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#1

62 Priester, Ordensleute und Laien an Papst Franziskus: "Kindliche Zurechtweisung über die Verbreitung von Häresien"

in Diskussionsplattform Kirche 24.09.2017 21:12
von Kristina (gelöscht)
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https://gloria.tv/article/x1cXMQbin1Ur6fCV3e8DauVND

62 Kleriker und Gelehrte: Franziskus ist ein Häretiker

62 Kleriker und Gelehrte veröffentlichten heute eine 25-seitige Korrektur des Dokuments „Amoris Laetitia“ von Papst Franziskus. Der Titel des Texts lautet „Eine kindliche Korrektur bezüglich der Verbreitung von Häresien“.

Der Text besagt, dass Franziskus sieben häretische Positionen zur Ehe, dem moralischen Leben und dem Empfang der Sakramente vertreten hat. Für die Unterzeichner ist es „über jeden vernünftigen Zweifel erhaben“, dass Franziskus von den Katholiken möchte, die kontroversen Stellen in Amoris Laetitia auf eine häretische Weise zu interpretieren.

Der Text verurteilt den Einfluss von Martin Luther auf Franziskus und nennt Beispiele für das „ausdrückliche und beispiellose Lob, dass Papst Franziskus dem deutschen Häresiarchen gezollt hat“.

Twitter User „Rorate Caeli“ hat erfahren, dass keine Kardinäle gefragt wurden, den Text zu unterschreiben.

Der höchstrangige Unterzeichner des Texts ist Bischof Bernard Fellay, der Generalobere der Piusbruderschaft. Vielen aktiven Priestern und Professoren wurde wegen des gegenwärtigen Klimas der Verfolgung gegen Katholiken in der Kirche davon abgeraten, zu unterschreiben.


http://www.katholisches.info/2017/09/gen...-zurechtweisen/

Msgr. Fellay stellt sich mit seiner Unterschrift im Namen der Piusbruderschaft hinter die Zurechtweisung von Papst Franziskus "wegen der Verbreitung von Häresien"( https://katholisch-bleiben.de/correctio-...-von-haeresien/ ) durch Amoris laetitia.

(Menzingen) Unter den Unterzeichnern der Correctio filialis de haeresibus propagatis, der „Zurechtweisung wegen der Verbreitung von Häresien“, die an Papst Franziskus gerichtet ist, befindet sich auch Bischof Bernard Fellay, der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X.

Wie die Initiatoren der Correctio filialis mitteilten, gehörte Msgr. Fellay nicht zu den Erstunterzeichnern, die am vergangenen 11. August die Zurechtweisung dem Papst in Santa Marta zukommen ließen.

Der Generalobere der Piusbruderschaft schloß sich nach eingehendem Studium von Text und Begründung der Correctio an, während die Erstunterzeichner auf Antwort aus dem Vatikan warteten. Da eine solche bis heute nicht erfolgt ist, wurde heute die Zurechtweisung öffentlich bekanntgemacht. Die Unterschrift von Msgr. Fellay bringe „die Übereinstimmung der Priesterbruderschaft St. Pius X. mit den Inhalten zum Ausdruck“, so die Initiatoren.

Die Bruderschaft hatte bereits in der Vergangenheit Kritik an Amoris laetitia, dem umstrittenen nachsynodalen Schreiben von Papst Franziskus geübt. Mit der Correctio wird dem Papst die Verbreitung von sieben Häresien vorgeworfen, die von ihm in Amoris laetitia „angedeutet oder ermutigt werden“.

Die Piusbruderschaft wurde 1970 von Erzbischof Marcel Lefebvre gegründet. 1975 wurde ihr wegen des Widerstandes gegen einige Aussagen in Konzilsdokumenten und gegen die nachkonziliare Entwicklung in der Kirche die kanonische Anerkennung entzogen. Seit 2009 finden Gespräche zwischen der Piusbruderschaft und dem Heiligen Stuhl über die offenen Fragen und die kirchenrechtliche Anerkennung statt. Zweimal schien eine solche im Mai 2012 und im Mai 2017 in greifbare Nähe gerückt, ohne konkrete Ergebnisse zu zeitigen.

Correctio filialis (international)
https://katholisch-bleiben.de/ (deutsch)

Text: Giuseppe Nardi


2.Tim 3,16: die gesamte Bibel kommt von Gott!
2.Petr 1,20-21: Gott gebrauchte menschliche Schreiber!
1.Kor 2,13: Gott wachte über jedem einzelnen Wort der Bibel!
2.Petr 1,21 Der Empfang und die Weitergabe, bzw. Niederschrift des Wortes Gottes geschah unter der Führung des Heiligen Geistes!

zuletzt bearbeitet 25.09.2017 14:48 | nach oben springen

#2

RE: 62 Priester, Ordensleute und Laien an Papst Franziskus: "Kindliche Zurechtweisung über die Verbreitung von Häresien"

in Diskussionsplattform Kirche 24.09.2017 21:27
von Kristina (gelöscht)
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Jetzt wird öffentlich ausgesprochen, was sich viele schon lange dachten: Papst Franziskus ist ein Häretiker.
Trotzdem ist es unfassbar.
Hätte der Papst damals den Dubia-Kardinälen geantwortet, wäre es nicht so weit gekommen und die Sache wäre nach öffentlicher Klarstellung lange vergessen.
Er weigert sich eisern, öffentlich für die Lehre der Kirche einzustehen.

