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#6

RE: Wie lange ist Amelia im Fegefeuer?

in Das Fegefeuer 16.05.2015 21:20
von Hemma • 571 Beiträge

Liebe Maresa u. lieber Andi!

Ein guter Fatimakenner (Priester) hat mir auf meine Frage, ob man von dieser Amelie näheres weiß, geantwortet:

Grüss Gott!
Soweit mir bekannt ist, geht es um eine verschwiegen gehaltene Schwangerschaft mit Abtreibung, wofür sie aber sehr viel gelitten hat (hier auf Erden) und sehr viele Bußübungen und Gebete aufopferte.
Das Fegefeuer ist nach der Beichte die Abbüßung der Sündenstrafen, die ja auch nach der Beichte verbleiben. Ob der Schwere des Vergehens, einem zukünftigen Menschen die Taufe zu verweigern und ihn zu töten - möglicherweise sogar wegen menschlicher Furcht oder menschlichem Ausgrenzen - aber was ist das gegen die Ewigkeit...?

dazu:
Der Sündenstraferlass
oder
Das Ablaßgebet der Kirche


1. Der Begriff
Der Schweizer Kardinal Charles Journet schreibt: „Die Kirche will ihren schuldig gewordenen Kindern helfen durch Gebet. Sie lädt sie dazu ein, während sie noch Sklaven der Sünde sind, um ihnen die Kraft zu geben, sich davon zu befreien. Das Gebet geht der Liebe voraus! Das Gebet appelliert in einem gewissen Sinn an die Barmherzigkeit Gottes gegen die Gerechtigkeit Gottes.“ (Sur la pardon du péché et la part laissée aux indulgences, St. Maurice, 1968). Der „Ablaß“ ist der vor Gott gültige Nachlaß „zeitlicher “ Strafen, die hier oder im Jenseits abzubüßen sind . Da das Wort „Ablaß“ geschichtlich eher belastet ist, scheint es sinnvoller zu sein, über „Sündenstraferlass“ zu sprechen, was den Vorgang m.E. auch besser verdeutlicht.

2. Straferlaß im menschlichen Bereich
Wenn auch allzu menschlich dargestellt, soll zum besseren Verständnis ein unter Menschen gebräuchlicher Vorgang als Beispiel dienen. Straffälligkeit und die darauffolgende Sühne unter Menschen weist folgende Ordnung auf:
a) Der Mensch begeht einen Rechtsbruch, eine Straftat.
b) Er wird vor Gericht dafür zur Verantwortung gezogen. Das Gericht dient aber in erster Linie der Wahrheitsfindung und nicht unbedingt von vornherein der Bestrafung.
c) Bei Feststellung der Schuld wird der Schuldige verurteilt. Ist das Urteil einmal rechtskräftig, darf und kann der Schuldige nie wieder für dieselbe Tat erneut verurteilt werden! Durch das Urteil ist die schuldhafte Tat ein für allemal getilgt.
d) Trotzdem die Tat getilgt ist, muß der Schuldige eine „zeitliche“ Strafe auf sich nehmen; er muß für die anhand der begangenen Tat auf sich gezogene Schuld büßen. Erst nachdem er die „zeitliche Strafe“ verbüßt hat, ist er wieder ein freier Mensch! TAT UND SCHULD sind getilgt.
e) Bei „guter Führung“ wird dem ehemals Schuldig-Gewordenen „Schuld-Tilgung“, Schulderlaß („Amnestie“) gewährt.

Wir müssen somit auch im menschlichen Bereich zwischen „Tat-Tilgung“ und „Schuld-Tilgung“ unterscheiden.

