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#11

RE: 28. Dezember: Fest der hll. Unschuldigen Kinder Mt 2, 13-18

in Das Wort ist Fleisch geworden 27.12.2018 23:22
von Aquila • 5.665 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Am 28. Dezember, feiert die Heilige Mutter Kirche das
Fest der hll. Unschuldigen Kinder.



Aus dem hl. Evangelium nach Matthäus:
-

Mt 2,13
Als die Sterndeuter wieder gegangen waren, erschien dem Josef im Traum
ein Engel des Herrn und sagte:
Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter, und flieh nach Ägypten; dort bleibe, bis ich dir etwas anderes auftrage; denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten.
Mt 2,14
Da stand Josef in der Nacht auf und floh mit dem Kind und dessen Mutter nach Ägypten.
Mt 2,15
Dort blieb er bis zum Tod des Herodes.
Denn es sollte sich erfüllen, was der Herr durch den Propheten gesagt hat:
Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.
Mt 2,16
Als Herodes merkte, dass ihn die Sterndeuter getäuscht hatten, wurde er sehr zornig
und er ließ in Betlehem und der ganzen Umgebung alle Knaben bis zum Alter von zwei Jahren töten, genau der Zeit entsprechend, die er von den Sterndeutern erfahren hatte.
Mt 2,17
Damals erfüllte sich, was durch den Propheten Jeremia gesagt worden ist:
Mt 2,18
Ein Geschrei war in Rama zu hören, lautes Weinen und Klagen:
Rahel weinte um ihre Kinder und wollte sich nicht trösten lassen, denn sie waren dahin.

-


Aus zwei Predigten des hl. Augustinus:
-
"Heute begehen wir, geliebteste Brüder, den Eingang zum Leben von jenen Kindern, die gemäß dem Berichte des Evangeliums von dem so grausamen König Herodes gemordet worden sind.
Und darum mag die Erde im höchsten Jubel frohlocken, die als fruchtbare Mutter der himmlischen Streiter und so großer Berühmtheiten auftritt.
Es ist doch wahr, der gottlose Feind konnte den glücklichen Kindern niemals durch Zärtlichkeiten so großen Nutzen schaffen,
als er durch den Hass verschafft hat.
Denn, wie uns das so heilige Fest des heutigen Tages zeigt, hat so viel, als die Bosheit gegen die glückseligen Kleinen sich übergroß gezeigt hat, die Huld an Segen in sie hineinfließen lassen.".

+

Aus einer Predigt des hl. Augustinus:
-
[i]
"Geliebteste Brüder, heute feiern wir den Geburtstag jener Kinder, die nach dem Bericht des Evangeliums von dem grausamen König Herodes ermordet worden sind.
Darum freue sich und frohlocke die Erde, die fruchtbare Mutter dieser himmlischen Streiter und ihres Heldentums.
Seht, dieser gottlose Feind hätte den seligen Kindern durch zärtliches Wohlwollen niemals soviel nützen können, als er ihnen durch seinen Haß genützt hat.
Denn der heutige Festtag zeigt uns, daß, in demselben Maße, als die Bosheit gegen die seligen Kinder wütete, auch Gnade und Segen auf sie herabströmte.
Selig bist du, Bethlehem, im Lande Juda!
Du mußtest die Unmenschlichkeit des Königs Herodes beim Morde der Knäblein über dich ergehen lassen; zu gleicher Zeit aber durftest du eine glänzende Schar unmündiger Kinder Gott darbringen. Mit Recht feiern wir ihren Todestag; denn größer war ihr Glück, als die Welt sie zum ewigseligen Leben entließ, als damals, da der Schoß der Mutter sie dieser Erde schenkte. Sie haben die Gnade des ewigen Lebens erlangt, bevor sie das zeitliche Leben genießen konnten. Bei anderen Blutzeugen war der Tod kostbar und verdiente hohes Lob wegen ihres freimütigen Bekenntnisses; bei diesen war der Tod selbst schon Gott wohlgefällig; denn gleich nach dem Eintritt in dieses Leben hat ihnen das Sterben, das ihrem zeitlichen Leben eine Grenze setzte, den Beginn der Herrlichkeit verliehen. Der gottlose Herodes hat sie als Säuglinge von der Mutterbrust weggerissen und sie werden daher mit Recht die Blüten der Blutzeugen genannt; denn sie sind gleichsam die ersten Blumenknospen, die in der Kirche schon inmitten der Winterkälte des Unglaubens sich entfalteten und die der Froststurm der Verfolgung knickte."
[....]
O selige Kinder!
Nur wer auch den Nutzen der Kindertaufe bestreitet,
wird an eurer im Leiden für Christus [gewonnenen] Krone zweifeln, denn ER, den bei seiner Geburt die Engel verkünden, die Himmel rühmen (Ps 19,2) und die Sterndeuter anbeten konnten, hätte der nicht verhindern können, daß sie so für ihn sterben, wenn er wüßte, daß sie im Tode untergehen und nicht, daß vielmehr in größerer Seligkeit leben werden.
Es sei ferne, daß Christus, der gekommen ist, die Menschen zu befreien und der am Kreuz hängend für seine Henker gebetet hat, nichts unternommen hätte,
zur Belohnung derer, die für ihn getötet wurden

-

Heute wird vielfach von glaubens und kirchenfeindlichen Kreisen versucht, diesen herodianischen Kindermord als "Erfindung" abzutun....
um im gleichen Atemzug dem modernen "humanen" herodianischen Kindermord an ungeborenen beseelten, und gar bereits auch an geborenen beseelten Kindern "totzuschweigen".


