorhölle ist denn auch die
ERLÖSUNG
der Gerechten der Vorzeit seit Adam !
Ihnen wurde die Erlösung durch diesen Hinabstieg gebracht.....

Den
anderen Menschen wird bis zum Ende der Zeit die
ERLÖSUNG
durch die
sakramentale Gnadenfülle der Heiligen Mutter Kirche
zuteil !


Mit der Grabesruhe des Herrn beginnt auch bereits
Seine Erhöhung und Verherrlichung.



Am Karsamstag
spiegelt eine in den Kirchen bedrückende Leere das Wesen dieses Tages wider:
kein Allerheiligstes; offene leere Tabernakel
kein Weihwasser,
keine hl. Messe ( bis zur Feier der Osternacht)
keine Glockengeläute,
keine Blumen,
kein Orgelspiel

Unser im Grabe ruhender Erlöser und Heiland....
die Welt in Gottverlassenheit !

Heute von Menschen vielfach selber herbeigeführt !



Der Tag der Grabesruhe zeugt denn aber auch von der Unhaltbarkeit dieses Zustandes.

Der hl. Paulus schreibt im 1. Brief an die Korinther,
dass der Tod Christi per se - als Schlusspunkt - ohne Dessen Auferstehung
uns zu Irrenden, ja Verlorenen gemacht hätte....
denn wir stürben weiter in der Sünde !

-

"Also sind auch verloren, die in Christus entschlafen sind.
Wenn wir nur in diesem Leben auf Christus hoffen, sind wir elender als alle Menschen




Denn, so der hl. Ambrosius
-

. „Nicht darin besteht das Verdienst des Christen,
zu glauben, daß Christus gestorben ist,
sondern
zu glauben
, daß Er von den Toten auferstanden ist.“

-

Die Grabesruhe des Herrn entfacht denn auch das
sehnsüchtige Warten auf die Erfüllung Seiner Verheissung....
Seiner Auferstehung am dritten Tage !



-


zuletzt bearbeitet 26.03.2016 01:02 | nach oben springen

#4

RE: Karsamstag; Grabesruhe des Herrn

in Leiden, Tod und Auferstehung Christi 14.04.2017 23:59
von Aquila • 5.706 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !

Der Karsamstag - tiefes Schweigen und Stille !


Grabesruhe des Herrn.



Dazu aus einer alten Predigt zum Karsamstag ( im Katechismus zu finden ):
-

Tiefes Schweigen herrscht heute auf Erden, tiefe Schweigen und Stille.
Tiefes Schweigen, weil der König ruht.
Furcht hat die Erde gepackt und sie ist verstummt, weil Gott - im Fleisch - in Schlaf gesunken ist und Menschen aufgeweckt hat, die seit unvordenklicher Zeit schliefen...
Er geht auf die Suche nach Adam, unserem Stammvater, nach dem verlorenenSchaf.
Besuchen will er, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes.
Er kommt, um den gefangenen Adam und die mitgefangene Eva von ihren Schmerzen zu erlösen,
er, der zugleich ihr Gott und ihr Sohn ist ... ‚
Deinetwegen wurde ich dein Sohn, ich, dein Gott...Wach auf, Schläfer...
Ich habe dich nicht geschaffen, damit du im Gefängnis der Unterwelt festgehalten wirst.
Steh auf von den Toten! Ich bin das Leben der Toten"

-

Im Credo bekennen wir:

"... hinabgestiegen in die Hölle.."
( heute wird auch "in das Reich des Todes" gebraucht ...)

-

dieses
Hinabsteigen unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS nach dem Tode in die Hölle ist denn auch die
ERLÖSUNG
der Gerechten der Vorzeit seit Adam !
Ihnen wurde die Erlösung durch diesen Hinabstieg gebracht.....

Den
anderen Menschen wird bis zum Ende der Zeit die
ERLÖSUNG
durch die
sakramentale Gnadenfülle der Heiligen Mutter Kirche
zuteil !

-

Mit der Grabesruhe des Herrn beginnt auch bereits
Seine Erhöhung und Verherrlichung.



Am Karsamstag
spiegelt eine in den Kirchen bedrückende Leere das Wesen dieses Tages wider:
kein Allerheiligstes; offene leere Tabernakel
kein Weihwasser,
keine hl. Messe ( bis zur Feier der Osternacht)
keine Glockengeläute,
keine Blumen,
kein Orgelspiel


Unser im Grabe ruhender Erlöser und Heiland....die Welt in Gottverlassenheit !
Der Tag der Grabesruhe zeugt denn aber auch von der Unhaltbarkeit dieses Zustandes.

Der hl. Paulus schreibt im 1. Brief an die Korinther,
dass der Tod Christi per se - als Schlusspunkt - ohne Dessen Auferstehung
uns zu Irrenden, ja Verlorenen gemacht hätte....
denn wir stürben weiter in der Sünde !

-

"Also sind auch verloren, die in Christus entschlafen sind.
Wenn wir nur in diesem Leben auf Christus hoffen, sind wir elender als alle Menschen




Denn, so der hl. Ambrosius
-

. „Nicht darin besteht das Verdienst des Christen, zu glauben, dass Christus gestorben ist,
sondern zu glauben, dass Er von den Toten auferstanden ist.“

-

Die Grabesruhe des Herrn entfacht denn auch das
sehnsüchtige Warten auf die Erfüllung Seiner Verheissung....
Seiner Auferstehung am dritten Tage !


-


zuletzt bearbeitet 15.04.2017 00:02 | nach oben springen

#5

RE: Karsamstag; Grabesruhe des Herrn

in Leiden, Tod und Auferstehung Christi 15.04.2017 17:45
von Bruno Schulz • 12 Beiträge

Für Chistus selbst, was es alles Andere als Grabesruhe, denn er war zusammen mit Dismas, wie ich heute "meinen" Amis in einer langen Mail schrieb, im Vorhimmel oder Purgatorium/Fegfeuer, um die zu befreien, die durch die Sünde nicht in den Himmel kommen konnten.
|addpics|cm5-1-1748.jpg|/addpics|

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