Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....
#1

Die heilige Theresia von Jesus, von Avila, Spanien, Ordensstifterin, + 4.10.1582 - Fest: 15. Oktober

in Unsere Fürsprecher 14.10.2019 21:53
von Blasius • 2.514 Beiträge



Theresia Sanchez wurde im Jahr 1515 in Avila in Spanien als Baronesse geboren. In nichts unterschied sich das Mädchen als Kind von anderen Kindern, sondern sie war, wie Mädchen eben sein können, empfindsam und raubeinig, wie es gerade kam und wie sie gerade Lust hatte, ein Mädchen also wie tausend andere auch. Allerdings war Theresia immer schon sehr religiös veranlagt. Das zeigt sich besonders bei einem Ereignis, das sich in ihrem siebten Lebensjahr zutrug.



Als nämlich Theresia gerade etwas lesen konnte, nahm sie die Legenden von den Heiligen zur Hand, die sie in einem Zug verschlang. Vor allem war sie von den heiligen Martyrern tief beeindruckt. So schnell und sicher wie diese wollte auch sie in den schönen Himmel kommen. Lange überlegte sie hin und her und verführte schließlich den vier Jahre älteren Bruder Rodrigo dazu, sich mit ihr ins Land der mohammedanischen Mauren zu begeben und sich dort kurzerhand um des Glaubens willen den Kopf abschlagen zu lassen. Rodrigo machte bei diesem Plan große Augen, und es war ihm gar nicht geheuer, aber weil er als Edelmann der Schwester den Wunsch nicht verweigern wollte und weil auch sonst noch wenig Verstand in ihm war, sagte er zu, natürlich – und das war das Schlimmste bei der Sache – ohne Wissen und Erlaubnis der Eltern.



Die beiden zukünftigen Martyrer steckten sich die Taschen dick voll Butterbrote und machten sich heimlich aus dem Staub. In drei Tagen würden sie es geschafft haben, meinten sie, dann wären sie bereits im Himmel. Als wenn das „Kopfabschlagenlassen“ so einfach wäre! Da war es schon ein Glück, dass den kleinen Wanderern nach kurzer Reise vor der Stadt ein Onkel begegnete, der sie wieder an die Hand nahm und zur Mutter heimführte. Dass ein Mädchen von sieben Jahren solch eine Dummheit begehen kann, ist immerhin noch verständlich, aber dass der ältere Bruder da mitmachte, geht schon ein wenig zu weit.



Nachdem sich Theresia und Rodrigo zunächst einmal ausgeweint hatten, versuchten sie es mit dem Einsiedlerleben, weil nach der Heiligenlegende gewöhnlich auch diese Leute sicher in den Himmel kommen. Die beiden bauten im Garten der Eltern zwei Häuschen, eins für Theresia, eins für Rodrigo, in denen sie – natürlich getrennt voneinander – beteten. Manchmal und mit der Zeit immer mehr spielten sie auch miteinander. Sie ernährten sich zum Teil mit Schokolade und Bonbons, die ja an sich keine Einsiedlerkost sind. Darüber aber zerfielen allmählich die beiden Klausen und stürzten ein, und wieder war ein Traum ausgeträumt.



Bald aber begann für Theresia ein neuer Traum. Diesmal war es ein Traum von ganz anderer Art, ein gefährlicher Traum. Denn als Theresia älter wurde, las sie plötzlich billige Romane, durch die man leicht den Boden unter den Füßen verlieren kann. Theresia kam dadurch zwar nicht auf irgendwelche Abwege, aber sie wurde eitel und putzsüchtig und streifte mit verwandten Mädchen und Jungen durch die Gegend, um sich zu zeigen und um zu glänzen. Dumm oder normal?



