Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#6

RE: Pfingstmontag / Pfingstoktav

in Hochfeste Jesu Christi 28.05.2021 21:24
von Aquila • 6.660 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Um das Wirken des Heiligen Geistes in den Seelen

Gott Heiliger Geist!
Nicht nur im großen Leben der Kirche, auch in der Seele jedes Christen bist du allzeit tätig. Aus Dir sind wir geboren worden in der Taufe zu neuen Menschen, zu Kindern Gottes.
Lass uns mit Deiner Hilfe dieses Leben treu bewahren!
Im Sakrament der Firmung bist Du in unsere Herzen eingekehrt, um uns zu stärken im Kampf für Christi Reich.
So gib uns Kraft und Starkmut wider unsere Feinde!
Du kommst zu Hilfe unserer Schwächen.
Wir wissen oft nicht, was wir beten sollen. So tritt Du ein für uns mit Deinem Flehen. Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch Dich, der Du die Liebe selber bist.
Lass uns fest gegründet sein in dieser Liebe!
Selbst unseren Leib hast Du durch Deine Gegenwart geweiht zu einem Tempel Gottes.
Gib, dass wir diesen Tempel allzeit heilig halten!
Komm Heiliger Geist, erfülle die Herzen deiner Gläubigen, (Alleluja !)
Und entzünde in ihnen das Feuer Deiner Liebe! (Allelujah!)
Lasset uns beten:
Gott, du hast die Herzen Deiner Gläubigen durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes gelehrt.
Gib, dass wir in seinem Lichter verstehen, was recht ist, und dass wir uns seines Trostes erfreuen allezeit.
Durch Christus, unseren Herrn.
Amen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit
Amen.


Entnommen aus:
"VENITE ADOREMUS
Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr"




Zur Vertiefung obiger Anrufung des Heiligen Geistes
Hw Prof. Matthias Scheeben (1835-1888) in "Der Heilige Geist":


"Wir sind auf Erden nicht alleingelassen; mit uns hat sich in der Taufe die dritte Person in Gott, der Heilige Geist, auf geheimnisvolle Weise vereinigt. Wir sind mit dem Göttlichen Gast inniger verbunden als Menschen in ehelicher Vermählung.
Der Geist von oben durchtränkt uns, durchdringt uns, uns diese armseligen Menschen! Er wohnt zwar nicht wie meine Seele in mir, dass er und ich zu einer Natur verschmelzen würden. Das ist undenkbar, weil Gott sich als reiner Geist nicht mit Materie oder einem unvollkommenen Geist zu einem eigenständigen Wesen verbinden kann.
Der Heilige Geist schließt sich uns nur an, um uns zu durchdringen.
Dabei erfüllt er uns aber so vollkommen, ja vollkommener, als meine Seele den Leib erlebt und gestaltet.
Gerade unsere Seele schmückt und krönt er übernatürlich. Er kommt zu uns als Seele unserer Seele.
Indem der Heilige Geist unserer Seele durchdringt, muss er auch zugleich unseren Leib durchfluten, ähnlich wie das lebendigmachende Fleisch Christi, das sich verklärt auch mit unserem Leib verbindet, wenn wir kommunizieren.
Hat sich nicht auch bei der Menschwerdung das Wort Gottes in Christus mit dessen Menschheit vereinigt?
Auch da bleibt der Unterschied bestehen, Gott bleibt Gott und Mensch bleibt Mensch, aber beide werden zu einer Person, der göttlichen, verbunden.
Wenn der Heilige Geist in unsere Herzen kommt, so bleiben zwei Naturen und zwei Personen für sich bestehen, sie leben getrennt nebeneinander, und doch durchdringt uns der Heilige Geist, wenn auch nicht so vollkommen wie das Göttliche WORT sich mit Christus verbindet.
Der Heilige Geist ist ist die Wurzel und Quelle für unser übernatürliches Leben der Seele; nur durch ihn kann sie kräftig wachsen und gedeihen, da er inniger mit uns verbunden ist als das lebendige und hegen der Mutterherz mit dem Leben ihres Kindes, dass sie in ihrem Schosse trägt.
[....]
Bis in den Schoß Gottes werden wir erhoben, wo wir ihn, den Dreieinen, sehen werden von Angesicht zu Angesicht.
Prinzip und Quelle für all diese Gnaden ist der Heilige Geist, Ursache dafür ist das Göttliche WORT".