3. Leib und Seele können nicht getrennt betrachtet werden
Als „Mensch“ kann und darf nur jenes Lebewesen bezeichnet werden, das aus einem Leib (Körper/Materie) und einer Seele (Geist, „Gottes Ebenbild“) besteht. Beide zusammen leiden oder freuen sich gemeinsam über die vom „Menschen“ vollzogene Tat: ob man beispielsweise betet oder flucht usw. Was das eine belastet, belastet auch das andere gleichermaßen. Darum ist es unmöglich, zum Beispiel, einem Mitmenschen etwas Böses anzutun, sich anschließend mit ihm zu versöhnen und dann so zu tun, alles sei alles in Ordnung. Dies mit Sicherheit nicht! In Ordnung wurde bloß die „leibliche Seite“ der Tat gebracht. Leib und Seele können in nichts voneinander getrennt behandelt werden. So auch in der sündhaften Tat nicht! Wer Gottes Gebot mißachtet, sündigt gegen den Menschen und wer gegen menschliche Gebote verstößt, sündigt gegen Gott. Die Wiedergutmachung jeder vom Menschen verübten „Straftat“ bedingt daher eine doppelte Wiedergutmachung: eine auf leiblicher, eine andere auf seelischer Ebene.

4. Straferlaß auf der seelischen Ebene
Gehen wir einmal analog zu Punkt 2 vor, um zu verdeutlichen – wenn auch sehr mit menschlichen Begriffen behaftet – was unter „Sündenstraferlass“ („Ablaß“, altdeutsches Wort für „Nachlaß“) zu verstehen ist.
a) Der Mensch begeht eine Sünde .
b) Unser Erlöser, Jesus Christus ist der Sünder wegen Mensch geworden . Daher stiftete er das Sakrament der Sündenvergebung, die heilige Beichte . Auch sie dient der „Wahrheitsfindung“, insbesondere in der Gewissenserforschung. Denn Gott will nicht strafen – er will, daß der Sünder sich bekehrt!
c) In der Selbstanklage des Beichtsakramentes unterwirft der „Schuldiggewordene“ seine Tat der sakramentalen Lossprechung, was soviel bedeutet wie die Verurteilung und zugleich göttliche Tilgung der schuldbeladenen Tat. Diese Tat existiert nicht mehr vor Gott weder in diesem Leben, noch im Jenseits. Die Tat ist getilgt!
d) Was nach der Tilgung der schuldhaften Tat zurückbleibt, ist die „zeitliche“ Tilgung der anhand der Tat auf sich gezogenen Schuld. Diese Schuld können wir auf sehr verschiedene Weisen tilgen: durch Fasten, Gebet, Almosen, gute Werke, geistige und leibliche Werke der Barmherzigkeit, durch den „Sündenstraferlass“ („Ablaß“) der Kirche und schließlich im Jenseits, im Vorhimmel (früher: „Fegefeuer“). Nachdem SÜNDENTAT und SÜNDENSTRAFE getilgt sind, steht dem ewigen Leben in der beglückenden Anschauung Gottes nichts mehr im Wege („man kommt in den Himmel“). Darum beten wir für die Verstorbenen, opfern die hl. Messe auf für sie, erwerben „Sündenstraferlass“ („Ablässe“) in vollkommener (Tilgung sämtlicher noch vorhandenen Sündenstrafen) oder in „zeitlicher“ Art, je nach den von der Kirche vorgegebenen Bedingungen, opfern Almosen und gute Werke für sie auf , im Sinne einer Fürbitte. Da der katholischen Kirche – als der von Christus gestifteten Kirche und des auf Erden pilgernden mystischen Leibes Christi – die unendlichen und unausschöpflichen Gnadenschätze der Erlösung anvertraut sind, ist sie bestrebt, diese den Menschen im Erden- und im jenseitigen Leben in reichlichem Maß zukommen zu lassen! Schließlich besteht die Kirche Christi aus drei miteinander durch die Erlösung in Jesus Christus verbundenen Teilen: Den Menschen auf Erden, den im Vorhimmel Lebenden und den endgültig Erlösten im Himmel („Allerheiligen“)

5. Die Bedingungen
zum Erwerb eines vollkommenen Sündenstraferlasses (an Allerseelen nach dem Willen der Kirche nur den im Jenseits Lebenden zuwendbar) sind:
- Beichte (innert 8 Tagen)
- Abkehr von jeglicher Sünde in Reue aus Liebe zu Gott
- Gebet nach der Meinung und für den Heiligen Vater (Vaterunser, Gegrüßet seist Du, Maria)
- Besuch einer Kirche (oder des Friedhofs, je nach Gelegenheit)
- Kommunionempfang im Stand der heiligmachenden Gnade am Tage, an dem man den Sündenstraferlass gewinnen will, (keine bewußte schwere Sünde ).
- Gebet zur Gewinnung des Sündenstraferlasses (Vaterunser, Glaubensbekenntnis).
Dr. theol. A. Fugel