Kurz und gut, eines Tages übergab der Vater, weil er größeres Unheil verhüten wollte und weil die Mutter bereits gestorben war, die Tochter Ordensschwestern zur Erziehung. Das neue ernste Leben lag der Sechzehnjährigen anfangs natürlich überhaupt nicht. Sie tat sich schwer und weinte viel, aber dann kamen allmählich die guten Anlagen, die zutiefst in ihr saßen, zum Durchbruch. Die Lust am Beten kehrte zurück, an Einsamkeit und Stille fand sie immer mehr Gefallen, und mit achtzehn Jahren trat sie in den Karmel ein. Wenn es auch in ihrem Streben nach einem heiligen Leben noch lange Zeit bergauf und bergab ging, zuletzt wurde sie eine heilige Ordensfrau, die sich um die Kirche und um die Rettung der Seelen unsterbliche Verdienste erwarb. Aus dem flatterhaften und eitlen Mädchen wurde eine Heilige, so groß, dass sie schon zu Lebzeiten oft in Visionen Jesus Christus sehen durfte, bis sie im Jahr 1582 zu Alba in Spanien starb, wo heute noch ihr unverwester Leichnam zu sehen ist.

https://www.marianisches.de/heilige-des-tages/


SIEHE AUCH:

15. Oktober

Die heilige Theresia von Jesus Karmeliterin

Theresia, im Jahre 1515 zu Avila in Spanien aus vornehmen Geschlecht geboren, war unter zwölf Geschwistern die jüngste und erhielt eine streng religiöse Erziehung. Mit ihrem etwas älteren Bruder Rodrigo las sie fleißig die Legenden der Heiligen. Beide wurden von dem Heldenmut der heiligen Märtyrer und von dem Opfergeist der Einsiedler und Bekenner so sehr entflammt, daß sie in heftiger Sehnsucht, für Jesus und den katholischen Glauben ihr Leben zu opfern und die Siegeskrone des Himmels zu erringen, heimlich das elterliche Haus verließen und auf`s Geratewohl die Richtung zu den ungläubigen Sarazenen einschlugen. Doch ihr Oheim, dem sie begegneten und ihren Plan verrieten, brachte sie den Eltern zurück. Nun wollten sie Einsiedler werden und bauten sich kleine Zellen im Garten. Theresia schloß sich stundenlang darin ein und erhob ihren Geist in Gebet und Betrachtung recht oft zu solcher Andacht, daß man sie ausrufen hörte: „O Ewigkeit, wie unaussprechlich glücklich machst du den Frommen, wie namenlos unglücklich den Sünder!“ In ihrem zwölften Lebensjahr, in dem so gefährlichen Alter, wo das schwärmerische, lebensfrohe Mädchen des wachsamen Mutterauges am meisten bedurft hätte, schloß der Tod dasselbe für immer. Von Trauer und Schmerz zerrissen kniete das weinende Kind vor das Bild der hoch gebenedeiten Jungfrau und flehte: „O Maria, sei du meine Mutter allein und nimm mich als dein Kind an!“ An diese Weihe erinnerte sie sich noch im hohen Alter mit Freuden als an eine der segensreichsten Handlungen ihres ganzen Lebens; denn sie bedurfte gar sehr dieser weisen und gütigen Mutter.

Dem leidenschaftlich der Lektüre ergebenen Kinde gerieten abenteuerliche Ritter- und Liebesgeschichten in die Hände. Tag und Nacht las sie solche Bücher und erhitzte dadurch ihre Phantasie so sehr, daß sie selbst einen solchen Roman schrieb, der in Anbetracht der Jugend der Verfasserin lobenden Beifall fand. Darob verlor sie allen Sinn für Gebet und ernste Beschäftigung, freute sich über den günstigen Eindruck, den ihre Wohlgestalt und Schönheit machte, und berauschte sich an den Huldigungen, die man ihr darbrachte: sie fing an, sich zierlich zu kleiden, große Sorgfalt auf ihren Haarschmuck zu verwenden, in Gesellschaften zu glänzen, mit schalkhaften Blicken und witzigen Reden zu spielen usw. In dieser Gefallsucht aber, wozu sie von einer weltlich gesinnten Base noch gereizt wurde, überschritt sie nie die Grenzen der jungfräulichen Züchtigkeit.