-


Der Karmeliten-Pater Maria-Eugen Grialou (1894-1967)
in "In der Verborgenheit des Herzens beten" über den Heiligen Geist:
-

"Gottes Geist ist nicht eine Idee oder eine in höheren Regionen schwebende Wirklichkeit.
Er ist Jemand!
Er wohnt in uns, Er ist das Leben der Seele,
Er ist ihrl lebendiger Atem, ihr ständiger Gast,
Er wirkt unablässig in uns.
Er ist eine lebendige, kluge und liebevolle Person in unserem Innern.

Fassen wir also den Entschluss, mit diesem Geist zu leben, ab und zu bei ihm einzukehren, ja ihn oft zu besuchen !
Wir müssen den Heiligen Geist auf persönliche Weise finden,
da Er an uns ganz persönlich dachte, da Er uns bei unserem Namen rief und uns persönlich liebt."

-
Dazu siehe bitte auch hier:
Der Heilige Geist - Die Dritte Göttliche Person


-

Zum Quatember Samstag in der Pfingstwoche:

1. Kl. – Farbe rot
Stationskirche: St. Peter

Über die Quatembertage

Dankerfüllten Herzens gedenken wir der Gabe, die uns in der Geistessendung zuteil geworden: der Geist eint die ganze Kirche in heiliger Liebe.

-

Die hl. Messe:
https://www.mariawalder-messbuch.de/as62...pent/index.html
-

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#7

RE: Pfingstmontag / Pfingstoktav

in Hochfeste Jesu Christi 05.06.2022 20:27
von Aquila • 6.660 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !

Aus dem Schott-Messbuch 1962:
-
"Liturgisch ist das heilige Pfingstfest die Jubeloktav des Osterfestes(siebenmal sieben Tage), Vollendung und Abschluß Osterfestkreises. In der Geistessendung wird das Erlösungswerk Christi besiegelt und an der Kirche zur Vollendung gebracht."

-

Der hl. Cyprian (gest. 258):

"Derjenige kann Gott nicht zum Vater haben,
der die Kirche nicht zur Mutter hat"
.


Wie bereits erwähnt, ist das

Pfingstfest auch der Geburtstag der von Christus gestifteten Kirche.
Diese hat Er zuvor - noch unscheinbar - auch vorbereitet.....
durch Seine Menschwerdung, durch Seine Leiden, Sein Sterben und Seine glorreiche Auferstehung, Seine Himmelfahrt und durch die auch uns zur Mutter geschenkte allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria....
Am Pfingstfest nun ist sie gleichsam vollendet und wird geboren.
Unsere Heilige Mutter Kirche als der mystische Leib Christi.


Ein inniger, leidenschaftlicher Hymnus an unsere Heilige Mutter Kirche als der mystische Leib Christi, die Braut Christi.....von Hw Robert Mäder (1875-1945):
-

"Ewige katholische Kirche - Du meine einzige Leidenschaft.
Die heilige katholische Kirche!
Folgt mir, liebe Brüder und Schwestern!
Folgt mir in der leidenschaftlichen Liebe zu ihr, der einen, heiligen, katholischen und apostolischen römischen Kirche!
Sie ist das Glück der Allerglücklichsten.
Sie ist der Sinn, der einzige und höchste zugleich,
alles dessen, was lebt und webt, unser, euer, aller einziger Sinn!
Sie ist die Antwort auf
alle Fragen.