Nun ist die Frage, wenn Papst Franziskus tatsächlich einiger Häresien überführt ist, ob er noch länger als rechtmäßiger Papst angesehen werden kann.
Wird es Folgen nach sich ziehen?


2.Tim 3,16: die gesamte Bibel kommt von Gott!
2.Petr 1,20-21: Gott gebrauchte menschliche Schreiber!
1.Kor 2,13: Gott wachte über jedem einzelnen Wort der Bibel!
2.Petr 1,21 Der Empfang und die Weitergabe, bzw. Niederschrift des Wortes Gottes geschah unter der Führung des Heiligen Geistes!

zuletzt bearbeitet 25.09.2017 14:49 | nach oben springen

#3

RE: 62 Priester, Ordensleute und Laien an Papst Franziskus: "Kindliche Zurechtweisung über die Verbreitung von Häresien"

in Diskussionsplattform Kirche 24.09.2017 23:45
von Blasius • 1.661 Beiträge

Startseite » Panorama » "Verbreitung von Häresien" : Traditionalisten greifen Papst an
PANORAMA
Papst Franziskus wird für seinen Kurs angefeindet - hochrangige Theologen sind allerdings nicht darunter.
Papst Franziskus wird für seinen Kurs angefeindet - hochrangige Theologen sind allerdings nicht darunter.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Sonntag, 24. September 2017

"Verbreitung von Häresien"
Traditionalisten greifen Papst an


Papst Franziskus gilt, zumindest im Maßstab der katholischen Kirche, als Reformer. Dagegen wenden sich nun Dutzende Kirchenvertreter. Sie werfen ihm Häresie etwa im Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen vor.

Dutzende konservative katholische Theologen, Priester und Religionsvertreter haben Papst Franziskus in einem offenen Brief ketzerisches Verhalten vorgeworfen. Im Kern geht es dabei um das päpstliche Schreiben "Amoris Laetitia", in dem es unter anderen um einen offeneren Umgang der katholischen Kirche mit wiederverheirateten Geschiedenen geht. Das Schreiben hat den Titel "Zurechtweisung wegen der Verbreitung von Häresien" und wurde unter anderem von der italienischen Zeitung "La Stampa" veröffentlicht.

Franziskus vertrete mit "Amoris Laetitia" sieben häretische - also von der Lehre abweichende - Positionen zur Ehe, dem moralischen Leben und dem Empfang der Sakramente und verursache die Verbreitung dieser häretischen Meinungen in der katholischen Kirche, heißt es in dem Text. Mehr als 60 Kirchenleute - vorwiegend aus den USA und Italien - unterzeichneten den Brief, der auch online veröffentlicht wurde. Kein Kardinal oder anderer hochrangiger Kirchenvertreter war darunter.

In der katholischen Kirche gibt es seit Langem Streit über die Sexualmoral und darüber, ob wiederverheiratete Geschiedene die Kommunion empfangen dürfen. Franziskus hatte in seinem Schreiben, das 2016 veröffentlicht wurde, zu mehr Barmherzigkeit aufgerufen und es den Ortskirchen angetragen, über Fälle individuell zu entscheiden.

Grundsätzlich hält der Papst an den katholischen Normen zur Ehe fest. Für großes Aufsehen sorgte der sogenannte "Dubia"-Brief von vier Kardinälen, darunter der mittlerweile verstorbene Joachim Meisner und Kardinal Walter Brandmüller, in dem sie den Papst aufforderten, die Zweifel um das Schreiben auszuräumen.

Quelle: n-tv.de , mli/dpa

http://www.n-tv.de/panorama/Traditionali...le20049994.html

Weitere Info:
http://www.spiegel.de/panorama/vatikan-t...-a-1169577.html


zuletzt bearbeitet 25.09.2017 14:49 | nach oben springen

#4

RE: 62 Priester, Ordensleute und Laien an Papst Franziskus: "Kindliche Zurechtweisung über die Verbreitung von Häresien"

in Diskussionsplattform Kirche 25.09.2017 09:08
von Blasius • 1.661 Beiträge

Kirche \ Weltkirche

62 Kritiker bezichtigen den Papst, „Irrlehren" zu fördern

62 Priester, Ordensleute und Laien bezichtigen den Papst, Irrlehren zu begünstigen - AP

24/09/2017

Mit einer förmlichen „Zurechtweisung" wollen konservative Kritiker Papst Franziskus dazu bringen, sich von vermeintlichen Irrlehren zu distanzieren. Die Unterzeichner des am Sonntag im Internet veröffentlichten Schreibens vertreten die Ansicht, Franziskus habe „direkte oder indirekt“ häretische Standpunkte zu Ehe, Moral und Sakramentenlehre gefördert. Insgesamt legen die Unterzeichner dem Papst exakt sieben Häresien zur Last. „Die Unterzeichner bestehen respektvoll darauf, dass Papst Franziskus zugibt, dass er im Irrtum war (und) dass er diese Häresien verurteilt", heißt es in dem Brief. Er ist auf 16. Juli datiert, wurde dem Papst aber den Angaben zufolge bereits im August zugestellt.