1. „zeitlich“. Selbstverständlich kann im ewigen Leben nicht von „Zeit“, schon gar nicht von einer „Zeit-Dauer“ gesprochen werden! Mit menschlichen Begriffen ist es eben schwer, das Jenseits zu beschreiben. Erwähnt sei hier die eindringliche Klage von Schwester Lucia, der Seherin von Fatima: „Wie soll ich mit menschlichen Worten das ausdrücken, was ich gesehen habe, da es dafür keine Worte gibt!“ Daher spricht man auch beim „Ablaß“, um die Tatsache menschlich zu veranschaulichen, von „zeitlichen“ Strafen.

2. Nach der neuen „Sündenstraferlass-Ordnung“, die am 1. Januar 1967 durch die Apostolische Konstitution „Indulgentiarum doctrina“ in Kraft trat, werden bei entsprechenden Gebets- und Bussakten auch keine „Erlass-Tage“ mehr genannt, sondern es wird nur noch unterschieden zwischen dem „Teil-Sündenstraferlass“ und dem „vollkommenen Sündenstraferlass“.
3. „Sünde“ bezeichnet eine mit vollem Wissen und freiem Willen gegen Gottes Gebote und Willen begangene Tat.


Definition der Sünde



LG., Hemma


zuletzt bearbeitet 17.05.2015 00:31 | nach oben springen

#7

RE: Wie lange ist Amelia im Fegefeuer?

in Das Fegefeuer 17.05.2015 13:50
von Andi • 1.027 Beiträge

Liebe Hemma,

wenn es sich um eine verschwiegen gehaltene Schwangerschaft mit Abtreibung bei Amelia handelt, dann hatte sie ja noch sogar Glück ins Fegefeuer zu kommen. Gebete und Abläße, kommen ihr dann ja wie allen dort, trotzdem zugute. Wie wir wissen gibt es dort auch verschiedene Leiden und Stufen der Reinigung. Vielleicht ist sie ja auf einer Stufe die ertragbar für sie ist, auch wenn sie so lange dort sein wird.

LG


Philipper 2,10
Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen,
damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu
und jeder Mund bekennt:,Jesus Christus ist der Herr, - zur Ehre Gottes, des Vaters.
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#8

RE: Wie lange ist Amelia im Fegefeuer?

in Das Fegefeuer 17.05.2015 18:00
von Hemma • 571 Beiträge

Meine Lieben!

Ich darf Euch noch eine Antwort weiter geben, die ich vom Hw. Herrn Pfarrer F. erhalten habe:

1) Quelle "Amelia"

Bei meinen über 50 Reisen nach Fatima hatte ich das Glück, bis in die Mitte der 80-er Jahre die leibliche Schwester von Sr. Lucia kennen zu lernen. Sie sass vis-à-vis des Hauses der Eltern (heute gekennzeichnet als HAUS VON SR. LUCIA) und freute sich immer, die Gruppe suiça zu empfangen und war sehr redselig uns gegenüber.
Sie erklärte mir bzw uns die selbe an sie gestellte Frage (Anm.:dem Grund des langen Fegefeuers v. Amelie) so: Naja, sicher weiss es niemand, aber man sagte, sie hatte eine unerlaubte Schwangerschaft (ausserehelich, vorehelich, das kann ich nicht hinzufügen, weil sie es nicht erwähnte), die sie dann heimlich durch Abtreibung los wurde, später aber sehr bereut habe... Von der Schwangerschaft und deren Folge wussten die Seherkinder natürlich nichts, was auch der Grund sein könnte, dass die Gottesmutter eine so einfache Antwort gab und sofort auf ein anderes Thema wechselte, denn Sr. Lucia hat die Gottesmutter wahrscheinlich einiges . und das recht mutig - gefragt. Man sollte hinzufügen, dass damals ganz sicher VIELE ERWACHSENE, auch Eheleute, überhaupt nichts von Schwangerschaftsabbruch (was für ein "schönes" Wort, das die Kriminalität bemäntelt, statt Abtreibung zu sagen) wussten. Es gab damals sicher schon die - so nannte man sie vor der Straffreiheit dieser Kriminalität - "Engelmacherinnen" (wieder ein schöner "Mantel-Name" für die grausame Realität), die in der Regel Hebammen waren,. und wenn nun eine Hebamme ein Haus besuchte, war das nichts Neues bei der eher großen Kinderzahl in den Familien.