Noch im Unwürdigsten, so noch ein Funke Sehnsucht in ihm brennt, waltet ihr Glück.
Selig sind, die sie begriffen haben, die je ihrer ansichtig wurden.
Sie ist Mutter und Braut aller Seelen, die nicht satt geworden sind,
Mutter und Braut aller Unersättlichen, die ihr endloses Verlangen aufnehmen lassen in Gottes erbarmende Liebe!
Sie ist das Angesicht der großen Barmherzigkeit;
sie ist der Weg aller Ausweglosen;
das Ziel aller Ratlosen;
das Leben aller, die tot scheinen;
die Kraft aller, die ihre Schwachheit spüren!


Ewige katholische Kirche - Du meine einzige Leidenschaft!
Die Dein Antlitz trägt, Maria, die Hochgebenedeite, weint wie Rachel über ihre entlaufenen Kinder.
Vom Drachen angegiftet,vom Pesthauch der Nüstern des bösen Feindes vernebelt, in den Landen ihres erhabenen Seins besetzt und verstellt, harrt sie auf Eure Gebete, meine Brüder und Schwestern!

Wunderbare, unvergleichbare Kirche!
Böse, hohnlachende Feinde haben mit Menschenweisheit und Welt-Klugheit Dich belagert!
Hilflos und ohne Einsicht huldigen Irregeführte dem falschen Schein.
Die gleichgültig waren eh und je,
die ihr Dasein mit emsiger Nichtigkeit veröden, die ihre Jahre verschwätzen mit schwätzendem Blick, schwätzendem Mund und schwätzenden Ohren, mit schwätzender Arbeit und ungewichtigem Leiden, die sich zum flüchtigen Zufall machen und das Gerede der Menge nachbeten,
dem feilen Markte verfallen, die sind es, die wähnen - „Gehorsam“ nennen sie ihre Weigerung, der Wahrheit liebend zu dienen!‚

Wir kennen Dein Antlitz, wunderbare Mutter,
Jungfrau, Braut, Allerschönste.
Du Weisheit, der Wahrheit leuchtender Spiegel,
Du Lohn der Ehrfürchtigen!
Du Himmel der Staunenden!
Du Lächeln, das denen winkt, die nach dem Ewigen verlangen!
Du Leben derer, die nach Zeitlosigkeit schmachten!
Du Ruhm der Redlichen!
Du Klarheit derer, die im Ernste suchen!
Braut des Gottmenschen!
Sein Leib, der die Wahrheit Seines Opfers vollbringt,
der Seine leuchtenden Wunden trägt und Seinen Sieg in alle Düsternisse bringt!
Kirche! Katholische Kirche! Ruhm sei Deinen Dogmen!
Ruhm sei Dir, weil Du die ewige Wahrheit erkennbar machst!

Glück und Seligkeit für die, welche Dich schauen können, deren Geist Deine Lippen küsst, die von den Inhalten sprechen, von den Inhalten,
die kein Wind verweht, keine Mode löscht, kein Jahrhundert besiegt.

Katholische Kirche, Du Bergeschoß aller Erfüllung!
- Komm, Heiliger Geist!
Zeige wieder, bald, bald und schnell, zeige wieder
den Menschen das Zeichen, das ihnen zur Auferstehung
oder zum Falle wird, das ihre Entscheidung weckt!

Verjage die Frechen, die hohnlachend auf dem Boden Deines Tempels herrschen! Vertreibe die Unzuständigen, die Uneigentlichen! Rufe herbei die wahrhaft Berufenen! Amen!
„Gehorsam“ nennen sie ihre Weigerung, der Wahrheit hebend zu dienen!"