Sobald der Vater die Gefahren erkannte, welche seiner hoffnungsvollen Tochter drohten, übergab er sie dem Frauenkloster der Stadt zur weiteren Erziehung. Theresia, fünfzehn Jahre alt, fühlte sich unbehaglich in der neuen Umgebung; aber der stille Friede im Hause, das freundliche Wohlwollen der Nonnen, die angenehme Regelmäßigkeit der Beschäftigung erfrischte wieder ihr edles Herz, daß sie sich bald mit ihrer Lage aussöhnte und wieder Freude am Gebet fand. Nach zwei Jahren mußte sie wegen schwerer Erkrankung ins väterliche Haus zurück kehren. Als sie wieder genas, beschäftigte sie sich allen Ernstes mit der Wahl ihres Standes, worin sie von ihrem Oheim, einem Mann von erprobter Tugend, weise unterstützt wurde; sie erwog die Kürze der Lebenszeit, die Gefahren der genußsüchtigen Welt und die Nichtigkeit der irdischen Güter, dachte ernstlich an die Ewigkeit und entschied sich endlich, nicht ohne Zögern und Zagen, für den Ordensstand. Allein der Vater, der dieses sein jüngstes Kind fast leidenschaftlich liebte, willigte nicht ein. Am 2. November 1533 verließ Theresia in aller Frühe heimlich das Haus, ging mit schwerem Herzen – denn nicht die Alles freudig hinopfernde Liebe zu Gott, sondern vielmehr die Furcht vor der Sünde und die Angst vor der Hölle drängte sie – vor die Stadt hinaus in das große Karmeliterinnen-Kloster und bat um Aufnahme.

Die Novizin legte mutig die Hand an den Pflug und schaute nicht mehr zurück. Ihre Pünktlichkeit in allen geistlichen Übungen und häuslichen Arbeiten, ihr offenherziges Wesen und gefälliges Benehmen gewann ihr die Liebe Aller und die Erlaubnis zur Ablegung der heiligen Gelübde. Gott wollte nun dieses auserwählte Gefäß der Gnade vollkommen reinigen durch überaus schmerzliche Leiden. Sie litt furchtbar an Kopfschmerzen, Krämpfen und Blutwallungen. Der Vater sorgte dafür, daß sie von den berühmtesten Ärzten behandelt wurde; aber alle Mühe war vergebens; sie magerte innerhalb drei Monaten zum dürren Gerippe ab. Die Anfälle ihres Herzleidens waren so heftig, daß sie öfters – einmal vier Tage lang – vollkommen scheintot war. Die Nonnen hatten bereits das Grab für sie bereitet, und in einem andern Kloster wurde schon der Trauergottesdienst gehalten. Unbeschreiblich waren ihre Leiden: die Zunge war von den Zähnen durchgebissen, die Gurgel eingeschrumpft, die Hände und Füße steif, der ganze Körper so empfindlich, daß sie bei jeder Berührung erbebte. Dieser Zustand dauerte acht Monate, die Steifheit der Glieder zwei Jahre, bis sie auf Krücken gehen konnte; aber Alles litt sie mit heroischer Geduld, später mit großer Freude und Zufriedenheit. Nach drei Jahren war sie wieder ganz gesund.

Nun lebte Theresia das stille Leben einer einfachen Klosterfrau; sie betete – ohne innere Wärme, arbeitete – ohne Freude und Lust, erfüllte alle religiösen und häuslichen Pflichten – ohne heilige Liebe; sie erhob gerne ihre Gedanken zu Gott, aber ebenso gerne über die Klostermauern hinaus in die Welt; sie las aufmerksam erbauliche Schriften, aber nicht weniger interessierte sie sich um die Stadt-Neuigkeiten; sie liebte die Einsamkeit ihrer Zelle, aber auch die Besuche in den Häusern, oder das Plaudern am Gitter: so zwischen Gott und der Welt geteilt, vergeudete sie fünfzehn kostbare Jahre ihres Lebens.