Soweit über die "Quelle" in Kürze


2) Beten für Amelia:

Hier muss nun wieder unterschieden werden:

a) Hat die Gottesmutter eine "feste Zeit" gemeint

b) hat SIE eine "lange Zeit" gemeint

c) hat SIE eine fatalistische Antwort gegeben

d) hat SIE mir ihrer Aussage die Lehre der Kirche über die Hilfsmöglichkeiten gegenüber den Armen Seelen außer Kraft gesetzt?

Dass wären die auftauchenden Fragen, die zu beantworten sind.

Und ich glaube sehr daran, dass keine einzige zutrifft. Wer aber meint, man kann also nicht mehr für sie beten, der kann sich dann eine dieser Fragen zueigen machen... :)

Sicher ist:

- In der Ewigkeit gibt es KEINE ZEIT, also kann auch die Aussage "bis ans Ende der Welt" nicht als Zeitangabe gesehen werden.

- Die Gottesmutter hat eine Antwort gegeben, welche die GRÖSSE DER SCHULD, nicht aber die der Hilfemöglichkeit der Menschen gegenüber den Armen Seelen aufzeigt.
Sonst würde SIE nicht nur der Lehre über das Fegfeuer, sondern der verzeihenden Barmherzigkeit widersprechen. Sowas anzunehmen wäre Dummheit.

- Sicher ist, dass die GRÖSSE DER SCHULD niemals - im glaubens- und moralischen Sinn - der Mord ist, denn Mörder erhalten ja jederzeit bei entsprechender Reue und entsprechender Busse die Lossprechung in der Beichte, sondern die Tatsache, dass die Abtreibung die Sünde des Paradieses wiederholt: Sie stellt sich diametral gegen den Schöpfer. Denn nach der Befruchtung der weiblichen Eizelle und BEI DER ERSTEN ZELLTEILUNG entsteht ein Mensch mit allen Würden, Rechten und Pflichten; das ist auch der Augenblick, in dem wir Menschen - wie wir das ja auch im Credo bekennen, ohne vielleicht daran zu denken, was Grosses wir dabei sagen - GOTT ALS DEN SCHÖPFER anerkennen. Aber Gott WAR nicht, sondern IST Schöpfer. Jede einzelne Seele, die bei der Zeugung (also bei der ersten Zellteilung) dem menschlichen Wesen gegeben wird, ist eine NEUSCHÖPFUNG!!! Noch nie dagewesen und nie wieder zurückkehren; unverwechselber an diesen menschlichen Körper gebunden und auch in der Auferstehung des Fleisches am Ende der Welt unverwechselbar zusammen gehörend. Dass Satan den Verstand von Menschen verwirrte und eine "Wiedergeburt" suggerierte, ist ja genau die Sünde des Paradieses: Kein Schöpfer, sondern ihr selbst werdet wiedergeboren, ist euer Karma (was immer das sein soll...)

GOTT IST SCHÖPFER, und in der Abtreibung tun wir daher zweierlei:
1) wir missachten seine SCHÖPFERKRAFT, sein SCHÖPFERWESEN
2) wir verwerfen IHN als Schöpfer der einmaligen und nur einmal erschaffene Seele und - das Schlimmste daran - wir morden jemand, bevor er -DER VATER UNSERES HERRN JESUS CHRISTUS - das Kind als Vater in der Taufe annehmen darf, im Klartext: Wir verwerfen die Heilsnotwendigkeit der Taufe und der Erlösung des Menschengeschlechtes durch Kreuz und Auferstehung Jesu Christi.

Erst hier wird sichtbar, was der Mensch um des billigen Mammons willen, anstellt bei der Abtreibung. GOTT DER SCHÖPFER UND JESUS CHRISTUS DER ERLÖSER werden verworfen... darum ist dies kein einfacher MORD, wie ich das vorhin erwähnte, als Mord zwischen Erwachsenen und Getauften, sondern es ist himmelhoch mehr, wegen dem Aspekt der Verwerfung Gottes.