-
Die Heiligkeit der Kirche


Die Freude über das traditionsverbunden Katholischsein-Dürfens spiegelt sich auch in der hl. Messe des Pfingstmontages wider.
Aus dem Schott-Messbuch 1962:

-
1. Kl. – Farbe rot
Stationskirche: St. Peter zu den Ketten

Die Meßtexte der Pfingstwoche haben oft, wie auch die der Osterwoche, die Neugetauften vor Augen, die an der Pfingstvigil das Sakrament der Wiedergeburt empfangen hatten.
Taufe, Eucharistie und Geistsendung (Firmung) treten in der Liturgie dieser Woche in besonderer Weise hervor.

Wir wissen uns eins mit den Neugetauften und danken mit ihnen für die Güter,
die auch uns durch den Empfang der Taufe erschlossen wurden (Intr.).
Wir lauschen den Worten des hl. Petrus (Stationskirche) und gedenken dankbar der Herabkunft des Hl. Geistes auf uns beim Empfang der hl. Firmung (Lectio).
Durch Gottes Gnade gehören auch wir zu denen, die glauben, die berufen sind, das ewige Leben zu haben, die das Licht lieben und sich von der Finsternis ausgeschieden haben (Evang.).
Die Worte des Offertoriums erinnern an das Brausen des Sturmes,
das die Herabkunft des Hl. Geistes begleitete, und an die Segensfluten der hl. Taufe.
In der Mitfeier der hl. Messe schließen wir uns an Christus an, der uns durch den Hl. Geist zu Streitern und Helden macht.

«Er wird euch alles lehren, was ich euch gesagt habe» (Comm.).

-

Die hl. Messe:
http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...pent/index.html

-

Wir können es nie genug betonen, dass
an Pfingsten von unserem Herrn Jesus Christus der Heilige Geist - der Geist der Wahrheit - gesandt wurde
und nicht "der Geist des Dialoges / der Vielfalt / der Verständigung" etc..

Zwischen Wahrheit und Irrtum / Lüge kann es keine "Verständigung" geben.


Franz Kronbeck über eine wahrheitslose Welt:

-

[....]
"Die Geschichte hat es uns bewiesen, und die Politik wie die Gesellschaft stellt es uns täglich vor Augen:
Wer den Sohn ablehnt,
betet das Chaos an und die Revolution,
und wer den Heiligen Geist ablehnt,
verfällt dem Haß und der Gewalt.


-

Tagtäglich finden diese Worte ihre Bestätigung !
Den lesenswerten Artikel von Franz Kronbeck siehe bitte hier:
Aus der Wahrheit sein (5)
-


zuletzt bearbeitet 05.06.2022 20:54 | nach oben springen

#8

RE: Pfingstmontag / Pfingstoktav

in Hochfeste Jesu Christi 06.06.2022 18:33
von Aquila • 6.660 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus!


Lobpreis des Heiligen Geistes:

"Lasst uns peisen den Heiligen Geist, der im ewigen Heute göttlichen Lebens ausgeht vom Vater und Sohn!
Ihn wollen wir loben und rühmen in Ewigkeit!
Gott, Heiliger Geist: Ein Gott mit dem Vater und dem Sohn.
Anbetung und Ehre sei Dir in Ewigkeit !
Gleich einig bist Du wie Vater und der Sohn, von gleicher Allmacht, gleicher Ehre würdig.
Anbetung und Ehre sei Dir in Ewigkeit!
Du bist die einzige Liebe, in der Vater und Sohn sich einander umfangen.
Anbetung und Ehre sei Dir in Ewigkeit!
Mit dem Vater und dem Sohn zugleich hast Du die Welt erschaffen.
Anbetung und Ehre sei Dir in Ewigkeit!
Ordnung und Schönheit der Schöpfung sind Dein Werk.
Anbetung und Ehre sei Dir in Ewigkeit!"

-

Entnommen aus:
"VENITE ADOREMUS
Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr"



Einige Anmerkungen zum Lobpreis
Ordnung und Schönheit der Schöpfung sind Dein Werk.

Die Schöpfung ist ein Vorgang der Heiligsten Dreifaltigkeit,
ein trinitarischer Vorgang
!