Eines Tages betrachtete sie innig den Gekreuzigten, der von Wunden zerrissen, mit Blut überronnen da hing. Da ward ihre Seele in der tiefsten Tiefe bewegt, Tränen der Zerknirschung quollen aus ihren Augen, und sie flehte: „O Jesu, gib mir Kraft, Dir – Dir allein anzugehören!“ Nach langem Gebet stand sie auf zu einem ganz neuen Leben: mit allen Besuchen, Plaudereien und Zerstreuungen war es aus, nur Buße und Entsagung, Gebet und Gottesliebe beschäftigte ihre Seele. Nach und nach gelangte sie zu einer wunderbaren Vertrautheit mit Jesus, so daß sie zahlreicher Erscheinungen und Verzückungen gewürdigt wurde. Er erschien ihr oft, sprach mit ihr, setzte in das hölzerne Kreuz ihres Rosenkranzes fünf herrliche Edelsteine, die jedoch nur für sie sichtbar waren. Er sandte ihr einen Seraph, welcher einen goldenen Pfeil mit feuriger Spitze in ihr Herz bohrte.

Die demütige Braut Christi fürchtete anfangs selbst, diese Erscheinungen möchten ein Trug des Satans sein, die Beichtväter verboten ihr die so strenge Einsamkeit und erlaubten ihr seltener die heilige Kommunion. Andere vermuteten bei ihr Überspannung, sogar Besessenheit: dann fühlte sie sich öfters geistig und körperlich so erschlafft, daß ihr die Ausdrücke beim Beten, das Verständnis beim Lesen fehlte, oder ein so schmerzliches Feuer in der Seele brannte, daß es ihr unausstehlich vorkam. Aber felsenfest hielt sie drei Jahre in diesen Stürmen aus, überzeugte sich vollkommen von ihrem unmittelbaren Verkehr mit Gott und wurde von hl. Männern – wie Franz von Borgia, Peter von Alcantara – in ihrer Überzeugung bestärkt.

Unterdessen lebte in Theresia die Sehnsucht auf, ihr Kloster, das ohne Klausur, ohne feste Disziplin, ein Marktplatz des regen Verkehrs mit der Welt geworden war, zu verlassen, um in einem andern in gänzlicher Abgeschiedenheit und Strenge leben zu können. Der Beichtvater, dem sie wie ein Kind gehorchte, willigte nicht ein. Nun entschloß sie sich, ein Kloster ihres Ordens nach der ursprünglichen Regel zu errichten und auf diesem Wege den Verfall der klösterlichen Zucht zu heilen. Mit Hilfe ihrer Geschwister und mit Erlaubnis des Papstes Pius IV. richtete sie in Avila heimlich ein Haus ein und gab 1562 vier armen Jungfrauen das Ordenskleid.

Nun brach ein furchtbarer Sturm wider sie los von allen Seiten: von ihren Mitschwestern und Ordensoberen, von dem Stadtmagistrat und der Bürgerschaft; sie verteidigte sich nur mit Tränen und Gebet, vertraute auf Gott, ließ die Wogen über sich hintoben und – siegte. Im Frühling 1563 übernahm sie dieLeitung des neuen Klosters und überließ die Erhaltung desselben der göttlichen Güte. Sie täuschte sich nicht; die strengste Armut und Abgeschiedenheit, die lauterste Gottseligkeit und Liebe der fünf Nonnen erregte überall Bewunderung und erwarb ihnen so viele Wohltäter, daß ihnen das tägliche Brot nie mangelte.

Als der Karmeliter-General Rossi 1568 nach Spanien kam, um die Klöster des Ordens nach den Vorschriften des Konzils von Trient zu reformieren, befriedigte ihn das Haus der Theresia und ihrer zwölf Schwestern in Allem so sehr, daß er ihr die schriftliche Vollmacht gab, andere Frauenklöster nach diesem Muster zu gründen oder umzugestalten, wie auch Mannsklöster für Brüder, welche die alte Regel buchstäblich zu erfüllen verlangen. Theresia nahm diese schwierige Vollmacht an und hinterließ bei ihrem Tode sechzig Nonnen- und Mönchsklöster, welche sie neu gegründet oder eingerichtet hatte, in der schönsten Blüte. Die Widersprüche, Verleumdungen, Verfolgungen, von Seiten des Königs, der Minister, der Bischöfe und Geistlichen, der Karmeliter und selbst des päpstlichen Legaten waren zahlreich und bitter; aber die schwache Frau mit dem großen männlichen Herzen schrieb beredte Briefe an den königlichen Hof und an den heiligen Stuhl, verteidigte sich vor Fürsten und Bischöfen, mit solcher Offenheit und Kraft, daß Alle sich vor ihr beugten.