Lb. Grüße


zuletzt bearbeitet 17.05.2015 18:09 | nach oben springen

#9

RE: Wie lange ist Amelia im Fegefeuer?

in Das Fegefeuer 17.05.2015 18:47
von Andi • 1.027 Beiträge

Liebe Hemma,

sehr guter Text von Pfarrer F. Überhaupt der Schluß wo er schreibt:

.........darum ist dies kein einfacher MORD, wie ich das vorhin erwähnte, als Mord zwischen Erwachsenen und Getauften, sondern es ist himmelhoch mehr, wegen dem Aspekt der Verwerfung Gottes.

Also ist Abtreibung schlimmer als Mord. Da möchte ich noch aber was hinzufügen. Meiner Meinung nach zählt das aber nur, wenn Diejenige die das macht Wissen über die christliche Lehre hat. Wächst eine unter Atheisten auf wo das nicht unüblich ist, dann ist ihre Schuld weitaus geringer. Würde mich interresieren ob Herr Pfarrer F. das bestätigen würde.

LG


Philipper 2,10
Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen,
damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu
und jeder Mund bekennt:,Jesus Christus ist der Herr, - zur Ehre Gottes, des Vaters.
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#10

RE: Wie lange ist Amelia im Fegefeuer?

in Das Fegefeuer 17.05.2015 23:49
von Hemma • 571 Beiträge

Lieber Andi!

Freut mich, dass ich Dir zu Deiner Frage (Größe der Schuld bei Abtreibung) eine Antwort übermitteln kann

Hw. Pfarrer F. schreibt:

Davon bin ich weit entfernt. JEDER Mensch hat die Pflicht, Gott zu erkennen, und dies nicht nur wenn er katholisch ist! Und schon gar nicht kann von einer Schuldminderung gesprochen werden, wenn jemand in einem Land lebt, wo es den christlichen Glauben gibt - etwa in unseren europäischen Ländern... Denn jeder Kirchturm zeigt auf das Kreuz... Es geht nicht an, dass man die eigene Pflicht als Schuld dem anderen in die Schuhe schiebt: "Tja, ich bin halt atheistisch aufgewachsen..." Das ist die Erziehung durch die anderen. Die EIGENE PFLICHT, Gott kennen zu lernen, beinhaltet die Erziehung nicht. Nur eine unüberwindbare Unkenntnis kann die Schuld mindern, wenn jemand etwa im hintersten Winkel irgend einer chinesischen Landprovinz wohnt... aber bitte nicht in Europa!!!

Ich gebe Ihnen 2 Beispiele: Ein junger Mann war bis zum 18 Lebensjahr nicht getauft, auch seine Eltern und Geschwister nicht. Bei einer Fahrradtour hörte er Ordensschwestern den Choral singen - so beim Vorbeifahren. Er stieg ab, bat dort übernachten zu dürfen, fragte wer und was sie sind...bekehrt sich ,
Link zu seinen selbstgemachten Videos: https://www.youtube.com/channel/UCmcON7e4TPBRB5u0uI3NqFg

Als Buchverleger gab ich letztes Jahr ein Buch heraus: Ein Ossi erzählt seinen Weg zur Taufe. Dasselbe Bild: Atheistisch erzogen ... Spott und Hohn für jede Kirche beim Vorbeigehen... bis er einmal sagte: "na schauste mal rein"... beibt dort, redet mit einem einfach daher kommenden Menschen... und ist heute ein echter Beter und großer Büßer; hat ein furchbares, schmerzliches Leiden und trägt es ohne zu klagen als Sühne für die, die noch nicht an Gott glauben.

Paulus sagt, wir können Gott außer der Offenbarung auch in der Natur erkennen.

Schlussendlich: Wenn es um einen qualifizierten Mord geht, kann kaum gesagt werden, jemand wusste nicht, was er tat; zugegeben, er wusste bzw kannte nicht die von mir erwähnte moralische Seite des Glaubens, aber er wusste, was er tut ...
Es tut mir leid, dass ich den Schreiber enttäuschen muss, was ich da sage entspricht aber katholischer Lehre!

lG.


zuletzt bearbeitet 21.05.2015 19:38 | nach oben springen



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