Veröffentlicht ist das 27 Seiten lange Schreiben in mehreren Sprachen, darunter Deutsch, auf einer eigens eingerichteten Webseite. Die Unterzeichnerliste umfasste am Sonntag 62 Laien, Ordensleute und Priester, ein Kardinal ist nicht darunter. Aus dem deutschen Sprachraum finden sich die Namen des Schriftstellers Martin Mosebach und des Philosophen Thomas Stark, der an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI im österreichischen Heiligenkreuz lehrt. Zu den Unterzeichnern gehört ferner der Generalobere der traditionalistischen Piusbruderschaft Bernard Fellay. Er ist der einzige Bischof auf der Liste der 62 Papstkritiker.

Zentraler Auslöser für den Vorstoß ist das päpstliche Schreiben „Amoris laetitia" von 2016. Darin hatte Franziskus angedeutet, dass Katholiken, die nach einer Scheidung zivil erneut geheiratet haben, im Einzelfall zur Kommunion zugelassen werden könnten. Ebenfalls kritisieren die Unterzeichner des Schreibens einige Personalentscheidungen. So habe Franziskus mit Erzbischof Vincenzo Paglia und Kardinal Kevin Farrell zwei Befürworter dieses Kurses an die Spitze der Päpstlichen Akademie für das Leben beziehungsweise des neu geschaffenen Vatikan-Ministeriums für Laien, Familie und Leben gesetzt.
Das Schreiben ist in Form einer sogenannten „Correctio filialis de haeresibus propagatis" („Kindliche Zurechtweisung über die Verbreitung von Häresien") verfasst. Zuletzt erhielt den Initiatoren zufolge Papst Johannes XXII. im Jahr 1333 von seinen „geistigen Söhnen und Töchtern" eine solche Mahnung wegen Häresien. Diese Irrtümer habe er später auf dem Sterbebett widerrufen.

Die „Zurechtweisung" besteht aus drei Teilen: Auf die kirchenrechtliche Begründung des Schritts folgt die eigentliche „Correctio", die in lateinischer Sprache abgefasst ist. Eine abschließenden Erklärung benennt die aus Sicht der Unterzeichner wichtigsten beiden Gründe der „einzigartigen Krise", in die Franziskus die Kirche geführt habe: ein „Modernismus“, der Kerninhalte des Glaubens relativiere und eine „beispiellose Sympathie" des Papstes für den „Erz-Häretiker“ Martin Luther.

Das Papstschreiben „Amoris laetitia" löste eine anhaltende Debatte in der Kirche über Ehe und Familie aus. Die Kardinäle Walter Brandmüller, Raymond Leo Burke, Carlo Caffarra und Joachim Meisner baten Franziskus erst persönlich, dann im November vergangenen Jahres öffentlich um Klärungen hinsichtlich der Auslegung und Einordnung von „Amoris laetitia". Dazu heißt es in der „Correctio": Der Papst habe sich bisher geweigert, eine „positive Antwort" auf die von den Kardinälen vorgelegten „Dubia" zu geben. Der vorgelegte Brief der 62 versteht sich insofern als Fortsetzung der „Dubia".

(kap/rv 24.09.2017 gs)

http://de.radiovaticana.va/news/2017/09/...gen_den_papst,_„irrlehren_zu_fördern/1338754


zuletzt bearbeitet 25.09.2017 14:50 | nach oben springen

#5

RE: 62 Priester, Ordensleute und Laien an Papst Franziskus: "Kindliche Zurechtweisung über die Verbreitung von Häresien"

in Diskussionsplattform Kirche 25.09.2017 13:22
von Aquila • 4.674 Beiträge

Liebe Kristina, liebe Mitleser

Ich denke, dass auch dieser Schritt unumgänglich war.
Die "formale Korrektur" der Kardinäle muss nun folgen.
Freilich dürfte Papst Franziskus weiterhin versuchen, alles "auszusitzen", sprich zu sämtlichen Fragen und Sorgen traditionsverbundener Katholiken zu "schweigen".

Bei ihm besteht das Problem, dass er es zu umgehen weiss, seine zweideutigen Aussagen als "lehramtlich" zu formulieren.
So gesehen ist er denn (noch) kein "Häretiker".

Die sich in dieser Vorgehensweise verbergende Gefahr benennt
der Jesuitenpater Peter Lippert (1879-1936)
in "Dogma und Leben" aus dem Jahre 1913:

-

[....]
Es gibt in der Tat dogmatische Gebiete,
in denen schon die geringste Abweichung von der Wahrheitslinie
mit grausamer Konsequenz zu einer Verheerung des religiösen und sittlichen Lebens führt.

[....]

-

Ausführlicheres von Pater Lippert siehe bitte hier:
Die Dogmen: Verbindliche Glaubensinhalte; Geheimnisse des Glaubens
-


Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 25.09.2017 14:50 | nach oben springen


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