Aufgezehrt von den Anstrengungen ihres Berufes, und noch mehr von den Flammen der Liebe im Herzen, erkrankte sie auf einer Reise im Kloster Alba de Tormes und empfing die heilige Wegzehrung. Von den Schwestern nahm sie Abschied mit den Worten: „Ich beschwöre euch bei der Liebe Gottes, verzeiht mir, nehmt nicht mich unwürdige Sünderin zu eurem Vorbild, sondern befolgt treu die Ordensregeln.“ Dann leuchtete ihr Angesicht in wunderbarer Freude und Lieblichkeit auf, und ihre Seele eilte in die Arme des göttlichen Bräutigams in der Nacht vor dem 15. Oktober 1582. Ihre Leiche, die einen himmlischen Wohlgeruch verbreitete, hatte ein jugendlich frisches Aussehen. Gregor XV. erhob sie 1622 unter die Heiligen. Theresia hat sehr wertvolle religiöse Schriften und Gedichte, welche sie auf Befehl ihrer Beichtväter verfaßte, hinterlassen, weshalb sie in Spanien oft als Kirchenlehrerin dargestellt wird.

aus: Otto Bitschnau OSB, Das Leben der Heiligen Gottes, 1881, S. 765-767

https://katholischglauben.info/die-heili...s-karmeliterin/


Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 14.10.2019 22:08 | nach oben springen

#2

RE: Die heilige Theresia von Jesus, von Avila, Spanien, Ordensstifterin, + 4.10.1582 - Fest: 15. Oktober

in Unsere Fürsprecher 14.10.2019 23:53
von Aquila • 5.706 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Lieber Blasius

Danke, dass Du an den Gedenktag der hl. Theresa v. Avila erinnert hast.



Die hl. Theresa v. Avila (1515-1582) gehört mit dem hl. Johannes v. Kreuz zu den grossen Mystikern der Kirche. Beide waren dem Karmeliternorden zugehörig und werden als Kirchenlehrer verehrt.
Kirchenvater / Kirchenlehrer; Definition und Überblick



Sehr schön schreibt sie über den Beistand Gottes für Jene, die gewillt sind im Streben nach Vollkommenheit voranzuschreiten:

-

"Wenn ein Anfänger sich bemüht, mit Gottes Hilfe zum Gipfel der Vollkommenheit zu gelangen, so geht er meines Erachtens niemals allein in den Himmel ein, sondern zieht immer auch viele andere nach sich.
Denn als einem tapferen Feldherrn teilt ihm Gott Seelen zu, die sich ihm anschließen.
Deswegen bereitet der böse Feind den Anfängern so viele Gefahren und Schwierigkeiten, dass sie nicht wenig, sondern sehr viel Mut und ganz besonderen Beistand Gottes nötig haben, um nicht wieder umzukehren.

Seine Majestät erweist demjenigen eine sehr große Barmherzigkeit, dem sie die Gnade und den Mut zu dem Entschlusse verleiht, mit allen Kräften nach diesem Gute zu streben.
Ist er nur beharrlich hierin, so versagt es ihm Gott gewiss nicht, sondern allmählich wird er seinen Geist befähigen, dass dieser endlich den Sieg erlangt."


-

Eine gut einprägsame Darlegung des Strebens nach Vollkommenheit durch einen
indischen Karmelitenpater; hier sinngemäss wiedergegeben:

+
Wie ergeht es den Kindern der Welt ?
Der Körper ( das Fleisch) regiert über den Geist und der Geist regiert dann über die Seele, die so fern von Gott bleibt.