Das Dogma lautet:
47. Die drei göttlichen Personen sind ein einziges, gemeinsames Prinzip der Schöpfung.
Die Dogmen im Überblick Teil 2


Ein Jesuitenpater hat diese Glaubenswahrheit sehr schön ausformuliert:

Der VATER schafft
durch den SOHN
im HEILIGEN GEIST !

Die Welt:
Durch GOTT geschaffen,
durch GOTT geformt
in GOTT existierend !


Die Schöpfung....
existiert im GEIST,
sie ist gestaltet durch den SOHN
hervorgebracht durch den VATER !

Die Schöpfung der Welt ist
ein Vorgang der KRAFT und der FÜLLE DES GÖTTLICHEN LEBENS....

-


Zum Dienstag in der Pfingstoktav aus dem Schott-Messbuch 1962:

-
1. Kl. – Farbe rot
Stationskirche: St. Anastasia

Voll Freude und Dank gegen Gott jubeln wir dem entgegen, der uns durch die hl. Taufe in das Himmelreich der Kirche berufen hat (Intr.).
Wir sind durch den Hl. Geist geheiligt (Lectio), in die Hürde des guten Hirten (hl. Kirche – Evang.) eingegangen und finden bei ihm Weide und Leben, vorab in der Mitfeier der hl. Messe und im Genusse des Opfermahles.

-

Die hl. Messe:
https://www.mariawalder-messbuch.de/as62...pent/index.html
-


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#9

RE: Pfingstmontag / Pfingstoktav

in Hochfeste Jesu Christi 07.06.2022 20:08
von Aquila • 6.660 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus!


Lobpreis des Heiligen Geistes:
-
Lasst uns preisen den Heiligen Geist, der im Werk der Erlösung wunderbar waltet!
Ihn wollen wir loben und rühmen in Ewigkeit !
Gott, Heiliger Geist: Du hast gesprochen durch den Mund der Propheten.
Wir loben und rühmen Dich, Gott Heiliger Geist !
Du hast im Schoße der Jungfrau den Leib Christi gebildet.
Wir loben und rühmen Dich, Gott Heiliger Geist !
Dein siebenfaches Gnadenwirken hat auf Ihm geruht .
Wir loben und rühmen Dich , Gott Heiliger Geist !
Dich hat Er seine Kirche verheissen als Beistand bis bis ans Ende der Zeiten.
Wir loben und rühmen Dich , Gott Heiliger Geist !
Du bist in Sturm- und Feuerzungen über die Kirche gekommen .
Wir loben und rühmen Dich, Gott Heiliger Geist !

-
Entnommen aus:
"VENITE ADOREMUS
Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr"



Einige Anmerkungen zum Lobpreis
"Du hast im Schoße der Jungfrau den Leib Christi gebildet."

Vielfach wurde das auch im "Credo" gebetete "
empfangen vom Heiligen Geiste
" missverstanden, so als ob der Heilige Geist für die Zeugung der Menschheit Christi verantwortlich wäre. der
Diesem Irrtum ist das. XI. Konzil v. Toledo im Jahre 675 mit dem Symbolum Nr. 36 entgegengetreten:
-

"Gleichwohl darf man nicht deshalb, weil Maria, vom Heiligen Geist überschattet, empfing, glauben, eben der Heilige Geist sei der Vater des Sohnes, damit es nicht den Anschein hat, wir nähmen zwei Väter des Sohnes an, was zu behaupten allerdings frevlerisch wäre"

-

Einer der grossen Kirchenväter, der hl. Augustinus, unterstreicht:
-

"Christus wurde nicht als Sohn vom Heiligen Geist geboren.
Man darf keinesfalls behaupten, dass Christus der Sohn des Heiligen Geistes oder der Heiligen Dreifaltigkeit ist"

-

Verinnerlichen wir uns:
Alleine der VATER ZEUGT IN EWIGKEIT SEIN EWIGES WORT,
SEINEN EINZIG GEBORENEN SOHN JESUS CHRISTUS,
- GOTT VON GOTT , LICHT VOM LICHTE, WAHRER GOTT VOM WAHREN GOTT, EINES WESENS MIT DEM VATER -
DER alleine DURCH die KRAFT des HEILIGEN GEISTES aus der Jungfrau Maria
die Knechtschaft des Fleisches
angenommen hat.