Im Nachwort zum Buch "Das Leben der heiligen Luitgard von Wittichen"
schreibt Dr. med Gottfried Herztka:
-
„Man darf in den Werkplan und in die Werkstatt Gottes, welche der MUTTERSCHOSS ist, grundsätzlich nicht eingreifen.
Das war den Leuten früher selbstverständlich.
Der Fluch unserer Tage, das Gegenteil zu lehren, ist eine Herausforderung an den Himmel und wird zur gegebenen Zeit die richtige Antwort erhalten.
Ich bin überzeugt , dass spätere Generationen über diese Dinge nicht anders urteilen werden als über die Juden- und Krankenmorde der Hitlerzeit“.

-

Die Unantastbarkeit des menschlichen Lebens vom Augenblick der Empfängnis
Unantastbarkeit des menschlichen Lebens vom Augenblick der Empfängnis
wird heute auf teuflische Art und Weise "relativiert"....dazu eine Abhandlung von Prof. Würmeling:
Unantastbarkeit des menschlichen Lebens vom Augenblick der Empfängnis (6)


Zum Fest der Unschuldigen Kinder in der heutigen Zeit, ein sehr trefflicher Kommentar
von Pater Eugen Mederlet:
-

Die Kinder in Bethlehem sind auf Geheiß von König Herodes stellvertretend für Jesus gestorben, weil der seiner nicht habhaft werden konnte.
Kardinal Meisner hat 2011 in seiner Predigt zum Fest der Unschuldigen Kinder auf
die Tötung unschuldiger Kinder, die heutzutage bei uns per Abtreibung
gang und gäbe ist, hingewiesen und damit einen
- vorhersehbaren-
Sturm der Entrüstung hervorgerufen.
Während unsere Atheisten & Neuheiden sich sei altersher darum bemühen, den Kindermord in Bethlehem mit allen möglichen und unmöglichen Mitteln ins Reich der Legende oder Mythologie zu entsorgen, breiten sie über die Zahlen der Kinder,
die in unserer Zeit daran gehindert werden, zu leben, verbissen einen Teppich des Schweigens aus.

In den Ländern allerdings, wo die Kultur des Todes schon weitgehend etabliert ist, wurde die Tötung auch geborener, aber schwerkranker oder behinderter Kinder bereits offiziell "legalisiert" ( siehe Belgien, wo Kinder zwischen dem 1. (!) und 18. Lebensjahr, Dank ihrer Einsichtsfähigkeit darüber entscheiden dürfen und sollen, ob sie vom Leben zum Tode befördert werden wollen)


-

Aus dem Schott-Messbuch 1962:
-

28. Dezember

Fest der Unschuldigen Kinder

Martyrer
Stationskirche: St. Paul
2. Kl. – Farbe rot

Dieses dritte Begleitfest von Weihnachten ist im Abendland schon im 5. Jahrhundert bezeugt.
Wir ziehen im Geiste nach St. Paul vor die Mauern Roms hinaus,
wo Reliquien der heiligen Unschuldigen Kinder verehrt werden.
Selbst unmündige Kinder legen für die Ankunft und für das Erlöserwirken Christi Zeugnis ab;
freudig anerkennen und bekräftigen wir dies Zeugnis (Intr.).
Mit den aus reinster Gnade den Schlingen des Bösen entrissenen Kindern fühlt die ganze Kirche und fühlen wir glaubend und dankend die Wahrheit der gnadenvollen ersten Ankunft Christi (Grad., Allel.), die durch den Kindermord in der ganzen Umgegend von Bethlehem bekannt wird (Evang.). Mit den sich im Sterben für Christus opfernden Unschuldigen Kindern entziehen auch wir uns in ernstem Opferwillen den Schlingen der Welt, Satans und des Fleisches (Offert.).
Christus wird bei seiner Ankunft in der hl. Wandlung und in der hl. Kommunion auch an uns die Kraft seiner erlösenden Gnade bekunden.

-

Die hl. Messe:
http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...ec28/index.html
-


zuletzt bearbeitet 27.12.2018 23:55 | nach oben springen

#12

RE: 28. Dezember: Fest der hll. Unschuldigen Kinder Mt 2, 13-18

in Das Wort ist Fleisch geworden 28.12.2018 07:02
von benedikt • 3.035 Beiträge

Die Unschuldigen Kinder erlitten für Christus den Tod.
Nun folgen sie dem Lamm und singen sein Lob.
Magnificat-Stundenbuch


Gott ist die Liebe,
und wer in der Liebe bleibt,
bleibt in Gott,
und Gott bleibt in ihm.

1. Joh 4,7 - 16
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