Ein Kind Gottes aber erklimmt die Stufen der Vollkommenheit;
nach einer ersten schmerzlichen Läuterung der Sinne
regiert der Geist über den Körper (das Fleisch)
Nach dem Erreichen dieser Zwischenstufe folgt für die hierzu Auserwählten
die weitere sehr schmerzliche Läuterung, diejenige des Geistes.
Ein geistlicher Kampf mit dem Ziel, dass nun die Seele über den Geist regieren muss.
Somit regiert letztendlich Gott über die Seele.
+

Die zu erklimmenden Läuterungs-Stufen zur Vollkommenheit:

Der Geist regiert über den Leib / das Fleisch;
die Seele regiert über den Geist;
Gott regiert über die Seele.
-
Stufen zur Vollkommenheit


Siehe bitte auch:
Zitate der hl. Theresa v. Avila



Freundliche Grüsse und Gottes Segen

-


|addpics|qps-23-99e4.jpeg-invaddpicsinvv|/addpics|


zuletzt bearbeitet 15.10.2019 00:17 | nach oben springen

#3

RE: Die heilige Theresia von Jesus, von Avila, Spanien, Ordensstifterin, + 4.10.1582 - Fest: 15. Oktober

in Unsere Fürsprecher 15.10.2019 11:38
von benedikt • 3.049 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus!

DU HAST SIE
DER KIRCHE
ALS LEHRMEISTERIN DES
WEGES ZUR VOLLKOMMEN -
HEIT GESCHENKT. (Gebet)


Herzliche Grüße und Gottes Segen.


Gott ist die Liebe,
und wer in der Liebe bleibt,
bleibt in Gott,
und Gott bleibt in ihm.

1. Joh 4,7 - 16
nach oben springen

#4

RE: Die heilige Theresia von Jesus, von Avila, Spanien, Ordensstifterin, + 4.10.1582 - Fest: 15. Oktober

in Unsere Fürsprecher 15.10.2019 11:56
von Blasius • 2.514 Beiträge

Lieber Aquila, lieber benedikt, danke für die ergänzenden Beiträge
zur heiligen Theresia von Avila.

Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 15.10.2019 12:00 | nach oben springen


Ähnliche Themen Antworten Letzter Beitrag⁄Zugriffe
Der heilige Paul vom Kreuz, Priester und Ordensstifter, Italien, + 18.10.1775 - Fest: 28. April / 19. Oktober
Erstellt im Forum Unsere Fürsprecher von Blasius
0 19.10.2019 09:31goto
von Blasius • Zugriffe: 24
Fest und das Zeugnis des hl. Lukas - Dogmatische Konstitution „Dei Verbum“ über die göttliche Offenbarung
Erstellt im Forum Neues Testament von Blasius
0 18.10.2019 09:04goto
von Blasius • Zugriffe: 44
Der heilige Maximilian, Bischof und Märtyrer von Lorch, Österreich, + 12.10.288 – Fest: 12. Oktober
Erstellt im Forum Unsere Fürsprecher von Blasius
0 12.10.2019 18:32goto
von Blasius • Zugriffe: 33
Die beiden heiligen Ewalde, der Weiße und der Schwarze, Priester und Märtyrer in Sachsen, + 3.10.695 – Fest: 3. Oktober
Erstellt im Forum Unsere Fürsprecher von Blasius
0 02.10.2019 21:51goto
von Blasius • Zugriffe: 27
Missa Tridentina - Heilige Messen im deutschsprachigen Raum:
Erstellt im Forum Das Wesen der römisch katholischen Kirche von Blasius
0 24.02.2019 09:39goto
von Blasius • Zugriffe: 134
Fest des allerheiligsten Namens Jesu
Erstellt im Forum Das Wort ist Fleisch geworden von Aquila
3 01.01.2019 23:45goto
von Aquila • Zugriffe: 581
Apg 4,10,11,12 Petrus und Johannes vor dem Hohen Rat
Erstellt im Forum Neues Testament von Blasius
0 19.12.2015 13:09goto
von Blasius • Zugriffe: 198
Theresa von Jesus (von Ávila, „die Große”)
Erstellt im Forum Unsere Fürsprecher von Hemma
0 15.10.2013 23:26goto
von Hemma • Zugriffe: 290
Heilige Kreszentia
Erstellt im Forum Unsere Fürsprecher von Kristina
1 05.04.2016 20:20goto
von Blasius • Zugriffe: 390

Besucher
0 Mitglieder und 13 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: ernstkarl
Besucherzähler
Heute waren 547 Gäste und 1 Mitglied online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 3358 Themen und 22078 Beiträge.

Heute war 1 Mitglied Online :
Sel



Xobor Einfach ein eigenes Xobor Forum erstellen