Aus der
Katholischen Glaubenslehre
von
Clemens August Kardinal von Galen,
Bischof von Münster (1878 - 1946 )

Der Sohn Gottes ist durch das Wirken des Heiligen Geistes Mensch geworden; er hat einen menschlichen Leib und eine menschliche Seele angenommen.
-

Siehe bitte auch:
Die Allerheiligste Dreifaltigkeit: Vater, Sohn und Heiliger Geist (8)



Zum Qautember Mittwoch in der Pfingstwoche:
-
1. Kl. – Farbe rot
Stationskirche: Groß St. Marien

Über die Quatembertage

Den Sommerquatembern geht im europäischen Süden die Weizenernte voraus. Die Kirche dankt für die Ernte; die Gläubigen brachten in alter Zeit den Zehnten davon der Kirche.

Wir ziehen in der Feier der hl. Messe gleich den Israeliten dem Gelobten Lande entgegen. Der Herr ist bei uns (Eucharistie), die Himmel regnen das Manna (hl. Kommunion – Intr.).
Der Hl. Geist ist über uns ausgegossen (1. Lectio); deshalb soll unser Leben und Wirken uns als Geisterfüllte, als Geistesträger erweisen (2. Lectio, Evang.).

-

Die hl. Messe:
https://www.mariawalder-messbuch.de/as62...pent/index.html
-


zuletzt bearbeitet 07.06.2022 20:11 | nach oben springen

#10

RE: Pfingstmontag / Pfingstoktav

in Hochfeste Jesu Christi 08.06.2022 20:14
von Aquila • 6.660 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus!


Lobpreis des Heiligen Geistes:
-
Lasst uns preisen den Heiligen Geist, der in den Seelen der Menschen sein heiliges Wirken entfaltet!
Ihn loben und rühmen wir in Ewigkeit!
Aus Dir, Heiliger Geist, dem Herrn und Lebensspender sind wir geboren zum neuen Leben der Gnade.
Dir sei Preis und Dank in Ewigkeit!
Durch Dich sind wir geheiligt, sind rein geworden von aller Schuld.
Dir sei Preis und Dank in Ewigkeit!
Mit Dir sind wir besiegelt worden in der Firmung.
Dir sei Preis und Dank in Ewigkeit!
Du wohnst in uns wie in einem heiligen Tempel.
Dir sei Preis und Dank in Ewigkeit!
Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch Dich, der Du die Liebe selber bist.
Dir sei Preis und Dank in Ewigkeit!
Lasst uns preisen den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist! (Alleluja!)
Ihn wollen wir loben und rühmen in Ewigkeit! Amen. (Alleluja!)

-
Entnommen aus:
"VENITE ADOREMUS
Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr"



Zur Vertiefung obigen Lobpreises:

Der Heilige Geist ist die wahrhaft lebendigmachende Quelle....der uns geschenkte Liebesbauch Gottes.

Hw Prof. Matthias Scheeben (1835-1888) in "Der Heilige Geist":
-

"In Gott gibt es keinen Augenblick, wo er nicht liebt; die Liebe Gottes ist er selbst in seiner reinsten Wirklichkeit. Sie ist nicht minder fruchtbar als die göttliche Erkenntnis, weil sie überreich und ewig ist.
Nicht die Liebe selbst, sondern der Liebesbauch wird als Person hervorgebracht:
der Heilige Geist.

Er ist die Flamme,
der Hauch,
das Pfand,
das Geschenk,
die Einheit, durch die Vater und Sohn vereinigt sind in unzerstörbarem Frieden.

Die Lebensmitteilungen in Gott sind ewig wie Gott selbst;
sie haben keinen Anfang und kein Ende....
Weder der Heilige Geist noch das Wort werden in Gott von irgendwo herbeigeführt und durch irgendeine Bewegung, die beginnt oder vorübergeht.
Dauernd werden sie hervorgebracht, dauernd haben sie ihren Ursprung in Gott.
Sie sind ewig; der Vater ist ewig, der Sohn ist ewig, und der Heilige Geist ist ewig, wie Gottes Leben ewig ist; gleich ewig - gleich göttlich!
[....]
Gnade ist das Wohlwollen Gottes, wodurch er uns das Höchste und Beste gibt, was er uns überhaupt geben kann und was über die Ansprüche aller Geschöpfe geht.
Er lässt uns teilnehmen an seiner Seligkeit, die nur er allein von Natur aus geniesst.

Er liebt uns, erlässt sich zu uns herab und nimmt uns gnädig in seine Gemeinschaft auf: erscheint sich uns in grossmütiger Liebe.
Wir werden seine Schützlinge, seine innigsten Freunde, seine Kinder.
Ja, er erwählt unsere Seele zu seiner Braut.

Diese Liebe Gottes zu uns heisst Gnade des Heiligen Geistes.
Gott liebt uns mit der Liebe, mit der er seinen eingeborenen Sohn umfasst und aus welcher der Heilige Geist hervorgeht; durch diese Gnade giesst er seinen eigenen Odem, den Heiligen Geist, in uns ein.
Die Geschenke, die der Heilige Geist mit sich bringt, wenn er zu uns kommt, sind die Gaben des Heiligen Geistes.

Der Heilige Geist - Die Dritte Göttliche Person (5)
[....]
Der Heilige Geist betätigt dabei seine göttliche Macht über den geschaffenen Geist.
Er wird zur lebendigen Quelle, die bewirkt, dass wir in der Kraft ihrer Macht das Gute wollen.
Seine Kraft treibt uns an und schafft das Gute.
Sie erzeugt übernatürliches Leben in unseren Herzen.

Ohne unsere Freiheit anzutasten, wirkt der Heilige Geist kraftgespannt in unseren Herzen.
Der Strahl dieser Heilsquelle durchdringt mich so mächtig, dass er einem überaus schwachen Willen die Kraft verleiht, alles zu leisten, was ich nach Gottes Willen zu tun habe;
er räumt auch alles, was hinderlich ist, aus dem Wege.
Der Heilige Geist erregt und entzündet, erweckt und unterhält uns;
er ist die wahrhaft lebendigmachende Quelle.
Er spendet und erzeugt unsere übernatürliche Kindschaft.
Er ernährt und durchblutet uns.

"Die vom Heiligen Geiste geleitet werden, die sind Söhne Gottes" (Röm 8,14).
Die hl. Firmung: Geistige Siegelung

Der Heilige Geist trägt und vermittelt uns die Lebenskraft, die von Christus ausgeht.
Er lässt sie wie eine Quelle hervorsprudeln."

-


Donnerstag in der Pfingstwoche:

1. Kl. Farbe rot
Stationskirche: St. Laurentius vor den Mauern

Philippus, der Diakon (Lectio - auch der Stationsheilige ist Diakon), und die Apostel (Evang.) wirken in der Kraft des Hl. Geistes, den auch wir empfangen.
Darum sollen auch wir die Werke des Geistes wirken.
Wahrscheinlich wurde in Rom ursprünglich an diesem Tage kein Stationsgottesdienst gefeiert; deshalb wird die Messe vom Pfingstsonntag wiederholt, ausgenommen die Lesungen.

-

Die hl. Messe:
https://www.mariawalder-messbuch.de/as62...pent/index.html
-


zuletzt bearbeitet 08.06.2022 22:00 | nach oben springen


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